Uhlenbrock 74310 defekt/?

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Uhlenbrock 74310 defekt/?

#1

Beitrag von mboesemani » Fr 5. Apr 2019, 13:39

IHallo Zusammen,

Ich habe vor einiger Zeit wieder mit dem Modellbau begonnen.
Vor der Modellbau-Pause habe ich einen Decoder von Uhlenbrock Decoder (73410) gekauft. Bei Anschluss eines Motors einer H0-Lokomotive stottert dieser nur ein wenig. Ist der Decoder nun defekt oder ist der Motor nur zu groß? Im Lehrlauf steht die Spannung am Ausgang korrekt an.
Oder anders gefragt. Gibt es hier jemanden, der im Raum Hamburg wohnt, der das ggf. testen kann, da meine Lokomotiven offensichtlich zu viel Energie benötigen?
Mario


Instandsetzung
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Re: Uhlenbrock 74310 defekt/?

#2

Beitrag von Instandsetzung » Sa 6. Apr 2019, 00:39

Hallo Unbekannter
( der einen "bösen" Namen haben könnte 😎 ) ,

warst Du mal Spur N Bahner ?

Der UB 73410 ist eigentlich ein N Decoder.
Natürlich gibt es auch kleine H0 Lokomotiven mit einem kleinen Motor, wo dieser Decoder ausreichend wäre.
Aber für jeden Standard H0 Motor ist der zu klein.

MfG Oliver

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Re: Uhlenbrock 74310 defekt/?

#3

Beitrag von modellbahnelektronik » Sa 6. Apr 2019, 10:08

Mahlzeit

Laut der Seite von Uhlenbrock handelt es sich bei diesem Decoder um einen Mini Decoder der
max 0,6 A Strom an den Motor liefern kann.
Für kleinere Loks wie eine Köf zb würde dieser ausreichen, bei Grössen Loks könnte es Problematisch werden.

Im Durchschnitt zieht ein HO Motor 0,5 A Motorstrom was natürlich auch abhängig von der Last ist.

Wenn Deine Loks evlt älter sind kann hier der Motor mehr Strom ziehen weil zb das Getriebe schwergängig ist.

Das Stottern kommt daher das der Decoder ständig in Überlast geht und dann abschaltet damit die Elektronik nicht
beschädigt wird.

Welche Loks hast Du denn, bzw an welcher Lok hast Du den Decoder getestet ? vllt kannst du auch Bilder hochladen.

Grüsse
Pat
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Re: Uhlenbrock 74310 defekt/?

#4

Beitrag von mboesemani » Mi 15. Mai 2019, 20:02

Sorry das ich jetzt erst antworte:
ich habe den Decoder mal für einen LAG (Gepäcktriebwagen) von M+F vorgesehen. Braucht der evt. zuviel Strom?

Danke und Grüße
Mario
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Re: Uhlenbrock 74310 defekt/?

#5

Beitrag von juergen_bn » Mi 15. Mai 2019, 21:00

Hallo Mario.
messe doch den Motorstom im normalen Betrieb unter DC. Dann ist eine Kenngrösse da.
Gruß Jürgen


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Re: Uhlenbrock 74310 defekt/?

#6

Beitrag von mboesemani » Fr 17. Mai 2019, 18:03

120 mA bei 9V Gleichspannung benötigt der Motor. Für den korrekten Einschaltstrom ist das Meßgerät zu träge. Also wohl doch defekt?
Grüße
Mario
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Re: Uhlenbrock 74310 defekt/?

#7

Beitrag von HGD » Do 23. Mai 2019, 07:33

Hallo Mario,
ich würde noch nicht sofort aufgeben. Aber zuerst einmal:
Du schriebst zu Anfang: "Im Lehrlauf steht die Spannung am Ausgang korrekt an". Was meinst du damit? Am Dekoderausgang ohne angeschlossenen Motor? Was ist "korrekt" und wie misst Du? Du weißt sicherlich, dass am Dekoderausgang eine pulsweiten-modulierte Spannung ansteht, und das bedeutet, dass Du mit einem Multimeter in der Preisklasse unter 100€ irgendwas misst, und eigentlich nur über die Polarität des Ausgangssignals eine zuverlässige Aussage machen kannst.
Und drauf beruht mein erster Testvorschlag: Ändere bei angeschlossenen Spannungsmesser mal die "Fahrtrichtung". Wenn sich die Polarität am Ausgang ändert, dann ist das gut, wenn nicht, ist der Dekoder nur noch Elektroschrott.
Als zweiten Test schließ mal eine einfache 16-19V Glühlampe an, sowas hast Du aus der Vergangenheit sicherlich noch irgendwo rumliegen, z.B. einen "Faller-Beleuchtungssockel". Wenn sich die Helligkeit mit dem Dekoder steuern lässt, ist der Dekoder in Ordnung. Das funktioniert qualitativ, wenn es funktioniert, auch bei einem Decoder mit Regelung. Wenn es funktioniert, ist ist der Decoder in Ordnung und Du hast ein Überlastungsproblem oder eine schlecht eingestellte Regelung, wenn nicht, s.o.
Soweit ich mich erinnere, waren die Motoren bei M&F nicht gerade die hochwertigsten, und es ist durchaus möglich, dass der Anlaufstrom den Decoder in die Kniee zwingt. Um sicherzugehen, miss mal den DC-Strom (z.B. an einer Batterie) und halte die Antriebswelle des Motors fest. Der Strom, den Du dann misst, ist der maximale Anlaufstrom, und wenn der 0,6 A deutlich übersteigt, dann wäre das ein Indiz dafür.

Ach ja, und denk daran, dass alle Entstörkondensatoren am Motor entfernt wrden müssen, sonst können die merkwürdigsten Effekte bis hin zum Dekoder-Tod auftreten

Gruß
HG

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