Mercutius AW - Weinert 4276, BR94 - mehr Öl fürs Gestänge

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Mercutius
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - statt Kohle erstmal Post schaufeln-

#76

Beitrag von Mercutius »

Hallo Rainer,

nur kurz jetzt, aber als ich Deine Anlage gesehen habe (IMHO ziemlich sauber gebaut), dachte ich spontan an einen See um den Wendel ohne viel Höhe zu verdecken. Der muss ja nicht tief sein, wird also auch nicht so schwer. Und zur Burg hin mit Felsen rel. steil hoch, so wie die Burgen am Rhein halt auch stehen. Fände ich recht glaubhaft. Und ich bin übrigens auf die N-Bahn reingefallen, ich dachte zuerst: "boah Hammer, hat der ne große Anlage", also der Perspektiventrick hat bei mir funktioniert :gfm:

Liebe Grüße

Peter


wolf2612
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - statt Kohle erstmal Post schaufeln-

#77

Beitrag von wolf2612 »

Hallo Peter,

nachdem ich jetzt den ganzen Baubericht durchgearbeitet habe, muss ich sagen der Kran ist echt der :hammer: .
Ich habe den Kran auch noch in der Schublade liegen. Wahrscheinlich werde ich aber hier keinen Baubericht einstellen, dafür sind meine Baukünste zu schlecht. Aber ich habe ja jetzt eine super Anleitung. :gfm:

Gruß Wolfgang
Wolfgang
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alexus
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - statt Kohle erstmal Post schaufeln-

#78

Beitrag von alexus »

Hallo Peter :wink: :wink:

hier wiederhole ich mich wirklich gerne: "sauguat gmacht" :D :D

Insgesamt finde ich deinen Baubericht sehr informativ und auch noch sehr gut zum lesen. Ich hoffe du machst wieder bei der 45ger weiter :roll:
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - statt Kohle erstmal Post schaufeln-

#79

Beitrag von floete100 »

Ein See - die Idee hat was, Peter :).

Die Fotos vom Kabinentender konntest Du jetzt sehen?

Gruß,
Rainer
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Am Ende wird alles gut.
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - statt Kohle erstmal Post schaufeln-

#80

Beitrag von Mercutius »

@wolf2612: Hallo Wolfgang, vielen Dank für Dein Lob! Ich würde mich sehr freuen, wenn es bei Dir richtig losgehen kann, also mit dem BW! Deinen Planungstread habe ich schon vor ner ganzen Weile verschlungen, aber da war so lange nichts passiert, und zur Planung kann ich auch gar nichts sagen, desshalb habe ich nichts geschrieben sondern nur gehofft, Du legst bald mal los! 6 (sechs!!!!) Quadratmeter Kohle-BW!! Wie geil ist das denn!?? Magst Du uns mal einen Stand geben, wie es an der Front aussieht? :-).

@alexus: Hallo Alexander, vielen, vielen Dank! Weiter unten beschreibe ich aber auchnochmal genauer, was ich auf jeden Fall verhund äh hunzt (hatte mal ne Rotschimmelkockerdame :-)) habe :). Und ja, mit der 45er geht es auf jeden Fall hier im Forum weiter, auch wenn mir das Hirngespinst eines kleinen Photodioramas nicht aus dem Schädel gehen will :-).

@floete100: Hallo Rainer, ja die Bilder vom Kab-Tender habe ich gesehen, genau den meinte ich! Echt tolle Arbeit!!! Und an so etwas hier hatte ich gedacht ;)

Das hier:

Bild

ist zwar Elsass und nicht Kölle, aber nur ein Beispiel, was mir so vorschwebt. Letztens noch im Urlaub: wunderschöner, rel. kleiner See, und an einer Seite ging eine Felsformation hoch, und darauf thronte eine Burgruine, als authentisch wäre das :-). Und an den Rändern von Büschen bis alten Bäumen den Bewuchs so gestalten, wie die gewünschte Kaschierungshöhe halt benötigt wird :).


Es freut mich ehrlich sehr, dass jetzt hier so viele von Euch mitgefiebert und geholfen haben, die den Kohlenkran auch noch selber bauen möchten.

Ich habe beim schnellen durchgehen jetzt gemerkt, dass ich eine wichtige(?) Sache vergessen habe zu erwähnen:

Aus Transportgründen kann der Kranarm ja fast waagerecht gestellt werden. Dann sind die beiden Führungen auf dem Dach praktisch ganz ausgezogen:

Bild

Auf obigen Bild sieht man die beiden Stangen, aber bereits in der Länge verlötet, wie ich es später brauche. Habe leider kein Photo von dem flachliegendem Arm gemacht. Der linke Teil der Stangen ist am ende dann in den beiden 'Kästen', die vorne sichtbar durch die beiden schmalen Bleche mit den vielen dicken Verbindungsstegen gebildet werden.

Bei mir ist das nicht ganz der Fall, bei mir steht der untere Teil des Auslegers nicht so steil wir er in der Arbeitsposition eigentlich sein sollte.

Das liegt daran, dass der Doppel-T-Träger, den man an der Auslegerunterseite, überhalb der beiden Lager geschaffen hat (im obigen Bild oben rechts zu erkennen, da wo ich die Lagerverstärkung nur 'angebraten' bekommen habe.

Dort, wo die Leiter noch parallel zu dem Ausleger liegt, bevor sie dann als neues Stück mit Geländer 'ausschwenkt' stößt das Blech gegen die halbrunde Getriebeabdeckung, die aus dem Gehäuse ragt:

Bild

Mann kann die Abdeckung links mit dem schwarzen Schatten gut erkennen.

Damit der Ausleger daran vorbeikommt hätte ich einiges Material an der oben beschriebenen Stelle abtragen müssen. Da dort aber die mit Abstand schlechtesten Lötstellen entstanden sind, hatte ich Angst, bei zu starker mechnischer Beanspruchung den ganzen Ausleger zu beschädigen.

Vielleicht ist an der Stelle durch meine braterei, glüherei und verbiegerei das Problem auch erst entstanden, dass weiß ich nicht, und kann ich rückwirkend auch nicht mehr feststellen, aber das ist der Grund aus dem bei meinem Kran der untere Teil des Auslegers weniger steil als gewöhnlich steht.

Da ich aus optischen Gründen die Plattform trotzdem waagerecht stehen haben wollte, habe ich den oberen Teil des Auslegers etwas steiler gestellt als ursprünglich vorgesehen.

Ich vermute, dass diese Position im Betrieb eh variierte, von daher spielt es dann auch keine Rolle :).

Zumindest von der Warte aus gesehen habe ich sicherlich ein Unikat erstellt *g*


Dann noch ein Hinweis, der mir sehr wichtig ist, warum ich den vergessen habe ist klar, ich wollte das selber vergessen, aber das ist der falsche Weg!!!!

Ich habe ja durch eure Hinweise das mit dem Löten überhaupt erst auf die Kette bekommen. Ein Hinweis, und zwar auch ein wirklich gut funktionierender war, dass Lötwasser aus verdünnter Phosphorsäure zu verwenden.

Damit, und dem Reinnigen, und der richtigen Spitze, habe ich ja die lange Naht am oberen Ausleger akzeptabel gut hinbekommen.

Und leider auch meine Augen leicht verätzt! Ich trage eine Brille, und einen Mund/Atemschutz hatte ich auch an, aber ich hätte eine Schutzbrille benötigt, die die Augen komplett von der umwelt abschließt.

Gut, mit besseren Augen muss dann vielleicht mit der Nase auch nicht so dicht an die zu lötenden Stellen, aber möchte hier auch nochmal eindringlich an jeden, der mit dem Zeug arbeitet, appelieren, gute Schutzausrüstung für Augen und Atemwege zu verwenden. Ich hatte bei den Augen keinen ausreichenden Schutz, und darf jetzt immernoch für ein par Tage Augeärtzlich verschriebene Medikamente einträufeln :(

Abgesehen von der 45er hier noch ein kleiner Teaser, was bei mir demnächst dann auch noch dran ist:

Bild

Liebe Grüße

Peter


wolf2612
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#81

Beitrag von wolf2612 »

Hallo Peter,

an der BW-Front tut sich leider immer noch nichts. Da ich beruflich seit 4 1/2 Jahren in Koblenz arbeite und nur an den Wochenenden zu Hause bin,fehlt mir leider die Zeit für die MoBa. Aber es besteht noch Hoffnung. In 8 Wochen gehe ich in Pension und komme dann hoffentlich auch wieder dazu am BW zu planen und bauen.
Gruß Wolfgang
Zuletzt geändert von wolf2612 am Di 7. Aug 2018, 18:04, insgesamt 1-mal geändert.
Wolfgang
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - statt Kohle erstmal Post schaufeln-

#82

Beitrag von fbstr »

Mercutius hat geschrieben:
Sa 4. Aug 2018, 16:07
Und leider auch meine Augen leicht verätzt! Ich trage eine Brille, und einen Mund/Atemschutz hatte ich auch an, aber ich hätte eine Schutzbrille benötigt, die die Augen komplett von der umwelt abschließt.
Ohje, ich hoffe das kommt bei Dir wieder in Ordnung. Ich loete auch mit Phosphorsaeure und im Prinzip ohne Brille und mit Nase in der Naehe der Loetspitze (weil ich sonst nix sehe).
Allerdings habe ich seit ein paar Jahren eine Airbrush-Kabine, die ich generell auch beim Loeten verwende. Durch die Loetdaempfe hatte ich immer Kopfweh bekommen. Das ist mit der Absaugvorrichtung Vergangenheit und evtl. habe ich deswegen auch keine Probleme mit den Daempfen des Phosphors.
Gruss
Frank
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#83

Beitrag von Railstefan »

Hallo Peter,

von mir auch noch eine verspätete Rückmeldung zum Thema Kohlen-Kran und Straßenbahn:
Ich habe in meinem Verein noch Zugriff auf ein größeres Dampflok-BW - siehe Link unten in der Signatur - da würde sich der Kran bestimmt gut machen :lol:
Aber auch bei Straßenbahnen hat es Kohletransporte gegeben (Düsseldorf + Wuppertal und vermutlich noch weitere Betriebe) - sicherlich wurde für die dortigen Verladungen aber kein solch großer Kran verwendet.

Dann lassen wir uns jetzt mal überraschen, was deine 45er und das neue Projet so alles bringen :D

Gruß
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#84

Beitrag von Mercutius »

@wolf2612: Hallo Wolfgang, acht Wochen werden wir noch warten können :-). Auf Deinen sehr frühen Pensionsbeginn binn ich ja schon ein bisschen neidisch :-). Aber dann gibt es keine Ausreden mehr, wir wollen Bilder sehen :-))))

@fbstr: Hallo Frank, ja, danke, dass wird wieder :). Dauert nur länger als ich das erwatet hätte :). Airbrushkabine, dass hört sich nach einer guten Lösung an! Hast Du die selber gebaut? Wenn ja, wie und womit filterst Du, und wie und oder womit saugst Du ab? Wie groß hast Du die gemacht? Mit Beleuchtung? Kannst Du da mal ein par Bilder einstellen? Danke!!!! :)

@Railstefan: Ich gestehe, eure Vereinsseite habe ich mir noch nicht angeshen. Das Forum ist ja auch so ein schlimmerer Zeitvernichter als Tetris :-). Ich werde auf jeden Fall gerne weiter über meine Basteleien berichten :).

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Schwelleheinz
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#85

Beitrag von Schwelleheinz »

Hallo Peter,

ein Wahnsinn was du aus dem Bausatz gemacht hast. Ich hab vor Jahren den mit dem Blechausleger gebaut. Unterteil und Gehäuse waren von einem alten Märklinkran, der Ausleger und die Baggerschaufel hab ich mir von Weinert schicken lassen. Wenn die Bilder stören lösch ich sie wieder.


Bild

Bild

Bild
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Hans-Dieter

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Railstefan
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#86

Beitrag von Railstefan »

Hallo Peter,

auch ich habe eine Airbrush-Kabine. :D
Habe ich bei der Firma WilTec in Eschweiler bestellt ( www.wiltec.de ) - Artikelnummer 34263 - ca 125,- Euro
Airbrush-Kabine mit Absaugung UND LED-Beleuchtung - diese ist links, rechts und oben und leuchtet die Kabine gut aus.
Ich habe nur den Schalter gegen einen Doppelschalter getauscht, damit ich Lüfter und Licht getrennt schalten kann - manchmal braucht man ja nur das Licht :idea: :D

Ein Kollege im Verein hatte diese Kabine bereits und theoretisch könnte man bei diesem Modell daraus eine Doppelkabine bauen, wenn man denn mal größere Teile bearbeiten wollte.

Zusammengeklappt ist das Ganze so groß wie ein Aktenkoffer - plus den Abluft-Schlauch.

Hier noch zwei Bilder, allerdings sind sie wegen der Lichtverhältnisse nicht so ganz scharf geworden...
Bild

Bild

Gruß
Railstefan

EDIT hat 2 Bilder ergänzt
Zuletzt geändert von Railstefan am Mi 8. Aug 2018, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#87

Beitrag von fbstr »

Hallo Peter,

Railstefan hat schon den richtigen Hinweis gegeben. Ich habe meine vor Jahren bei Conrad fertig gekauft, allerdings wurde dort kurz danach dieses Modell aus dem Sortiment genommen. Aber ich denke im großen und ganzen sind alle ähnlich. Wichtig auch der Hinweis von Railstefan mit dem Licht. Bei mir verrichtet eine Ikea-Lampe mit Tagesbirne ihre Dienste.
Bild
Gruss
Frank
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Re: Mercutius AW - Weinert Kohlenladekran (3388) - ferting - Post, Sach- und Sicherheitshinweis-

#88

Beitrag von Mausebär »

Hallo Peter,

zunächst mal gute Besserung. Leider sind nicht alle Mittelchen, die wir im Modellbau einsetzen harmlos. Ich selbst habe schon einige Löterfahrung, wobei ich mit den Spezialisten sicherlich nicht mithalten kann. Phosphorsäure habe ich allerdings noch nie verwendet - und es hat trotzdem geklappt.

Was ich neben dem fertigen Kohlenkran (sehr gelungenes Stück) entdeckt habe erfreut mein Herz als Fan preußischer Dampfloks natürlich ganz besonders. Beim Zusammenbau der Weinert`schen BR 93.5 wünsche ich Dir viel Freude und gutes Gelingen. Du wirst sehen, die Lok baut sich dank der Passgenauigkeit und der guten Bauanleitung fast wie von selbst. :)

Wird das eine 3- oder eine 4-domige Lok?

Natürlich bleibe ich dran :)

Viele Grüße

Holger
hier geht`s zum Neubau meiner Anlage Polkritz (ab S.22)
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+ hier nach Altpolkritz
https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 3#p1520669

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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten -

#89

Beitrag von Mercutius »

So, jetzt geht es hier offiziell los mit dem weiterbau der

Modell Loco BR45


Und zwar mit... ...der Post *lach*

Seit mir nicht böse, ich habe im 45er Tread dargelegt warum ich hier alles bündeln möchte :).

Ach ja, Post, ich lasse mich auch zu leicht ablenken, dass ist die Hitze...

@Schwellenheinz: Hans-Dieter, Dein Kran ist klasse! Und wenn Du den Ausleger auch zusammenlöten musstest, Respekt! :-). Lass die Bilder ruhig hier drin, ist von meiner Seite her gerade eh etwas textlastig :-).

@Railstefan: Das ist die Idee!!! Werde ich mir definitiv zulegen! Ich dachte nur (man habe ich mich lange nicht mehr mit dem Zeugs beschäftigt), so etwas müsste man selber herstellen, und desswegen habe ich das noch nicht :-). Aber jetzt gibt es das in funktionsfähig für die verschiedensten Ansprüche zu kaufen, perfekt!

@fbstr: Hallo Frank, danke für das Bild, zusammen mit denen von Railstefan habe ich nun eine gute Vorstellung davon, wie groß die sind, und was für mich passend wäre :). Vielen Dank, wird auf jeden Fall angeschafft!

@Mausebär: Hallo Holger, vielen Dank für Deine Genesungswünsche, wird langsam schon wieder :-). Inzwischen ist mir klar, dass mein Hauptfehler die mangelhafte vorbereitung der Lötstellen war! Ich dachte in meiner Naivität, da man ja immer mmit mehreren 100 Grad brutzelt, würde alles Fett und was sonst so stören könnte einfach weggebrannt. Fataler Irrtum meinerseits! Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bei guter Vorbereitung in den meissten Fällen auf das Lötwasser werde verzichten können. Da ich jetzt ja weiß um was es geht, kann ich das üben, und mir das Lötwasser als Option erhalten, und nicht als ein muss einsetzen :).

Du hast den Rahmen gleich als 93.5 erkannt, klasse :-). Ich habe Dein supern dieser Lok auch aufmerksam gelesen, da ist Dir auch ein echtes Sahnestück gelungen :).

Das ist die dreidomige Variante, 4125. Ein tolles Modell, ich hoffe, ich kann dem Bausatz gerecht werden :-).


Vor dem Weiterbau an der 45er möchte ich aber ersteinmal ein stücken Gleis mit meinem Weichen S haben, was auch DC Strom bereitstellt, und das ist für mich als Laie schon ein wenig mehr Aufwand, als AC von und mit Märklin :).

Da ich das Testgleis aber ersteinmal nur für die 45er geplant und gebaut hatte, gilt das für mich schon als 45er weiterbau *ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Hey P..* :-)

Meinen zurückgebaute Testgleisplatte. Gleise abreissen kann ich schon fast so gut wie die DB:

Bild

Das wird dann der neue Aufbau:

Bild

Wenn das fertig ist, geht es mit der 45er weiter.

Ach ja, bin gesundheitlich schwer angeschlagen, muss mit meinen Kräften immer stark haushalten, wie bei dem Kohlenkran wird es nicht weitergehen können, da gab es Einmaleffekte :/

Liebe Grüße

Peter

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acecat
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten -

#90

Beitrag von acecat »

Moin,
Mercutius hat geschrieben:
Mi 8. Aug 2018, 19:13
Da ich das Testgleis aber ersteinmal nur für die 45er geplant und gebaut hatte, gilt das für mich schon als 45er weiterbau *ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Hey P..* :-)
bin ich froh, dass du "Hey P...* geschrieben hast. Ich hätte in dem Fall der Floskulierung wohl eher, "hey A.N...", geschrieben. :fool:

Nee, mal ehrlich. Lass dir Zeit. Mit einer angeschlagenen Gesundheit bringt Stress einem bei dem Wetter nur unnötig Ungemach. Zudem hat ein Lok(um)bau eher das Potenzial zum Genießen. Ist wie mit einem guten Wein oder Whiskey. So etwas genießt man mit Muße und nicht im Stehen zwischen Tür und Angel.

Momentan warte ich noch auf günstigere Temperaturen zum Löten. Dann geht es erstmal mit der V160 002 weiter nach dem Motto:


Lieben Gruß

acecat
Zuletzt geändert von acecat am Do 9. Aug 2018, 17:29, insgesamt 1-mal geändert.
Ich muss wohl irgendwie kaputt sein.
Nie funktioniere ich so, wie andere es gern hätten.

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alexus
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten -

#91

Beitrag von alexus »

Hallo Peter :wink: :wink:

erst mal in Ruhe wieder fitter werden und dann "schau mer mal" (frei nach Kaiser Franz).

Zum Löten nochmal, das mit Fett und Schmutz wegbrennen funktioniert nicht mal beim Hartlöten. Und da habe ich Löttemperaturen von 680 bis 900 Grad, bei einer Flammentemperatur bis zu 2000 Grad.
Auch da muß eine Lötstelle möglichst sauber und fettfrei sein (und natürlich passend).

Aber wenn du so weiter machst bei der 45ger oder dem Testgleis wird das eine feine Sache :D :D
Freu mich schon aufs weiterlesen. Du bist auf jeden Fall auf meiner Beobachtungsliste (nein, ich arbeite nicht bei der NSA).
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten -

#92

Beitrag von Railstefan »

Hallo Peter,

auch von mir erst einmal alles Gute, damit du wieder "richtig" weitermachen kannst.

Zu deinem Testgleis in DC:
du hattest irgendwo etwas von Isolierverbindern an der Weiche geschrieben. Diese brauchst du eigentlich nur, wenn du mehr als ein Fahrzeug gleichzeitig drauf stehen hast, sonst kannst du ja alle Gleise umpolen.
Am Herzstück hängt das von der verwendeten Weichentype ab und wie weit der Hersteller da schon etwas vorbereitet hat.

Viel Erfolg
Railstefan
Zuletzt geändert von Railstefan am Do 9. Aug 2018, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten & 45er warum ich scheiterte -

#93

Beitrag von Mercutius »

@Kriwatsch: Hallo Micha, dass muss man wegen der Herzstücke machen, wie acecat ja auch nochmal erklärt. Sorry, dass ich da noch nicht so firm drin bin :).

@acecat: danke für die Erklärung mit dem Isolieren und dem Polarisieren :). Und äh, neine, bei A.N. wird mir eher schlecht *fg*. Ja, genau so sehe ich das auch! Loks und Wagen basteln ist trotz aller Probleme etwas zum ruhigen genießen. Gerde hier ist der Weg das Ziel :-). Bin schon gespannt, wie sich Deine V160 dann mal machen wird :).

@alexus: danke, da wird nix mehr mit viel fitter, ich will auch nicht kümen, ich mache einfach so wie es geht und vor allem: Spaß macht :-).
Ich glaube auch, dass ich durch eure Tipps das mit dem Löten jetzt in den Griff bekomme. Jetzt hilft nur noch üben um das besser hinzubekommen :).
Schade, dass Du nicht bei der NSA arbeitest! Ich vergesse dauernd irgentwelche Passwörter, und die haben die doch alle *rofl* :-)

@Railstefan: Ich dachte, umpolen müsste man bei Digital ja eh nicht mehr, die Fahrtrichtung ist doch nur ein Signal an den Decoder, unabhängig von der physischen Lage von Masse und Plus, oder? Es ist ja wegen der Herzstücke, damit es in den Weichen keinen Stromlosen Abschnitte gibt :).



Ich habe tatsächlich noch alte Photos vom Bau meiner 45er gefunden. Aus dem Jahr 2004 *g*. Ich wusste schon garnicht mehr, wann ich den Trümmer, äh, Trum gekauft hatte :). Also 2003/2004, offensichtlich.

An den Bildern kann ich mal zeigen, woran ich damals gescheitert bin.

Mal abgesehen, dass hier, durch das viele Probieren und hin- und herbiegen schon einiges wieder zu richten wäre, kann man meinen Scheiterungsgrund aber ganz gut erkennen.

Hier ein Blick auf die Zylinder vorne. Diese haben eine (hier nicht sichtbare) Ausbuchtung, in die die Dampfrohre eingeführt werden. Die Position ist am Kessel durch Aussparungen, wo die beiden Weißmetallteile hineinkomen, vorgegeben. Wie man sieht, passt es perfekt. Ebenso passt die Pufferbohle genau an den vorderen Rahmen:

Bild

Bild

Und jetzt das Problem, achtet auf den Bereich unten am ende des Führerhauses:

Bild

Bild

Bild

Ja, diese Lücke ist knapp 5 (fünf!!!) mm groß! Führerhaus, Steh- und Langkessel, wie auf dem Bild zu sehen, ist _ein_ Teil!

Ich habe noch an der Steuerstange gebogen, kann man sicher erkennen, denn die passte natürlich auch nicht bis vorne ins Führerhaus.

Na jedenfalls war das ungefähr der Zeitraum, an dem ich das Teil wieder in die Schachtel gesteckt habe, und mein Eisenbahnbedarf für laaaange Zeit gedeckt war.


An meinem kleinen Testgleis habe ich auch weitergearbeitet:

Bild

Ok, drei Brettchen zurechtgesägt, verschraubt und verklebt. Das ist so ungefähr was ich dann neben der Arbeit physisch noch schaffe. Jetzt bin ich nassgeschwitzt und schaue mir in aller Ruhe hier im Forum eure phantastischen Werke :-).

Liebe Grüße

Peter

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Railstefan
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten & 45er warum ich scheiterte -

#94

Beitrag von Railstefan »

Hallo Peter,

noch mal zu den Isolierungen und dem Umpolen:
- bei Digital muss man in der Tat die Gleise nicht umpolen, wie bei DC analog.
- das Herzstück und ggfs die anschließenden Schienen Richtung Zunge sollte man umpolen, zumindest wenn das Herzstück aus Metall ist, denn sonst hast du hier ein stromloses Stück Gleis. Meist sind die beiden vom Herzstück weiter führenden Schienen mit dem Herzstück verbunden - hier brauchst du dann die Isolierverbinder, damit es nicht zu einem Kurzschluss gegen die folgende fest angeschlossene Schiene kommt.
Die 45er würde wegen des langen Achsstandes und der damit vielen Stromabnahmepunkte vermutlich auch ohne Probleme über das Herzstück kommen, aber wenn du mal kürzere Fahrzeuge hast, könnten die stehen bleiben.

Viel Erfolg
Railstefan
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Mercutius
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten & 45er warum ich scheiterte -

#95

Beitrag von Mercutius »

@Railstefan: Hallo Stefan, ja, genauso wie Du es beschreibst, ist das bei zweien der Weichen, und ich werde die Herzstücke über Handschalthebel dann umswitchen :-). Ich weiß gerade garnicht mehr, wie das mit der Stromabnahme bei der 45er aussieht. Habe mich zuletzt ja nur mit den mechanischen Problemen auseinandergesetzt, aber das steht bei dem Hobel als nächstes auf dem Programm :).

Ich habe an meinem Testgleis weitergearbeitet:

Neu verleimt und verschraubt:

Bild

die beiden Leiste sind Abstandhalter, um über die Stützen des Couchtisches zu kommen:

Bild

Die mechanischen Weichensteller, mit integriertem Herzstückschalter:

Bild

Unser acecat hat mich per Link in dieses Forum auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht, da ich eine Lösung suchte, die nicht tief baut und (noch :-)) möglichst unabhängig von weiteren elektronischen Spielereien ist :-). Also nicht meine Idee, aber ich finde sie gut, dafür nocheinmal danke, acecat :).

Tjia, wie befürchtet, leider hängt das Brett (jetzt insgesammt knapp 1,9m lang, an den Seiten durch, so dass ich die provisorisch ersteinmal mit Bastelholz gestützt habe:

Bild

Ich werde mit einem einfachen Scharnier ein ausklappbares Hols ansetzen, welches dann wie ein Biertisch ausgeklappt werden kann. Hmmm, vielleicht hätte ich von Anfang an einfach eine Bierbank nehmen sollen *g*.

Ich speise vor, bzw. hinter jeder Weiche ein, und auf dem oberen Gleis zusätzlich zwischen der Links- und der Rechtsweiche.
Bettung weggeschnitten und mit einer Schlüsselfeile die Schiene angeraut, hat es mit dem Löten auf Anhieb geklappt:

Bild

Hier mal mit allen angelöteten Kabeln:

Bild

Und die Gleise fest montiert, die Kabel nach unten durchgezogen:

Bild

Ja, ich finde das auch erschreckend, aber ohne die Lupenlambe geht bei mir gar nichts mehr :)

Und ich habe tatsächlich zuwenig Schienen *lol*:

Bild

Am Samstag habe ich zwei Fachhändler abgeklappert, der eine Hatte sogar Tillig, aber nur Restbestände, darunter keinerlei gerades Gleis :/. Der andere hatte garnichts. Gut, ist weder wichtig noch dringend. Aber es böte sich halt an, das obere Gleis noch bis ganz nach links durchzuziehen, und mit dem Abzweig auch noch ein drittes Gleis zu legen. Na ja, kommt Zeit, kommt Gleis :).

Angeschlossen habe ich weiter noch nichts, denn mehr schaffe ich an zwei freien Tagen nicht mehr, aber egal, der Weg ist das Ziel :). Und davon abgesehen, ich habe gerade _nichts_ womit ich das Gleis überhaupt testen könnte *lol*.

A pro po testen: Ich glaube, ich hätte an den Enden gerne noch eine Absturzsicherung, zum Schutz vor übermotivierten Rangierern :-). Also Prellböcke ;). Welche würdet Ihr mir für das Tillig-Gleis empfehlen? Ich hätte gerne etwas, was ich zum bespie, äh, zum durchführen ernsthafter Funktionstests dann auf- und später zum besseren verstauen wieder abstecken kann!?

Danke für Eure Hilfe!

Liebe Grüße

Peter.


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Re: Mercutius AW - Testgleis - nur noch verdrahten -

#96

Beitrag von Wolfgang 55 »

Hallo Peter,
einen super Baubericht von Deinem Kran.
Was für Farben hast Du verwendet?
Danke
Gruß
Wolfgang

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acecat
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Re: Mercutius AW - Testgleis - Holzarbeiten & 45er warum ich scheiterte -

#97

Beitrag von acecat »

Moin,
Mercutius hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 16:42
A pro po testen: Ich glaube, ich hätte an den Enden gerne noch eine Absturzsicherung, zum Schutz vor übermotivierten Rangierern :-). Also Prellböcke ;). Welche würdet Ihr mir für das Tillig-Gleis empfehlen? Ich hätte gerne etwas, was ich zum bespie, äh, zum durchführen ernsthafter Funktionstests dann auf- und später zum besseren verstauen wieder abstecken kann!?

Danke für Eure Hilfe!
nicht glauben, bauen! Derart sicherheitsrelevante Dinge sollte man keinesfalls fortlassen" Das gilt übrigens auch für die Seiten. Mit Seitenwangen wird die ganze Konstruktion um einiges verwindungssteifer. Als Gleisendsicherung würde ich die Roco Prellböcke nehmen. Die kommen den Rawies des Vorbildes ziemlich nahe. Die Proportionen stimmen im großen und ganzen. Die Dinger von Tillig würde ich maximal im Schattenbahnhof einbauen. Dort muss man deren Anblick wenigstens nicht ertragen. Eine steckbare Lösung mit ausreichender Sicherheit ginge nur im Selbstbau. Mit Ms Rohr mit Innendurchmesser 2,5mm, M 2,5 Schraube, U-Scheibe mit 2,5mm Innendurchmesser und 2,5mm Flügelmutter. Loch in Grundplatte, Ms Rohr in Grundplatte reinkleben. Unter dem Prellbock befindet sich eine angegossene Schraubhülse. Diese dient der Prellbockbefestigung mittels Schraube von unten durch die Grundplatte. In diesem Fall brauchen wir anstelle der Schraubhülse eine plane Fläche unter dem zentralen Knotenblech des Prellbockuntergestells. Zum Glück sind die Prellböcke Bausätze. Also Hülse abschneiden, Knotenblech von unten planfeilen, M 2,5mm Schraube exakt rechtwinklig mit Zwei-Komponentenkleber unter das Knotenblech kleben, warten, Prellbock in Ms Rohr in Grundplatte stecken, U-Scheibe und Flügelmutter drauf und festschrauben. Fertig und alles ist sicher.

Bitte! Gern geschehen.

Lieben Gruß

acecat
Ich muss wohl irgendwie kaputt sein.
Nie funktioniere ich so, wie andere es gern hätten.

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Railstefan
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Re: Mercutius AW - Testgleis - nur noch verdrahten -

#98

Beitrag von Railstefan »

Hallo Peter,

wenn du nur Fahrzeuge ohne Modellkupplungen testen möchtest, so kannst du fast jeden Prellbock, der dir gefällt, verwenden.
Hast du aber Kupplungen dran, so empfiehlt sich der Einsatz von Prellböcken mit Puffern, wie z.B. Fleischmann oder Märklin.
Ob die jetzt besonders filigran und/oder vorbildgerecht und schön sind, ist eine andere Sache, aber du schützt den Kupplungshalter.

Weiter erfolgreiches Gleise finden und weiterbauen.

Gruß
Railstefan
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Re: Mercutius AW - Testgleis - jetzt wird das auch noch zickig -

#99

Beitrag von Mercutius »

@Wolfgang 55: Hallo Wolfgng, vielen Dank für Deine Anerkennung! :).
Das Chassis und die Kabine habe ich mit ArmyPainter Grundierung aus der Spraydose grundiert, den Auslegen mit Vallejo Grundierung 'light grey' und der Airbrush.
Weinert gibt ja die genauen Ral-Nummern für alle Farben an.
Der Ral-Ton für das grün wird exact gematcht durch die Vallejo aircolour 71.014 "gunship gree", da gibt es Tabellen für im Netz, dass war also einfach.
Den Ral-Ton für den Ausleger gibt es nicht als air colour von Vallejo, liegt im Farbenkreis aber zwischen 71.047 "us grey" und 71.052 "german grey". Zusätzlich zu den beiden habe ich noch 71.051 "neutral gray" ausprobiert.
Mir gefiel dann das us grey am besten.

@acecat: vielen Dank für den guten Tipp! Habe mir im Netz schonmal Bilder angesehen, und der Roco-Prellbock gefällt mir recht gut! Und wenn man von Märklin kommt, ist der auch recht günstig einzukaufen ;-)

@Railstefan: ui, ja, sehr guter Einwand, vielen Dank dafür! Ich werde die von Roco nehmen, weiß gerade nicht, ob die Puffer schon dranhaben, falls nicht, werde ich welche nachrüsten. Federpuffer? Nein, Spaß, an der Stelle sicher nicht :-))



Nach etwas couching (ich muss ärztlich verordnet härter chillen :)) und einem sehr netten Telephonat über Modelleisenbahn, habe dann eben noch etwas Energie gefunden, um noch ein Flexgleis auf meine Testinstallation zu legen.

In den Läden hier (joah, support your local dealer, selbst wenn es n Euro mehr kostet) gab es kein Tillig, aber das Piko, welches ich dann mitgenommen habe, sollte 'identisch' sein.

Also habe ich gemessen, Löcher in die Platte gebohrt, das Gleis zum löten vorbereitet, Kabel angelötet, und habe ich es mit dem bereits installiertem Teil verbunden:

Bild

"sag mal n Satz mit Sonne° - " sonnekac ke".

Jetzt habe ich für heute keine Lust mehr. Muss ich jetzt echt nochmal n par Schienen im Netz kaufen?

Na ja, egal, der Weg ist das Ziel, wobei ich mir das für das Testgleis selber kaum noch abnehme...

Demnächst dann mehr in diesem Theater...

Liebe Grüße

Peter

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acecat
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Re: Mercutius AW - Testgleis - jetzt wird das auch noch zickig -

#100

Beitrag von acecat »

Moin,

da hat sich dein Händler aber heftig geirrt. Piko A-Gleis hat 2,54mm Schienenprofilhöhe (Code 100/C100), Tillig Elite Schienen dagegen nur 2,07mm (Code 8/C83). Hat der Dealer kein Roco Line - nicht verwechseln mit GeoLine - Gleis? Ansonsten... ...Bestellung via Internet.

Die Roco Prellböcke sind Bausätze. Passgenauigkeit ist ok. Normalerweise haben die eine durchgehende Prellbohle. Wenn man nach der Montage den mittleren Teil der Bohle heraussägt, sieht der Prellbock im Neuzustand aus wie der, der in völlig verwittertem Zustand am Anschlussgleis zum ehemaligen Messebahnhof in Laatzen bei mir um die Ecke das Gleisende markiert. Fotos muss ich demnächst mal machen. Ist ein Prellbock der Fa. Rawie GmbH/Osnabrück. Prellböcke mit Prellbohle finde ich schöner als welche mit Puffer. Puffer gehören an Fahrzeuge, aber nicht an Sicherungen von Gleisenden. Ein Sh0 oder Sh2 ist da schon wichtiger. Die Schutzsignale müssen noch nicht mal beleuchtet sein. Habe gerade selbst mal nachgeschaut. Die Roco Prellböcke haben Teile für beide Ausführungen. Du musst auf Puffer also nicht verzichten.

Lieben Gruß

acecat
Ich muss wohl irgendwie kaputt sein.
Nie funktioniere ich so, wie andere es gern hätten.

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