"Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

Bereich für alle Fragen von Anfängern und Einsteigern rund um die Modellbahn.
Antworten

Threadersteller
Hasso
InterRegio (IR)
Beiträge: 117
Registriert: Do 23. Nov 2017, 21:17
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Zwei Märklin Mobile Stations
Gleise: C und K
Wohnort: Vorderpfalz
Alter: 64
Deutschland

"Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#1

Beitrag von Hasso » Fr 4. Okt 2019, 18:24

Alte analoge Märklinloks hielten quasi "ewig", wenn sie nicht allzu emsig bespielt wurden :D
Habe da einwandfreie Exemplare um 1960 zu bieten.

Nun habe ich gerade irgendwo hier im Stummiforum gelesen, dass (Märklin)-Digitaldecoder nach rund 25 Jahren ihr Lebensdauerende erreichen :x
Meine ersten Delta-Loks sind demnach bald "dran"... noch laufen sie einwandfrei und wurden recht wenig gefahren.

Was macht man im "Notfall" mit solch "uralten" Digital-Schätzchen?
Einfach neuen Decoder einbauen (lassen)? Die alten Original-Decoder gibt es doch gar nicht mehr :cry:
Hasso

Benutzeravatar

Dölerich Hirnfiedler
Metropolitan (MET)
Beiträge: 2986
Registriert: Di 10. Mai 2005, 19:46
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Gleise: VB
Alter: 54

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#2

Beitrag von Dölerich Hirnfiedler » Fr 4. Okt 2019, 18:58

Hallo Hasso,

Die Behauptung, das die Decoder nur pauschal 25 Jahre halten würden, ist für mich völlig unbewiesene Spekulation. Ich habe mehrere Loks von 1985/86 in denen nach wie vor die originalen Decoder Dienst tun. Und die nach wie vor funktionieren. Die Decoder sind aktuell 34 Jahre. Wenn sie tatsächlich aufgeben, dann muss man sie durch aktuelle Modelle ersetzen. Aber welcher Decoder für wen und welches Modell empfehlenswert ist, ist eine eigene Diskussion.

mfg

D.
Wir leben in einer unruhigen, durch und durch egoistischen, schlimmen Zeit.
Allgemeine Schulzeitung, Nr. 201 vom 21.12.1843


Djian
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3857
Registriert: Fr 20. Jan 2012, 11:20
Nenngröße: H0
Steuerung: analog
Gleise: C-Gleis
Wohnort: 23717 Sagau
Alter: 51

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#3

Beitrag von Djian » Fr 4. Okt 2019, 19:06

Moin,

bis jetzt ist noch nichts passiert. Und warum sollte es auch. Die Decoder haben sich als genauso solide erwiesen, wie das, was Märklin vorher gebaut hatte. Mich beschleicht der Eindruck, dass da auch viel Spekulation und (schlechte) Stimmungsmache im Spiel ist. Für viele "alte" Märkliner ist das Digitale "neues Zeugs" und damit nicht so solide und haltbar wie das vorherige. Die mit dem Aufkommen der Decoder geschürte Angst kann man nach 35 Jahren klaglosem Dienst mittlerweile zerstreuen. Klar, du bekommst jeden Decoder mit Gewalt durchgebraten, jede Spule allerdings auch. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wirst du auch an deinen Delta-Decodern noch jahrzehntelang Freude haben.
Das ist ein wenig wie damals, als die CD aufkam. Der sagte man auch nach, dass nach 10 Jahren nichts mehr drauf sei. Stimmt ebenfalls nicht.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias
Zuletzt geändert von Djian am Fr 4. Okt 2019, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
Bautagebuch: Sagau in Segmenten http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=73059

Sagau: Ländliches an der Magistrale http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=139007


SAH
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 9850
Registriert: Mo 6. Jun 2005, 17:49
Kontaktdaten:

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#4

Beitrag von SAH » Fr 4. Okt 2019, 19:07

Guten Abend Hasso,

sollte tatsächlich einer der alten Dekoder nicht mehr funktionsföhig sein, gibt es folgende Optionen:
-Reparatur nur dann möglich, wenn der Hauptchip nicht beschädigt ist. Wird kaum realisiert.
-Ersatz des Dekoders durch einen Neuen gleicher Machart
Reihenschlussmotor --> 6080 / Delta ersetzen durch 60906 oder Tams LD-W32
DC-Motor .mit Regelung --> 6090 / 6090x ersetzen durch mLD/3 oder beliebigen anderen Dekoder
-Ersatz des Dekoders unter Beibehaltung des Motors
Reihrnschlussmotor --> Uhlenbrock 76200 intensove Programmierung erforderlich
--> Tams LRA, mit beliebigem DC-Dekoder, intensive Programmierung erforderlich
-Ersatz von Dekoder und Motor
Umrüstsätze von Märklin,
HAMO-Polbügel von ESU, Tams mit fast frei wählbarem Dekoder.

Mir ist bislang kein Dekoder kaputt gegangen durch Lagerung. Ich klopfe aber dreimal aufs Holz. :)

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php


klein.uhu
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 9965
Registriert: Mo 30. Jan 2006, 20:24
Nenngröße: H0
Stromart: analog AC
Steuerung: mit Hand und Verstand
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#5

Beitrag von klein.uhu » Fr 4. Okt 2019, 21:03

Hasso hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 18:24
Nun habe ich gerade irgendwo hier im Stummiforum gelesen, dass (Märklin)-Digitaldecoder nach rund 25 Jahren ihr Lebensdauerende erreichen :x
Moin,

Das halte ich für ein unbewiesenes Gerücht!
Bitte Quelle oder Link angeben.
| : | ~ analog

Gruß von Bild klein.uhu
Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates)
Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)


kukuk
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2024
Registriert: Mi 17. Jan 2007, 21:13
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2
Gleise: K-Gleis
Alter: 48
Kontaktdaten:
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#6

Beitrag von kukuk » Sa 5. Okt 2019, 06:46

Hallo,

natürlich altert Elektronik, auch (oder besonders?) wenn sie nur gelagert und nicht benutzt wird. Und somit kommt es natürlich irgendwann zu ausfällen. Ich kenne eine Firma, die haben ein Lagerhaus voller Prozessoren, zum einen, damit sie noch viele Jahre ihre Industrie-Produkte bauen können, ohne das Design mit all den damit verbundenen teuren Neu-Zertifizierungen für neue Prozessoren ändern zu müssen, zum andern aber auch, damit sie noch sehr lange Ersatzteile anbieten können. Die haben extra Leute, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als einen Prozessor nach dem anderen auszupacken, zu testen, und wenn er noch Ok ist, wieder zurück zu legen. Und wenn sie durch sind, fangen sie wieder von vorne an. Durch die Benutzung wollen sie nicht nur defekte Prozessoren frühzeitig finden, sondern auch sicherstellen, das alle Bauteile regelmäßig benutzt werden, da einige sonst früher ausfallen.
ich vermute die 25 Jahre kommen von den Elkos, wenn welche auf dem Decoder verbaut sind. Das ist aber nur ein Mittelwert, die Teile können schon nach 10 Jahren kaputt gehen, oder aber auch über 50 Jahre halten ...

Grüße,
Thorsten
Epoche VI (3L K-Gleis) mit Märklin CS2, MS2 und MS1
Rollmaterial von Brawa, Fleischmann, Märklin, Roco, Trix und vielen mehr


3047
InterCity (IC)
Beiträge: 959
Registriert: Sa 17. Nov 2012, 11:15
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS3
Gleise: K-Gleis, C-Gleis

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#7

Beitrag von 3047 » Sa 5. Okt 2019, 07:18

Sowohl das Wort „ALTE“ wie auch das Wort „Märklin“ sind in der Überschrift fehl am Platz.

Dass Elektronik altert und dann wegen einem defekten Bauteil ausfällt, ist bei allen Gegenständen die Elektronik enthalten bekannt. Früher besser im Gedächntnis geblieben bei den guten alten Fernsehern. Eine ganze Schar von heute verschwundenen Radio- und Fernsehtechnikern hat dafür gesorgt dass die Geräte wieder einsatzfähig waren.

Wenn schon, müsste die Überschrift nur lauten: „Dekoder nach 25 Jahren am Ende?“, denn von Defekten von Elektronikbauteilen ist und wäre nicht nur Märklin sondern ALLe Dekoderhersteller betroffen.

Der Vergleich zur bisherigen dekoderlosen Technik ist allerdings richtig. Die alten Umschaltrelais hielten aber auch nicht ewig, das muss einmal ins Gedächntnis gerufen werden. Es wurden Kontakte geschlossen und geöffnet und dabei fliest Strom der die Kontakte beschädigt und auch diese nach einer gewissen Zeit des ständigen Gebrauchs unbrauchbar macht. Da musste dann ein neues Relais eingebaut werden. Von dem umkomfortablen Fahrgenuß jetzt mal abgesehen (Bocksprung), und den ständigen Erneuerungen der Federn die in dem Relais verbaut waren ebenfalls mal abgesehen.

Ich gönne Jedem seine eigene Vorstellungen von SEINER Modell-Bahn. Es ist aber nicht schön wenn manche Modellbahner anderen Modellbahnern ihr Hobby madig machen wollen, weil diese nicht ihren eigenen Vorstellungen entspricht.
kollegiale Grüße

Gustav

Benutzeravatar

alexus
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 426
Registriert: Di 13. Dez 2005, 15:09
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Tams EC, Tams B4, usw.
Gleise: Mä Metall
Wohnort: Südlichstes Allgäu
Alter: 55
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#8

Beitrag von alexus » Sa 5. Okt 2019, 10:33

Hallo zusammen :wink: :wink:

Hallo Hasso :wink: :wink:

so pauschal möchte ich das nicht stehenlassen.

Ich habe vor etwa 20 Jahren angefangen ältere Digitalloks auf modernere Decoder umzurüsten. Auch hatte ich noch von meiner ersten Digitalisierungswelle Anfang 90ger Jahre einige Märklin Decoder c80 und c81 übrig (Reserve).

Heuer im Frühjahr suchte jemand entsprechende Decoder (als FRU-Ersatz) und ich habe ein paar c80 rausgesucht und getestet, benutzte und noch org. verpackte.
Genauso habe ich im Sommer eine BR 120 und 151 auf HLA umgebaut, zuvor getestet mit ihren (selbst eingebauten) Decodern.

Alles ohne Probleme :D :D

Ich denke, es kommt auch sehr auf die Qualität der verwendeten Bauteile an und da habe ich in die "alten" Decoder vom Märklin mehr Vertrauen als bei heutigen.
Z. B. sind bei meinem Sat-Tuner bereits nach knapp 4 Jahren die Elkos im Netzteil kaputt gegangen :evil:
Alexander aus dem südlichsten Allgäu
Teppichbahner mit M-Gleis, Tams MasterControl und alten Mä-Digitalkomponenten.
Neues nur noch DCC.

Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen.
(Sir Peter Ustinov)

Benutzeravatar

Peter BR44
ICE-Sprinter
Beiträge: 5833
Registriert: Sa 9. Feb 2008, 21:18
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: 60214+MS2+6021+WDP
Gleise: C+K Gleise MM+MFX/M4
Wohnort: JÜL/ERK
Alter: 58
Kontaktdaten:
Neuseeland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#9

Beitrag von Peter BR44 » Sa 5. Okt 2019, 15:57

Halo Hasso,

alles hält nur so lange wie man es pflegt.
Ich kann nur das bestätigen, was Dölerich schon geschrieben hat.
Meine Uralt Decoder 6080 sind auch einer der ersten von Märklin.
Viele Grüße Peter

weist Du nicht mehr vor und zurück,
helfen dir die Stummis, was ein Glück.

Benutzeravatar

Dölerich Hirnfiedler
Metropolitan (MET)
Beiträge: 2986
Registriert: Di 10. Mai 2005, 19:46
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Gleise: VB
Alter: 54

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#10

Beitrag von Dölerich Hirnfiedler » Sa 5. Okt 2019, 16:39

Hallo zusammen,

Ich darf darauf hinweisen, das es überhaupt keine verlässlichen Erfahrungswerte gibt, wie lange Decoder mit Mikroprozessortechnik halten können. Es wird zwar mit irgendwelchen Werten um sich geworfen, aber die entbehren jeder empirischen Basis. Die ältesten Produkte in Konsumentenhand mit IC-Technik sind Taschenrechner. Auch von frühen Modellen aus der ersten Hälfte der 1970er funktionieren heute noch sehr viele Exemplare. Wir wissen überhaupt nicht, ob sie irgendwann kaputt gehen. Oder auch 100, 200 oder 1000 Jahre halten. An historischen HP-Taschenrechnern die zu den allerältesten Produkten mit IC-Technik in Endkundenhand gehören (jetzt etwa 45 Jahre alt), sind die mechanischen Einschalter (abgesehen von den Akkus) die häufigste Fehlerquelle. Die Elektronik funktioniert meist wie am ersten Tag.

mfg

D.
Wir leben in einer unruhigen, durch und durch egoistischen, schlimmen Zeit.
Allgemeine Schulzeitung, Nr. 201 vom 21.12.1843


JoWild
EuroCity (EC)
Beiträge: 1121
Registriert: Di 31. Okt 2017, 17:16
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: z.Z.MS2, CC-Schnitte, rocrail
Wohnort: BA

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#11

Beitrag von JoWild » Sa 5. Okt 2019, 16:56

Hallo Hasso
Du wirst weniger Probleme mit der Haltbarkeit derart alter Decoder haben als damit, dass es teils schwierig ist MM (1)-Decoder an z.b. an einer MS2 zum Laufen zu bringen. Ich sehe da eher Probleme mit neueren Decodern und deren Spannungsfestigkeit.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn
Joachim
von mir gibt es keine Bilder, da ich keine zweifelhaften Upload-Seiten nutze.


Schwanck
ICE-Sprinter
Beiträge: 5953
Registriert: Di 22. Aug 2006, 08:49
Wohnort: Minden (Westf.)

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#12

Beitrag von Schwanck » Sa 5. Okt 2019, 17:26

Moin,

auch wenn ich jetzt Verwirrung stifte, die Art.Nr.: 6080 sagt noch lange nichts über den eigentlichen Decoder aus, weil es davon etliche Varianten gibt; allen gemeinsam ist ihnen der 8-pol. Dip-Schalter. Eine der frühen Variante, der von Blaupunkt aus Hildesheim auf dem Keramik-Substrat, überlebte kaum 1/2 Jahr. Verbastelte Decoder habe ich auch schon erlebt, da war oftmals die Heißkleberfixierung des Quarzes weggeknibbelt und dabei ein Drähtchen vom Quarz abgebrochen worden; Mäuseklaviere mit Karies habe ich auch schon gesehen und auch einen mit einem dicken Lötzinnbatzen darauf habe ich gefunden. Grausam :!:

Dass die Bremsstrecke Art.Nr. 72442 mit allen 6080-Decodern nicht funktioniert, setze ich als bekannt voraus. :idea:
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


berndm
Metropolitan (MET)
Beiträge: 4979
Registriert: Mi 8. Sep 2010, 21:54

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#13

Beitrag von berndm » Sa 5. Okt 2019, 19:37

Elektronische Fahrtrichtungsumschalter hatten Batterien. Diese sind dann mal verbraucht und der Austausch ist recht aufwändig. Daher hatte man immer gesagt, dass diese elektronischen Fahrtrichtungsumschalter eine begrenzte Lebensdauer hatten/haben.
Vielleicht kommt die Zeitbeschränkung von diesen Fahrtrichtungsumschaltern her.


Emmentaler
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 61
Registriert: Mo 2. Sep 2019, 11:57
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Z21
Gleise: Roco Line
Schweiz

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#14

Beitrag von Emmentaler » Sa 5. Okt 2019, 20:02

Da ich kürzlich meine gut gelagerte Modellbahn nach 20 Jahren wieder hervorgekrammt habe kann ich bestätigen das eine 25 Jährige Lenz Steuerung
samt Decoder immer noch funktioniert. Nur weiss ich teilweise nicht mehr wie :shock: , aber dazu habe ich ja zum Glück noch so ein altes Handbuch aus richtig Papier. :P


Brianmcfly
InterRegio (IR)
Beiträge: 238
Registriert: Fr 10. Mär 2017, 11:27
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: Maerklin Central Station 3
Wohnort: Rotterdam
Kontaktdaten:
Niederlande

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#15

Beitrag von Brianmcfly » So 6. Okt 2019, 22:47

kukuk hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 06:46
ich vermute die 25 Jahre kommen von den Elkos, wenn welche auf dem Decoder verbaut sind. Das ist aber nur ein Mittelwert, die Teile können schon nach 10 Jahren kaputt gehen, oder aber auch über 50 Jahre halten ...
Das ist einer der Hauptpunkte wenn Elektronik durch Alter kaputt geht. Verstaerkungstransistoren brennen bei Ueberlast durch, das tun sie aber in neu oder 30 jahre alt. Elkos und weniger oft verbaut Batterien sind normalerweise der Grund wenn Elektronik stirbt.

Ich kann mit dem Loetkolben umgehen und repariere fuer mich und andere viel Elektronik, auch aus dem Stereobereich. Es sind quasi immer die Elkos die gestorben sind.


Gruesse aus Rotterdam

Brianmcfly ...


volkerS
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2296
Registriert: Di 14. Okt 2014, 11:37
Nenngröße: H0
Stromart: AC
Steuerung: MS1/ MS2 /analog
Gleise: C-Gleis
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#16

Beitrag von volkerS » Mo 7. Okt 2019, 06:20

Hallo,
wenn Decoder nicht mehr funktionieren kann es mehrere Gründe geben.
Sieht man von den Ausfällen durch Motordefekt oder Anschlußfehlern ab sind es tatsächlich die Elkos die zu den meisten Ausfällen führen.
Diese trocknen entweder aus (dazu führt auch Wärme in der Lok) oder sie fallen durch Durchschlag aus. Ist auch eine Frage der Bauteilqualität.
Bei Produkten wo die Kaufleute den Rotstift angesetzt haben eher zu erwarten als bei Produkten wo die Techniker ihre Erfahrung ausspielen durften.
Es kann daher nie Schaden selbst Vitrinenmodelle 1x jährlich aufs Gleis zu stellen und mit Spannung zu versorgen. Sie müssen nicht gefahren werden.
Ideal wäre es wenn dabei die Gleisspannung langsam erhöht wird. Also allen Loks mit Decodern die für AC-Betrieb tauglich sind bei abgeschalteter Gleisspannung auf die Schienen und dann langsam die Spannung steigern (von 0 - Vmax durch aus über 10min). Letzteres gilt natürlich nicht für Vitrinenmodelle die als "unbespielt" eingestuft werden.
Volker


Domapi
InterCity (IC)
Beiträge: 599
Registriert: Di 22. Sep 2015, 07:12
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: DCC & ECOS & TC9 Gold
Gleise: Roco/Tillig/Weinert
Wohnort: Nämberch
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#17

Beitrag von Domapi » Di 8. Okt 2019, 16:15

Bei alten Dekodern kann auch der EEPROM-Speicher kaputt gehen, altersbedingt oder durch zu häufiges Schreiben von CVs.
Dann ist der Dekoder kaum mehr zu gebrauchen.

Moderne Microcontroller können > 100.000 Schreibvorgänge gefahrlos bewältigen, ältere Chips sind die wahrscheinlich eher hinüber.
Viele Grüße
Martin

Der Weg ist das Ziel !

Mein noch namenloser Trennungsbahnhof: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=152275

Benutzeravatar

alexus
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 426
Registriert: Di 13. Dez 2005, 15:09
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Tams EC, Tams B4, usw.
Gleise: Mä Metall
Wohnort: Südlichstes Allgäu
Alter: 55
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#18

Beitrag von alexus » Di 8. Okt 2019, 16:36

Hallo Martin :wink: :wink:

ich denke, die alten Märklin Decoder hatten noch keine eprom's. Da gehen eher die Dip-Schalter kaputt.
Alexander aus dem südlichsten Allgäu
Teppichbahner mit M-Gleis, Tams MasterControl und alten Mä-Digitalkomponenten.
Neues nur noch DCC.

Planung bedeutet, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen.
(Sir Peter Ustinov)

Benutzeravatar

wete
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 347
Registriert: So 19. Jan 2014, 11:26
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS2
Gleise: C+K Gleis
Wohnort: Südhessen
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#19

Beitrag von wete » Di 8. Okt 2019, 17:00

Hallo,
diese Aussage kann ich nicht nach vollziehen.
Ich besitze selbst noch 4 Loks aus den Jahren 1988/1989.
Diese Decoder funktionieren noch einwandfrei.
Allerdings habe ich festgestellt, dass ich ab und zu "Klavier spielen" muß.( bis jetzt 2 mal :lol: )
Kommt vermutlich von einer 2jährigen Zwischenlagerung auf einem Speicher.

Woher stammt eigentlich diese Aussage?
erfolgreichen Mobabau wünscht
Werner


Threadersteller
Hasso
InterRegio (IR)
Beiträge: 117
Registriert: Do 23. Nov 2017, 21:17
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: Zwei Märklin Mobile Stations
Gleise: C und K
Wohnort: Vorderpfalz
Alter: 64
Deutschland

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#20

Beitrag von Hasso » Di 8. Okt 2019, 17:14

wete hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 17:00
Woher stammt eigentlich diese Aussage?
erfolgreichen Mobabau wünscht
Werner
Diese "Ungefähr-Aussage" zur Decoder-Lebensdauer wurde hier im Stummi-Forum gemacht.
Habe ich aber nicht gespeichert und ihr wisst selber, wie schwierig es ist, über die Stummi-Suchfunktion ein Posting wiederzufinden... ist mir nicht gelungen.
Deshalb konnte ich auch klein.uhus Frage nach der "Quelle" nicht beantworten :oops:

Ich selber habe bis dato keinerlei Probleme mit meinen alten Decodern.... hoffe es bleibt so :D
Interessierte mich nur und es gab in diesem Thread einige interessante Aussagen dazu.
Danke dafür!
Hasso


Dreispur
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3886
Registriert: Di 16. Nov 2010, 18:14
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: IB alt u. IB II MM u. DCC
Gleise: PIKO A HO HO/HOe
Wohnort: NÖ nähe Horn
Alter: 64
Österreich

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#21

Beitrag von Dreispur » Di 8. Okt 2019, 17:33

Hallo !

Da die Frage ob nach 25 Jahre ein LOK Decoder am Ende ist spricht doch von gewisser Qualität .
Viele wechseln Decoder um mehr Möglichkeiten an Funktionen zu haben . Auch die Centralen werden ständig aufgewertet . Da ist es naheliegend Decoder zu tauschen . Warten wir da mal 25 Jahre .
Meine Gedanken ohne auf die Kosten zu schauen ob es sich rentiert .
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015


3047
InterCity (IC)
Beiträge: 959
Registriert: Sa 17. Nov 2012, 11:15
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CS3
Gleise: K-Gleis, C-Gleis

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#22

Beitrag von 3047 » Di 8. Okt 2019, 17:49

Hasso hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 17:14
wete hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 17:00
Woher stammt eigentlich diese Aussage?
erfolgreichen Mobabau wünscht
Werner
Diese "Ungefähr-Aussage" zur Decoder-Lebensdauer wurde hier im Stummi-Forum gemacht.
Habe ich aber nicht gespeichert und ihr wisst selber, wie schwierig es ist, über die Stummi-Suchfunktion ein Posting wiederzufinden... ist mir nicht gelungen.
Deshalb konnte ich auch klein.uhus Frage nach der "Quelle" nicht beantworten :oops:

Ich selber habe bis dato keinerlei Probleme mit meinen alten Decodern.... hoffe es bleibt so :D
Interessierte mich nur und es gab in diesem Thread einige interessante Aussagen dazu.
Danke dafür!
Hasso
Wenn alle übrige Elektronik, wie Fernseher, Radio, Handi, Laptop, usw., usw. genau so lange halten würde wie Märklin Dekoder wäre ich überglücklich, 25 Jahre sind ja eine Ewigkeit in Technologiezeit gerechnet.
kollegiale Grüße

Gustav


Schwanck
ICE-Sprinter
Beiträge: 5953
Registriert: Di 22. Aug 2006, 08:49
Wohnort: Minden (Westf.)

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#23

Beitrag von Schwanck » Mi 9. Okt 2019, 21:22

Moin,

man sollte aus der 25 kein Dogma machen!
Es ist doch so, dass für die Wahrscheinlichkeit des Ausfallens eines Decoders das Alter eine Rolle spielt; es müssen jedoch nicht unbedingt die 25 Jahre sein. Anders herum ist es auch kein Wunder, wenn ein decoder schon eher oder auch viel später ausfällt.
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


Fritz P
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 55
Registriert: Do 17. Jan 2013, 22:10

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#24

Beitrag von Fritz P » Mi 9. Okt 2019, 21:39

Hallo Leute,
aus aktuellem Anlass habe ich gerade meine 3674 - BR 216 o/b, Baujahr 1985 - mal ein paar Runden drehen lassen. Originaldecoder 6080 funktioniert einwandfrei im Rahmen seiner Möglichkeiten, nach 34 Jahren.

Benutzeravatar

floete100
CityNightLine (CNL)
Beiträge: 1861
Registriert: Sa 8. Dez 2007, 13:21
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: CU 6021
Gleise: M-Gleis
Wohnort: Köln
Alter: 64

Re: "Alte" Märklin-Decoder nach 25 Jahren am Ende?

#25

Beitrag von floete100 » Mi 9. Okt 2019, 22:12

wete hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 17:00
Hallo,
diese Aussage kann ich nicht nach vollziehen.
......
Woher stammt eigentlich diese Aussage?
Diese merkwürdige 25 Jahre-Theorie stammt aus diesem Thread:
viewtopic.php?f=5&t=172607

Gruß,
Rainer
Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht. (W. Bagehot)

Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..

Mein schwierigstes "Winzprojekt": Inneneinrichtung Kabinentender BR 50

Antworten

Zurück zu „Anfängerfragen“