Verein,Norddeutsche Tiefebene,Bahndamm,Traumhaus,Wald,Baumbau,Waldboden,Kleinstpflanzen,Fluss,Wasser,Vögel

Bereich zur Vorstellung der eigenen Module und Segmente.

Gewünscht sind insbesondere Fotos (bitte Größenbeschränkungen beachten!) und technische Infos.
Handwerkliche Fragen und Diskussionen rund um das Thema Module und Segmente im Allgemeinen sollte im Unterforum "Anlagenbau - Module / Segmente" erfolgen.

Bitte startet in diesem Bereich für jedes Modul / Segment einen eigenen Thread!
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Brumfda
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#1

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 14:36

Servus!
Habe die Ehre!
Moinsen!
Tach!

Mein Urtröötthread wird zu groß. Deswegen spalte ich mein Modul ab.

Hier findet man viel über Landschaftsbau und die Einbindung von Materialien aus der Natur. Aber nichts über Elektronik. Es ist eine Kurve. Eingleisig. Ein paar Laternen. Irgendwann Haus mit Beleleleleuchtung.

Wir sind ein ziemlich großer Verein. 875qm. H0 in AC und DC sowie eine N- Anlage. Auf meinem Ur- Trööt sind viele viele Fotos, u.a. unserer Doppeldrehscheibe des BW Altonas in N. Außerdem sind Schienen außen für eine Torfbahn. Nicht aus Toormoorholm aber irgendwie von hier. :mrgreen: Es gibt so unglaublich viele schöne Eisenbahnen und im Verein bekommt man nun unglaublich vielen von Ihnen zu sehen. Das breite Band der Interessen bilde ich dort ab.

Eigentlich wollte ich kein Modul bauen. Sondern nur meine Fantasiezüge. Aber da war ein wirklich grottenschlechtes Segment- ein Verlegenheitsmodul. Auf einer sonst wunderschönen Nebenbahn. Also eine Kurve. Etwas länger gezogen als sonst im Verein. Am liebsten wollte ich über vier Segmente durchs Mittelgebirge. Zweispurig. Aber wir gehen hier nur bis zum Harz. Nur mir war das meiste hier viel zu flach. Untypisch für unsere direkte Umgebung. Osthosteinische Hügelland. Endmoränen wie im Alpenvorland. Nicht ganz so mächtig. Beim Fahrradfahren aber mächtig in den Beinen spürbar. Also sind weder Geländeeinschnitte noch Bahndämme hier ein Fremdwort.

So kam mein Bild in mir.
Kurve über Bahndamm.
Brücke. Zwei an der Zahl. Stein. Naturstein.
Durch ein Naturschutzgebiet.
Laubwald.
Fluss.
Nachbarsegment ist ein Kanal.
Somit ist das ein abgeleiteter alter beruhigter Naturlauf.
Ein Haus drauf. Mein Traumhaus. Mit Naturpool. Und überwiegend rotblättriger Vegetation.
Wie kommt sowas zustande? Ein Fischer hatte dort seine Becken. Ging pleite. So konnte man das Haus hinbauen. nach zwei drei Flaschen Sekt mit dem Burgermaschda.

Ohne viel Kosten ein Modul bauen. Was wird bei mir das Teuerste? Bäume. Ich liebe Bäume. Gute Bäume sind in der benötigten Masse unerschwinglich. Für mich jedenfalls. Die Ansprüche sind hoch. Dann sah ich die künstlichen Farben des Streumaterials. Und auf der anderen Seite die Künstler hier.

Baumbau und Sträucher : viewtopic.php?f=64&t=18449&start=2450
Die Gleiswüste : viewtopic.php?f=64&t=157926&start=700
Projekt Minianlage Vorharz-/ Harzbahn : viewtopic.php?f=64&t=150639&start=275
Die Mark Michingen in N - Bauberichte : viewtopic.php?f=15&t=133802&start=1900

Und VIELE MEHR noch, die mich hier inspirierten. Idee war gebohren und das Modul konnte starten....

Kurzüberblick:

Vorheriges Modul
Bild "20190621_meinmodulvorxnkng.jpg" anzeigen.
Ein Kai und ein Schiff standen auf dem Grün. Also war klar: Ich kann die Situation nur verbessern.

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Grobe Ordnung

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Glättung

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Mit Küchenpapier geglättet und Baumstellprobe aus Naturmeterialien

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Mach dem Aufbringen eines echten Waldbodens

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Erste nicht zufriedenstellende Baumversuche

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Aber fahren kann man :fool:

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Letzter Stand Boden

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Letzter Stand Wiese


Ich werde hier Grundthemen Schaffen für die einzelnen Themenbereiche und diese fortlaufend ergänzen, da die Projekte teils parallel laufen. Je nach Frustrationsgrad oder Lust und Laune. Vorhandenen Materialien. Neuen Ideen.

Waldboden
Bäume
Wasser
Brückenbau
Straße
Garten
Haus
Innenarchitektur
Dachbebauung
Naturmaterialien
Techniken...

Ich schreibe dann nur rein, wo etwas neues zu finden ist :redzwinker:

Allen Beobachtern eine gute Unterhaltung und fluschiglauschige Momente, Fe :fool: lix
Zuletzt geändert von Brumfda am Do 24. Okt 2019, 15:19, insgesamt 2-mal geändert.
Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
viewtopic.php?f=27&t=160370&p=1844365#p1844365

Mein Modul mit Naturmaterialien:
viewtopic.php?p=2024824#p2024824

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Waldboden aus Naturmaterialien, Kleinstbewuchs, Schmutz und Unrat, Waldweg, Kletterpflanzen

#2

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 14:38

Hier kommt alles über den Waldboden und Kleinpflanzen


So, nu geit datt weida!

Ook wenn die Bilder nich in geewoonda Kwalitäät sinn... :fool:

Ich will Waldboden imitieren. Also mache ich ihn nicht nach sondern hole ihn aus dem Wald mitsamt dem Laub. Luftgetrocknet und schließlich mangels ausreichend Wärme ab in den Ofen auf Backpapier. Was zu dem waldmodrigen Duft in der Wohnung führt. Die erste Teststelle folgte. braune Farbe als Grund und noch während sie feucht ist, gleich drüber und Leimwasser hinterher draufgepumpt...

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Am Bahndamm ist oben Sand (vom Ostseestrand (vonna Ossseewordakant). Auf solchen Bereichen erodiert es gerne und es ist baulich so angelegt, dass dort zumindest die Pflanzen nicht so schnell hineinwachsen. Es soll ein schmaler heller Streifen zwischen Stein und Muttererde bleiben. Es klappte irgendwie und sieht halt nach Wald aus, also weiter ausbauen.

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Eingepasst mit seitlichen Stützmauern. Erodierte Sandflächen sind auch zu sehen, typischerweise größer im Bereich Übergang Brücke zum Bahndamm. Das Buschwerk sind diese auf der vorherigen gezeigten Fluschelbüschel mit brauner Sprayfarbe und und getrockneten gehexelten Blutbuchenblättern. Das werde ich noch mal mit Tageslicht genauer vorstellen, wenn die Buschstrukturen besser werden.

Auf dem braun der Erde sieht man schon das gelbbraune Laub. Einfach in ein Metallsieb aus dem Haushalt (naja 2.- im ein Euroshop) gekippt und mit den Fingern gerührt. Fertig ist der naturnahe Waldboden aus Waldboden. Unwillkürlich verstreute Wurzelabbrüche aus dem Wald und es wird wunderbar typisch unordentlich.

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Kletterpflanzen werden noch geordneter an die Brücke kommen. Das Buschwerk ist bereits differenzierter. Lässt sich mit meiner Kamera allerdings nicht genau darstellen. Von Konifären (oder wie man diese Büsche auch immer schreibt) habe ich Blätter im Backofen... Sie harzen aus, es riecht herrlich in der Butze und sie lassen sich mit meiner Vorwerk Küchenmaschine herrlich kleinmachen. Natürliches Material muss nicht gemixt werden. Es hat bereist unendlich viele Nuancen.

Die Büsche liegen noch lose herum. Erst wenn ich fertige Bäume habe und die Lage letztendlich festlege, werden diese mitsamt Gras am Waldesrand und entsprechende andere einjährige Wildpflanzen gepflanzt und alles bebuntet. Testgekröse halt.

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Ich lasse Naturgemäß den Zufall die Verteilung entscheiden. Immer etwas mehr Material zwischen die Fingerspitzen und wie beim Salzen beim Kochen locker flockig drüber.

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Das Bodendeckergrün ist irgendetwas von NOCH aus einem Konvolut ersteigert. Gibt es ja auch alle Nase lang im Wald

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Der Flussverlauf wird deutlicher. DerWanderweg musste per Steinen von der Gemeinde gefestigt werden. Zu groß ist der Drang ins Naherholungsgebiet. Gerade wurde alles für teures Geld ausgebaut. Die Laternen sollen Verbrechen verhindern (Ja, auch im MoBaland werden paranoide Wirkzusammenhänge zusammengewürfelt ohne Verwandtschaft zueinander. Also die Gemeinde hatte Glück. 9 Laternen auf Ebay für 8.-. Die werden noch folgen.

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Den Schotter habe ich den Nachbarmodulen angepasst und den Wechsel auf meinem erfolgen lassen dann wird es etwas schlüssiger als immer direkt zum Modulwechsel.

Ruut mit dem Torf,
hau rinn un hol ruut,
datt matscht so schön
und tut so gut (Torfrock)

Die Verteilung bedeutet mit Matsch spielen. Erst trocken. Aber an der Hängen geht es nicht anders. Dann wird es spaßig wie in der Sandkiste früher. Übrigens gibt es sodabasierte Seifenlösung in der Sprühflasche von Frosch, wobei, die Flasche aus Altplastik ist. Wer auf solche Details achtet... Das tausche ich munter mit dem Tapetenleim zwecks Fixierung immer wieder und komme mit der einen Flasche aus.

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Kuh Anna (naja, ockergelb, so annanasardisch :baeh: ) geht schon mal auf Erkundungstour, wo das saftigste Gras wachsen wird. Aber wer einen Garten hat, kennt das ja: DAS dauert.

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Heute nur spährlich etwas von dem Modul:

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Erste Streuversuche.
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Passt nicht zum Nachbarmodul


Es sind Laternen versenkt worden. Auch auf dem Wanderweg. Aber die Fotos sind einfach für den Mülleimer. Neues gebrauchtes Handy ist schon da. Wie Du siehst @MadMarkx Markus, kommt es zu weiteren Einflockungen. Gerade wird der Wiesenrand aufgebaut. Es sind auch Brennesslen und ähnliches bestellt. Also saterer und höherer Aufbau in den Schattenrandgebieten. Auf dem Waldboden kommt hier und da auch schon was dazu. Ich schnorre immer ein paar Flocken hier und da bei Kollegen, damit des Grünspektrum natürlich breit gestreut wird. Es folgen noch Eperimente mit dem Kleinzeugs am Rande.

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links das Nachbarelement des Vereinskollegen. Werde mal fragen, obich den Spalt auch überdecken darf. Das andere Element, worauf viele Aufnahmen u.a. mit der Bundespost V200 entsanden sind. Verschwindet. Vereinsaustritt. Eines der Schönsten meiner Meinung nach. Malerisch- dann hätt ich auch anders schottern können oder schottere ich nochmal anders? :mrgreen:


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Nachdem "hubedi"mir einige rechtermaßen Dämpfer gegeben hat, habe ich angefangen wieder kleiner anzufangen. Sprich die Bruchfitzelbäume unter dem Kronendach, die noch auf ihren Durchbruch warten. Also bis endlich ein Nachbarbaum tot umfällt. Zugegeben waren das noch die gößeren. Ich muss mehr kleinere noch machen. So 2 Meter hohe Einelstängelchen mit vielleicht einem Ästchen.

Man kann hier auch die ersten Farne aus Plastik sehen, die wieder rauskommen und matter werden. Sie kommen von NOCH und sehen ziemlich gut aus. Nur der Plastiktaint... und fehlende braune Enden. Die Bäumchen sind erste neue Versuche mit normalem Streu. Sie werden zukünftig kaum zu sehen sein und bekommen noch nicht die Buchweizenblätter, die ich noch machen möchte nach der Anleitung auf hubedis Trööt.

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Zuletzt geändert von Brumfda am Do 24. Okt 2019, 15:18, insgesamt 4-mal geändert.

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Baumbau mit Naturmaterialien

#3

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 14:39

Die getrockneten Bäume sind testweise verteilt. Dadurch, dass ich Küchenrolle über die ganzen Zeitungen mit Leim gepackt habe, wirkt das ganze unwillkürlich wie eine ungemütlich angetaute Restwinterlandschaft. Selbst die Spachtelmasse in der Brücke wirken wie Zierrad in dieser Richtung. Aber es wird Sommer werden zum Schluss. Erstmal Stellprobe und die Feststellung, dass ich noch nicht genug verbaut habe. Mit den ganzen Pflanzen kann ich einiges an Büschen, Kletterpflanzen an der Brücke und herabgefallendes und umgestürztes Material im Wald simulieren. Es wird also spannend, ob die "Bäume" nach Berindung und Verbreiteung stabil bleiben und wie ich sie rindenmäßig naturalisiere. Ich hoffe, dass ich alle Eure Tips und die aus dem Verein umgesetzt bekomme.

Einiges an Bäumen musste ich vereist wegschmeißen. Wenn etwas bereits sehr feine Verästelungen aufweist und mit Glycerin bzw. Wasser in Berührung kommt, verklebt es. Anschließend droht trotz Trocknunng ausgiebiger und backofenartiger Natur die Fäulnis. Da waren schon die ersten dabei

Außerdem rümpfen umherstehende die Nase und fragen als erstes: Sind die nicht viel zu groß? NEIN. Die Modellnbäume sind zu klein und eignen sich eher für N. Mathemtisch gesehen: Ein D- Zug Wagen misst 4,05m in der Höhe. Ausgewachsene Bäume 20 - 30 Meter. Sie sind also gut 5 bis 7 x so hoch wie ein Waggon. In cm : 23 - 34 cm.

Nächster Kritikpunkt: Aber dann sieht man ja die Zü+ge nicht mehr. Der Bahndamm erhält reichlichen alten Baum und Buschbestand. Und ja. Es ist bezweckt. Als ich mit dem D- oder Eilzug durch den Odenwald fuhr, konnte ich teil auch die Blätter berühren während der Fahrt. Der Wald schloss sich fast über dem Zug. Es war fantastisch. Gigantisch. Das will ich nachstellen. Inklusive der Fluch der Bahnophilen. Wenn sie zufällig einen vorbeirauschenden Zug im Wald sehen, sehen sie in der Regel nicht viel. Ist halt Wald. :fool:

Noch ein Einwand. Aber alle anderen Bäume sind ja kleiner. Dann passt Dein Element ja nicht... Zum Glück hat das Nachbarmodul hohe Bäume. An den Rändern gleiche ich an, in der Senke können sie größer werden.

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Der Effekt ist - finde ich - jedenfalls schon mal verdammt gut, auch wenn das alles nur mal schell versenkt ist. Zufällig, ohne Bodendetails. Ich hoffe es nicht zu versäbeln. Es kommt noch einiges dazu. Bald bin ich mit Sieb und Tütchen unterwegs. Sand. Erde. Blätter. Ein Kessel Buntes. Für natürliche Natur
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Ich habe ein wenig die Bäume in Form gebracht und Blätter entfernt. Tolle Matschwinterlandschaft. :fool: Alles Testphase, um ein Gefühl für den Bodenbereich und das Unterholz bzw. Buschwerk zu bekommen. Das A und O, womit alles fallen wird oder steigen. Bis jetzt bin ich begeistert, was Stämme aus der Natur an Wirkung haben. Das ganze wirkt aus der Distanz schon deutlich wirklicher als Kaufprodukte. Auch wenn ich sie bis jetzt idealisiert auch im Schattenbereich als beblätterte Bäume dargestellt habe. Die Dichte, die man erreicht, ist schon enorm. beliebig variabel.


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Ziel eins erreicht: Baumumsäumter Zug
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Die Fahrzeugzusammenstellung ist so wahrscheinlich wie der Zug: Porsche 904, Gmünder Prototyp noch mit Mittelmoter und 550er :bigeek:
Es ist die Zufahrt zum Haus. Das Gedankenspiel, wie es dazu kam: Dort war einmal der Fischzüchter des Dorfes. Strecke kam nach ihm. Famnilienbetrieb wurde aufgegeben und schon kommt man an ein Traumgrundstück. ...
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Die Kuhweide des Nachbarmoduls wird bis ans Wasser weitergeführt und wird durch einen typischen Knick umsäumt, der einen leichten Damm gegen Hochwasser bildet.
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Gebroche kleinwüchsige Bäume im Kontrast zu den gut genährten vor der Brücke...
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...unter der der Wanderweg durchführt, der auch von Bäumen romantisch überspannt wird. Und die Brücke erhält Kletterpflanzenbewuchs
Feiner Sand der Ostsee wird der Kies, Kleine Steine werden in den Außenradien der Flußbiegung für Uferstabilität sorgen. Nordisch bunt durch alle eingewanderten Gesteinssorten aus Skandinavien. Um die tatsächliche Gestaltung des Flussbettes kümmerre ich mich noch. Pflanzen, Trübung, Steine, Sand, hell und dunkel. Fische...

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Dank des Tipps mit dem Glycerin bleibt so manches flexibel bei dem Hin und Her beim Probestecken

Hoffentlich kann ich mein Kopfkino umsetzen. Das bedeutet Tütchen, Schaufelchen, Siebchen und Waldbesuche. Blätter trocknen. Zerreiben. Waldabfälle simulieren.
....

Und wie bekomme ich einen grünen Mosaikswimmingpool hin? :bigeek: Ideen? Geht Fotopapier? Oder lößt sich das im Hartwasser :cry:
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Kommt der hier an die Brücke und überdeckt den Radwanderweg ein wenig?

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Hieraus wied ein ungestürzter Baum, der sich wieder gefangen und gewurzelt hat. Kapitaler Rudel von gehörnten rotbraunen Kohlrabis sucht hier Schutz... Nächster Begrünungsversuch.

Heute ist Waldschrattag. Also ich bleibe bei dem eingeschlagenen Weg, dass ich nicht wie die Überkünstler, die mit Draht derart perfekt die Bäume entsprechend Wachstum und Rinde, Blattfarbe nachbilden. Meinen allerhöchsten Respekt. Mir fehlt die Geduld dafür. Daher habe ich EXTREMBAUMING (wer erinnert sich noch an RTL Freitag Nacht mit Extrem Birkenstocking u.a.?) gestern Nacht gemacht.

Also: Ofperwurzel im Wald mit Rohrzange beklopfen und von Erde befreien. Masse an Wurzelgestrüppszeug rausholen und Blase zuziehen. Bedampfen mit Sprühkleber und die Püschel draufhauen (dieser Wolkenstrauch, den ich vorher mal vorgestellt habe. Anschließend etwas dunkelbraun aus der Sprühdose rüber. Am Stamm nur bedingt benebeln. Mal das hellbraun, mal das Grau hervorstechen lassen. Morgens in die MoBaHalle und begrünenberoten. Wieder sprühklebzeugs durf und die Naturflocken drauf. Anschließend mit seidenmatt Klarlack den Kleber abbinden und sofort auf die Anlage irgendwie. Ist eh nur ein lockerer Probelauf. Die Rotbuche bekam Klarlack. Seidenmatt wirten die Blätter zu dunkel in der Halle.

Naturprodukte riechen nach Natur. Die Koniefärenstreusel duften unheimlich harzig. Einfach nach Wald. Was für ein genialer Nebeneffekt. Mal sehen, wie lange die Farben Farbecht bleiben :roll:

Gesamtansichten:

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Die Farbe der Blutbuche macht sich gut- flach, weil gekappt

Ein Baum ist mit künstlichen Flocken. Zu plastisch in der Realität:

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Ein "Totbaum mal dazwischen, um die Struktur zu zeigen:

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Ein umgestürzter Baum, der sich wieder hochgekämpft hat und einer Gruppe Waldsäugerlies Schutz bietet:

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Da wird noch einiges an Moos auf dem Toten Bereich folgen, Grün, dass dort Schutz und Nährstoffe findet...

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Die Stammstrukturen sind schon extrem genial:

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Die Rotbuche wird als ins Wasser gekippt und wieder neu entstanden, deswegen nicht hochwachsend, definiert. Von unten sieht sie komisch aus. Aber man sieht maximal Stamm und Ästestruktur am Beginn. Und das passt.

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Die Flusen werden noch ein wenig zurechtgezogen, geweitet, wenn sie trockener sind, so dass unschöne oder konzentrierte Stellen nicht mehr vorhanden sind. Interessant bleibt die Frage: wie lange hält der Kram. Bis jetzt muss ich sagen: Die Angst ist genommen. Und wenn ich einmal jährlich die Bäume tauschen muss, bedeutet dass ab in die Natur und und mit wenig Aufwand viel erreichen. Sobald die ersten Erfahrungen passen, weiß man ja, wo man was pflücken muss. Apropos: dunkelgrünes Laub brauche ich noch. Das fehlt definitiv in der Auswahl. Soll ja auch einen Mischwald mimen.

Sie kommen alle wieder raus und die kleinen Kämpferkrüppekbäumchen im Unterholz sind das nächste Gebiet. Ebenso die Wiese zum Nachbarsegment und die Waldgrenze mit Busch und dem ganzen anderen Gekrimskrams. Da fehlen noch Rehdamen, um ein ganzes Rudel zu zeigen, wo die letzten Nachzügler noch in den Wald hineingehen.

Ander Frage: Habe meine eigene Teppichbahn verlegt. Märklin. Welche billigste Lösung gibt es für etwas Digital?
Damit ich Testfahrten auf einer Schlingerstrecke machen kann. Und einfach so spielen :fool:

Ruhiges Wochen Ende :wink: Felix
Zuletzt geändert von Brumfda am Do 24. Okt 2019, 15:13, insgesamt 5-mal geändert.

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#4

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 14:41

Die BachFlusslandschaft wird ziemlich zum Schluss der Landschaftsgestalltung entstehen. Im Moment liegt lose Ostseesand auf dem Boden. An dem Kurvenäußeren werden echte kleine Kiesel schwere Steine immitieren, die die Geschwindigkeit drosseln und Erosion verhindern. Einfassungen unter der Brücke folgen, Ebenso eine kleine Staustufe als überbleibsel des früheren Fischzüchters, der den Zu und Ablauf des Naturpools ermöglicht. Ebenso kommen noch Schleusen an die kleinen Dämme vor dem Grundstück, die ein Abriegeln vor Hochwasser ermöglichen. Das wurde bereits vom Fischereibetrieb zum Schutz vor Verlust der Forellenernte erbaut.

Wasserpflanzen sind bereits gekommen. Wer erfahrungen hat, mit dem fließenden Wasser in der Strömung liegenden Wasserbewuchs immitieren zu können: BITTE MELDEN!

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Selbstverständlich ist das Naherholungsgebiet gesäumt von Parkbänken. An einer steht bereits ein Kasten Bier.... Der Weg wurde gerade erst von der Komune erneuert und gegen Erosion geschützt. In Wirklichkeit wollten sie sich Klagen schützen, da immer mehr Leute dumm wie Stroh mit glatten Sohlen über den nassen glatten Waldboden spazieren gingen. :fool:
Zuletzt geändert von Brumfda am Do 24. Okt 2019, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.

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#5

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 14:59

Mein neues Projekt im Verein.

Auf meiner Lieblingsstrecke im verein, der eingleisigen Nebenbahn, befand sich ein Auhelfssegment. Nicht nur meine Züge entgleisten in der S- Kurve. Es hatte noch einen Kai und ein Boot zuvor. Ansonsten ist der klare Stil hier wunderbar wiedergegeben:

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Man sieht: Der Platz zum Verbessern der Situation ist nicht gerade eng :mrgreen: . Da aufgrund unserer neuen großen Halle viiiieeeele Module dazukommen, brachte einer im Verein Holz in Standardmaßen mit, welches mich 74,90 für zwei Module kostete. Für eine einigermaßen ´nünftige Kurve:

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Anfangs dachte ich über eine Strecke im Wald á la "Avatar" nach. Der Baumarkt gibt derart viele außerirdisch wirkende Pflanzen her inklusive blutrotem Blattwerk und Bonsaipflänzchen, dass ich auch einen Echtbewuchs .... aber das hätte nicht gepasst. Statt MoBa Süchtige auch BoBa Süchtige zu erschaffen (Botanikbahner), sprich, mehr Frauen im Verein :redzwinker: :mrgreen: .

Also bleiben wir im osholsteinischen Endmoränenhügelwerk. Hier gibt es viele Hügel und Dämme. Bahndämme! Das bedeutet wie bei einem Sportwagen, der nach Sport aussehen will: Tieferlegen. Voila:

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Ich hatte noch kein Thema. Wusste nur Bäume und Natur. Die Reste vom STorapür und wie das Zeugßen heißt ergaben einen geschwungenen Naturfluss. Also: Naturschutzgebiet. Da kamen so einige Erinnerungen an diverse Künstler hier, von denen ich handwerkliches hierfür kopieren könnte. Viel Grün. Ins Wasser wachsend. Reiher. Fische. Natürliche Eintrübung nach unten hin. Naturmaterialien....
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Währenddessen kam die Idee, mein Traumhaus in der Nähe zu dem Naturschutzgebiet zu setzen. Und das an einer eingleisigen Eisenbahnstrecke, auf der fast alles auch fährt. Der Bahndamm deckt selbstverständlich genau den Norden ab und bietet Kälteschutz :fool:

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Entsprechend dem Gelände muss allerdings die Garage anders platziert werden. Der Naturpool mit Speisung des Wasser vom Fluss bedingt im Fluss für den Ablauf eine Mini Staustufe. Und da sind noch viele Szenen und Details in meinem Kopf. Letzen Endes werden die Reste an Material das Gelände bestimmen. Wie die Natur so ist. So dass ich mein Modellbau dem ganzen werde anpassen müssenwollensollen. So entwickelt sich die Geländeformation. Am Ende werden unglaublich viele Lagen an Leim und Papier dem ganzen Halt geben. Die Züge werden durch hohe am Bahndamm gewachsene Bäume fahren (20 - 25cm)

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(hier kommt´s Häusle hin mit Grundstück auf dem Dach wie in Mittelerde)

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Zumindest Am Tag der offenen Tür im Schwarzenbeker Modellbahnverein am 17.8.19 !!! wird die Strecke befahrbar sein. Fertigstellung bei mir allerdings in 2- 3 Jahren. Da lasse ich mir Zeit.

Apropos Tag der offenen Tür. Die Gleise werden schon verlegt:

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Holz gibt Grundform an.
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Fluss unter der Bahn mit zwei Unterquerungsmöglichkeiten. Weil... ja warum eigentlich?

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Der Korpus wurde einfachst ausgeschnitten und zusammengezimmert sowie verleimt. Sie hält mein Gewicht von 85 kg aus :fool: Muss für H0 dann wohl reichen

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Anschließende Anpassungen. Das Material ließ sich fast nicht biegen. Auch nicht erhitzt. Die Steine des Bogens mussten teils einzeln ausgeschnitten werden. Die Steine stammen von Einzelplatten zum Bau einer Stadtmauer. Insgesammt gingen hier 40.- etwa dadurch drauf

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Stellprobe. Bedruckte Pappe an der linken Brücke verliert sofort die Felixsche interen Ausschreibung.

Und mal sehen, wie die Züge die zwei Schiene extra / Brücke hier aufnehmen. Ist das eigentlich, um über die Schwellen den partiellen Achslastdruck noch weiter zu verteilen? Führung auf Weichenfreien Abschnitten will mir nicht so einleuchten...

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Was fehlt? Noch Plasto Spachtel. die Fugen Schließen und Nähte. Ein Farbkonzept. Bammel vorm erstenmal altern. Die richtigen Farben... ich werd noch bei Wolfgang in seinem in seiner Wüste lesen. Und bei diversen anderen Künstlern hier im Forum. Aber wenn mir hier jemand Tipps geben möchte, wessen Wasserben für die Fugen taugen, welchen Farben Mörtel, andere Schmutz, Schimmel und Moose wiedergeben: Bitte schreibt. Je kürzer der Weg.

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Ist das da hinten der geniale Nachbar aus "guck mal wer da hämmert? :fool: Seiner Tarnung nach....

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Einfärben in gelben Sandstein nach dem mühseligen Spachteln der Ritzen...

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Alterungsproben mit Wasserfarben.

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Eingefärbt
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Eingepasst mit seitlichen Stützmauern. Erodierte Sandflächen sind auch zu sehen, typischerweise größer im Bereich Übergang Brücke zum Bahndamm. Das Buschwerk sind diese auf der vorherigen gezeigten Fluschelbüschel mit brauner Sprayfarbe und und getrockneten gehexelten Blutbuchenblättern. Das werde ich noch mal mit Tageslicht genauer vorstellen, wenn die Buschstrukturen besser werden.

Auf dem braun der Erde sieht man schon das gelbbraune Laub. Einfach in ein Metallsieb aus dem Haushalt (naja 2.- im ein Euroshop) gekippt und mit den Fingern gerührt. Fertig ist der naturnahe Waldboden aus Waldboden. Unwillkürlich verstreute Wurzelabbrüche aus dem Wald und es wird wunderbar typisch unordentlich.

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Kletterpflanzen werden noch geordneter an die Brücke kommen. Das Buschwerk ist bereits differenzierter. Lässt sich mit meiner Kamera allerdings nicht genau darstellen. Von Konifären (oder wie man diese Büsche auch immer schreibt) habe ich Blätter im Backofen... Sie harzen aus, es riecht herrlich in der Butze und sie lassen sich mit meiner Vorwerk Küchenmaschine herrlich kleinmachen. Natürliches Material muss nicht gemixt werden. Es hat bereist unendlich viele Nuancen.
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Innenleben aus Wellpappe. Wollte nicht noch mehr ausgeben für einen fast unsichtbaren Bereich. Beleuchtung von der Meterware. Die Pappe saß später wieder nahtfrei.

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Et Voila
Zuletzt geändert von Brumfda am Do 24. Okt 2019, 15:11, insgesamt 5-mal geändert.

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Straßenbau, kaputter Teer auf Pflaster, Asphaltrisse

#6

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 15:31

Hier kommt allet rinn wegen der rotzeschlechten Zufaat zu dem Jrundstüg

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Garten begrünen, bzw. rotblättrige Pflanzen

#7

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 15:41

Ich habe seit langem einen roten Garten im Kopf. Dieses meist tiefe dunkle Rot von Rotbuchen und roter Zierpflaume, Gräsern und auch Klee, typisch rote Hecken und rotrosa wachsender Brennnessel, Rotkohl und rotstämmige gelbe Rosenstöcke empfinde ich als zutiefst schön.
Wie wirkte denn eine gelblichgrüne Pflanze inmitten einer solchen roten Umgebung?
Wirkten nicht gelbe Blüten im glatten Kontrast zu dem dunklen rot viel intensiver?

Die MoBa Zubehörlieferanten sind da schach auf der Brust. Das Rot in ihren Sortimenten entstammt dem hellroten Herbstlaub und Blüten zumeist.

Wer möchte denn nicht gerne eine teifrote BLUTBUCHE auf seiner Anlage als Eyecatcher. Sie sind in fast jeder kleinen Gemeinde seit Jahrzehnten die Norm und meist gigantisch groß und beeindruckend. In fast jedem Garten findet man chinesischen Zierahorn oder andere Blutsverwandte Sauerstoffspender :bigeek:

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Haus, Traumhaus, Dach mit Pflanzenbewuchs, Teletubby Haus, Hobbitarchitektur, Hundertwassers begehbare Häuser.

#8

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 15:50

Meine Vorbilder waren Gaudi und Hundertwasser. Lange bevor ich sie kannte. Das typische Wohnen empfand ich als befremdlich. Natürlich die Formen und die Umgebung der Natur. Umgebende Natürlichkeit...

Mein Traumhaus besteht erst auf einer Excellbasis und wird zum Schluss in das Modul integriert werden:
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Unterschiedliche Ansätze von oben. Werden an die Umgebung hier angepasst:

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Ein Traum an Schrauberwerkstatt gehört dazu:
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Apropos: Weiß jemand, ob es inzwischen einen Maserati quattroporte IV (!!), nicht V, als Modell gibt?

Dieses ganze Haus ist natürlich obszön und weder finanzierbar noch sinnvoll vor allem für mich als Erimit. Es bedarf einer haushälterin und eines Gärtners, um ausreichend Freizeit noch zu haben. Aber welcher Job bedeutet ausreichend Freizeit, wenn man sich ein solches Haus leisten kann...

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Innenarchitektur, Innenausstattung, Möblierung...

#9

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 15:51

Große Fensterflächen werden Einbliche gewähren. Obszönitätenfrei. Lasziv aber allemal.

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Dachbebauung, Dachbewuchs, begehbares Dach, Dachgarten

#10

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 15:53

Jo, siehe Überschrift :fool:

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Autos reeler, Gummidichtungen, Schmutz am Oldie

#11

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:00

Hier gibt es Gigantische Anlagen. Auch in Klein. Der Schmutz an den Schienen und den Zügen, herumliegender Müll, Obdachlose, Straßenstrich, Risse im Asphalt, Grünspan auf dem Kupferdachm, abgebläterte Plakate. Aber die Autos sind alle sauber und neu (!?). Keine Gummidichtungen. Ist es kein Metalliklack, sieht es nach gefärbtem Plastik einfach aus. Alter Schwede. Bei Eurem Schienenmaterial gäbe es AMOKLÄUFER, ganze Interessenverbände würden sich bilden. Nicht nur Diskussionsforen.

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Claus B
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Re: Verein,Norddeutsche Tiefebene,Bahndamm,Traumhaus,Wald,Baumbau,Waldboden,Kleinstpflanzen,Fluss,Wasser,Vögel

#12

Beitrag von Claus B » Di 22. Okt 2019, 16:08

Hallo Felix,

da hast Du Dir aber richtig was vorgenommen - sooo viele Themen zu denen Du schreiben willst. Ich bin auf den Fortgang gespannt, speziell zum 'grünen' Haus. :gfm: Da habe ich ja schon im alten Thread etwas zu geschrieben.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
Grüße aus dem Ennepe-Ruhr Kreis
Claus B

Mein aktuelles Projekt: Essen Altenbeck - Baubericht!
https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 0#p1743888

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Naturmaterialien im Modellbau, Behandlung

#13

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:19

Als erstes möchte ich wie eingans auf
"Baumbau und Sträucher" verweisen: viewtopic.php?f=15&t=133802&start=1900

Hier sind die Tips der absoluten Könner.

Aber: Wenn ich mir die kunstvoll gedrehten Drähte zum Baumbau anschaue, die absolut perfekte Ergebnisse liefern, denke ich an Faktor Zeit und schmerzende Fingergelenke. Daher versuche ich über das Thema "das natürlichste kommt aus der Natur" hier Alternativen zu finden, die eine zeitnahe Waldbesiedlung möglich macht.

Denn wenn ich den Wald so anschaue, sind die meisten Bäume untenrum ärmlich bis Arm, an den Spitzen bewachsen. Unten tummeln sich 2 Meter hohe Ästchen mit 20 - 30 Blättern, die versuchen einen Platz an der Sonne zu bekommen. In Unmengen von 10 cm bis ca. 5 Meter. Es bedarf großer Mengen solcher Humpeklstielzchen. Also brauche ich Ästchen aus meinem Nachbarwäldchen...

Mit Draht schaff ich nicht. Zu genau für das wenig sichtbare. Zumal auch Bodenbewuchs ablenken wird.
_______________________________________________________________________________________________________________________________

Bäume sind ein RIESEN KOSTENFAKTOR. 30 Tacken, wenn sie ordentlich sein sollen. Also sammeln am Feldrand. Soll ja nichts natürlicheres geben als die Natur :fool: . Also beim Spaziergang an drei Tagen alles einjährig fein verästeltes, dass die Blüten und Samen bereits .... also was schon Sex und Kinder hatte :baeh:

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Abgebildet allerdings mit Blüten zwecks Wiedererkennung :!:

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Die erste Fuhre wurde im Backofen bei 50 Grad mit Erfolg getrocknet. Dann müsste der Rest auf dem Balkon vielleicht- wenn nur nicht das Wetter wäre.

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Bei den ersten Versuchen kommen Bilder...
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Meine WOHNUNG STINKT :fool: . Da hier im Norden durch das Wetter kaum etwas trocknet, musste ich die glycerinbäumchen in den Ofen werfen. Bei hundert. Grad. Dieser Zucker verdampft mit und ist überall, klebt auf den Fließen- also wenn ihr in einer Beziehung seid: TUT´s nicht!! Jahrlang werdet ihr Euch anhören müssen... . Der Geruch kam aber von einer Pflanze. Heute war Herd schrubben dran, Böden wischen.

Ein weiterer Baum wurde mir gebracht. Puschelig. Seht elbst. Ich werde erstmal schauen, ob man diese feinen Püschel in Glycerin einlegen KANN, ohne dass sie ineinander verklaben.

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Bild

Ich glaube, die Puschel sind so fein, die taugen auch für N- Bäume.
_______________________________________________________________________________________________________________________________
Zuletzt geändert von Brumfda am Mi 23. Okt 2019, 11:06, insgesamt 4-mal geändert.

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Techniken, Umgang mit Naturmaterialien

#14

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:29

O.k. einfaches Ding für den Waldboden:

Waldboden einsammeln und trocknen. Ebenso Laub. Auf Butterbrotpapier im Ofen. Müffelt halt wie feuchter Keller. Nur kurz. Wer in Beziehung lebt: Mach was anderes :fool: .

Sowohl Erde als auch Laub werden em besten mit einem Drahtsieb kleingerieben. Wie Parmesan auf die Spaghetti:

Bild
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Bild

Das gilt auch für die roten Bläter aus der Natur für die Bäume. Dazu mehr später.

Also Laub natürlich nach dem Boden drauf. Meist komplett deckend. Danach Ästchenrestchen unwillkürlich verstreuen. Raufwerfen, nix wollen sondern wie in Mütterchen Natur dem Zufall überlassen.

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Ebenso geht´s mit grünen Flocken. Hier und da. Nur wenig buntes. Kaum Blüten...
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Die sehr differenzierte produktive Kritik im Baumthread hat mich viel Nachdenken lassen über die Wirkung meiner Bäume. Euphorie gedämpft, Sortierung, was will ich und wie gehe ich es an. Wie setze ich Tips um. Naja und eine Männergrippe beschäftigt mich jetzt auch noch... Also mal ein kleines Zwischenergebniss:

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Hubert hat mich auch bei den Naturblättern extrem gedämpft. Er scheint wirklich nicht unversucht gelassen zu haben zur Konservierung der Farben. Und trotzdem wurde alles herbstlich. Die einzige Hoffnung ist, dass das Rot der Zierplaume bleibt. Die Blätter liegen unter dem Baum noch im Frühjahr in ihrem Saftigen rot und verfallen auch in der Farbe. Allerdings rochen sie beim Trocknen im Ofen nach Marzipen und wurden als einzige Braun. Da bleibt ausschließlich Luftrocknung als Möglichkeit der Konservierung. Das grün kann ich verkraften. Ich werde das Thema Weizenkleie färben von Hubert verfolgen und mich selbst daran versuchen, Blattwerk herzustellen. :fool:
Zuletzt geändert von Brumfda am Do 24. Okt 2019, 14:50, insgesamt 2-mal geändert.

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Sonstiges Thema I

#15

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:34

Sonstiges Thema I

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Sonstiges Thema II

#16

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:35

Sonstiges Thema II

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Sonstiges Thema III

#17

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:38

Sonstiges Thema III
Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
viewtopic.php?f=27&t=160370&p=1844365#p1844365

Mein Modul mit Naturmaterialien:
viewtopic.php?p=2024824#p2024824

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Sonstiges Thema IV

#18

Beitrag von Brumfda » Di 22. Okt 2019, 16:39

Sonstiges Thema IV
Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
viewtopic.php?f=27&t=160370&p=1844365#p1844365

Mein Modul mit Naturmaterialien:
viewtopic.php?p=2024824#p2024824

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Re: Verein,Norddeutsche Tiefebene,Bahndamm,Traumhaus,Wald,Baumbau,Waldboden,Kleinstpflanzen,Fluss,Wasser,Vögel

#19

Beitrag von N Bahnwurfn » So 27. Okt 2019, 12:11

Hallo Felix,
Brumfda hat geschrieben:
Di 22. Okt 2019, 16:19
Bäume sind ein RIESEN KOSTENFAKTOR. 30 Tacken, wenn sie ordentlich sein sollen. Also sammeln am Feldrand. Soll ja nichts natürlicheres geben als die Natur
Genau, um kostengüstig, schnell zu halbwegs brauchbarem Grünzeug für die Anlage zu bekommen, sind Naturmaterialien in der Regel unschlagbar.
Vom Ergebnis her anschaubar und von hochpreisigen Kleinserienherstellern mal abgesehen, jedenfalls besser als Vieles was so üblicher Weise im Handel angeboten wird. Unverzichtbar allerdings das vob dir beschriebene Glyzerinbad, damit später nicht alles austrocknet und zerbröselt. :wink:

Alaso mach weiter so :gfm: . 8)


MfG Peter

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Recycle
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Re: Naturmaterialien im Modellbau, Behandlung

#20

Beitrag von Recycle » Mi 6. Nov 2019, 16:44

Hallo Felix,

den von Dir empfohlenen Baumbau-Fred habe ich auch studiert. Und meine Ergebnisse sind seeeehr mäßig. Taugt im Wald, aber nicht solitär. Darum also nun ....
Brumfda hat geschrieben:
Di 22. Okt 2019, 16:19
Ich glaube, die Puschel sind so fein, die taugen auch für N- Bäume.
Also Holunder, Mädesüß und Dost habe ich auf den Fotos erkannt. Nix für 9mm. Aber was sind denn die "Puschel" genau? Kennst Du das Gewächs? Das würde ich gerne versuchen.

Edit: Holunder war wohl nicht dabei :oops:


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Re: Haus, Traumhaus, Dach mit Pflanzenbewuchs, Teletubby Haus, Hobbitarchitektur, Hundertwassers begehbare Häuser.

#21

Beitrag von wolferl65 » Mo 11. Nov 2019, 19:18

Hi Felix!
Brumfda hat geschrieben:
Di 22. Okt 2019, 15:50
Meine Vorbilder waren Gaudi und Hundertwasser. Lange bevor ich sie kannte. Das typische Wohnen empfand ich als befremdlich. Natürlich die Formen und die Umgebung der Natur. Umgebende Natürlichkeit...

Mein Traumhaus besteht erst auf einer Excellbasis und wird zum Schluss in das Modul integriert werden:
Bild

Unterschiedliche Ansätze von oben. Werden an die Umgebung hier angepasst:

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Bild
Bild

Ein Traum an Schrauberwerkstatt gehört dazu:
Bild

Apropos: Weiß jemand, ob es inzwischen einen Maserati quattroporte IV (!!), nicht V, als Modell gibt?

Dieses ganze Haus ist natürlich obszön und weder finanzierbar noch sinnvoll vor allem für mich als Erimit. Es bedarf einer haushälterin und eines Gärtners, um ausreichend Freizeit noch zu haben. Aber welcher Job bedeutet ausreichend Freizeit, wenn man sich ein solches Haus leisten kann...
Hier treibst Du Dich also herum :D . Genialer Entwurf, sauber dargestellt, wir sollten Lotto spielen 8) . Weiß nicht, ob Du weißt: Mein Hauptjob ist nicht der Biergarten, sondern seit viiiiielen Jahren ein Planungsbüro. So finde ich deinen Entwurf in keinster Weise obszön, sooooo teuer ist das auch nicht und für einen Eremiten genau das richtige und damit höchst sinnvoll :mrgreen: .

Darf ich - wenn ich ja mal im Planungsbüro mal was wirklich verrücktes brauche - auf Dich zukommen? Leider fehlt mir diese Kreativität, bin eher der analytische Planer, wie man ja in der Gleiswüste auch sieht...

Gruß
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: viewtopic.php?f=64&t=157926
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Re: Haus, Traumhaus, Dach mit Pflanzenbewuchs, Teletubby Haus, Hobbitarchitektur, Hundertwassers begehbare Häuser.

#22

Beitrag von Brumfda » Mo 11. Nov 2019, 19:28

wolferl65 hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 19:18
Hier treibst Du Dich also herum :D . Genialer Entwurf, sauber dargestellt, wir sollten Lotto spielen 8) . Weiß nicht, ob Du weißt: Mein Hauptjob ist nicht der Biergarten, sondern seit viiiiielen Jahren ein Planungsbüro. So finde ich deinen Entwurf in keinster Weise obszön, sooooo teuer ist das auch nicht und für einen Eremiten genau das richtige und damit höchst sinnvoll :mrgreen: .

Darf ich - wenn ich ja mal im Planungsbüro mal was wirklich verrücktes brauche - auf Dich zukommen? Leider fehlt mir diese Kreativität, bin eher der analytische Planer, wie man ja in der Gleiswüste auch sieht...
:redzwinker: Alter werde ich jetzt rot.... jemand vom Fach :oops: :oops: :oops: :oops:


Aber was ich so gehört habe, ist folgendes teuer: Berechnung von konvexkonkaven Formen bezüglich Tragfähigkeit von Massen an vollgesogener Erde. Das nächste ist: Finde einen Bauträger, der sich mit Materialien entsprechend ausskennt, die Tatsächlich die Feuchtigkeit raushalten. Und weitere Leute die ebenso Runde Formen in Räumen verschalen, mit gebrochenen Fliesen versehen und verfugen. Alte Bäume als Träger instalieren, Holz ordentlich ablagern und letzten Endes: Einen Architekten, der in dem Fall auf die Handwerker und Bauarbeiter hört, wenn die sagen: Stop mal, Problem. Geht anders besser. ....

Sprich Abweichung von rechteckig ist immer ein großes Problem.


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Re: Haus, Traumhaus, Dach mit Pflanzenbewuchs, Teletubby Haus, Hobbitarchitektur, Hundertwassers begehbare Häuser.

#23

Beitrag von wolferl65 » Mo 11. Nov 2019, 19:47

Brumfda hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 19:28
wolferl65 hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 19:18
Hier treibst Du Dich also herum :D . Genialer Entwurf, sauber dargestellt, wir sollten Lotto spielen 8) . Weiß nicht, ob Du weißt: Mein Hauptjob ist nicht der Biergarten, sondern seit viiiiielen Jahren ein Planungsbüro. So finde ich deinen Entwurf in keinster Weise obszön, sooooo teuer ist das auch nicht und für einen Eremiten genau das richtige und damit höchst sinnvoll :mrgreen: .

Darf ich - wenn ich ja mal im Planungsbüro mal was wirklich verrücktes brauche - auf Dich zukommen? Leider fehlt mir diese Kreativität, bin eher der analytische Planer, wie man ja in der Gleiswüste auch sieht...
:redzwinker: Alter werde ich jetzt rot.... jemand vom Fach :oops: :oops: :oops: :oops:


Aber was ich so gehört habe, ist folgendes teuer: Berechnung von konvexkonkaven Formen bezüglich Tragfähigkeit von Massen an vollgesogener Erde. Das nächste ist: Finde einen Bauträger, der sich mit Materialien entsprechend ausskennt, die Tatsächlich die Feuchtigkeit raushalten. Und weitere Leute die ebenso Runde Formen in Räumen verschalen, mit gebrochenen Fliesen versehen und verfugen. Alte Bäume als Träger instalieren, Holz ordentlich ablagern und letzten Endes: Einen Architekten, der in dem Fall auf die Handwerker und Bauarbeiter hört, wenn die sagen: Stop mal, Problem. Geht anders besser. ....

Sprich Abweichung von rechteckig ist immer ein großes Problem.

Statik macht der Rechner, die Kunst ist, einen Statiker an der Hand zu haben, der nicht ständig vor lauter Bedenken, Paranoia und Wichtigtuerei gegen, sondern für die Idee denkt...

Bauträger, Abdichtung (naja...) und Betonkünstler ist kein Problem, Fliesenleger auch nicht. Alte Bäume als Träger, eher nicht, einen Stahlbetonbaum zu basteln, der zum Schluß die Wirkung hat, sollte für einen Modellbauer aber kein Problem sein... 8)

Am Architekten könnte es scheitern und teuer werden, Chance 1:100. Bauleitung braucht Praktiker, keine Akademiker :roll:

Konvex-konkav ist mein Lieblingsthema, haben wir schon einiges gemacht, hauptsächlich im Gewerbe- oder Vergnügungsbereich... Privat gibt es schon praktikablere Lösungen, ausser für Eremiten, da ist es ideal :fool:

Gruß vom bodendeckerbastelnden
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Re: Haus, Traumhaus, Dach mit Pflanzenbewuchs, Teletubby Haus, Hobbitarchitektur, Hundertwassers begehbare Häuser.

#24

Beitrag von Brumfda » Di 12. Nov 2019, 14:22

wolferl65 hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 19:47
Statik macht der Rechner, die Kunst ist, einen Statiker an der Hand zu haben, der nicht ständig vor lauter Bedenken, Paranoia und Wichtigtuerei gegen, sondern für die Idee denkt...

Bauträger, Abdichtung (naja...) und Betonkünstler ist kein Problem, Fliesenleger auch nicht. Alte Bäume als Träger, eher nicht, einen Stahlbetonbaum zu basteln, der zum Schluß die Wirkung hat, sollte für einen Modellbauer aber kein Problem sein... 8)

Am Architekten könnte es scheitern und teuer werden, Chance 1:100. Bauleitung braucht Praktiker, keine Akademiker :roll:

Konvex-konkav ist mein Lieblingsthema, haben wir schon einiges gemacht, hauptsächlich im Gewerbe- oder Vergnügungsbereich... Privat gibt es schon praktikablere Lösungen, ausser für Eremiten, da ist es ideal :fool:

Gruß vom bodendeckerbastelnden
Wolfgang
Moin Wolfgang!

Werde immer roter :oops: :shame: . Wenn ich Dir mal tatsächlilch helfen könnte: Eine Ehre :redzwinker:

Wenn ich Dir meine Ideen und Gedanken zum Badezimmer alleine erzählen würde und plastischverbal darstellen... Ich vermute, Du könntest es in Dir zusammenstellen und meine Ideen versteh´n. Es wäre eine Reise in die Verbindung zwischen der Moderne und den frühen und weltweit noch immer weit verbreiteten Rund und Naturbauten, geplant verplanten unerwarteten Entwicklungen. Zufall und Maß- wie eben im Wald, der Tundra oder in den Bergen.
Zufällig.
Schön.
Zufällig schön.

P.S.: Das Haus hat unterschiedliche Ansätze. Je nach umgebendem Gelände, Aber stets kompaktim Sinne von möglichst wenig Außenwände in qm zum Volumen des Hauses

Fröhliche Woche noch, Fe :bigeek: lix
So ungefähr.

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