Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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notbremse
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2151

Beitrag von notbremse » So 26. Mai 2019, 19:36

Sehr eindrucksvoll - der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Liebe Grüße

Karl

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Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2152

Beitrag von Jürgen » Mo 27. Mai 2019, 08:06

Hallo Hubert,
Vlt. wird's ein Gesellenstück. :D
jetzt muss ich ganz ernst mit Dir werden. Wenn Du so etwas hier schreibst, legst Du die Latte so hoch, dass noch kaum einer über sie springen kann. Wir sind nahezu alle hier "Freizeitbastler" im besten Sinne des Wortes und was Du uns zeigst, überschreitet das, was üblicherweise jemand leisten kann, bei weitem. Mir fehlt es an Wissen, an Fertigkeiten, an Werkzeug und gelegentlich auch an Geduld und Triebkraft, um solche Werke zu schaffen. Ein professioneller Feinmechaniker mit entsprechendem Werkzeug kann so etwas, was Du machst, sicherlich ebenfalls ohne größere Probleme herstellen, aber die meisten hier nicht, zumal ja noch jede Menge anderer Fertigkeiten im Modellbau gefragt sind. Deine Bescheidenheit in Ehren, an dieser Stelle ist sie mMn nicht angebracht.

Und nun das Lob: Deine Arbeiten sind auch aus meiner Sicht meisterlich. Aber noch viel wichtiger ist die Botschaft, die sich damit verbindet. Die lautet: jeder von uns kann viel mehr erreichen, wenn er es will und sich dahinter klemmt und nicht gleich aufgibt, wenn es einen Rückschlag gibt. Deine Bereitschaft, Deinen Weg mit uns zu teilen, ist schlichtweg generös. Ich habe Dich live erleben dürfen und weiß auch, wie bescheiden Du auftrittst und welche Begeisterung Du bei Besuchern wecken kannst. Hier steht das Werk im Vordergrund und nicht der Schaffende. Gut so.

Mach also weiter, wie es für Dich richtig ist. Der Schaffende entdeckt immer Dinge, die man noch verbessern könnte. Das Werk lobt seinen Erbauer und das darfst Du Dir auch gerne von uns sagen lassen. Ich habe keine Angst, dass Dir das zu Kopf steigt.
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2153

Beitrag von hubedi » Mo 27. Mai 2019, 11:28

Hallo zusammen,

jetzt muss ich mich dringend äußern ... bevor hier noch Missverständnisse entstehen ... :D
notbremse hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 19:36
... der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt! ...
@Karl
Danke für Deinen Besuch ... ja, ich hoffe, ich kriege den Rest auch noch hin. Mein Soundprojekt nimmt so langsam Formen an. Hoffentlich klappt's mit dem Laden. Dann wäre eine weitere wichtige Hürde genommen.
Jürgen hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 08:06
... jetzt muss ich ganz ernst mit Dir werden. Wenn Du so etwas hier schreibst, legst Du die Latte so hoch, dass noch kaum einer über sie springen kann ...
@Jürgen
Ooh Ha ... jetzt kriege ich Ärger ... :fool:

Ich halte dagegen ... ich bin weit davon entfernt, hier einen Sprungwettbewerb zu veranstalten. Ich halte auch keine Stöckchen oder Latten hin, über die jemand springen soll. :D Meine Feststellung mit dem "Gesellenstück" bezieht sich auf Arbeiten, die ganz subjektiv und für mich den Titel Meisterstück verdient haben. Exemplarisch verweise ich mal auf diesen Thread von Jürgen Büser. Schaut Euch gleich mal die ersten Bilder des Umbaus der betagten BR 93 von Arnold an. Als ich diese Bilder zum allerersten Mal gesehen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, selbst jemals einen solchen Umbau zu wagen. Dieses Niveau erreichen meine Umbauten noch nicht. In seinem Thread kommen später noch ganz andere Dinger. Das ist für mich meisterlich.
Ich sage das ohne jeden Neid, ohne an den eigenen Arbeiten zu zweifeln ... ich erfreue mich an solchen Bildern und betrachte sie als Vorbild. Inzwischen weiß ich, ja, das ist erreichbar. Ich kenne meine eigene Entwicklung. Wo ich zuvor staunend und ungläubig am Bildschirm hing, ahne ich nun, wie es gemacht wurde. Mit der entsprechenden Übung und Erfahrung traue ich mir inzwischen zu, solche Umbauten ebenfalls zu bewältigen. Aber ich bin noch nicht da. Meine Räder z.B. weisen noch Luft nach oben auf. Im Augenblick will und kann ich diesen Aufwand aber nicht leisten. Deshalb Gesellen- und nicht Meisterstück.

Kommen wir nun zu Punkt zwei Deines Beitrags:
Jürgen hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 08:06
... Aber noch viel wichtiger ist die Botschaft, die sich damit verbindet. Die lautet: jeder von uns kann viel mehr erreichen, wenn er es will und sich dahinter klemmt und nicht gleich aufgibt, wenn es einen Rückschlag gibt ...
Pling ... damit hast auch Du wie rex weiter oben genau die Glocke getroffen. Ich sehe meine eigene Entwicklung ... wie enttäuscht und entsetzt war ich, als sich nach dem ersten Brünieren einer Trix-Dampfloksteuerung alle Nieten zerfielen und die Einzelteile vor mir lagen. Ich hatte keinen Ahnung, wie ich diesen Schaden beheben sollte. Dank Eurer Tipps lernte ich, wie man es machen kann und war gerettet. Heute bringen mich solche Malheure nicht mehr aus der Ruhe. Ich weiß, was zu tun ist, wenn eine Lok eiert, das Getriebe rumpelt, ein Motor zickt ... alles das Ergebnis teilweise mühsamer Recherche- und Bastelarbeit. Aber genau deshalb weiß ich, es sind keine Wunderwerke. Wer sich auf den Weg macht, erreicht wesentlich mehr Ziele als jemand der stehen bleibt.
Meine Idee ist durchaus, mit meinen Dokumentationen zu zeigen, es geht ... und wenn man will, geht sogar noch mehr. Ich möchte wirklich keinen Wettbewerb, sondern Interessierte einladen, es selbst einmal zu versuchen. Ich hoffe unbeirrt, die Mühe der Dokumentation meiner eigenen Entwicklung ebnet ein wenig den Weg für andere, die zu Beginn wie ich zweifeln und staunen.

Schade, das Zweifeln hört zumindest bei mir nicht irgendwann auf. Ich ringe immer wieder damit ... z.B. ob ich meine Soundprojekt zum Laufen kriege. Warum liegt hier wohl der Decoder so lange herum ... ich bin immer wieder drumherum geschlichen. Eigentlich passiert ja nix, wenn's nicht klappt ... die Welt geht nicht unter, die Sonne scheint weiter, meine Familie wird mich nicht verlassen ... also, was soll's. ich muss gestehen, meine Scheu vor dem Scheitern ist im Laufe der Jahre gewachsen ... warum ... es gibt schon ein paar benennbare Gründe, warum ich meine Unbekümmertheit verloren habe. Wie auch immer, ich will hier keine Nabelschau veranstalten. Ich habe mich zu einem Hopp oder Dopp entschlossen ... meine persönliche Erfahrung lautet, das ist der bessere Weg, als die Zweifel zu pflegen. Wir werden sehen ...

LG
Hubert

PS: Bevor es unter geht ... :D ... ich freue mich riesig über Dein Lob.
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2154

Beitrag von LaNgsambahNer » Mo 27. Mai 2019, 18:45

Moin Hubert,

im Prinzip hättest Du deinen Text ganz kurz fassen können. :mrgreen:
Es steht eigentlich alles im Zitat deiner Signatur. :redzwinker:
(so langsam muss ich auch mal nen Fred aufmachen. :oops: )

Gröt ut Hamborg
Kai
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2155

Beitrag von wolferl65 » Mo 27. Mai 2019, 19:08

Servus Hubert, Jürgen und Rex,

wunderbarer Diskurs zu den Themen Motivation, Zweifel, Ansporn und Zwischenmenschlichem.

Gruß
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: viewtopic.php?f=64&t=157926
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2156

Beitrag von wulfmanjack » Mo 27. Mai 2019, 21:04

Hallo Hubert,

wenn jemand wie Du Neuland betritt und vorzeigbare Ergebnisse erreicht, so ist das zunächst einmal eine Art Gesellenstück. Da hast Du vollkommen recht und es wäre dann vermessen von einem Meisterstück zu sprechen. Es spricht für Deinen Charakter dies zu beleuchten. 8)
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
Wer sich auf den Weg macht, erreicht wesentlich mehr Ziele als jemand der stehen bleibt.
Meine Idee ist durchaus, mit meinen Dokumentationen zu zeigen, es geht ... und wenn man will, geht sogar noch mehr. Ich möchte wirklich keinen Wettbewerb, sondern Interessierte einladen, es selbst einmal zu versuchen. Ich hoffe unbeirrt, die Mühe der Dokumentation meiner eigenen Entwicklung ebnet ein wenig den Weg für andere, die zu Beginn wie ich zweifeln und staunen.
Und das Du uns immer wieder ein Stück Deines Weges mitnimmst, ist nicht selbstverständlich. Diese umfangreichen Dokumentationen sind neben dem eigentlich Projekt sehr zeitaufwendig. Für uns als Modellbahner allerdings eine Quelle des Wissens, Ansporn und Motivation zugleich.

Hierfür einmal meinen ausdrücklichen Dank :!:
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
ich muss gestehen, meine Scheu vor dem Scheitern ist im Laufe der Jahre gewachsen ... warum ... es gibt schon ein paar benennbare Gründe, warum ich meine Unbekümmertheit verloren habe. Wie auch immer, ich will hier keine Nabelschau veranstalten. Ich habe mich zu einem Hopp oder Dopp entschlossen ... meine persönliche Erfahrung lautet, das ist der bessere Weg, als die Zweifel zu pflegen. Wir werden sehen ...
Ich weis ja das Du ebenso wie ich eine sehr große Freude an Deinen Enkeln hast. :redzwinker:
Sicherlich begeisterst Du Dich immer wieder daran, wie unbekümmert die Kinder sind. Diese Unbekümmertheit verliert sich mit zunehmendem Alter; geprägt von positiven und negativen Erfahrungen im Verlauf des Lebens.

So wie Du die Dinge angehst, verbunden mit Deiner Freude am Werkeln, sich neue Fertigkeiten anzueignen und vor allem mit einer positiven Grundeinstellung ...... Hubert; sollten da noch irgendwelche Restzweifel vorhanden sein, dann schmeiss sie über Bord. Du brauchst sie nicht.
LG
Wolfgang

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2157

Beitrag von semisweet » Mo 27. Mai 2019, 21:25

Hubert Du musst nicht zweifeln!

Ich lese sehr gerne bei der Mark Michingen mit, da Du immer beweist, das nur der Versuch es zeigt, das etwas möglich ist.
Wer die Welt bewegen will, sollte sich erst selbst bewegen.

Dieses Motto spüre ich jedes Mal sehr deutlich in deinen geschriebenen Worten.
Wenn es jemand schafft, dann Du!

Mache weiter so und inspiriere uns bitte, das ist sehr Herz erfrischend!

P.S.: Bei deinem China Drucker helfe ich gerne mit meinen bescheidenen Erkenntnissen ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=132483
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2158

Beitrag von Darius » Mo 27. Mai 2019, 22:50

wulfmanjack hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 21:04
Hallo Hubert,

wenn jemand wie Du Neuland betritt und vorzeigbare Ergebnisse erreicht, so ist das zunächst einmal eine Art Gesellenstück. Da hast Du vollkommen recht und es wäre dann vermessen von einem Meisterstück zu sprechen. Es spricht für Deinen Charakter dies zu beleuchten. 8)
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
Wer sich auf den Weg macht, erreicht wesentlich mehr Ziele als jemand der stehen bleibt.
Meine Idee ist durchaus, mit meinen Dokumentationen zu zeigen, es geht ... und wenn man will, geht sogar noch mehr. Ich möchte wirklich keinen Wettbewerb, sondern Interessierte einladen, es selbst einmal zu versuchen. Ich hoffe unbeirrt, die Mühe der Dokumentation meiner eigenen Entwicklung ebnet ein wenig den Weg für andere, die zu Beginn wie ich zweifeln und staunen.
Und das Du uns immer wieder ein Stück Deines Weges mitnimmst, ist nicht selbstverständlich. Diese umfangreichen Dokumentationen sind neben dem eigentlich Projekt sehr zeitaufwendig. Für uns als Modellbahner allerdings eine Quelle des Wissens, Ansporn und Motivation zugleich.

Hierfür einmal meinen ausdrücklichen Dank :!:
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
ich muss gestehen, meine Scheu vor dem Scheitern ist im Laufe der Jahre gewachsen ... warum ... es gibt schon ein paar benennbare Gründe, warum ich meine Unbekümmertheit verloren habe. Wie auch immer, ich will hier keine Nabelschau veranstalten. Ich habe mich zu einem Hopp oder Dopp entschlossen ... meine persönliche Erfahrung lautet, das ist der bessere Weg, als die Zweifel zu pflegen. Wir werden sehen ...
Ich weis ja das Du ebenso wie ich eine sehr große Freude an Deinen Enkeln hast. :redzwinker:
Sicherlich begeisterst Du Dich immer wieder daran, wie unbekümmert die Kinder sind. Diese Unbekümmertheit verliert sich mit zunehmendem Alter; geprägt von positiven und negativen Erfahrungen im Verlauf des Lebens.

So wie Du die Dinge angehst, verbunden mit Deiner Freude am Werkeln, sich neue Fertigkeiten anzueignen und vor allem mit einer positiven Grundeinstellung ...... Hubert; sollten da noch irgendwelche Restzweifel vorhanden sein, dann schmeiss sie über Bord. Du brauchst sie nicht.
Dem ist nichts hinzuzufügen :!:

Gruß,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2159

Beitrag von hubedi » Di 28. Mai 2019, 11:46

Hallo werte Modellbahnfreunde,

vielen Dank für Eure Beiträge. Ihr habt ja recht ...
LaNgsambahNer hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 18:45
... im Prinzip hättest Du deinen Text ganz kurz fassen können. :mrgreen:
Es steht eigentlich alles im Zitat deiner Signatur. :redzwinker:
wolferl65 hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 19:08
... wunderbarer Diskurs zu den Themen Motivation, Zweifel, Ansporn und Zwischenmenschlichem ...
wulfmanjack hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 21:04
... Hubert; sollten da noch irgendwelche Restzweifel vorhanden sein, dann schmeiss sie über Bord. Du brauchst sie nicht ...
semisweet hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 21:25
... Hubert Du musst nicht zweifeln! ...
Darius hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 22:50
... Dem ist nichts hinzuzufügen :!: ...
Der Daniel hat es auf den Punkt gebracht. Deshalb lasse ich es einfach so stehen, was nicht bedeutet, dass ich Eure Unterstützung nicht wertschätze ... im Gegenteil :!:

Tja ... beinahe wäre es so weit gewesen, dass die Zweifel gewonnen hätten. Aber es hat zum Schluss doch geklappt. Der Decoder redet mit mir und zischt, pfeift dampft ... gerade neben mir auf dem Basteltisch. Das hat einige Mühe gekostet und letztlich verdanke ich den Erfolg Carsten Berger von www.1001-digital.de. Er ist übrigens auch hier im Forum aktiv.

Das Aufspielen der Sounds für diesen Decoder erinnert ein wenig an die Rechnersteinzeit aus alten DOS-Tagen. Das Ladeprogramm ist allerdings mit seinen Fehlermeldungen äußerst sparsam und ich konnte immer nur raten, wo das jeweilige Problem steckt. Ich kam trotz stundenlangen Versuchen nicht zum Erfolg.

Ich schrieb also gestern Abend eine Hilfe-Mail an Carsten Berger, wo ich den Decoder vor einigen Jahre gekauft hatte. Er hatte die richtige Idee, dass irgendwas in meinem Soundprojekt falsch sein müsste und schickte mir gestern noch ein komplettes Soundprojekt zu. Leider klappte es damit auch nicht, denn es enthielt eine ältere Version des Ladeprogramms. Zusammen mit der neuesten Version direkt vom Hersteller CT-Elektronik lief das Aufspielen endlich glatt durch und es funktioniert.

Boh ... was für ein Aufwand ... der Prommer verlangt noch nach einem alten RS232-Comport und will von einem USB-Umsetzer nichts wissen. An meinem Rechner fand sich noch so eine Schnittstelle auf dem Mainboard und aus alten Tagen hatte ich auch noch ein Abdeckblech mit einem SUB-D Anschluss. Dann fehlte es an einer seriellen Schnittstellenleitung. Die konnte ich aus dem Bestand selbst zusammenlöten. Und dann dieser Kampf mit der Software ... ich wusste nie, wo der Fehler nun gerade steckte. War es die Schnittstelle, das Kabel, der Prommer, das Netzteil für den Prommer, der Decoder, die Software ... so etwas liebe ich ... nachts im Sumpf ohne Licht vorwärts kriechen. Kein Wunder, dass die Händler reihenweise abspringen und diese Decoder nicht mehr anbieten wollen. Und dabei sind sie für Spur N eigentlich super. Seufz ... ich werde mir wohl einen neuen Decoderhersteller suchen müssen. Ich kenne keinen so kleinen und leistungsfähigen Sounddecoder wie den SL76. Nochmal seufz ...

Hier seht Ihr den Decoder am Testplatz bei der Arbeit:

Bild

Wenn Ihr gaaaaanz genau hinhört, dann ... ja dann ... vlt. hört Ihr es dampfen. Nee, ich muss doch irgendwann mal einen Videokanal aufmachen. :D

Jedenfalls ist die Hürde dank Unterstützung genommen und es kann weitergehen. Freu ... :D

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2160

Beitrag von Darius » Di 28. Mai 2019, 11:53

Hallo Hubert,

Glückwunsch zum Erfolgserlebnis :clap:
Ja, ich konnte es ganz leise Dampfen hören..... :bigeek:
:mrgreen:

Viele Grüße,
Daniel
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2161

Beitrag von Heichtl » Di 28. Mai 2019, 17:13

Hallo Hubert,

Auch von mir ein Glückwunsch zum Erfolg!

Ich hörte aber nur das erleichterte Zischen des Decoderprogrammieres :fool:

Gruß
Matthias
M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


vorherige M-Gl.-Anlage


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2162

Beitrag von wolferl65 » Di 28. Mai 2019, 18:30

Servus Hubert,

erinnert mich irgendwie an alte 386´er Zeiten und die vielen Blindflüge durch die damalige Hardware... Glückwunsch zum Erfolg, war bestimmt ein erlesenes Gefühl, die Hürde nach der stundenlangen Frickelei gemeistert zu haben....

Gruß
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: viewtopic.php?f=64&t=157926
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2163

Beitrag von Ralf Franke » Mi 29. Mai 2019, 02:11

Hallo Hubert,
eigentlich schaue ich mir als HO-Bahner in erster Linie Berichte über H0 Anlagen an, da ich mir kaum vorstellen konnte das auch feine Details in Spur N in eigener Bastelarbeit herzustellen sind.
Nun habe ich mich doch einmal daran gemacht mir Deinen Bericht komplett durch zu sehen ………… und was muss ich sagen? :bigeek: Ich bin einfach nur platt über das gesehene angefangen vom Weichen Selbstbau über Lockumbauten bis in die kleinsten Details, einfach der glatte Wahnsinn!
So einiges habe ich mir als PDF aus deinen Berichten heraus kopiert als interrasant Anregungen zum nachahmen.

MfG
Ralf
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2164

Beitrag von Jürgen » Mi 29. Mai 2019, 06:23

Hi Hubert,

"RS232-Comport", "DOS", fliegende Verdrahtung, stundenlanges Suchen von Fehlern ... Wie kommt mir das so bekannt vor und ich weiß auch, warum ich davon die Finger lasse. Du hast mein ganzes Mitgefühl.

Und dann die Belohnung, wenn es auf einmal funktioniert, wenn nach der Verzweiflung über alle Fehlversuche auf einmal das ungläubige Staunen einsetzt, dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind. Das bietet kein Plug 'n Play. Erfolgserlebnisse werden hart erarbeitet. Bis zum nächsten Problem ...

:gfm:

Viele Grüße
Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2165

Beitrag von N Bahnwurfn » Do 30. Mai 2019, 10:49

Hallo Hubert,

was n Glück, das nach deinem Bericht Dampfen nur zu hören und nicht zu sehen ist. Da sieht man sie mal wieder, die Vorteile von Digitool.
Ist ja alles so einfach. Da brauchst du eigentlich nur noch zwei Drähte ..., aber lassen wir das. :mrgreen:
Viel erstaunter bin ich immer wieder, auf wie vielen Feldern du dich immer so rum treibst.
Frag mich immer wieder was du wohl von Beruf bist. Zerspahnungsfacharbeiter, Maschienenbauingenieuer ?

Frieseur sollte man meinen, wenn man sieht wie du deine alten Loks so schön zurecht frisierst. :lol:
Aber jetzt nach diesem Bericht bin ich auch da wieder am zweifeln. :?

Was könnte der Hubert von Beruf sein ? :roll: :redzwinker:


MfG Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2166

Beitrag von LaNgsambahNer » Do 30. Mai 2019, 11:25

Moin,

Peter, ist doch ganz klar: Maschinenzerspanungsfriseur.
:fool:
(so langsam muss ich auch mal nen Fred aufmachen. :oops: )

Gröt ut Hamborg
Kai
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2167

Beitrag von Schwellenzähler » Do 30. Mai 2019, 12:11

Hallo Hubert!

Mit Freude habe ich die letzten Tage die "Rekonstruktionsarbeiten" an meinem ehemaligen Arbeitstier verfolgt und bin wie immer schlichtweg begeistert :gfm: :gfm: :gfm:
Im Anbetracht des von dir investierten Aufwandes wäre eine Neuanschaffung bestimmt wirtschaftlicher gewesen, aber wie du selbst schon geschrieben hast, kann man den Bastelspaß nicht in Geld aufwiegen! Da geht es dir wie mir damals im Funktionsmodellbau und auch heute bei der Moba: Ich hätte auch für viel Geld kaufen können, habe aber lieber aus der Schrottkiste Getriebe, Achsen, Fahrerhäuser, Aufbauten usw. selbst konstruiert und mit primitivsten Mitteln gebaut. Das machte meine Fahrzeuge unverwechselbar und sie hatten aud den Parcouren immer einen Weidererkennungswert, welcher sich vom gekauften "Einerlei" deutlich abhob.
Wenn Ihr gaaaaanz genau hinhört, dann ... ja dann ... vlt. hört Ihr es dampfen. Nee, ich muss doch irgendwann mal einen Videokanal aufmachen. :D
Das solltest du echt mal machen! ( ist auch nicht schwer :D ) Da wäre ich warscheinlich einer der ersten Abonenten!
Da du die Lok nun auch noch mit Lärm ausstattest, wird es bestimmt ein Genuss werden, die schwer arbeitende Maschine mit ihrem Erzzug über das Viadukt donnern zu hören :gfm:

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und ein ruhiges Händchen,

Gruß

Carsten
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2168

Beitrag von GSB » Fr 31. Mai 2019, 08:00

Guten Morgen Hubert,

ich hoffe bei Dir ist es weiter gesundheitlich bergauf gegangen? :roll:

In letzter Zeit hab ich nur sporadisch ins Forum geschaut und kaum geschrieben - deshalb mußte ich heute zum Frühstückskaffee in Ruhe ein paar Seiten bei Dir nachlesen. :wink: Hab viel :lol: bei Deinen Umbauberichten, aber genauso oft :bigeek: bekommen wenn ich sehe was Du da alles selber machst! Einfach nur Wahnsinn wie Du Dich da geduldig in die verschiedensten Themen einarbeitest und das dann präzise durchführst! Dafür absoltute Bewunderung meinerseits! :o

Bin mir sicher Dein Ruhestand wird ein absoluter UNruhestand... :mrgreen:

Gruß Matthias
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Chio
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2169

Beitrag von Chio » Sa 1. Jun 2019, 19:36

Jetzt ist mir die Suppe angebrannt! :shock:

Da denkt man sich: bis der Topf warm ist, schau ich noch schnell mal was sich in der Mark Michingen getan hat. Und dann bin ich hängen geblieben, bis mich der Geruch von gegrillten Karotten in die Küche gelockt hat.

OK, der Rückbau des Kochtopfs zu einem Edelstahl-Topf wird weit weniger mühsam sein als deine futzeligen und erstaunlichen Lok-Umbauten ;-)
Dein handwerkliches Können ist wirklich bemerkenswert, und deine Antriebsenergie möchte ich auch gerne mal haben :D

Grüße aus Wien
Chio
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hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2170

Beitrag von hubedi » So 2. Jun 2019, 19:15

Hallo liebe Modellbahnfreunde,

ja, ich sitze gerade im Bastelkeller ... für mich war's genug Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Jetzt muss im BW das schwere Modellwerkzeug geschwungen werden, um das Lokfahrwerk zu bearbeiten. Diesmal ging es um die Landsuche für den Decoder und ... die Fahrwerksbeleuchtung. Nee ... da habe ich mir was vorgenommen. Immerhin, auf einer Seite ist die Beleuchtung fertig geworden. Bilder dazu findet Ihr wie immer unten ...
Darius hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 11:53
... Glückwunsch zum Erfolgserlebnis ... Ja, ich konnte es ganz leise Dampfen hören.....
@Daniel
Danke, und Respekt, Du hast exzellente Ohren. Oder waren es die Augen, die das leichte Schwingen der Pixel erkannt und in Töne umgesetzt haben. :fool:
Heichtl hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 17:13
... Ich hörte aber nur das erleichterte Zischen des Decoderprogrammieres ...
@Matthias
Danke auch an Dich für den Glückwunsch. Nee, ein Zischeln kann es nicht gewesen sein ... mehr so ein Jubelschrei ... JAAAAA!
wolferl65 hat geschrieben:
Di 28. Mai 2019, 18:30
... erinnert mich irgendwie an alte 386´er Zeiten und die vielen Blindflüge durch die damalige Hardware...
Jürgen hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 06:23
... "RS232-Comport", "DOS", fliegende Verdrahtung, stundenlanges Suchen von Fehlern ... Wie kommt mir das so bekannt vor und ich weiß auch, warum ich davon die Finger lasse. Du hast mein ganzes Mitgefühl ...
@Wolfgang und Jürgen
Ja, ich freu mich über die Glückwünsche bzw. das Mitgefühl! Ich erlebte mich auch in alte DOS-Zeiten zurück versetzt. Immerhin gab es damals zu den Kommandozeilenbefehlen wenigstens eine Hilfe. Auf diesen Schnickschnack hat Herr Tran verzichtet. Wahrscheinlich hat er gar nicht damit gerechnet, dass jemand tatsächlich damit arbeitet ... :D Keine Ahnung, ob die Händler intimere Tipps bekommen haben. Jedenfalls hatte ich das Glück einer Unterstützung durch Carsten (1001-digital).
Ralf Franke hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 02:11
...Nun habe ich mich doch einmal daran gemacht mir Deinen Bericht komplett durch zu sehen …
@Ralf
Nee jetzt ... alles ... boh ... :bigeek: ... das sind mindestens 6 Fleißkärtchen. :D Es freut mich, dass Du aus dem ganzen Geschreibsel noch etwas Sinnvolles herausziehen konntest.
N Bahnwurfn hat geschrieben:
Do 30. Mai 2019, 10:49
... Da sieht man sie mal wieder, die Vorteile von Digitool. ... Ist ja alles so einfach. Da brauchst du eigentlich nur noch zwei Drähte ..., aber lassen wir das. Frag mich immer wieder was du wohl von Beruf bist. Zerspahnungsfacharbeiter, Maschienenbauingenieuer ... Frieseur ...
LaNgsambahNer hat geschrieben:
Do 30. Mai 2019, 11:25
... Peter, ist doch ganz klar: Maschinenzerspanungsfriseur. ...
@Peter und Kai
Tja, wenn man es unbedingt zischen und dampfen lassen will, reichen die zwei Drähte nur bei fertigen Soundloks.
Was meinen Beruf betrifft ... ab dem 1.8. Pensionär. :fool:

Das Geheimnis hatte ich weiter oben schon mal gelüftet ... glaub ich jedenfalls. Ich habe mal Nachrichtentechnik studiert und dann als "Inschinör" gearbeitet. Ich habe ein Pädagogikstudium drauf gesattelt und war den größten Teil meines Berufslebens als Berufsschullehrer tätig ... also so etwas wie ein Universaldilettant ... sieht man doch hier, oder ... :D
Schwellenzähler hat geschrieben:
Do 30. Mai 2019, 12:11
... Im Anbetracht des von dir investierten Aufwandes wäre eine Neuanschaffung bestimmt wirtschaftlicher gewesen ...
@Carsten
Hüstel, räusper ... darüber denken wir aber nicht wirklich ernsthaft nach ... :fool: Die ganze Arbeit hat sich jetzt schon gelohnt, da ich wieder eine Menge dazu gelernt habe ... jawohl ja. Aber ich muss zugeben, diesmal ist es teilweise sehr aufwändig und fordert viel Geduld. Ob ich es nochmal machen würde ... hm ... überleg ... nachdenk ... ja. :D
GSB hat geschrieben:
Fr 31. Mai 2019, 08:00
... Bin mir sicher Dein Ruhestand wird ein absoluter UNruhestand ...
@Matthias
Das will ich doch schwer hoffen ...
Chio hat geschrieben:
Sa 1. Jun 2019, 19:36
Jetzt ist mir die Suppe angebrannt! ... OK, der Rückbau des Kochtopfs zu einem Edelstahl-Topf wird weit weniger mühsam sein ...
@Chio

Boh nee ... wieso Rückbau? Daraus hätte man doch einen schönen Dampflokkessel machen können ... kopfschüttel ... oder einen höllischen Plutoniumquantenkochtopf für Kim.

Ich überlege gerade, ob und wie ich hier eine Eieruhr installieren kann ... :D

@All
Was habe ich mir nur angetan ... nee ... das Projekt zieht sich wie Kaugummi. Ein paar Kleinigkeiten habe ich geschafft. Die Lok hat nun eine Gehirnschale:

Bild

Es fing damit an, dass ich die Rauchkammertür am Kessel einfach nicht abziehen konnte. Normalerweise geht vorne der Deckel mit den Windleitblechen als Einheit ab. Nix zu machen ... und ich wollte die Teile nicht kaputt ziehen. Also musste das Gewicht im Kessel drin bleiben und mir blieb nur das Ausfräsen aus freier Hand. Meine Frau hat sich vor Jahren mit dem Fräsen von Ornamenten und Buchstaben in Trinkgläser beschäftigt. Aus dieser Zeit stammt der kleine Fräsmotor, der hier gute Dienste leistete.

Die Decoder-Attrappe passte nach der Arbeit des Maschinenzerspanungsfriseurs jedenfalls rein:

Bild

Die Drähte will ich zur Seite wegbiegen. Sollte das nicht klappen, opfere ich noch die Stehkesselrückwand. Möglicherweise muss sie sowieso raus, um einem größeren Lautsprecher plus Schallkapsel Platz zu machen. Der kleine, bislang vorgesehene Krachmacher ist mir einfach zu piepsig.

Parallel zu diesen Fräsarbeiten begann der Einbau der Beleuchtung. Die Laternen vorn erhielten jeweils statt der Lichtleiter eine LED ... bis auf das Spitzenlicht auf der Rauchkammertür. Hier sitzt die LED auf einem Platinchen das auch die Vorwiderstände trägt und oben statt der Glühlampe den Lichtleiter anstrahlt. Ich hoffe, es klappt auf diese Weise.

Die Triebwerksbeleuchtung ... nee ... eine schöne Fummelei. Zuerst lötete ich Drähte an das Hühnerfutter. Was bin ich froh, mir damals die Klemmvorrichtung gebaut zu haben ...

Bild

... das Anlöten der Leitungen wäre sonst kaum zu machen. Ich sicherte Die Drähte noch mit einem Tröpfchen Zweikomponentenkleber und klebte die LED auf die z.T. von Fleischmann bereits angespritzten Lampenattrappen. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Bogen raus hatte, wie ich die Winzlinge an ihren störrischen Drähten zum Aushärten des Seku-Klebers fixieren konnte. Die LED wollten elektrisch angeschlossen und die Drähte an der Fahrwerksplatine versteckt werden ... die nächste Fummelei. Nach der halben Arbeit auf einer Seite die Belohnung ... Spannung angeschlossen und Yippiih ... es leuchtet. :D

Bild

Das Ganze etwas näher:

Bild

Zur Belohnung auf der anderen Seite nochmal ... da sitze ich wieder:

Bild

Es sieht immer frankensteiniger aus. Aber auf der Anlage schaut sich niemand die fahrende Lok von unten an. Obwohl ... ich könnte ja eine Kamera in die Untersuchungsgrube oder auf die Drehscheibe installieren. Nee, lieber nicht .... :D

Bis die Tage ...

LG
Hubert
Hier geht's zu den Bauberichten der "Mark Michingen"
Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2171

Beitrag von N Bahnwurfn » So 2. Jun 2019, 21:05

Hallo Hubert,

Pensionär ist sowiso der beste Beruf, da kann man endlich machen was man will. :mrgreen:
Kein Chef quatscht mehr dazwischen und man ist selbst der Herr.
Auch wenn dabei manchmal was pickelig wird. Alles halb so schlimm. :wink:

Das du da noch eine Fahrwerksbeleuchtung rein friemelst war mir doch irgendwie klar. :lol:
Habe auch so eine, in einer meiner Loks. Digitool zuschaltbar, allerdings hab ich mir den Einbau nicht selbst angetan.
War fertig so, ein Schnäppchen bei EBay und sieht, genau wie bei dir, echt stark aus.

Bild
hubedi hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 19:15
Was habe ich mir nur angetan ... nee ... das Projekt zieht sich wie Kaugummi.
Dann kau mal schön weiter. Ich freu mich schon auf deinen nächsten Bericht. :mrgreen:

MfG Peter
Zuletzt geändert von N Bahnwurfn am Mi 5. Jun 2019, 15:51, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2172

Beitrag von Darius » So 2. Jun 2019, 21:15

:bigeek: :bigeek: :bigeek: :bigeek:

Hubert, Du wirst mir langsam unheimlich 8)

Krass ich würde die Teile gar nicht mehr zusammen bekommen.

Sieht man die Beleuchtung, wenn die Lok an einem vorbeizieht?

Wow, ich bin begeistert und beeindruckt :gfm:

Vielen Dank, dass wir das erleben dürfen.

Viele Grüße,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2173

Beitrag von notbremse » So 2. Jun 2019, 21:28

Er macht es wirklich, er macht es wirklich...

:shock: :shock: :shock:

Entgeistert - Karl

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2174

Beitrag von Heichtl » Mo 3. Jun 2019, 06:29

Hallo Hubert,

:bigeek:
Positiv verrückt oder einfach der Herausforderung stellend :mrgreen:
Dass du das mit der Fahrwerksbeleuchtung angehst :gfm:

Bin auf das finale Ergebins gespannt!

Gruß
Matthias

Ps:
Als nächste Herausforderung steht dann eine funktionierende Sandstreuanlage der Lok an.... :fool:
M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2175

Beitrag von Ralf1968 » Di 4. Jun 2019, 20:03

N Bahnwurfn hat geschrieben:
So 2. Jun 2019, 21:05
Hallo Hubert,

Pensionär ist sowiso der beste Beruf, da kann man endlich machen was man will. :mrgreen:
Kein Chef quatscht mehr dazwischen und man ist selbst der Herr.
Auch wenn dabei manchmal was pickelig wird. Alles halb so schlimm. :wink:

Das du da noch eine Fahrwerksbeleuchtung rein friemelst war mir doch irgendwie klar. :lol:
Habe auch so eine, in einer meiner Loks. Digitool zuschaltbar, allerdings hab ich mir den Einbau nicht selbst angetan.
War fertig so, ein Schnäppchen bei EBay und sieht, genau wie bei dir, echt stark aus...
Ich muss mal den Peter zitieren :mrgreen:

Das mit den Schnappern in der Bucht ist immer eine Bereicherung für jeden Modellbahner, das wissen wir alle.
Nur was ich mal so als Bestelteil für unter 30€ geholt habe, ist eigentlich Neuware, nur ein paar Jahre alt.
Ich will sie euch nicht vorenthalten es ist eine General Electric GE Dash 8-40 CW der CN, jedenfalls soll sie eine nach dem Vorbild der gezeigten CN 2464, ehemals I.C., auch als CN-Blue-Devil bekannt werden.

https://www.trainspotted.com/photo/890- ... 0CW+C40-8W

Mein Schnapper ist eine ebensolche, undecorated von Bachmann Spectrum.
Die kann ich dann so gestalten wie es mir das Vorbild so vorgibt, mit weathern, Rost, Dreck und so fort.
Hier die Bilder von dem Modell im "Ist"-Zustand:

Bild

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An Hubert, wenn du es nicht magst, dann entferne ich den Beitrag wieder :lol:

Ich kann ja leider nicht alle Naslang einen neuen Tröd aufmachen und poste auch mal etwas Themenfremdes :wink:

Aber das mit der Fahrgestellsbeleuchtung bahnt sich bei mir auch noch an, muss nur entsprechende Vorbildsituationen finden 8)

Viele Grüße
Ralf
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