Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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reinout
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Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#1

Beitrag von reinout » Fr 26. Feb 2016, 21:09

Meine Modellbahn hat ein deutsches Vorbild, also möchte ich die "Eifelburgenbahn" auch auf einem deutsches Forum vorführen. Selbst bin ich Holländer, also Tippfehler-berichtigung per PN ist erlaubt :)

Auf ein holländisches Forum habe ich schon viel über meine Eifelburgenbahn geschrieben, also werde ich die nächste Wochen regelmäßig das eine oder andere zusammenfassen und schauen.

Zuerst das Vorbild: die Eifelquerbahn (wikipedia) Mayen - Daun - Gerolstein. Ulmen in November 2012:

Bild

Also "Eifel", "Herbst", "eingleisige Nebenbahn", "ein bisschen Eifelquerbahn" und "vorbildgerechter Betrieb". Etwa rund 1970 weil mein Baujahr 1972 ist und meine Frau aus 1969 stammt :D Und es soll innerhalb eine 8x2m Raum auf meinem Dachboden passen. Also habe ich eine entlang-die-Wand Anlage geplant. Die beängte Verhältnisse (ein Tür soll geöffnet werden, eine Treppe ist da, usw) zufolge habe ich mich für eine Schattenbahnhof - Kreuzungsbahnhof - Endbahnhof Anlage entschieden. Dabei liegt der Endbahnhof 20cm oberhalb der Schattenbahnhof:

Bild

Ein Endbahnhof passt nicht ganz zu der Eifelquerbahn, also habe ich für mein Vorbild die ursprünglich geplante Variante über Kelberg, statt Daun, gewählt. Zusätzlich ist in mein erdachtes Vorbild die Strecke ab Kelberg nach die zweite Weltkrieg nicht mehr benutzt worden: also Kopfbahnhof! Eine Video vom noch nicht fertiggestellte Bahnhof Kelberg:



Eifelburgenbahn? Vor allem die bekannte zwei Burgen bei Monreal. Einer sitzt genau oberhalb die Tunneleingang:

Bild

In Modell gibt es bei mir dann so etwas:

Bild

Links ist mit ein Mauer die eine Burg dargestellt, die flache Ebene in die Mitte soll die andere Burg (Philippsburg (wikipedia) werden.

Heute ist dieses Teil der Eifelburgenbahn schön grün (na ja, blasses grün und beige, es ist ja Herbst) ausgestattet. Aber das werde ich eine andere Mal hier vorführen... :D

Reinout
Zuletzt geändert von reinout am Fr 26. Feb 2016, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#2

Beitrag von PeSte » Fr 26. Feb 2016, 21:44

Hallo Reinout ! :wink:

Ein freundliches :welcome: hier im Stummiland.

Zeig uns gerne mehr von deinem Schaffen.

Der erste Eindruck ist sehr vielversprechend :gfm:

Ich schau auf alle Fälle wieder rein !!! :wink:
Gruß aus Lüneburg

Peter

Hier gibts ein wenig zu meiner Modellbahn
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=105637

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#3

Beitrag von Andy_1970 » Fr 26. Feb 2016, 21:50

Hallo Reinout, :D
auch von meiner Seite ein Herzliches :welcome: !
Das, was Du hier zeigst, gefällt mir sehr gut. :gfm: :gfm: :gfm:
Bin ebenfalls sehr an weiteren Bildern und Informationen Deines Projekts interessiert!
Auch ich werde gerne wieder hier vorbei schauen.
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#4

Beitrag von reinout » Fr 26. Feb 2016, 22:10

Danke!

Ich habe auch einige wie-mache-ich-das Videos. Zum beispiel schottern:



12 Minuten tätigheit, 4x schneller, also 3 Minuten Video.

Zuerst benutze ich ein Löffel um das Schotter (Marke "Anita Decor") über das Gleis anzuhaufen. Danach mit eine billige Make-up-brüste (weil es fast genau dieselbe Breite hat als das Gleis!) das Schotter vorsichtig entlang das Gleis beiseite schaffen.

Danach mit feinkornigeres Schotter ein bisschen ein Pfad für die Bahnmeisterei neben das Gleis schaffen.

Danach alles mit Wasser tränken.

Danach einfach 1:1 Wasser:Holzleim (und ein Tropfchen Spülmittel) darüber tropfen.

Danach eine Tag warten :)

Ich habe auch eine andere Methode benutzt: Schotterhilfe + Pinsel.



Was ich mit beide Videos sagen wolle zu diejenigen die noch nie geschottert haben: versuche es einmal. Sieht nicht so schwierig aus, doch? "Bisschen Schotter schmeissen, etwas Wasser sprühen und eine schöne Dreck mit Holzleim/Wasser machen" :)

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#5

Beitrag von reinout » So 28. Feb 2016, 21:37

Vergleichen mit der Realität kann ich selbst nur sehr bedingt. Kelberg bin ich, zum Beispiel, nur zwei mal gewesen als 10-järiger. Wir standen auf die Campingplatz in Dockweiler und sind zum Freibad in Kelberg gefahren :D Zwei Wanderungen ab die Campingplatz führten irgendwie in die Nähe der eingleisige nicht-elektrifizierte Eifelquerbahn. Irgendwo war das für mich sehr eindrucksvoll. Aus Holland war ich eigentlich nur zweigleisige elektrifizierte Strecken gewöhnt. "Ein gleis, keine Fahrdraht, unüberwachte Bahnübergang... was für ein Ungetüm fährt hier?!?!?" Es erinnere mich jetzt noch das ich es ein bisschen beängstigend fand :D

Wenn ich jetzt 33 Jahre in die Vergangenheit zurück greife, ist es vielleicht gut zurück zu gehen zur Anfang meiner Eifelburgenbahn, anderthalb Jahre her. Zuerst eine leere Zimmer, Teil der Dachboden:

Bild

Dann konnte ich – ich weiss nicht wie es aufs Deutsch heist – "Bücherregal-rails" montieren und darauf den Schattenbahnhof montieren:

Bild

Alles ist teilbar. Das macht es viel einfachter daran zu bauen. Das Teil mit Drehscheibe ist separat vom rest des Schattenbahnhofs, zum beispiel. Auch das letzte Teil des Schattenbahnhofs ist eine etwa 50x100cm Einheit. Hier fängt das Landschaft auch schon an:

Bild

Hier habe ich, ganz in die Ecke um die Übergang zum Schattenbahnhof zu verdecken, auch eine Burg geplant:

Bild

Burg? Ach, Ruïne:

Bild

Für unsere 13-Jährige Heiratstag sind wir in die Eifel gefahren. Und haben under anderem diese Ruïne entdeckt. Neublankenheim (wikipedia):

Bild

Die Strasse rechts der Burg war früher die Dümpelfeld - Hillesheim - Lissendorf Bahnstrecke (siehe Wikipedia). Also ist es vorbildgetreu dort eine Strecke an vorbei zu führen, doch? Und in mein erdachtes Vorbild führte die Mayen-Kelberg Strecke früher weiter bis genau die Dümpelfeld-Lissendorf Strecke! Er soll irgendwo zwischen Ahütte und Niederehe eingemündet haben...

Heutzutage ist die Landschafts-haut größtenteils fertiggestelt. Baumen und so fehlen noch:

Bild

Als unterstützung habe ich hier Rest-teile einer IKEA Schrank benutzt :)

Und zuletzt ein Bild mit 211 und Silberlinge die um die Ecke fahren:

Bild

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#6

Beitrag von reinout » Mo 29. Feb 2016, 19:33

Jetzt mal etwas zum Schattenbahnhof und Elektrik. Alles arbeitet viel bequemer wenn man mit einfach zu handhaben Module arbeitet. Hier steht den Schattenbahnhof einfach herum für einige Lötarbeiten:

Bild

Unterhalb der Schattenbahnhof-module habe ich einige Leitungen verlegt:

Bild

Einerseits habe ich so einige Leitungen (für die Weichenantriebe usw, Fahrstrom, 12V für LED-beleuchtung) und verbindungen zwischen Module unterhalb die gesamte Anlage. Diese Leitungen brauche ich auch nie mehr zu ändern (hoffe ich), also brauchen sie auch nicht demontabel gestalltet zu sein. Ich nenne es meine "Ringleitung" obwohl nicht exact eine Ring ist.

Anderseits habe ich die Modulen mit 25-poligen "Sub-D" Stecker mit die Ringleitung verbunden:

Bild

Alles ist beidseitig beschriftet so das es für mich selbst immer klar ist. Auch habe ich eine persönliche Farbkodierung irgendwo niedergeschrieben.

Der Schattenbahnhof wird analog gesteuert. Einfach mit Kippschalter:

Bild

Ich benutze jetzt die billige Conrad Antriebe. In die (weite) Zukünft werde ich es wahrscheinlich auf Servos + arduino umstellen. Die Kippschalter werde ich behalten :)

Ich konnte billig vier Lichtsignale kaufen und habe sie ("es macht einfach Spaß") in meinem Schattenbahnhof aufgestellt. Mein Sohn (11) mag sie sehr :D

Bild

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#7

Beitrag von reinout » Mi 2. Mär 2016, 00:28

Heute die Ursprüngsgeschichte (ein Jahr her) der zwei nächste Module.

Die "Monreal" module. Eine Möglichkeit war die Bergseite hinten, mit ein Burg provisorisch rechts oben in Karton festgenietet:

Bild

Letztendlich habe ich die Bergseite nach vorn verlegt:

Bild

Auf diese weise schaut man ins Tal hinein. Und die Burg wird ein (aufs Neudeutsch) "view blocker" sein. Das ist viel interessanter als ein uneingeschränkte Blick auf die ganze Strecke. Die Strecke "fühlt" auch länger mit so eine "view blocker".

Die Übergang zwischen Module? Einfach zwei Stücke Holz zusammenhalten und ein mal sägen:

Bild

Fast alles habe ich übrigens mit Multiplex/Sperrholz gemacht. 12mm für die Unterseite und für die Strecke-unterbau und die Stirnseite. Oft 9mm für die Stütze zwischendurch. Und 6mm oder 4mm (biegsam!) für die vordere und hintere Wand.

Bild

Alles wird mit Holzleim zusammen gehalten. Auch habe ich Schrauben benutzt, aber eher um alles zusammen zu halten bis die Holzleim abgebunden ist :) Holzleim ist unglaublich stark.

Zuletzt noch ein Bild der heutige Zustand mit Gras usw :D

Bild

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#8

Beitrag von reinout » Mi 2. Mär 2016, 00:58

Heute abend habe ich mich ein Geländer gebaut:

Bild

Ich habe es von "Evergreen" plastic Profile zusammengebastelt. Auf dem Bild sehen sie auch Holz und Electronikplatten: diese habe ich benutzt um die plastic Profile abzustützen so das ich die ganze Kram zusammenleimen konnte.

O schreck... Was eine fummelerei... Die kleinste querschnitt ist 0.5x0.5mm! Das ist auch klein genug um zwischen die Zahnen zu reinigen :roll:

Zwei Stunden basteln genügte für nur eine Seite (=85cm) meines Viadukt. Also Morgen geht es weiter. Hier schaut (eine noch nicht völlig bemalte) Bahnmeistereivorsteher Ludwig Wiggershausen in das Tal. Auch das Geländer ist noch ganz weiss:

Bild

"Ludwig Wiggershausen"? Ja, auf mein holländisch-sprachige "Heimat-forum" habe ich ganze Geschichte erzählt. Das ist für mich eine Art und Weise um meine Modellbahn zum Leben zu wecken. Mit Geschichten versuche ich meine Eifelburgenbahn in die (teils erdächte) Realität einzubinden. Mit Jakob Bodemann als Bahnhofsvorsteher/Fahrdienstleiter. Mit der junge Katze Moritz. Mit Pfarrer Beibeläsen. Mit Zugführer Claus Bidermann und seine &#*@$% Worterschatz. Mit Bahnhof Kelberg selber als erzähler.

Als ein Beispiel der teils erdächte Realität: 16. Januar 1945 wurde Kelberg von Jabos bombardiert (siehe wikipedia). Das hat (erdacht!) der damals junge Jakob "JaBo" Bodemann sehr beeindruckt. Jetzt ist er Bahnhofsvorsteher und jede Januar erinnert er sich die Geschichte wieder. Inklusive (erdacht!) Bahnhof Kelberg das vom Jabos mitgenommen würde:

Bild

Frage: gibt es hier auf stummiforum.de auch Leute die Geschichten erzählen von ihren Anlagen? Auf das holländische Forum gibt es etwa vier Leute die das machen. Hier habe ich noch nichts gefunden, darum frage ich es :)

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#9

Beitrag von 051 420-8 » Mi 2. Mär 2016, 17:10

Hallo Renaut,
schöne Erinnerungen an die Urlaubszeit modelleisenbahnerisch umzusetzen, motiviert ungemein, das habe ich bei meiner Anlage auch erlebt. Das beste Vorbild für die Gestaltung einer Modelleisenbahn ist eben immer noch das Vorbild! Es gehen auch dir die Aufgaben so schnell nicht aus, wie dein Burgbauprojekt zeigt. Beschäftigst du dich auch mit dem Nachbau von Gebäuden rund um die Strecke, wie z.B. Empfangsgebäude, Stellwerke, Betriebsgebäude ?
Eine gute Informationsquelle für deine Streckenrecherche wäre das historische Forum (Hifo) bei Drehscheibe Online. Einfach anmelden und entsprechende Suchbegriffe eingeben und du wirst sicherlich eine Menge Fotos über dein Vorbild finden.
Dein Gleissystem ist das Peco Gleis Code 75, ist das für die normalen Industrieradsätze geeignet? Die Peco-Weichen haben doch diese festanliegenden Zungengleise, die nur durch eine „Klickbewegung“umgestellt werden.Funktioniert das mit den Conrad-Weichenmotoren ? Deine Schienenprofile werden, wie ich sehe, auch farblich behandelt. Arbeitest du dabei wie auch ich nach dem Einbau des Gleises mit einem Pinsel, oder mit der Air-brush Methode. Für mich ist Humbrol Nr. 113 der geeignete Farbton zum Darstellen von angerosteten Schienen. Werden deine Schwellen auch farblich behandelt?

viele Grüße
Dirk


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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#10

Beitrag von rob maro » Mi 2. Mär 2016, 19:41

hallo!

die eifeler atmosphäre kommt schon super auf dem fertigen segment rüber, klasse!

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#11

Beitrag von reinout » Mi 2. Mär 2016, 20:49

Nachbau von Gebaüde: das habe ich geplant, aber ich habe noch kein einziges fertiggestellt. Die Eifelquerbahn hat sehr charactervolle Bahnhofsgebaüde, fast alle desselbe typs. Hier Uersfeld in 1991:

Bild

So einer wolle ich mich auch in selbstbau erstellen. Gleich zwei mal: ich habe zwei Bahnhöfe. Die eine soll dan frisch aufgearbeitet und lakiert wirken, die andere ein bisschen heruntergekommen.

Die Landhandel von Kelberg soll ein bisschen aussehen wie die Landhandel von Kaisersesch. Behelfsmäßig hier in Kelberg mit Karton angedeutet:

Bild

Auch aus Uersfeld, ein Wohnhaus für ein Bahnbeamte. Das werde ich in Kelberg benutzen.

Bild

Kelberg braucht auch ein Gasthaus. Dafür steht Gasthaus Klemens aus Laubach pate. In die Sommer von 1991 (als der Personenverkehr auf die Eifelquerbahn gerade seit einige monate ruhete....) habe ich dort mit meine Eltern gegessen. Der Bahnhof Laubach-Müllenbach war an die andere Seite der Straße.

Bild

Historische bilder: HiFo ist gewiss eine Fundgrube. Ich habe schon mehrere Beitrage gefunden, zum Beispiel diese mit Dampf in November 1970. Auch das Mittelrheinforum ist gut, zum Beispiel ene Diskussion über die Inneneinrichtung der Bahnhöfe.

Vergesse Youtube nicht (meine 'Eifelquerbahn' Playlist).

Gleissystem: Peco code 75 is völlig geeignet für NEM Radsätze. Die Befestigung der Schienenprofile ist sehr niedrig, deshalb klappt es. Mein Rollmaterial ist fast alles Roco mit normale Radsätze. Kein RP25 oder so etwas. Und auch der Fleischmann 86er hat keine Probleme.

Sehr hohe Qualität. Was auch gut ist: die Oberkant der Schienenprofile ist ein kleines bisschen Rund. Das hilft Verschmutzung vorzubeugen und es verbessert das elektrische Kontakt.

Weiche: eine Feder hält die Weichenzungen in die beide Endlage fest. Man kann die Feder einfach rausholen und danach herkömliche Weichenantriebe wie von Conrad benutzen.

Farbe: die Eifelquerbahn ist zum größten Teil mit Stahlschwellen ausgerüstet. Aber ich habe ganz normales Peco Flexgleis mit Holzimitation benutzt. Stahlschwellen: alles, Schwellen und Gleisprofile, ist dieselbe Rostton. Einfach zu malen :) Stahlschwellen: also ich muss die Holzimitation los werden.

Die Lösung: mit einfache billige Acrylfarbe etwas rostfarbiges zusammenmisschen...

Bild

...und ziemlich dick aufmalen:

Bild

Links habe ich "Anita decor" Rostfarbe benutzt. In Kelberg habe ich die oft befahrene Gleise etwas dunkler gestalted und die ziemlich helle Rostfarbe für zum beispiel das Freiladegleis benutzt.

Bild

Die Farbe ist auch nicht so wichtig um 100% passend zu bekommen. Welche Farbe hat so ein Gleis? Trocken? Wenn es geregnet hat sieht es gleich viel dunkler aus :) Und ich wolle gerade eine miese, kalte, nasse, graue Novembertag imitieren. Ein bisschen dunkel ist kein problem.

Was ich zu imitieren versuche:

Bild
(Bild aus eine Video von 'efbeVideo', eine BR41 auf die Hunsrückquerbahn).

Also etwas helles Schotter mit rostige Schienen. So sieht es jetzt aus bei meines gerade im Bau bevindendes Viadukt:

Bild

Sieht doch ziemlich ähnlich aus, doch?

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#12

Beitrag von Mornsgrans » Mi 2. Mär 2016, 21:33

Ein Niederländer, der eine "vergessene" deutsche Nebenstrecke nachbaut, wenn das nichts außergewöhnliches ist...


Hallo Reinout,
eigentlich ist es viel zu früh für mich, etwas in einem so frischen Thread zu posten, aber er ist jetzt schon auf dem Weg, einer meiner Lieblings-Threads zu werden.

Warum?
Neben Deiner Detailtreue und Deiner Orientierung am Vorbild ist es die Art, wie Du Deine Fortschritte präsentierst (z.B. durch den Bahnmeistereivorsteher Ludwig Wiggershausen) und dabei immer wieder Recherche-Ergebnisse einbindest. Da existiert ein roter Faden, der sich sehr gut verfolgen lässt. - Mache weiter so!

Sei Dir zumindest mal sicher, dass Deine Arbeit nicht unbeobachtet bleibt, auch wenn nur wenige Antworten gepostet werden. So mancher Stummi verfolgt einen Thread über Monate oder auch Jahre ohne einen Beitrag zu hinterlassen, aber beindruckt sind dann alle. Auch möchte man nicht ständig ein "Toll, gefällt mir" posten, ohne weitere Anregungen oder Kritiken zu erwähnen oder sich sonstwie einzubringen.

Oben hast Du den Landhandel von Kelberg mit Kartons als Platzhalter dargestellt. Ich hofffe, dass das "Hochhaus" nicht so hoch wird, wie der senkrecht stehende Karton, das würde vielleicht von dem Proportionen her das Modul "sprengen".

Diese Module finde ich klasse:
Bild

Ich bin wirklich gespannt, wie sie aussehen werden, wenn die Landschaft fertig ausgestaltet ist.

Bis dahin ist dieses mein Lieblingsmotiv, obwohl ebenfalls noch nicht fertig ausgestaltet:
Bild

Täusche ich mich, oder hast Du in der Kurve wirklich eine leichte Gleisüberhöhung eingebaut?

Ich werde auch weiterhin regelmäßig hier reinschauen, auch wenn ich nichts schreibe.
Grüße aus Idar-Oberstein

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#13

Beitrag von reinout » Do 3. Mär 2016, 13:49

Danke allen für die nette Wörter! Es motiviert mich sehr :)

Höhe der Landhandel: zuerst hatte ich es sogar noch 8 cm höher geplant! Ich hatte eine Schätzung der Höhe in 1:87 übersetzt... So ein Ding ist schrecklich hoch. Ich denke das die heutige Höhe OK ist, aber sicher sein kann ich nur wenn ich es richtig gebaut habe...

Es kann sein das die vorige Foto noch die 8cm zu höhe Variant war... Hier gibt es ein anderes Bild:

Bild

Was noch schrecklicher höher ist: ein Burg! Hier habe ich die ziemlich kleine monrealer Philippsburg einfach in Karton gebaut um jedenfalls die Höhe einsehbar zu machen:

Bild

Die Turm (das ist eigentlich alles was noch übrig ist vom Burg) ragt sogar (geplant) über die Oberkante hinaus :D Hier noch ein Bild:

Bild

Gleisüberhöhung: stimmt! Die Untergrund ist Sperrholz. Darauf 3mm Schaumstoff Platten für unter die Fußbodenbelag. In Holland zahlt man ungefähr 20 Euro für 12 Platten von 60x120cm. Ich benutze 2 platten, also 6mm. Das ergibt für mich die gute Höhe.

Bild

Siehe NEM 122 (pdf), die Schienenoberkant soll 10mm über das Planum sein. Meine Gleise sind etwa 4mm hoch, also 2x3mm darunter ist genau richtig.

Überhöhung: an einer Seite des Gleises habe ich einfach ein schmale Stück 1mm dick Karton hinuntergeschoben:

Bild

An die rechte Seite des Bilds ist es am besten erkennbar.

Auch sichtbar: die übergang der Module. Einfach vier Schrauben. Schienen festsoldieren und dann trennen.

Lieblingsmotiv: dann gefällt vielleicht diese Video auch:



Die übersetzte Titel ist "ruhiges Betrieb am Weihnachten". Die Video habe ich 25. Dezember in das holländische Forum eingestellt, deshalb singe ich selber "Heilige Nacht" (aufs Deutsch) dabei :D :D

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#14

Beitrag von Mornsgrans » Do 3. Mär 2016, 20:48

Hallo Reinout,
ein schönes und stimmungsvolles Video. Man sieht dabei auch, dass Du noch sehr viel Arbeit vor Dir hast. Wenn die Lokomotiven und Waggons mal etwas patiniert sind und die Landschaft ausgestaltet ist, wird es garantiert ein Hingucker.

Grüße aus Idar-Oberstein

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#15

Beitrag von reinout » Do 3. Mär 2016, 21:51

"Sehr viel Arbeit": ja, das stimmt. Meine 50er hat Ducttape statt Kohle :) Patinieren und verschmutzen der Fahrzeuge ist geplant. Überhaupt habe ich noch eine roco 57er, fleischmann 94 und roco schienenbus die digitalisiert werden mussen. Oh, und ein roco v100. Und ich wolle noch leds in meine Personenwagen installieren. Natürlich eine Riesenmenge an Bäume. Etwas Wasser. Zwei Burgen. 4 meter Modellbahn ist überhaupt noch völlig ungestaltet.

Also, ja, viel Arbeit :) Aber das ist OK :)

Heute Abend habe ich ein Geländer des Viadukts fertiggestellt:

Bild

Morgen ist hoffe ich die zweite auch fertig. Selber zusammen gebastelt von "evergreen" plastic Profilen. Es kostet eine menge Arbeit, aber es ist gut zu tun. Es hat mich auch gelernt das mit Selbstbau mehr möglich ist als ich ursprünglich dachte. Das öffnet Möglichkeiten!

Hier noch eine zweite Foto:

Bild

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#16

Beitrag von reinout » Do 3. Mär 2016, 22:16

Eifeler Geschichten - Bahnhof Kelberg erzählt: Anfang

Es geschah im Eifel...

Eine Platz wo viel geschehen ist: etwas des Geschienenes bleibt dort anwesend. Eine willkürliche Wiese irgendwo, ach, was kann oder soll darüber erzählt werden? Aber wenn auf dieselbe Wiese eine blutige Feldschlacht stattgefunden hat, dann wird es erinnert! Dann reisen leute Jahrzehnten später noch dahin. Vielleicht findet die Wiese sogar eine Platz auf Wikipedia.

So eine Stelle wird ein bisschen lebendig, doch? Genau wie ich.

Wer ich bin? Falsche Frage. "Was bin ich" ist besser: ich bin den Bahnhof von Kelberg (Eifel). Entlang der Eifelburgenbahn. Und ein Bahnhof in diese arme Gegend ist etwas sehr wichtiges für die Bevölkerung. Heute, in 2016, ist is fast unmöglich die Straße zu überqueren ohne für ein Wagen der DHL, Deutsche Post oder FedEx warten zu müssen. "Einfach mal etwas via Internet kaufen". Ach ja, früher, in 1970, war der Bahnhof dafür zuständig. Warum hatte jede Zug sonnst eine Gepäckabteilung? Das war nicht nur für die Touristen und ihr Gepäck! Das war vor allem für das Stückgut und Pakete!

Wieviel wichtige Pakete sind in all die Jahre wohl bei mir, Bahnhof Kelberg, angekommen und abgegeben? Wie viele Geliebte sind auf mein Bahnsteig begrüßt? Wie viele Schüler haben nicht rabaulent die Ankunft der Schülerzug abgewartet um damit nach Hause zu fahren? Wie viele Sohne und Vater sind nicht betrübt auf Gleis 1 eingestiegen und abgefahren Richtung Krieg und Tot? Wie viele Großmutter aus die Stadt sind nicht voller Freude von ihren Kleinkinder abgeholt?

So viele Geschichte, groß und klein. So viel Freude, so viel Treuer. So viele tägliche Ereignisse, vor allem, auch! Deshalb ist es doch völlig normal das ich, Bahnhof Kelberg, gewissermaßen ein Person bin? Ein person in einige Geschichten?

Mit freundlichen Grüsse,

Bahnhof Kelberg
Reinout van Rees
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Ich erzähle auch Eifeler Geschichten über meine Eifelburgenbahn! 10-teilige Weihnachten-Spezial 2018: Christgeburt in der Eifel, 1970


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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#17

Beitrag von Markus-in-Lummerland » Do 3. Mär 2016, 22:25

Hallo Reinout,

schöne Anlage, die du da baust! Gefällt mir! Und ja, ich les gerne die Geschichten :)

Gute Fahrt!
Markus
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#18

Beitrag von lernkern » Fr 4. Mär 2016, 01:33

Moin Reinout.

Da baust du aber etwas Schönes! Hast du einen Gleisplan dazu? Das interessiert mich immer sehr;-)
reinout hat geschrieben:Frage: gibt es hier auf stummiforum.de auch Leute die Geschichten erzählen von ihren Anlagen? Auf das holländische Forum gibt es etwa vier Leute die das machen. Hier habe ich noch nichts gefunden, darum frage ich es :)
Siehste mal: Ich hatte mal eine GEschichte zu meinen Modulen erzählt. Die hatte ich aber hier noch nicht gezeigt. Das habe ich grade geändert: Link.

Gelegentlich mache ich das. Allerdings ist bei mir grade Baustopp wegen eines Umzugs. Meine Module haben bei meinem Hobbykollegen Frank Asyl bekommen, bei mir heißt es "Alles auf Anfang"! Ich freue mich schon sehr, denn bald geht es wieder los!

Viele Grüße

Jörg

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#19

Beitrag von reinout » Fr 4. Mär 2016, 13:48

Hintergrund: ich habe ganz früh alle Kupplungen für "roco universal" getäuscht. Ein andere holländische Modellbahner (die anlage heißt "Dönsdorf") bot mir 50 weitere Kupplungen an. Deshalb habe ich die "Lieferung" in eine Erzählung integriert.

Eifeler Geschichten - Bahnhof Kelberg erzählt: Holz und Katze

Tägliche Sachen. Auch tägliche Sachen können Ganz Besonders sein. Jedenfalls für den junge Katze Moritz. Er ist nur einige Wochen alt aber schon sehr neugierig, wie alle Katzen. Neugierig: weil alles Ganz Besonders ist. Jetzt liegt er ganz komfortabel und warm neben der Ofen in mein Bahnhofsgebäude. Die Schulferien sind fast ge-endet. Ich bin gespannt ob es ihm gelingt die Schulkinder zu befreunden. Oder ob er rasch in eine Baum flüchtet...

"Freundlich"? Das kann man nicht sagen vom Wörterschatz die ich beim Freiladegleis höre!

Bild

Es gibt wieder Ärger mit den Kupplungen. Es passt allesamt nicht #$%#^ genau und die Rangierer (&#@^%$) schmeißt geärgert seine #$%&^$ Handschuhe zur Boden. "Saufe gefälligst im Sumpf ab mit eure Bügelkupplungen!" Der Zugführer kommt heran und zusammen wird beschlossen die Wagen stehen zu lassen.

Der Zugführer lauft zur Lokschuppen. Ja! Ich, Bahnhof Kelberg, habe ein Lokschuppen. Nicht so eine große mit Drehscheibe wie in Mayen Ost, nein. Est ist nur ein einfaches "Lokstation" wie man es früher nennte. Heutzutage wirdt alles BW, Bahnbetriebswerk, genannt. Ich habe eine "BW AST", eine Aussenstelle oder so etwas. Ach, es ist nur eine einfache Schuppen um die Lok der letzte Zug eine Unterkünft zu bieten. Ach, jeder nennt es fröhlich "BW Kelberg" und für mich ist das gut so :)

Ah, das Telefongespräch der Zugführer ist fertig. Er hat mit BW Mayen Ost überlegt. Sie schicken morgen eine Wagen aus Dönsdorf mit den richtige Universalkupplungen.

Der defekte Wagen bleibt in Kelberg. Das Holz liegt noch daneben.

Bild

Das Holz freut mich als Bahnhof Kelberg übrigens sehr! Wie bei viele Bahnhöfe im Eifel ist Holz für mich eine wichtige Einnahmequelle! Viele Eifelstrecken mögen durch das Kriegsministerium gestartet sein, aber das Holz hat dafür gesorgt das es noch nicht ge-endet hat! Es lebe Holz!

Mit freundlichen Grüße,

Bahnhof Kelberg
Reinout van Rees
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#20

Beitrag von reinout » Fr 4. Mär 2016, 14:17

Nächste Freitag besuche ich wieder Ontraxs (deutschsprachige Info) im holländische Bahnmuseum ("spoorwegmuseum") in Utrecht. Eine Modellbahn-ausstellung mit nur Anlagen der Spitzeklasse innerhalb ein Bahnmuseum... Das ist fast nicht zu überbieten! Hier meine Video von 2015:



Neben "es soll schön sein" hat man für die Ausstellung drei Regel:
  • Die Anlage darf nicht auf andere holländische Ausstellungen schon gezeigt worden sein. Also: keine alt-bekannte Anlagen!
  • Eine Hintergrund und eine Blende an die Oberseite ist Pflicht. Also: jede Anlage wird sorgfältig präsentiert.
  • Eigene Belichtung ist Pflicht. Also: keine halb-düstere Anlagen. Das können der Erbauer wird wirklich sichtbar.
Man kann über diese Regeln sagen was man will, das Endergebnis ist eine wunderschöne Ausstellung!

Reinout
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#21

Beitrag von 051 420-8 » Fr 4. Mär 2016, 16:14

Hallo Reinout,
vielen Dank für deine aufschlussreichen Antworten auf meine Fragen. In deinen Bildern sieht man eine Dampflok bei der die Kohlenimitation des Tenders fehlt. Das hat sicherlich mit dem fehlenden Platz durch einen Decodereinbau zu tun. Hier ein Tip wie man so eine Abdeckung ohne Proleme herstellen kann.
Besorg dir dünne. durchsichtige, Haushaltsfolie die deine Frau über die angebrochenen Speisen tut und spanne sie großzügig über den Tenderöffnung Dann misch etwas Gips zusammen mit Weißleim und schwarzer Farbe und modelliere die zähe Paste mit einem Spartel o.ä. als Kohlenbergimitation in den Tenderkasten. Du solltest dann zerkleinerte Orginalkohle über den "Kohlehaufen" streuen und die ganze Sache aushärten lassen. Sind noch kahle Stellen zu sehen kannst du mit deiner Weißleimmethode weitere Kohle aufbringen. Nach der Aushärtung wird die Folie abgezogen und das ganze mit Haarspray o.ä. fixiert. Du erhälst eine passgenaue Abdeckung, die du ohne Probleme jederzeit wieder abnehmen kannst.

Viele Grüße

Dirk

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#22

Beitrag von reinout » Fr 4. Mär 2016, 17:11

Dirk: gutes Idee, ich werde es probieren. Es scheint mir zu das es eine ganz einfache Methode ist!

Ja, die Orginal-tender-abdeckung passte nicht mehr nachdem ich eine Dekoder reingebaut hatte. Ich hatte geplant etwas mit Karton + Kohle zu machen, aber andere arbeiten kamen einfach dazwischen :D Ich konnte under anderem von eine andere Modellbahner ein selbstbau elektrostatische Begraser für einige Wochen leihen, also habe ich alle andere Arbeiten einfach fallen lassen :)

Über Dekoder: einbauen, das mache ich selbst. Ich kaufe nur ziemlich billige Gebrauchtmodelle, meistens Roco. Die sind alle zu alt um eine Schnittstelle zu haben, darum soll ich es selber machen. Meine meistbenutzte Dekoder ist die "ESU Lokpilot standard", die reicht für mich völlig aus. Keine Sound, das wäre viel zu teur: 100 Euro extra für eine 40 Euro v100? Nein :D

Wofür/worum ich Dekoder benutze?
  • Wichtigste: maximaler Geschwindigkeit auf 50km/u. Ich habe Kinder!
  • Beschleunigung und Bremsverzögerung. Damit sieht alles viel realistischer aus, meine ich.
  • Viel besser Fahreigenschaften, viel weniger empfindlich für Staub, viel bessere Langsamfahrteigenschaften.
  • Einfachere Verdrahtung. Nicht so sehr weniger, weil ich jeder Flexgleis sein eigenes Anschluss gegeben hab. Aber doch einfacher. Eine dicke zweifachdraht unter die ganze Anlage und einfach alles daran löten.
  • Für die Zukünft: konstante Beleuchtung für die Personenwagen!
  • Rangierbeleuchtung für die Lokomotiven.
Rangierbeleuchtung: darüber habe ich ziemlich viel diskutiert und nachgeforscht. Was ich ursprünglich dachte war zufiel von die heutigen (2016) Praxis und auch vom holländische Vorbilder geprägt. Es war für mich überraschend das es in Deutschland ganz normal war tagsüber ohne Lichter zu fahren. In 1970. Zum Beispiel. Und das Rangierbeleuchtung, was jetzt ein Licht bedeutet, rund 1970 auch bedeuten konnte das alle weiße Lichte an beide Seiten des Fahrzeugs leuchten. Die ein-Licht Art wurde schon (glaube ich) von richtige Rangierlokomotiven benutzt. Normale Streckenloks leuchteten alles (oder leuchteten nichts).

Oh, da war auch noch so etwas das es gestattet war Licht-los zu rangieren. Lichter waren nur Pflicht wenn irgendeine Bahnübergang befahren wurde. Auch eine ebenerdige Übergang für Fahrgäste zum Bahnsteig gehört dazu. Bei mir ist es jedenfalls unmöglich zu rangieren ohne so eine Übergang zu befahren.

Na gut. Es ist eine dreckige regnerische kalte dunkle Novembertag in 1970, also alle Züge sollen ihre Lichter einschalten. Und ich habe keine richtige Rangiermachinen, also "doppel-A" Beleuchtung bei Rangieren. Dafür benutze ich die Dekoder auch!. Bei "F3 Rangiergang" wirdt auch das doppel-A geschaltet. Die "Lokpilot standard" schafft das. (Die ältere "Lokpilot basic" nicht).

Ich hoffe am Ende des Jahres ein billige rote roco 290 zu kaufen. Ich vermute das diese Baureihe wohl richtige Ein-Licht Rangierbeluchting hatte in 1970? Es wäre denn schön das einzubauen.

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#23

Beitrag von reinout » Fr 4. Mär 2016, 21:38

Heute Abend habe ich zwei Stunden an die Viadukt-Module gebastelt. Die letzte Telegrafenmaste bei der Tunneleingang habe ich von ein rechteckiges, graues Kanal versehen nach ein Vorbild hir auf Stummiforum. Hier meine Variant:

Bild

Mittels dieses Kanal werden die Telefondrahte nach untern geführt bevor sie mittels ein Kabel durch die Tunnel geführt werden.

Auch habe ich das Geländer an die Vorseite fertiggestellt. Das sieht besser aus als ohne:

Bild

Auch sichtbar: zwei selbst erdachte Unterstützungen für die Telefondrahte. Einfach ein bisschen Blumenbinddraht zurecht gebogen und zwei Löcher gebohrt. Blumenbinddraht grau gefarbt, eine Traverse+Isolatoren einer Busch Telegrafenmast darauf geleimt und fertig.

Hier noch etwas detailierter:

Bild

Auch habe ich mit graue und dunkelgrüne Kreide das Geländer verschmutzt. Sieht auch schon besser aus als wenn es noch sauber war :D

Sehr empfehlenswert, Kreide. In ein Künstlerladen einige Farben aussuchen. Etwas rotbraun, hellgrau, schwartz, dunkelgrau, dunkelgrün, warmgelb und braun, zum beispiel. Ich benutze sehr gute qualität "Rembrandt" Kreide. In ein Künstlerladen kann man die Farben aussuchen. Es kostete mir nur etwa 10 Euro! Hier benutze ich schwarz um am ende des Bahnsteiges das Gleis zu verschmutzen:

Bild

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#24

Beitrag von reinout » Fr 4. Mär 2016, 23:39

Eifeler Geschichten - Bahnhof Kelberg erzählt (etwa 20. Januar): Katze und Camera

Ganz alltägliche Ereignisse können größer erscheinen als sie im Wirklichkeit sind. Damit habe ich schon reichlich Erfahrung. Heute war auch so eine Erfahrung. Ersatz-kupplungen wurden eintreffen mit die Nahgüterzug. Der Wagen war in Dönsdorf in eine andere Zug eingestellt (siehe die dritte Foto in diese holländische Beitrag) und in meine Richtung befördert. Eine Baureihe 86 hat den Wagen nach mir, Kelberg, befördert.

Einfach, doch? Alltäglich, doch?

Na.... Nicht ganz alltäglich war das die Regionalfernseh-dingbums mit offizieller Genehmigung der Bundesbahndirektion einiges an Bildmaterial sammeln wollten. "Ein bisschen Güterverkehr filmen". Na ja. Ok. Einverstanden. Etwas Ablenkung ist willkommen... Jedes Jahr rund die 16. Januar fühle ich mich nicht ganz wohl. Was damals geschehen ist ist schon viele Jahre her, aber doch... Ich bin ein Bahnhof und kein Person, aber ich kann auch traurig sein... Es war Nicht So Viel Spaß damals... In einige Tage werde ich wohl erzählen worüber ich jetzt rede... Ein bisschen geduld....

Na gut. Ich bin ein bisschen traurig, aber ich werde langsam wieder ein bisschen froh. Der junge Katze Moritz ist sehr amüsant! Moritz findet so eine Filmcrew sehr interessant. Lange Kabel die verlegt werden und so weiter.

"Ach nein! Da versucht der schreckliche Katze schon wieder meine Kabel aufzufressen! Abhauen!"

Noch interessanter ist es, als Katze, um sich ein bisschen zu erwärmen.

"Was rieche ich jetzt? Etwas brennt? Ach nein! Nicht wieder der Katze!" Ach ja, wenn der Katze sich hinlegt auf eine heiße Belichtungslampe dann riecht es ganz übel weil es nach verbranntes Katzenhaar riecht...

Alles wird noch schlimmer wenn der Kameramann nicht rechtzeitig mit filmen anfängt weil er ein liebes Kätzchen hinter seine Ohren kräuselt... "HELMUT! HÖR AUF! Schmeiß der Katze weg! An die Arbeit!"

Na gut, hier ist das Endergebnis der Filmcrew:



(Drücke auf die "CC" Knopf um die Deutsche Übersetzung zu aktivieren!)

Mit freundliche Grüße,

Bahnhof Kelberg
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

#25

Beitrag von reinout » Sa 5. Mär 2016, 12:09

Einige kleine Sachen, heute Morgen. Leitpfosten einfarben und ein Platz geven:

Bild

Dafür musste ich, als Holländer, zuerst googlen :) https://de.wikipedia.org/wiki/Leitpfosten half mich weiter. Ah, der rechte Streifen an die Rechterseite und die zwei Punkte an die Linkerseite. Ah, jede 50 Meter einer. Ah, glücklich werden sie schon ab 1957 benutzt.

Ich habe schon einige Sachen entdeckt die es in 1970 noch nicht gab, zum beispiel eine Ortstafel mit ein weißes Flach wie diese:

Bild

Das soll angeblich gelb sein. Deshalb versuche ich oft zu klären ob es etwas in 1970 schon gab :)

Die "50 Meter" Abstand der Leitpfosten habe ich nicht eingehalten: bei mir ist es 20 Meter ("wegen ein Gefahrpunkt" :) ).

Auch getan: drei Auhagen Rollenhalter:

Bild

Das ist für das Einfahrsignal Kelbergs. Jede 10 Meter eine.


Reinout
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