Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

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Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#1

Beitrag von cs67 » Mi 25. Mai 2016, 20:53

Bild

Hallo liebe Stummi‘s , Mobafreunde und Planungsexperten,

Die bisherige Planung meiner MoBa-Anlage „Jägersburg“ wurde dank Unterstützung der vielen Fachleute im Forum zu einer aus meiner Sicht schönen und baufähigen Anlage geführt.

Allerdings ergaben sich in den letzten Monaten „positive“ Umstände, die mir ermöglichen, künftig in einem deutlich größeren MoBa-Raum zu „hausen“ – immerhin in den Abmessungen 7,50 x 5,75 mtr. :lol: :mrgreen:

Deshalb würde ich den Rat der Fachleute gerne nochmal in Anspruch nehmen und für meine neue Anlage es mit den abschließenden Worten von Jürgen im Vorgängerthread halten …
hks77 hat geschrieben: Dann geht‘s halt nochmal zurück in den Planungsmodus :wink:


Wer gerne noch etwas zu meiner Person erfahren will kann das in meiner Erstplanung nachlesen.

Ansonsten will ich den Gepflogenheiten im Forum nachkommen und meine aktuellen Planungsbemühungen
anhand des nachfolgend aktualisierten Fragebogens vorstellen:

0. Vorwort

Die Planung basiert – zumindest den Hauptteil betreffend – auf dem Grundkonzept von Rolf Knippers / „In Dierscheid tobt das Leben“. Irgendwie habe ich, nachdem ich mir das Buch „Knippers schönste Anlagenentwürfe“ zugelegt hatte, an dieser Planung/Anlage den Narren gefressen. :fool:

In einem Thread im Nachbarforum wurde auch schon mal über Pro und Contra der Planung diskutiert.

Alex / wysiwyg79 hatte hier bei den Stummis zudem schon mal einen Gleisplan auf Tillig Elite eingestellt.

Diesen Plan habe ich jetzt „etwas“ umgearbeitet. Generell auf 3-Leiter/Pickel – also immer noch K-Gleis und C-Gleis :wink:
Allerdings wird es, um das harmonische Bild der Gleisführung im Bahnhofsbereich und den jeweiligen Bahnhofseinfahrten nicht ganz zu verlieren, nicht zu vermeiden sein, das eingeschränkte Märklin-Weichen-Programm durch diverse schlankere Tillig-Weichen (oder auch IBW’s) bzw. auch Roco-Bogenweichen (R9/R10) zu ergänzen, und diese dann auf Mittelleiter umzurüsten.

Ooh weh … ich hab‘ bei WeichenWalter schon mal angefragt was das kostet :oops:

Meine Planvariante beinhaltet zudem ein verändertes Schattenbahnhofkonzept, veränderte Industrieanschlüsse (insbes. Hafenbereich) und einen ergänzten Nebenbahnhof auf der gegenüberliegenden Anlagenseite. Zudem alles gespiegelt aus Zugänglichkeitsgründen.

Generell plane ich die Anlage aufgrund der nicht zu unterschätzenden Dimension in zwei Abschnitten aufzubauen:

Erste Bauphase:
Bahnhof Jägersburg (Dierscheid) – BW Erbach – großer SBf (Homburg) darunter - Industrieanschlüsse am Hafen/Kanalbereich – Anschluss BayWa (vorher Krähwinklerbrücke) und Grube Nordfeld (dann als Kopf)  Abschluss der zweigleisigen Hauptstrecke mit Kehrschleife

Zweite Bauphase:
Bahnhof Waldmohr/Stadt auf gegenüberliegendem Anlagenschenkel – 2 weitere Schattenbahnhöfe (SBf-2 und 3)


1. Titel
Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

Das Örtchen Jägersburg gibt es nicht unweit von meinem Wohnort, wie auch die anderen Namen in meiner Planung (SBf Homburg, Bf Waldmohr, BW Erbach, Grube Frankenholz usw. ) eine gewisse Affinität zu meinen saarländischen Wurzeln darstellen :D . Den Bahnhof Jägersburg gab es wirklich einmal. Allerdings gibt es – mit Ausnahme des Namens – hierbei keinen realen Bezug zu meiner Planung.

2. Spurweite & Gleissystem
Spurweite: H0
Gleissystem: Märklin K-Gleis im sichtbaren Bereich / C-Gleis im Haupt-Schattenbahnhof sowie teilweise im Bereich der Gleiswendel und Rampen. Weitere Schattenbahnhöfe (2+3) ebenfalls in K-Gleis.

Aus optischen und "fahrdynamischen" Gründen wurden im Sichtbereich vermehrt Tillig-Elite-Weichen und Roco R9/R10- Bogenweichen verplant (alle umzurüsten auf Mittelleiter / im Plan jeweils rot markiert)

Warum nicht gleich der totale Umstieg auf 2-Leiter / Tillig ?
Die Märklin-Gleissysteme sind bereits in größerem Umfang vorhanden. Ebenso das entsprechende Rollmaterial
Alles in 3-Leiter, sowie auch die Digitalkomponenten (CS2, Booster, Rückmelde- und Schaltdecoder alles in Format
MM/3-Leiter). Meine derzeitigen Kenntnisse im Bereich der Digitaltechnik beziehen sich auch ausnahmslos auf das 3L-System. Noch bleibt es in der Aufwand-Nutzen-Abwägung also bei Märklin/3L.

3. Raum & Anlage

3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Bei dem zur Verfügung stehenden Raum handelt es sich um ein neugebauten Kellerraum unter einer Doppelgarage.
Eine Seite mit Fenstern und Tür. Ansonsten komplett für die MoBa verfügbar. Die weitere Übergangstür in den Nachbar(keller)raum bleibt verschlossen. Raumhöhe 2,50 mtr. Keine Schrägen.

Raumplan (Bauplan – Rohabmessungen Innenmaß 7.51 x 5.77 mtr.):
Bild

Raumplan (mit derzeitigem Planstand MoBa)
Der größere Anlagenschenkel misst 650 cm, damit 100 cm Gangbreite vorne an der Tür.
Die Anlagenbreite im jetzigen Planungsstand beträgt 550 cm – kann gem. letztem Bauplanstand also noch 25 cm breiter werden
Bild

3.2 Anlagenform
Entsprechend den obigen Raumplanbildern hat die Anlage eine G-Form.

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
siehe Punkt 3.1 und 3.2

4. Technisches

4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Meine Modellbahnwurzeln sind im Grunde im Reich der Spielbahn anzusiedeln (H0-Dachbodenanlage aus Kindheits- und Jugendtagen) Mit der jetzigen Anlage soll reger Fahrspaß bestehen (teilweise PC-gesteuert ). Betriebssicherheit steht an erster Stelle, Fahrdynamik und –optik sollten nicht ganz zu kurz kommen. Ein wenig (mehr) Realitätsbezug zur echten Bahn
darf ruhig gegeben sein.

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Das Konzept umfasst einen größeren Bahnhof mit BW und Gütergleisen sowie dem Grunde nach eine eingleisige Hauptstrecke. Weiterhin diverse über die Anlage verteilte Industrieanschlüsse. Die in Teilen an der vorderen Anlage liegende zweigleisige Paradestrecke ist im Grunde die eigentliche Nebenstrecke (aus dem Schattenbahnhof kommend und (im späteren zweiten Bauabschnitt erst) zweigleisig in den Nebenbahnhof (zweiten Bahnhof) führend.

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Die Radien der freien Strecken sind mindestens mit mind. 900mm ausgelegt – teilweise deutlich größer. Wie schon vorab erwähnt wurden im Sichtbereich neben den schlanken K-Gleis-Weichen (dort wo a.m.S. vertretbar) vermehrt auch schlankere Tillig-Elite-Weichen verplant.

Im verdeckten Bereich im Wesentlichen Normalradien R2 bis R5. R1 (360mm) komplett aussen vor. Größtenteils Normalweichen (C-Gleis) im Schattenbahnhof.

4.4 Maximale Steigung
Sollten derzeit alle unter 3% liegen. Es gibt auch keine enormen Höhendifferenzen zu überwinden. Die Hauptebenen liegt in WT auf 200 mm / SBf auf 0mm / Industriebereiche und 2. Bahnhof teilweise etwas höher (bis max. 275mm)
SBf-Höhe im Bauzustand auf 85 cm – Hauptebene damit auf 105 cm.

4.5 Maximale Zuglänge
Die Länge der Bahnhofsgleise in „Jägersburg“ liegt zwischen 2.700 und 3.700 mm. Der Schattenbahnhof hat in den Hauptgleisen (1-5) Längen von 4.500 bis 5.700 mm (d.h. auch zwei Züge hintereinander stehend möglich). Dementsprechend würde ich mal einschätzen „verträgt“ die Anlage rein optisch Zuglängen von 2.000 bis 2.500 mmm, sowie auch mal längere Güterzüge.

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Die sichtbaren Gleiselemente sind mit Armlänge 80cm erreichbar. Die Wendel und Auf-/Abfahrten sind übereinander liegend, so dass Zugriff von unten in alle verdeckten Streckenbereiche besteht.
Wenn der 2. Bauabschnitt angebaut wird, muss aus Zugänglichkeitsgründen im unteren Anlageneck ein herausnehmbares Segment vorgesehen werden – um problemlos den Bereich der Grube Frankenholz erreichen zu können. (im Plan eingezeichnet)

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebenen
Die einzelnen Anlagenhöhen liegen lt. derzeitiger Planung wie folgt:

Bf Jägersburg + BW Erbach: 105 cm (WT: 200 mm)
SBf-1 Homburg (gelb) : 85 cm (WT: 0 mm)

Bf Waldmohr 112,5 cm (WT: 275 mm)
SBf-3 violett (an hinterer Anlagenkante: 100 cm (WT: 150 mm)
SBf-2 blau (vor SBf-2 liegend : 89 cm (WT: 40 mm)

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Drei Schattenbahnhöfe wie zuvor beschrieben. Der kleine S-Bahnhof am Türeingang dient vordergründig als FiddleYard zum Aufgleisen.


4.10 Oberleitung ja / nein
ja – fehlt noch in der Planung

5. Steuerung

5.1 Fahren analog oder digital
Automatisierte Zugfahrten über PC (Anfänger-Know-How in TC 8.0 silver – z.B. Stellwerk exemplarisch erstellt)
Manuelle Fahrten / Rangierfahrten über CS2 (vorhanden)

Die Signalplanung fehlt auch noch vollständig. Signalisierung mit Lichtsignalen (jedoch keine KS-Signale)

5.2 Steuern analog oder digital
Digitale Steuerung – Decoder usw. von LDT (größtenteils vorhanden)

5.3 PC-Steuerung
TrainController 8.0 Silver (oder Gold wg. Drehscheibe/Anlagengröße ?)

6. Motive

6.1 Epoche
Der Knipper’sche Entwurf liegt in Epoche III (Ablaufberg usw.) Meine Anlage wird eher in Epoche IV zu Hause sein, mit dem ein oder anderen „Rollmaterial-Fehltritt“ nach Ep.V. Die doppelgleisige Paradestrecke nenne ich in meiner Ebenenübersicht zwar „Neubaustrecke“, sie wird aber keinen ICE-Betrieb haben.

6.2 Bahnhofstyp(en)
2 mittelgroße Bahnhöfe. Jägersburg eher ländlich / Waldmohr (2. BA) eher (klein)städtisch

6.3 Landschaft
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Kleinstadt- bzw. ländlicher Charakter, relativ viele Industrieanschlüsse (saarländisch geprägt … Kohle, Eisen und Stahl) … teilweise in Reliefbauweise im Hintergrund

6.5 BW (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Natürlich mal wieder mit BW (Erbach) und Drehscheibe (da vorhanden) Irgendwie muss ich ja meine Dampfrösser zur Schau stellen. Selbst wenn es in Ep. IV/V dann eher Museeumscharakter hat.

Im Weiteren sollten die folgenden 3D-Bilder etwas Aufschluss über das Szenerie und Landschaft geben:

Gesamtansicht
Bild

Erster Blick von der Raumeingangsseite aus (mit FiddleYard als S-Bahnhof)
Bild

Blick auf Bahnhofseinfahrt „Jägersburg“ von links
Bild

Industrieszene am Kanalhafen (soll als Relief ausgeführt werden):
Bild


Mittlerer Anlagenteil / Grube „Frankenholz“ mit BayWa und Weinberg dahinter (Grauburgunder aus Saar-Mosel)
Bild

Anlagenschenkel gegenüber (2. Bauabschnitt) / Bahnhof „Waldmohr“
3D-Ausgestaltung noch im Anfangsstadium ... nur mal um zu sehen was angedacht ist:
Überwerfungsbauwerk Straße/Stadt im Hintergrund; kleinstädtischer Charakter
Bild



7. Sonstiges

7.1 Vorhandene Fahrzeuge
… alles noch überschaubar. Aber bekanntlich wächst der Fuhrpark ja recht schnell.
SpoilerShow
Die beiden nachfolgenden Bilder zeigen die derzeit vorhandenen Lok’s. Bild
Bild

7.2 Vorhandener Gleisplan (aktueller Planungsstand)

Gleisplan gesamt / sichtbare Strecken und getunnelte Verbindungsgleise
Bild

Detailausschnitte der „Oberwelt“

Bf Jägersburg und BW Erbach
Bild

Weiter im Streckenverlauf nach rechts ausfahrend  getunnelte Verbindungsgleise:
Bild

Gleisbild Kanalhafen
Bild

Ecksegment:
Bild

BayWa und Grube Frankenholz
(die schwarze Linie stellt das aus Zugänglichkeitsgründen entnehmbare Segment dar)
Bild

… und der gegenüberliegende Bahnhof Waldmohr (2. Bauabschnitt)
Bild

Detailausschnitte der „Unterwelt“

SBF-1 Homburg (unter Bf Jägersburg liegend) (WT-Ebene 0) [C-GLEIS]
Bild

SBF-2 (=blau) (WT-Ebene 40) und SBf-3 violett (WT-Ebene 150) [unter Bf Waldmohr liegend (2. Bauabschnitt) [K-GLEIS]
Bild

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Zwei-Mann-Betrieb … Der Computer und ich :wink:

7.4 Budget
… alles für die neue Garage drauf gegangen :redzwinker:

7.5 Zeitplan
Ich denke bis November/Dezember ist der neue MoBa-Raum bezugsfertig. Also könnte es Anfang 2017 an den Rohbau gehen. Echte Bauzeit wird wahrscheinlich jeweils nur von Oktober bis März vorherrschen.

8. Anhänge
Wer den Gleisplan zum besseren „Durchsteigen“ haben möchte, bekommt die Wintrack-Datei gerne per PN.

Ich hoffe die Vorstellung gibt einen ausreichenden Überblick.
Nun hoffe ich auf rege Unterstützung und Verbesserungsvorschläge :charles:
VIELEN DANK !!

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#2

Beitrag von ET 65 » Do 26. Mai 2016, 07:27

Hallo Christoph,

DAS nenne ich mal eine gelungene Planungsvorstellung.

Auf die schnelle hätte ich da noch ein paar Vorschläge:

- Obere Strecke am Kanalhafen HINTER die Hintergrundkulisse verlegen, dann klappt es auch mit dem Kanal bis an die Kulisse.
- Stadt am Bahnhof Waldmohr sieht noch arg gekünstelt aus (ist ja auch noch nicht fertig geplant).
- Grube Frankenholz fehlt jede Zugänglichkeit (auch mit dem herausnehmbaren Teil vorne - was ist dann eigentlich mit dem Zugspeicher?) und sollte überarbeitet werden.
- Was ich persönlich von einer Paradestrecke vor einem höherliegenden Bahnhof halte, hatte ich schon mehrfach geschrieben.

Schick doch mal die Datei, bitte.

Ach ja, welche Fahrleitung soll denn wo überall drauf? Sommerfeldt oder Viessmann? Auch im Zugspeicher? Funktionsfähig bei Digitalbetrieb - eher nicht.

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#3

Beitrag von cs67 » Do 26. Mai 2016, 08:27

Guten Morgen Heinz,
ET 65 hat geschrieben:Hallo Christoph,
DAS nenne ich mal eine gelungene Planungsvorstellung.
Vielen Danke für die Blumen und schön, dass Du Dich hier gleich zu Wort meldest. Das freut mich :)
Ich möchte auch gleich für ALLE vorwegschicken: Selbst wenn die Planung schon weit vorangeschritten scheint, schrecke ich (auch
vor umfangreicheren) Änderungen nicht zurück
ET 65 hat geschrieben: Auf die schnelle hätte ich da noch ein paar Vorschläge:
- Obere Strecke am Kanalhafen HINTER die Hintergrundkulisse verlegen, dann klappt es auch mit dem Kanal bis an die Kulisse.
Das ist ein guter Vorschlag, den ich so übernehmen werde.
ET 65 hat geschrieben: Stadt am Bahnhof Waldmohr sieht noch arg gekünstelt aus (ist ja auch noch nicht fertig geplant).
Ja ich weiß, soll zunächst auch nur die Grundidee mit dem Überwerfungsbauwerk (=Straße + Tram darstellen) Wie ich den Übergang zur vorne liegenden Parade darstelle weiß ich auch noch nicht recht. Da hätten wir wieder das Thema "zweigleisige Parade vorne" !
Generell könnte die natürlich auch eingleisig ausgeführt werden. Oder ein schöner Altenativvorschlag für den ganzen Anlafgenschenkel :oops:
ET 65 hat geschrieben: - Grube Frankenholz fehlt jede Zugänglichkeit (auch mit dem herausnehmbaren Teil vorne - was ist dann eigentlich mit dem Zugspeicher?) und sollte überarbeitet werden.
Unter dm herausnehmbaren Segment liegt kein Zugspeicher, der sitzt etwas weiter zurück. Nur für die zweigleisige Strecke sind auf dem Segment Trennstellen vorzusehen. Wenn das Segment entfernt ist sind es bis zu den Gleisen der Grube F ca. 65/70 cm. (grüner feil 642 mm)

Bild
ET 65 hat geschrieben: Ach ja, welche Fahrleitung soll denn wo überall drauf? Sommerfeldt oder Viessmann? Auch im Zugspeicher? Funktionsfähig bei Digitalbetrieb - eher nicht.
Da hab' ich noch gar nix. Ich meine Viessmann. Auch die Signale werde ja Viessmann. Oder ist die Sommerfeldt besser ? Da müsste ich mich mal noch einlesen. OL nur auf den sichtbaren Strecken. Im BW auch ?


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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#4

Beitrag von hks77 » Do 26. Mai 2016, 09:41

Hallo Christoph,

dann will ich auch mal schnell meine erste Tube Senf dazu geben :lol:

Das mich der "Knipper"-Plan nicht wirklich anspricht :oops: hatte ich Dir schonmal gesagt - spielt aber keine Rolle. Wird ja Deine Anlage :wink:

Dennoch 2 Dinge, die ich grundsätzlich nicht so schön finde:
- In Jägersburg gibt es 4 Bahnsteiggleise und kein einziges Gütergleis
- die gesamte Parade läuft in geringem Abstand, parallel zur Kante

Gefallen tut mir das etwas tiefer gelegte BW und die OG/Güteranlagen - ala "Dieringhausen" (ist meine Heimat, weshalb ich darauf immer mal wieder gerne verweise 8) )

In den Rest, z.B. Sbhfe, muss ich mich noch "reinlesen"

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#5

Beitrag von cs67 » Do 26. Mai 2016, 13:42

hks77 hat geschrieben:Hallo Christoph,

dann will ich auch mal schnell meine erste Tube Senf dazu geben :lol:
Hallo Jürgen,

schön, dass auch du dich hier einklinkst, trotz dass dich der "Knipper"-Plan nicht so wirklich anspricht
hks77 hat geschrieben: Dennoch 2 Dinge, die ich grundsätzlich nicht so schön finde:
- In Jägersburg gibt es 4 Bahnsteiggleise und kein einziges Gütergleis
Ich hätte die rosanen Gleise als Gütergleise ausgemacht. :oops: Oder meinst Du ein weiteres, durchgehendes Gleis 5 (ohne Bahnsteig)
Bitte um Nachsicht, da fehlt mir wohl auch etwas die grundlegende Ahnung von bahntechnscihen (Ablauf)konzepten.
hks77 hat geschrieben: - die gesamte Parade läuft in geringem Abstand, parallel zur Kante
... das ist durchaus berechtigt. Ich hoffe, hier kommen noch ein paar interessante Alternativvorschläge, wie man die Parade - ggfs. auch eingleisig - führen kann. GGfs. ja auch in Verbindung mit der Anpassung/Änderung des gegenüberliegenden Anlagenschenkels.
hks77 hat geschrieben: In den Rest, z.B. Sbhfe, muss ich mich noch "reinlesen"
Wäre natürlich schön, wenn Du mal den C-Gleis SBf (gelb/Homburg - unter Jägersburg) kritisch unter die Lupe nehmen könntest. :mrgreen:
Ich schicke Dir hierzu auch mal die aktuelle WT-Datei per PN.

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#6

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 26. Mai 2016, 16:32

Hallo Christoph,

Wow, Du gehst jetzt aber in die vollen!
Das sieht ziemlich gut aus, was Du da in den letzten Wochen geplant hast, ich plane gerade auch mal zur Abwechslung was richtig grosses (s.u.), möchte es aber betont schlicht und unkompliziert gestalten, eigentlich plane ich ganz old-school das alte Märklin Gleisoval aus den Achzigern, unten Bahnhof, oben Rangierbereich, dazwischen kreisen die Züge...naja bisserl aufgebohrt ist das ganze schon und ein BW soll auch dazu, aber sonst :mrgreen: :mrgreen:
Bei Deiner Hafenplanung werde ich mir allerdings das eine oder andere abschauen, da hast Du anscheinend schon mehr recherchiert...
Willst Du Automatik-Betrieb auf der Hauptstrecke und die Nebenbahn - die ja Dein Hauptthema ist - manuell bedienen oder beides ??
Auf die Umsetzung bin ich schon mal gespannt...

Gruß
uLi
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mein Trööt: Im Rheintal ist es schön
und neu in der Planung: DEO

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#7

Beitrag von cs67 » Fr 27. Mai 2016, 09:18

E-Lok-Muffel hat geschrieben: Wow, Du gehst jetzt aber in die vollen!
Das sieht ziemlich gut aus, was Du da in den letzten Wochen geplant hast
Hallo uLi,
vielen Dank für die Blumen, ich denke es gibt dennoch einiges an Optimierungspotential :wink:
Bei Deiner Planung "Haraldsau" lese ich auch immer mit, bin aber selbst zu viel Laie um Dir da echte Tipps geben zu können.
E-Lok-Muffel hat geschrieben: Bei Deiner Hafenplanung werde ich mir allerdings das eine oder andere abschauen, da hast Du anscheinend schon mehr recherchiert...
Ich muss gestehen, so ganz viel recherchiert habe ich da eigentlich nicht, sondern die Knippersche Planung nur etwas ergänzt.
Mir persönlich gefällts noch nicht ganz so gut. Die blauen Gleisanbindungen wirken mir noch etwas "steril". Vielleicht hat ja jemand noch eine
schöne Idee.
E-Lok-Muffel hat geschrieben: Willst Du Automatik-Betrieb auf der Hauptstrecke und die Nebenbahn - die ja Dein Hauptthema ist - manuell bedienen oder beides ??
Bei der Anagendimension wird für den Reise-/Personenzugverkehr Automatikbetrieb angesagt sein. Bei den vielen schönen Industrieanschlüssen will
ich aber auch manuell fahren und rangieren können.

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#8

Beitrag von cs67 » Fr 27. Mai 2016, 14:12

Hallo Heinz, hallo Jürgen und Mitplaner,

Aufgrund des doch eingeschränkten Enthusiasmus bzgl. der Paradestrecke …
ET 65 hat geschrieben: Was ich persönlich von einer Paradestrecke vor einem höherliegenden Bahnhof halte, hatte ich schon mehrfach geschrieben.
hks77 hat geschrieben: ... die gesamte Parade läuft in geringem Abstand, parallel zur Kante
… wollte das Thema "Parade" nochmal aufgreifen und einen alternativen Vorschlag skizzieren, um über Optik, Sinn oder Unsinn zu diskutieren :wink:

Wie wäre es, die Parade früher zu tunneln gem. folgender Skizze. und auch in den Tunneleinfahrtbereichen
jeweils auseinanderzuziehen. Die händisch angedeuteten Gleisführungen [A1] und [A2] stellen hierzu mögliche Alternativen dar.

Im Gegenzug könnte der Bahnhof Waldmohr an der Stelle des roten Dreiecks um ein paar Abstellgruppen
(Personenwagen ?) ergänzt werden.

Bild

Was haltet ihr davon :?:

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#9

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Fr 27. Mai 2016, 18:07

Hallo Christoph,

zugegeben habe ich mir jetzt nicht alle zwischenzeitlich ausgetauschte Beiträge durchgelesen, zum Ursprung habe ich jedoch einige Anmerkungen:

Waldmohr hat in Kombination mit den benachbarten Anschlüssen eine absurde Anordnung - ausgerechnet auf dem eingleisigen und somit wohl stärker belasteten Kopf ist es erforderlich, ein Stück auf die Strecke auszuziehen, obwohl die Betriebe doch direkt "ums Eck" liegen, d. h. natürlich einfacher direkt an den Bahnhof anzubinden wären.

Umgekehrt hat dieser viel zu wenig Kapazität für Güterverkehr; das gilt noch mehr für Jägersburg, wo ja auch noch Lokbehandlungsanlagen zu rechtfertigen sind!

Was soll das Geschlängel der "grünen" Strecke im Bereich der Anschlüsse - die sollten doch "in Ablenkung" liegen und nicht umgekehrt!

Wie stellst Du Dir den Betrieb an der Kohlenwäsche hinsichtlich voll/leer vor?! Vielleicht solltest Du an einen verdeckten Umlauf mittels Trennkulisse denken - meine Zeche Weststern wird auf der "Rückseite" auch ein passendes Heizkraftwerk bekommen.

Die Streckenverzweigung vor der Kanalquerung am Hafen wirkt hinsichtlich der zusätzlich erforderlichen Brücke unglaubwürdig - die ganze Anordnung mit den Verladeanlagen wirkt gewollt.

Warum zweigt die "lila" Linie nicht im Bahnhof Jägersburg ab sondern knapp außerhalb? Schon wieder so ein künstlicher Flaschenhals...

So, und nach Abarbeitung dieser Punkte geht es dann wieder konstruktiv weiter...

:D Alexander
Zuletzt geändert von DB-IV-Proto87 am Fr 27. Mai 2016, 19:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#10

Beitrag von ET 65 » Fr 27. Mai 2016, 18:56

Hallo Christoph,

Alexander hat meine Punkte, die mir aufgefallen sind, schon fast alle genannt. Daher geht das jetzt recht zügig.

Ergänzend möchte ich bemerken, dass der Bahnhof Jägersburg wieder keine Gütergleise hat, dafür aber vier Gleise mit Bahnsteig, wo er doch nur an einer eingleisigen Strecke liegt. :?
Wo kommen die Güterwagen aus der Holzhandlung, etc. hin?

Die Knipper'sche Option mit dem Wechsel der leeren gegen beladene Güterwagen durch die Hintergrundkulisse (und umgekehrt), "verbaust" Du Dir mit der Stadt. Um dort eine optische Trennung zu schaffen, würde ich hier auch einen Hügel versuchen. :wink:

Mein Tipp: Schaue Dir noch einmal den Plan von Rolf Knipper an, ob der nicht doch etwas für Dich ist.

Der Wunsch nach der Paradestrecke ist zu verstehen (da kommt halt der "Spielbahner" durch). Das ist aber auch nicht schlimm. Aber warum dann diese Strecke nicht komplett aus dem Zugspeicher anschließen?
Nimm den Bahnhof Waldmohr als weiteren Bahnhof an der eingleisigen Strecke und passe ihn für die erforderlichen Rangieraufgaben (Hafen, Zeche, Baywa) an.

Den Zugspeicher lasse ich erst mal unbetrachtet (DKW's gehören nicht dort hin).

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#11

Beitrag von cs67 » Sa 28. Mai 2016, 07:29

Hallo Alexander, hallo Heinz,

Oha .. da habt ihr mir ja ein paar schöne Denksportaufgaben gestellt. :oops:
Mal sehen ob ich da durchsteige und das so umsetzen kann. :idea:
Werde wohl erst ab Anfang der kommenden Woche zu größeren Planungsaktivitäten kommen.
Also nicht wundern, wenn's jetzt erst mal ruhig wird.

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#12

Beitrag von ET 65 » Sa 28. Mai 2016, 17:44

Hallo Christoph,

Du weißt, dass ich auch mit dem Plan von Rolf Knipper geliebäugelt habe. Warum habe ich ihn dann nicht umgesetzt? Da gibt es einige Gründe, die auch auf Deine Planung zutreffen dürften:
  1. Zugänglichkeit im Innenbereich, sprich des offenen Zugspeichers, ist miserabel. Und dort muss permanent an- und abgekuppelt werden (zumindest bei den Güterzügen und lokbespannten Personenzügen). An den Zugspeicher kommt man aber nur dran, wenn man irgendwo durchtaucht.
  2. Der "Anschluss-Ast" mit den vielen Anschließern war mir zuviel Rangierverkehr. Diesen Rangierverkehr hast Du übernommen und auf eine Hauptstrecke gelegt. Entschuldigung, aber das ist Mist (nicht mit MIST zu verwechseln :lol: ).
  3. Bei den vielen Anschließern ist zwar der Ablaufberg schön, funktioniert aber bei den meisten Waggons in H0 nicht. Vor allem dann nicht, wenn man an den Achsen Kontakte für Schlusslicht oder auch Widerstände für eine Rückmeldung eingebaut hat.
  4. Zudem hat der Bahnhof nach meiner Ansicht zu wenig Gütergleise. O.k., könnte man einbauen. Damit würde der Bahnhof aber um einiges länger.
  5. Mir fehlt bei der Planung die Möglichkeit, auch hochwertige Züge verkehren zu lassen, denn für Zugkreuzungen von 300 m Zügen ist der Bahnhof nicht ausgelegt. Ich möchte aber zumindest als Umleiter auch mal hier und da einen Schnellzug / F-Zug auf der Anlage sehen. Wozu habe ich die sonst gesammelt?
  6. Und zum Schluss noch eine Bemerkung zum Automatik-Betrieb: Der Personenverkehr und die Dg's lassen sich problemlos mit dem PC steuern. Aber was ist mit den Rangiereinheiten, Übergaben, Waggonbeistellungen, etc.? Diese unterbrechen entweder den Automatikbetrieb oder Du must so lange Pausen einbauen, dass Du im Handbetrieb die Fahrzeuge rangieren / verteilen kannst. Ähm, lass mich raten? Das wird Stress! :evil: Und das bei einem Hobby, das Spass machen soll? :mrgreen:
  7. Und als allerletztes von mir die Frage, von wo aus Du die Anlage bedienen möchtest. Ein zentraler Fahrpult ist nach meiner Ansicht fast nicht möglich. Die Anlage ist ausgelegt für ein "Walk-around-Control-System. Kann dies das von Dir favorisierte Digitalsystem?
Jetzt habe ich Dir etwas zum Knobeln gegeben. Denn: Einfach kann ja jeder...

*Duckunwech*

Gruß, Heinz

PS: Wie Du siehst, ist auch ein Rolf Knipper nicht unfehlbar :oops:
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#13

Beitrag von cs67 » Sa 28. Mai 2016, 19:08

DB-IV-Proto87 hat geschrieben:Waldmohr hat in Kombination mit den benachbarten Anschlüssen eine absurde Anordnung - ausgerechnet auf dem eingleisigen und somit wohl stärker belasteten Kopf ist es erforderlich, ein Stück auf die Strecke auszuziehen, obwohl die Betriebe doch direkt "ums Eck" liegen, d. h. natürlich einfacher direkt an den Bahnhof anzubinden wären.
Hallo Alexander, hallo Heinz,

nachdem es heute mittag einen kräftigen und langen Gewitterregen gab, war dann doch etwas Zeit für die Planung. Ich habe versucht verschiedene Eurer Anmerkungen mal umzusetzen. Mit Sicherheit noch nicht final – wollte aber wissen, ob das vielleicht in die richtige Richtung geht :?:

Die ums Eck liegenden Industriebetriebe habe ich jetzt direkt an Waldmohr angebunden, zudem den Güterbereich in Waldmohr erweitert. Passt das besser :?:

Bild
DB-IV-Proto87 hat geschrieben: Was soll das Geschlängel der "grünen" Strecke im Bereich der Anschlüsse - die sollten doch "in Ablenkung" liegen und nicht umgekehrt!
Ich habe das mal versucht zu optimieren, so dass die Hauptstrecke zwar noch mit leichtem S aber deutlich gerader durchgeht. Auch die Anbindung der Grube Frankenholz habe ich etwas verändert. Besser :?:
Bild
DB-IV-Proto87 hat geschrieben: … zu wenig Kapazität für Güterverkehr; das gilt noch mehr für Jägersburg, wo ja auch noch Lokbehandlungsanlagen zu rechtfertigen sind!
ET 65 hat geschrieben:Hallo Christoph,
Ergänzend möchte ich bemerken, dass der Bahnhof Jägersburg wieder keine Gütergleise hat, dafür aber vier Gleise mit Bahnsteig, wo er doch nur an einer eingleisigen Strecke liegt. :?
In Jägersburg habe ich ein weiteres Gleis für den Güterverkehr ergänzt und die Abstellgleise nochmal über eine
DKW-Verbindung angebunden. Damit kann das Bw nicht mehr wesentlich tiefer liegen aber mir erscheint mir Erreichbarkeit der Güteranlagen und Ausziehmöglichkeiten im gesamten Güterbereich verbessert. Oder irre ich mich (mal wieder gewaltig) :?:

Bild
ET 65 hat geschrieben: Die Knipper'sche Option mit dem Wechsel der leeren gegen beladene Güterwagen durch die Hintergrundkulisse (und umgekehrt), "verbaust" Du Dir mit der Stadt. Um dort eine optische Trennung zu schaffen, würde ich hier auch einen Hügel versuchen. :wink:

Grundsätzlich könnte ich hinter der Stadt ja auch eine Kulissentrennung mit entsprechendem Hintergrund vornehmen
(siehe hellgrüne Linie im Bild zuvor)
DB-IV-Proto87 hat geschrieben: Wie stellst Du Dir den Betrieb an der Kohlenwäsche hinsichtlich voll/leer vor?! Vielleicht solltest Du an einen verdeckten Umlauf mittels Trennkulisse denken - meine Zeche Weststern wird auf der "Rückseite" auch ein passendes Heizkraftwerk bekommen.

Die Streckenverzweigung vor der Kanalquerung am Hafen wirkt hinsichtlich der zusätzlich erforderlichen Brücke unglaubwürdig - die ganze Anordnung mit den Verladeanlagen wirkt gewollt.
Zu dem Kanal- / Zechenbereich bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht hast du irgendwo in deinen vielzähligen Entwürfen ja eine Skizze, wie es besser gehen könnte.
DB-IV-Proto87 hat geschrieben: Warum zweigt die "lila" Linie nicht im Bahnhof Jägersburg ab sondern knapp außerhalb? Schon wieder so ein künstlicher Flaschenhals...
Das habe ich nicht ganz verstanden. Lila geht doch in Jägersburg ab ?

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#14

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Sa 28. Mai 2016, 19:58

Hallo Christoph,

zum letzten Punkt - gemeint habe ich die "blaue" Strecke, welche dann verdeckt "grün" weiterläuft.

Für den Hafen kann ich gerne etwas vorschlagen, wird aber frühestens morgen sein.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#15

Beitrag von cs67 » Sa 28. Mai 2016, 20:44

DB-IV-Proto87 hat geschrieben:Hallo Christoph,
zum letzten Punkt - gemeint habe ich die "blaue" Strecke, welche dann verdeckt "grün" weiterläuft.
Hallo Alexander,

... ah jetzt ja ...könnte man die Strecke dann vielleicht so anbinden:
Bild

oder so (mit zusätzlicher Weichenverbindung oben)
Bild
DB-IV-Proto87 hat geschrieben: Für den Hafen kann ich gerne etwas vorschlagen, wird aber frühestens morgen sein.
... kein Problem ... lass dir Zeit ... Vorfreude ist die schönste Freude :D

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#16

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Sa 28. Mai 2016, 21:14

Hallo nochmals,

Variante 2 - sonst kommst Du nicht in den Jägersburger Güterbereich, was sich schon alleine wegen der "blauen" Gleisanschlüsse besonders negativ auswirkt.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#17

Beitrag von cs67 » Sa 28. Mai 2016, 22:38

ET 65 hat geschrieben: Jetzt habe ich Dir etwas zum Knobeln gegeben. Denn: Einfach kann ja jeder...
*Duckunwech*
Hallo Heinz,

.. Du weißt ja, dass ich Deine Meinung sehr schätze. Deshalb ist das schon fast schon keine Knobelaufgabe mehr,
sondern es lässt mich wahrlich überlegen, ob ich mit der Gesamtplanung auf dem richtigen Weg bin :?: :?:

Dennoch will ich mich nicht so einfach geschlagen geben und ich hoffe, dass ich zumindest in Teilen Deinen "7-Punkte-Katalog" entkräften kann :oops:

Du leitest Deine Punkte teilweise vom Knipper-Original-Plan ab, wobei der ein oder andere Punkt aus meiner Sicht in meiner Planung aus genannten Gründen bereits korrigiert wurde.
ET 65 hat geschrieben: 1. Zugänglichkeit im Innenbereich, sprich des offenen Zugspeichers, ist miserabel. Und dort muss permanent an- und abgekuppelt werden (zumindest bei den Güterzügen und lokbespannten Personenzügen). An den Zugspeicher kommt man aber nur dran, wenn man irgendwo durchtaucht.
… eben darum hab ich keinen innenliegenden offenen Zugspeicher mehr. Der ZS liegt 260-270mm unter der Hauptebene - da sollte doch genug Platz sein zum Handling. Warum muss ich da an-/abkuppeln ? Deswegen soll er ja sequentiell werden !?

@ Jürgen hat zwischenzeitlich den ZS überarbeitet. Aus meiner Sicht mal wieder ein sehr gelungenes „C-Gleis-Werk“ :!: Damit es für heute aber nicht zu unübersichtlich wird, werde ich morgen mal die aktualisierte Variante vorstellen.
ET 65 hat geschrieben: 2. Der "Anschluss-Ast" mit den vielen Anschließern war mir zuviel Rangierverkehr. Diesen Rangierverkehr hast Du übernommen und auf eine Hauptstrecke gelegt. Entschuldigung, aber das ist Mist (nicht mit MIST zu verwechseln :lol: ).
Hmm … grübel :? finde keine Gegenargument. Aber nachdem grad‘ Champions-League läuft, spiel‘ ich den Ball mal zurück in den 16er: Wie wäre dein Gegenvorschlag ?
ET 65 hat geschrieben: 3. Bei den vielen Anschließern ist zwar der Ablaufberg schön, funktioniert aber bei den meisten Waggons in H0 nicht. Vor allem dann nicht, wenn man an den Achsen Kontakte für Schlusslicht oder auch Widerstände für eine Rückmeldung eingebaut hat.
… einen Ablaufberg hab' ich nicht mehr geplant.
ET 65 hat geschrieben: 4. Zudem hat der Bahnhof nach meiner Ansicht zu wenig Gütergleise. O.k., könnte man einbauen. Damit würde der Bahnhof aber um einiges länger.
… an den Gütergleisen im Bahnhof hab' ich schon erste Veränderungen vorgenommen. Siehe Beitrag zuvor.
Ich hoffe das ist jetzt besser. Wie ist dein Feedback :?:
ET 65 hat geschrieben: 5. Mir fehlt bei der Planung die Möglichkeit, auch hochwertige Züge verkehren zu lassen, denn für Zugkreuzungen von 300 m Zügen ist der Bahnhof nicht ausgelegt.
… Gleis 3+4 in Jägersburg haben 3.70 mtr. Länge bzw. 3 mtr. Bahnsteiglänge. Ich denke dort kann man auch
Schnell- und Fernzüge verkehren lassen. Zumindest Züge bis 260 mtr. :wink: Meine Sammlung ist ja auch noch nicht ganz so groß wie Deine. :D
ET 65 hat geschrieben: 6. Und zum Schluss noch eine Bemerkung zum Automatik-Betrieb: Der Personenverkehr und die Dg's lassen sich problemlos mit dem PC steuern. Aber was ist mit den Rangiereinheiten, Übergaben, Waggonbeistellungen, etc.? Diese unterbrechen entweder den Automatikbetrieb oder Du musst so lange Pausen einbauen, dass Du im Handbetrieb die Fahrzeuge rangieren / verteilen kannst. Ähm, lass mich raten? Das wird Stress! :evil: Und das bei einem Hobby, das Spass machen soll? :mrgreen:
… nach verändertem Planstand kann ich – dank Eurer Hinweise - in Jägersburg Rangieren ohne den Personen-/Reiszugverkehr (= Automatikverkehr) zu behindern. Bei den anderen Anschließern sollte das jetzt auch gehen, z.B. ohne auf die Hauptstrecke zurückzuziehen. Der Hafenbereich muss noch überarbeitet werden. Da warte ich mal auf den Vorschlag von Alexander.
ET 65 hat geschrieben: 7. Und als allerletztes von mir die Frage, von wo aus Du die Anlage bedienen möchtest. Ein zentraler Fahrpult ist nach meiner Ansicht fast nicht möglich. Die Anlage ist ausgelegt für ein "Walk-around-Control-System. Kann dies das von Dir favorisierte Digitalsystem?
Das ist eine berechtigte Frage ? Wie wäre es denn mit einem Operator-Panel mit PC und CS2 an einem an der Decke hängenden Trag-/Schwenkarmsystem. Ob die Steuerung das kann, weiß ich noch nicht (ich habe noch TrainController Silber als Demo, aber bei der Anlage wird’s wohl Gold werden)

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#18

Beitrag von ET 65 » So 29. Mai 2016, 08:29

cs67 hat geschrieben:... oder so (mit zusätzlicher Weichenverbindung oben)
Bild
...
Hallo Christoph,

muss mich hier mal ganz kurz einmischen. Warum für die zweite Verbindung im Bogen nicht wieder die langen Rocoline? Ja, Du benötigst mehr Platz, aber es sieht einfach homogener und eleganter aus.
cs67 hat geschrieben:... Du weißt ja, dass ich Deine Meinung sehr schätze. Deshalb ist das schon fast schon keine Knobelaufgabe mehr,
sondern es lässt mich wahrlich überlegen, ob ich mit der Gesamtplanung auf dem richtigen Weg bin :?: :?:
Vielen Dank für die Lorbeeren. Ich sehe nur an Deinem aktuellen Plan, dass die Philosophie eine andere geworden ist. Dein Jägersburg 1 hat Personenverkehr mit ein paar durchgehenden Güterzügen und das notwendigste an Ortsgüterverkehr.

Jägersburg 2 dagegen hat auf einmal jede Menge Anschließer, Ladestellen, etc.

Wenn Du für Dich das Rangieren entdeckt hast, ist das völlig in Ordnung. Nur bin ich eben mit dem Grundsatz von Jägersburg 1 etwas durcheinander gekommen.
cs67 hat geschrieben:Dennoch will ich mich nicht so einfach geschlagen geben und ich hoffe, dass ich zumindest in Teilen Deinen "7-Punkte-Katalog" entkräften kann :oops:
DAS musst Du nur für Dich tuen. :wink:
cs67 hat geschrieben:Du leitest Deine Punkte teilweise vom Knipper-Original-Plan ab, wobei der ein oder andere Punkt aus meiner Sicht in meiner Planung aus genannten Gründen bereits korrigiert wurde. ...
Das ist richtig. Ich habe mich noch einmal ausführlich mit dem Plan und auch den Kommentaren hier im Netz an den verschiedenen Stellen auseinander gesetzt. Daher auch noch einmal der Hinweis auf den Rangierschwerpunkt, den Du von Knipper-Original übernommen hast!
cs67 hat geschrieben:...
ET 65 hat geschrieben:2. Der "Anschluss-Ast" mit den vielen Anschließern war mir zuviel Rangierverkehr. Diesen Rangierverkehr hast Du übernommen und auf eine Hauptstrecke gelegt. Entschuldigung, aber das ist Mist (nicht mit MIST zu verwechseln :lol: ).
Hmm … grübel :? finde keine Gegenargument. Aber nachdem grad‘ Champions-League läuft, spiel‘ ich den Ball mal zurück in den 16er: Wie wäre dein Gegenvorschlag ? ...
Nein, so geht das nicht. Du kannst den Ball nicht zurückspielen, da von Dir erst die Fragen nach der Philosophie geklärt werden muss. Du bist am Zug. :redzwinker:
cs67 hat geschrieben:...
ET 65 hat geschrieben:6. Und zum Schluss noch eine Bemerkung zum Automatik-Betrieb: Der Personenverkehr und die Dg's lassen sich problemlos mit dem PC steuern. Aber was ist mit den Rangiereinheiten, Übergaben, Waggonbeistellungen, etc.? Diese unterbrechen entweder den Automatikbetrieb oder Du musst so lange Pausen einbauen, dass Du im Handbetrieb die Fahrzeuge rangieren / verteilen kannst. Ähm, lass mich raten? Das wird Stress! :evil: Und das bei einem Hobby, das Spass machen soll? :mrgreen:
… nach verändertem Planstand kann ich – dank Eurer Hinweise - in Jägersburg Rangieren ohne den Personen-/Reiszugverkehr (= Automatikverkehr) zu behindern. Bei den anderen Anschließern sollte das jetzt auch gehen, z.B. ohne auf die Hauptstrecke zurückzuziehen. Der Hafenbereich muss noch überarbeitet werden. Da warte ich mal auf den Vorschlag von Alexander.
Vergiss bitte nicht die anderen Anschlüsse wie Grube, Baywa, etc.

Solche Anschlüsse werden / wurden bei der Bahn immer auf den nächstmöglichen "Güterknoten" (sprich Bahnhof) geleitet, ohne die Hauptstrecke kilometerlang zu blockieren. Teilweise sind parallel zur Hauptstrecke eben Zufahrtsgleise verlegt worden, um den Verkehr nicht zu behindern.
cs67 hat geschrieben:
ET 65 hat geschrieben:7. Und als allerletztes von mir die Frage, von wo aus Du die Anlage bedienen möchtest. Ein zentraler Fahrpult ist nach meiner Ansicht fast nicht möglich. Die Anlage ist ausgelegt für ein "Walk-around-Control-System. Kann dies das von Dir favorisierte Digitalsystem?
Das ist eine berechtigte Frage ? Wie wäre es denn mit einem Operator-Panel mit PC und CS2 an einem an der Decke hängenden Trag-/Schwenkarmsystem. Ob die Steuerung das kann, weiß ich noch nicht (ich habe noch TrainController Silber als Demo, aber bei der Anlage wird’s wohl Gold werden)
Gell, die Frage war gut? :lol: Bei SX und DCC kann ich einen Handregler ausstecken und mitnehmen. Oder ich habe einen Funkhandregler. Wenn Du an einer Stelle sitzt und die Anlage überblicken möchtest, dann... :zahnlos: Das Stichwort ist hier überblicken. Wo soll der Standort sein?

Deine Rangieraufgaben kannst Du nur vor Ort erledigen (also Walk-around-Control).

Gruß, Heinz
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#19

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mo 30. Mai 2016, 07:40

cs67 hat geschrieben:Hallo Heinz, hallo Jürgen und Mitplaner,

Aufgrund des doch eingeschränkten Enthusiasmus bzgl. der Paradestrecke …
ET 65 hat geschrieben: Was ich persönlich von einer Paradestrecke vor einem höherliegenden Bahnhof halte, hatte ich schon mehrfach geschrieben.
hks77 hat geschrieben: ... die gesamte Parade läuft in geringem Abstand, parallel zur Kante
… wollte das Thema "Parade" nochmal aufgreifen und einen alternativen Vorschlag skizzieren, um über Optik, Sinn oder Unsinn zu diskutieren :wink:

Wie wäre es, die Parade früher zu tunneln gem. folgender Skizze. und auch in den Tunneleinfahrtbereichen
jeweils auseinanderzuziehen. Die händisch angedeuteten Gleisführungen [A1] und [A2] stellen hierzu mögliche Alternativen dar.
Hallo Christoph,

Hier muss ich mich nochmal einmischen:

Einspruch!

Diese Parade macht in meinen Augen nur Sinn, wenn Du Zugbegegnugen auf einer zweigleisigen Strecke sehen willst! Dafür muss sie aber auch lang genug sein! Bedeutet: die Paradestrecke sollte (viel) länger sein als Dein längster Zug. Deshalb würde ich an Deiner Stelle eher über eine Verlängerung der Parade nachdenken, als sie zu verkürzen...
Viel wichtiger erscheinen mir in dieser Hinsicht die Trassenhöhen: Die geplanten Gewässer (Hafen, Kanal etc.) sollten annähernd gleiche Höhe haben und kein sichtbares Gleis darf tiefer liegen als die Hafenbahn, sonst droht Überschwemmungsgefahr!!!
Und: Randparallel: Das ist Unfug! sie ist nur deswegen randparallel, weil Du den Rand "trassenparallel" geschnitten hast ! Lass Dir hier also nichts einreden...

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#20

Beitrag von cs67 » Mo 30. Mai 2016, 11:05

ET 65 hat geschrieben: ... muss mich hier mal ganz kurz einmischen. Warum für die zweite Verbindung im Bogen nicht wieder die langen Rocoline? Ja, Du benötigst mehr Platz, aber es sieht einfach homogener und eleganter aus.
Hallo Heinz,

das ist richtig ... sieht eleganter aus :wink:
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#21

Beitrag von cs67 » Mo 30. Mai 2016, 11:51

E-Lok-Muffel hat geschrieben: Hallo Christoph,
Hier muss ich mich nochmal einmischen:
Diese Parade macht in meinen Augen nur Sinn, wenn Du Zugbegegnugen auf einer zweigleisigen Strecke sehen willst! Dafür muss sie aber auch lang genug sein! Bedeutet: die Paradestrecke sollte (viel) länger sein als Dein längster Zug.
Hallo uLi,
das war auch mein ursprüngliches Anliegen und ist es auch immer noch :wink:
Mit der Gleisführung der Parade habe ich mich auch noch nicht abschließend entschieden.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:Und: Randparallel: Das ist Unfug! sie ist nur deswegen randparallel, weil Du den Rand "trassenparallel" geschnitten hast !
... dem ist natürlich so ! Vielleicht macht es deshalb auch Sinn den Randzuschnitt etwas zu verändern um vor der Parade zumindest in Teilen etwas mehr Landschaft / Uferzone o.ä. darzustellen. Ich denke, das würde das Thema "randparallel" auch entspannen. Wobei da bzgl. Zugänglichkeit nicht viel Spiel bleibt.

Bevor ich die Paradestrecke final festlege würde ich gerne mal die Vielzahl der anderen Punkte abarbeiten.

Hierzu fehlen mir aber noch generell die Rückmeldungen zu den letzten Änderungen (i.Ws. aus meinem Beitrag von Samstag abend)
Weiß' ja nicht, ob ich da auf dem richtigen Weg bin ?

Hier nochmal kurz zusammengefasst :

zusätzliches Gütergleis (im Bild hellgrün) / Erweiterung Güteranlagen in Jägersburg
Bild

Veränderungen 1-4 im unteren Anlagenschenkel
Bild

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#22

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mo 30. Mai 2016, 16:26

Hallo Christoph,

Je länger ich mir den Plan anschaue, desto weniger gefällt er mir, Rolf Knipper hin oder her (ich kenne den zugrundeliegenden Plan nicht, villeicht deshalb), ich kann mich mit dem Betriebskonzept nicht anfreunden.
Die über die Anlage verstreuten Anschliesser sehen wahrscheinlich - wenn mal fertig - extrem schick aus, aber was willst Du damit anfangen?
Du hast ca. 10 Anschliesser für jeweils 1 bis 3, manchmal 5 Wagen, aber Du hast kaum Möglichkeiten, diese Wagen zu einem Zug zusammenzustellen, oder diese aus einem langen Güterzug zu "extrahieren".
Du sagst selber, Deine Züge sollen bis 2,50 m lang sein, Güterzüge evtl. länger... Um einen Güterzug zu zerlegen, brauchst Du Gleise, die mindestens 11/2 Zuglängen haben, denn wenn Du jeden Wagen einzeln abnehmen musst, um an einen Wagen in der Mitte heranzukommen, rangierst Du Dir einen Wolf (passend zu Jägersburg), oder Du braucht tatsächlich einen Ablaufberg (wie ich aus der Diskussion mitbekommen habe, gabs das im Originalplan) für die Zugzerlegung. Für einen ordentlichen Güterbahnhof fehlt Dir aber (jetzt kommts!) der Platz :pflaster: :pflaster: :pflaster: Esseidenn Du verzichtest z.B. auf Waldmohr...
Anderes Szenario: Du machst Zugzusammenstellung und -Zerlegung nicht auf der Anlage, Du fährst mit Übergabe-Zügen durch die Bahnhöfe (???? :roll: ) durch ins Fiddle-Yard und machst die Arbeit dort mittels Fünffingerkran... Dafür musst Du aber immer um die ganze Anlage herumgehen!!

Wenn Dich nur die Szenen rund um die Anschließer und die Ausgestaltung derselben interessieren, ist das voll in Ordnung, wenn Du aber echten Rangierbetrieb machen willst, geht das Konzept m.E. mit diesem Plan nicht auf...
Nicht böse Sein, ist nur ein Denkanstoß.

Gruß
uLi
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und neu in der Planung: DEO

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#23

Beitrag von ET 65 » Mo 30. Mai 2016, 18:32

cs67 hat geschrieben:... Bevor ich die Paradestrecke final festlege würde ich gerne mal die Vielzahl der anderen Punkte abarbeiten.
Hallo Christoph,

und das sind eine ganze Menge!
cs67 hat geschrieben:Hierzu fehlen mir aber noch generell die Rückmeldungen zu den letzten Änderungen (i.Ws. aus meinem Beitrag von Samstag abend)
Weiß' ja nicht, ob ich da auf dem richtigen Weg bin ?

Hier nochmal kurz zusammengefasst :

zusätzliches Gütergleis (im Bild hellgrün) / Erweiterung Güteranlagen in Jägersburg
Bild
Mit der langen Bogenweiche sieht das geschmeidiger aus. Aber was macht dieser Gleisstummel (aus 2 x 2200 und Prellbock) zwischen den beiden Strecken?
Und wieso werden dann die rote und die blaue Strecke direkt wieder zusammengeführt? So macht es n.m.E. keinen Sinn. Strecken trennen und im Tunnel getrennt verschwinden lassen. :wink:
Wenn die blaue Strecke nur der Rangieranschluss an den Bahnhof sein soll, ist der völlig deplatziert, weil der Güterbereich im Bahnhof unten liegt und über die blaue Strecke gar nicht erreicht wird.

Das grüne Gütergleis ist i.O. Was mir im Bahnhof noch fehlt ist das Ziehgleis nach Westen zum Rangieren außerhalb des Halbkreises. Da ist zwar etwas angedeutet, das ist aber zu kurz. Und: Du solltest von dem Ziehgleis auf das Gütergleis kommen. :wink:

Wenn Du schon die große Drehscheibe verwendest, dann bitte auch entsprechend lange Gleise an der Drehscheibe. So sieht das ganze amputiert aus.

:oops: Bin ich heute auf Krawall gebürstet? :shock: :shame: Dann sollte ich besser aufhören für heute.

Raus mit den riesen, langen Weichen in den Nebengleisen, wenn Du in den Hauptgleisen schon kleinere Radien verbaut hast. Das wirkt nicht und kostet nur unnütz Nutzlänge.

Wenn Du übrigens in das Zusatztextfeld von Objekten in Wintrack ein "\" voranstellst, erscheint der Zusatztext bei Gleisen an Stelle der Gleislänge (bei eingeblendeter Zusatztextinformation).
cs67 hat geschrieben:Veränderungen 1-4 im unteren Anlagenschenkel
Bild
1. Ganz spontan sieht das so aus, wie: Ich muss unbedingt noch einen Hosenträger! Wohin damit?
2. Die doppelgleisige Strecke ist mir zwischen der Industrie zu viel, die leg ich mal auf die andere Seite.
3. Güterverkehr? Mmh, da ist oben noch Platz.

Sorry, yepp, ich bin heute auf Krawall gebürstet. :roll:

zu 1. Ich weiß, der Hosenträger sieht toll aus, aber nimmt in er erweiterten Form wie hier mehr Platz weg, als er nützt.
zu 2. Dazu haben anderen ebenfalls schon etwas geschrieben. Mein Vorschlag: Weiterhin eingleisige Strecke. Denn...
zu 3. Der Güterverkehr findet doch hauptsächlich in der Zeche statt. Derzeit muss dafür immer die Strecke gekreuzt werden. Warum nicht die Güteranbindung höhentechnisch trennen, auf die andere Seite leiten und dann den Hafen gleich mit anschließen? :wink:

Das Argument, dass der Hafen nicht leerlaufen darf, sticht übrigens (hatte ich auch bis vor 8 Wochen noch falsch in meiner eigenen Planung).
E-Lok-Muffel hat geschrieben:... Die über die Anlage verstreuten Anschliesser sehen wahrscheinlich - wenn mal fertig - extrem schick aus, aber was willst Du damit anfangen?
Du hast ca. 10 Anschliesser für jeweils 1 bis 3, manchmal 5 Wagen, aber Du hast kaum Möglichkeiten, diese Wagen zu einem Zug zusammenzustellen, oder diese aus einem langen Güterzug zu "extrahieren".
Du sagst selber, Deine Züge sollen bis 2,50 m lang sein, Güterzüge evtl. länger... Um einen Güterzug zu zerlegen, brauchst Du Gleise, die mindestens 11/2 Zuglängen haben, denn wenn Du jeden Wagen einzeln abnehmen musst, um an einen Wagen in der Mitte heranzukommen, rangierst Du Dir einen Wolf (passend zu Jägersburg), oder Du braucht tatsächlich einen Ablaufberg (wie ich aus der Diskussion mitbekommen habe, gabs das im Originalplan) für die Zugzerlegung. Für einen ordentlichen Güterbahnhof fehlt Dir aber (jetzt kommts!) der Platz...
@uLi,
danke für die klaren Worte. Mein Winken mit dem Zaunpfahl war wahrscheinlich noch nicht deutlich genug. :lol:
E-Lok-Muffel hat geschrieben:... Anderes Szenario: Du machst Zugzusammenstellung und -Zerlegung nicht auf der Anlage, Du fährst mit Übergabe-Zügen durch die Bahnhöfe (???? :roll: ) durch ins Fiddle-Yard und machst die Arbeit dort mittels Fünffingerkran... Dafür musst Du aber immer um die ganze Anlage herumgehen!!
Daher auch meine Frage nach dem Bedienstandort, Christoph.
E-Lok-Muffel hat geschrieben:... Wenn Dich nur die Szenen rund um die Anschließer und die Ausgestaltung derselben interessieren, ist das voll in Ordnung, wenn Du aber echten Rangierbetrieb machen willst, geht das Konzept m.E. mit diesem Plan nicht auf...
Nicht böse Sein, ist nur ein Denkanstoß. ...
Das stimmt leider. Also entweder den Güterbereich aufbohren, oder das Konzept ändern. Rolf Knipper hatte die Zerlegung sowohl über den Ablaufberg (der hier wegfällt, auch aus Gründen der Betriebssicherheit) und über den hinter der Hintergrundkulisse liegenden Kopfbahnhof / Fiddleyard vorgesehen. Nur ist die Zugänglichkeit dieses Bereiches nicht berauschend (ein schwerwiegender Knackpunkt in der Knipper'schen Planung).

Daher muss ich hier noch einmal die Frage stellen:
Hat sich an Deiner Philosophie des Personenverkehrs mit durchgehenden Güterzügen ohne viel Rangierarbeit und das Bw zum Präsentieren der Loks mit ab und an einem Triebfahrzeugwechsel etwas geändert, Christoph? Dann sind die ganzen Anschließer, Ladestellen, Baywa, etc. Platzwegnehmer.
Wenn Du jetzt Wert auf Rangieren legst, Züge zusammenstellen und verteilen möchtest, dann muss der Bahnhof auch dafür ausgelegt sein, um den Personenverkehr nicht zu behindern. :wink:

Und die Verwendung eines Tablets beim Computerbetrieb ist dann nur der erste Schritt, um das Rangieren direkt an den Anschließern zu steuern.

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"

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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#24

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Mo 30. Mai 2016, 19:45

Hallo Christoph,

Heinz ist schneller gewesen, zu Jägersburg hat er eigentlich schon alle Punkte aufgezählt.

Zu den Anschlüssen bei Waldmohr möchte ich noch nachlegen. Wenn die Baywa nun richtig direkt an den Bahnhof angebunden ist, hat die zweite Verknüpfung überhaupt keinen Sinn. Noch wichtiger ist jedoch die Kohlenwäsche, denn dort ist die Bedienung von der Strecke aus völlig fehl am Platz. Und nochmals - wie stellst Du Dir den korrekten Umlauf voll/leer vor?

Wenn diese Großbaustellen abgearbeitet sind, kümmern wir uns um den Hafen. Um es klar zu sagen, es wäre schade, den nun deutlich größeren Raum mit einer suboptimalen Lösung zuzustellen...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
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Re: Jägersburg – C-/K-Gleisanlage – Neuplanung auf 7,50 x 5,75 mtr.

#25

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 2. Jun 2016, 14:15

Ich nochmal!
Hallo Christoph,

Bei all dem Zoff, den ich da produziert hab, will ich jetzt etwas konstuktives beitragen!

Jetzt hast Du fast überall aus Deiner eingleisigen Strecke eine zweigleisige gemacht, dann steh auch dazu! Du hast (jetzt mehr denn je) den Platz für eine zweigleisige Hauptstrecke (wenn Du willst; Heinz wird das vielleicht nicht gerne hören, aber so ist es).

Ich hätte da einen ganz anderen, radikaleren Ansatz.
Die Anschliesser, über die ganze Anlage verteilt, sehen zwar gut aus, man hat überall was zu gucken, usw. (ich wiederhole mich), sind aber wie wir uns anscheinend einig sind, betriebstechnisch eine Katastrophe...
Wie wäre es, diese Anschliesser zu konzentrieren, und zwar auf der Mittelzunge!, hier hättest Du Raum für eine schöne Grube (z.B. da, wo jetzt das BW steht), die auch ihren Namen verdient und eine Hafenanlage direkt daneben. Der Bahnhof, jetzt beiderseits zweigleisig, wandert auf den oberen langen Schenkel. 6,50 m reichen hier auf jeden Fall, um die gleichen Gleislängen wie in Deiner aktuellen Planung zu generieren.
Links und unten bleibt alles beim jetzigen Stand, nur zweigleisig und die Anschliesser fallen weg (Grube und Baywa) Baywa wandert nach Waldmohr neben die Brücke...Ob Du tiefergelegt Deine zweite Parade beibehältst, Kannste machen, musst Du aber nich..?? :?:
Die rechte Bahnhofsausfahrt führt im langen Bogen nach unten, verläuft dann ungefähr auf der Trasse der rosa Stumpfgleise des jetztigen Jägersburg und verschwindet in der Tiefe. In den Langen Bogen kommt das BW, hier kommst Du von beiden Seiten heran, d.h. hier kannst Du auf 1,60m Anlagentiefe gehen. Beim Bahnhof liegen die Personengleise an der Wand, die Gütergleise am Anlagenrand, sprich vorne; hier geht jetzt das Industriegleis ab, das die Mittelzunge versorgt (quasi Deine neue Nebenbahn), Wenn Dir der Bogen zu eng wird, kannst Du auch eine halbe acht planen mit einer Überwerfung, die Hälfte der Strecke dann als Hochbahn alla Ruhrgebiet (passt wieder zur Zeche!), die zweite Überwerfung dann über die Hauptstrecke, die da schon im Einschnitt verläuft, bis zur Zeche!
Du kannst auch (das wird Heinz und Alexander besonders gefallen) mit einer Trennkulisse auf der Mittelzunge arbeiten: das erspart Dir z.B. das lästige Erfinden von Geschichten über abtauchende Gleise in Hafennähe (Elbtunnel :aetsch: ).
Über die NB kann dann neben dem Güterverkehr auch mal ein Schienenbus für die Zechen-, Hafen- und sonstigen Arbeiter verkehren... Die Zeche am Anlagenrand hat den Vorteil, dass Du Ansatzmagazine für den Güterumschlag benutzen kannst, sowie gleichzeitig einen Trainsafe-Anschluss für neue Züge hast, was Du bei Deinem derzeitig "eingemauerten" Fiddle-Yard vergessen konntest.

Zu Guter LETZT MEIN Ratschlag: Die gesamte Anlage spiegeln, sodaß der Anlagen-Freiraum der Türe gegenüber liegt (hattest Du im anderen Thread zuletzt so eingestellt, warum hast Du das geändert??? Damit man beim Reinkommen das Fiddle-Yard sieht :?: :?: )

Wenn Interesse, folgt auch eine Zeichnung, aber eigentlich solltest Du Dir das schon vorstellen können was ich meine!

Gruß
uLi
Meine MOBA-Mottos: "Freu(n)de beim Fahren" oder auch "De Zooch kütt"
mein Trööt: Im Rheintal ist es schön
und neu in der Planung: DEO

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