K-Gleis-Verständnisfrage

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Pottkeeker
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K-Gleis-Verständnisfrage

#1

Beitrag von Pottkeeker »

Moin , moin liebe Gemeinde,

ich habe in der Vergangenenheit nur mit dem C-Gleis gearbeitet und gebaut. Nun bin etwas refifer geworden und erkannt, dass das K-Gleis eifach besser für mich ist und baue meine neue Anlage 15qm drei Ebenen ausschließlich mit K-Gleis.

Wie das so ist , beschaft man sich die Gleise auch auf dem 2.Markt wie z.B. E-Bay usw.

Da ich mich mit den Artikelbezeichnungen nicht so auskennen, bin ich auf ?? gestossen.

So habe ich z.B

Das Gleis 2231 sowie 2131 , die eigentlich baugleich aussehen.

Dann Gleise, die gar keine Artikelnummer tragen aber baugleich wie ein 2200 aussehen und obtisch auch wie ein Märklingleis aussehen.

Wo liegt da der Unterschied??????

Gruß
Uwe


Elch
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#2

Beitrag von Elch »

Die 21xx Gleise sind hohlprofil K-Gleise und die erste Generation des K-Gleises. 22xx haben dagegen ein Vollprofil und sind die aktuelle Machart. Du siehst den Unterschied, wenn du auf das Gleis von vorne auf dem Anschluss siehst. Es gibt von beiden Typen Fans, aber ich setze nur noch 22xx ein.
Ansonsten sind die Maße komplett identisch.

Wenn keine Artikelnummer drauf ist, kann es ein Verschnitt eines Flexgleises sein, oder Teil einer Serie in der nichts aufgedruckt wurde. Da bin ich überfragt.

Bevor du die Gleise einbaust, schau dass du sie ordentlich und richtig reinigst. Hierfür findest du im Forum einiges.


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Pottkeeker
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#3

Beitrag von Pottkeeker »

Perfekte Antwort Florian,
Vielen Dank.
Gruß
Uwe


vikr
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#4

Beitrag von vikr »

Hallo Uwe,
Pottkeeker hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 13:19
Perfekte Antwort Florian,
am Hohlprofil kannst Du am einfachsten erkennen, dass Du die besser nicht kaufen solltest. :o

Es gibt noch viele weitere Unterschiede, insbesondere die Korrossionsanfälligkeit der Schienenobfläche, nur bei den neueren mit Vollprofil ist es Edelstahl, oder der Kontaktlaschen. Bei den schlanken Weichen, würde ich keine mehr mit beweglichem Herzstück kaufen. Ich würde auch keine Weichen mit fest angebauten Antrieben kaufen, sondern nur die mit Ansteckbaren. Falls Du auch Zweileiter auf den K-Gleisen fahren willst, geht es sowieso nur mit schlanken Wichen und Du müßtest ggf. noch auf weitere Kriterien achten....

MfG

vik


Stephan Tuerk
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#5

Beitrag von Stephan Tuerk »

Hallo Florian,

als das Flexgleis auf dem Markt kam, das erste K-Gleis mit Vollprofil, hatte es noch die Artikelnummer 2105. Aber das ist schon über 40 Jahre her.


Elch hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 13:07
Die 21xx Gleise sind hohlprofil K-Gleise und die erste Generation des K-Gleises. 22xx haben dagegen ein Vollprofil und sind die aktuelle Machart.
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Murmel
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#6

Beitrag von Murmel »

Pottkeeker hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 12:51
Moin , moin liebe Gemeinde,

ich habe in der Vergangenenheit nur mit dem C-Gleis gearbeitet und gebaut. Nun bin etwas refifer geworden und erkannt, dass das K-Gleis eifach besser für mich ist und baue meine neue Anlage 15qm drei Ebenen ausschließlich mit K-Gleis.

Wie das so ist , beschaft man sich die Gleise auch auf dem 2.Markt wie z.B. E-Bay usw.

Da ich mich mit den Artikelbezeichnungen nicht so auskennen, bin ich auf ?? gestossen.

So habe ich z.B

Das Gleis 2231 sowie 2131 , die eigentlich baugleich aussehen.

Dann Gleise, die gar keine Artikelnummer tragen aber baugleich wie ein 2200 aussehen und obtisch auch wie ein Märklingleis aussehen.

Wo liegt da der Unterschied??????

Gruß
Uwe


Hallo Uwe,

ich weiß jetzt nicht, warum das K-Gleis besser für dich ist. Eigentlich kann es nur die Optik sein.
Wenn dem so ist, solltest du zumindest in den nicht sichtbaren Bereichen ruhig mit dem vorhandenen C-Gleis planen.
Das ist was die Stromversorgung und Betriebssicherheit angeht einfach besser.
Das ganz alte K-Gleis würde ich an deiner Stelle überhaupt nicht mehr verwenden oder für nicht viel befahrene Abstellgleise.

Gruß
Robert
Ein Leben ohne Märklin ist nicht sinnlos,
es ist völlig aussichtslos 8)


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Pottkeeker
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#7

Beitrag von Pottkeeker »

Vielen, vielen Dank für alle Antworten.
Waren alle sehr hilfreich für mich.
Gruß
Uwe


supermoee
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#8

Beitrag von supermoee »

Murmel hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 14:18
Wenn dem so ist, solltest du zumindest in den nicht sichtbaren Bereichen ruhig mit dem vorhandenen C-Gleis planen.
Das ist was die Stromversorgung und Betriebssicherheit angeht einfach besser.
Hallo,

Kannst du deine Aussage belegen? Wo genau ist die Stromversorgung und die Betriebssicherheit beim C Gleis besser?

Das C Gleis ist für den öfteren Auf- und Abbau besser, weil die Federkontakte weniger ausleiern und der Gleiskörper starrer ist. Aber für den festen Aufbau sehe ich genau 0 Vorteile. Das K Gleis hat genau die gleiche Anzahl an Kontaktlaschen wie das C Gleis.
Beim K Gleis sind die Punktkontakte sogar breiter, was die Kontaktsicherheit erhöht und den Verschleiss mindert, da die Flächenpressung geringer ist.

In Sachen Unterhalt: versuch mal einen defekten Antrieb bei einer verbauten C Gleisweiche und bei einer K Gleisweiche zu tauschen. Viel Spass bei deiner C Gleis Weiche. :wink:

Und nicht zu unterschätzen: die Schallbildung im C Gleis Gleiskörper. Unerträglich laut.

Gruss

Stephan
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Pottkeeker
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#9

Beitrag von Pottkeeker »

Jo Stefan,
kann ich nur bestätigen. C-Gleis deutlich laut und ein Schienen oder gar Weichenausbau geht meisten nicht schadlos vonstatten.
Gruss
Uwe


Papsler
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#10

Beitrag von Papsler »

Ich sehe dies genauso Stephan! Vor über 40 Jahren fing ich mit M Gleisen an (danke Papa) und habe später aus Neugier K-Gleise mit größeren Radien 2241 und 2251 mit K-M Übergangsgleisen dazu gekauft. Ich war begeistert von den größeren Radien und vor allem von der Laufruhe. Dadurch habe ich dann nach und nach meine ganze Gleise durch K-Gleise mit den schlanken Weichen ersetzt.

Nach einem Umzug wurde ich zu einem Teppichbahner verband und die K-Gleise waren nicht ideal für den öfteren Auf- und Abbau mit meinen Kindern. Also investierte ich in eine relative große C-Gleis Sammlung von über 800 Gleisen und Weichen. Prima geeignet für den Boden da man Weichenantriebe und Decoder gut verstecken kann, aber die Plastik-Verbindungslaschen brachen nach und nach ab und die Weichenantriebe waren auch nicht immer zuverlässig. Märklin benutzt heute besseres Plastik dass nicht mehr so brüchig ist.

Inzwischen habe ich wieder einen Hobbykeller mit einer Anlage die in einem 55qm Zimmer mit Schattenbahnhöfen, Hauptbahnhof, S-Bahnhof und Bergbahnhof aufgebaut ist. Am Anfang dachte ich meine C und K Gleise zu kombinieren, aber habe inzwischen wieder eine 100%ige K-Gleis Anlage und mich komplett von den C-Gleisen getrennt wegen Laufruhe, Stromsicherheit und Wartungsarbeiten an den Weichenantrieben. Ja, die Weichenantriebe für das K-Gleis haben auch ihre Probleme, aber lassen sich einfacher warten (überbrückung der Endabschaltung) oder ggf. Austausch - was besonders wichtig ist in den Schattenbahnhöfen! In den sichtbaren Teilen der Anlage benütze ich nur Unterflur Servo-Antriebe. I’m Übrigen sind die Servo-Antriebe die Einzigsten die 100 zuverlässig funktionieren. Auch Fremdfabrikanten-Antriebe haben ihre Tücken...

Märklin hat es in über geschätzten 20 Jahren nicht fertig gebracht dass C-Gleis System vernünftig auszubauen, wie DKW, 7.5 und 15 Grad Kurven (große Bogenweichen wurden ja letztes Jahr endlich ins Programm übernommen). Auch das K-Gleis könnte von einigen Erneuerungen profitieren, z.B. Y-Weiche, Einfache Kreuzungsweiche, etc., aber wenigstens gibt es das Flexgleis. Was mich auch immer wieder wundert dass es keinen anderen Hersteller gibt der Interesse daran hat die fehlende Gleiselemente anzubietet...? Wahrscheinlich wegen Patent- oder Kostengründe...?

Die Kritik dass das Profil am K-Gleis zu hoch ist, ist berechtigt, stammt aber aus der Zeit der großen Spurkränze und würde sich heute schwierig ändern lassen ohne ein neues System mit Übergansgleisstücken einzuführen. Mit geschickter Alterung kann man einen guten Kompromiss erreichen dass die meisten 3-Leiter Modellbahner zufriedenstellen kann.
Gruß,
Axel

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Murmel
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#11

Beitrag von Murmel »

Hallo,

der Widerstandswert scheint mir beim K-Gleis höher zu sein. Ich benötige da deutlich mehr Einspeisungspunkte als beim C-Gleis.
An den Schienenverbindern des K-Gleises scheint es vermehrt einen Spannungsabfall zu geben und auch Korrosion ist da ein Thema.

Den höheren Lärmpegel beim C-Gleis kann man mit entsprechender Unterlage, nicht verschrauben usw. schon deutlich mindern.
Im übrigen wählt das große Vorbild seine Gleise auch nicht nach einem niedrigen Lärmpegel aus. :wink:
Weichenantriebe sind ein echtes Problem, da man große Ausschnitte benötigt, um im Fall der Fälle einen Antrieb wechseln zu können.
Allerdings kann man sich auch die Mühe mit Servos machen. Dann hat man das Problem nicht.

Es gibt für beide Gleise einen ganzen Haufen an für und wider. Deshalb bin ich auch für beide. :mrgreen:

Gruß
Robert
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vikr
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#12

Beitrag von vikr »

Pottkeeker hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 15:57
Jo Stefan,
kann ich nur bestätigen. C-Gleis deutlich laut und ein Schienen oder gar Weichenausbau geht meisten nicht schadlos vonstatten.
Gruss
Uwe
das gilt für sorgfältig verlegtes K-Gleis leider genauso.
Auch der Lärm, insbesondere das Schleifergeräusch, ist ähnlich, es sei denn die Gleise sind ohne Schrauben in aufgeklebten Merkurbettungen gelagert. Die ohne Bettung verlegten K-Schattengleisabschnitte machen jedenfalls einen Heidenlärm.

MfG

vik


Stephan Tuerk
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#13

Beitrag von Stephan Tuerk »

Hallo Uwe,

das K-Gleis ist ein "Stiefkind" im Märklin Programm.

Schon seit vielen Jahren nichts Neues.

Wo du deine Gleise kaufst entscheidest letztendlich du.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft gebrauchte Gleise teurer sind als günstige Angebote von Online-Händler.
Auch die Preise auf Börsen sind nicht günstiger, wobei man dort die Ware begutachten kann. Deine Ansprüche kenne ich nicht wie benutzt die Gleise sein dürfen.



Meine K-Gleiserfahrung sind schon lange her, als Schüler hatte ich viel Taschengeld in die 21XX investiert(es gab nichts Anderes) . Dann schlanke Weichen (Vollprofil) zum experimentieren. Schon im letzten Jahrtausend das K-Gleis abgestoßen, weil ich auf das C-Gleis umgeschwenkt habe (mit viel Brösel und "Leergeld" ).





Pottkeeker hat geschrieben:
Sa 15. Feb 2020, 12:51


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Gruß
Uwe
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Re: K-Gleis-Verständnisfrage

#14

Beitrag von Shoogar »

Aaaaalso:

Meinereiner hat noch die alten K-Gleis-Hohlprofile verbaut.
Das passt schon.

Ohne Probleme.
-> Wenn man beim Hohlprofil bleibt.

Problematisch sind die Übergänge zum Vollprofil (bei mir sind das die Übergänge zu den Flexgleisen).
Weil sich die Schienenprofile schon deutlich unterscheiden, gibt es bei sehr langsamen Geschwindigkeiten (und ich liebe Langsamfahrten ungemein) an genau diesen Stößen immer wieder Probleme.

Ja, und ich ärgere mich auch ständig darüber.
viele Grüße

Armin


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