Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

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fl_dutch
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Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#1

Beitrag von fl_dutch » Fr 24. Mai 2019, 00:02

Moin ins Stummiversum,

aktuell arbeite ich noch an meiner Testanlage Hafen-Rangieranlage "Hammeln". Allerdings machen sich so langsam Ideen und Pläne für die Nachfolgeanlage in meinem Kopf breit. Dieser Thread soll mir helfen, da langfristig (vielleicht so 2-3 Jahre) zu planen und mit euch zusammen eine coole Anlage zu entwickeln. Dazu zuerst mal der Fragenkatalog:

1. Titel
Europort Hammeln (so hatte ich den Hafen der Testanlage bereits getauft)

2. Spurweite & Gleissystem
Die Spurweiste ist schonmal klar: H0
Das Gleissystem bereitet mir aktuell noch Kopfzerbrechen. Aktuell fahre ich 3-Leiter. Für die neue Anlage würde ich allerdings gerne Betonschwellengleise nutzen. Daher bin ich da noch offen. Das Rollmaterial liesse sich sicherlich teilweise umrüsten. Ich scheue allerdings ein wenig die Weichenpolarisation und die Rückmeldefunktionalitäten (das haben andere aber auch inbekommen.

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Kommt, sobald Flickr wieder funktioniert :)
Der Kellerraum hat ca. 3,30x8,00m

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Angedacht ist aktuell ein gestrecktes E, definitiv Segmente oder auch Module

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Links neben der Tür sollte ein Bastelplatz eingeplant werden (Schreibtisch 120x70cm). Für die Steuerung habe ich einen mobilen Tisch auf Rollen (ca. 80x60cm). Zwischen den Schenkeln des E sollten 80cm Platz sein, damit ich da nirgends böse anecke.

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Betriebsbahn/Hafenbahn, Fokus liegt auf der modellhaften Abbildung der Betriebsabhläufen des Hafens

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Da bin ich mir noch nicht einig - toll wäre es, die Hafenbahn als Anschluss an eine elektrifizierte Hauptbahn darzustellen. Ich kann mir das aber auch für eine Nebenbahn vorstellen. Auf der Bahnstrecke soll auch Personenverkehr stattfinden (schön wäre IC und Regionalverkehr --> Analog zur Bahnstrecke im Emsland),

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Keine Vorgabe - so wie es passt. Je größer, desto besser.

4.4 Maximale Steigung
3 bis 3.5% im Wendel

4.5 Maximale Zugslänge
Schön wären Züge mit bspw. 11 4-achsige Epoche VI Kesselwagen (analoge Länge mit Containern etc.) , DoSto IC auf Hauptstrecke

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
60 cm, für den Wendel ca. 120cm

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
entfällt, ggf. oberhalb des Gleiswendels

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
90-100 cm

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Schattenbahnhof wäre gewünscht, Fiddle Yard wäre bei den Zuglängen zu kurz, kommt aber evtl. doch in Frage, ggf. klappbar/beweglich über Basteltisch und vor Tür.

4.10 Oberleitung ja / nein
Auf Haupt-/Nebenstrecke und ggf. Abstellung, Hafengleise nicht elektrifziert.

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
Digital. TAMS MC + Handcontrol vorhanden

5.2 Steuern analog oder digital
Digital. TAMS MC + Handcontrol vorhanden, Decoder basierend auf Ardunio, Signaldecoder von QDecoder (ggf. auch Arduino, mal schauen)

5.3 PC-Steuerung
Windigipet bereits vorhanden

6. Motive
6.1 Epoche
Vorranging Epoche VI, Loks aber auch typische ältere Dieselloks die aktuell noch bei den Privaten fahren.

6.2 Bahnhofstyp(en)
- kleiner Durchgangsbahnhof für Personenverkehr, quasie eher ein Haltepunkt (bspw. Bahnhof Haren im realen Vorbild), ggf. mit Überholgleis
- Abestellbahnhof/Abstellgruppe für die Hafenbahn

6.3 Landschaft
- Norddeutscher Binnenhafen - keine Hügel, keine Berge, man sieht heute, wer morgen zu Besuch sein wird ;).

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
- vorrangig Industrie/Gewerbe:
- Containerumschlag
- Schrottumschlag
- Getreideumschlag
- Ölhafen
- ggf. Schwerlastkai
- Spedition/Lagerhalle
(sind teils schon auf der Testanlage angedeutet, aber da fehlt der Platz)

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
- kleines Betriebswerk mit einständigem Lokschuppen und ggf. kleine Waggonausbesserung jeweils der Hafenbahn
- verortet oberhalb des Gleiswendels?

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
- diverse 3-Leiter Loks (vorrangig Diesel)
- Containerwagen
- offene Güterwagen
- Kesselwagen
- Großraum Schiebewandwagen für die Spedition
- kleiner Bauzug

7.2 Vorhandener Gleisplan
- noch nicht vorhanden (erste Idee hoffentlich am Wochenende, ggf. auch erstmal grobe Skizze)
- Vorbilder: Eurohafen Emsland (Hafen), GVZ Dörpen (Container, Spedition, Lagerhalle), Hafen Hanau (Gleisanlage mit Abstellgruppe, Tanklager), Hafen Osnabrück (Schrottumschlag, Tanklager), Bentheimer Eisenbahn (Betriebswerk)

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Primär Einzelspieler ist aber auch so gedacht, dass mehrere spielen könnten.

7.4 Budget
- wies kommt

7.5 Zeitplan
- 5-10 Jahre

8. Anhänge
Links zu den Häfen bei Google Maps:
- Eurohafen Emsland
- GVZ Dörpen
- Hafen Hanau
- Hafen Osnabrück
- Bentheimer Eisenbahn

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cs67
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#2

Beitrag von cs67 » Fr 24. Mai 2019, 09:29

Hallo Jens,

zu aller erst ein herzliches :welcome: in der "Planungsabteilung" und ein dickes Lob für einen vollständig und detailliert ausgefüllten Fragebogen.

Aber war auch nicht anders zu erwarten :mrgreen:
Habe mir bei der Gelegenheit nämlich mal deine Testanlage angesehen und muss sagen: Sehr gelungen - tolle Details :!: :gfm:
Sollen Teile davon auch auf der neuen Anlage verbaut werden ?
fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
Der Kellerraum hat ca. 3,30x8,00m
Die Raumgröße ist ja schon mal ein Pfund :wink:
Obwohl ich nicht ganz der Hafenexperte bin, aber vielleicht doch die ein oder andere Hilfestellung in der Planung leisten kann,
stelle ich also hier mal meinen Fuß in die Tür, zumal wir bei der Planung anscheinend nicht in Hektik verfallen müssen. :mrgreen:
fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
.... langfristig (vielleicht so 2-3 Jahre) zu planen und mit euch zusammen eine coole Anlage zu entwickeln.
Freue mich auf Raumplan und erste Gleisplanentwürfe - Hau rein :D

Übrigens ...
fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
4.4 Maximale Steigung
3 bis 3.5% im Wendel

4.5 Maximale Zugslänge
Schön wären Züge mit bspw. 11 4-achsige Epoche VI Kesselwagen (analoge Länge mit Containern etc.) , DoSto IC auf Hauptstrecke
... bei der Zuglänge sollten wir wohl bei unter 3% bleiben :oops:
Herzliche Grüße
Christoph

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E-Lok-Muffel
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#3

Beitrag von E-Lok-Muffel » Fr 24. Mai 2019, 10:13

Hallo Jens,

Ich glaube ich habe mich ganz zu Anfang der Planungsphase von Hammeln 1.0 mal gemeldet, den Bau aber nur aus der Ferne verfolgt :shock: , Wahnsinn, was Du da auf die Beine gestellt hast :gfm: .

Jetzt solls also eine Nummer größer werden. Landschaftliche Ausgestaltung kannst Du, keine Frage, da bist Du mir meilenweit voraus, Da ich mich jedoch schon mit der Beplanung eines ähnlich großen Raumes ( DEO s.u. ) beschäftigt habe, will ich Dir meine Ideen zu Deinem Thema nicht vorenthalten.

Bei "Hafen-Anlage in Norddeutschland" fällt mir immer die tolle Umsetzung von Kollege Manfred ( aka RümHart ) ein. Völlig anderes Konzept, trotzdem sehenswerte Umsetzung finde ich...
Manfred hatte den Deich zum Meer als Anlagenabschluß zur Wand hin geplant, So ähnlich stelle ich es mir auch bei Dir vor, wobei auf der Deichkrone / dem Damm dann die Hauptstrecke verliefe ( hochwassersicher ). Der Hafen im Vordergrund kann durch einen Dammdurchlass / Deichdurchstich mit Flut-Tor erreicht werden...
Wenn die Hauptstrecke in Hochlage kommt, wäre auch der Haltepunkt in Hochlage, d.h. die Verbindung zum Hafen könnte durch eine Arkaden-Lösung analog Berliner Stadtbahn erfolgen...

Schwierigkeiten bereitet mir nach wie vor die Tarnung der Abfahrten in den SBF ( von wegen Wasserlinie und so :wink: ). Den Wendelberg als Klassiker hattest Du schon ausgeschlossen, die Strassenbrücke als Alternative müsste von den Dimensionen schon gewaltig sein, um einen Binnenhafen des projektierten Ausmaßes zu überbrücken, ich denke da an die Pylon-Brücken von Faller ( alá Köhlbrand-Brücke ), jedoch: wenn man diese in "see-gängiger Höhe" anbringt, ist die Tarnung wieder futsch :roll: ...
Das beste wäre - glaube ich - eine vorgezogene Kulisse, hinter der die Trasse einfach verschwindet, getarnt werden könnte das ganze mit Deinen phantastischen Industrie-Bauten wie den Getreide-Silos auf der einen und z.B. einer Raffinerie/ Tanklager auf der anderen Seite...

Eine Mittelzunge ist sehr gut geeignet, um dem Hafen mehr Platz zu genehmigen, allerdings ist eine 90°-Kurve ein ziemlicher Platzfresser, wenn Du große Radien einsetzen willst, und die Länge der Mittelzunge begrenzt ist ( bei 2 m Zungen-Länge und R9 ist das Gleis entlang der Mole gerade mal nur noch 1 m lang ). Meiner Meinung nach würde sich damit eine schräg stehende Zunge mit einem diagonalen Hafenbecken, ggfs. eine "gekröpfte" Gleisführung ( S-Kurve ) mit einem Wand-parallelen Hafenbecken besser eignen... wobei jeweils die Hafenbecken als entnehmbare Abdeckung für den Wartungsgang fungieren könnten...

Ob Du tatsächlich noch eine Übergabe-Gruppe und/oder einen offenen Abzweig gleisplanmäßig unterbringen kannst, weiß ich gar nicht genau, jedoch ist möglicherweise hier weniger mehr, da Du auch reichlich Platz brauchst, um Deine Ausgestaltungskünste zur Geltung kommen zu lassen; trotz der 8 m Raumlänge wird das kaum reichen, einen halbwegs vorbildhaften Güterzug zu zerlegen, um ihn dann auf die Hafengleise zu verteilen. d.h. die Güter-Halb- oder Viertelzüge, die Du dann an Deinen Molengleisen "verarbeiten" kannst, müssen aus dem SBF kommen...
Ich sehe das vom Konzept her eher spartanisch: Hauptstrecke als Rundkurs mit Wendeln/Rampen an jedem Ende in den SBF, Ausleitung der Hafenbahn eine Wendel-Umdrehung tiefer, möglicherweise Fiddle-Yard unter der Mittelzunge oder an der freien gegenüberliegenden Wand ( sehr schmal! ).

Zur Wahl des Gleissystems bzw. Verwendung von Betonschwellen-Gleisen kann ich nur sagen: die meisten Weichen liegen immer noch auf Holz, Flexgleise mit Puko-Bändern zu versehen, scheint kein Hexenwerk zu sein...
Wenn Du jedoch sowieso nicht mehr mit den Puko-Gleisen zufrieden bist, oder die Beschränkungen bei der Weichen-Auswahl nicht akzeptabel sind, dann steht ein Wechsel an...
Mit DC-Gleisen und v.a. -Weichen hast Du viel mehr Möglichkeiten, bei AC musst Du immer auf die Gleisgeometrie Rücksicht nehmen, um "gefällige" Gleisverläufe und Weichenstrassen zu bekommen, braucht es einfach mehr Platz...

Ich hoffe, Du kannst mit meinem "Geschreibsel" etwas anfangen...

Gruß und schönes WE
uLi
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#4

Beitrag von volkerS » Fr 24. Mai 2019, 12:21

Hallo Uli,
warum die Zufahrt zum SFB nicht als Rampe unter die Wasserlinie? Lass die Bahn doch einfach einen Seitenarm des Hafens unterfahren. Im Hafen Rotterdam Europort überquert/unterquert die N15 den Calandcanaal direkt nebeneínander auf der Calandbrug als auch mit dem Thomassen Tunnel.
Die parallele Bahnlinie ist dort zwar auch auf einer Brücke geführt, wäre bestimmt auch als Tunnel möglich.
Volker

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ET 65
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#5

Beitrag von ET 65 » Fr 24. Mai 2019, 18:52

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
...2. Spurweite & Gleissystem
Die Spurweiste ist schonmal klar: H0
Das Gleissystem bereitet mir aktuell noch Kopfzerbrechen. Aktuell fahre ich 3-Leiter. Für die neue Anlage würde ich allerdings gerne Betonschwellengleise nutzen.
Hallo Jens,

auch von mir ein "Welcome" bei den 'größeren' Anlagenplanungen.

Betonschwellengleise auf 2,5 mm Profil oder auch auch niedrigem Profil, sowie Betonschwellenweichen sind heute kein Problem mehr. Das gibt es auch von Tillig.

Was ich in diesem Zusammenhang noch interessanter finde, ist das im Straßenbelag verlegte Gleis mit Rillenschienen.

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
Daher bin ich da noch offen.
Die Frage, ob 3-Leiter oder 2-Leiter kannst nur Du Dir selbst beantworten. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile.

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
Das Rollmaterial liesse sich sicherlich teilweise umrüsten. Ich scheue allerdings ein wenig die Weichenpolarisation und die Rückmeldefunktionalitäten (das haben andere aber auch inbekommen. ...
Die Weichenpolarisation ist unterschiedlich aufwändig für die Gleissystem Peco und Tillig. Beide werden aber im Netz und auch hier im Forum gut beschrieben. Einfach mal danach suchen.
Die Rückmeldung ist einfach: Eine Schiene trennen, Kabel dran und an Rückmeldebaustein anschließen.

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
... Der Kellerraum hat ca. 3,30x8,00m

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Angedacht ist aktuell ein gestrecktes E, definitiv Segmente oder auch Module ...
Da bin ich schon gespannt, wie dieses "E" auf den 3,3 x 8,0 m entstehen soll. :?

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
...4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Betriebsbahn/Hafenbahn, Fokus liegt auf der modellhaften Abbildung der Betriebsabhläufen des Hafens ...
Für mich heißt das, dass Du auch das Rangieren, Zugteilung und Zugzusammenstellung Wert legst.

Auch wenn Neuss und Düsseldorf nicht im Norden liegen, möchte ich auf beide Häfen aufmerksam machen. In Düsseldorf könnte auch noch der Hafen Reisholz interessant sein.

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Da bin ich mir noch nicht einig - toll wäre es, die Hafenbahn als Anschluss an eine elektrifizierte Hauptbahn darzustellen. Ich kann mir das aber auch für eine Nebenbahn vorstellen. Auf der Bahnstrecke soll auch Personenverkehr stattfinden (schön wäre IC und Regionalverkehr --> Analog zur Bahnstrecke im Emsland), ...
Neuss und Düsseldorf bieten hier Auswahl an.

fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 00:02
... 4.5 Maximale Zugslänge
Schön wären Züge mit bspw. 11 4-achsige Epoche VI Kesselwagen (analoge Länge mit Containern etc.) , DoSto IC auf Hauptstrecke ...
Wie kommst Du ausgerechnet auf elf Waggons oder 88 Achsen oder 880t Zuggewicht?

Für eine automatische Steuerung der Rangierbewegung mit Windigipet sind egal bei welchem System ausreichende Rückmeldeabschnitte auch in den Rangiergleisen erforderlich.
Unbedingt auch auf die Position der Entkuppler achten. Je nach Radius könnte man komplett auf Kadee umsteigen oder Zuggarnituren mit Kurzkupplung fahren und nur die Zugenden mit Bügelkupplungen versehen. :wink:

Aber warten wir erst einmal auf die Skizzen und Deine Gleisplanvorstellung.

Gruß, Heinz
Zuletzt geändert von ET 65 am Fr 24. Mai 2019, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
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Joak
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#6

Beitrag von Joak » Fr 24. Mai 2019, 18:53

Moin Jens,

warum so weit in die Ferne schweifen? :wink: Schau Dir doch einmal den Bhf Bremen Vegesack an...
Oder diesen Thread 8)
Grüsse
Hauke

Platzmangel ist die Unfähigkeit aus dem Vorhandenen etwas zu erschaffen :redzwinker:
www.moba-kahlsberg.de

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#7

Beitrag von fl_dutch » Fr 24. Mai 2019, 21:49

Moin tosomen,

Flickr ist wieder online. Daher mal eine Raumskizze mit der groben E-Idee:

BildHammeln v2 - Raumplanung by Jens Broens, auf Flickr

Hey, danke für euer bisheriges Feedback - ich bin begeistert :)

@Christoph
Merci für den Hinweis auf < 3% für das Wendel - so in etwa hatte ich das schon befürchtet :). Was und ob ich etwas von der aktuellen Anlage übernehmen werde, weiss ich noch nicht ... Wahrscheinlich wird sich das auf die Qdecoder beschränken. Gebäude würde ich in Zukunft möglichst im Selbstbau machen - das hat mit bei der aktuellen Lagerhalle gut gefallen. Die einständige Lokwerkstatt steht ja noch an.

@Uli
Vielen Dank für deine Ideen - die würden glatt Lust machen, etwas in Richtung Seehafen zu machen! Die Anlage von Manfred kenne ich (da steht noch ein Besuch aus, denn Manfred wohnt nur 30 km entfernt, wird aber gerade seiner Segelleidenschaft frönen) und im Nachbarforum wird der Bau weiterhin beobachtet :). Allerdings spielt Manfreds Anlage tatsächlich "achtern Diek" in Emden - für Hammeln süch dat anners ut (sieht das anders aus). Hammeln spielt als Binnenhafen, und orientiert sich auch an solchen. Je nach Lage ist da nicht mehr viel mit Deich.

Deine Ideen die "Abfahrten" irgendwie wegzutarnen spuken aber hier auch ein wenig rum. Richtung Wendel würde ich mich ggf. an Manuels Rollbahn "Uhlenborn" orientieren, wo die Bahn unter einer Autobahnbrücke in den Wendel verschwindet. Das muss nicht zwingend eine Autobahnbrücke sein, sondern es könnte auch ein zweispuriger Teil eines Hafenzubringers sein.

Zum "E" Design habe ich dich ggf. auf den falschen Pfad gelenkt - das "E" wäre in der Breite langgezogen, nicht in der Höhe. So hätte ich 3 schmale Schenkel - 2x an der Wand, 1x in der Mitte - schön schmal mit ausreichend Länge :). Siehe Raumplan, der mittlerweile online ist. Aber das Problem des Radius ist schon klar. Die Haupstrecke sollte schön geschwungen sein oben - die Zufahrt zu den Gleisen am Kai darf als "Industriegleis" aber auch gerne "enger" werden (nein, nicht Märklin Industriegleis, aber vielleicht irgendwas anderes passendes).

Die Mischung von Betonschwellengleisen und Holzschwellenweichen war mir auch schon aufgefallen. Das ist schonmal gut - aber auf Hauptstrecken wird dann doch peu a peu umgestellt. Der Zubringer zum Eurohafen Emsland wurde übrigens letztes Jahr von Holzschwellen auf gebrauchte Betonschwellen umgebaut, die Holzweichen sind aber liegengeblieben.

Auf der linken Seite kam mir heute beim Radeln ein horizontaler Fiddleyard (4-5 Gleise sollten da reichen)... Aber da sind auch schon einige am Selbstbau gescheitert :roll:

Je länger ich überlege, desto eher geht es in Richtung DC...

Ideen sind immer willkommen, auch wenn ich nicht alles umsetzen kann - aber ich sehe es aktuell als Brainstormingphase (ok, dann sollte ich nicht kommentieren... *hmpf*) - da ist alles gewünscht, manchmal führt Querdenken zu richtig coolen Lösungen :) Also immer her mit deinen Anregungen.

@Heinz
Hui - viele Anregungen - auch dir vielen Dank!
Thema Betongleise: jou, aber eben nicht als 3-Leiter von Märklin :). Ich habe allerdings schon die neuen Piko Betonschwellegleise und Weichen hier und wollte mit Pukobändern von Ebert und/oder Weinert mal testen. Es gibt soviele schöne Gleisanbieter... Da muss ich einfach mal schauen, was mir die schicksten Möglichkeiten bietet.

DC scheint sich innerlich immer mehr zu festigen. Die Rückmeldung ist aber aufwendiger - im Rangierbetrieb muss jeder Waggon mit möglichst jeder Achse (ggf. Achsenpaar) rückmeldefähig sein. Nachdem auf Manuels Uhlenborn unlängst Widerstandslack zum Abbrennen eines Waggons geführt hat (haarscharf an der Vollkatastrophe vorbei), bin ich da etwas kritisch - das funzt bei Märklin besser. Vielleicht muss es im Hafen auch gar nicht automatischer Betrieb sein und ich kann dort bzgl. der Rückmeldung etwas freier Arbeiten - mal sehen, da muss ich in der aktuellen Testanlage endlich mal ein wenig aufräumen und mich mal wieder intensiver mit Windigpet beschäftigen.

Danke bzgl. des Hinweises auf Neuss und Düsseldorf. Den Duisburger Hafen hatte ich bereits per Rundfahrt erkundet. Die Rheinhäfen sind alle ziemlich cool, aber auch vielleicht alle eine Ecke zu groß. Die kleineren Häfen, die ich gelistet hatte sind einfach übersichtlicher :). Auch was die Schiffe angeht sind die kleineren Binnenhäfen (etwas) entspannter. Ein Rheinschiff der 110m Klasse sind 1,26m ... da reichen mir die aktuell (immer noch) im Bau befindlichen 85m vollkommen aus.

Die 11 Kesselwagen sind das, was bei Oiltanking in Hanau in die 1-gleisige Be-/Entladung passt :), dito im Magdeburger Umschlag und Tanklager (MUT) - dort jedoch 2-gleisig. Ja, ein Ganzzug wären ein paar Waggons mehr - aber so komme ich zumindest bei der Entladung auf etwas das dem Vorbild entspricht.

Die Hinweise auf die Kupplungen sind prima. Wenn man mit Ganzzügen agiert, werden diese meist eh erst wieder im nächsten Rangierbahnhof zerlegt. Das bräuchte ich dann gar nicht mehr abbilden. Einige Rangierloks sind aktuell mit Telex-Kupplungen versehen - optisch nicht schick, aber dafür funktionell :).

Raumplan und grobe E-Idee ist ja jetzt da. Erster Gleisplan wird dauern - eigentlich wollte ich heute ein wenig dran arbeiten, aber ich glaube ich werde erstmal grobe Ideen in den Raumplan schreiben...

@Hauke
Bremen ist weiter weg als Osnabrück ;) Der Hafen Vegesack im Luftbild hat aber was - wenn ich in der passenden Epoche bauen würde. Die damalige Situation mit vorgelagertem Kopfbahnhof hat was. Heutzutage liegen dort aber nur Yachten und dort wo die Hafengleise waren prankt jetzt der Hinweis auf McDonalds in Google Maps :(. Bin halt Epoche VI Dieselliebhaber :fool: . Für die Bremer Häfen bzw. Hafenbahn gibt es übrigens die Gleispläne zum Download.


Ich werde dann nur erstmal ein wenig im Raumplan rumkritzeln, damit ihr eine Idee bekommt, was ich in etwa wo verorten würde. Bzgl. des Gleisplanes werde ich mal schauen, wie weit ich hier auf dem Campingplatz mit dem Laptop so komme :).

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#8

Beitrag von fl_dutch » Fr 24. Mai 2019, 22:42

PS: Da wollte ich gerade fix eine 2. Übersicht hochladen - Flickr wieder offline... Naja, nicht so einfach ein komplettes System in dem Umfang zu migrieren.

@Heinz: Ich hatte noch nichts zum Rillengleis geschrieben. Danke für den Link auf deinen informativen Thread. Im Nachbarforum gibt es da auch eine coole Umsetzung: Projekt "H" - Hafenmodul für die Forumsbahn von User StEn

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#9

Beitrag von fl_dutch » Sa 25. Mai 2019, 09:22

Moin,

Flickr scheint wieder so zu funktionieren, wie es soll.

Hier nun also die grobe Übersicht, welche Industrie / Gewerbe ich wo ansiedeln möchte:

BildAufteilung Bereiche Hammeln v2 by Jens Broens, auf Flickr

Für die Abstellgruppe (3-4 Gleise) habe ich eine Länge von 3,5m angedacht.

Der Haltepunkt/Bahnhof ist aktuell bei ca 1m und soll nur für Regionalzüge als Halt dienen. Vorbild so grob Bahnhof Haren / neuer Bahnhof Dörpen.

Der Getreideumschlag darf in etwa 1,5m in Anspruch nehmen. Das würde ich analog zum aktuellen Hammeln gestalten mit Förderbrücke, aber hier mit "Trichter" für den Umschlag vom Schiff (nicht mit Sauger), der per Bagger gefüttert wird. Auch eine Waggon Be-/Entladung wäre evtl. noch schick.

Container: 2.3m - Faller Brücken. Gestaltung weiss ich aktuell noch nicht.

Hinter Container- und Getrteideumschlag könnte ich mir ggf. eine Hintergrundkulisse vorstellen, um ein wenig von der Abstellgruppe optisch zu trennen.

Auch das Tanklager soll mehr als 2m bekommen (damit ich meine 11 Kesselwagen unterbringe).

Schrotthändler: 1m (da können die Waggons dran vorbeigeschoben werden).

Spedition/Lagerhalle: auch ca. 1m.

Schrotthändler und Spedition könnte ich ggf. nutzen, um die Einfahrt in den vertikalen Fiddleyard wegzutarnen.

Das sind so die ersten unreflektierten Ideen. Abstellgruppe, Containerumschlag und Tanklager würde ich relativ fest verorten, der Rest ist flexibel.

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#10

Beitrag von ET 65 » Sa 25. Mai 2019, 14:06

Hallo Jens,

das sieht so aus, als hättest Du zwei Hafenbecken parallel liegen, wobei am äußersten die Strecke vorbeiführt.
Ich weise da nochmal auf den Neusser Hafen hin, denn dort sind einige Parallelitäten vorhanden. :wink: Dass die Längen gekürzt werden müssen, ist dabei selbstverständlich.
fl_dutch hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 22:42
... Im Nachbarforum gibt es da auch eine coole Umsetzung: Projekt "H" - Hafenmodul für die Forumsbahn von User StEn
Danke für den Link. Werde ich mir in Ruhe ansehen.

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#11

Beitrag von 44 390 » Sa 25. Mai 2019, 17:21

Hallo Jens

Ich fande dein noch aktuelles/altes Projekt schon sehr cool, und jetzt auf so einer Fläche neubauen, ich bin sehr gespannt.

Zum 3L/2L : Ich habe den umstieg vor 3 Monaten gemacht und auf keinen Fall bereut. Ich glaube du hast auch Mä aus der "Hobbyserie", die dürften sich umbauen lassen, werf mal einen Blick auf die Drehgestelle von Innen, die Radschleifer sind da via Kabel zusammengeschlossen.

Du hast ja primär Einzelspieler angegeben, ab und an auch Mehrspieler, da käme bei mir die Frage auf ob man nicht den linken Schenkel der Hauptstrecke zu Gute kommen lassen? :pflaster:

Grüße Paul

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#12

Beitrag von fl_dutch » Sa 25. Mai 2019, 18:46

Moin,

nachdem ich mich heute Vormittag ein wenig mit Wintrack vergnügt habe ging’s erstmal mit dem Rad durch die Gegend - was man halt so bei Sonnenwetter auf dem Campingplatz so machen kann :).

@Heinz
Danke fürs nicht locker lassen - jetzt habe ich mir bei ner Tasse Kaffee nochmal den Neusser Hafen aus der Luft angesehen. Und auch nochmal auf der Webseite des Hafens, weil ich den Übergabebahnhof nicht gefunden habe in Google Maps :oops: . Dort gibt es eine Hafenkarte zum Download als pdf-Datei - sehr praktisch inkl Gleisanlagen :D. Der Düsseldorfer Übergabebhf. ist schön kompakt - da könnte ich mit vorstellen ein wenig abzuschauen, auch wenn mein Layout eher so ausschaut wie in Hanau.
Meine Abstellgruppe wäre dann also eher ein Übergabebahnhof?! An dem Schenkel plane ich kein Hafenbecken. Hafenbecken ist nur der Bereich zwischen linkem und mittlerem Schenkel.
Die Häfen Osnabrück, Dörpen sind hier in kurzer Reichweite und beide schon fotografisch erkundigt. Am Eurohafen fahre ich fast täglich mit dem Rad vorbei :) - da schaut man natürlich erst mal in der direkten Nachbarschaft. Da ich dieses Jahr auch nochmal in Köln bin, wäre auch nochmal nen Abstecher nach Neuss/Düsseldorf drin.

@Paul
Danke dir für die netten Worte zum aktuellen Projekt. Und ebenso für die Tips zum möglichen Wechsel - das muss ich mir echt mal anschauen.
Bzgl. Des linken Schenkels ist mein Gedanke aktuell so, dass dort die Hauptstrecke (evtl. auch erhöht) hinter dem Tanklager etc. entlang läuft und dann auf Höhe der Spedition im vertikalen Fiddle-Yard enden könnte. Vielleicht könnte man aber auch einen Lift in einen Schattenbahnhof vorsehen, oder das kombinieren ... hmmmm.
Naja, Hauptstrecke würde ich gerne im unteren Bereich zur Geltung kommen lassen. Vielleicht mit Brücke, Fluss (?), Wiesen, Äcker etc. Bin mir da aber noch nicht sicher. Der Personenverkehr soll als Pendelstrecke (wie bei der großen Bahn halt) dargestellt werden, analog zur Emslandstrecke (evtl. etwas höhere Verkehrsdichte) mit ab und zu IC und häufig Regionalverkehr.
Ansonsten bin ich halt Gewerbe- u. Industrieliebhaber :).

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#13

Beitrag von fl_dutch » So 26. Mai 2019, 11:24

Moin ins Stummiversum,

ich habe mal einen ersten (!) Gleisplanversuch unternommen (nicht gleich hauen) - und dabei gleich mal den Haltepunkt geopfert :). Vielleicht ist eine eingleisige Nebenstrecke mit Haltepunkt und Ausweichgleis doch sinniger, mit Regionalverkehr und einem durch Umleiter auf die Strecke verirrtem IC oder so.

Hier der Plan (wer es größer haben will, draufklicken und bei Flickr schauen!)

Bildgleisplan_hammeln2_v1 by Jens Broens, auf Flickr

So zumindest habe ich es mir gedacht. Man sagt ja generell, nicht parallel zur Anlagekante, aber das hat im aktuellen Projekt eher zu Problemchen geführt - aber wird vielleicht nochmal getestet, allerdings nicht am Kai - denn sonst müsste ich zuviel Wasserfläche opfern :).

Gleis ist übrigens Tillig Elite (so als erste Idee) - da tue ich mich als Märklinist mit der Weichenvielfalt echt schwer ^^.

Weiterer Knackpunkt: die Schiebebühnenidee (da ist erstmal die Märklin Bühne drin, wenn dann aber Selbstbau) ... Das passt vom Wendel her nicht. Kleine Lokwerkstatt und ne Halle für Wageninstandhaltung wäre die Idee.

Und: in Wintrack fehlt noch der neue Märklin Containerkran. In 3D brauch ich des eigentlich nicht, aber 2D wäre schon schick - hat den schon jemand wo gesehen?


BernhardI
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#14

Beitrag von BernhardI » So 26. Mai 2019, 12:40

Hallo Jens,

erstmal Gratulation zum Anlagenthema und zur Epoche.

Ich habe keinen richtigen Gegenvorschlag, nur Bemerkungen und Anregungen:

- eine eingleisige Strecke muß keine Nebenbahn sein, es gibt reichlich eingleisige Hauptbahnen, auf denen ICs keine Umleiter sind. Betrieblich wär das fast noch interessanter, denn dann würde im Bahnhof öfter mal ein durchgehender Güterzug eine Überholung oder den Gegenzug abwarten.
- wenn ich mir den Betriebsablauf vorstelle mit dem Übergabebahnhof, dann sollen die Güterzüge wohl von links, von der Wendel kommen und dorthin abfahren, so ist der Gleisplan des Bahnhofs gestaltet. Das halte ich für nicht optimal, es ist doch schöner, wenn die Züge die sichtbare Strecke der Anlage nutzen zur An- und Abfahrt. Also würde ich entweder den Übergabebahnhof vom vertikalen Fiddleyard aus bedienen, dazu sollten mehr Bahnhofsgleise von rechts erreichbar sein, oder den Übergabebahnhof auf den unteren Schenkel legen, den Hafen dann nach oben.
- ein Haltepunkt an der im Hintergrund laufenden Strecke ist leicht möglich, ob ein- oder zweigleisig, vielleicht direkt am Hafen. Besonders cool sieht das aus, wenn die Strecke dabei erhöht ist, Strecke und Station auf einem teilweise gemauerten Bahndamm.
- Statt BW würde ich in der Ep. VI die Loks auf Wartegleisen parken oder einfach im Bahnhof abstellen. Über der Wendel könnte noch eine kleine Abstellgruppe für Wagen hin, Dein Bahnhof ist nämlich schnell ziemlich voll, wenn Wagengruppen länger auf Zustellung oder Abholung warten müssen. Auch ein moderner Anschließer wäre möglich, stattdessen oder zusätzlich.

Grüße,
Bernhard

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#15

Beitrag von cs67 » So 26. Mai 2019, 19:35

Hallo Jens,

bei deinem Anlagenkonzept hat es mir etwas in den Wintrack-Fingern gejuckt :mrgreen:

Grundsätzlich bin ich mir nicht sicher, ob du mit den langezogenen E-Schenkeln langfristig glücklich wirst.
Die Wege immer um den langen Mittelschenkel herum zu den einzelnen Bedienstellen sind doch recht lang.

Deshalb habe ich eine Anlagengrundform gewählt, die aus meiner Sicht mehr Bewegungsfreiraum und Bedienkomfort bietet.
Was die Hafenanlage selbst betrifft, hatte ich mir allerdings auch vorgestellt, dass dort deutlich mehr Rangieraufgaben im Sinne
von "Zerlegen/Zustellen" stattfinden sollen.

Dass deine Hauptstrecke auf der einen Seite ins Fiddle-Yard führt scheint mir eher suboptimal. Bei der Bedienintesität der Anlage wäre es ggfs.
besser, die Hauptstrecke autark betrieben zu können, während man mit den Aufgaben im Übergabebahnhof bzw. Hafen
beschäftigt ist.

Desalb habe ich ein Konzept gewählt, bei dem man von beiden Hauptstreckenangängen in den SBF kommt, so dass automatisierter
Verkehr auf der Hauptstrecke möglich ist. Von der Hauptstrecke geht es eingleisig in den Übergabebahnhof und dann in den Hafen.
Zusätzlich kann auch direkt vom SBF in den Hafen als auch umgekehrt vom Hafen in den SBF gefahren werden.

Dein erster Gleisplanentwurf zeigt mir jedoch, dass ich vielleicht in der falschen Richtung unterwegs bin :oops:

Nachdem ich ein wenig Zeit in den Plan vergraben habe, will ich ihn nun auch nicht vorenthalten und stelle ihn einfach mal als "Kontrastprogramm"
Vielleicht findet das ein oder andere ja doch Gefallen :wink:

Wünsche dir und allen Mitplaneren noch einen schönen Sonntag abend :!:

Bild

P.S.:
Plan ist noch in K-Gleis - geht mit Tillig natürlich genau so gut bzw. aufgrnd vorhandere IBW noch besser :wink:
Herzliche Grüße
Christoph

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#16

Beitrag von ET 65 » So 26. Mai 2019, 22:31

Hallo Jens,

ein komplett anderer Ansatz von meiner Seite. Ich habe einfach mal versucht, ein bisschen Hafenflair einzufangen. Ob's gelungen ist?

Bild

Bei Klick wird's groß. Verwendetes Gleissystem ist (wieder mal) Peco Code 75.

Und ein bisschen 3D von links nach rechts:

Bild

Bild

Bild

Gruß, Heinz

Edith bat um Drehen des Planes, wenn die 3D-Ansichten ergänzt werden
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#17

Beitrag von fl_dutch » Mo 27. Mai 2019, 12:26

Moin ins Stummiversum,

piuh - das geht ja voll ab hier - danke euch!

@Bernhard
Danke dir für deine Hinweise.
- Eingleisige Hauptstrecke gefällt mir gut - das werde ich mir anschauen. Als "Nicht-Bahner" bin nich mit den Gegebenheiten der großen Bahn nicht immer so vertraut. Für solche Feedbacks liebe ich das Forum hier!
- Ich hatte mir gedacht, dass man halt bei Einfahrt von rechts noch ein wenig rangieren muss. Im Hafen Neuss oder auch Düsseldorf ist die Zufahrt auch jeweils nur einseitig mit passenden Ausziehgleisen, wenn ich das richtig gesehen habe. Ich lasse deine Anregung aber mal wirken.
- Thema Haltepunkt: ja, leicht erhöht schleicht sich langsam ein und dank eingleisiger Hauptstrecke einfacher realisierbar
- Die Schiebebühne ist tatsächlich oversized :) - aber bei der initialen Planung darf man auch gerne mal etwas Unvernunft zeigen. Bei den privaten Bahnen gibt es aber auch durchaus sehr kleine Werkstätten. Sowas würde ich gerne nachstellen - teilweise sind diese Werkstätten auch nur zur Reparatur von vor Ort als defekt festgestellten Waggons da, so dass dort die Warteschlange nicht zwangsweise lang sein muss (allerdings habe ich mir das vor Ort noch nicht angeschaut) - die HPA hat sowas eingerichtet (wäre hier auf der Anlage aber zu groß), dito die Bentheimer Eisenbahn... Das wird sicherlich noch weiter eingedampft ;).

@Christoph
Ich bin baff. Wenn ich nu nen normaler Bahner wäre, würde ich das sofort so übernehmen - Ende der Planung :). Leider bin ich Hafenbahner. Dh. auch Schiffe wird es bei mir Maßstabsgerecht geben. Das hier übliche Binnenschiff hat im Maßstabe auf der Anlage immer noch gut 100cm Länge (Prototyp steht hier schon länger rum) und ca. 10-12cm Breite. Weiterhin sagt man, dass der Platz am Wasser teuer ist - dh. zuviele Gleise würde man dort nicht bauen. Der obere Bereich ist mir daher etwas zu gleislastig.
Soviel Zerlegung ist in Epoche VI leider nicht mehr da, bzw. wird dann hauptsächlich in den großen Rangierbahnhöfen gemacht, um die Waggons da auf verschiedene Ziele zu verteilen. Paradebeispiel ist da natürlich Maschen für den Hafen HH. Container oder Kesselwagen gibt es hauptsächlich als Ganzzüge. Evtl. mag es aber bzgl. Zerlegung doch den ein oder anderen gemischten Güterzug geben.
Sehr gut gefällt mir aber die schräge Anordnung der Übergabegleise. Auch die Hauptstrecke ist so der Knaller.
Da ich für meine Anlage sehr langfristig planen möchte, würde ich die Tiefe möglichst überall auf maximal 70cm beschränken - irgendwann ist man so alt, dass man nicht mehr hinten an die Anlage ran kommt (gut, da gibts einige Tricks).
Zum Ende nochmal vielen Dank dir für diesen geilen Entwurf - da sind Ideen dabei, die ich sacken lassen muss und die vielleicht den Weg auf die Anlage finden können.

@Heinz
Noch son geiles Teil! Hier gefällt mir besonders der Bahnhof im Kurvenbereich sehr gut. Ist im 3D-Bereich zwar nicht Epoche VI - aber das ist eigentlich egal :) - ist immer schöner, wenn man da ein wenig Ausgestaltung fürs Auge hat. Den kleinen Hügel finde ich cool - bei mir fehlen halt noch die Möglichkeiten die Zufahrt zum Wendel wegzutarnen.


Nochmal dickes Danke an alle für die vielen Ideen - ich bin überwältigt. Da aktuell wieder arbeitstechnisch viel zu tun ist, wird es bei mir mit einem angepassten Entwurf bis Pfingsten dauern. Zeit genug, die Ideen sacken zu lassen. Ich freue mich natürlich über jeden weiteren Input zwischendrin.

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#18

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mo 27. Mai 2019, 13:14

Hallo Jens,

Kaum ist man mal ein WE aus dem Forum verschwunden (Schönes Wetter!), schon geht hier die Post ab!

Wahnsinn!


So, da muss ich ja auch noch mal schnell nachlegen und eine Konzeptstudie meiner Idee auf den Tisch legen:
Bild

Konzept ist, die wand-ständigen Anlagenteile so schmal wie möglich zu halten um der zentralen Mittelzunge möglichst viel Raum zu geben.
Hier ist natürlich der Hafen angesiedelt, um den sich sprichwörtlich "alles dreht"

Idee ist hierbei, Haltepunkt (Inselbahnsteig) und Übergabe-Gruppe zu trennen. Am Haltepunkt der zweigleisigen Hauptstrecke befindet sich lediglich ein Übergabe-Gleis ( möglicherweise ein zweites, damit die Streckenlok "behandelte" Güterwagen gleich wieder mitnehmen kann), das aus beiden Richtungen angefahren werden kann, nach dem Abzweig taucht die Hauptstrecke rechts in einer großen Kurve weg, während die Hafenbahn sichtbar bleibt und unten auf einer schmalen Konsole in die Übergabegruppe mündet, die gleichzeitig als Fiddle-Yard dient. Da Hafenbahn stört keine Oberleitung, ganz an der Wand ist das Umfahr-Gleis, wenn Du also Gittermast-Leuchten nur zwischen dritten und viertem Gleis setzt und die Signalisierung Zwergen überlässt, hast Du auf den drei vorderen Gleisen keine Eingriffs-Behinderung, das Ziehgleis über dem Basteltisch kann gleichzeitig als Programmiergleis dienen, ist auch lang genug, um Züge zu teilen.

Die Güterzüge werden also aus dem Übergabegleis abgeholt, im Fiddle-Yard sortiert und dann über die Hafenbahn zurück in die Molengleise gedrückt, Wenn mehr Höhenunterschied gewünscht, kann die Trennung zwischen Übergabegleis und Hafenzubringer früher erfolgen, Übergabegruppe/FY mutieren dann zum Spitzkehren-Bahnhof!
Das ganze funktioniert natürlich sowohl mit Rangier-Lokomotiven der Hafenbahn, als auch mit Strecken-Loks mit Last-mile-Funktion (obwohl mir da - so glaube ich zumindest - noch kein Modell bekannt ist, dass mit automatischen Pantos ausgestattet ist).

Die Hafen-Zunge ist von beiden Seiten "bespielbar" und soll wie ein riesiger Time-Saver funktionieren.
Die Hafenzunge kann fest installiert oder als überbreites Modul gebaut werden, dann wäre der Bereich des oberen Hafenbeckens ggfs. komplett auszugestalten...

Die Gleise sind hier nur mal ganz willkürlich gelegt, um zu probieren, was machbar ist. Sinnvoller wäre z.B. den Bahnhof diagonal nach links vorne laufen zu lassen dass Du in der linken Wendel aussen herauffahren kannst, aber ich glaube, Du erkennst auch so, auf was ich hinaus will :wink:

Viel Spaß am Weiterplanen.

uLi
Zuletzt geändert von E-Lok-Muffel am Mo 27. Mai 2019, 15:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#19

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mo 27. Mai 2019, 15:06

Ach so, ich wollte ja eigentlich noch einen Kommentar zu Deinen eigenen Plänen machen:

Wenn ich richtig verstanden habe, endet die Hauptstrecke über dem Bastel-Tisch, d.h. point to point ( ohne Durchfahrgleise im SBF, da nur eine Wendel! ) Hier wären dann Wendezüge Pflicht, passt aber ohnehin zur Epoche.
Kannst Du machen. Trotzdem wäre eine Kehrschleife im SBF erforderlich, da Du sonst die Loks Deiner Güterzüge in der Tiefgarage umsetzen musst.

Nach wie vor sehe ich das E an der schmalen Seite Deines Raumes kritisch. Ich habe auch einen acht-Meter-Raum beplant, der allerdings mit 4 m Breite sechzig cm mehr hat als Deiner. Mir war schon eine freistehende Mittelzunge eines U zuviel.
Du willst den langen Schlauch dann auch noch durch eine 2 m lange Trennkulisse auf der Mittelzunge noch schmäler machen. Die Kulisse auf der Mittelzunge hat sicherlich Vorteile, da sie Dir hilft, Tiefe zu sparen (die Mittelzunge kann ja nur 60 cm tief werden), wie schon bei Hammeln 1.0 kannst Du mit Halbrelief arbeiten und somit nur andeuten als in der Tiefe auszugestalten, aber damit "zerteilst" Du Deinen schönen großen Raum - es geht die Großzügigkeit verloren...
Ich würde vorschlagen, dass Du - um einen räumlichen Eindruck zu erlangen - das Anlagen-Volumen real simulierst, z.B. mit leeren Umzugskartons etc., oder einfach erstmal die projektierten Anlagenmaße mit Klebeband in den Raum überträgst, um herauszufinden, ob der Raumeindruck unter der Anlagenform leidet ( Moba-Feng-shui :lol: ).

Gruß
uLi
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#20

Beitrag von fl_dutch » Mi 5. Jun 2019, 21:04

Moin ins Stummiversum,

das Pfingstwochende naht. Eure Vorschläge sacken zwar noch, aber ein wenig habe ich schon am Gleisplan gefrickelt - aber noch nix Vorzeigbares herausgekommen. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen werden.

@uLi: Danke dir für die Ideen. Das gibt nochmal einen weiteren anderen Blick. Das mit der Stellprobe ist nicht verkehrt - allerdings steht der Raum aktuell die nächsten 2 Jahre auf jeden Fall noch voll mit Lanparty Equipment :). Der Hintergrund deiner Kritik ist aber angekommen. Da muss ich tatsächlich mal intensiv in mich gehen...

Ein Mobakollege hatte mich dann letztens noch ermutigt, evtl. modultechnisch abseits der Kellerbahn zu denken. Mal sehen, ob das irgendwie auch unter einen Hut geht, denn so ganz von der Hand zu weisen ist die Idee nicht.

Wie auch immer, stellt sich mit aktuell die Frage des Gleissystems. Eine Mischung aus Beton- und Holz-, ggf. auch noch Stahlschwellen? Wenn man von Märklin kommt, wird man irgendwie erschlagen. Für den Schattenbahnhof hatte ich bereits überlegt, in Richtung GT-Flexgleise zu gehen. Die sind preiswert. Bei den Holzschwellen bin ich mir da wieder nicht so sicher. Und beim Beton hörts dann auf.

BildGleisauswahl by Jens Broens, auf Flickr

Ich habe mir mal eine kleine Auswahl Flexgleise geordert.
Von links nach rechts:
- Peco Streamline Holzschwellen Code 75
- Roco Line Betonschwellen
- Tillig Standadrgleis Betonschwellen
- Tillig Elite Betonschwellen
- Zeitgeist Betonschwellen als Bausatz Code 83

Es fehlt noch das Piko Gleis (Code 100 - war nu zu faul in den Keller zu gehen), Weinert Mein Gleis mit Betonschwellen und Peco Streamline mit Betonschwellen. Was meint ihr? Peco Streamline und Piko hätten übrigens den Vorteil, dass es dafür auch Weichen mit Betonschwellen gibt. Zumindest von der Hauptstrecke auf den Übergabebahnhof fände ich das gut *hmm*.

Im Rahmen der Recherche gefunden: Schwellenbroschüre von betonschwellenindustrie.de

Weiterhin habe ich in den letzten Tagen mal nach Lokliften Ausschau gehalten. Bevor ich sowas in der Anlage umsetze, sollte ich vielleicht einen funktionierenden Prototypen bauen. Ideen wie sind bereits vorhanden - es gibt bei Youtube diverse Eigenbauten zu bewundern, darunter auch einige einfache. Allerdings noch nichts mit 2,40m Länge ... mal sehen.

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#21

Beitrag von lernkern » Do 6. Jun 2019, 01:34

Tag Jens.

Willst du dann Pukostreifen in den Gleisen verbauen oder überlegst du den Umstieg? Ich will bitte keine Diskussion lostreten, es interessiert mich nur. Ich selbst fahre auf vielen Gleisen: H0 mit und ohne Mittelleiter und H0m, auch ohne.

Kennst du die Hafenbahn SNCF von Hans Hirsch aus der Nachbarschaft? Ueli baut Hafensegmente so, dass er sie in seine "Brücke am Doubs"-Anlage integrieren kann. Eventuell könntest du da für deine Modulidee ein wenig "spicken"...

Ich lese bei deiner neuen PLanung gerne mit, weil ich sehr sicher bin, dass etwas Tolles dabei rauskommt;-)

Viele Grüße

Jörg

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#22

Beitrag von E-Lok-Muffel » Do 6. Jun 2019, 08:13

Moin,
fl_dutch hat geschrieben:
Mi 5. Jun 2019, 21:04
Ein Mobakollege hatte mich dann letztens noch ermutigt, evtl. modultechnisch abseits der Kellerbahn zu denken. Mal sehen, ob das irgendwie auch unter einen Hut geht, denn so ganz von der Hand zu weisen ist die Idee nicht.
Module im so einem Keller gehen natürlich auch...

ABER: Je mehr Du auf Deine Anlage draufpacken willst, d.h. je komplexer die Anlage werden soll, je mehr musst Du Dich von der Modul-Idee verabschieden.
Wendeln und Rampen funktionieren mit Modulen nicht, Wenn Du zweistöckig bauen willst, brauchst Du (noch) mehr Abstand zwischen den Ebenen, weil Du den Modulkasten zur Eingriffshöhe addieren musst usw., usw.

...will alles gut überlegt sein...

Gruß und schönes - laanges - WE

uLi
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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#23

Beitrag von eifelhero » Do 6. Jun 2019, 15:58

Das Gleissystem ist ja eine Glaubensfrage,
und bei dir kommt ja noch erschwerend hinzu, das ganze Märklintauglich zu machen. :wink:
In meinen Augen der wichtigste Kritikpunkt wäre die Lieferfähigkeit in Zukunft . :!:
Ohne Zweifel das "schönste Gleis" ist das von Weinert, allerdings muß du dann auch eine Sammelbestellung im Wert eines Kleinwagens direkt vor Baubeginn machen, da der gute Rolf nicht mehr der jüngste ist, und wohl noch niemand weis, wie es dann weiter geht. 8)
ZEITGEIST scheidet für mich aus, da viele Fragen offen sind! :|
Roco scheidet für mich als Gleissytem aus "politischen" Gründen auch aus, denn was da mit Exeigentümer, Banken und Holding abgeht ist mir zu undurchsichtig. :oops:
Peco, mal abgesehen von Brexit oder doch nicht, bietet den Vorteil der unterschiedlichen Profilhöhen. Wobei die Schwellenlage? :)
Tillig gefällt mir sehr gut, verschiedene Schwellen, Weichenformen usw. Bei MKB zb bekommst du auch Lasercuteinsätze fürWeichen und Gleis, falls es mal über die Straße oder durch das Industriegebiet geht. :lol:
Piko wird wohl in meinen Augen zu den Überlebenen der Modellbahnhersteller in Zukunft gehören, da eigene Fertigung in China, vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis, und irgendwie immer ein Ohr an der Basis. :D
Aber zum Glück ist das nur meine Meinung. :zahnlos:
gruß aus der Eifel,
Heinz

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#24

Beitrag von fl_dutch » Fr 7. Jun 2019, 10:36

Moin ins Stummiversum,

da hier bereits mehrfach gefragt/angemerkt wurde: Pukos wird es auf der neuen Anlage nicht mehr geben. Das Rollmaterial ist noch nicht sooo zahlreich, dass es massiv ins Geld gehen wird. Ausserdem wird sich von den Märklin Modellen sicherlich das ein oder andere noch umbauen lassen - auch was die Loks angeht. Der Drops Märklin ist also gelutscht.

@Jörg
Diskussionen darfst du bei mir jederzeit gerne lostreten :). Ich weiss aber, dass einige Leute bereits auf den Begriff "Pukofahrer" mit Explosion reagieren... Ich bin da eher pragmatisch. Ich will Betonschwellen, die gibt es von Tante M nicht. Vor allem aber Rillengleise, die imho im Hafen Pflicht sind, wären mit Mittelleiter kaum vernünftig darstellbar.
Merci für den Hinweis auf die Hafenbahn SNCF - die kannte ich zwar, aber an die Modulebauweise hatte ich mich nicht erinnert.

@Uli
Oh ja :). Da hadere ich auch mit mir. Fremo und Co bieten sowohl tolle Möglichkeiten als auch viele Einschränkungen. Vielleicht könnte ich aber auch einen Teil (bswp. das Tanklager) in Form von Modulen bauen - mit entsprechenden Übergangsmodulen könnte man dann so ein Modul auch auf Treffen nutzen.

@Heinz
Von Pikos A-Gleis habe ich gerade im Hinblick auf Betriebssicherheit der Weichen bisher nur Positives gehört. Aber es ist natürlich auch Code 100 Gleis, das natürlich in einigen Modul-Gruppen nicht gewünscht ist.
Ich werde mal schauen, ob sich die diversen Flexgleise mit den Piko- oder Peko-Weichen kombinieren lassen.
Mir schwebt aktuell bei den Betonschwellen eine Kombination aus B70 und B58 vor - also Alt und Neu kombiniert. Werde mich aber auf nichts versteifen, denn wie du schon richtig angemerkt hast: im Rahmen einer langen Planungsphase kann noch viel passieren.

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Re: Hammeln v2 - Hafenbahnanlage Epoche VI - Langfristplanung

#25

Beitrag von fl_dutch » Sa 8. Jun 2019, 00:07

Moin in Stummiversum,

ich habe ein wenig am Gleisplan gearbeitet, dabei (sorry) auf meinem vorherigen Gleisplan aufgebaut. Die ein oder andere Idee ist bereits eingeflossen. Ich werde aber in einer nächsten Version nochmal schauen, ob ich den mittleren Schenkel noch irgendwie leicht geneigt reinbekomme. Auch will ich mir da nochmal Gedanken zu einem Mini-BW OHNE Schiebebühne ( :cry: ) machen.

Zunächst erstmal eine Legende zu den Gleisen:
- blau: generell erstmal alles was Hauptstrecke ist, allerdings eingleisig
- "mittelblau": die eigentliche Strecke
- "hellblau/cyan": 1-gleisiger Bahnhof / Haltepunkt
- "dunkelblau": Wartegleis für die Überholung von Güterzügen (gibt es sowas)?
--> damit könnte ich Überholungen/Gegenverkehr/Warten im automatischen Betrieb gut nachstellen?
- orange: der eigentliche Übergabebahnhof/Übergabegleise - so angelegt, dass ich die Hafenbahn komplett unter Verschluss stellen kann und der Betrieb auf der Hauptstrecke weitergeht
- gelb: Umfahrgleis für den Übergabebahnhof
- grün: Gleise der Hafenbahn
- magenta: Containerverladung
- pink: Getreideentladung/ -beladung Bahn
- ocker: Entladung Kesselwagen
- lila im Anschluss an die Hauptstrecke: sowas wie ein Loklift
- braun: Entladung offene Güterwagen Schrott
- helllila/flieder(?!): Laderampe Spedition für 2-3 Großraumschiebewandwagen

Die "Bäume" unten sind eigentlich Öltanks :).

Soouuu genug geschrieben, der Gleisplan (klicken zum Vergrößern):
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Bildgleisplan_hammeln2_1 by Jens Broens, auf Flickr

Ist natürlich noch nichts Schickes... Aber so bekommt man vielleicht eine Idee davon, wie der Betrieb laufen kann. Pendelzüge wären zwischen Schattenbahnhof und Loklift möglich. Nach manuellem Eingriff im Loklift-Fiddleyard könnten dann auch Güterzüge über die Brücke in den Übergabenbahnhof einfahren.
Die Hauptstrecke könnte man auf dem unteren Schenkel auch erhöht setzen. Argument dafür wäre eine folgende Brücke, die irgendwo in Nähe der Hafeneinfahrt den Fluss (mit Schiffahrt, daher höher) überqueren könnten. Die vorhanden Brücken führen evtl. über einen "toten" Flussarm oder einen anderen Zufluss oder nicht mehr genutzten alten Stichkanal. ok, evtl. weit hergeholt - im GVZ Dörpen gibt es sowas tatsächlich [url=https://www.google.de/maps/place/26892+ ... d7.3419972]Siehe Google Maps[/] - allerdings mit Straßenbrücke mit Rohrdurchlass und nicht mit großen Bahnbrücken - weiter nördlich gibt es dort übrigens auch die einspurige Hauptstreckenbrücke über den Küstenkanal. So ganz weit hergeholt ist es also doch nicht :).

Ich wünsche euch allen ein schönes Pfingswochenende.
Zuletzt geändert von fl_dutch am Sa 8. Jun 2019, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.

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