Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.
rainerwahnsinn
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#26

Beitrag von rainerwahnsinn »

melior hat geschrieben:Hallo Rainer,
...P50X-Befehle über eine serielle Leitung schicken (in Java) ist aber nicht sooo spannend...
Tschüß André
:lol:
Hallo André,
die serielle Schnittstelle hatte ich letztmalig vor ca. 18 Jahren mittels Pascal beglückt (Scanner, Messwaagen, Regalsteuerung usw.). :)
Die ist halt wirklich nicht der Brüller, aber für die Datenmengen von Digitalzentralen vmtl. auch hinreichend.

Frickel grade mit c# dran rum, geht recht gut, jedenfalls nachdem klar wurde, das RTS als Handshake her muss. :roll:
Mal sehen, was das P50X so hergibt. Ist immerhin verfügbar, was schon mal ein nettes Feature ist...

Und vielen Dank für den Hinweis: das BiDiB ist ja schon eine tolle Sache. :hearts:

Viele Grüße
Rainer...W

Cm3MoBa
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#27

Beitrag von Cm3MoBa »

Hallo OSD Fans,
Ich lese da nun schon seit einiger Zeit mit, leider ist es momentan etwas Ruhig geworden.
Trotzdem möchte ich nun auch meinen Senf dazugeben.
Zum einen denke ich haben sich auch hier ganz schnell die üblichen BH (Billigheimer) und WA (Will Alles) Lager gebildet. Ich denke die BH's werden auch auf diesen Weg kaum bekommen, was sie wollen. Klar reduziert OS die Endkosten, nur schon alleine eine recht simple Dekoder Hardware läßt sich kaum unter 5€ produzieren. Nur sind bei dem Preis gerade mal die Bauteile, die Platine und das Zusammenlöten enthalten. Schon ein primärer Test, Versand/Verteil Kosten, minimalste Verpackung usw. kommen da noch dazu. Somit bekommt man als Endkunde das 'leere' Ding für ca. 10€ und muss
nun selber die Firmware aufspielen und den eigentlichen End-Test machen. Ich denke da ist man besser dran, wenn man für ca. 12€ einen fertigen Dekoder nimmt (und für echte simpel Aufgaben gibt es die für den Preis schon).
Umgekehrt kostet eine echte Hochleistung Plattform sicher mehr, aber die bietet dann auch um ein vielfaches mehr. Nur mal so als Beispiel ein M054 hat 16k Flash und 4k Ram zu 90 Cent, ein NUC100 kommt auf 128k Flash und 16k Ram für gerade mal 2€ (jeweils bei 1000 Stk.).
Auch muss man bedenken, das die echt guten OS Progger kaum ein Interesse haben mal schnell die diversen Basis Codes aus dem Netz zusammen zu kopieren. So Dinge wie DCC/MM2 Empfang gibt es schon im mehrfacher Ausführung im Netz, einen brauchbaren PID Regler gibt es von jedem Controller Hersteller und das 08/15 NMRA Mapping ist genauso wenig eine Herausforderung.
Die echt guten OS Progger brauchen eine Herausforderung und somit auch eine Plattform, welche Ihnen das ermöglicht. Ich weiß wovon ich da rede, da ich selber schon bei einigen OS Projekten mitgemacht habe (Team Mediaportal, ...).
Ich würde mir eine Plattform wünschen, welche:
1. 40 ... 50V 'Fest' ist
2.
Einen starken Prozessor enthält, lieber ein paar k mehr Flash und Ram als zu wenig, siehe oben, da zahl ich lieber einen € mehr (Ok, Endkunde dann sicher 2€) als dass ich die eine oder andere Sache einfach aus Mangel an Flash oder Ram nicht machen kann.
3.
Einen I2S Sound Output, die 'altherkömmliche' 8 Bit PWM Sound Methode ist einfach schon fad und klingt auch mies. (Damit meine ich z.B.: LM49450 oder SSM2518, die Dinger sind kaum grösser als ein reiner PA).
4.
Klar, ein SoundFlash, auch hier lieber eine Nummer grösser als zu klein.
5.
Echt gut würden auch 4 'halbe' H-Brücken sein. Damit könnte man z.B.: einen C-Sinus Motor direkt ansteuern, oder 2 Motorige Fahrzeuge betrieben, oder einen 'Fahr' Motor + Lüftermotor für Rauchgeneratoren, oder halt einen 'Fahr' Motor + 2 starke FA's.
6.
Bei den Funktionsausgängen würde ich gerne 4x ca. 500mA und 6x < 300mA haben. Für 'alte' Fahrzeuge mit Glühlampen reichen 4 Ausgänge gut, bei modernen Fahrzeugen mit LED's kommt man mit 300mA dicke aus. Wobei man auch bei modernen Fahrzeugen z.B.: für Rauchgeneratoren oder Kupplungen eben 'starke' Ausgänge braucht (Nur dafür reichen eben 4).
7.
Ebenso wichtig sind zumindest 4 Eingänge. Zum einen einfach für die C-Sinus Hallsensoren (Sonst würden die 4 'halben' H-Brücken einen Teil von Ihrem Sinn verlieren) zum anderen aber auch um diverse Effekte durch Sensoren auszulösen (Z.B.: Kurven Quietschen, ....).
8.
Auch eine I2C Anbindung wäre gut, damit könnte man die Anzahl der Ein/Ausgänge durch externe IC's einfach erhöhen.

Die Liste ist natürlich unvollständig, aber so als Einstieg reicht es jetzt.
Mal sehen welche Reaktionen es darauf gibt.

cm3MoBa

Cm3MoBa
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#28

Beitrag von Cm3MoBa »

Hallo Zusammen,

Nur mal als grobes Beispiel, was ich mir vorstellen würde.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Cm3MoBa am So 2. Dez 2012, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.


aftpriv
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#29

Beitrag von aftpriv »

Hi

sicher sehr lehrreich, aber nicht lesbar

Gruß

Alf
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Cm3MoBa
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#30

Beitrag von Cm3MoBa »

Hi Alf,
aftpriv hat geschrieben:Hi
sicher sehr lehrreich, aber nicht lesbar
Was meinst Du mit nicht lesbar??

Im wesentlichen ist das eine Variante wie man möglichst viel Funktionen aus
einem Prozessor rausholt, und das das auch durchaus auf eine Platine mit 35x16mm paßt.
(Also nicht bloß 'Wunschdenken' ist).

Natürlich sind da noch Details 'offen' und auch noch einiges Verbesserungswürdig,
war aber auch nur mal so eine Samstag Nachmittagsbeschäftigung.

Edit:
Ganz links befindet sich die 2. H-Brücke, von der ich geredet habe, die machen die Platine
ca. 10mm 'länger'. Ich hab die dort hin gebaut, damit man die 'abbrechen' kann. Je nachdem
ob man Verwendung/Platz hat oder nicht.
Ebenso gibt es da Lötpads, somit kann man die auch an andere Stelle anbringen.

mfg
cm3moba


aftpriv
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#31

Beitrag von aftpriv »

Hi cm3moba

leider ist Dein Blockdiagramm trotz 300-facher Vergrößerung nicht WIRKLICH lesbar.

Aber was ist der Sinn Deines Beitrages?
Ich wäre mit 10 Ausgängen (a 250 mA) und möglicherweise 1 Eingang sehr zufrieden. ===> das ist schon heute durch PLUX22 realisierbar :D

Wenn man noch z.B. über die SUSI-Schnittstelle einen weiteren Bauteil ansprechen könnte, der z.B. das Licht/Telex usw. im Tender / in der 2. Lokhälfte über 2 Drähte (Masse bereits vorhanden + 1 zusätzlicher) schalten könnte, wäre das toll.

Des weiteren eine Schaltung (u. Umständen Huckepack), die auch Drehstrommotoren bewegen kann (im Flugmodellbau - sowohl Flächen- als auch Drehflügler ist diese Technik bereits weit verbreitet, da spricht keiner von SDS und ähnliches)

Gruß

Alf
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#32

Beitrag von RSH-Rainer »

Cm3MoBa hat geschrieben:Hallo Zusammen,

Nur mal als grobes Beispiel, was ich mir vorstellen würde.
Hallo Cm3Moba,
das ist ja ein Ansatz für eine externe Hardware.
Mit welchen Kosten rechnest Du denn da für Platine mit den Bauteilen incl. Bestückung?

Gruß RSH-Rainer

Cm3MoBa
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#33

Beitrag von Cm3MoBa »

Schönen Nachmittag,
RSH-Rainer hat geschrieben: das ist ja ein Ansatz für eine externe Hardware.
Mit welchen Kosten rechnest Du denn da für Platine mit den Bauteilen incl. Bestückung?
Wieso 'externe' Hardware.
Das Ding ist 35x16 (bzw. mit den Zusatzendstufen eben 45x16).
Auf der Fläche sind alle wesentlichen Teile eines Sound Dekoders, also:
Prozessor (NUC100, 64Pin), Sound Flash, Sound PA, Motorendstufe(n),
Lichtendstufen, Schaltregler für Versorgung, Überspannungsschutz, ...

Sicher fehlen da noch Details bzw. sind diese nicht so optimal ausgeführt,
aber ich wollte auch keinen 'Fix-Fertig' Dekoder machen, das geht so an
einem Sa Nachmittag auch nicht mal so nebenbei. Ich wollte nur mal
aufzeigen, was den recht schnell und simpel machbar ist.
Bei der Fläche kann man doch recht einfach sowohl einen mächtigen
Prozessor, Flash, Sound-PA, 8 .. 10 Funktionen und auch die Motorendstufe
gut unterbringen, womit es kaum Sinn macht an diesen Stellen echt zu sparen.

Bei den Kosten würde ich mal vom Kersten seinen 12€ 'Angebot' ausgehen,
zu diesem kommen nun rund 1€ Mehrkosten für den Prozessor, dann eben
ca. 0.5 bis 2€ fürs Flash und nochmals 2€ für den I2S Sound.
Also so etwa 16 bis max. 20€ bei entsprechenden Stückzahlen.

Auch da denke ich einfach, das das einfach bei der gebotenen Mehrleistung
durchaus gerechtfertigt und auch sinnvoll ist.

mfg
cm3moba

koe
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#34

Beitrag von koe »

rainerwahnsinn hat geschrieben:
Alter Schwede II hat geschrieben:Hallo !
Als Träumerei für unser „New Generation“ Lokdecoder :
Hallo Erich,

Träume können Wirklichkeit werden...
und Beiträge wie deine könnten dies sogar bewirken. :P

Hier mal ergänzend eine kleine Linksammlung dazu. Achtung: sehr interessant!

Detail: http://waste.informatik.hu-berlin.de/~p ... zigbee.pdf

Viele Grüße
Rainer...W

Hallo
Nachdem ich Ich obigen Beitrag gelesen habe, getraue ich mich als Neuling nun doch meine etwas blühende Fantasie hier anzubringen.
Mich persönlich würde nur ein wirklicher Mehrwert dazu bringen, anstelle eines praxiserprobten Decoders ein neues OpenSource-Produkt zu kaufen. (Der Preisunterschied dürfte bei ähnlicher Leistung ja nicht sehr hoch ausfallen.)
- Ein solcher Mehrwert könnte zum Beispiel sein, dass ich weniger bis keine Belegtmelder einsetzen muss, weil die Decoder mit
zigbee oder einem anderen Funkbaustein ausgerüstet sind, und dieser von der Zentrale jederzeit lokalisiert werden kann.
- Somit könnte das Gleisschaltbild auf dem PC-Bildschirm die richtige Lok mit der aktuellen Position (nicht nur Gleisabschnitt) anzeigen und dieses Gleis auch als belegt markieren, ohne dafür ein einziges Kabel und 'teure' Meldeelektronik verbaut zu haben. - Wenn sich diese Ortung genau genug (drei Peilsender oder mehr) machen lässt, wird das Bauen und Betreiben einer Anlage nicht nur, aber vor allem für Anfänger viel einfacher und vor allem wesentlich günstiger.
- Der Einmessaufwand müsste nur ganz am Anfang betrieben werden. Es reicht die ganze Anlage abzufahren und via Ortung Milimetergenau in der Zentrale zu erfassen, was eine erhebliche Vereinfachung der Erstellung der Geleisepläne geben dürfte.
- Im Betrieb besticht die Elektronik durch eine hohe Austauschbarkeit (auch die Peilsender sind ja nur Lokdecoder mit spezieller Software und Gehäuse)
- Ein Ausfall würde von der Zentrale sofort erfasst und diese kann somit ein Nothalt vor einem Crash ausführen.

Das klingt im ersten Moment etwas utopisch, könnte aber ein Renner werden, da viel Geld und Zeit eingespart würde,
und sogar einen 'Handschalter' wie mich dazu bewegen könnte seine Anlagen zu digitalisieren.

Viele Grüsse aus der Schweiz
Markus

rainerwahnsinn
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#35

Beitrag von rainerwahnsinn »

koe hat geschrieben: Das klingt im ersten Moment etwas utopisch, könnte aber ein Renner werden, da viel Geld und Zeit eingespart würde,
und sogar einen 'Handschalter' wie mich dazu bewegen könnte seine Anlagen zu digitalisieren.
Guten Tag Markus,

da sprichst du genau ein Punkt an, der häufig übersehen wird: die Ersparnis von weiteren Kosten. :P

Da der Dekoder im Mittelpunkt einer digitalen Anlage steht liegt es eigentlich auf der Hand, dass die Dekoder doch sehr viel vereinfachen und erpaaren können. Wie z.B. per Funkbaustein wie du in deinem Beispiel schreibst. Beim OSD intern befinden sich solche Themen schon in der Hardwarediskussion. Ob wir sowas bei der ersten OSD Version schon angehen können muss aber noch geklärt werden. Deine Anregung gehört jedenfalls mit ins Lastenheft. Ich formuliere die Idee mal so: der OSD kann ruhig etwas mehr kosten, wenn er Funktionen mitbringt, die anderweitige Investitionen erübrigt oder vergünstigt (z.B. Einspaarung teurer Meldeelektronik).

So richtig?

Viele Grüße
Rainer...w

koe
Ehemaliger Benutzer

Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#36

Beitrag von koe »

.........
So richtig?

Viele Grüße
Rainer...w

Absolut richtig. Danke für's aufnehmen ins Lastenheft.
Der OSD kann auch etwas teurer sein als die anderen, weil man schlussendlich doch viel Geld einsparen kann.
Wie ist eigentlich der Zeithorizont für den OSD? Muss ich mir zuerst etwas Standardisiertes kaufen oder reicht es noch ein / zwei Jahre zu warten?

Gruss Markus


aftpriv
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#37

Beitrag von aftpriv »

Hi Forianer

ob eine Funkverbindung einschließlich Triangulierung zur Positionsbestimmung das Gelbe vom Ei ist wage ich zu bezweifeln - Genauigkeit (waren da nicht gewaltige Probleme damit im MiWuLa beim Schiffsverkehr), Metallgehäuse usw.

Ich könnte mir eher eine IR-Diode im Gleis vorstellen, die einen einfachen Code aussendet, z.B. Langsamfahrt, Stop, usw. Ein IR-Empfänger in der Lok (u.U. je einer an beiden Enden fahrtrichtungsabhängig scharfgeschalten) nimmt den Code an und steuert den Decoder dementsprechend (also 2 Eingänge je Decoder, die gibt es bereits für z.B. Dampschlag radsynchron).

Das wäre dann ähnlich einer punktförmigen Zugbeeinflussung

Gruß

Alf
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rainerwahnsinn
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#38

Beitrag von rainerwahnsinn »

koe hat geschrieben: Wie ist eigentlich der Zeithorizont für den OSD? Muss ich mir zuerst etwas Standardisiertes kaufen oder reicht es noch ein / zwei Jahre zu warten?
Hallo Markus,

die Schwierigkeit liegt erstmal darin sich mit der neuen Controllerhardware und dessen Programmierung vetraut zu machen, dann erst lässt sich verbindlich planen. Was ich so mitbekomme stimmt mich sehr zuversichtlich. Wir haben da echt gute Leute an der Front. Da alles auf privater Leistung läuft lässt sich die Dauer nur mutmaßen. Allen Beteiligten ist aber klar, dass die Chancen erheblich abnehmen, wenn das Projekt viel länger als ein Jahr braucht. Schaun wir mal... :wink:

@Alf: ein guter Hinweis von dir. Vielleicht sind IR-Dioden eher ein Lösungsansatz der sich noch unterstützen ließe. :P

Viele Grüße
Rainer...w


SET800
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#39

Beitrag von SET800 »

Hallo,
meine Wünsche:
1. Lastregelung wie "üblich".
2. Anfahren und Bremsen wie "üblich".
3. 2 Adressen für simple Doppeltraktion.
4. MM aller Versionen UND AC-Erkennung inkl. Anfahrtverzögerung.
5. Für Umbau alter Märklinloks Feldmagnete ansteuern wie bei Uhl-76200 für besseren Auslauf und bei kurzer Stromlosigkeit.
6. EINE Zusatzfunktion wie Telex bei Märklin-Delta über die Umschaltimpulse, bei Motorola und AC-Betrieb.
( wie bei den elektromechanischen Umschaltrelais, vor vor+Telex, rück, rück+Telex, vor... )

Rangieren mit einer Hand ohne Blick zum Bedienpult, wo ist denn der Knopf für die Kupplung..................

Die genannte ( Telex)Funktion könnte ja per CV-Wert aktiviert werden, evtl. auch mit CV-Wert UND Funktionseinschaltung.
Zuletzt geändert von SET800 am Fr 6. Feb 2015, 08:36, insgesamt 1-mal geändert.


aftpriv
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#40

Beitrag von aftpriv »

SET800 hat geschrieben:Hallo,
meine Wünsche:
1. Lastregelung wie "üblich".
2. Anfahren und Bremsen wie "üblich".
3. 2 Adressen für simple Doppeltraktion.
4. MM aller Versionen UND AC-Erkennung inkl. Anfahrtverzögerung.
5. Für Umbau alter Märklinloks Feldmagnete ansteuern wie bei Uhl-76200 für besseren Auslauf und bei kurzer Stromlosigkeit.
6. EINE Zusatzfunktion wie Telex bei Märklin-Delta über die Umschaltimpulse, bei Motorola und AC-Betrieb.
( wie bei den elektromechanischen Umschaltrelais, vor vor+Telex, rück, rück+Telex, vor... )

Rangieren mit einer Hand ohne Blick zum Bedienpult, wo ist denn der Knopf für die Kupplung..................

Die genannte ( Telex)Funktion könnte ja per CV-Wert aktiviert werden, evtl. auch mit CV-Wert UND Funktionseinschaltung.
das sind ja furchtbar alte Zöpfe, heute sollte sein
4. Multiprotokoll
5. Ansteuerung von DC-Motoren, u.U. auch Drehstrommotoren
6. ????

Gruß

Alf
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#41

Beitrag von SAH »

Guten Abend Alf,
aftpriv hat geschrieben: 4. Multiprotokoll
5. Ansteuerung von DC-Motoren, u.U. auch Drehstrommotoren

ad 4. gelegentlich kommt es bei Dekodern zu unerwarteten Wechselwirkungen. Diese sollten der Vergangenheit angehören, doch manchmal sind die Details so eine Sache.

ad 5. Mit Hilfe des LRA ist eine UB76200-ähnliche Ausstattung nicht mehr notwendig. Bei Drehstrommotoren wird's "lustig" wenn diese vom Dekoder direkt auch noch angesteuert werden sollen.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
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katzenjogi
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#42

Beitrag von katzenjogi »

Hallo,

wer gräbt denn hier wieder so alte Forenleichen aus :D

wurde der OpenSource Decoder nicht schon zu Grabe getragen?

Liebe Grüße

Jürgen


SAH
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#43

Beitrag von SAH »

Guten Abend Jürgen,
katzenjogi hat geschrieben: wer gräbt denn hier wieder so alte Forenleichen aus :D
wurde der OpenSource Decoder nicht schon zu Grabe getragen?
Du hast recht, er wurde nicht schon zu Grabe getragen.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php

PaSchu
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#44

Beitrag von PaSchu »

Was mir gerade auffällt
Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?
Muss nicht "Was erwarte ich von einem Open Source Decoder?" heißen?

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katzenjogi
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#45

Beitrag von katzenjogi »

Hallo Stephan-Alexander,

dann hab ich dies wohl in der Erinnerung falsch abgespeichert:

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=118&t=86300

Sorry ;)

Liebe Grüße

Jürgen

didinieki
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#46

Beitrag von didinieki »

Muenchner Kindl hat geschrieben:Auch hier ein herzliches Hallo,

was erwarten wir eigentlich von einem solchen Projekt? Ohne jetzt groß ins Detail zu gehen, welche Erwartungen habt Ihr und was könnte das Ziel sein?
Vielleicht ganz einfach einen Dekoder zum Centartikelpreis? Angesichts der hier diskutierten immensen Preisspannen die z.B. Märklin bei seinen Dekodern einfährt, wäre es doch schön wenn man den Dekoder zu einem Preis bekommen könnte der diesen immensen Aufpreis von Märklin eliminiert?

rainerwahnsinn
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#47

Beitrag von rainerwahnsinn »

Hallo Dieter,

die Preisfrage war eines der zu klärenden Punkte, schließlich sollte der os-Dekoder ja auch Anreize bieten sich für ihn zu entscheiden. Nun ist es aber so, das die Dekoderhardware selbst erstmal was kostet, und erst ab große Stückzahlen deutlich günstiger wird. Zudem würde man erwarten können, das zumindest die wichtigsten Schnittstellen unterstützt und techn. Erweiterbarkeit gegeben sind. Mir wäre z.B. noch wichtig, das ein Dekoder gegen Überspannung geschützt ist und nicht irgendwann durchschmort, wenn die Last mal zu groß wird oder ein Kurzschluss zustande kommt usw. So zeichnete sich doch recht bald ab, eher auf Qualität und Ausbaufähigkeit zu gehen, als das preisliche Minimum anzustreben.

Bezüglich Kostenvorteile kam aber der Gedanke auf, den osDekoder so zu gestalten, das man sich mittelfristig Neukäufe wegen irgendwelcher techn. Unzulänglichkeiten sparen könnte, und durch OpenSource Software die Versorgung weitergehender Funktionalitäten zu eröffnen, welche so eben nicht extra teuer erkauft werden müsste. Auch sollte abgestimmte Clientsoftware eine bessere Verwaltung und Aktualisierung der Dekodebestände ermöglichen. Diesbezüglich wurde vor kurzem auch ein erster wichtiger Fortschritt und eine erfreuliche Neuerung erzielt.

Mir persönlich wäre so ein Pfennigdekoder, der grade mal das kann was analog auch geht, ebenfalls recht. Dafür lohnt aber auch keine Dekodersoftware zu entwickeln.

Viele Grüße
Rainer...w


joachimkr
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSource Decoder?

#48

Beitrag von joachimkr »

ktams hat geschrieben:
Sa 8. Sep 2012, 12:44
moin,
wer will, kann die Sourcen haben und weiter entwickeln.
Habe ich auf Anfrage schon immer raus gegeben.
Allerdings ist es teilweise recht schweinemäßig programmiert, da das mein Übe-Projekt mit Java war :oops:
Gruß Kersten Tams
Moin,

Meine blöde Nachfrage:
Hat das Projekt eigentlich einen Einfluss auf die heutigen Produkte gehabt?
Ich kenne und schätze ja die LD-G-33/34 mit und ohne Plus.

Mein Projekt NFC/Bluetooth Besetztmeldung ist gerade in Weihnachtsurlaub, aber es ist sehr lebendig.

Viele Grüße
Joachim Kröger

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ktams
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Re: Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?

#49

Beitrag von ktams »

moin,
nur indirekt. Der Bootloader (POM-Update) ist daraus entstanden, der Rest eher nicht.

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