Re: "kleine Bahn" Ostende

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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N Bahnwurfn
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1801

Beitrag von N Bahnwurfn » So 25. Aug 2019, 13:20

Hallo liebe Stummis,


hallo Alexander, Carsten, Hubert, Rex, Wolfgang und Olli. Wie immer vor den neuen Bildern die Beantwortung eurer Post`s und meinen Dank für eure positiven Feedbacks und Ratschläge.


@ Alexander
trillano hat geschrieben:
Sa 13. Jul 2019, 22:46
Danke für´s Zeigen! :gfm:
Bis bald wieder!
Nichts zu danken. Freue mich ja auch immer wieder über eure tollen Kommentare und Vorschläge und danke fürs rein schauen. Bis bald. :D


@ Carsten

Danke Dir für deinen Kommentar.
Schwellenzähler hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 06:47
Auch wenn ich nicht immer was schreibe, bleibe ich dir bei der Fülle von Inspirationen weiterhin auf den Fersen!
Ich schau auch in viele Threads, ohne immer eine Botschaft zu hinterlassen. Geht gar nicht bei der Fülle der interessanten Beiträge hier, aber schön zu wissen das du immer wieder vorbei schaust. :D


@ Hubert

Danke dir für dein dickes Lob, den Aufwand der Berichte und für den Tip die LED betreffend.
Den Link. Habe ich mir gleich zu meinen Browserfaforiten hinzu gefügt. Der wird mir sicher noch gute Dienste leisten. :wink:


@ Rex

Danke für deinen anerkennenden Kommentar. Bei so viel Gefallen macht das Basteln doch gleich noch mal so viel Spaß.
rex hat geschrieben:
Mi 17. Jul 2019, 08:36
aber die Szenerie hier auf dem Wasser - auch mit den anderen Booten drumrum - gehört für mich zu den Modulen, die mir am besten gefallen.


Ja ich finde auch das dieses Anlagenteil bisher das Schönste geworden ist.
Wasser egal in welcher Form, hat für mich doch immer wieder seinen ganz besonderen Reiz. :P


@ Wolfgang

Danke für deinen lobenden Kommentar.
wulfmanjack hat geschrieben:
Sa 27. Jul 2019, 20:38
Einzig die seitliche Umrandung des Daches hätte ich komplett weis abgesetzt. Würde dem Schiffchen gut zu Gesicht stehen mMn.
So im nach hinein betrachtet hast du sicher Recht. Eine weiße Umrandung im Dachbereich hätte sicher schlüssiger gewirkt. Allerdings ist das Modell nun bereits fest mit der Anlage verklebt und der Dachrand hat gerade mal eine Höhe von 0,5 mm. Unter diesen Umständen noch einen sauberen „Lidstrich“ zu ziehen ist mir dann doch zu riskant. Werde es mir also besser für das nächste Modell merken und danke für den Tipp. :wink:


@ Olli
derOlli hat geschrieben:
So 28. Jul 2019, 09:51
mir ist aufgefallen das du zum ersten mal Figuren auf der Anlage zeigst. Ich habe mal etwas zurück geblättert aber vorher noch keine gesehen.
Da hast du sicher nur nicht weit genug geblättert. Habe wahrscheinlich sogar schon mehr Bewohner auf der Anlage als ausgewiesenen Wohnraum, aber fehlende Wohnungen waren ja auch so ein brisantes Thema damals im Osten. So gesehen auch eine authentische Wiedergabe der damaligen Verhältnisse. :|

Schau mal hier was allein auf diesem Segment los bisher ist.

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Das sind nur die bisherigen Bewohner von Segment drei. Die Passagiere auf dem Dampfer und in den Bussen nicht mit gerechnet und es kommen ja sicher auch noch welche hinzu. An Leben fehlt es also erst mal nicht. Im Gegenteil, die ganzen Extrawünsche die mir von ihnen beim Bau angetragen werden nerven langsam. Der Schwager ist inzwischen auch schon der Meinung das ich zu sehr ins Detail gehe. Die Figuren von Preiser sind echt anspruchsvoll muss ich sagen. :lol:


@All

Dieses Mal geht es um diesen kleinen Rheinkahn von Artitec.

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Eigentlich war der und ein weiteres, größeres Exemplar ja für meine spätere Anlage vorgesehen. Da ich aber mit dem Gedanken spiele die Eigene nun doch in H0 zu realisieren muss ich sehen wie ich alle Schiffe auf diesem Kanal unterbringe ohne das alles überfrachtet wirkt. Bevor ich mir aber darüber Gedanken mache, müssen die Schiffe natürlich erst mal gebaut werden.

So schön wie diese Modelle auch sind, lassen die einzelnen Komponenten, von der Gussqualität her doch noch so manchen Wunsch offen und das bedeutet immer Mehrarbeit. Entweder wie hier, durch das entfernen doch erheblicher Grate, oder durch das in Form bringen verzogener Teile, mittels heißem Wasserbad. Auf den Bildern hatte ich, vor den Aufnahmen schon etliche Feilarbeit geleistet.

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Nach dem entfernen der Grate und Wülste waren die Fensteröffnungen dran.
Die waren, bedingt durch den Guss, noch mit einer dünnen Haut versehen. Der Guss ist eigentlich noch einem extra abgesetzten Rahmen ausgeführt, wie hier auf Bild zwei, auf der rechten Seite der großen Fensteröffnung, noch zu sehen. Um mir die Friemelei, den Rahmen später farblich extra noch mal sauber abzusetzen, habe ich ihn einfach mit weg gefeilt und die Fensteröffnungen somit nicht nur vergrößert, sondern auch die Holme zwischen den Fenstern wesentlich filigraner aussehen lassen.
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Ist bei dem kleinen Maßstab immer von Vorteil, aber Vorsicht beim feilen die dünnen Stege sind schnell weg gebrochen, vertragen dabei keinen großen Druck.

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Für das Steuerhaus ist auf der Ätzplatine eigentlich ein komplettes, großes Steuerrad vorgesehen. So wie das Steuerhaus aber von der Höhe her beschaffen ist, müsste es für den Einbau erst noch halbiert werden um zu passen. Auch müssten meinem Kapitän wieder die Beine amputiert werden, damit er dort rein passt. Das wollte ich nicht und deshalb habe ich den Boden daraus entfernt.

Mit einem passend großen Bohrer von Hand, erst von oben, fast durch gebohrt und ….

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… dann, die sich von unten bereits abzeichnende Bohrung, vorsichtig aufgebrochen. Dabei auf keinen Fall mit den Fingern auf die Fensterholme fassen, oder drücken !

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Nach dem fertigen der Löcher wurden alle überflüssigen Bereiche weg gefeilt.

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Damit die Gattin des Käpten was vernünftiges kochen kann mußte der Wohntrakt nebst Kombüse, zwecks Beleuchtung, erst noch ausgefräst werden. Dazu wurden mit solch einem nützlichen Handbohrer zuerst die Fenster aufgebohrt.

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Gebohrt wurde von beiden Seiten, jeweils bis zur Mitte des Bauteils, um zu vermeiden das man bei einer durchgehenden Bohrung vom Kurs abkommt und versehentlich auf der anderen Seite neben dem gegenüberliegenden Fenster heraus kommt.

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Dann wurde der innere Bereich hinter den Fenstern ausgefräst und ...

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… die Fensteröffnungen, mit einer kleinen Vierkant und einer Flachfeile sauber bis auf die Rahmen ausgefeilt.

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Da das Steuerhaus später unbeleuchtet bleibt, wurde nur der Wohntrakt gegen die Durchleuchtung der Wände, etc. geschwärzt.

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Wie lichtdurchlässig manche Bauteile sind sieht man gut am, gegen das Licht gestellten, Rumpf.
Eine schwarze Grundierung dieser Bereiche ist hier, auch vor dem auftragen anderer Farben, unbedingt erforderlich.

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In unserem Fall war eh schwarz vorgesehen.

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Steuerhaus und Wohntrakt wurden wieder in den vorgeschlagenen Farben, weiß, braun und grün gestrichen, und der Wohntrakt mit einer warmweißen LED versehen.

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Das Steuerhausdach wurde wieder mit Positionslichtern versehen. Die Litzen werden später durch das Dach nach unten ins Steuerhaus geführt und von dort ...

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… durch diese Bohrungen in den Wohntrakt, von wo aus dann alle Anschlüsse zusammengefasst unter die Anlage geführt werden.

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Dann Scheiben ins Steuerhaus eingesetzt und Dach drauf. In den Wohntrakt habe ich keine Scheiben eingebaut, da die Wandung, nach dem ausfräsen, immer noch zu dick war und die Scheiben so eh zu tief gelegen hätten. Sieht man allerdings kaum das sie fehlen. Inneneinrichtung gibt’s hier auch keine. Dafür aber das Steuerhaus noch sein komplettes Steuerrad.

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Entgegen der Bauanleitung habe ich den weißen Streifen am Rumpf durchgehend gestaltet. Gefiel mir so besser und war auch vor meinem geistigen Auge, sprich meinen Erinnerungen stimmiger.
Der tiefer gelegene Streifen wurde erst, mit einem schmalen Flachpinsel, grob ausgemalt und …

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… dann die erhobenen Ränder über und unter dem Streifen mit der breiten Seite, eines breiteren Flachpinsels, vorsichtig Stück für Stück, mit schwarzer Farbe, abgetupft. Auf diese Weise habe ich scharf abgegrenzte Ränder, zwischen weißem Streifen und schwarzem Rumpf erhalten.

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Den Frachtraum, der entgegen dem Bausatzvorbild offen bleiben soll, habe ich in einem rostbraunen Farbton abgesetzt.

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Dann war die Zeit für die Hochzeit von Rumpf und Steuerhaus gekommen.
Davor mußte natürlich wieder der Kapitän an Bord. Ist nicht immer einfach die passenden Figuren für solche Schiffe zu finden. Beim durchforsten meiner Preiserleinboxen fiel mir dann dieses N Set mit einer Schweißerbrigade in die Hände. Da waren mir viel zu viele Leute beschäftigt und so wurden kurzerhand der erste Herr von links zum Binnenschiffer und der zweite Herr von rechts mit dem leicht gehobenen Arm zum Steuermann umgeschult.

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Der Käpt`n wurde aus dem Sortiment meiner völlig überfrachteten Eisenbahnergilde entnommen.
Hier noch Bahnhofsvorsteher …

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… und wenig später, in neuer Arbeitskleidung, schon ein winkender Binnenschifferkapitän.
Wenn Berufswechsel doch nur immer so reibungslos und schnell von Statten gingen.
Äh, wem der winkt ? Dazu kommen wir später.

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Als erstes bezog der Steuermann seinen Platz. Damit er auch richtig an sein großes Steuerrad ran kommt erhielt er vor dem Einbau noch einen kleinen Sockel aus Karton.

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Dann wurde er, eine Hand am Steuer, in Steuerhaus eingeklebt. Sieht doch lässig aus, oder ?

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Danach wurden die LED Litzen durch das, zuvor wieder durch den Rumpf, gebohrte Loch gefädelt und das Steuerhaus aufgeklebt.

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Aufgesetztes Steuerhaus nebst Käpt`n in Winkstellung.

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Fehlte noch der vordere Mast mit dem mittleren Positionslicht.
Der wurde aus einem 0,3 mm starken Polystyrol Rundprofil, das ich noch im Bestand hatte, gefertigt. Die dem Bausatz beigefügte 0,8 mm starke Stange erschien mir zu dick und war insgesamt für den Mast und für eine Fahnenstange am Heck auch zu kurz. Die Mastvorrichtung ist im Modell nämlich als klappbar vorgetäuscht, so das ich den Mast jetzt in einer angemessenen Länge ausführen konnte, die sonst nicht unter der vorderen Brücke hindurch gepasst hätte. Später inspirierte mich das dann noch zu einer kleinen Szene an Deck.

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Aber erst wurde ein passendes Stück für den Mast ab gelängt und eine warm weiße LED mit vorher verdrillter Litze aufgeklebt. Vor dem Ankleben die LED immer erst auf Funktion prüfen und dabei den Vorwiederstand am Trafo nicht vergessen, sonnst ist sie gleich hinüber. Ein Kiloohm reicht bei 16 Volt bereits aus, das nix passiert. Ich prüfe die immer am Zubehöranschluss von meinem analogen Fahrtrafo.

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Hier der Mast mit der LED und dem Querbalken vor ...

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… und nach der Farbgebung.

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Dann wurde die Masthalterung und der Schiffsrumpf mit einem 0,7 mm Bohrer aufgebohrt …

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… und die Bohrung zum besseren durch fädeln der Litze von unten, etwa 4 mm tief, auf 2,4 mm erweitert.

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Dann wurde die Litze durch gefädelt und der Mast mit Sekukleber in das Loch der Masthalterung eingeklebt. Es folgte, hier nicht weiter erläutert, die Montage der Kleinteile laut Bauanleitung.

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Vor dem verbringen der Ladung habe ich dem Laderaum seine Betriebsspuren und seinen Rost, mittels Artitec Pulverfarben, Rostorange 70.001 und Schwarzbraune Erde 70.011 verpasst.
Zuerst wurde die Rostorange Farbe mit einem flachen Pinsel nass, in vertikaler Richtung, aufgetragen …

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... und diese nach dem trocknen mit einem mittelharten, trockenen Flachpinsel verwischt und so wieder etwas abgetragen.

Anschließend mit der trockenen Schwarzbraunen Erde über pudert und abgerieben.

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Das Schiff selbst wurde von mir nur wieder leicht gealtert. Waren solch ältere und kleinen Frachtschiffe doch auch in der DDR oft noch in privater Hand, und wurden somit, als einziger Broterwerb des Schiffers, recht gut in Schuss gehalten.

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Für die Kiesladung habe ich aus diesem Frachtkahnbausatz einen Teil der Ladung entnommen.
Die passte fast genau in den Frachtraum des120 Tonnen Schiffes und der große Frachtkahn soll später eh mit geschlossener Abdeckung gebaut werden. Man kann die Ladung aber auch mit Acryl oder Ähnlichem modellieren und dann nach dem Trocknen absanden. Dauert nur etwas länger als meine Version.

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Ladung etwas befeilt und in den Frachtraum geklebt.

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Anschließend mit Weißleim eingestrichen, mit Pudersand garniert und alle Lücken damit ausgefüllt.
Abschließend alles mit dem berühmten Wasser-Weißleim Gemisch fixiert und trocknen lassen.

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Für die weiter oben bereits angekündigten Szene am späteren Brückenstandpunkt des Schiffs, wurde dem Preiser Set 79214 eine weitere Figur entnommen und zum auszubildenden Binnenschiffer umfunktioniert, der hier gerade, nach der Brückendurchfahrt, den klappbaren Mast wieder aufgerichtet hat, und sich auf den Rückweg in die Kombüse, zum Kartoffel schälen macht. :wink:
Ein Schiffsname war, warum auch immer, in diesem Bausatz leider nicht enthalten. Ich habe hier deshalb den Alternativnamen „Isabelle“ vom Ausflugsdampfer verwendet.

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Hier auch am Heck nebst selbst gefertigter Flagge.

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So schön im Gange kam`s mir dann in den Sinn den Kahn mittels Rettungsmöglichkeit noch etwas aufzuwerten. Ich hatte da noch so ein Set Ruderboote auf Lager und da ich die eh nicht noch alle auf dem Kanal platzieren kann, hab ich mir das Kleinste davon geschnappt und etwas umgestaltet.

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Um das Boot möglichst klein zu halten wurde vorn und hinten nicht nur der verlängerte Kiel völlig weg gefeilt, sondern auch die Bordwand in diesen Bereichen hauchdünn mit abgefeilt, um die Länge zu reduzieren. 0,5 mm machen in N ja schon was aus.

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So passte es nun einigermaßen, ohne viel Überstand, auf das hintere Deck.

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Dann bekam das Böötle ,aus dem eigentlichen Namensschildträger des Frachters, den für die Montage der Halterungen fehlenden Kiel unter den Rumpf geklebt.

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Hier, passend für die Halterungen, zurecht gefeilt.

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Hier das angemalte Böötle mit Halterungen.

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Die Ruder entstanden aus einem 0,3 mm Polystyrol Rundprofil für den Stiel und das Ruderblatt aus einem dieser grauen Schilderreste, auf der Ätzplatine des Ausflugsdampfers, rechts.

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Hier sind Stiel und Ruderblatt bereits zusammen geklebt, an gepinselt, und die dezent gealterten Ruder ins Böötle integriert.

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Abschließend wurde das Rettungsgerät mit den Halterungen aufs Wohndeck geklebt. Man hätte das kleine Boot auch mit einer Plane abdecken und sich die Ruder etc. sparen können, aber ab und zu rudert der Käpt`n damit, zu Ruhezeiten, in seine geheimen Angelgründe und spart sich so das abdecken der Plane, und wir haben, Dank dieses Umstandes, wieder ein kleines Detail mehr anzuschauen.

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Dann die abschließende Funktionskontrolle.

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Hier habe ich den Kahn nur mal so, am späteren Standort auf die Anlage gestellt, damit ihr nicht bis zur abschließenden Wassergestaltung drum rum, auf die Bilder vom Kanal warten müsst. Deshalb zieht er momentan auch noch die 10 Kiloohm schweren Vorwiederstände hinter sich her. :lol:

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Beim nächsten mal wird die Umgebung des Frachters sicher fertig gestaltet sein. Außerdem ist noch eine weitere Bastelei geplant. Also bis bald und einen schönen Restsonntag noch.


MfG Peter
Zuletzt geändert von N Bahnwurfn am So 25. Aug 2019, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1802

Beitrag von Andy_1970 » So 25. Aug 2019, 13:49

Hallo Peter,
bin von Deiner filigranen Frachtkahnbastelei absolut begeistert! :gfm:
Da passt einfach alles zusammen: Die Lackierung, Patinierung, Details und die umfunktionierten Preiser-Figuren
Die ursprüngliche Tätigkeit der Preiser-Figuren ist nicht mehr zu erkennen (die sind schon als Wasserratten geboren1).
Bild
Ganz große Klasse! 8)
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1803

Beitrag von hubedi » So 25. Aug 2019, 18:01

Hallo Peter,

offenbar bist Du parallel bei mir unterwegs gewesen, als ich Deinen anschaulich und lebendig geschriebenen Baubericht gelesen habe. Nee, was hast Du Dir für eine Mühe beim Auf- bzw. Umbau des Resin-Bausatzes gegeben. Allein schon das Rettungsboot für die vier Besatzungsmitglieder ... bei dem Platzangebot für den Fall des Falles wäre auf der Titanic definitiv keine Panik aufgekommen. Und Eisberge sind auf Deinem Kanal sowieso nicht zu entdecken.
Du hast ein herausragendes Modell gestaltet und aus der doch etwas aus der Mode gekommenen Resin-Grundlage das Beste herausgeholt. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, und solche Modelle werden nur noch aus dem 3D-Drucker angeboten. Da gibt es inzwischen so einige rührige Kleinserienhersteller gerade in Spur N. Das weckt Hoffnungen, denn obwohl auch Du schon so einiges aus der Bastelkiste zu zaubern weißt, alles ist nicht selber zu machen.

Vielen Dank für Deinen interessanten Baubericht und die vielen erläuternden Bilder.

LG
Hubert
Hier geht's zu den Bauberichten der "Mark Michingen"
Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1804

Beitrag von monteur-joerg » So 25. Aug 2019, 18:21

Hallo Peter,

wieder eine wunderbare Bastelei von dir. Und vor allem wieder hervorragend
und mit grossem Aufwand deinerseits dokumentiert. Danke dafür. :gfm: :gfm:

Natürlich wirst du weiterhin im Auge behalten. :bigeek: :bigeek:

Gruss

Jörg

:arrow: der sich im Moment hier rumtreibt: Ferintosh, Alberta
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Hier ist Hilfe willkommen, meine Anlagenplanung:

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1805

Beitrag von derOlli » Mo 26. Aug 2019, 15:03

Hallo Peter, :D
N Bahnwurfn hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 13:20
Da hast du sicher nur nicht weit genug geblättert. Habe wahrscheinlich sogar schon mehr Bewohner auf der Anlage als ausgewiesenen Wohnraum, aber fehlende Wohnungen waren ja auch so ein brisantes Thema damals im Osten. So gesehen auch eine authentische Wiedergabe der damaligen Verhältnisse. :|
Da habe ich wohl einige Fotos überblättert :oops: Ich hatte nicht in Erinnerung das so viele Bewohner schon bei dir wohnen. Danke für die Übersichtsfotos noch mal.
Bei mir sind es zur Zeit weniger als 10 Bewohner und alle sind Lokführer :lol:
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

Bild

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1806

Beitrag von Rangierlokfahrer » Di 27. Aug 2019, 07:06

Hallo,

Sehr schön sieht das Schiff nun aus, diese Kleinstarbeit ist durchaus eine Meisterleistung! irgendwann, wenn beim mir Start angesagt ist, muss ich mich auch damit beschäftigen. Aber das dauert noch. Es macht immer sehr viel Freude, in den Fotos dein Können zu bestaunen.

Jedoch scheint es so, dass der Mast des Schiffes nicht unter der Brücke durchgepasst hätte, oder trüben mich meine Augen?

VG, Dominic

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1807

Beitrag von N Bahnwurfn » Di 27. Aug 2019, 12:56

Hallo liebe Stummis,

hallo Andy, Hubert, Jörg, Olli und Domonic. Möchte mich hier Kurz für euren Besuch und eure Kommentare bedanken.


@ Andy

Danke für dein Lob und deine tolle Animation.
Die Seite hab ich mir gleich mal abgespeichert. :D


@ Hubert
hubedi hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 18:01
offenbar bist Du parallel bei mir unterwegs gewesen, als ich Deinen anschaulich und lebendig geschriebenen Baubericht gelesen habe.
Ja hatte ich da auch grad bemerkt. :)
hubedi hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 18:01
Es wird wohl nicht mehr lange dauern, und solche Modelle werden nur noch aus dem 3D-Drucker angeboten. Da gibt es inzwischen so einige rührige Kleinserienhersteller gerade in Spur N.
Ich glaube die Resin- Bausätze Bzw. die Gussverfahren werden sicher nie ganz verschwinden. Zumindest was die Quantität bei größerer Nachfrage betrifft sind diese gegenüber dem Druck doch immer noch im Vorteil. Die Detaillierung ist beim Resin eigentlich recht gut, dem Druck z Z. durchaus noch ebenbürtig.

Hier mal Bilder von meinen gerade eingetroffenen Artitec Fahrrädern in N

Bild

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Der Druck wird aber auf jeden Fall seine Nischen finden und sich da behaupten. Hat er doch in der Konsstrucktion von Druckvorlagen für wenige Modelle klare Vorteile gegenüber dem erforderlichen Formenbau beim Gießen. Warscheinlich werden sich künftig sogar beide Verfahren ergänzen. Erst Konstruktion und Druck der Formen, und anschließendes Gießverfahren um die erforderlichen Mengen Zeit und kostengünstig zu fertigen.


@ Jörg

Freu mich das Du Dir bei all deiner Reisetätigkeit immer noch die Zeit nimmst hier rein zu schauen und danke für dein dickes Lob. :D


@ Olli
derOlli hat geschrieben:
Mo 26. Aug 2019, 15:03
Bei mir sind es zur Zeit weniger als 10 Bewohner und alle sind Lokführer
Ja das kenn ich. Alle wollen immer nur Lokführer werden, als ob Heizer nicht genauso dringend benötigt würden. :mrgreen:
Aber das wird schon mit der Zeit. :wink:


@ Dominic

Hallo Dominic. Willkommen in meinem Thread und danke für deinen Kommentar. :D
Rangierlokfahrer hat geschrieben:
Di 27. Aug 2019, 07:06
Jedoch scheint es so, dass der Mast des Schiffes nicht unter der Brücke durchgepasst hätte, oder trüben mich meine Augen?
Gut beobachtet. Genau das hatte mich zu dieser, bereits gezeigten Szene veranlasst.
N Bahnwurfn hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 13:20
Für die weiter oben bereits angekündigten Szene am späteren Brückenstandpunkt des Schiffs, wurde dem Preiser Set 79214 eine weitere Figur entnommen und zum auszubildenden Binnenschiffer umfunktioniert, der hier gerade, nach der Brückendurchfahrt, den klappbaren Mast wieder aufgerichtet hat, und sich auf den Rückweg in die Kombüse, zum Kartoffel schälen macht. :wink:
Bild

Hier noch mal eine etwas größere Aufnahme von der angedeuteten Klappvorrichtung für den Mast, mit seinem dicken Bolzen als Drehpunkt.

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@ All

Für weitere Bilder müßt ihr euch noch etwas gedulden die nächste Bastelei ist aber schon in Arbeit. Sommerpause gibts in Ostende nicht. 8)


MfG Peter

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1808

Beitrag von Baureihe55 » Di 27. Aug 2019, 12:57

Hi Dominic,

Wie Peter schreibt hat der Maat nach der Brückendurchfahrt gerade den klappbaren Mast wieder aufgerichtet. Ein gängiges Verfahren. Mitunter wird die gesamte Brücke ein- und wieder ausgefahren. Bisweilen wird das auch vergessen.

Grüße aus Karlsruhe
Michael
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1809

Beitrag von Boa-Fan » Fr 6. Sep 2019, 19:39

Hallo Peter, warum hast Du die DDR-Flagge kopfüber montiert? :shock:

Ansonsten hab ick nix zu meckern es :gfm: , was Du da gebastelt hast :hearts:
Liebe Grüße aus Potsdam, der Jörch :-)

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1810

Beitrag von d021384 » Mi 11. Sep 2019, 19:12

Hallo Peter,
Ich bin ja eigentlich eher für H0, aber ...
N Bahnwurfn hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 13:20
Bild

Bild
Was Du da baust ist so sagenhaft realistisch ... super-lecker :gfm:
Insbesondere für eine gebürtigen Hanseaten :sabber:
Grüße aus'm Kraichgau,
Frank

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Jürgen
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1811

Beitrag von Jürgen » Fr 13. Sep 2019, 06:20

Hallo Peter,

bin erst jetzt auf Deine Anlage bzw. die Deines Schwagers aufmerksam geworden. Keine Ahnung warum, jetzt habe ich ja einiges nachzuholen. :sabber:

Ein sehr schönes Schiff hast Du da gebastelt. Mir gefällt die Lichterführung sehr gut. Hast Du auch an eine Heckleuchte gedacht ? Sie gehört zwingend dazu. https://maor.de/lichterfuehrung-binnens ... platzieren Auch sind die Abstrahlwinkel vorgeschrieben, aber das würde ich nicht so eng sehen. Die Flagge wurde bereits angesprochen. Als Segler ist mir das gleich aufgefallen. Wenn Du spezielle Fragen zur Binnenschifffahrt in der DDR hast, kannst Du sie mir gerne stellen. Einige meiner Kollegen haben früher in der FAS, der Forschungsanstalt für Schifffahrt, Wasser- und Grundbau in der DDR gearbeitet. https://de.wikipedia.org/wiki/Forschung ... d_Grundbau Ich werde die Fragen gerne weiter leiten.

Falls es noch möglich ist, kannst Du ja noch ein passendes Wellenbild des Schiffs in Fahrt auftragen. Das gibt dem Ganzen mehr Dynamik. Es gibt dabei ein ganz typisches Wellenbild. Hier kann man das recht gut sehen:



Historische Fotos von den Wasserstraßen gibt es übrigens hier: http://medienarchiv.baw.de/cdm/landingp ... ection/wsv Gegenwärtig sind über 16000 Bilder verschlagwortet.

Edit: Im ersten Beitrag schreibst Du mit Blick auf mögliche Ausstellungen:

Aus diesem Grund wird das "Kulissengest ... e greifen)

Nach meinen Ausstellungserfahrungen sind nicht Kinder das Hauptproblem beim "Befingern". Sie haben i.d.R. großen Respekt. Es sind einige der alten Herren, die meinen, sie könnten alles antatschen. Einmal hat sogar ein solcher Herr um ein Haar meinen filigranen Weidezaun zerstört. Macht man sie darauf aufmerksam, sind sie häufig noch beleidigt. :twisted: Seit dem achte ich genau darauf, wie sich jemand meinem Modell nähert. Es gibt da ganz typische Merkmale in der Handhaltung. Am liebsten sind mir Menschen, die die Hände auf dem Rücken halten. Im Übrigen machen Ausstellungen aber einen Riesenspaß. Solltet Ihr ruhig einmal ausprobieren, wenn Ihr es noch nicht gemacht habt.

Viele Grüße
Jürgen
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

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wulfmanjack
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1812

Beitrag von wulfmanjack » Fr 13. Sep 2019, 06:47

Hallo Peter,

den sehr guten Baubericht zum Frachtkahn hatte ich die Tage schon verschlungen. Irgendwie hatte es mir da wohl die Sprache verschlagen. :bigeek:

Denn was Du aus diesem Bausatz in dieser Größe herausgeholt hast ist wirklich der :hammer: .
In H0 habe ich den Kahn wohl dagegen lieblos zusammengeschustert. Peter das ist Modellbau, der in seiner Art und Weise Maßstäbe setzt. :gfm:

In freudiger Erwartung weiterer Berichte.
LG
Wolfgang

Link zu dem was mich seit längerem beschäftigt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=119219

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N Bahnwurfn
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1813

Beitrag von N Bahnwurfn » Fr 13. Sep 2019, 15:21

Hallo liebe Stummis,

und ein besonderes Hallo an Michael, Jörch, Frank, Jürgen und Wolfgang. Danke für die vielen und auch hilfreichen Kommentare seit meinem letzten Bericht. Leider bin ich die letzte Zeit, wegen Abarbeitung zahlreicher Termine kaum zum basteln gekommen, aber heute wenigstens erst mal die Antworten auf Eure Post`s.


@ Michael

Danke für deine Hilfe zu Dominics Frage. :)
Baureihe55 hat geschrieben:
Di 27. Aug 2019, 12:57
Mitunter wird die gesamte Brücke ein- und wieder ausgefahren. Bisweilen wird das auch vergessen.
Ups, Grande Maleur ... :o Brücke auf Kahn kaputt, Brücke über Fluss kaputt. Wer kann das am Ende noch bezahlen ! :?
Also immer schön aufpassen. :)


@ Jörch
Boa-Fan hat geschrieben:
Fr 6. Sep 2019, 19:39
Hallo Peter, warum hast Du die DDR-Flagge kopfüber montiert?
Man, nächstes Maleur ! Wie konnte das nur wieder passieren und wo war ich beim Fahne hissen bloß wieder mit meinen Gedanken. :oops:
Nicht auszudenken wenn die Stasi das vor dir entdeckt hätte. DDR Fahne verkehrt herrum geflaggt ! :x Ich mags mir garnicht ausmalen. :|

Wurde sofort geändert. :)

Bild


@ Frank

Danke für das Lob. :D
d021384 hat geschrieben:
Mi 11. Sep 2019, 19:12
Insbesondere für einen gebürtigen Hanseaten
Ja die Küste hat was. Leider gibt es sowas in Berlin, wo ich aufgewachsen bin nicht. Dafür aber reichlich Binnengewässer bis ins Umland.
Als Kinder waren wir jedes Wochenende, mit unseren Eltern, im Boot unterwegs. So eine Prägung wird man nie wieder los. :mrgreen:


@ Jürgen

Erst mal herzlich Willkommen hier in Ostende und danke für deinen ausführlichen und hilfreichen Kommentar. Weiß garnicht wo ich bei den vielen Links mit dem Sichten anfangen soll, so viel hast du für mich zusammen getragen. Da hab ich erst mal wieder reichlich interessante Lektüre. :D
Jürgen hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 06:20
Mir gefällt die Lichterführung sehr gut. Hast Du auch an eine Heckleuchte gedacht ?
Ich habe zwar, wegen der sonst über Hand nehmenden Anzahl zu fädelnder und anzuschließender Litzen, auf eine weitere LED für die Heckleuchten verzichtet, aber dafür in den Dampfer und den Frachter etwas größere Löcher in die Rückseite der Decksaufbauten gebohrt.

Bild

So scheint von den Decksaufbauten etwas Licht durch, was sogar noch stimmiger für eine Positionsleuchte erscheint, als die doch recht hell leuchtenden LED der Vorderen. Eine LED hinten würde mir auch den Bereich unter der Brücke, wo der Kahn stehen wird, zu sehr ausleuchten und die Spiegelungen auf dem Wasser zunichte machen. Da hab ich zwar schon 10 Kiloohm dran hängen aber diese mini LED sind doch sehr leuchtintensiv.
Jürgen hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 06:20
Falls es noch möglich ist, kannst Du ja noch ein passendes Wellenbild des Schiffs in Fahrt auftragen. Das gibt dem Ganzen mehr Dynamik.
Das habe ich eigentlich noch vor und bin grade beim Experimentieren mit verschiedenen Materialien. Danke dir da noch mal für das Video. Ist sehr hilfreich, was die Wellenhöhen und den Abgleitwinkel betrifft. Auf die Zugwellen seitlich am Schiffsrumpf werde ich aber verzichten. Ist doch sehr arbeitsintensiv diese sehr flachen und langgezogenen Wellen zu gestalten, zumal das Schiff auch teilweise unter der Brücke steht, wo schlechtes rankommen ist.
Jürgen hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 06:20
Edit: Im ersten Beitrag schreibst Du mit Blick auf mögliche Ausstellungen:
Das hat sich, zu meinem Bedauern, inzwischen leider erledigt. Schwager hat entschieden, er will zu keiner Ausstellung. Ist ihm zu stessig, was Auf und Abbau, und Transport, sowie resultierende Schäden an der Anlage betrifft. So gesehen hätte ich die jetzt nicht mehr einsehbaren Anlagenbereiche ungestaltet lassen können, aber dafür haben wir ja noch etliche schöne Bilder davon.


@ Wolfgang
wulfmanjack hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 06:47
den sehr guten Baubericht zum Frachtkahn hatte ich die Tage schon verschlungen. Irgendwie hatte es mir da wohl die Sprache verschlagen.
Wie schön das es da noch Schreibtastaturen gibt und du diesen Kommentar verfassen konntest. Danke dir dafür. :D
wulfmanjack hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 06:47
In H0 habe ich den Kahn wohl dagegen lieblos zusammengeschustert.
Glaub ich eigentlich nicht. Muß ich mir mal anschauen, falls ich ihn auf deinen vielen Seiten überhaupt finde. :?
Ich mach mich demnächst gleich auf den Weg. :D


@ All

Wie schon gesagt bin ich noch nicht viel weiter gekommen. Neben meinen Experimenten hat es lediglich eine kleine Ergänzung für den Frachtkahn gegeben. Aus einem vor kurzem erhaltenen Satz Artitec Fahrrädern wurden bei einem, mittels Pinzette, Vorderrad und Lenker vorsichtig eingelenkt und ...

Bild

... an dieser Fasshalterung, mangels Fässern, als Alternative befestigt.

Bild

Nun dient es dem morgentlichen Brötchenholer als Transportmittel.

Bild

Hoffe ich kan nun wieder zügiger weiter basteln. Also bis bald. :D


MfG Peter

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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1814

Beitrag von hubedi » Sa 14. Sep 2019, 00:25

Hallo Peter,

das Rad sieht so gleich viel natürlicher aus. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was gerade solche Kleinigkeiten wie ein eingelenktes Vorderrad bewirken.

Nun, ich weiß ja, wie "groß" N-Fahrräder tatsächlich sind. Es ist schon eine Herausforderung, so grazile Modelle zu bearbeiten. Du hast nicht gekniffen, sondern mit der Pinzette mutig zugekniffen ... Respekt!

LG
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1815

Beitrag von Shorty_GSI » Sa 14. Sep 2019, 21:06

Guck mal, die 3 Speiche rechts neben dem Ventil am Vorderrad ist gebrochen :lol:
Es ist einfach nur fantastisch was Du hier zauberst und ich schau immer wieder gern hier rein.

Gruß Shorty

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Jürgen
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1816

Beitrag von Jürgen » Mo 16. Sep 2019, 06:28

N Bahnwurfn hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 15:21
Baureihe55 hat geschrieben:
Di 27. Aug 2019, 12:57
Mitunter wird die gesamte Brücke ein- und wieder ausgefahren. Bisweilen wird das auch vergessen.
Ups, Grande Maleur ... :o Brücke auf Kahn kaputt, Brücke über Fluss kaputt. Wer kann das am Ende noch bezahlen ! :?
Also immer schön aufpassen. :)
Hallo Peter,

so schnell macht eine Schiffsbrücke keine Straßenbrücke kaputt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Nur war es hier ein Schiffsdavit (kleiner Kran). Im März 2008 ist so ein heftiger Unfall in Regensburg passiert. Da wurde eine Gashauptleitung abgerissen (https://www.mittelbayerische.de/region/ ... 10486.html). Selbst heute noch wird um den Schaden von ca. 3,4 Mio. Euro gestriten (https://www.idowa.de/inhalt.neun-jahre- ... 761f8.html).

Das wäre ja ein interessantes Motiv für's Miwula als Knopfdruck-Animation ... :pflaster:

Grüße
Jürgen
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1817

Beitrag von NFlo » Mo 16. Sep 2019, 07:50

Hallo Peter,

bisher hab ich deine Berichte nur als stiller Mitleser verfolgt. Schön zu sehen wie alles von Grund auf entstanden ist und wie nun der Stand der Anlage ist. Einfach spitze, was du aus dem Ausflugsdampfer an Details rausgeholt hast!

Jürgen hat geschrieben:
Mo 16. Sep 2019, 06:28
Hallo Peter,

so schnell macht eine Schiffsbrücke keine Straßenbrücke kaputt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Nur war es hier ein Schiffsdavit (kleiner Kran). Im März 2008 ist so ein heftiger Unfall in Regensburg passiert. Da wurde eine Gashauptleitung abgerissen (https://www.mittelbayerische.de/region/ ... 10486.html). Selbst heute noch wird um den Schaden von ca. 3,4 Mio. Euro gestriten (https://www.idowa.de/inhalt.neun-jahre- ... 761f8.html).

Das wäre ja ein interessantes Motiv für's Miwula als Knopfdruck-Animation ... :pflaster:

Grüße
Jürgen
Da war ich damals fast "live" dabei - ich arbeite in direkter Nachbarschaft zur Schleuse. Schlimmer als der -eigentlich kleine- Schaden durch das Schiff waren die Folgen des Gasbrandes. Für's MiWuLa brauchts dann noch ein Soundmodul um auch akustisch dem Ganzen gerecht zu werden. :charles: :pflaster:

MfG Flo


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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1818

Beitrag von Der Dampfer » Mo 16. Sep 2019, 19:27

Hallo Peter
Heute möchte Dir endlich wieder ein paar Zeilen schreiben.In der letzten Zeit habe ich es ein wenig schleifen lassen mit meinen Besuchen bei Dir :roll: :oops:
Doch heute habe ich mir das gebaute Schiffchen angeguckt.
Donnerwetter Peter...Du bist und bleibst doch ein erstklassiger Modellbauer.
Das Artitec Rohmodell sieht auf deutsch gesagt richtig Schei...e aus.
Was Du aber daraus gemacht hast in mühevoller Arbeit ,ist ein echtes Schmankerl :gfm: :gfm:
Hut ab Peter....Du hast es einfach drauf :!: :!:
Beste Grüße und gerne bis später sagt Willi 8)
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Re: "kleine Bahn" Ostende

#1819

Beitrag von Chneemann » Mo 16. Sep 2019, 19:53

Hallo Peter,

ich habe auch mal wieder vorbei geschaut :D
Dein Schiffchen ist wirklich toll geworden.
Da hast Du richtig viel Aufwand reingesteckt und es hat sich absolut gelohnt! :D
Musste erst noch mal hochscrollen, weil ich nicht glauben konnte, dass es 1:160 ist :mad:

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