Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Patinierung)

#1226

Beitrag von sarguid » Mi 14. Nov 2018, 14:12

Hi,

ja - mit dem Salz habt Ihr vollkommen recht! Aber es ist nicht etwas zu grob geworden, sondern ich habe zu lange gewartet um das Salz abzukratzen. Wichtig ist das man dies macht sobald die letzte Schicht trocken geworden ist - beim nächsten Rausholen der Airbrush wird das nachgearbeitet.

Inzwischen sind alle "Hechte" mit LEDs versehen und fast alle auch entsprechend patiniert - auch wenn ich auf diesem Bild hier erst jetzt sehe, das auch bei den LED an einigen Stellen noch das Licht durchscheint und der mittlere Wagen wohl doch nochmal eine Runde Räderreinigen braucht. Hier mal ein Bild vom abendlichen Schnellzug Richtung Freiburg - noch ist die Bahnsteigbeleuchtung nicht eingeschaltet und der Lokführer der nagelneue E44w hat sich eben noch das Licht im Führerhaus angemacht um die letzten Änderungen in der LA-Ausgabe (die enthält die Langsamfahrstellen) nachzulesen:

Bild

An den Bahnsteig passen maximal 9 Wagen - das ist aber auch schon ein ordentlich langer Zug von fast 2,50m. Und um ehrlich zu sein passt er auch ausschliesslich auf das lange Gleis 3. Denke der wird im Regelbetrieb nur mit 8 Wagen unterwegs sein - auf der westlichen Ausfahrt ist der Zug kaum noch aufs Handy zu bannen:

Bild

Da ich inzwischen meine LED Bauweise optimiert habe, kann ich gerne mal einen Baubericht einstellen, falls Interesse besteht.

Viele Grüße
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Patinierung)

#1227

Beitrag von Mornsgrans » Mi 14. Nov 2018, 16:14

Hallo Matthias,
sarguid hat geschrieben:
Mi 14. Nov 2018, 14:12
An den Bahnsteig passen maximal 9 Wagen - das ist aber auch schon ein ordentlich langer Zug von fast 2,50m. Und um ehrlich zu sein passt er auch ausschliesslich auf das lange Gleis 3.
wenn ich an die Intercitys denke, die Anfang der 80er Jahre freitags von Flensburg/Hamburg voller Wochenendurlauber der Bundeswehr Richtung Ruhrgebiet und dort entlang des Rheins gefahren sind, so passten diese auch nicht an jedem Bahnhof an jedes Gleis. In Mainz wäre ein Ausweichen an die Gleise 4/5 unmöglich gewesen und Gleis 1 war durch den Postzug belegt.

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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Patinierung)

#1228

Beitrag von hubedi » Mi 14. Nov 2018, 22:32

Hallo Matthias,

Deine beleuchteten Wagen sehen klasse aus. Ich hätte auf jeden Fall Interesse, Deine Vorgehensweise zu sehen. Welche LED hast Du genommen? Ich finde, die Farbe passt prima.

LG
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Patinierung)

#1229

Beitrag von Chneemann » So 18. Nov 2018, 16:54

Hallo Matthias,

würde mich über eine Anleitung Deiner Beleuchtung freuen :)
Für 3-Leiter müsste ich zwar etwas umplanen, aber grundsätzlich wüsste ich schon gerne wie Du das machst :)

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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1230

Beitrag von sarguid » Mi 21. Nov 2018, 13:59

Hi,

nachdem ja wohl doch Interesse an meiner LED Beleuchtung existiert habe ich mal meine Erkenntnisse zu "Papier" gebracht. Da ich plane demnächst mal alle gesammelten Werke in einer eigenen Webseite unterzubringen müsst Ihr allerdings leider mit einer PDF Datei vorlieb nehmen - der Aufwand um die vorhandenen Bilder dann alle wieder in die eigene Webseite einzubringen wäre dann doch etwas zu gross geworden...

Datei von filehorst.de laden

Letzte Woche war ich übrigens auf der Modellbahnmesse in Köln und habe auch einige ganz gute Ideen mitgebracht um meine Flora und Fauna etwas zu aktualisieren - davon dann demnächst mehr. Aber es hat mich auch immer wieder gewundert wie für teilweise 20€ pro Wagen teure Wagenbeleuchtungen angeboten werden wo es doch mit ein wenig Lötkenntnissen wesentlich günstiger geht. Meine Wagen kosten im Schnitt ca. 4€ pro Umbau!

Und natürlich muss man das für 3L ein wenig umändern - wobei mir gerade auffällt das ich nicht mal genau weiss wie man bei 3L denn aus der Mittelschiene pro Wagen den Saft effektiv zieht? Macht Ihr da jedes Mal einen Schleifer drunter? Da lobe ich mir 2L - da hab ich die Probleme wenigstens nicht (dafür natürlich andere wie meine Kehrschleifenprobleme, den Ärger mit den Rückmeldern usw.).

Rückmeldungen wie immer gerne willkommen!

VIele Grüße

Matthias

P.S: @Erich - Du hast vollkommen recht - überlange Züge gab es schon immer auch bei der DB. Ich kann mich gut erinnern wie ich auf der Alsenzbahn (als es da noch Personenzüge gab) angewiesen wurde doch bitte zum Ausstieg in die vorderen drei Wagen zu wechseln :D Also ein willkommener Grund auch mal 12 Wagenzüge fahren zu lassen (ab mehr wird es langsam in meiner Kehrschleife eng....)
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1231

Beitrag von hubedi » Mi 21. Nov 2018, 18:39

Hallo Matthias,

vielen Dank für die informative Beschreibung Deiner Beleuchtungsmethode. Allein in dieser Zusammenfassung steckt ja jede Menge Arbeit ... Respekt!

So einige Methoden sind auch für die Spur N übertragbar. Die leitenden Buchsen gibt es auch in 1zu160. Um die Anzahl der Abnahmepunkte zu erhöhen, will ich mit geteilten Achsen experimentieren. Nur der Platz für große Pufferkondensatoren ist bei meinen Wagen knapp und Goldcaps besitzen leider eine ziemlich niedrige Maximalspannung.

Eine Alternative zu den Messinglagern sind übrigens über die Achsen gestülpte Metallröhrchen oder Spiralfedern. Erste Experimente mit Adernendhülsen verliefen recht erfolgversprechend. Die Reibung ist relativ niedrig und der Rollwiderstand der Wagen erhöht sich kaum. Der Bastelaufwand ist auf jeden Fall kleiner als beim Einbau der Messinglager. Ich besitze ein paar schlecht laufende Wagen und sogar einige Exemplare, wo sich die Achsenspitzen als Lagerraspel entpuppt haben. Hier werde ich wohl die Messingkonusse einsetzen ... es gibt also noch viel zu basteln.

Wer diesen Aufwand nicht betreiben will oder kann, muss wohl auf die von Dir erwähnten Anbieter zurückgreifen. Über die Höhe des einzutauschenden Euronenhaufens lässt sich kaum diskutieren. Die Bastelzeit darf man jedenfalls nicht dagegenrechnen. Wenn man so kalkuliert, relativiert sich der finanzielle Aufwand der fertigen Lösungen durchaus. Aber, wer so rechnet sollte sich m.E. ein neues Hobby suchen ... das regelmäßige, intensive und vergnügliche Studium der Aktienkurse oder der Sonderangebotsprospekte zum Beispiel ... :D

LG
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1232

Beitrag von sarguid » Fr 23. Nov 2018, 18:19

Hallo Hubert,

ja - du hast schon recht, der Bastelaufwand ist nicht zu vernachlässigen. Allerdings hat man diesen Bastelaufwand bei nahezu allen Anbietern in jedem Falle, weil oftmals nur LED Einbausätze angeboten werden in denen nichts anderes drin ist als der LED Streifen und die Dioden. Den Widerstand kann man meist auch noch variabel einstellen - das wars dann aber auch schon :-( - Im Endeffekt ist der Aufwand nahezu identisch wie bei Nutzung von LED Streifen und den 2-3 eigenen Elektronikbauteilen.

Was die Alternativen anbelangt: Den Weg mit Adernhülsen hatte ich auch mal eingeschlagen - allerdings liess (zumindest in H0) die Kontaktfähigkeit doch zu wünschen übrig. Insbesondere weil die Hülsen langfristig innen nie wirklich richtig blank und kontaktfähig zu bekommen waren - vielleicht hatte ich aber auch nicht den richtigen Fräskopf zum Reinigen....
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1233

Beitrag von Chneemann » Mi 28. Nov 2018, 12:58

sarguid hat geschrieben:
Mi 21. Nov 2018, 13:59
Und natürlich muss man das für 3L ein wenig umändern - wobei mir gerade auffällt das ich nicht mal genau weiss wie man bei 3L denn aus der Mittelschiene pro Wagen den Saft effektiv zieht? Macht Ihr da jedes Mal einen Schleifer drunter?
Hi Matthias,

man macht wirklich einen Schleifer drunter. :wink:
Aber nur 2 Pro Zug. Dazwischen gibt es stromführende Kupplungen. Masse muss an jedem Wagen einzeln am Radreifen abgenommen werden.

Und natürlich danke für die Anleitung :D

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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1234

Beitrag von sarguid » Mo 14. Jan 2019, 11:50

Hi,

muß mich doch mal wieder "zurück" melden :-)

Allerdings gibt es nicht so arg viel zu berichten - habe mich nämlich in den letzten Wochen mal stärker um den Fahrbetrieb gekümmert sodaß inzwischen auch ein fahren nach Fahrplan funktioniert und mich ausserdem mit S88 IR Meldern beschäftigt - Details dazu finden sich hier an an anderer Stelle im Forum. Solche IR Melder sind schon eine coole Sachen - damit kann jetzt meine Steuerungssoftware endlich auch erkennen wenn an einen Zug angekuppelt wird - was für mich als begeisterten "Rangierbahner" natürlich wichtig ist....

Von der Anlage daher nur ein paar Bilder mit den neuesten Errungenschaften aus den diversen Weihnachtsgeschenken. Vor allem die Fahrradfahrer machen sich natürlich gut - hier ist noch jemand auf dem Weg zum Bahnhof gerade vor dem Schmalspur-BW:

Bild

Und diese Beiden hier sind wohl gerade auf dem Weg nach Hause:

Bild

Wie weiter vorne schon angemerkt fehlte natürlich bei dem Anschluß Denzerheide noch einiges an Unkraut und Gebüsch - hier mal die ersten Ergebnisse nach "Neubepflanzung" am Anschluß Denzerheide

Bild

Das Zeichen links zeigt Schneepflügen an, das hier der Pflug zu heben ist weil direkt danach der kleine Bahnsteig von Denzerheide kommt.

Bild

Und auch die Blockstelle hat "Nachwuchs" bekommen:

Bild

Die Drehscheibe für die Drehscheibe (s.o.) muss leider noch etwas warten weil ich erst auf den Spezialisten mit dem Schweissgerät warten muss...

@Florian: Irgendwo musste ja bei Gleichstrom noch ein Vorteil sein - jetzt weiss ich wieder wo :D - jetzt verstehe ich aber auch warum nur die Gleichstromer so viel Diskussionen um Stromabnahmepunkte an den Wagen haben. Mit einem Schleifer an 2 Wagen hat man natürlich wesentlich bessere Kontaktpunkte. Dafür könnte ich dann aber meine Rangiertätigkeiten mit Kurswagen (sowas gab es früher mal bei der Bahn - und zwar sogar ziemlich häufig) ziemlich knicken.
Zuletzt geändert von sarguid am Mo 14. Jan 2019, 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1235

Beitrag von Chneemann » Mo 14. Jan 2019, 12:40

Hallo Matthias,

das sind ja wieder tolle Bilder :D
Sowohl Denzerheide (der Name ist immer noch lustig wenn man ihn sonst nur mit einem Nobelgolfclub verbindet) als auch die Blockstelle sind klasse :D

Jetzt werde ich mir mal Deinen Thread zu den IR-Meldern durchlesen. Eventuell ist das ja auch interessant für mich :wink:
Leider ist Dein Link nutzlos, weil er nur einen Platzhalter enthält :shame: :baeh:

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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1236

Beitrag von sarguid » Mo 14. Jan 2019, 12:47

Hallo Florian,

dank Dir - hab den Link schon geändert - das kommt davon wenn man nur schaut ob ein Link da ist ihn aber nicht direkt auch überprüft.... :oops:

Und was Denzerheide anbelangt: Ich glaube da gehören wir Beide zu den ganz wenigen hier aus der Gegend die den realen "Ort" kennen. Das war auch der Grund für die Auswahl - es war halt früher wirklich nur eine Ansammlung von ein paar Höfen. Der Golfclub kam erst in der "Neuzeit" :)

Ich könnte mir vorstellen das die IR Melder von Schumo bei Dir wirlich gute Dienste leisten könnten da sie unabhängig von Stromversorgung, Sauberkeit von Wagenrädern etc. sind. Sie können sogar auf die Höhe justiert werden sodaß z.B. nur Kupplungen erkannt werden, nicht aber der (höhere) Wagenboden. Noch cooler finde ich die dort erwähnten Gabellichtschranken - allerdings machen die m.E. nur Sinn wenn man neu baut.
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1237

Beitrag von hubedi » Mo 14. Jan 2019, 13:27

Hallo Matthias,

der Fahrbetrieb ist natürlich seeeehr wichtig ... wie sollen die Preiserleins sonst an ihre Ziele kommen. Die Fahrräder sehen schnuckelig aus, sind aber Fahrzeuge eher schlecht einzusetzen. :D Die Nachbildung der Speichen ist schon ein Hingucker. Neben diesen filigranen Details gefällt mir Deine Vegetation ausgesprochen gut. Das sieht sehr harmonisch aus ...

LG
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1238

Beitrag von wolferl65 » Mo 14. Jan 2019, 16:42

Hallo Matthias,

gut, daß Du Dich "mal wieder zurückgemeldet" hast. Sonst wäre ich nicht hier zum ersten mal gelandet :D

Zudem ich hier auch noch genau richtig bin, was für eine schöne, stimmige Gestaltung und Farbgebung :gfm: ! Werde mich in nächster Zeit hier einmal auf der Suche nach Inspiration für meine beginnende Landschaftsgestaltung durchackern. Über geschwungene Bahnöfe sind wir uns ohnehin einig...


Gruß,
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (LED in Wagen)

#1239

Beitrag von Mornsgrans » Mo 14. Jan 2019, 18:50

Chneemann hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 12:40
Sowohl Denzerheide (der Name ist immer noch lustig wenn man ihn sonst nur mit einem Nobelgolfclub verbindet) als auch die Blockstelle sind klasse :D
Der nie in Erfüllung gegangene Traum:
- Panzermörserfeuerstellung beziehen
- Panzergrenadierkompanie oder Panzerkompanie im Breitkeil über den Golfplatz jagen :fool:



Mattias,
Deine letzten Detailbilder zeugen wieder einmal, auf wech hohem Niveau Du unterwegs bist.
Mein Lieblingsbild:
Bild
Da stimmt wirklich alles. Am beeindruckensten finde ich die Felswand rechts, gefolgt vom Karren auf dem Bahnsteig und den Alterungen am Güterwagen.
Gräser, Büsche, Schotter - alles so, wie es sein muss. :gfm:

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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Rollenkästen)

#1240

Beitrag von sarguid » Di 15. Jan 2019, 19:56

Wahnsinn! Hätte garnicht gedacht dass noch so viele von Euch meinem Thread hier folgen - wo es doch gerade eh' nicht viel zu berichten gibt ....

@Hubert: Für die Epoche IIIa müsste ich die Fahrräder eigentlich noch mit Patina versehen - und die Fahrradfahrer haben auch nicht gerade die Mode der 50er an - aber ich hoffe das fällt nur den Kennern der Szene auf. Ich weiss ja nicht wie es Euch ergeht, aber meine Freunde und Verwandten schenken mir eigentlich immer gerne was für die Modellbahn - und sind dann immer überrascht wenn ich die Geschenke erst mal auf alt und modrig umwandle weil bei mir nie was aus der Schachtel direkt auf die Anlage kommt. Braucht dann immer längere Erklärungskunst meinerseits :). Aber die Fahrräder haben mir einfach so schon gut gefallen.


@Wolfgang: Freut mich aber sehr, daß mein Thread Erstaufnahme bei Dir war :D Und was die geschwungene Linienführung anbelangt wundere ich mich jedes Mal wieder über die vielen Anlagen die oftmals genial in der Landschaftsgestaltung sind, aber bei der Gleisführung monotone Standardgeraden und -kurven haben... Wobei ich sagen muß, daß der Nachteil auch nicht unerwähnt bleiben sollte: Geschwungene Gleisführung mit grossen Radien reduziert die mögliche sichtbare Streckenlänge doch leider dramatisch :(

@Erich: Freut mich, daß Du meinst, daß alles so stimmig ist - aber Du hast natürlich nicht den Gleisabschnitt daneben gesehen (den habe ich wohlweisslich nicht aufs Foto gebannt)....

Diesen Gleisabschnitt hatte ich mir dieser Tage dann doch mal vorgenommen. Dazu muss man wissen, daß der Haltepunkt Denzerheide nun wirklich nur ein Haltepunkt ist - auch wenn sich hier die Schmalspurstrecke vom Hauptgleis trennt was zumindest eine Blockstelle erfordert. Die Signalisierung findet hier nicht im Haltepunkt statt (dazu sind die Durchrutschwege viel zu kurz), sondern vor dem Haltepunkt. Wobei das Signal der Schmalspurbahn angenommenermaßen vor dem Tunnel (und somit nicht sichtbar) liegt. Das Signal der Normalstrecke liegt auf meinem herausnehmbaren Teil (wobei es aktuell da wirklich noch "liegt"). Aber es braucht natürlich Drahtseilzüge auf dem Wege von der Blockstelle zu den Signalen.

Dazu hatte ich bisher nur kurze gerade Strecken bei denen ich Weinert Gummifaden für die Seilzüge verwendet hatte. Hier nun erstmalig s.g. Druckrollenkästen die in Kurven zum Einsatz kamen. Meine Versuche mit den Kästen von Auhagen sind kläglich gescheitert - die passen nur wenn man nicht auf die verrückte Idee kommt auch die Seile selbst nachzubilden!

Also die Weinert Druckrollenkästen verwendet - die machen aber massiv Ärger bei Verwendung des Weinertschen Gummifadens. Der federt zwar schön nach wenn man mal mit dem Finger drauf kommt, aber dafür reisst er auch an Stellen wo man es nicht vermutet. Ich hatte zum Glück noch Nanofaden von MBZ - kann ich nur empfehlen. Der Faden ist allerdings so dünn, daß man ihn kaum sieht. Hier habe ich dann mit etwas weisser Acrylfarbe nachgeholfen.

Hier dann das Ergebnis

Bild

Bild

Auch hier ist noch Baustelle wie man an dem "Abdeckblech" rechts im Gras erkennen kann - da muss nämlich dann noch der Anschluss des Schmalspursignals zumindest bis zum Tunnel geführt werden. Dazu verwende ich aber dann abgedeckte Kästen (weil da ein Fussweg entlang führt - da dürften dann keine offen liegenden Fallseile verlegt werden - aber um ehrlich zu sein: Ich habe nicht genug Rollenkästen mehr übrig...).

Bild

Den homogenen Abstand der Seile erzielt man durch einen 0,5mm Metallstab welcher in dem Rolladenkasten eingelassen ist. Dabei wickelt man das eine Seil rechts herum um den Stab und das andere links herum. (Was hat der Rudi eigentlich mit seinem Trecker auf dem Bahnsteig verloren?)

Und um es gleich vorwegzunehmen: Jetzt fehlen natürlich die Telegrafenmasten - da muss ich den Thread von Randolf nochmal durchforsten der sich gerade mit dem Thema beschäftigt hatte. Und natürlich Schaschlikspiesse besorgen :D
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1241

Beitrag von wolferl65 » Di 15. Jan 2019, 20:25

Hallo Matthias,

kurz und knapp, klasse. Zum Glück wird die Gleiswüste fiktiv mit einem Drucktastenstellwerk gesteuert. Ich brauche vorbildgerecht nur Kabelkanäle :D
Und was die geschwungene Linienführung anbelangt wundere ich mich jedes Mal wieder über die vielen Anlagen die oftmals genial in der Landschaftsgestaltung sind, aber bei der Gleisführung monotone Standardgeraden und -kurven haben... Wobei ich sagen muß, daß der Nachteil auch nicht unerwähnt bleiben sollte: Geschwungene Gleisführung mit grossen Radien reduziert die mögliche sichtbare Streckenlänge doch leider dramatisch
Ja, sehe ich leider genau so, derweil es heutzutage doch genügend Möglichkeiten gäbe, z.B. mit den Tillig-Weichen. Letztlich ist es eine Frage des Konzeptes, und der Willens vorbildnau zu bauen.
Ich hatte zum Glück noch Nanofaden von MBZ - kann ich nur empfehlen. Der Faden ist allerdings so dünn, daß man ihn kaum sieht.
Hört sich gut an, suche ja noch etwas für eine vorbildnahe Oberleitung, ist der Faden auch noch etwas elastisch?

Gruß,
Wolfgang
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1242

Beitrag von sarguid » Di 15. Jan 2019, 20:40

Hallo Wolfgang,

bei dem Nanofaden handelt es sich um mehrere sehr dünne Nylonfäden die so miteinander verschlungen sind, daß er wie ein einzelner Faden ausschaut. Ist von Hand nicht auseinanderzubekommen - selbst die Schere hat da Probleme....

Ob es als Oberleitung taugt kann ich nicht sagen - wenn Du mit dem Panto dran kommst wird es definitiv schwierig weil es eher elastisch ist als starr.
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1243

Beitrag von wolferl65 » Di 15. Jan 2019, 20:55

Hallo zurück nochmal,

plane mit fixiertem Panto ohne Kontakt zum Fahrdraht, beides geht hier nicht. Entweder Panto oder vorbildnah. Insofern ist elastisch eine gute Nachricht, habe früher Spur-N Oberleitung mit Weinertfaden gebaut, war auch nicht lange stabil. Werde mir mal eine Rolle bestellen. Danke!

Gruß,
Wolfgang
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#1244

Beitrag von sarguid » Sa 19. Jan 2019, 18:09

Heute habe ich dann endlich mal das ganze "Unkraut" gesät welches in der Packung von Busch enthalten war. (Um ehrlich zu sein: Ein Teil harrt noch der Pinzette um es aufzusammeln).

Auf Bildern macht es auf den ersten Blick garnicht so viel her - auf der Anlage wirkt es aber schon ganz anders und ich finde es hat ein paar sehr nette Effekte. Anders als bei mir im Garten muss man es allerdings schon suchen - und es muss vor allem nicht mühsam entfernt werden :D

Bild

Bild

Bild

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Alles in Allem eine nette "Feierabendbastelei" - auch wenn es teilweise eine echte Mühe ist die Stengel alle zusammen zu kleben....

@Wolfgang: Was das Thema Oberleitung anbelangt bin ich auch der Meinung, daß ein Fixieren des Pantos optisch am Besten wirkt - und man sieht kaum das der Panto nicht ganz bis an den Fahrdraht heranreicht. Ich habe meine Oberleitung im Bahnhof immer noch nicht fest eingebaut - das wird wohl auch noch etwas dauern weil dann drunter wirklich alles final sein muß. Und ich dachte noch an eine Überdachung und muß auch noch einige IR Melder einbauen bevor ich wirklich da den grossen Wurf mache.
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1245

Beitrag von Mornsgrans » Sa 19. Jan 2019, 18:33

Matthias,
diese kleinen Pinzettenarbeitsmaterialien sind das Tüpfelchen auf dem "i". Gerade so etwas tritt deutlich beim neugierigen Blick aus der Nähe in den Vordergrund, weil realitätsnahe Details zu sehen sind :gfm:

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich
Zuletzt geändert von Mornsgrans am Sa 2. Feb 2019, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1246

Beitrag von hubedi » Sa 19. Jan 2019, 18:37

Hallo Matthias,

eine wahre Geduldsprobe, die Dir da gelungen ist. Auch wenn solche Feinheiten scheinbar untergehen, erstaunlicherweise werden sie doch wahrgenommen. Schließlich haben wir eine klare Vorstellung, wie das Grünzeug draußen aussieht. Filigrane Solitärgewächse heben die Nachbildung ein Stück näher an die höchste Ebene des Originals. Spätestens auf Fotografien ist der Unterschied zu sehen.

Das Grün der neuen Bewohner hat z.T. einen ziemlichen Blauanteil. Ist das gewollt, um die Einzelpflanzen hervorzuheben? Oder ist das ein Ergebnis des beschränkten Weißabgleichs der Kamera und auf der Anlage gar nicht so zu sehen?

LG
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1247

Beitrag von sarguid » Sa 2. Feb 2019, 21:59

Hallo Mobafreunde,

die letzten Tage war mal wieder ziemlich viel Betrieb auf der Anlage - und der Aufwand den ich die letzten Monate in die Optimierung des Zugbetriebs gesteckt hatte scheint sich insofern gelohnt zu haben als das der Entgleisungsanteil (von eigener Dummheit abgesehen) nahezu bei Null lag :D

Einer meiner Kollegen hatte seine High-End Kamera dabei und auch wenn ich Euch jetzt nicht 850 MB an Raw-Material zumuten will, so ist dieser "kleine Rundgang" vielleicht doch für den Ein- oder Anderen interessant - daher hier einfach mal eine lose Zusammenstellung:

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Danke an Peter für die tollen Bilder! Und was meine "Gänseblümchen" anbelangt: @Hubert: Mein Wissen über Weissabgleich und Fotografieren ist so miserabel, das ich nicht mal wüsste wie ich einen machen müsste - aber auf der Anlage sehe ich zumindestens keinen Blaustich. @Erich: Du hast vollkommen recht: Auch wenn man diese kleinen Farbtupfer kaum sieht (ich hatte wieder viel Spass mit meinen Freunden das Spiel - wer findet den Hasen - zu spielen), so bringt das auch meiner Meinung mehr Authentizität als man auf den ersten Blick denkt.

Als nächstes steht Lokoptimierung auf dem Programm - die digitale Kadeeentkupplung der BR98 funktioniert nicht mehr richtig und muss neu justiert werden, bei einer S 3/6 habe ich endlich raus warum die Kiste nicht punktgenau hält (die Stromübertragung Lok-Tender ist dort über Schleifer - und je nach Lokstellung haben die mal Kontakt oder mal nicht), der Geräuschdecoder des TEE VT 11.5 ist defekt, und ausserdem konnte ich am Wochenende nicht umhin in der Bucht einen ET85 zu ersteigern (der jetzt natürlich erstmal intensiven Tests unterzogen werden muss bevor er auf die Anlage raus darf).

Soll noch einer sagen unser Hobby wäre nicht vielseitig....

Matthias
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1248

Beitrag von respace99 » Sa 2. Feb 2019, 22:28

Hallo Matthias

Schöne Bilder - vor allem dasjenige mit dem (historischen) Krokodil 14253, welches dieses Jahr 100-jährig wird. Heute haben wir im Depot Erstfeld wieder Unterhaltsarbeiten am Krokodil erledigt, so dass die Maschine am Geburtstag sich auch von seiner schönsten Seite zeigen kann ;-)

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Liebe Grüsse
Giorgio
Gruss
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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1249

Beitrag von sarguid » So 3. Feb 2019, 12:07

Hallo Giorgio,

wunderschönes Bild von Erstfeld hast Du da mitgebracht! Und Hut ab vor dem Engagement diese Schöhnheit - meist ja auch in Freiwilligenarbeit - betriebsfähig zu erhalten! :gfm:

Viele Grüße in die Schweiz

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Re: Naechternhausen - oder die ewige Baustelle (Drahtseilzüge))

#1250

Beitrag von trillano » So 3. Feb 2019, 14:02

Hallo Matthias,
danke für die tollen Aufnahmen! Eine schöne Anlage, perfekt fotografiert, ein Wochenends-Schmankerl! :D :gfm:
Bis bald wieder!
Mit besten Grüßen
Alexander


Über Gegenbesuche in Sanderland und Kommentare freue ich mich!
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