Umbau Trix 218er nach Mä

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Tuxi
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Umbau Trix 218er nach Mä

#1

Beitrag von Tuxi » Di 10. Jun 2008, 19:19

Moin...

was wird benötigt? Hat jemdand eine Lok mit SDS schon umgebaut? Ist das aufwendig oder holt man sich besser 2 Mä 218er und das Trix Gehäuse?

Gruß,
Tuxi

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Malen
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#2

Beitrag von Malen » Di 10. Jun 2008, 20:06

Hallo!

Ja habe schon Trix Loks auf 3leiter "geändert" (allerdings keine 218 das kommt jetzt erst mit der ozeanblau/beigen 218 von Trix). Bei meinen bisherigen umsbauten, wie z.B. BR290, SVT137, E10, BR602, usw., ging es problemlos. einfach einen der Radschleifer abgezogen und dir Kupferkontakte abmontiert, dann einen Schleifer (ET Nr. 7164) der Pertinaxplatte beraupt und auf den Kunststoff-klips montiert und wieder an die Lok gesteckt. Dann folgt noch Lötarbeit, der andere Radschleifer muss noch auf die "Masseseite" umgelötet werden (oder einfach abschneiden, aber dann ist die Masse (Radkontakt) nur noch einseitig)- Fertig! Waren auch schon SDS-Loks dabei, die jetzt mit ESU Loksound-decoder werkeln, oder es waren bereits DCC-Decoder drinnen.

Aber bitte bedenken: So ein "Eingriff" bedeutet natürlich den Verlust der Werksgarantie!
Mit freundlichen Grüßen
Marcus

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Grisnigt
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Sind die Massen der TRIX-Räder gleich an Märklin oder....?

#3

Beitrag von Grisnigt » Do 2. Okt 2008, 09:08

Werter Malen und Anderen,
Malen hat geschrieben:Hallo!

Ja habe schon Trix Loks auf 3leiter "geändert" (allerdings keine 218 das kommt jetzt erst mit der ozeanblau/beigen 218 von Trix). Bei meinen bisherigen umsbauten, wie z.B. BR290, SVT137, E10, BR602, usw., ging es problemlos. einfach einen der Radschleifer abgezogen und dir Kupferkontakte abmontiert, dann einen Schleifer (ET Nr. 7164) der Pertinaxplatte beraupt und auf den Kunststoff-klips montiert und wieder an die Lok gesteckt. Dann folgt noch Lötarbeit, der andere Radschleifer muss noch auf die "Masseseite" umgelötet werden (oder einfach abschneiden, aber dann ist die Masse (Radkontakt) nur noch einseitig)- Fertig! Waren auch schon SDS-Loks dabei, die jetzt mit ESU Loksound-decoder werkeln, oder es waren bereits DCC-Decoder drinnen.

Aber bitte bedenken: So ein "Eingriff" bedeutet natürlich den Verlust der Werksgarantie!
Meine Frage betrifft nicht die Radsatzinnenmass, aber die Massen der Räder selbst!

Sind diese gleich wie Märklinräder oder ist der Form (Laufflach!) und Flennse doch anders?
Mit fr. Gr.
Reijer Grisnigt NL
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Malen
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#4

Beitrag von Malen » Do 2. Okt 2008, 11:16

Hallo!

Es gibt unterschiede:
Spurkranzhöhe (von Lauffläche bis Spurkranzende): Märklin 1,4mm(statt4,1), Trix 1,1mm.
Aussendurchmesser der Radscheibe: Märklin 14,8mm, Trix- 14,1mm
Innendurchmesser (bis Lauffläche): M:11,9; T: 11,9
breite der Lauffläche: M:1,9mm ; T: 2,0mm
(Für die Korrektheit der Maßangaben keine Gewähr)
Habe mal 2 Bilder der beiden Radsätze gemacht
Der Märklin-Radsatz ist oben bzw. rechts (ohne Haftreifen) der Trix links, bzw. der untere.
Beide Radsätze stammten aus der B218 (Märklin 39180 und Tric 22221).

EDIT: Spurkranzhöhe der Märklin 218 korrigiert, Zahlendreher......
Zuletzt geändert von Malen am So 22. Nov 2009, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Grüßen
Marcus

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Grisnigt
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Und wie fahren die TRIX-Radsätze auf Märklin K und M Gleiss?

#5

Beitrag von Grisnigt » Do 2. Okt 2008, 11:37

Malen hat geschrieben:Hallo!

Es gibt unterschiede:
Spurkranzhöhe (von Lauffläche bis Spurkranzende): Märklin 4,1mm, Trix 1,1mm.
Aussendurchmesser der Radscheibe: Märklin 14,8mm, Trix- 14,1mm
Innendurchmesser (bis Lauffläche): M:11,9; T: 11,9
breite der Lauffläche: M:1,9mm ; T: 2,0mm
(Für die Korrektheit der Maßangaben keine Gewähr)
Habe mal 2 Bilder der beiden Radsätze gemacht
Der Märklin-Radsatz ist oben bzw. rechts (ohne Haftreifen) der Trix links, bzw. der untere.
Beide Radsätze stammten aus der B218 (Märklin 39180 und Tric 22221).
Und wie fahren die TRIX-Radsätze auf Märklin K und M Gleiss?
Braucht man dir radsatzinnenmass mittels zusammenpressen zu änderen?
Gibt es kein auffahren auf den Herzstücken bei M Weichen der 36-Radius?
Mit fr. Gr.
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Malen
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#6

Beitrag von Malen » Do 2. Okt 2008, 15:03

Hallo!

Ich fahre auf K-Gleisen, mit Radius 360 und 424mm, der SBF sowie in den verdeckten Bereichen noch M-Gleis. Ich habe von Trix die BR218, BR290, E10, BR602, SVT08 und die zwei 44er (vom Langen Heinrich) in Betrieb. Natürlich kommt es auch zu Entgleisungen an K-DKW's und Schnellfahrweichen, aber das verursachen die Weichen, da auch Märklin Loks hier zum entgleisen neigen (bei zu schneller Fahrt, ursache sind die Weichenzungen welche nicht immer ihre Endstellung erreichen). An diesen Stellen sind die Trix-Loks empfindlicher.

Ich habe nichts an den Radsätzen verändert da es einfach nicht nötig war.
Dies sind allerdings nur meine Erfahrungen, hier im Forum wird dies anders gesehen.

EDIT: M-Weichen sind allerdings eine Welt für sich, hier ist ein problemloser Betrieb eher unwahrscheinlich.
Mit freundlichen Grüßen
Marcus

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Volldampf
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#7

Beitrag von Volldampf » Do 2. Okt 2008, 20:33

Hallo Reijer,

ich fahre K-Gleis und habe alle TRIX Loks auf Märklin Radsätze umgestellt, da die Loks besonders bei Kreuzweichen in die Herzstücke "fallen" und entweder Kontaktprobleme haben oder relativ laut nach dem Herzstück wieder auf das Gleis auffahren.

Gruss Michael


tux71
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#8

Beitrag von tux71 » Sa 21. Nov 2009, 15:49

Hallo TRIX-Freunde,

nachdem ich (wahrscheinlich) alle Foren-Beiträge zum Thema TRIX 218/290 und Umbau auf Wechselstrom gelesen habe, habe ich mir nun auch eine TRIX 218 (22221 ob/b) und einen ESU Lok-Pilot V3.0 (52614) geholt. Dass das mit dem Licht noch nicht richtig klappt stört mich momentan nicht, ich will einfach, dass die Lok mal fährt. Zu gegebener Zeit (sofern verfügbar), will ich dann mal den neuen ZIMO ausprobieren.

Ich habe mich nun gestern an den Umbau gemacht (Radschleifer entfernt, Mittelschleifer dafür eingeklipst, Decoder eingesetzt und an der schleiferlosen das rote Kabel gelöst). Soweit so gut, die Lok fährt auch allerdings nur in s88-freien Bereich. So bald sie dort einfährt bleibt sie stehen, das Licht bleibt an und der Motor brummt nur noch. So wie ich die gelesenen Beiträge verstanden habe, habe ich nun zwei Möglichkeiten:

a) ohne Löten
Tauschen der Radsätze, wobei sich die Frage stellt, ob man alle beide oder nur jeweils einen und dann eben welchen (126151 / 230551)

b) mit Löten
Das abgetrennte rote Kabel wohin?

Irgendwie ist mir das noch nicht so klar geworden was jetzt zu tun ist? Wie gesagt ich nutze s88 für Rückmeldung und die Lok sollte damit "umgehen können".
Danke für Eure Hilfe, viele Grüsse und ein schönes Wochenende.

Marco

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DiegoGarcia
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Trix 218 Umbau auf 3L

#9

Beitrag von DiegoGarcia » Sa 21. Nov 2009, 16:01

Hi Marco,


http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 8-o-b.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... x-218.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... eiter.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... eiter.html

http://simpledigitallocomotive.npage.de ... 53158.html

Du kannst die DC-Achsen drin lassen, so lange mindestens an einem Drehgestell gewährleistet bleibt, dass dort ein Radschleifer eingeklipst bleibt. Dessen (rotes) Kabel lötest Du mit dem braunen Kabel zusammen.

Ich hatte mich dazu entschlossen, drei der Achsen zu tauschen, ist nicht ganz billig. Ich habe dabei eine Achse genommen, die 2 Haftreifen hatte (mä 126151), die beiden anderen Achsen waren vom Ludmilla Umbau übrig.

Da es noch eine Nachfrage gab, hier etwas ausführlicher:

An der BR 218 Trix 22221 im originalen Zustand

- kommt pro Drehgestell ein braunes Kabel vom Drehgestellkörper zur Platine an einen Lötpunkt, der auf der Platine mit "+" gekennzeichnet ist (Stirnseite der Platine)

- sowie ein rotes Kabel von der kleinen Kontaktfläche, auf der der Radschleifer aufgeklipst ist. Dieses rote Kabel geht zu dem Lötpunkt auf der Platinen-Stirnseite, die neben dem braunen Anschluß ist und nicht gekennzeichnet ist.

Wie gesagt: auf beiden Seiten bzw. jeweils an beiden Drehgestellen.

Wenn Du jetzt an einem Drehgestell einen Märklin-Mittelschleifer anklipst, dann bleibt dessen weiterführendes rote Kabel unverändert. Die beiden davon betroffenen isolierten Räder in diesem Drehgestell haben dann aber keinen Kontakt mehr zur Platine, solange die originalen Trix-Achsen verbleiben.

Ist ja nicht so schlimm, da Du in Deinem Fall ja einen Radschleifer im nicht-modifiziertem Drehgestell behalten willst. Dessen weiterführendes rote Kabel muß dann aber mit dem auf seiner Seite liegenden braunen Kabel verlötet werden, da ja nun beide Achsenseiten auf "Märklin-Schienenmasse" liegen sollen (sonst gibt es Kurzschluß). Also auf dieser Seite der Lok, wo der Radschleifer drin bleibt, werden das braune und das rote Kabel auf der Platine verlötet an dem Lötpad, der mit "+" gekennzeichnet ist.

Viel Glück.

Ciao
Diego
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#10

Beitrag von mgleiser » Sa 21. Nov 2009, 18:24

Malen hat geschrieben: Spurkranzhöhe (von Lauffläche bis Spurkranzende): Märklin 4,1mm, Trix 1,1mm.
Ein Tipfehler?

Auch wenn Märklin ganz schön fette Spurkränze verwendet....aber 4,1mm?
Oder krieg da was nicht auf die Reihe :roll:

Gruss Arne

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Rirarunkel
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#11

Beitrag von Rirarunkel » So 22. Nov 2009, 11:58

mgleiser hat geschrieben:
Malen hat geschrieben: Spurkranzhöhe (von Lauffläche bis Spurkranzende): Märklin 4,1mm, Trix 1,1mm.
Ein Tipfehler?

Auch wenn Märklin ganz schön fette Spurkränze verwendet....aber 4,1mm?
Oder krieg da was nicht auf die Reihe :roll:

Gruss Arne
Hallo,

in der Tat, haben die Spurkränze weniger als 4,1mm. Wie hoch diese sind kann ich aber auch nicht sagen. Aber bei Märklin und Trix sind die Spurkränze definitiv unterschiedlich hoch und breit.

Grüße
Caren
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JSteam
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#12

Beitrag von JSteam » So 22. Nov 2009, 12:38

...tauscht mal die Zahlen vor und hinter dem Komma :wink:
Gruß Jürgen

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Malen
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#13

Beitrag von Malen » So 22. Nov 2009, 14:58

Hallo.

Hier hat der Fehlerteufel zugeschlagen :oops: :oops: .
Habe es korrigiert.
Mit freundlichen Grüßen
Marcus

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