Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).

Rolf
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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#26

Beitrag von Rolf » So 10. Nov 2019, 11:13

Hallo Patrick,

ich muss jetzt mal ganz blöd fragen: Warum sollen eigentlich alle Gleise im Fiddleyard die gleiche Länge haben? Ich verstehe diese Forderung bei großen Schattenbahnhöfen als Zugspeicher, insbesondere im Automatikbetrieb - da ist es sicher viel einfacher, wenn jeder Zug auf jedes Gleis fahren kann. So wie ich Dich verstehe, willst Du aber doch selbst jeden einzelnen Zug händisch in Deinen Spitzkehrenbahnhof fahren, dort rangieren, und dann wieder zurückfahren. Dabei muss in meinen Augen keineswegs jeder Zug gleich lang sein.

Ich schreibe hier einfach mal auf, welche Züge ich mir mit Deinen Triebfahrzeugen auf einer Nebenbahn in Epoche III gut vorstellen kann. Damit möglichst alles fahren kann, nehmen wir mal an, die Nebenbahn sei Achsdrücke bis 20t ausgebaut. Dann könnte es folgende Züge geben:

1. einen langen Personenzug mit BR 212 oder BR 74 davor, der morgens, mittags und abends als Schüler- und Arbeiterzug verkehrt verkehrt. (lang)

2. einen Nahgüterzug oder GmP mit V36 der alle Anschließer bedient (mittellang)

3. einen PmG mit V36 oder BR 74 als Personenzug für zwischendurch, damit ein dichter Personenzugfahrplan gewährleistet werden kann (dafür könntest Du Dir irgendwann auch einen Schienenbus anschaffen) (kurz)

4. eine kurze Übergabe mit DHG 500 zu einem Anschließer im fiktiven weiteren Verlauf der Strecke (kurz bis sehr kurz)

5. einen Durchgangsgüterzug mit V200 oder BR218 (oder wenn kürzer auch BR 212) zu einem Anschließer im fiktiven Endbahnhof (lang bis kurz - je nachdem, was für einen Anschließer Du dort annimmst)

6. einen extralangen Sonderzug zu einer Großveranstaltung (muss nicht unbedingt ein Fußballspiel sein, gegen Ende der Epoche oder in der frühen Epoche IV, in die die BR218 ja eh gehört, könnte es auch ein Beatles- oder Rolling-Stones-Konzert sein) am Wochenende, bei dem BR218 und V200 zum Einsatz kommen. Dieser Zug darf ruhig länger sein als das längste Gleis im Spitzkehrenbahnhof; er soll es sogar. Dann muss nämlich erst eine Lok alleine (als Lz) in den Spitzkehrenbahnhof fahren und dort auf Gleis 4b warten. Dann kommt der extralange Sonderzug. Seine Zuglok fährt vor bis kurz vor den Prellbock des Ziehgleises 2a, kuppelt ab und zieht bis zum Prellbock vor. Gedanklich ertönt eine Lautsprecherdurchsage, dass nur die hinteren Wagen am Bahnsteig stehen und nur dort ein- und ausgestiegen werden darf (tut aber eh niemand, es wollen ja alle zur Großveranstaltung). Dann kommt die vorher auf Gleis 4b bereitgestellte Lok, setzt sich über die obere Weichenverbindung vor den Zug und kuppelt an (dabei wird gerade so eben die Einfahrweiche frei). Es ertönt ein Pfiff, und los geht es. Dabei wird dann die Lok in Gleis 2a frei, die jetzt auf Gleis 4b fährt, den Motor abstellt und auf die Rückfahrt wartet, bei der dann alles umgekehrt abläuft.
Dieser Zug ist also extralang.

Merkst Du aber auch, was in Deinem "kleinen" Bahnhof alles los sein kann? Die Züge 3 bis 6 werden erst durch Dein Konzept des Spitzkehrenbahnhofs möglich - ohne jede Veränderung im Gleisplan!

Daher würde ich an Deiner Stelle durchaus unterschiedlich lange Gleise im Schattenbahnhof vorsehen.

Noch etwas: Nur für die BR 24 habe ich keine Aufgabe gefunden. Es ist insgesamt in meinem Augen eher ein Gleisplan für Tender- und Dieselloks. Aber die BR24 kann dann ja mal mit einem Sonderzug für Eisenbahnfreunde vorbeischauen.

Viele Grüße
Rolf


der gerade merkt, dass eine Anlage in dieser Art vielleicht auch etwas für ihn selbst wäre - wenn er denn den Platz dafür hätte. Macht aber nichts, ich freu mich mit Dir!


privatbahner
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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#27

Beitrag von privatbahner » So 10. Nov 2019, 13:37

Hallo Patrick
Mit dem Bahnhof kannst du schon ganz ordentlich Betreib machen. Mein einzige Hinweis wäre noch bei der Kurve mit direkt anschliessendem Gegenbogen vor der Einfahrt in den FY, setze dort noch eine Zwischengerade ein, einerseits wegen der Optik der fahrenden Züge, andernseits auch wegen der Betriebssicherheit.
Wie planst du die Weichen- und Signalsteuerung? Solche Bahnhöfe hatten in der von dir gewählten Epoche in der Regel noch mechanische Stellwerke und/oder ortsgestellte Weichen und keine Gleisbildstellwerke. Wenn du nicht schon el. Weichenantriebe hast, würde ich dir handgestellte Weichen vorschlagen. Spart einerseits Kosten und erhöht den Spielspass. Ich hatte mal eine ähnliche, aber etwas kleinere Anlage, da habe ich die Weichen einfach über Stellstangen vom Anlagerand aus betätigt. Auch die Entkupper habe ich auf ähnliche Art von Hand betätigt. Die Stellstangen habe ich ganz einfach aus 2mm Schweissdraht die am Ende abgewinkelt waren und in die Bohrung der Stellschwelle eingriffen gefertigt. Geführt wurden sie durch passende Messingröhrchen, die ich in die 2cmm Styroporplatte under den Gleisen eingelassen habe. Aussen habe ich einen Knopf aus einer kleinen Holzperle aus dem Bastelshop angebracht, hat pro Weiche keine 2 Euro gekostet. Und die Bastelei hat zusätzlich Spass gemacht.
Grüsse Privatbahner


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#28

Beitrag von minimax13 » So 10. Nov 2019, 17:56

Hallo Patrick,

Etwas mehr Nutzlänge der Bf-Gleise ließe sich noch herausholen durch:

a) Lage des Bf von oben rechts nach unten links, dadurch verkürzt sich der Bogen in der Bahnhofseinfahrt um einige cm

b) Länge des Ziehgleises / Umsetzstutzens 2a für die Lok mit einer Länge knapp über der längsten Lok (30 cm)

c) Gleis 2a endet an der unteren Plattenkante

Schattenbahnhofgleise sehe ich genauso wie die Kollegen, können unterschiedlich lang sein.

Der FY könnte übrigens auch ganz anders aussehen: ein Anschlussstutzen vom Streckengleis für befahrbare Wechselkassetten.
Der Zug fährt ein, die Kassette wird weggestellt, eine neue Kassette angedockt und weiter gehts.
Bei oben offenen Kassetten ist ein umgruppieren von Wagen leicht möglich.

Viele Grüße Frank


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#29

Beitrag von patrick1738 » So 10. Nov 2019, 20:53

Guten Abend zusammen,
minimax13 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 09:37
Hallo zusammen,

Gleis 3 im Bf könnte natürlich auch reines Güterzuggleis werden, dann müssten die Gleise 1 und 2 Schüttbahnsteige erhalten. Patrick möchte gerne den Inselbahnsteig haben, damit ergibt sich eine dritte Bahnsteigkante, z.B. für Sonderzüge.

Denkbar wäre auch noch ein Anschluss auf der freien Strecke, dann könnten noch Sperrfahrten zur Bedienung durchgeführt werden.

Der Bf könnte auch von oben rechts nach unten links in die Schräge gelegt werden.

Viele Grüße Frank
Hallo Frank,

Einen Anschluss auf freier Strecke werde ich realisieren wenn der FY nicht zu viel Platz einnehmen wird.

Bei der Schräge des Bahnhofs haben wir wohl aneinander vorbei geredet :lol: Ich glaube Du meinst damit dass der Bahnhof von oben nach unten betrachtet so liegen soll -> / Ich habe die ganze Zeit an eine andere Betrachtungsperspektive gedacht :-?
Rolf hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 11:13
Hallo Patrick,

ich muss jetzt mal ganz blöd fragen: Warum sollen eigentlich alle Gleise im Fiddleyard die gleiche Länge haben? Ich verstehe diese Forderung bei großen Schattenbahnhöfen als Zugspeicher, insbesondere im Automatikbetrieb - da ist es sicher viel einfacher, wenn jeder Zug auf jedes Gleis fahren kann. So wie ich Dich verstehe, willst Du aber doch selbst jeden einzelnen Zug händisch in Deinen Spitzkehrenbahnhof fahren, dort rangieren, und dann wieder zurückfahren. Dabei muss in meinen Augen keineswegs jeder Zug gleich lang sein.

Ich schreibe hier einfach mal auf, welche Züge ich mir mit Deinen Triebfahrzeugen auf einer Nebenbahn in Epoche III gut vorstellen kann. Damit möglichst alles fahren kann, nehmen wir mal an, die Nebenbahn sei Achsdrücke bis 20t ausgebaut. Dann könnte es folgende Züge geben:

1. einen langen Personenzug mit BR 212 oder BR 74 davor, der morgens, mittags und abends als Schüler- und Arbeiterzug verkehrt verkehrt. (lang)

2. einen Nahgüterzug oder GmP mit V36 der alle Anschließer bedient (mittellang)

3. einen PmG mit V36 oder BR 74 als Personenzug für zwischendurch, damit ein dichter Personenzugfahrplan gewährleistet werden kann (dafür könntest Du Dir irgendwann auch einen Schienenbus anschaffen) (kurz)

4. eine kurze Übergabe mit DHG 500 zu einem Anschließer im fiktiven weiteren Verlauf der Strecke (kurz bis sehr kurz)

5. einen Durchgangsgüterzug mit V200 oder BR218 (oder wenn kürzer auch BR 212) zu einem Anschließer im fiktiven Endbahnhof (lang bis kurz - je nachdem, was für einen Anschließer Du dort annimmst)

6. einen extralangen Sonderzug zu einer Großveranstaltung (muss nicht unbedingt ein Fußballspiel sein, gegen Ende der Epoche oder in der frühen Epoche IV, in die die BR218 ja eh gehört, könnte es auch ein Beatles- oder Rolling-Stones-Konzert sein) am Wochenende, bei dem BR218 und V200 zum Einsatz kommen. Dieser Zug darf ruhig länger sein als das längste Gleis im Spitzkehrenbahnhof; er soll es sogar. Dann muss nämlich erst eine Lok alleine (als Lz) in den Spitzkehrenbahnhof fahren und dort auf Gleis 4b warten. Dann kommt der extralange Sonderzug. Seine Zuglok fährt vor bis kurz vor den Prellbock des Ziehgleises 2a, kuppelt ab und zieht bis zum Prellbock vor. Gedanklich ertönt eine Lautsprecherdurchsage, dass nur die hinteren Wagen am Bahnsteig stehen und nur dort ein- und ausgestiegen werden darf (tut aber eh niemand, es wollen ja alle zur Großveranstaltung). Dann kommt die vorher auf Gleis 4b bereitgestellte Lok, setzt sich über die obere Weichenverbindung vor den Zug und kuppelt an (dabei wird gerade so eben die Einfahrweiche frei). Es ertönt ein Pfiff, und los geht es. Dabei wird dann die Lok in Gleis 2a frei, die jetzt auf Gleis 4b fährt, den Motor abstellt und auf die Rückfahrt wartet, bei der dann alles umgekehrt abläuft.
Dieser Zug ist also extralang.

Merkst Du aber auch, was in Deinem "kleinen" Bahnhof alles los sein kann? Die Züge 3 bis 6 werden erst durch Dein Konzept des Spitzkehrenbahnhofs möglich - ohne jede Veränderung im Gleisplan!

Daher würde ich an Deiner Stelle durchaus unterschiedlich lange Gleise im Schattenbahnhof vorsehen.

Noch etwas: Nur für die BR 24 habe ich keine Aufgabe gefunden. Es ist insgesamt in meinem Augen eher ein Gleisplan für Tender- und Dieselloks. Aber die BR24 kann dann ja mal mit einem Sonderzug für Eisenbahnfreunde vorbeischauen.

Viele Grüße
Rolf


der gerade merkt, dass eine Anlage in dieser Art vielleicht auch etwas für ihn selbst wäre - wenn er denn den Platz dafür hätte. Macht aber nichts, ich freu mich mit Dir!
Hallo Rolf,

warum ich momentan mit gleich langen FY Gleisen plane ist eine gute Frage :lol: Dies hat mehrere Gründe. Zum einen hatte ich vor dieser Anlage an einer Anlage mit Schattenbahnhof geplant, wo gleich lange Gleise, tatsächlich Sinn ergeben. Ich habe dies automatisch übernommen ohne viel nachzudenken. Ebenso habe ich damals als Referenz für die max. Zuglänge immer 100cm angenommen, da dies einer Garnitur von 3x Silberlingen mit der BR218 als Lok entspricht, welche ich so auch besitzte. 100cm entspricht auch der Zuglänge die max. auf meinem Platz machbar gewesen wäre, auch aus optischen und betriebsbedingten Gründen. Dies nehme ich auch jetzt noch an. Angesichts der sehr kurzen Fahrstrecke finde ich sehr lange Züge ein wenig komisch. Ebenso habe ich immer angenommen, das jeder Zug auf jedem Gleis halten sollte. Zu der Zeit hatte ich mir aber auch noch kaum Gedanken zur Gleisfunktion gemacht.
Zudem halte ich Dinge gerne übersichtlich und gleichförmig, was ebenfalls in einer Planung mit gleich langen Gleisen resultierte.
Die 100cm entsprechen auch nur der maximalen Zuglänge, was nicht ausschließt auch mal Züge mit geringere Länge auf den Weg zu schicken.

Diese Gründe haben sich bei mir im Unterbewusstsein eingebrannt, daher habe ich nie an eine andere Lösung gedacht :lol:
Aber - wenn man nach FY Varianten im Internet recherchiert bekommt man nahezu immer FYs mit gleich langen Gleisen präsentiert :roll:

Trotzdem werde ich mich mit Deinen Gedanken nochmal auseinander setzen :)

Danke auch für Deine Ideen zur Zugzusammenstellung! Zum Thema Zugbildung und Transportaufgaben der Bahn muss ich noch einiges recherchieren um einigermaßen vorbildgerechten Betrieb auf der Anlage später darzustellen. Da bin ich wirklich noch am Anfang.
Die Idee mit den Sonderzügen könnte später für viel Abwechslung sorgen! Ich muss übrigens nochmal nachschauen in welchem Magazin ich es gesehen habe - jedoch kann ich mich an ein Beispiel erinnern wo die BR24 auf der Nebenbahn für einen PmG eingesetzt wurde.

Super, dass Dir das Anlagenkonzept insgesamt gefällt!
privatbahner hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 13:37
Hallo Patrick
Mit dem Bahnhof kannst du schon ganz ordentlich Betreib machen. Mein einzige Hinweis wäre noch bei der Kurve mit direkt anschliessendem Gegenbogen vor der Einfahrt in den FY, setze dort noch eine Zwischengerade ein, einerseits wegen der Optik der fahrenden Züge, andernseits auch wegen der Betriebssicherheit.
Wie planst du die Weichen- und Signalsteuerung? Solche Bahnhöfe hatten in der von dir gewählten Epoche in der Regel noch mechanische Stellwerke und/oder ortsgestellte Weichen und keine Gleisbildstellwerke. Wenn du nicht schon el. Weichenantriebe hast, würde ich dir handgestellte Weichen vorschlagen. Spart einerseits Kosten und erhöht den Spielspass. Ich hatte mal eine ähnliche, aber etwas kleinere Anlage, da habe ich die Weichen einfach über Stellstangen vom Anlagerand aus betätigt. Auch die Entkupper habe ich auf ähnliche Art von Hand betätigt. Die Stellstangen habe ich ganz einfach aus 2mm Schweissdraht die am Ende abgewinkelt waren und in die Bohrung der Stellschwelle eingriffen gefertigt. Geführt wurden sie durch passende Messingröhrchen, die ich in die 2cmm Styroporplatte under den Gleisen eingelassen habe. Aussen habe ich einen Knopf aus einer kleinen Holzperle aus dem Bastelshop angebracht, hat pro Weiche keine 2 Euro gekostet. Und die Bastelei hat zusätzlich Spass gemacht.
Grüsse Privatbahner
Hallo Privatbahner,

An die Zwischengerade werde ich denken!
Ich muss sagen, dass ich bereits eine ganze Batterie Weichenantriebe besitze - wurde alles vor längerer Zeit gekauft als ich mit dem Modellbahnthema anfing und meinte alles haben zu müssen :-x Angedacht ist momentan die analoge Steuerung über handelsübliche Stellpulte.
Deinen Vorschlag finde ich aber sehr interessant. So hat man ja wirklich den Hebel in der Hand und ist mittendrin im Geschehen. Würde zu der Anlage eigentlich gut passen :(
minimax13 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 17:56
Hallo Patrick,

Etwas mehr Nutzlänge der Bf-Gleise ließe sich noch herausholen durch:

a) Lage des Bf von oben rechts nach unten links, dadurch verkürzt sich der Bogen in der Bahnhofseinfahrt um einige cm

b) Länge des Ziehgleises / Umsetzstutzens 2a für die Lok mit einer Länge knapp über der längsten Lok (30 cm)

c) Gleis 2a endet an der unteren Plattenkante

Schattenbahnhofgleise sehe ich genauso wie die Kollegen, können unterschiedlich lang sein.

Der FY könnte übrigens auch ganz anders aussehen: ein Anschlussstutzen vom Streckengleis für befahrbare Wechselkassetten.
Der Zug fährt ein, die Kassette wird weggestellt, eine neue Kassette angedockt und weiter gehts.
Bei oben offenen Kassetten ist ein umgruppieren von Wagen leicht möglich.

Viele Grüße Frank
a) wie gesagt lag das an einem Missverständnis in der Betrachtungsweise
b) habe bei dem Ziehgleis an das Rangieren einer Lok mit Anhänger gedacht
c) ich finde es schöner wenn zumindest ein wenig grün und/oder einer kleiner Weg die Gleise umgibt

Auch ein interessanter und vor allem sehr platzsparender Ansatz mit den Wechselkassetten! Nun bin ich, was den FY betrifft, vollends verwirrt :bigeek:


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#30

Beitrag von minimax13 » So 10. Nov 2019, 21:27

Hallo Patrick,

Über Gleis 2a brauchen keine Wagen rangiert zu werden. Alle Gleise und Ladestellen sind von der Einfahrt des Bf erreichbar.
Der Anschluss 1b wird über Gleis 1 bedient, die Lok umfährt die Wagen dabei über 2a.
Null Problemo 😉

Grüße Frank


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#31

Beitrag von patrick1738 » Mo 11. Nov 2019, 00:49

minimax13 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 21:27
Hallo Patrick,

Über Gleis 2a brauchen keine Wagen rangiert zu werden. Alle Gleise und Ladestellen sind von der Einfahrt des Bf erreichbar.
Der Anschluss 1b wird über Gleis 1 bedient, die Lok umfährt die Wagen dabei über 2a.
Null Problemo 😉

Grüße Frank
Hallo Frank,

Danke für den Hinweis :roll:
Dann kann ich das Gleis verkürzen und ggf. Woanders den Platz besser nutzen.
Dann ist es wohl auch so, dass man die Wagenreihung bei einem Güterzug im FY genau plant, um möglichst kurze Und direkt Wege zu den Anschliessern beim Rangieren im Bahnhof zu haben ?


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#32

Beitrag von minimax13 » Mo 11. Nov 2019, 06:52

Hallo Patrick,

die Bahn hat das so gemacht, damit in den Unterwegsbahnhöfen die entsprechenden Wagen schnell getauscht waren.
Im Bf kannst du frei rangieren. an einer beliebigen Weiche können Wagen von jeder Stelle im Zug ausgestellt werden.

Viele Grüße Frank


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#33

Beitrag von Rolf » Mo 11. Nov 2019, 08:49

Hallo Patrick,

da Du nun auch Wechselkasetten für den Fiddleyard in Erwägung ziehst, hätte ich noch eine Idee:
Wenn Du die Wechselkasette am vorderen (linken) Rand des rechten Anlagenschenkels anordnest und sie über ein leichtes Gefälle anfährst, hättest Du dahinter (also rechts davon) noch Platz für gestaltete Modellbahn. Das muss nicht der Endbahnhof sein - dafür ist der Platz etwas arg kurz - aber ein größerer Gleisanschluss würde da wohl hinpassen, in dem Deine DHG 500 rangieren kann. Die gerade nicht in Gebrauch befindlichen Wechselkasetten könntest Du darunter lagern.

Dann könntest Du Deine Idee umsetzen, auf Deiner Modellbahn zu zweit zu spielen. Du hattest im Fragebogen ja geschrieben, dass Du die Möglichkeit cool fändest.

Viele Grüße
Rolf


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#34

Beitrag von patrick1738 » Mo 11. Nov 2019, 21:18

Rolf hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 08:49
Hallo Patrick,

da Du nun auch Wechselkasetten für den Fiddleyard in Erwägung ziehst, hätte ich noch eine Idee:
Wenn Du die Wechselkasette am vorderen (linken) Rand des rechten Anlagenschenkels anordnest und sie über ein leichtes Gefälle anfährst, hättest Du dahinter (also rechts davon) noch Platz für gestaltete Modellbahn. Das muss nicht der Endbahnhof sein - dafür ist der Platz etwas arg kurz - aber ein größerer Gleisanschluss würde da wohl hinpassen, in dem Deine DHG 500 rangieren kann. Die gerade nicht in Gebrauch befindlichen Wechselkasetten könntest Du darunter lagern.

Dann könntest Du Deine Idee umsetzen, auf Deiner Modellbahn zu zweit zu spielen. Du hattest im Fragebogen ja geschrieben, dass Du die Möglichkeit cool fändest.

Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf,

Da habe ich nun wirklich eine Menge Varianten Für den rechten Anlagenteil zu überdenken.

Viele Grüße Patrick


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#35

Beitrag von patrick1738 » Di 12. Nov 2019, 18:37

Guten Abend zusammen,

anbei 2 modifizierte Entwürfe mit Schräglage von oben rechts nach unten links. Leichte Neigung von ca. 3 Grad.

Der erste Plan ist im Prinzip so wie der letzte hier von mir hochgeladene.
Gleis 1 und 2 mit einer Nutzlänge von ca. 160cm - 3 und 4 mit 110cm.

Bild

Beim zweiten habe ich versucht den Gegenbogen der Einfahrt etwas zu entschärfen. Damit nähren sich die Bahnhofsgleise 1-4 in ihrer Länge an.
Gleis 1 und 2 mit einer Nutzlänge von ca. 140cm - 3 und 4 mit 130cm.

Bild

Es sind natürlich immer noch ein paar cm in den Nutzlängen der Haupt-, und Nebengleise zu optimieren bzw. gegeneinander auszutauschen.

Auch ist die genaue Lage der Bahnsteiggleise und Gebäude, sowie des Plans selber auf der Platte (Abstand zu Kanten) zu diskutieren.

Das Streckengleis und den FY hab ich der Vollständigkeit halber ergänzt. Der Verlauf des Streckengleises gefällt mir ganz gut. Da ließe sich auch noch ein Anschließer unterbringen. Beim FY bin ich nach wie vor am Überlegen welchen Weg ich einschlage... :?

Was haltet Ihr davon? Wollte mit dem Gleisplan auch demnächst abschließen und bald mal loslegen :roll:

Viele Grüße, Patrick


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#36

Beitrag von Badenbahner » Di 12. Nov 2019, 18:44

Hallo,

was haltest du davon? Die Gerade oben weg, dafür ein schöner großer Bogen, den FY nicht so streng geometrisch sondern etwas auseinander ziehen? Gibt längeres Gleis und den FY kann man schon als Industriebereich noch etwas tarnen, mit einem Containerkran oder so.

Bild

Oder den FY in zwei Strecken aufteilen, die hintere höher setzen, die davor verschwindet für ein kurzes Stück im Tunnel.

Bild

Gruß
Marco


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#37

Beitrag von patrick1738 » Mi 13. Nov 2019, 12:43

Hallo Marco,

Habe das eben mal ausprobiert.
Ein großer Bogen ließe sich tatsächlich mit „Gegenbögen für schlanke weichen“ realisieren.

Der 2te Vorschlag gefällt mir auch gut - allein von der Optik und Wirkung her das man im Prinzip 2 streckengleise und 2 FYs hat.
Ich denke es wird dort von der Steigung mit Kreuzung der Strecken nicht ganz hin hauen. Im Prinzip wäre es dann auch kein spitzkehrenbahnhof mehr, sondern ein trennungsbahnhof ? ( korrigiert mich da gerne)

Ich werde das aber nochmal ausprobieren.

Viele Grüße Patrick


Badenbahner
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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#38

Beitrag von Badenbahner » Mi 13. Nov 2019, 12:56

Hallo,

ja, das mit der Steigung wird wohl nicht hinhauen. Ich bin auch kein Experte und noch relativ neu in Sachen MoBa. Eine Idee wäre noch die grüne Strecke etwas weiter hinten rum führen, und da oben rechts in der Ecke noch ein kleines Dorf mit Haltepunkt hin, quasi so als kleine Nebenstrecke getarnt für kleine Triebwagen. Und im FY noch eine Weichenverbindung das du von der grünen Strecke rüber auf die rote kommst, und dann mit dem Triebwagen über die rote Strecke wieder zurück zum großen Bahnhof. Und die beiden Strecken mit Gebäuden, Wald etc. optisch etwas voneinander trennen.

Ich muss aber ehrlich gestehen ich habe die vorherigen Beiträge nicht alle durchgelesen :oops:

Gruß
Marco


volkerS
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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#39

Beitrag von volkerS » Mi 13. Nov 2019, 13:57

Hallo Patrik,
dein Bahnhof ist weder ein richtiger Spitzkehrenbahnhof noch Trennungsbahnhof. Bei letzterem müsste es 3 Strecken geben. Die Bahnhof wäre mit den 2 Strecken zwar prinzipiell ein Spitzkehrenbahnhof, der derzeitige Gleisplan erlaubt aber nur über Gleis 1 eine Spitzkehrenfunktion. Somit ist eine Zugkreuzung nicht möglich. Da musst du noch etwas umbauen.
Volker


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#40

Beitrag von patrick1738 » Mi 13. Nov 2019, 16:57

Badenbahner hat geschrieben:
Mi 13. Nov 2019, 12:56
Hallo,

ja, das mit der Steigung wird wohl nicht hinhauen. Ich bin auch kein Experte und noch relativ neu in Sachen MoBa. Eine Idee wäre noch die grüne Strecke etwas weiter hinten rum führen, und da oben rechts in der Ecke noch ein kleines Dorf mit Haltepunkt hin, quasi so als kleine Nebenstrecke getarnt für kleine Triebwagen. Und im FY noch eine Weichenverbindung das du von der grünen Strecke rüber auf die rote kommst, und dann mit dem Triebwagen über die rote Strecke wieder zurück zum großen Bahnhof. Und die beiden Strecken mit Gebäuden, Wald etc. optisch etwas voneinander trennen.

Ich muss aber ehrlich gestehen ich habe die vorherigen Beiträge nicht alle durchgelesen :oops:

Gruß
Marco
Hallo Marco,

ich glaube das wird mein Konzept etwas sprengen. Ich wollte mich auf den Betrieb zw. Endbahnhof (dessen Anschließern) und der weiten Welt (dem FY) konzentrieren und dabei selten mehr als 1 Zug gleichzeitig steuern. Dazwischen die sowieso schon sehr kurze Fahrstrecke, die ich landschaftlich ausgestalten wollte. Ich glaube das gibt der Platz und das Konzept einfach nicht her :?
volkerS hat geschrieben:
Mi 13. Nov 2019, 13:57
Hallo Patrik,
dein Bahnhof ist weder ein richtiger Spitzkehrenbahnhof noch Trennungsbahnhof. Bei letzterem müsste es 3 Strecken geben. Die Bahnhof wäre mit den 2 Strecken zwar prinzipiell ein Spitzkehrenbahnhof, der derzeitige Gleisplan erlaubt aber nur über Gleis 1 eine Spitzkehrenfunktion. Somit ist eine Zugkreuzung nicht möglich. Da musst du noch etwas umbauen.
Volker
Hallo Volker,

zu Beginn der Planung wurde die Annahme aufgestellt, dass das Streckengleis in einem Berg verschwindet und auf der anderen Seite der FY (weite Welt - von der restlichen Anlage optisch getrennt) liegt. Minimax13 Vorschlag war, die Verzweigung vom Streckengleis im oder hinter dem Tunnel "anzunehmen" - sodass man theoretisch einen Spitzkehrenbahnhof hätte.
Ja die Anbindungsproblematik ist mir auch aufgefallen. Ich würde aber davon Abstand nehmen und bei dem einen Streckengleis bleiben.

Viele Grüße, Patrick


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#41

Beitrag von Rolf » Mi 13. Nov 2019, 22:00

Patrick, das finde ich auch vernünftig, wenn Du bei einem Streckengleis bleibst.

Wenn Du nämlich 2 Streckengleise und 2 Fiddleyards hast, dann fährt jeder Zu von einem Gleis im Fiddleyard 1 zu einem Gleis im Fiddleyard 2 oder umgekehrt. Das bedeutet aber, dass Du vom Fahrplan her unflexibler wirst, weil Du ja nicht in jedem Fiddleyard so viele Gleise haben kannst, wie in einem großen Fiddleyard.

Konkretes Beispiel: Morgens früh sollen 3 Personenzüge vom fiktiven Endbahnhof (Fiddleyard 2) in den Rest der Welt (Fiddleyard 1) fahren, ehe ein Gegenzug kommt. Dann muss es vorher im Fiddleyard 2 drei besetzte Gleise mit den drei Zügen geben und im Fiddleyard 1 drei leere Gleise, die die Züge wieder aufnehmen. Danach ist es genau umgekehrt.
Insgesamt werden dafür also 6 Fiddleyardgleise geben.

Hast Du nur einen Fiddleyard und die fiktive Streckenverzweigung nach dem Vorschlag von Minimax13, dann stehen die 3 Züge auf ihren 3 Gleisen im Fiddleyard bereit. Jeder Zug kehrt nach seiner Fahrt in den Spitzkehrenbahnhof wieder auf sein Gleis zurück. Es werden also nur 3 Fiddleyardgleise gebraucht.
Du kannst es in diesem Fall aber sogar noch extremer treiben: Du hast nur einen Personenzug im Fiddleyard. Dieser fährt jetzt vom Fiddleyard (der den Endbahnhof darstellt) in den Spitzkehrenbahnhof und wieder zurück in den Fiddleyard, der diesmal gedanklich den Rest der Welt darstellt. Nun kann der gleiche Zug, da er ja wieder im Fiddleyard steht, die gleiche Reise als Personenzug Nr.2 wieder machen, und dann noch einmal als Personenzug Nr. 3. Du brauchst also statt 6 Fiddleyard-Gleise nun nur noch eines, und statt 3 Personenzüge nur noch einen!
Der Trick dabei ist, dass die Richtung eines Zuges, der in Deinem Spitzkehrenbahnhof Kopf macht (ob also vom Rest der Welt zum Endbahnhof oder umgekehrt) nur in Deinem Kopf festgelegt wird (und - so vorhanden - in Deinem Fahrplan oder Deiner Zugfolgeliste).

Das ist in meinen Augen ja auch genau das geniale an der Idee von Minimax 13: Ohne Mehraufwand viel mehr Betrieb (egal ob mit oder ohne Fahrplan).

Und keine Sorge: Es hat durchaus Vorbildsituationen gegeben, in denen die Verzweigung der beiden Strecken eines Spitzkehrenbahnhofs einige hundert Meter von der Einfahrweiche entfernt stattfand.

Dass Minimax13 diese Idee hatte, legt (neben seinem Namen) für mich den Verdacht nahe, dass er in Bezug auf den Modellbahnbetrieb von den gleichen Meistern gelernt hat wie ich - nämlich von Otto O. Kurbjuweit (OOK) und Herbert Fackeldey (HFy).

Viele Grüße
Rolf


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#42

Beitrag von minimax13 » Mi 13. Nov 2019, 23:05

Da muss er leider enttäuschen 😎


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#43

Beitrag von patrick1738 » Do 14. Nov 2019, 12:39

Hallo Rolf,
Danke dass Du das Konzept unterstützt.

Edit* - Habe mir deine Erläuterungen zum Betrieb nochmal genau durchgelesen. Soweit habe ich garnicht gedacht, Du hast das wirklich sehr schön beschrieben :shock: Vielleicht wird dann die Minimal Version eines FY auch völlig ausreichen.

Der Name Otto O. Kurbjuweit (OOK) ist schon öfters gefallen. Nur Herbert Fackeldey sagt mir so nichts. Wobei ich gerade sehe das dieser ein ähnliches Heft zu vorbildgerechten Betrieb herausgegeben hat wie OOK. Werde da mal reinschauen.

Viele Grüße, Patrick
Zuletzt geändert von patrick1738 am Do 14. Nov 2019, 20:05, insgesamt 2-mal geändert.


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#44

Beitrag von minimax13 » Do 14. Nov 2019, 17:41

Hallo,
Herr Kurbjuweit hat ein sehr interessantes Heft zu Betrieb auf der Modellbahn verfasst.

Es gab jedoch schon früher einige sehr interessante Veröffentlichungen zu diesem Themengebiet.

In den 80iger Jahren schrieb z. B. Ivo Cordes Beiträge zu „Güter nach Nah und Fern“.

Im Transpress Verlag VEB ist 1977 das Buch „Fahrbetrieb auf der Modellbahn“ von Günther Barthel erschienen, das nahezu die gleichen Essentials enthält wie das Heft von Herrn OOK.
Zeitgerecht natürlich etwas anders aufbereitet und dargestellt.

Das Thema ist durchaus nicht neu.

Viele Grüße Frank

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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#45

Beitrag von Joak » Do 14. Nov 2019, 19:02

Hallo zusammen,

ich finde das eine Diskussion zum Thema OOK hier nicht her gehört. Der lebt in seiner eigenen Welt der Modellbahn und ist nicht das Maß aller Dinge.

Hallo Patrick,

ich habe in den letzten Tagen nur mitgelesen. Möchte Dir aber sagen, das Deine Anlage n.m.M eine negative Richtung geht. Es werden immer mehr Gleise, immer mehr "Möglichkeiten"... Sicherlich kann man einiges optimieren, aber das muss nicht immer mit noch mehr Gleisen einhergehen. Ich finde, es ist nicht mehr die Idee vom Anfang... :roll:
Zuletzt geändert von Joak am Do 14. Nov 2019, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grüsse
Hauke

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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#46

Beitrag von privatbahner » Do 14. Nov 2019, 19:07

Hallo Patrick
Die Idee mit der Spitzkehre gefällt mir. Als Fan von Privat- und Werksbahnen könnte ich mir die zweite Strecke durchaus als Werksanschlussbahn eines grösseren Industriebetriebs, Sägewerks oder Steinbruchs vorstellen, das würde die Betriebsmöglichkeiten noch erheblich erweitern und für spannende Rangiermanöver sorgen. Eine Variante wäre, das Werk über dem FY zu platzieren. Dann hätte die Anschlussbahn eine erhebliche Steigung was entsprechend zugkräftige Loks erfordern würde. Füttere mal deine Suchmaschine mit dem Begriff "Rossbergbahn". Die stillgelegte Strecke Rossberg - Bad Wurzach wurde vor einigen Jahren als Anschlussbahn für die St Gobain Glaswerke reaktiviert. Wegen der starken Steigung werden dort sogar Voith Maxima eingesetzt um die schweren Rohstoffzüge ans Ziel zu bringen. Die andere Variante wäre, die Anschlussbahn etwa auf dem selben Niveau wie die Strecke zu führen und dann "im Wald" verschwinden zu lassen und ebenfalls in den FY zu führen. Dann könntest du z.B. einen beladenen und leeren Holz- oder Kieszug gegenläufig zirkulieren lassen. Für den Anschluss der Werksbahn würde ich die erste Weiche durch eine DKW ersetzen oder vor der Weiche eine Bogenweiche einsetzen. Da du auf dem Plan zwischen den Gleisenden des Bahnhofs und der Anlagekante noch ca 10cm Platz hast könntest du den ganzen Bahnhof noch etwas Richtung "unten" schieben, damit hättest du am "oberen" Ende etwas mehr Platz für die zusätzliche Werksbahn.
Die Erweiterung könntest du durchaus als 2. Etappe realisieren und vorerst die Anschlussweiche einbauen, das Trasse vorbereiten und bis dahin als Feldweg nutzen.
Ein prächtiges Trumm für die Werksbahn wäre z.B. dieser Henschel D-Kuppler, hier in der Version der italienischen Bahn ACT (heute FER). Leider gibts die nicht in 1:87. Deklarierst du die Firma als Chemiewerk wäre auch eine Dampfspeicherlok sehr passend.
Grüsse Privatbahner

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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#47

Beitrag von Rolf » Do 14. Nov 2019, 22:41

@Joak: Ich nehme Deine Kritik ("Anlage geht in negative Richtung") sehr ernst, da ich wenig Erfahrung mit dem optischen Erscheinungsbild von Anlagen habe. Daher werde ich mich mit Ideen erst einmal zurückhalten.

@minimax13: Ich möchte mich für die falsche Vermutung entschuldigen. Tut mir leid, ich werde in Zukunft vorsichtiger sein.
Zu den von Dir genannten Zeiten war ich noch zu jung, um mich für vorbildgerechten Betrieb auf der Modellbahn zu interessieren. Daher wurde ich erst später dafür sensibilisiert.

@patrick1738: Herbert Fackeldey hat ein Heft mit dem Titel "Minimax-Anlagen" verfasst. Darin ist genau solch eine betriebliche Situation (Spitzkehre mit einer entfernten Verzweigungsweiche der beiden Strecken) bei einer Schmalspurbahn in der Schweiz beschrieben. Von dort habe ich auch ein paar der oben beschriebenen betrieblichen Ideen entlehnt.

Wie gesagt, ich halte mich zurück, hoffe aber, dass es ok ist, wenn ich weiter mitlese.

Viele Grüße
Rolf


der sich vornimmt, in Zukunft vorsichtiger zu sein


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#48

Beitrag von patrick1738 » Fr 15. Nov 2019, 00:36

Hallo zusammen,

Ich muss klarstellen, dass sich hier keiner zurückzuhalten hat (Rolf Deine Beiträge sind erkenntnissreich und natürlich darfst Du weiterhin mitlesen und auch schreiben :shock: !) Ideen und Anmerkungen sind herzlich willkommen und ich freue mich, dass sich hier Leute mit den unterschiedlichsten Interessen und Vorkenntnissen zur Modellbahn überhaupt die Zeit nehmen ihre Gedanken nieder zu schreiben und sich für meine Anlage im Allgemeinen interessieren! Ich nehme alle Antworten ernst, notiere mir die Aussagen und versuche zu beurteilen (soweit es mir als Laie möglich ist), ob dies für meine Planung sinnvoll sein könnte. Es stimmt natürlich, dass manchmal Dinge in den Raum gestellt werden, nach denen ich garnicht gefragt habe.
Trotzdem ist es wichtig, solche Vorschläge zu diskutieren und dann zu entscheiden, ob diese tragfähig sind oder nicht.

Die von Marco ins Rollen gebrachte Variante mit 2 Streckengleisen und 2 FY (ich glaube darauf bezieht sich Haukes Kritik?) ist durchaus eine mit für sich interessanten Betriebsmöglichkeiten, aber wie bereits von mir geäußert, für den Platz und das Konzept zu viel des Guten :)

@Joak (Hauke): Erst mal danke für Deine ehrliche Meinung. Auch ich nehme Deine Kritik ernst, da von Dir immer wieder konstruktive Beiträge in anderen Planungsthreads zu finden sind. Das Thema OOK hast Du gut zusammengefasst - ich hatte jedoch nicht das Gefühl das eine Diskussion zu seiner Person am aufkommen war. Vielmehr ging es nur um den Austausch von Informationen zu solchen Betriebskonzepten - meine Wertung war natürlich unangebracht.

Es finde es trotzdem schade, dass Du eine negative Richtung zu erkennen magst. Großartig von den ersten Entwürfen (außer der aller erste) unterscheiden sich meine letzten nicht, zumindest was die Menge an Gleisen betrifft. Ich habe ebenso bereits angedeutet, dass ich den FY auf einen geringen Umfang beschränken möchte. Der Endbahnhof selber hat sicherlich seinen max. Umfang für meine Platzverhältnisse erreicht.

Es wird aber immer noch die selbe Idee bleiben mit der ich hier gestartet bin! Auch weil es für mich als Anfänger in einem überschaubaren Rahmen bleibt, was Bau und Betrieb anbelangt. Hier kann ich auch erste Erfahrungen sammeln und vllt. irgendwann mal ein komplexeres Projekt angehen, oder ggf. erweitern. Trotzdem soll die Anlage einen gewissen (mit Sicherheit geringen) Anspruch an eine "Modellbahn" haben und da habt Ihr mir bisher gut geholfen, bzw. mich bekräftigt dieses Anlagenkonzept weiter zu verfolgen.

Natürlich ließe sich bei den Raumverhältnissen mehr darstellen. Ich hätte ebenfalls die "irgendwo" klassische Anlage mit Paradestrecke, Wendeln, Schattenbahnhöfen und solchen Späßen wählen könne. Habe ich aber aus verschiedenen Gründen nicht - diese zu zahlreich wären hier wieder aufzuzählen. Von einer gewissen Beschränkung aufs Wesentliche habe ich mich dann vorerst leiten lassen.

Wenn Du nun meinst das hier etwas in die falsche Richtung geht - teile es gerne mit, das belebt die Planung und bringt uns wieder zurück auf den Boden der Tatsachen.

@ Rolf: Genau dieses Heft meint ich. Habe es mir vorhin schon beim VGBahn Shop runtergeladen.

@ privatbahner: Einen interessanten Vorschlag bietest Du da an, welchen ich gerne übernommen hätte, wäre doch der Platz größer! Leider geht dies wohl in die von Hauke kritisierte Richtung. Die Anlagenbreite von 50cm auf der rechten Seite wird für FY + Werksbahn wohl zu knapp bemessen sein, zumindest wenn ich beides bis zur rechten Anlagenkante runterziehe. Mit Sicherheit ließe es sich irgendwie unterkriegen, aber dann wäre mein optischer Anspruch an die Anlage wohl flöten.
Was ich Dir anbieten kann wäre, diesen Vorschlag irgendwie für einen Anschluss am Streckengleis zu berücksichtigen. Generell klingt dies nach einem vielversprechenden Vorschlag für eine Anlagenzunge oder mögliche Erweiterung! Es ist nicht auszuschließen die Anlage vllt. mal zu erweitern (vom Streckengleis ausgehend). Da könnte dies eine, die Anlage bereichernde, Betriebsstelle sein.
Ansonsten kann ich Dir nur dankbar sein, dass Du Beispiele für Vorbildsituationen hier teilst. Die Voith Maxima bringt wirklich eine erstaunliche Leistung auf die Gleise!

Viele Grüße, Patrick


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#49

Beitrag von minimax13 » Fr 15. Nov 2019, 12:04

Hallo zusammen,

@Rolf: Nix für ungut, deine Vermutung hätte ja durchaus zutreffen können... Mit der Meisterschaft ist das so eine Sache, natürlich fühlt man sich meisterlich, wenn man gerade ein neues Haus gebaut hat - aber wer hat eigentlich die mittelalterlichen Burgen und Kathedralen gebaut?

@ Patrick: Wie wäre es, wenn du DEINEN aktuellen Stand des Planes und wo DU hin möchtest nochmal für alle postest?

Viele Grüße Frank


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Re: Point-to-point mit Endbahnhof und Fiddle Yard

#50

Beitrag von patrick1738 » Fr 15. Nov 2019, 17:26

Hallo zusammen,

@ Patrick: Wie wäre es, wenn du DEINEN aktuellen Stand des Planes und wo DU hin möchtest nochmal für alle postest?
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Wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Patrick

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