Montana Rail Link 5th subdivision

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amo111
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Montana Rail Link 5th subdivision

#1

Beitrag von amo111 » Mo 8. Jul 2019, 07:16

Guten Morgen Forum!

Mein Name ist Klaus, bin 27 Jahre jung, und möchte mich im Rahmen eines Bau Threads hier vorstellen.
Mein Moba Fieber wurde durch meinen Vater, mit mehreren großen ÖBB /KKSTB Anlagen bei uns im Keller,schon als kleines Kind geweckt. bis Dato hat es mich nicht mehr losgelassen, es hat sich nur der Schwerpunkt geändert.

Im Herbst 2016 erfolgte dann der Abriss der letzen ÖBB Modellbahn und es fing der Bau meiner Montana Rail Link an.
Für alle die diese Bahn nicht kennen. https://en.wikipedia.org/wiki/Montana_Rail_Link

Noch kurz etwas zur Einleitung und Erklärung, danach geht es weiter mit Bildern.
Meine Modellbahn ist so exakt wie möglich einer Nebenstrecke im Süden des Staates Montana nachempfunden. Mit exakt meine ich die Anzahl der Betriebsstellen, die Gleispläne und Überhaupt die ganze Anordnung.
Natürlich muss man Kompromisse beim Thema Radien und Zuglängen machen wenn man so eine Weite abbilden möchte, aber ich denke ich hab einen guten Zwischenweg gefunden.

Eckdaten zu Anlage:
Bauform: Multilevel
Vorbild: US Amerikanisch
Größe: ~28m²
Radien: größer 80cm
Streuerung: Z21
Gleis: Peco Code 83
Gleisplan: Hauptstrecke im Kreis mit Abzweigender Nebenbahn
Betrieb: Carcard und Waybill

Nun zum Gleisplan im Detail:
Bild
Auf der untersten, nicht sichtbaren Ebene, befindet sich der Schattenbahnhof und der Fiddle Yard wo die Locals gebildet und aufgelöst werden.

Bild
Auf der Hauptebene befindet sich der Bahnhof Logan. Einst ein wichtiger Knotenpunkt für die zwei Hauptstrecken der ehemaligen Northern Pacific über die Rockie Montains, dient er heute nur mehr als Ausweichmöglichkeit und ein wenig Güterverkehr auf der 5. Subdivision der Montana Rail Link.

Als erste Betriebsstelle der Nebenstrecke befindet sich auch noch Three Forks auf der Haupt Ebene. In Three Forks gibt es ein Talkum Werk welches mit unter für den größten Teil des Frachaufkommens verantwortlich ist.

Bild
Auf der oberen ebene sind insgesammt 4 Betriebsstellen. Sappington, Whitehall, ein Steinbruch und eine weiter abzweigende Nebenstrecke.

Da nun die grobe Lage der Örtlichkeiten bekannt ist, möchte ich euch nun die Bilder des aktuellen Baufortschrittes zeigen. 8)
Bild
Blick auf Fiddle Yard Haupt Ebene und den Bahnhof Whitehall.

Bild
Blick auf den Schattenbahnhof, Three Forks(untere Ebene), Sappington(oben rechts) und die abzweigene Nebenlinie(oben links)

Bild
Ansicht in der totalen wenn man den Raum betritt.

Bild
Steinbruch für Gleisschotter im Nebenraum. Ende der Nebenstrecke.

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, hat der Landschaftsbau noch nicht mal richtig bekonnen. Dies wird auch die größte Herausforderung werden...
Da die Anlage mein Erstlingswerk ist, werde ich bestimmt den einen oder anderen Rat benötigen :)

Ich hoffe, ich kann hier auch mit meiner US Moba begeistern und freue mich auf nette Unterhaltungen, Tipps und Tricks!
Der Baufortschritt wird aber eher gemächlich ausfallen, ich hab da keine Eile :mrgreen:

bei Interesse kann ich gerne die betrieblichen Abläufe näher erklären. Ein Durchlauf des Locals dauert ca. 3 stunden
freundliche Grüße
Klaus

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Re: Montana Rail Link 5th subdivision

#2

Beitrag von Südrampe » Fr 12. Jul 2019, 10:27

Hallo Klaus,

ich bin durch Deinen Beitrag bei Stefans Riesenanlage auf dem Dachboden auf Dein Projekt aufmerksam geworden. Da ich mich gerade in der Planung einer neuen Anlage befinde und ebenfalls beabsichtige, vorbildlich lange Züge fahren zu können, interessiert mich natürlich, wie Du das mit Deinen Radien und Steigungen bewältigst.
Kannst Du denn schon fahren? Dann wären natürlich Bilder - oder besser noch ein Video - eines Deiner Mega-Züge sehr interessant :sabber:

Übrigens sieht das für ein Erstlingswerk m.M.n. wirklich sehr professionell aus. Du scheinst viele der Fehler, die z.B. ich über die Jahre alle erstmal machen musste (um sie auch dann als Fehler identifizieren zu können :) ), erfolgreich vermieden zu haben.

Tolles Projekt!! :gfm:
Viele Grüße,

Jochen


zur BLS Bietschtalbrücke:
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=64621

zu den "Freitagsfilmchen" von der BLS-Bergstrecke:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=115&t=140396

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Re: Montana Rail Link 5th subdivision

#3

Beitrag von Jürgen » Fr 12. Jul 2019, 11:10

Hallo Klaus,
Wie auf den Bildern zu erkennen ist, hat der Landschaftsbau noch nicht mal richtig bekonnen.
ich würde sagen, wie auf den Bildern zu erkennen ist, wird hier eine äußerst spannende Anlage entstehen...

Ich freue mich darauf
Jürgen
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Mein aktuelles Projekt: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922

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Re: Montana Rail Link 5th subdivision

#4

Beitrag von V8Cobra » So 14. Jul 2019, 16:05

Hallo Klaus,

auch ich hab mich hier mal eingeklinkt. Sieht schon mal vielversprechend aus was bisher erkennbar ist.
Bin mal gespannt wie es weitergeht. Als bekennender US-Fan bleib ich hier natürlich dran.

Gruß, Uwe

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Re: Montana Rail Link 5th subdivision

#5

Beitrag von amo111 » So 14. Jul 2019, 17:20

Hallo,
freut mich wenn das bisher gezeigte gefällt!
Die Züge Rollen natürlich schon eine Weile, das ist auch der Grund warum alles Andere hinten angestellt wurde^^
Südrampe hat geschrieben:
Fr 12. Jul 2019, 10:27
Da ich mich gerade in der Planung einer neuen Anlage befinde und ebenfalls beabsichtige, vorbildlich lange Züge fahren zu können, interessiert mich natürlich, wie Du das mit Deinen Radien und Steigungen bewältigst.
Nun ja, die gängige Lehrmeinung auf dieser Seite des Teiches besagt das im nicht sichtbaren Bereich R1 oder R2 problemlos machbar ist. Das trifft villeicht für die üblich kurzen Modell Züge zu, aber nicht für Züge jenseits von 15 Wagen.
Wie schon gesagt habe ich für mich beschlossen ausser bei Anschließern, auf der Hauptstrecke nirgens unter 80cm Radius zu gehen. S Kurven ohne übergangs Gerade sind auch ein Tot Feind von langen Zügen!
Steigungen wie schon geschrieben sind allesamt kleiner als 2% und das ist eigentlich schon Grenzwertig bei 80cm Radius, da haben die Loks schon ordentlich zu schuften.
Südrampe hat geschrieben:
Fr 12. Jul 2019, 10:27
Übrigens sieht das für ein Erstlingswerk m.M.n. wirklich sehr professionell aus. Du scheinst viele der Fehler, die z.B. ich über die Jahre alle erstmal machen musste (um sie auch dann als Fehler identifizieren zu können :) ), erfolgreich vermieden zu haben.
Ich arbeite einfach ziemlich gerne mit Holz, dass hat bestimmt geholfen :)
Desweiteren greif ich bei der Anlage nichts an wenn der Plan im Kopf nicht zu 100% ausgereift ist, Lust und Planlos dahin arbeiten nur damit etwas geschieht ist immer der falsche Weg!

Wie gewünscht ein paar Videos
(entschuldigt die Video Qualität... aber wenn ich die Handy Preise sehe, kauf ich mir doch lieber Eisenbahnen um das Geld :fool: )






Ausserdem hab ich das veregnete Wochenende genutzt und habe wieder ein Wenig Landschaft im Rohbau geschaffen auf XPS Platten, Maler Krep und Rigips Spachtel der der noch von einer Baustelle übrig war.
Bild

Bild
Hier kann man gut sehen wie die Trasse, unter schwirigsten Bedingungen,in den XPS untergrung geschlagen worden ist. Anschließend wurden die Flanken mit Maler Krep stabilisiert :baeh:

Bild
Anschließend wurde das ganze Stundenlang gespachtelt, ich glaub das nächste mal greif ich wieder zu Gipsbinden...

Danch habe ich gleich 25m LED Stipes auf Amazon geordert weil es jetzt ganz schön dunkel geworden ist auf der unteren Ebene

Wenn Jemand der bisherige Bauprozess intressiert, ich habe ihn im US Modellbahn Forum dokumentiert
https://www.us-modellbahn.net/forum/ind ... 6&pageNo=9
freundliche Grüße
Klaus

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Re: Montana Rail Link 5th subdivision

#6

Beitrag von shaddowcanyon » So 14. Jul 2019, 22:50

Hallo Gerd,

Willkommen! Ich bin beeindruckt, und meine Frau ist es auch. Was für eine herrlich lange Eisenbahn, mit den langgezogenen Kurven. Wir sind auf den Fortschritt sehr gespannt.

Aber Du wirst es schon richtig machen. Meine Meinung zu so großen Anlagen ist, dass als erstes die Züge überhaupt fahren. Ein wichtiger Meilenstein, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Weitere findet sich dann schon.

Wenn wir einen Rat geben dürfen, den wir langwierig aus eigener Erfahrung gewonnen haben und weitergeben können, dann dieser: bei der Ausgestaltung der Anlage ist es günstig, erst einmal den Schwerpunkt auf einen oder zwei kleine Streckenabschnitte zu legen, statt alles auf einmal voranzubringen. An Themen am Rande des Bahnbetriebs lassen sich Gestaltungsdetail besser entwickeln und ausprobieren. Manches wird gut und anderes nicht, das ist einfach so, und der schlimmste Moba-Kritiker ist man irgendwann selbst. Und es können viele unerwartete und motivierende Ideen dabei heraus kommen.

Wir freuen uns schon jetzt.

Hans Martin & Manu
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Hier geht's zur Benton Valley Railroad Line:
viewtopic.php?f=64&t=109585

Temporäre Abenteuer mit dem "Schwarzen Jäger":
viewtopic.php?f=168&t=138761

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Re: Montana Rail Link 5th subdivision

#7

Beitrag von amo111 » Di 16. Jul 2019, 06:33

shaddowcanyon hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 22:50
Hallo Gerd,
Mein Vater hat mal scherzhaft gemeint dass man Klaus schön laut und einsilbig schreien kann und ich deshalb so heisse :fool:
Gerd erfüllt diese Kriterien aber auch^^

Schön wenn es gefällt!
shaddowcanyon hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 22:50
Meine Meinung zu so großen Anlagen ist, dass als erstes die Züge überhaupt fahren. Ein wichtiger Meilenstein, im wahrsten Sinne des Wortes.
Nicht nur das! Es hat sich auch im Betrieb herausgestellt dass ein Bahnhofsgleis zu kurz war und verlängert werden musste, ein Kurvenradius wurde noch angepasst und ein Schienestoß bei einer Booster Trennstelle war manchen Loks zuviel...
Jetzt wo ich weiß dass alles rollt, kann ich irgendwann mal mit guten Gewissen zu schottern beginnen :wink:
freundliche Grüße
Klaus

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