Haltbarkeit Märklin C - Gleis

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Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#1

Beitrag von Werbelok » Do 13. Jun 2019, 20:43

Moin Zusammen

Habe heute wieder ein wenig umgebaut, was als Tisch und Teppichbahner ja öfter mal vorkommt.
Mir ist dann aufgefallen das einige Gleise beim Lösen und wieder zusammenstecken kaum mehr richtig einrasten, als ob die Rastnasen ausgeleiert wären.
Also mal genau geschaut und gesehen das es an den Rastnasen starken Abrieb gibt.
Man hört ja viel das die Punktkontakte abnutzen und ich habe ja auch schon an anderer Stelle geschrieben das die Radlenker aus Kunststoff abnutzen aber die Rastnasen?
Das ist bei einem Gleis das für häufigen Auf- und Abbau konzipiert ist doch ein Witz?!
Zumindest dachte ich das.
Bin also beigegangen und habe zwei neue gerade Gleise genommen und sie ungefähr 10 mal zusammengesteckt und wieder getrennt, entweder durch seitliches wegbiegen oder nach unten biegen. Ja ich weis was einige jetzt denken der Typ hat Langeweile, zu viel schlechte Werbung gelesen etc aber ich sage euch was das Ergebnis war:

Es gab sehr starken sichtbaren Abrieb an den Rastnasen jeweils innen und aussen. Der Kunststoff wandelt sich an den Berührungspunkten zu einem grauen Pulver...
Also das ganze nochmal ca 5 mal , Click und clack und siehe da, die Verbindung war dermassen ausgeleiert das von einem sicheren halt nichts mehr zu spüren war...

Es hat sich bei mir erstmal Ernüchterung breit gemacht. Die Gleise waren aus einer 2017 er Charge.

Hmm, was meint ihr dazu. Ihr habt doch sicher auch noch Gleise über. Bitte mal nachmachen und dann hier Posten.

Und am besten die Charge angeben.
Vielleicht gibt es auch Chargen wo der Kunststoff langlebiger ist...

Lg
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#2

Beitrag von Schwanck » Do 13. Jun 2019, 21:49

Moin Werbelok,

oder mit welchem Vornamen soll man dich ansprechen?
Werbelok hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 20:43
entweder durch seitliches wegbiegen oder nach unten biegen.
nach unten biegen? Das ist ganz schlecht für die Rastverbindungen! Durch nach oben - wie zu einem V - biegen werden C-Gleise getrennt. Wenn du 2 Gleise beim Trennvorgang von unten an Klipsen genau bobachtest, erkennst du den Grund. Macht man es so verkehrt wie du schreibst, riskiert man sogar einen Bruch der Klipsverschlüsse und ganz sicher auch das Abbrechen der kleinen Nocken am Fuß des Schotterbettes.
Siehe auch hier:https://www.maerklin.de/fileadmin/media ... 013_DE.pdf
auf Seite 72.
Zuletzt geändert von Schwanck am Do 13. Jun 2019, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
Tschüss

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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#3

Beitrag von Werbelok » Do 13. Jun 2019, 21:54

Das habe ich wohl falsch ausgedrückt. Mit nach unten drücken meinte ich das nach unten drücken an den Verbindungen...
Also so wie du beschreibst.
Lg
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#4

Beitrag von para+siempre » Do 13. Jun 2019, 23:24

Hallo zusammen,

ich habe zwar das konstruktiv gleiche Trix C-Gleis,
allerdings ohne Mittelleiter-Pukos, da sind die Verbindungen
" trotz öfteren Trennens " bombenfest ...

Grüsse vom Untermain :D

Hermann

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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#5

Beitrag von DeMorpheus » Fr 14. Jun 2019, 07:10

Moin Werbelok (das ist doch ein sehr brauchbarer Name),

den nach und nach entstehenden Abrieb kann ich auch beobachten. Allerdings halten die meisten Gleise auch nach mehrfachem Verbinden und Trennen noch gut zusammen. Bei den wenigen Gleisen, die nicht mehr gut halten, ist in der Regel ein Teil der Klipse durch unsachgemäßen Umgang weggebrochen. Von schlichtweg ausgeleierten Rastverbindungen kann keine Rede sein.
"Testmenge" ist bei mir der Gleisbestand für den Stammtisch, bunt durchmischt aus diversen Chargen der letzten 20 Jahre.
Viele Grüße,
Moritz
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#6

Beitrag von Michael Knop » Fr 14. Jun 2019, 08:39

Hi zusammen,

ich weiß nicht was manche, wie anscheinend auch Werbelok (NAME! :( ), mit ihrem Material anstellen, aber bei uns Tischbahnern aus dem Ruhrpott werden die C-Gleise bis zu 50 mal im Jahr auf- und abgebaut.
Ich verweise in dem Zusammenhang nochmal auf mist-4.de, Mist47.de oder auch tischbahning.de - das sind nur ein paar der Gelegenheiten, wo für einen Abend (oder ein Wochenende) mehrere hundert Meter C-Gleis aufgebaut werden.
Zwischen den oben genannten Gelegenheiten kommt mein Material (da kann ich jetzt nur für mich sprechen) auch noch für Teppichbahning zu hause zum Einsatz.

Bis auf bekanntes Bröselgleis (Herstellung bis 2002/2003, welches ich vollständig entsorgt habe - ich weiß nicht ob mir alle aus der Gruppe gefolgt sind) gab und gibt es keine Ausfälle bei halbwegs sachgerechter Anwendung.
Wir haben (wie gesagt, Bröselgleis ausgenommen) keine Abbrüche, auch nach 15 Jahren und wie gesagt unzähligen Steckzyklen und hunderttausenden Überfahrungen keine Ausfallerscheinungen.
Keine abgebrochenen Verbinder, Verbinder die immer noch einrasten (natürlich nicht mehr wie bei neuem Gleis, aber das Gleis ist immer noch mehr als sicher verbunden!), keine bemerkenswerten Verschleißbilder an Radlenkern oder Pukos (an denen man allerdings sieht, dass die Gleise viel befahren werden - sie sind oben drauf schön blank :D ).

Bis vor etwa 7 Jahren habe ich meinen seinerzeitigen Gleisbestand eigentlich immer im Auto gehabt, tagein, tagaus. Auch Aufbauten im Winter mit "tiefgekühltem" Gleis waren problemlos und schadensfrei.
Auch die Wärme im Sommer hat zu keinen erkennbaren Problemen geführt.


Da die Meisten von uns ihren Gleisbestand fortlaufend erweitern, ist auch immer frisches/junges Gleis dabei, nicht dass sich jemand berufen fühlt, dass das Problem nur ab BJ xxx auftritt!



Viele Grüße, Michael


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#7

Beitrag von Werbelok » Fr 14. Jun 2019, 08:51

Ja mir gefällt der Name Werbelok auch. Zumal er ja von den Lokomotiven der Br 101 abgeleitet ist welche zum Teil heute noch mit Werbung beklebt durch Deutschland fahren.

Vielleicht kannst du das mehrmalige trennen/verbinden mit ungefähren Zahlen belegen!?

Es grüsst die Werbelok :)
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#8

Beitrag von Werbelok » Fr 14. Jun 2019, 09:40

Hallo Michael

Ich mache mit den Gleisen das was du auch machst: Auf- und Abbauen und Züge rüberrollen lassen :fool:
Nein im Ernst, ich folterte meine Gleise nicht. Ich finde es nur ein wenig komisch das die Verbindungen so schnell ausleiern. Wenn man deinen Beitrag liest scheint es ja aber so zu sein und auch kein Nachteil dadurch zu entstehen.


Was ist denn eurer Meinung nach der schonende Weg das C Gleis zu trennen?
Das seitliche Wegbiegen oder die ich nenne es mal V Methode?

Bei einem geschlossenen Oval muss man ja eh mit dem zur Seite biegen beginnen da bei der V Methode die umliegenden Verbindungen nach oben gedrückt werden und brechen können.


P.s Namen sind wie Schall und Rauch, heute ausgesprochen und Morgen vergessen. Die Werbelok bleibt im Gedächnis :redzwinker:
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#9

Beitrag von Heinzi » Fr 14. Jun 2019, 11:15

Eins dürfte klar sein.

Wenn es so ist mit den Geleisen wie Werbelock schreibt,
Werbelok hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 20:43
starken Abrieb.... ungefähr 10 mal zusammengesteckt und wieder getrennt.... nochmal ca 5 mal , ...... die Verbindung war dermassen ausgeleiert das von einem sicheren halt nichts mehr zu spüren war....
Ist es definitiv nicht normal. Die Geleise gehören zurück zum Absender!
Werbelok hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 20:43
Man hört ja viel das die Punktkontakte abnutzen
Das halt ich für Verschwörungstheorien der 2L-Bahner :fool: Bei meinen ca 15 Jährigen C-Geleise stelle ich nicht mal mit der Luppe Abnützungen fest. Und meine "Infrastruktur" wird fast jeden Tag beansprucht. (MIWULA ist kein Massstab)
Gruss Heinzi
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#10

Beitrag von Michael Knop » Fr 14. Jun 2019, 12:11

Werbelok hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 09:40
Hallo Michael

Ich mache mit den Gleisen das was du auch machst: Auf- und Abbauen und Züge rüberrollen lassen :fool:
Nein im Ernst, ich folterte meine Gleise nicht. Ich finde es nur ein wenig komisch das die Verbindungen so schnell ausleiern. Wenn man deinen Beitrag liest scheint es ja aber so zu sein und auch kein Nachteil dadurch zu entstehen.


Was ist denn eurer Meinung nach der schonende Weg das C Gleis zu trennen?
Das seitliche Wegbiegen oder die ich nenne es mal V Methode?

Bei einem geschlossenen Oval muss man ja eh mit dem zur Seite biegen beginnen da bei der V Methode die umliegenden Verbindungen nach oben gedrückt werden und brechen können.


P.s Namen sind wie Schall und Rauch, heute ausgesprochen und Morgen vergessen. Die Werbelok bleibt im Gedächnis :redzwinker:
Hi,

ich weiß nicht was du mit ausleiern meinst, also meine/unsere Gleise sind definitiv nicht „ausgeleiert“ an den Schienenverbindern.

Wie ich schon geschrieben habe, nimmt natürlich die „Spannkraft“ nach tausenden von Steckzyklen etwas ab, aber die Gleise sind immer noch so fest miteinander verbunden, dass sie:

- nicht im Spielbetrieb auseinander gehen, auch nicht auf glatten Untergründen
- ganze Gleisverbände verschoben werden können, ohne das es zu Trennungen/knicken kommt, die wieder richtig gesteckt werden müssen


Damit ist die normale Funktion gegeben, und ich bin zufrieden!



Zum Trennen nutzen wir sowohl seitliches abknicken, als auch die „V“-Trennung, mit der Trennstelle im Grund des Vs


Und im Verbund einer Weichenstraße wird auch schon mal etwas „rumgehebelt“, um ein Gleis rauszunehmen. Ist bislang immer gut gegangen 8)



Viele Grüße, Michael


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#11

Beitrag von Schwanck » Fr 14. Jun 2019, 15:09

Moin zusammen,

wenn das, was Werbelok in seinem Eröffnungsbeitrag dargestellt hat, stimmt, dann hätten das wohl Hunderte von C-Gleisanwendern mit kurzzeitigen Anlagenauf- und wieder Abbauten auch bemerken müssen, und man hätte im Forum längst davon erfahren.

Aus dieser Tatsache gibt es für mich zwei Erkenntnisse:

1. Es handelt sich um Fakenews (der Verschreiber beim Knicken deutet darauf hin) oder
2. Werbelok hat seine Gleise auf geheimnisvolle Weise kaputt gequält.

Fazit: Bei normalem Gebrauch der C-Gleise sind sie sehr robust.

Ausreisser bei der Produktion sind vorgekommen und wurden von Märklin meist auf kulante Art abgewickelt, egal, ob man über den Fachhändler oder direkt in Göppingen reklamiert hat.
Tschüss

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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#12

Beitrag von Werbelok » Fr 14. Jun 2019, 17:09

Das ist natürlich vollkommen in Ordnung wenn du das so sehen möchtest - die Gedanken sind frei! Gott sei Dank ist das so :D

Ich sage dazu:

1. Meine Freizeit ist mir zu schade um sie mit so was zu verschenken, mit Fakenews gehe ich zur BILD - da bekomme ich wenigstens einen kleines Taschengeld für meine Fantasie

2. Normaler Gebrauch hinterlässt normale Gebrauchsspuren - mir ist das lediglich aufgefallen das die Verbindungskraft bei häufigen Auf- und Abbau einbüßt.

Ausserdem geht es hier nicht darum das Gleis schlecht zu machen.
Mich haben nur eure Erfahrungen damit interessiert.
Aus den Beiträgen von z.b Michael kann man ja schliessen das es zu keiner Funktionsbeeinträchtigung kommt.
Mich hat es halt beunruhigt das die Spannkraft nach 10 mal trennen bei einem neuen Gleis so merkbar nachlässt. Nun weiß ich das diese Sorge unbegründet ist.

Also ist doch alles gut - hoffentlich :wink:
Zuletzt geändert von Werbelok am Fr 14. Jun 2019, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#13

Beitrag von DeMorpheus » Fr 14. Jun 2019, 19:11

Schwanck hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 15:09
(der Verschreiber beim Knicken deutet darauf hin)
Man kann das als Verschreiber werten oder auch einfach als anderes Bezugssystem. Ich hätte es genau so geschrieben wie Werbelok, denn wohin drückt man die Gleise an der Trennstelle? Richtig, nach unten.


Zurück zum Thema: Ich kann nicht genau sagen, wie häufig meine Gleise gesteckt und getrennt wurden. Sie werden seit Jahren mindestens einmal im Monat auf dem Stammtisch eingesetzt und auch dazwischen immer mal wieder. Sofern nichts abgebrochen ist halten alle meine Gleise gut zusammen, auch die paar verbliebenen 20 Jahre alten (einige bröseln interessanterweise nicht). Natürlich lässt die Haltekraft besonders in den ersten paar Zyklen merklich nach, aber das finde ich nicht schlimm. Im Neuzustand sitzen die Gleise wirklich sehr stramm zusammen.
Viele Grüße,
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#14

Beitrag von Werbelok » Fr 14. Jun 2019, 19:45

Ich denke du hast verstanden worum es mir geht. Meine Sorge war das sie irgendwann so ausgeleiert sind das sie kaum noch halt haben. Da ich nicht auf Stammtischen unterwegs bin fehlt mir da halt die Langzeiterfahrung.
Aber wenn ich die Beiträge - auch deinen - richtig deute nimmt der halt zu beginn sehr stark ab aber ab einem bestimmten Punkt scheint es stabil zu bleiben ohne weiter ( ganz) auszuleiern.

Lg
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#15

Beitrag von Beschwa » Fr 14. Jun 2019, 20:09

Hallo Werbelok,

mir ergeht es wie Kfs, du berichtest vom Hören und Sagen.

Abnutzung von Radlenkern und Pukos sind beim stationären Ausstellungsbetrieb
in Hamburg aufgetreten, das kannte vorher keiner und wird zu Hause auch keiner
hinbekommen, außer er schmirgelt seine Gleise zur Reinigung..... was hier auch öfters mal empfohlen wird.
Grüßle
Bernd


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#16

Beitrag von Werbelok » Fr 14. Jun 2019, 21:35

Ich Berichte nicht von hören und sagen, definitiv nicht. Warum sollte ich das tun?

Warum habe ich eine Moba von Märklin wenn ich Märklin ach so schlecht finde. Das passt doch nicht zusammen. Mir sind Radlenker abgenutzt weil es Verschleissteile sind genau wie Haftreifen oder Schleifer. Ausserdem waren ja auch nicht alle Weichen betroffen - schlimm war es mit der doppelten Kreuzungsweiche.

Das kann ja auch Zufall sein - bei manchen gehen andere Sachen kaputt. Möglicherweise hatte ich einfach Pech mit dem Material.


Jedenfalls finde ich es seltsam das einem schlechte Propaganda nachgesagt wird nur weil andere diese Erfahrungen nicht hatten.

Aber sei es drum - Beschwa z.b wird wissen warum er so was schreibt...

Lg
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vikr
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#17

Beitrag von vikr » Sa 20. Jul 2019, 12:53

Hallo Michael,
Michael Knop hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 12:11
Werbelok hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 09:40


Was ist denn eurer Meinung nach der schonende Weg das C Gleis zu trennen?
Das seitliche Wegbiegen oder die ich nenne es mal V Methode?

- nicht im Spielbetrieb auseinander gehen, auch nicht auf glatten Untergründen
- ganze Gleisverbände verschoben werden können, ohne das es zu Trennungen/knicken kommt, die wieder richtig gesteckt werden müssen.

Damit ist die normale Funktion gegeben, und ich bin zufrieden!
Zum Trennen nutzen wir sowohl seitliches abknicken..
Du scheinst ja wirklich viel Erfahrung zu haben.
Kannst den von Dir geübten Trennvorgang bitte nochmal genau und möglichst anschaulich beschreiben, z.B. am Beispiel Trennen der beiden 71mm C-Gleisstucke von einer schlanken C-Gleisweiche?
Michael Knop hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 12:11
Zum Trennen nutzen ....... auch die „V“-Trennung, mit der Trennstelle im Grund des Vs
Namen sind wie Schall und Rauch, heute ausgesprochen und Morgen vergessen.

MfG

vik


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#18

Beitrag von Michael Knop » Sa 20. Jul 2019, 13:04

Hi Vik,

Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben sollte, wie schon oben.


Knicken zur Seite, oder das abzumachende Gleis nach oben.


Viele Grüße, Michael


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#19

Beitrag von X2000 » Sa 20. Jul 2019, 13:35

Es ist ja auch schwierig das einem 100jährigen zu erklären, Michael.

Bei einem 24071 am besten erst den Keil raus und dann nach oben. Wo ist das Problem?- Einfach mal vorsichtig versuchen, Vik. Niemals nach untern- aber Michael hatte es ja genau beschrieben wie wir es bei den Stammtischen machen. Da bricht nichts, sofern die Gleise nicht von vor 2004 sind.
Gruß

Martin


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#20

Beitrag von vikr » Sa 20. Jul 2019, 15:23

Hallo Michael,
Michael Knop hat geschrieben:
Sa 20. Jul 2019, 13:04
Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben sollte, wie schon oben.

Knicken zur Seite, oder das abzumachende Gleis nach oben.
Gibt es den von Märklin keine offzielle, bebilderte Gebrauchsanweisung?

Wenn ich das richtig verstehe, ist eine Option die Gleise beim Trennen genau in der Ebene zu lassen in der sie auch im Fahrbetrieb liegen. Dann den feinen Spalt zwischen zwei zusammen geklickten Gleisstücken per Hebelwirkung durch Knicken der Längsachse beider Gleise an einer Seite zu vergrößern bis eine Seite ausrastet?

Die zweite Option (V-Methode?) wäre eins der beiden zusammen geklickten Gleise plan in der Ebene zu lassen und das andere Gleis am Gleisende in Richtung Schienenoberkante hochzuziehen, so das sich der Spalt zwischen den Gleisstücken an der Unterkannte vergrößert - während sich gleichzeitig die Schienenenstöße berühren - bis das Gleis ausgerastet ist?

MfG

vik


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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#21

Beitrag von vikr » Sa 20. Jul 2019, 15:32

Hallo Martin,
X2000 hat geschrieben:
Sa 20. Jul 2019, 13:35
Bei einem 24071 am besten erst den Keil raus und dann nach oben. Wo ist das Problem?- Einfach mal vorsichtig versuchen, Vik. Niemals nach untern- aber Michael hatte es ja genau beschrieben wie wir es bei den Stammtischen machen. Da bricht nichts, sofern die Gleise nicht von vor 2004 sind.
Keil raus ist klar, aber dann?

Zur Seite oder nach oben ist bezüglich der Lebenserwartung der nach 2004 produzierten Gleise völlig gleichwertig?

MfG

vik


Michael Knop
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#22

Beitrag von Michael Knop » Sa 20. Jul 2019, 15:35

vikr hat geschrieben:
Sa 20. Jul 2019, 15:23
Hallo Michael,
Michael Knop hat geschrieben:
Sa 20. Jul 2019, 13:04
Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben sollte, wie schon oben.

Knicken zur Seite, oder das abzumachende Gleis nach oben.
Gibt es den von Märklin keine offzielle, bebilderte Gebrauchsanweisung?

Wenn ich das richtig verstehe, ist eine Option die Gleise beim Trennen genau in der Ebene zu lassen in der sie auch im Fahrbetrieb liegen. Dann den feinen Spalt zwischen zwei zusammen geklickten Gleisstücken per Hebelwirkung durch Knicken der Längsachse beider Gleise an einer Seite zu vergrößern bis eine Seite ausrastet?

Die zweite Option (V-Methode?) wäre eins der beiden zusammen geklickten Gleise plan in der Ebene zu lassen und das andere Gleis am Gleisende in Richtung Schienenoberkante hochzuziehen, so das sich der Spalt zwischen den Gleisstücken an der Unterkannte vergrößert - während sich gleichzeitig die Schienenenstöße berühren - bis das Gleis ausgerastet ist?

MfG

vik
Hi,

Letzteres, zumeist - das andere aber auch gelegentlich, kommt auf die Situation an. Bei beiden Varianten geht nichts kaputt.


Die Keile bei den 2 24071 an einer schlanke Weiche mache ich zum Abbau nicht raus - beide Gleisstücke werden gleichzeitig „abgebrochen“ .



Viele Grüße, Michael


klein.uhu
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Re: Haltbarkeit Märklin C - Gleis

#23

Beitrag von klein.uhu » Sa 20. Jul 2019, 16:43

vikr hat geschrieben:
Sa 20. Jul 2019, 15:23
Gibt es den von Märklin keine offzielle, bebilderte Gebrauchsanweisung?
Klar gibt es die, war (früher) in jedem Katalog abgebildet.
Im Katalog 2015/16 auf Seite 236, vor den Seiten mit den Gleisen, war das noch drin.
Und zwar genau so, wie hier schon beschrieben:
- entweder seitlich abknicken
- oder ein Gleis am anderen Ende nach oben anheben
Aber auf keinen Fall das andere Ende nach unten Knicken.

Sicherlich findet sich diese Beschreibung auch irgendwo im Internet oder auf den Seiten von Märklin.
Ich habe kein C-Gleis, also auch keine Beschreibung dazu.
| : | ~ analog

Gruß von Bild klein.uhu
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