Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

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wolfkord
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Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#1

Beitrag von wolfkord » Mi 17. Apr 2019, 19:03

Hallo Modellbahnfreunde,

ich habe nach vielen Jahren wieder angefangen, mich mit der Modelleisenbahn zu beschäftigen. Habe mir u.a. eine BR 44 (37880) gekauft und möchte mir diese umbauen. Die Lok soll Sound bekommen und ich habe mir folgende Komponenten gekauft:

- ESU LokSound 5 21 polig (58419 LokSound 5 21MTC)
- Märklin Decoders 602758 Ersatzplatine

Jetzt stehe ich auf dem Schlauch und bin mir nicht sicher, welche Kabel wo angelötet werden müssen.
Die Lok soll dampfen, das Licht soll mit der Fahrtrichtung wechseln und natürlich möchte ich den Dampfloksound haben.

Gesteuert wird meine Modellbahn mit der Märklin CS 3.

Kann mir jemand aus Eurer Mitte helfen? Ich würde mich sehr freuen. Danke.

Ich wünsche Allen ein schönes Osterwochenende.

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rhb651
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Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#2

Beitrag von rhb651 » Mi 17. Apr 2019, 20:27

Hi,

Gleis 0 ist braun
Gleis B kommt der Schleifer

Licht V und H ist klar.
U+ ist die Spannungsversorgung

Aux1 kommt der Rauchsatz

Motor R L auch klar

Die Bedienungsanleitung sollte es doch zeigen
Viele Grüße,
Achim
rhb651

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Railstefan
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Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#3

Beitrag von Railstefan » Do 18. Apr 2019, 12:05

Hallo,

hast du die Lok schon einmal aufgemacht?
Da die Lok bereits digital ist, muss sie ja bereits einen Dekoder haben - hat Märklin diesen über eine Schnittstelle eingebaut oder ist der Dekoder mit seinen Anschlüssen angelötet?
Wenn Schnittstelle, so brauchst du eigentlich nur den Dekoder tauschen und das war's

Gruß
Railstefan
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Jörg Schw
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Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#4

Beitrag von Jörg Schw » Do 18. Apr 2019, 12:14

Railstefan hat geschrieben:
Do 18. Apr 2019, 12:05
Hallo,

hat Märklin diesen über eine Schnittstelle eingebaut oder ist der Dekoder mit seinen Anschlüssen angelötet?

Hallo,

wenn die Lok noch denn orginal Decoder hat dann ist der gelötet.

Gruß Jörg.


Holgi

Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#5

Beitrag von Holgi » Do 18. Apr 2019, 15:08

Hallo,

ich empfehle dir, Kontakt mit dem Mitglied Andreas Weigand aufzunehmen, das ist auch sein Benutzername hier. Er hat eine Tenderplatine mit Schnittstelle entworfen, die in deine Lok ausgezeichnet passen sollte. Vielleicht hat er noch welche.

Holger

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Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#6

Beitrag von 11652 » Mo 29. Apr 2019, 20:52

Hallo Wolfkord
wolfkord hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 19:03
Hallo Modellbahnfreunde,

ich habe nach vielen Jahren wieder angefangen, mich mit der Modelleisenbahn zu beschäftigen. Habe mir u.a. eine BR 44 (37880) gekauft und möchte mir diese umbauen. Die Lok soll Sound bekommen und ich habe mir folgende Komponenten gekauft:

- ESU LokSound 5 21 polig (58419 LokSound 5 21MTC)
- Märklin Decoders 602758 Ersatzplatine

Jetzt stehe ich auf dem Schlauch und bin mir nicht sicher, welche Kabel wo angelötet werden müssen.
Die Lok soll dampfen, das Licht soll mit der Fahrtrichtung wechseln und natürlich möchte ich den Dampfloksound haben.

Gesteuert wird meine Modellbahn mit der Märklin CS 3.

Kann mir jemand aus Eurer Mitte helfen? Ich würde mich sehr freuen. Danke.

Ich wünsche Allen ein schönes Osterwochenende.
Ich habe dir als mögliche Hilfe noch Bilder von meinem Umbau, den ich 2012 als "freier" Einbau mit einer mtc21 Schnittstellenplatine, einem ESU Loksound 4.0 (welcher vielleicht einmal gegen einen 5.0 getauscht wird), dem dem Set beiliegenden Lautsprecher sowie einem ESU Power-Pack realisiert habe. Hier je ein Bild mit dem Tenderinnenleben von der Seite und von oben:

BildMärklin 37880 - DB 044 534-6 by Christian Müller, auf Flickr

BildMärklin 37880 - DB 044 534-6 by Christian Müller, auf Flickr

Die ursprüngliche Platine mit Decoder (es ist auch eine 37880) habe ich ausgebaut, dort wo der Lautsprecher montiert ist, habe ich sowohl Gewicht wie Fahrgestell mit zig kleinen Bohrungen (durchlöchert), die Schallkapsel mit Lautsprecher habe ich mit Heisskleber befestigt, darauf das Power-Pack und dahinter die Schnittstellenplatine mit Doppelklebeband montiert. Die Lampe der Tenderbeleuchtung habe ich "fliegend" angelötet. Alles passt bestens in den Tender.
Den Rauchsatz habe ich bewusst nicht angeschlossen, würde diesen dann an AUX1 anschliessen. Bei der Verdrahtung kannst du dich auch gut an die Belegung der Schnittstelle mtc21 halten - bei der ESU Version ist ein Anschlussplan mit Kabelfarben nach Märklin und DCC dabei. Alles "neu machen" hat auch Vorteile - man kann sich auf den Plan und dessen Umsetzung konzentrieren und hat nicht irgenwelche verwirrenden Teile in der Lok, die berücksichtigt werden müssen.

Hatte viel Glück, meine Lok ist eine Vertreterin der sehr ruhigen HLA-Loks. Mit dem Loksound läuft sie perfekt (DCC mit 128 FS) und tönt auch gut. Sie wird sehr viel gefahren und auch angefasst - das hält die Lok aus; nicht jedoch der grosse, mit ASOA Kohle realisierte Kohlehaufen...
Dieser braucht eine Überarbeitung (er entstand nach einem Vorbildfoto aus dem Buch "Romantik in Dampf", ISBN 978-3723001080).

Die weitere "Überarbeitung" wäre dann (deshalb auch Loksound 5.0), dass ihre "Schwester", die 043 903-4, Märklin 37882 auch eine ESU Ausrüstung erhält - so mit ESU und Märklin geht das schlecht als Doppeltraktion...
Gruss Christian

Meine Fotos (Bahnen und Vierwaldstättersee-Dampfschiffe) auf Flickr: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/


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Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#7

Beitrag von 3047 » Mo 29. Apr 2019, 21:54

wolfkord hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 19:03
Hallo Modellbahnfreunde,

ich habe nach vielen Jahren wieder angefangen, mich mit der Modelleisenbahn zu beschäftigen. Habe mir u.a. eine BR 44 (37880) gekauft und möchte mir diese umbauen. Die Lok soll Sound bekommen und ich habe mir folgende Komponenten gekauft:

- ESU LokSound 5 21 polig (58419 LokSound 5 21MTC)
- Märklin Decoders 602758 Ersatzplatine

Jetzt stehe ich auf dem Schlauch und bin mir nicht sicher, welche Kabel wo angelötet werden müssen.
Die Lok soll dampfen, das Licht soll mit der Fahrtrichtung wechseln und natürlich möchte ich den Dampfloksound haben.

Gesteuert wird meine Modellbahn mit der Märklin CS 3.

Kann mir jemand aus Eurer Mitte helfen? Ich würde mich sehr freuen. Danke.

Ich wünsche Allen ein schönes Osterwochenende.
hmm, also als Anfänger hätte ich nicht gleich einen solchen Brocken genommen.

Das Wichtigste in Kürze: (aus meiner Erinnerung heraus)

1. Auf der Ersatzplatine müssen als allererstes die Steckbrücken nach Anleitung der Ersatzplatine umgesteckt werden. Die Platine darf die Aux Ausgänge nicht verstärken da der ESU 5 selbst alle Ausgänge verstärkt. Höchste Gefahr für den Dekoder wenn das nicht beachtet wird. Standardmäßig wird meiner Erinnerung nach die Ersatzplatine so ausgeliefert dass AUX3 und AUX4 auf der Ersatzplatine verstärkt werden, das muss auf jeden Fall geändert werden. So lange AUX3 und AUX4 nicht benutzt werden, passiert noch nichts, aber wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe.... (frei nach Wilhelm Busch)

2 Wo welche Kabel angelötet werden ergibt sich aus der Anleitung der Ersatzplatine. Wenn du schon nicht weist welche Farben wohin kommen, erst die Anleitung des ESU Dekoders lesen, dort sind die Farben genau beschrieben. Dann kann analog zu der Beschreibung der Ersatzplatine vorgegangen werden und die Kabelfarben dieser Platine zugeordnet werden. Von hinten gesehen kommt ganz links vorne auf der Ersatzplatine das rote Kabel das vom Schleifer kommt, direkt daneben das braune Kabel (Lokmasse), das am anderen Ende an die Lötöse am Motor der Lok geht.

Du musst also nicht nur den Tender öffnen, sondern auch das Lokgehäuse abnehmen. In der Lok selbst sind einige Kabel anders zu verlöten. Das Kabel das vom Birnchen vorne kommt geht in den Tender an das Lötpad das als graues kabel bezeichnet ist. (Märklin Farbschema). Merke: Märklin Kabelfarben unterscheiden sich vom ESU Farbschema, ESU benutzt andere Farben, sollte aber auch in der Dekoderanleitung beschrieben sein.

Das zweite Kabel das aus dem Birnchen kommt wird mit einem orangenen Kabel verbunden das an ein Lötpad im Tender geht das mit U+ beschriftet ist. (wie Rauchsatz, kann verbunden werden mit dem orangenen Kabel für den Rauchsatz. (Ebenfalls Märklin Farbschema - ich baue nur noch Märklin Dekoder ein, kenne also nur noch die Märklin Farben)...

Das Kabel das an den Rauchsatz geht muss abgelötet werden und geht in den Tender an das Lötpad das als AUX1 beschriftet ist. Das zweite Kabel des Rauchsatzes wird mit einem orangenen kabel verbunden das in den Tender geht und mit U+ beschriftet ist.

Bevor die Ersatzplatine auf dem Tender verschraubt werden kann ist noch folgendes zu beachten: Die Ersatzplatine hat hinten einen 3poligen Stecker. Da kann man entweder das vorher verwendete Birnchen einstecken, oder eine DUO LED die sowohl weiss als auch rot leuchten kann. Dieser 3polige Stecker ist links und rechts abgeschliffen und kann Kontakt zu dem Eisenstück bekommen auf dem die Ersatzplatine verschraubt werden muss. Deshalb muss in diese Mulde des Eisenstücks entweder Isolierband eingelegt werden damit dort kein Kontakt entstehen kann, oder, wie die Anleitung es vorsieht, es muss dort mehr Platz ausgefräst werden damit dort genügend "Luft" ist zwischen Stecker und Eisenstück.

Wählt man eine DUO LED, muss eine weitere STeckbrücke auf der Ersatzplatine (ist dort beschrieben) umgesteckt werden, dann wird automatisch AUX2 für das rotleuchten der LED benutzt und man muss kein extra Kabel von der LED zur AUX2 Lötpad legen.

Und wenn du AUX3 oder 4 noch nutzen möchtest, kannst du eine Märlin TELEX Kupplung (z.B. Art Nr. 117993) hinten an den Tender anbauen und ein Kabel mit dem Lötpad das als AUX3 bezeichnet ist verlöten, das andere Kabel geht wieder an ein Lötpad das als Ub+ bezeichnet ist.

Und mit AUX4 kannst du evtl. eine LED in den Führerstand einbauen und dann dort die LED ein- oder ausschalten, oder eine Feuerbüchse simulieren.......

Bevor du den Esu Lokdekoder aufsteckst, prüfst du nochmals alle Steckverbindungen und alle Lötverbindungen, sowohl auf der Ersatzplatine, ob alle Jumper (Steckbrücken) auch richtig gesetzt sind, und alle Lötverbindungen stimmen und nicht Kontakt zueinander haben.

Die Kabel die in der Lok verlegt sind müssen in das Tendergehäuse verlegt werden. Seitlich ist dafür kein Platz. Werden diese Kabel seitlich nach hinten geführt, hat die Lok zu wenig Bewegungungsspielraum und kann nicht nach links oder rechts, je nachdem wo die Kabel liegen, ausschwenken, dann bleibt sie auf Weichen ect. stehen. Ich habe das so gelöst dass ich die Kabel oben über den Motor verlegt habe und dann nach unten zur Deichsel, von dort in den Tender, alles mit Isolierband fixiert damit die Kabel nicht seitlich verrutschen können.

Wenn wirklich alles klappt und der Dekoder nicht abgeraucht ist, muss die Lok aufs Gleis und eine Einmessfahrt vorgenommen werden, nach Anleitung des Lokdekoders wie dort beschrieben. Das Kapitel CV Werte haben wir jetzt noch gar nicht diskutiert und ob das als Anfänger hier gleich das Thema sein soll ist fraglich, es ist ein eigenes komplexes Thema.

Auch das evtl. aufspielen und programmieren des Dekoders (dazu braucht man ein extra Teil, nämlich den ESU Programmer), ist ein eigenes Thema das nicht gerade leicht ist. Hierzu brauchts dann noch einen Computer und das Programm auf der ESU Webseite muss installiert werden.

So, das ist zunächst mal Alles was mir dazu einfällt. wie gesagt, ein Haufen Fallstricke, und als Anfänger hätte ich das jetzt nicht gerade angefangen.

Und wenn Dir das jetzt doch allzu schwierig erscheint, dann gibts noch eine Lösung. Mein Fachhändler um die Ecke macht solche Umbauten für ca. 25 Euro, Plus Kosten für den Dekoder (also die Teile die er benötigt), und das ganz ohne Risiko dass dabei der Dekoder für über 100 Affen dabei zu Schrott werden kann, da wäre dann nämlich sein Risiko. So einen Fachhändler solltest du sicher auch in deiner Nähe haben, falls es Dir ratsam erscheint.
Zuletzt geändert von 3047 am Mo 29. Apr 2019, 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
kollegiale Grüße

Gustav


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Re: Einbau von ESU LokSound 5 21 polig in Mä BR 44 37880

#8

Beitrag von 3047 » Mo 29. Apr 2019, 23:17

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