Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#26

Beitrag von Feldbahn-Freak » Fr 22. Mär 2019, 11:43

Hallo Henner,

aus Deinen und den anderen Antworten habe ich mitgenommen, dass es eine gute Idee ist, noch etwas nachzudenken. Also ein letzter Gedanke zu den möglichen Antrieben und dann geht es ans Grübeln.

Bild

Joachim


md95129
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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#27

Beitrag von md95129 » Sa 23. Mär 2019, 16:52

Joachim,
Deine letzte Studie gefaellt mir ganz gut. Kompakt und wahrscheinlich recht leise.
Regards
Henner, Donkey Doktor der EDH Lumber

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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#28

Beitrag von Feldbahn-Freak » Di 26. Mär 2019, 17:16

md95129 hat geschrieben:
Sa 23. Mär 2019, 16:52
Joachim,
Deine letzte Studie gefaellt mir ganz gut. Kompakt und wahrscheinlich recht leise.
Regards
Hallo Henner,

Prima, denn diese Version ist bei mir auch vorn auf der Liste. Die Umsetzung ist aber vermutlich nicht ganz simpel. Dazu aber später mehr.

Joachim

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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#29

Beitrag von Waldbart » Sa 30. Mär 2019, 13:37

Hallo Joachim!

Ich bewunderte immer wieder, wie man in dieser Baugröße Modelle mit "unsichtbarem Antrieb" bauen kann. Dein neuester Entwurf ist ein sehr schönes Beispiel dafür.
Faszinierend!

Ich ziehe meinen Hut,
Tobias, der Waldbart.
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Saisonabschluß 2018: Rübenbahnverkehr zum Ende der Saison '18
p.s.: Auch eingetragen bei: gartenbahnen-in-deutschland.de


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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#30

Beitrag von hanulleff » Sa 30. Mär 2019, 18:11

Moin Joachim!

das ist mal wieder ein vielversprechender Anfang. Ich bin gespannt auf die nächsten Schritte.
Die letzte Variante ist für meinen Geschmack auch die Beste. Interessanter Weise spiele ich mit dem Gedanken, etwas ähnliches, aber meinen Fähigkeiten entsprechend einfacheres, zu basteln: Deine Shapeways-Zwillinge mit dem Fahrgestell von der Miniclub 8800 zu verheiraten. Vorteil: der Originalmotor steht senkrecht mit einer Schnecke auf dem Fahrgestell. Mit einer weiteren Schnecke-zu-Ritzel-Übersetzung könnte man einen Ersatzmotor (Faulhaber/Maxon) waagerecht in den Kessel bauen. Voraussetzung: die Shapeways-Loks müssten "ausgehöhlt" werden. Nachteil: die 8800-Räder haben eigentlich einen zu kleinen Durchmesser. Und das Gewicht dürfte eigentlich zu gering sein.

Dein Projekt ist natürlich mit so einer Bastelei nicht zu vergleichen! Ich bleibe da am Ball.
Frohes Fräsen, Bohren und Kleben,
Reiner

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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#31

Beitrag von Feldbahn-Freak » Mo 1. Apr 2019, 06:02

Waldbart hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 13:37
Ich bewunderte immer wieder, wie man in dieser Baugröße Modelle mit "unsichtbarem Antrieb" bauen kann.

Moin Tobias,
Noch ist ja nichts auf der Werkbank - nichts als alles nur Überlegungen ......

hanulleff hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 18:11
...... Deine Shapeways-Zwillinge mit dem Fahrgestell von der Miniclub 8800 zu verheiraten. Vorteil: der Originalmotor steht senkrecht mit einer Schnecke auf dem Fahrgestell. Mit einer weiteren Schnecke-zu-Ritzel-Übersetzung könnte man einen Ersatzmotor (Faulhaber/Maxon) waagerecht in den Kessel bauen. Voraussetzung: die Shapeways-Loks müssten "ausgehöhlt" werden
Reiner

Moin Reiner,

wenn Dein Projekt weit genug fortgeschritten sein wird, und Du kannst mit genau sagen, wie die beiden "Mützen" für den Zwilling angepasst werde müssen - kei Problem - ich bin da flexilbel. Für die Spur Null Freunde habe ich die gewünschte Anpassung an die konkreten Vorstellungen eines Modellbauers am Zwilling schon vorgenommen. Auf jeden Fall haben wir uns da beide nichts einfaches ausgesucht -

Viel Spass beim Grübeln und Werkeln

Joachim

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Das Fahrwerk 1. Versuch

#32

Beitrag von Feldbahn-Freak » Sa 6. Apr 2019, 17:34

Hallo miteinander,

die Version mit den beiden Schneckenstufen habe ich mal genauer ins Visier genommen. Ich will es einfach mal versuchen, diese Art von Fahrwerk habe ich bisher noch nicht gebaut. Eine Zeichnung sagt mehr als 1000 Worte:

Bild

So könnte das Fahrwerk aussehen. Das grüne Formteil nimmt die Kugellager für die beiden mit Schneckenrad versehenen Achsen auf. Das Formteil muß noch so verändert werden, dass der Aufwand beim Fräsen nicht zu groß wird. Die Zeichnung dient also mehr zu Anschauungszwecken. Eine Schraubverbindung stellt die Verbindung zum zweiten, hier nicht dargestellten Teil des Fahrwerkes nach unten her. Dieser zweite Teil enthält die drei angetriebenen Achsen mit einer Kippachse. Besonders vorteilhaft ist es, dass die Zahnräder (Stirnräder) in nur einer Ebene liegen. Wir erinnern uns: NEM310, Maß B, wir haben nur 5,25 bis 5,5 mm Platz zwischen den inneren Radscheiben für das Fahrwerk !

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim

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Kurzer Bericht zum Zwischenstand

#33

Beitrag von Feldbahn-Freak » Mi 19. Jun 2019, 10:29

Hallo miteinander,

ein paar Bilder zum Zwischenstand. Eigentlich ist kein Werkstattwetter, deshalb geht es auch so langsam voran. Ich habe das Teilgetriebe in einer Version mit den 2 Schnecken mal in der Fräse hergestellt.

Bild

Bild

Bild

Bild

Ganz kurzes Fazit:

positiv: klein, kompakt, leise
negativ: sehr hoher Fräsaufwand durch mehrfaches Umspannen, Montageprobleme bei der achsialen Lage der Zahnräder, Probleme mit dem Radialspiel der Kugellager aus dem Billigpreissegment und einiges mehr.

Genug Grund, um nochmal nachzudenken.

So das soll es gewesen sein. Weiter geht im Herbst.

Joachim
Zuletzt geändert von Feldbahn-Freak am Mo 24. Jun 2019, 08:37, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#34

Beitrag von md95129 » So 23. Jun 2019, 05:02

Joachim,
schade, dass Du mit der Loesung nicht ganz zufrieden bist. Aber wie wir Dich kennen, kommst Du demnaechst auf eine geniale Idee! Ich habe uebrigens meine Werkstatt im Sommer nach draussen verlegt. Dadurch ist immer Werkstattwetter.
Regards
Henner, Donkey Doktor der EDH Lumber

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Version 2 des Getriebes

#35

Beitrag von Feldbahn-Freak » Fr 13. Sep 2019, 09:59

Hallo Miteinander,

das Wetter dreht allmählich wieder auf Bastelzeit. Wie ich im letzten Artikel geschrieben hatte, war ich mit der 2-Schneckenvariante ein wenig unzufrieden. Ich verschiebe diese Lösung kurzerhand auf ein späteres Projekt, vielleicht komme ich dann mit den jetzt gewonnenen Erkenntnissen weiter.

Hier ist nun der Entwurf für die mehrfach erprobte "klassische" Variante. Der Schnitt zeigt den im Kessel liegenden 12 Volt Motor mit 2 Achsen und einer kleinen Schwungmasse (Henner möge es mir nachsehen ;-) ). Weiterhin ist die schon erwähnte Ausführung in nur einer Zahnradebene zu sehen, was den Platzverhältnissen bei Spurweite H0f sehr entgegenkommt. Eine 2. Ebene befindet sich im Inneren des Stehkessels in Fahrtrichtung rechts. Die Untersetzung beträgt ca. 1:70.

Bild

Im 2. Bild sind die beiden Zahnräder "der 2. Ebene" zu sehen.

Bild

Nun kann es an die Beschaffung der M0,2 Zahnräder und Schnecken gehen und los geht es.

Allen Spass am Hobby wünscht
Joachim

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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#36

Beitrag von GMWE » Fr 13. Sep 2019, 13:25

Hallo Joachim,

ein wenig bin ich enttäuscht, weil Du bei diesem Fahrwerk nicht als Vorreiter für ein "neues" Antriebsmodell
die Szene aufmischst und wir von deinen Erfahrungen profitieren können. :) Nun also klassisch! Auch gut.
Bei Modul 0,2 bekomme ich leichte Bauchschmerzen, wenn ich an die Einhaltung der errechneten Achsabstände
denke. Da ist der Bau ohne (CNC)-Fräse für mich nicht mehr machbar.
Frage: Bei der Montage der Kuppelstangen ist das Spiel zwischen den 5 Stirnzahnrädern stets ein Problem.
Löst Du das nur über größere Lager in den Kuppelstangen oder ist dir da etwas besseres eingefallen?

Gruß, Peter

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Re: Zwergendampf auf BUSCH-Gleisen

#37

Beitrag von Feldbahn-Freak » Sa 14. Sep 2019, 05:26

GMWE hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 13:25
ein wenig bin ich enttäuscht, weil Du bei diesem Fahrwerk nicht als Vorreiter für ein "neues" Antriebsmodell
die Szene aufmischst und wir von deinen Erfahrungen profitieren können. :)
Nein, nein, diese Ehre als Vorreiter gebührt mir nicht. Ein solches Fahrwerk ist schon mal von einem englischen Modellbauer erfolgreich in der Spurweite H0f entstanden. Er hat allerdings die Lager an die Enden der Achsen verbaut, so ist der Eingriff zwischen Schnecke und Schneckenrad immer gewährleistet ist.
GMWE hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 13:25
Bei Modul 0,2 bekomme ich leichte Bauchschmerzen, wenn ich an die Einhaltung der errechneten Achsabstände
denke. Da ist der Bau ohne (CNC)-Fräse für mich nicht mehr machbar.
Ja, gut, einige 1/100 mm Abweichung genügen und es klemmt oder der Eingriff ist nicht mehr vorhanden. Ich habe aber solche Getriebe auch schon ohne die Hilfe der Ätztechnik oder der CNC-Technik gebaut. Hier hilf ein Zirkel, Dessen präzise Einstellung für das Anreissen ist Pflicht.
GMWE hat geschrieben:
Fr 13. Sep 2019, 13:25
Frage: Bei der Montage der Kuppelstangen ist das Spiel zwischen den 5 Stirnzahnrädern stets ein Problem.
Löst Du das nur über größere Lager in den Kuppelstangen oder ist dir da etwas besseres eingefallen?

Gruß, Peter
Bei meinem Modell laufen die Kuppelstangen ohne die Funktion der Kraftübertragung locker mit.

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim

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