Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

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Bernd der Baumeister
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Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#1

Beitrag von Bernd der Baumeister » So 12. Aug 2018, 17:55

Hallo Stummis,

wer hat Erfahrungen mit ACME Wagenmaterial auf K-Gleis? Hatte bisher einen gebraucht erworbenen FS-Gepäckwagen, der läuft eigentlich problemlos.

Jetzt habe ich am Samstag das Mediolanum Set von ACME bekommen und muss feststellen, dass der Zug bei mir so nicht fahrbar ist.

ACME schreibt allerdings auch schon im Waschzettel, dass das Material auf Radien größer 450 mm ausgelegt ist, ich zweifle aber daran, ob auch das mit normalen KK zu fahren geht. Bei meinen Standard K-Weichen mit 426 mm geht nichts. Ständige Entgleisungen. Wobei einzelne Wagen gut durchlaufen, im Verbund klemmt es dann, und zwar scheinbar die Radsätze, bin da noch nicht schlau draus geworden und muss noch etwas testen.

Wie sind eure Erfahrungen? So wird der schöne Zug wahrscheinlich wieder zum Händler gehen. Schade.

Grüße
Bernd

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#2

Beitrag von JoMä » So 12. Aug 2018, 19:33

Hallo Bernd,

dass ACME Wagen entgleisen muss nicht zwangsweise mit dem Radius zusammenhängen. Bei mir sind einige IC Wagen in Radien über 80 cm entgleist. Der "Grund" dafür ist auf folgendem Foto eingekreist:

Bild

Ich zitiere mich einfach mal selbst:
JoMä hat geschrieben:
Mi 25. Jul 2018, 23:19
Einige meiner DB IC Wagen von ACME sind anfangs regelmäßig entgleist. Das liegt daran, dass sich ein Kleinteil des Drehgestells beim Ein-/Ausscheren des Drehgestells in engen Kurven mit dem Wagenkasten verhäddert und den Wagen dadurch zum Entgleisen bringt. Ich habe bei den Problemwagen einfach so lange daran rumgespielt/rumgebogen, bis die Wagen laufen bzw. besonders widerspenstige Wagen wurden kurzerhand "kastriert" (=Teil ab :lol:). Nach entsprchender Behandlung laufen die IC Wagen gezogen und geschoben ebenfalls ohne Beanstandungen.
Da sich das überstehende Teil beim Einscheren des Drehgestells mit dem Wagenkasten verklemmt, dürfte das Problem unabhängig von Gleismaterial/Radien auftreten.

Vielleicht hilf dir das ja weiter.

LG
Joey


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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#3

Beitrag von ETR470 » So 12. Aug 2018, 19:38

Hallo Bernd,

welche Radsätze sind denn bei deinen Wagen verbaut, fährst du noch mit den Gleichstromachsen die ab Werk verbaut sind?

Falls ja, so habe ich ähnliche Erfahrungen was aber an sich keine Überraschung ist, bei den DC Achsen ist der Spurkranz für K-Gleis in der Regel viel zu niedrig und es kommt wie beschrieben insbesondere auf Weichen zu Entgleisungen, weil der Wagen einfach "geradeaus" fährt.

Wenn es besonders im Verband klemmt deutet das auf einen unpassenden Kupplungstyp hin, gerade die Märklin Kurzkupplung ist hier nicht zu empfehlen. Dadurch dass diese höher ausfällt als anderen Kurzkupplungen ist sie für die meisten Fahrzeuge von anderen Herstellern aus neuerer Produktion nicht zu gebrauchen, da kann ich die Roco Universalkupplung oder feste Kuppelstangen empfehlen, auch wenn dabei der Abstand zwischen den Wagen leicht länger ausfällt. Die Roco oder Fleischmann Kurzkupplung kann auch eine Alternative sein, da muss man durchprobieren.

Ich habe bei mir auf K-Gleisen das IC 118/119 Set (ÖBB Wagen) von ACME im Einsatz, welches im Auslieferungszustand auch nicht sicher fahrbar war.
Umgerüstet auf Märklin AC-Achsen und teilweise die Bremsscheiben-Imitation entfernt um einen freien Lauf der Achse zu gewährleisten fahren diese Wagen jetzt mit fester Kuppelstange (Märklin 313790) völlig problemlos selbst durch 360mm Radius und scharfe Weichen.

Gruß
Markus

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#4

Beitrag von Bernd der Baumeister » So 12. Aug 2018, 21:02

Hallo zusammen:

@Joey: so ähnlich vermute ich das Problem auch, muss ich noch genauer untersuchen.

@Markus: Ich habe die Wagen vom Händler auf AC-Achsen umrüsten lassen. Sollten augenscheinlich auch AC sein. Ich nehme mal an das man Original ACME Ersatzachsen verbaut hat.
Als Kupplung funktioniert sowieso nur eine starre Kupplungsdeichsel, selbst die Roco-KK hat nicht genug Platz um seitlich weit genug ausschwenken zu können. Die bleibt dann an den Rangiertritten und dargestellten Verbindungsschläuchen hängen. Märklin oder Roco Universalkupplung scheidet vom Platz her sowieso aus.

Danke schon mal für die ersten Hinweise. Hoffe ich bekomme das Set noch zum laufen.

Grüße
Bernd
Bernd

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#5

Beitrag von Thomas I » So 12. Aug 2018, 21:04

JoMä hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 19:33
Hallo Bernd,

dass ACME Wagen entgleisen muss nicht zwangsweise mit dem Radius zusammenhängen. Bei mir sind einige IC Wagen in Radien über 80 cm entgleist. Der "Grund" dafür ist auf folgendem Foto eingekreist:

Bild

Ich zitiere mich einfach mal selbst:
JoMä hat geschrieben:
Mi 25. Jul 2018, 23:19
Einige meiner DB IC Wagen von ACME sind anfangs regelmäßig entgleist. Das liegt daran, dass sich ein Kleinteil des Drehgestells beim Ein-/Ausscheren des Drehgestells in engen Kurven mit dem Wagenkasten verhäddert und den Wagen dadurch zum Entgleisen bringt. Ich habe bei den Problemwagen einfach so lange daran rumgespielt/rumgebogen, bis die Wagen laufen bzw. besonders widerspenstige Wagen wurden kurzerhand "kastriert" (=Teil ab :lol:). Nach entsprchender Behandlung laufen die IC Wagen gezogen und geschoben ebenfalls ohne Beanstandungen.
Da sich das überstehende Teil beim Einscheren des Drehgestells mit dem Wagenkasten verklemmt, dürfte das Problem unabhängig von Gleismaterial/Radien auftreten.

Vielleicht hilf dir das ja weiter.

LG
Joey

Hallo Bernd, Hallo Markus und Hallo Joey!

Also das von Joey beschriebene Problem ist bei sehr vielen ACME Wagen vorhanden und das macht sich bemerkbar schon bei Radien ab 900mm abwärts.

Dazu kommt, dass wenn du eine leichte Delle (Unebenheit) im Gleis in einer Kurve hast, womöglich eine die du vorher nie gemerkt hast, ACME-Wagen diese finden und zum entgleisen nutzen.
Auch bei Radien von 450 bis 850mm...

Habe da auch schon eine Kurve neu aufbauen müssen weil ich zwei leichte Dellen erst mit meinem ersten Zug von ACME entdeckt habe...

... allerdings könnte Markus Vorschlag für den Betrieb auf Märklingleis auf andere Spurkränze umzurüsten die Empfindlichkeit bei den Dellen wohl deutlich reduzieren.
Denke ich zumindest.

Mit Gruß
Thomas
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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#6

Beitrag von TheK » So 12. Aug 2018, 23:41

ETR470 hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 19:38
bei den DC Achsen ist der Spurkranz für K-Gleis in der Regel viel zu niedrig
*Gebetsmühle*
Die Spurkranzhöhe ist weitgehend egal – außer man fährt wie ein Irrer, dass das Rad nach dem kurzen Einknicken dann hochspringt.

Das Kernproblem dieser Inkompatibilitäten ist die Radbreite bzw. daraus gefolgert die Innenweite. Die Radscheiben bei Märklin sind breiter (mindestens 3,0 statt 2,7-2,9 mm) und dadurch nur 14 statt um die 14,5 mm auseinander. Dadurch kann ein NEM-Radsatz auf die Herzstückspitze der Weiche knallen.
Thomas I hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 21:04
... allerdings könnte Markus Vorschlag für den Betrieb auf Märklingleis auf andere Spurkränze umzurüsten die Empfindlichkeit bei den Dellen wohl deutlich reduzieren.
Beide Probleme müssten zu deutlich unterscheidbaren Fehlerbildern führen:
- Die Radsätze wirken sich ausschließlich auf Weichen aus, wenn sie bei diesen irgendwo gegen knallen.
- Die Nippel (was ist das eigentlich?) verhaken sich dagegen am Wagenkasten, so dass sie schon in einer einfachen Kurve anschlagen (im wahrsten Sinne des Wortes), nach verschiedenen Berichten wohl schon bei riesigen Radien. Eine noch so holprige Weiche geradeaus zu überfahren, wäre dagegen harmlos.
Gruß Kai

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#7

Beitrag von ETR470 » Mo 13. Aug 2018, 06:43

*Gebetsmühle*
Die Spurkranzhöhe ist weitgehend egal – außer man fährt wie ein Irrer, dass das Rad nach dem kurzen Einknicken dann hochspringt.

Das Kernproblem dieser Inkompatibilitäten ist die Radbreite bzw. daraus gefolgert die Innenweite. Die Radscheiben bei Märklin sind breiter (mindestens 3,0 statt 2,7-2,9 mm) und dadurch nur 14 statt um die 14,5 mm auseinander. Dadurch kann ein NEM-Radsatz auf die Herzstückspitze der Weiche knallen.
Hallo Kai,

vielen Dank für die Richtigstellung und die weiteren Angaben!

Das hilft mir persönlich auch weiter, da ich noch einige Wagen von LS Models auf AC umrüsten muss...

Gruß
Markus


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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#8

Beitrag von Thomas I » Mo 13. Aug 2018, 11:33

TheK hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 23:41
ETR470 hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 19:38
bei den DC Achsen ist der Spurkranz für K-Gleis in der Regel viel zu niedrig
*Gebetsmühle*
Die Spurkranzhöhe ist weitgehend egal – außer man fährt wie ein Irrer, dass das Rad nach dem kurzen Einknicken dann hochspringt.

Das Kernproblem dieser Inkompatibilitäten ist die Radbreite bzw. daraus gefolgert die Innenweite. Die Radscheiben bei Märklin sind breiter (mindestens 3,0 statt 2,7-2,9 mm) und dadurch nur 14 statt um die 14,5 mm auseinander. Dadurch kann ein NEM-Radsatz auf die Herzstückspitze der Weiche knallen.
Thomas I hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 21:04
... allerdings könnte Markus Vorschlag für den Betrieb auf Märklingleis auf andere Spurkränze umzurüsten die Empfindlichkeit bei den Dellen wohl deutlich reduzieren.
Beide Probleme müssten zu deutlich unterscheidbaren Fehlerbildern führen:
- Die Radsätze wirken sich ausschließlich auf Weichen aus, wenn sie bei diesen irgendwo gegen knallen.
- Die Nippel (was ist das eigentlich?) verhaken sich dagegen am Wagenkasten, so dass sie schon in einer einfachen Kurve anschlagen (im wahrsten Sinne des Wortes), nach verschiedenen Berichten wohl schon bei riesigen Radien. Eine noch so holprige Weiche geradeaus zu überfahren, wäre dagegen harmlos.

Richtig, ich habe sie ja auch als zwei unterschiedliche Probleme mit unterschiedlichen Fehlerbildern beschrieben.

Nichtsdestotrotz neigt insbesondere bei geschobenen Wagen die führende Achse des vorderen Drehgestelles in Kurven selbst bei kaum sichtbaren Fehlern in der Gleislage dazu nach außen hin zu entgleisen.
Auch dann wenn die Nippel längst beschnitten sind und auch an Stellen wo Wagen von Roco, Ade, Rivarossi, Lima, Liliput und LS Models problemlos passieren.

Das insbesondere wenn es sich um einen Gleislagefehler in der Horizontalen handelt.
Bei mir war es an zwei Stellen wo ich mich wohl irgendwann beim Bau einmal auf das Gleis abgestützt haben muss und die darunter befindliche Dämmung dann etwas nachgegeben hat, so dass eine kaum sichtbare Delle im Gleisverlauf zurückblieb.
Und diese Delle reicht den ACME Wagen in einer Kurve dann zum aufklettern und entgleisen, während das Problem mit allen möglichen Wagen anderer Hersteller nicht auftritt.
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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#9

Beitrag von berndm » Mo 13. Aug 2018, 13:51

Die Wagen hier laufen auf K-Gleis mit Radius R2:

Die Achsen sind die Originalachsen. Die Kupplungen zwischen Wagen und Lok sind Roco Universalkurzkupplungen und die Kupplungen zwischen den Wagen sind Roco Schwalbenschwanzkurzkupplungen.

Siehe auch:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f= ... 02#p912002


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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#10

Beitrag von Jan1976 » Mo 13. Aug 2018, 19:22

Guten Abend,

Probleme speziell mit den Achsen habe ich beim K-Gleis nicht. Dalaufen ACME-Wagen völlig problemlos mit DC-Achsen ueber die Weichen. Beim C-Gleis klackt es hingegen öfters. Entgleisungen habe ich da in der Regel auch nicht.

Dennoch gibt es von ACME eine Reihe Sorgenkinder. Bei engen Radien scheint häufig ein zu kurzer Kuppelabstand das Problem zu sein. Roco Universalkupplungen sind etwas länger und haben schon mehrfach für Abhilfe gesorgt.
Sonst hatte ich immer wieder Probleme mit nicht ganz freigaengigen Kulissenfuehrungen. Das erfordert zum Teil größere Nacharbeiten.
Bei wenigen Modellen schwenken die Drehgestelle nicht frei aus, weil Kleinteile wie oben beschrieben im Weg sind.

Wie gesagt, die Achsen waren nie das Problem und mit den beschriebenen Maßnahmen habe ich alle Wagen ans Laufen bekommen.

Liebe Grüße und hoffentlich viel Spaß mit dem Mediolanum

Jan

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#11

Beitrag von 11652 » Mo 13. Aug 2018, 20:36

Hallo zusammen

Bei mir ist es ebenso, wie Jan beschrieben hat - allerdings habe ich nur wenige Wagen mit dem oben abgebildeten MD-Drehgestell bzw. ähnlichen (z.B. ÖBB ADmpsz).

Der Kuppelabstand war schon bei einigen ein Problem, wobei eine der nachfolgenden Lösungen funktionierte: Roco KK/UK, Fleischmann KK, feste Verbindung.

Ebenfalls führten meist die im DG eingebauten Teile für Stromabnahme und Bremsscheibenimitation zu Sorgen - ich baue erstere aus, letztere, wenn sie an den Achsen streifen.

Schöne Wagen erfordern offenbar oft (?) nacharbeiten - es lohnt sich. Bei mir waren und sind bisher die DEV AO von REE die grössten Sorgenkinder - die Fahren jetzt mit ca. 7mm Abstand (eigentlich inakzeptabel...), dann geht es... Ich gehe da aber nochmal ran.
Beharrlichkeit rate ich auch in diesem Fall hier - es gibt bestimmt eine Lösung.
Gruss Christian

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#12

Beitrag von Thomas I » Di 14. Aug 2018, 02:48

Jan1976 hat geschrieben:
Mo 13. Aug 2018, 19:22
Guten Abend,

Probleme speziell mit den Achsen habe ich beim K-Gleis nicht. Dalaufen ACME-Wagen völlig problemlos mit DC-Achsen ueber die Weichen. Beim C-Gleis klackt es hingegen öfters. Entgleisungen habe ich da in der Regel auch nicht.

Dennoch gibt es von ACME eine Reihe Sorgenkinder. Bei engen Radien scheint häufig ein zu kurzer Kuppelabstand das Problem zu sein. Roco Universalkupplungen sind etwas länger und haben schon mehrfach für Abhilfe gesorgt.
Sonst hatte ich immer wieder Probleme mit nicht ganz freigaengigen Kulissenfuehrungen. Das erfordert zum Teil größere Nacharbeiten.
Bei wenigen Modellen schwenken die Drehgestelle nicht frei aus, weil Kleinteile wie oben beschrieben im Weg sind.

Wie gesagt, die Achsen waren nie das Problem und mit den beschriebenen Maßnahmen habe ich alle Wagen ans Laufen bekommen.

Liebe Grüße und hoffentlich viel Spaß mit dem Mediolanum

Jan
Hallo Jan!

wenn es um Modelle nach italienischem Vorbild geht, kann man leider nicht mehr sagen, dass es nur wenige sind, bei denen dieses Problem mit den Kleinteilen am Drehgestell auftaucht, das ist da leider schon der Normalfall, insbesondere bei den Gran Confort und den UIC-Z und Eurofima-Wagen.

Gruß
Thomas
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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#13

Beitrag von TheK » Di 14. Aug 2018, 18:06

Aber das ist nicht das klassische geschwungene Fiat-Drehgestell?
Gruß Kai

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#14

Beitrag von berndm » Di 14. Aug 2018, 20:26

JoMä hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 19:33
Hallo Bernd,

dass ACME Wagen entgleisen muss nicht zwangsweise mit dem Radius zusammenhängen. Bei mir sind einige IC Wagen in Radien über 80 cm entgleist. Der "Grund" dafür ist auf folgendem Foto eingekreist:

Bild
...
Das sollte ein MD 52 Drehgestell darstellen.


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#15

Beitrag von Thomas I » Di 14. Aug 2018, 23:15

Diese problematischen Kleinteile finden sich allerdings auch an Nachbildungen des Fiat-Drehgestell zumindestens soweit es Modelle nach italienischen Vorbildern betrifft.
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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#16

Beitrag von gerhard1963 » Mi 15. Aug 2018, 12:22

Hallo Bernd
Ich habe einige ACME Wagen 2x Quick Pick ( 52363,52360 ) und 6 IC Wagen ( 55128 Norderney, 52340, 55044 ).

Ich fahr teils auf K Gleise aber nur schlanke Weichen, und Großteiles auf 2 Leitergleise Tillig, Roco, Radius mind. 550mm.

Als ich die 2 Quick Pick Speisewagen gekauft habe musste ich gleich feststellen das die ständig entgleisen. Erst dachte ich das die vorhandenen 2 Leiter Räder daran schuld sind, und wollte diese probehalber tauschen. Aber wegen der größeren breite von Wechselstromräder ist ein Wechsel nicht so einfach möglich, außerdem sind die Achsspitzen wesentlich spitziger als das was ich in meinem sehr umfangreichen Achsenvorrat habe. Aber der Kupplungsschacht hat sehr wenig Platz unter der Pufferplatte ein vernünftiges ausschwenken ist nicht möglich, von der habe ich dann einiges abgetragen. Wenn ich heute Wagenmaterial kaufe nehme ich diese fast nur noch mit Gleichstromachsen, nur zu belegtmeldeung brauche ich einige leitende Achsen, aber da bediene ich mich bei Thomschke Achsen.
Da ich meine Züge mittels Kunststoffprofiel fest verschraube, zB. Ein 8 Wagenzug wird in 2 4-Wageneinheiten verschraubt. So habe ich die beiden Quick Pick wagen in einer 4-Wageneinheit verbaut, seitdem laufen diese.
Ich frage mich seither ob bei ACME eigentlich irgendjemand solche Modelle mal auf einer Modellbahn testet.
Bei den 6 IC Wagen hatte ich im zerlegten Zustand ( Reisende einkleben ) mir gleich dazu die Kupplungskulissen angeschaut und alle Kanten, Ecken geglättet wo es hacken könnte. Außerdem habe ich die Federn der Kulissen ein wenig gedehnt.
Aber auch das wurde ein 8 Wagenzug mit 2 Roco Wagen. Ich versuche mit meiner verschraubmethode die Wagen immer möglichst eng zu verbinden, was mich aber bei den ACME Wagen einiges an Nerven gekostet hat. Teilweise habe diese jetzt einen Abstand von1 bis 2mm, solche Zicken bin ich von Roco, oder früher von Märklin/Fleischmann Wagen nicht gewohnt.
Gerhard
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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#17

Beitrag von 103-245 » Di 9. Okt 2018, 22:08

Hallo,
Da hab ich mit meinem „weißen“ Metropolitan von L.S. auch so meine Probleme :?
Meiner hat DC Radsätze und mag die C-Gleis Weichen nur leidlich durchfahren. Im gezogenen Verband, geht‘s ohne Probleme aber geschoben ist es eine Katastrophe :(
Bis denn.....Markus

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Re: Erfahrungen mit ACME- Wagen auf K-Gleis bzw. speziell mit dem Mediolanum

#18

Beitrag von 103-245 » Mi 10. Okt 2018, 16:13

Hallo,
Sorry hab falsch gelesen :roll:
Bis denn.....Markus

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