JMRI - RedBox - MLD/3

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JMRI - RedBox - MLD/3

#1

Beitrag von Erich Müller » Do 10. Mai 2018, 06:29

Hallo,

ich habe gestern den Abend damit verbracht, mit der neuesten Beta-Version von JMRI (wegen der Eingabemasken für Trix/Märklin-Decoder) und der RedBox einen MLD/3 einstellen zu wollen.
Das sieht alles hübsch aus - aber die Praxis...

Das Programm meldet mit unschöner Regelmäßigkeit "keine Antwort vom Decoder", obwohl die Lok hörbar zuckt.
Ich habe mich erinnert, dass manche Zentralen zum Einstellen eines Decoders einen Verbraucher ans Gleis benötigen, etwa einen beleuchteten Wagen. Hab ich also einen hingestellt. Nun liest das Programm durch die RedBox munter alle CV aus - aber leider Blödsinn.
So kommen bei drei nacheinander ausgelösten Auslesevorgängen drei verschiedene kurze und sogar bis zu acht verschiedene lange Adressen heraus (die wechseln mehrfach während des Auslesens). Den Spaß beim Auslesen der Einstellungen für die sechs Funktionsausgänge könnt ihr euch vorstellen...

Mach ich was falsch, oder wer, und was muss ich ändern?
Freundliche Grüße
Erich

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Re: JMRI - RedBox - MLD/3

#2

Beitrag von rufer » Do 10. Mai 2018, 18:36

Ev modus kontrollieren. Bit direct geht fast immer, paged nicht immer zuverlässig.

Und natürlich saubere Schienen.

Grüsse
Rufer


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Re: JMRI - RedBox - MLD/3

#3

Beitrag von Erich Müller » Fr 11. Mai 2018, 13:51

Hallo Rufer,

ich werde das probieren. Aber die Bahn steht im Gästezimmer, und die Tochter ist zu Besuch - da kann ich also erst Montag wieder dran.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: JMRI - RedBox - MLD/3

#4

Beitrag von Erich Müller » Mi 16. Mai 2018, 12:31

Hallo,

das hat es auch nicht "gebracht": so werden zwar glaubhafte Werte ausgelesen - aber nur zwei, dann kommt in der Fußzeile die Meldung:

Fehler beim Lesen eines CV: Jmri.ProgrammerException: programmer in use

Was tun?

Update am Nachmittag: ich habs jetzt auch mal mit dem Sprog versucht. Gleiches Ergebnis.
Der Decoder lässt sich offenbar nicht "ausfragen"...
Jetzt muss ich ihn mal in eine andere Lok setzen und gucken, ob es dann besser geht.


Mit einem Uhlenbrock an beiden Programmen das gleiche Bild.

Ist es jmri, ist es Windows XP? :cry:

Den Uhlenbrock hatte ich am Sprog mit einer älteren jmri-Version bereits erfolgreich programmiert.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: JMRI - RedBox - MLD/3

#5

Beitrag von Derrick23 » Fr 18. Mai 2018, 09:29

Ich kenne das Problem nur vom TwinCenter bzw. der Intellibox in Kombination mit nem LocoIO.

Das war aber so Tagesformabhängig, dass es mal gar nicht ging, mal lief es. Vielleicht hat es irgendwie mit Masse Rückkopplungen zu tun.

Mit der IB2 und Ubuntu rennts....

Welche JMRI Version läuft denn bei dir? Und über welches Protokoll sprichst du mit der RedBox?

EDIT: Die Beta Version... kannst du nicht die DecoderDefinitionen in die alte Version ziehen? Das sollte doch gehen!


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Re: JMRI - RedBox - MLD/3

#6

Beitrag von Erich Müller » Fr 18. Mai 2018, 13:01

Hallo Derrick,
Derrick23 hat geschrieben:
Fr 18. Mai 2018, 09:29
Tagesformabhängig
ist ein gutes Stichwort.
Erstens: mit dem Sprog komme ich jetzt weiter. Die RedBox reagiert auch mit anderen Loks nicht wunschgemäß - der zugehörige CV-Navi funktioniert aber einwandfrei.
Zweitens: Heute habe ich, nachdem sich herausstellte, dass der Decoder furchtbar verregelt war, ihn in einer anderen Lok versucht zu programmieren. Ging nicht, aber über die CV-Tabelle konnte ich etwa 90% der CV auslesen.
Dann habe ich ihn mit der Ms1 zurückgesetzt, danach hat er auf Programmieren mit Motorruck reagiert, und gerade läuft wieder das Auslesen. Auf das Ergebnis warte ich noch.
Derrick23 hat geschrieben:
Fr 18. Mai 2018, 09:29
kannst du nicht die DecoderDefinitionen in die alte Version ziehen? Das sollte doch gehen!
Gut möglich, aber ich weiß nicht wie. :oops: Ich hatte das versucht, aber es hat nicht funktioniert.

Edit: es hat nichts Ordentliches gegeben, der Decoder lässt sich nicht beschreiben, und CV-Navi an der RedBox liest aus allen (!) CV den Wert 255 aus.
Ich habe einen anderen, älteren Decoder gleichen Typs in die Lok eingesetzt, der lässt sich über den Sprog ordnungsgemäß auslesen, und auch beschreiben. Damit ist für mich klar, dass der Decoder, obwohl fabrikneu, einen Schuss hat. Der geht also in den nächsten Tagen zurück.
Ich setze jetzt einen neuen Decoder ein, und der liest gerade ohne Störungen aus. (Was mit den ganzen Funktions-CV der MLD/3 eine ziemliche Weile dauert.)
Die Frage, ob die RedBox mit jmri zusammenarbeitet, werde ich erst danach klären, erst mal ist ja der Sprog angeschlossen.

Danke für alle Hilfe; ich melde mich dann wieder, wenn ich das mit der RedBox neu versucht habe, mit einem geprüften Decoder. ;)

Edit2: RedBox und JMRI will nicht gut zusammen gehen. Nach zwei oder drei ausgelesenen CV antwortet die RedBox nicht mehr. Und das mit mehreren älteren und neueren Decodern, von verschiedenen Herstellern. Da muss ich bei Gelegenheit mal @ktams drauf ansprechen.

Und zu den Decodern gibts auch noch Neues: zwar hat der erste verwendete Decoder ziemlich eindeutig eine Macke, denn er lässt sich auch mit Sprog und egal in welcher Lok nur etwa zu 80% auslesen. Aber ich durfte feststellen: die neuen Decoder (diese Serie hat einen Aufkleber mit einer sechsstelligen Nummer, den der Decoder vom letzten Jahr nicht hatte) stellen sich, wenn sie mfx gehört haben, ziemlich lange taub für DCC. Deutlich länger als die von meiner vorherigen Bestellung, die nach ein paar Sekunden schon wieder mit DCC programmierbar waren.
Also ist der folgende Ablauf ungünstig:
  • Decodergrundeinstellung mit DCC vornehmen
  • CV7=77 programmieren für Einmessfahrt
  • Einmessfahrt mit der MS1 vornehmen
  • neue Einstellung auslesen und speichern und dann weiter programmieren
Bis zum vorletzten Punkt funktioniert das wunderbar. Nach der Einmessfahrt ist aber erst mal Pause fällig. Und zwar eine längere Pause. In der Zeit sollte die Lok ohne Strom stehen; man kann das natürlich nutzen, um schon mal eine halbe Stunde an der nächsten Kandidatin zu werkeln, um das Funktionsmapping vorzubereiten, oder um gepflegt mit der Müllerin Kaffee zu trinken. Aber irgendwie nervig ist das dann doch.
Freundliche Grüße
Erich

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