Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

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Analogbahner
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#426

Beitrag von Analogbahner » Do 17. Mai 2018, 17:16

Das haben, soweit ich weiß, auch andere Hersteller, voran Fleischmann, so gehandhabt. Nur die 26m-Wagen wurden prinzipiell in gekürzter Version angeboten, alle anderen, die sowieso kürzer waren, nicht.
Dass es bei Märklin auch verkürzte Güterwagen gegeben hat, höre ich zum ersten Mal, finde es aber märklin-typisch nachvollziehbar... :redzwinker:
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#427

Beitrag von 232 U 1 » Do 17. Mai 2018, 17:59

Erich Müller hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 16:03
Dabei denke ich nicht, dass eine Firma unbedingt in mehreren Maßstäben anbieten sollte. Aber wenn jede Marke "ihren" Längenmaßstab vertritt, sollte es doch möglich sein, dass sie in diesem einen Maßstab ein zufriedenstellendes Sortiment anbietet.
Hallo,

ich denke, so eine Beschränkung kann nicht funktionieren. Die Hersteller müssen und werden das anbieten, was die Kunden wünschen. Gerade ein Hersteller wie Mätrix, der eine breite Zielgruppe hat, würde sich bei einer dauerhaften Beschränkung auf verkürzte Wagen selbst schaden. Zudem will Mätrix im Export und dabei auch mit der Marke Trix vorankommen. In vielen Exportländern kennt man nur den Längenmaßstab 1:87.

Wie in dieser Diskussion schon mehrfach erwähnt wurde, ist Märklin eigentlich der einzige große HO-Anbieter, der Schnellzugwagen in allen Längenmaßstäben anbietet (auch in geringem Umfang im Maßstab 1:87, was oft übersehen wird). Sie werden sich das (langsam) wachsende Geschäft mit 1:87-Schnellzugwagen sicherlich nicht entgehen lassen. Die anderen Anbieter haben kein nennenswertes Programm an verkürzten Schnellzugwagen mehr, bei denen stellt sich die Frage nach meheren Maßstäben eigentlich nicht.

Über das Angebot der Hersteller wird aber letztendlich an den Ladenkassen entschieden werden, nicht durch uns in Forumsdiskussionen.

Grüße Peter


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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#428

Beitrag von TheK » Do 17. Mai 2018, 18:24

Erich Müller hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 16:03
1:93, finde ich, ist irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch
…das sagst du und ich seh's eigentlich genauso (zumal die Wagen teils teurer sind als vergleichbare 1:87). Andererseits werden die Wagen offenbar gekauft – vielleicht wegen Platzproblemen, vielleicht weil "ist Märklin". In der Umfrage hat sich zu meiner Überraschung einer gemeldet, der 55 mm Parallelgleis bei AC hat – da kommen dann sogar beide Faktoren zusammen…
Und wenn ich mich richtig erinnere, hatte Kai (TheK) die Ansicht geäußert, die Ansprüche der Kunden je Maßstab seien ohnehin verschieden: eher detailverliebt für die Langen, eher einigermaßen stimmiges Gesamtbild (des Zuges, nicht des Wagens, wenn ich das richtig interpretiere) für die Kurzen.
Richtig, wobei vor allem die 1:100-Kunden offenbar relativ massive Kompromisse hinnehmen – falsche Fensterzahlen (teilweise absichtlich, teilweise als Kompromiss), keine Formvarianten (Tritte bei IC-Wagen, Dächer von Rocos IR…) und zum Teil die Verwendung von nur entfernt ähnlichen Bauarten (Pikos Bpmz als Railjet) gibt es relativ oft. Auch gibt es ziemlich große Lücken im Angebot (Bvmz 185, ABm 223-225), die keinen zu stören scheinen.

Bei 1:93-Wagen wüsste ich bisher keine solchen Kompromisse, ja sogar die Änderungen des Vorbildes müssten Märklin und Fleischmann jeweils weitgehend durchgekaut haben – etwa Klapptritte, Druckertüchtigung, FIS oder die Dächer der IR-Wagen.

In 1:87 gibt es dann einfachere Modelle, die ähnlich wie die 1:93 sind und welche mit extrem aufwändig detaillierten Inneneinrichtungen und individuellen Unterböden. Außerdem noch mehr Bauformen (etwa die ganze Gruppe 53) und seltenere Bauarten.

Kurz gesagt: Ein Liegewagen Bcm 243 in 1:100 ist eine Farbvariante, in 1:93 eine Formvariante und in 1:87 ein ganzer Formenzoo (Bcmh 246, Bvcmz 248 und Bcvmbz 249 sind daraus umgebaut…).

Für einen Hersteller bedeutet der Verzicht auf maßstäbliche Wagen dann eben auch den Verzicht auf die anspruchsvollen Kunden. Hier sehe ich den "Kompromiss" eher in Pikos "Hauptsache lang"-Wagen. Preis wie Märklins 1:100, kann man aber bei Bedarf mit einem doppelt so teuren von LS Models kombinieren.
Und falls sich dabei herausstellt, dass für einen Maßstab nun wirklich kein wirtschaftliches Produzieren mehr möglich ist, dann wird er eben verschwinden. Aber das bedeutet im Gegenzug auch, dass sich nur noch wenige Modellbahner dafür interessieren
Und da stellt sich eben die Frage, ob dieser Punkt für 1:100-Wagen schon erreicht ist – demnach wären die, die jetzt noch (womöglich neu entwickelte) 1:100-Wagen fordern, nur eine laute Minderheit. Das dünne Angebot und die Umstellung bei Märklin lassen mich jedenfalls vermuten, dass die Nachfrage ziemlich massiv eingebrochen ist.
Gruß Kai

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#429

Beitrag von Analogbahner » Do 17. Mai 2018, 19:00

Das "Fisch-und-nicht-Fleisch"-Argument sehe ich zwar genauso, zusätzlich möchte ich mich auch nicht von einem Hersteller abhängig machen. Wenn Fleischmann ausfällt (und perfekt kompatibel waren die ohnehin nicht), dann kann ich nur Märklin anflehen, doch mal einen ABümxy herauszubringen. Bei 1:87 hätte ich hingegen die freie Auswahl. Deshalb würde ich lieber die Anlage so umbauen, dass 1:87-Wagen fahren können, als mich auf die Gnade eines Herstellers zu verlassen. Andererseits bin ich relativ großzügig, was die Auslegung des Vorbilds betrifft, mir reicht, wenn von jedem Typ grundsätzlich ein Modell verfügbar ist. Ich habe auch kein Problem mit gleichen Wagennummern ... ;)
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#430

Beitrag von 232 U 1 » Do 17. Mai 2018, 19:04

lokhenry hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 17:11
HALLO,
Ich hatte ja schon vor einer Ewigkeit in diesem Thread geschrieben, das alle Märklin Wagen die Im Original bis 28 cm in der Umetzung haben genau in 1:87 gehalten sind, das sind zbs. alle Schürzen Wagen die SNCF Inox TEE Wagen und Kompositionen wie der Rheingold EP II, Glückauf, Domspatz, Donau Kurrier usw. natürlich alle P Wagen der EP I + II.

Erst die 26 m und 27,5 m Wagen im Original wurden von Märklin verkürzt und genau hier meine ich sollte
Märklin ansetzen und diese Wagen in 1:87 bringen natürlich in Metall aus Blech oder Guß, das fehlt einfach. :hearts:

MoBa Gruß :lol: :lol:

Henry
Hallo Henry,

bei der Verkürzung gibt es bei Märklin Ausnahmen, nicht alles wurde auf rund 28cm gekürzt. Die TEE Inox-Wagen der SNCF haben die korrekte Länge von 29,3cm:

https://www.maerklin.de/de/produkte/det ... chres%5D=1

Die Doppelstock-Versuchswagen (Vorbild 26,4m) habe die korrekte Länge von 30,3cm:

https://www.maerklin.de/de/produkte/det ... chres%5D=1

Unverkürzte moderne Schnellzugwagen in Metall von Märklin wären natürlich ein Hammer. Die Nachfrage ist aber schwer einzuschätzen, deshalb befürchte ich, dem Management fehlt dazu der Mut.

Grüße Peter
Zuletzt geändert von 232 U 1 am Do 17. Mai 2018, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#431

Beitrag von TheK » Do 17. Mai 2018, 19:11

ABümxy… schöne Steilvorlage :)
ABüm 225 haben sogar Märklin _UND_ Fleischmann in 1:93 (wie überhaupt Märklin sehr sehr vieles gedoppelt hat). In 1:100 gab es zwei Einzelstücke: ABüm 226 bei Roco (mit afaik falschem Dach?) und den ABümz 227 von LHB (nicht zu verwechseln mit den ebenfalls als 227 eingeordneten Eurofima-Prototypen) bei Fleischmann.
Gruß Kai

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#432

Beitrag von Djian » Do 17. Mai 2018, 19:19

Moin,

@Kai: neu würde ich mir auch keinen 1:100er mehr kaufen. Gebraucht, um einige Züge aufzustocken, allerdings schon. Insofern gibt es schon (bei mir zumindest) den einen oder anderen Zukauf. Nur hat der Hersteller davon nichts. Ich kann es nicht beweisen, kann mir aber gut vorstellen, dass beim 1:100 Markt Zweithand den wesentlich größeren Anteil hat und allein schon dadurch für die Hersteller zunehmend uninteressant wird. Mit den alten Formen in aktuellen Bedruckungsvarianten können die aber sicher noch 'nen guten Euro machen. Der Aufwand ist vergleichsweise Überschaubar und bevor man die (damals) teuren Formen aus idealistischen Gründen (im Sinne von "wir bekennen uns nun ausschließlich zu 1:87") wegschmeißt, nutzt man die der schlaue Kaufmann noch.
Man könnte dem entgegen halten, damit ruiniere er sich seinen Ruf, aber das glaube ich nicht. Die Modellbahner gucken herstellerübergreifend und wenn der, der gestern noch ein Modell vermurkst hat heute was Geniales auf die Gleise bringt, dann wird das auch gekauft. Markentreue spielt (außer in gewissem Maße noch bei Märklin) heute bei den Modellbahnern keine nennenswerte Rolle mehr, im Gegenteil, sie ist nahezu verpönt :redzwinker: .

@Jochen: Märklin hat früher eigentlich kaum korrekt mäßstäbliche Güterwagen hergestellt, zumindest bei den schlichter gehaltenen Serien. Da gab es meist immer geringere bis gröbere Abweichungen und wohl nur ganz wenige maßstäbliche Volltreffer. Von den 45XX Güterwagen gab es (die kurze Kipplore mit 8,5cm) mal außen vor gelassen nur 2 Längen: 10cm für die 2- und 18cm für die 4-Achser. Und auch deren Nachfolger, die 44xx-Serie arbeitete zumeist mit derselben Bodengrppe, auf die die Fahrgestelle aufgeklippst sind.

Inwieweit andere Hersteller das auch so gemacht haben oder heute noch tun, entzieht sich meiner Kenntnis, wäre aber auch mal interessant zu wissen.

Schöne Grüße aus Ostholstein
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#433

Beitrag von Analogbahner » Do 17. Mai 2018, 19:41

Sicher sind die alten Formen für 1:100 noch vorhanden. Aber mit "in die Maschine einspannen und loslegen" ist es ja nicht getan (abgesehen vom Formverschleiß). Daran hängt ja, gerade bei der Farbgebung und Bedruckung, doch ein ganzer Schwanz an Nacharbeit dran. Wenn also alte 1:100-Wagen vom Band laufen, haben die aktuellen vielleicht Produktions-Pause (da kenne ich mich in der Produktion nicht genügend aus) - und das erscheint mir dann doch unwirtschaftlich. Es muss also nicht das Exklusiv-Premium-Limitiert-Argument sein, sondern ist schlichtweg verlustbehaftet.
Im übrigen gab es durchaus Extra-Formen für Liegewagen, das waren keineswegs nur Farbvariationen. Einige Modelle stammen aber noch von Röwa, sind also nicht mehr zeitgemäß. Für mich hat das Sortiment ausgereicht, und deshalb bleibe ich dabei.
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#434

Beitrag von OttRudi » Do 17. Mai 2018, 20:14

232 U 1 hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 19:04
Unverkürzte moderne Schnellzugwagen in Metall von Märklin wären natürlich ein Hammer. Die Nachfrage ist aber schwer einzuschätzen, deshalb befürchte ich, dem Management fehlt dazu der Mut.
Ich habe mal versucht, das etwas zahlenmäßig darzustellen.
Daher habe ich mal einige Wagen aus meinem Fundus gewogen.
Märklin Blech 24 cm = 155gr => pro cm 6,45 gr., d.h. ein Wagen aus Metall in 1:87 würde ca. 196 gr. wiegen.
Fleischmann Kunststoff 28,2 cm = 159 gr => pro cm 5,53 gr., d.h. ein Wagen aus Kunststoff in 1:87 würde ca. 171 gr. wiegen. Ich habe alle meine 1:87 Wagen 30,3 cm verkauft, da diese mit meiner alten Anlage nicht kompatibel waren. Deshalb die Hochrechnung des Wagens von Fleischmann.

Sollte für die meisten Loks kein Problem sein 6 Wagen eine 3% Steigung hoch zu ziehen, da 7 -8 Blechwagen damals zumindest für die HLA-Loks Märklin kein Problem darstellten.

Da würde sogar ich mir überlegen, ob ich langsam aber sicher umsteigen würde.
Viele Grüße, Rüdiger

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#435

Beitrag von Djian » Do 17. Mai 2018, 20:16

Moin Jochen,

würde es sich nicht rechnen, ließen sie es sicher bleiben.
Und während in 1:93,5 oder 1:87 sämtliche nur mögliche Varianten als Neuware erhältlich ist, beschränkt man sich bei 1:100 lediglich auf Varianten, von denen der Gerauchtmarkt nicht überschwemmt ist. Ich denke Hersteller haben die Situation schon sehr genau im Blick, auch wenn es immer wieder Leute gibt, die ihnen das Gegenteil unterstellen 8)
In erster Linie müssen die Hersteller von ihren Produkten leben, erst dann kommt die Liebhaberei. Während jeder Modellbahner zunächst seinen eigenen Bedürfnishorizont vertritt musst du als Hersteller, das Gros der Kunden bedienen. Ich bin mir nicht sicher, dass sich hier die Masse tummelt, sondern die meisten üben ihr Hobby ohne Foren aus (von den Mitgliedern in diesem nehmen ja auch nur gute 5% wirklich aktiv am Forengeschehen teil). Die sich hier artikulieren mögen das zwar laut und mitunter vehement tun, doch als Hersteller musst du wissen: 3 Stimmen ergeben noch lange keinen Chor :wink:
Ebenso musst du dir als Produzent darüber im Klaren sein, ob du mit "der undankbaren Brut der Perfektionisten" - ist jetzt mit Augenzwinkern in Tüddelchen gesetzt - überhaupt Geschäfte machen willst. Klischeemodus ein: die wissen imer alles besser, suchen und finden immer eine Ungereimtheit und fordern Regress. Oder du nimmst den durchschnittlichen Durchschnittsmodellbahn und machst ihn mit ordentlichen, grundsoliden Konstruktionen glücklich ... und hast deine Ruhe. Ich gebe zu, würde ich produzieren, neigte ich zu Letzterem. Mein Seelenfrieden ist mir heilig. Denn, das wissen wir ja nicht erst seit diesem Faden hier; Modellbahner können verdammt unangenehm werden :mrgreen:

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#436

Beitrag von Analogbahner » Do 17. Mai 2018, 20:19

Rüdiger: Nun ja, 1:87 in Metall ist vielleicht nicht deutlich schwerer - aber sicher deutlich teurer. Wer würde sowas kaufen?
Gruß
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#437

Beitrag von SAH » Do 17. Mai 2018, 21:14

Guten Abend Rüdiger,
OttRudi hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:14
Ich habe mal versucht, das etwas zahlenmäßig darzustellen.
Daher habe ich mal einige Wagen aus meinem Fundus gewogen.
Märklin Blech 24 cm = 155gr => pro cm 6,45 gr., d.h. ein Wagen aus Metall in 1:87 würde ca. 196 gr. wiegen.
Fleischmann Kunststoff 28,2 cm = 159 gr => pro cm 5,53 gr., d.h. ein Wagen aus Kunststoff in 1:87 würde ca. 171 gr. wiegen. Ich habe alle meine 1:87 Wagen 30,3 cm verkauft, da diese mit meiner alten Anlage nicht kompatibel waren. Deshalb die Hochrechnung des Wagens von Fleischmann.
Sollte für die meisten Loks kein Problem sein 6 Wagen eine 3% Steigung hoch zu ziehen, da 7 -8 Blechwagen damals zumindest für die HLA-Loks Märklin kein Problem darstellten.
Da würde sogar ich mir überlegen, ob ich langsam aber sicher umsteigen würde.
mit 155g ist Dein 24cm Wagen sehr leicht!
Bei meinen TEE-Wagen mit Inneneinrichtung habe ich einige mit ca. 210g. Damit sind wir bei 265g beim 30,3cm Wagen.
8 Wagen bei 3% Steigung ist bei gerader Strecke noch möglich, mit Kurven und/oder Schleifer für Beleuchtung kann es evtl. Probleme geben, wenn es eine kleine Lok ist.

mit freundlichen Grüßen,
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#438

Beitrag von lokhenry » Do 17. Mai 2018, 21:21

Djian hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:16
Moin Jochen,

würde es sich nicht rechnen, ließen sie es sicher bleiben.
Und während in 1:93,5 oder 1:87 sämtliche nur mögliche Varianten als Neuware erhältlich ist, beschränkt man sich bei 1:100 lediglich auf Varianten, von denen der Gerauchtmarkt nicht überschwemmt ist. Ich denke Hersteller haben die Situation schon sehr genau im Blick, auch wenn es immer wieder Leute gibt, die ihnen das Gegenteil unterstellen 8)
In erster Linie müssen die Hersteller von ihren Produkten leben, erst dann kommt die Liebhaberei. Während jeder Modellbahner zunächst seinen eigenen Bedürfnishorizont vertritt musst du als Hersteller, das Gros der Kunden bedienen. Ich bin mir nicht sicher, dass sich hier die Masse tummelt, sondern die meisten üben ihr Hobby ohne Foren aus (von den Mitgliedern in diesem nehmen ja auch nur gute 5% wirklich aktiv am Forengeschehen teil). Die sich hier artikulieren mögen das zwar laut und mitunter vehement tun, doch als Hersteller musst du wissen: 3 Stimmen ergeben noch lange keinen Chor :wink:
Ebenso musst du dir als Produzent darüber im Klaren sein, ob du mit "der undankbaren Brut der Perfektionisten" - ist jetzt mit Augenzwinkern in Tüddelchen gesetzt - überhaupt Geschäfte machen willst. Klischeemodus ein: die wissen imer alles besser, suchen und finden immer eine Ungereimtheit und fordern Regress. Oder du nimmst den durchschnittlichen Durchschnittsmodellbahn und machst ihn mit ordentlichen, grundsoliden Konstruktionen glücklich ... und hast deine Ruhe. Ich gebe zu, würde ich produzieren, neigte ich zu Letzterem. Mein Seelenfrieden ist mir heilig. Denn, das wissen wir ja nicht erst seit diesem Faden hier; Modellbahner können verdammt unangenehm werden :mrgreen:

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#439

Beitrag von lokhenry » Do 17. Mai 2018, 21:35

SAH hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:14
Guten Abend Rüdiger,
OttRudi hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:14
Ich habe mal versucht, das etwas zahlenmäßig darzustellen.
Daher habe ich mal einige Wagen aus meinem Fundus gewogen.
Märklin Blech 24 cm = 155gr => pro cm 6,45 gr., d.h. ein Wagen aus Metall in 1:87 würde ca. 196 gr. wiegen.
Fleischmann Kunststoff 28,2 cm = 159 gr => pro cm 5,53 gr., d.h. ein Wagen aus Kunststoff in 1:87 würde ca. 171 gr. wiegen. Ich habe alle meine 1:87 Wagen 30,3 cm verkauft, da diese mit meiner alten Anlage nicht kompatibel waren. Deshalb die Hochrechnung des Wagens von Fleischmann.
Sollte für die meisten Loks kein Problem sein 6 Wagen eine 3% Steigung hoch zu ziehen, da 7 -8 Blechwagen damals zumindest für die HLA-Loks Märklin kein Problem darstellten.
Da würde sogar ich mir überlegen, ob ich langsam aber sicher umsteigen würde.
mit 155g ist Dein 24cm Wagen sehr leicht!
Bei meinen TEE-Wagen mit Inneneinrichtung habe ich einige mit ca. 210g. Damit sind wir bei 265g beim 30,3cm Wagen.
8 Wagen bei 3% Steigung ist bei gerader Strecke noch möglich, mit Kurven und/oder Schleifer für Beleuchtung kann es evtl. Probleme geben, wenn es eine kleine Lok ist.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn

Hi SAH,

meine 1:87 Wagen sind fast alle 10 - 30 gr schwerer, die schweren Schnellfahrloks ziehen alle die 13 Wagen inkl. Beleiuchtung
wie nichts weg, die kleine Köf III von Roco zieht ca. 5 - 6 D Zugwagen.

https://www.youtube.com/watch?v=kgzMdzUDO_E

Natürlich habe ich keine Lego Steigung von 10 % sondern max 1 % und das ist auch genug.

Gruß

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#440

Beitrag von OttRudi » Do 17. Mai 2018, 21:43

SAH hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:14

mit 155g ist Dein 24cm Wagen sehr leicht!
Bei meinen TEE-Wagen mit Inneneinrichtung habe ich einige mit ca. 210g. Damit sind wir bei 265g beim 30,3cm Wagen.
8 Wagen bei 3% Steigung ist bei gerader Strecke noch möglich, mit Kurven und/oder Schleifer für Beleuchtung kann es evtl. Probleme geben, wenn es eine kleine Lok ist.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Guten Abend Stephan-Alexander,
ich besitze keine 24 cm Wagen mit Inneneinrichtung, aber mit Beleuchtung. Bei einem Zugverband aus Metall dürfte solange man den Strom nicht via Lok bezieht, ein Schleifer genügen. Die ganzen Masseschleifer kann man sich sparen. Derzeit habe ich bei jedem 1:93,5 Wagen 2 Massenschleifer verbaut, der Rollwiderstand ist erheblich größer als bei meinen 24 cm Wagen.
Aber 8 Wagen würden bei mir in 1:87 eh nicht gehen, maximal 5 oder wie derzeit geplant 6 in 1:93,5.
Viele Grüße, Rüdiger

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#441

Beitrag von SAH » Do 17. Mai 2018, 21:47

Guten Abend Henry,
lokhenry hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:35
sah hat geschrieben: mit 155g ist Dein 24cm Wagen sehr leicht!
Bei meinen TEE-Wagen mit Inneneinrichtung habe ich einige mit ca. 210g. Damit sind wir bei 265g beim 30,3cm Wagen.
8 Wagen bei 3% Steigung ist bei gerader Strecke noch möglich, mit Kurven und/oder Schleifer für Beleuchtung kann es evtl. Probleme geben, wenn es eine kleine Lok ist.
meine 1:87 Wagen sind fast alle 10 - 30 gr schwerer, die schweren Schnellfahrloks ziehen alle die 13 Wagen inkl. Beleiuchtung
wie nichts weg, die kleine Köf III von Roco zieht ca. 5 - 6 D Zugwagen.
https://www.youtube.com/watch?v=kgzMdzUDO_E
Natürlich habe ich keine Lego Steigung von 10 % sondern max 1 % und das ist auch genug.
Du meinst Deine Wagen liegen bei 275 bis ca. 300g? :shock:
Die Rollfähigkeit der Kunststoffwagen ist selbstverständlich wesentlich besser als die der Blechwagen.
Vgl.:Lok BR 23 (3005.6 mit 185g Zugmasse, Leistungsoptimum, 3% Steigung):
B4ümg mit 24cm Blechwagen (4022.2): 8 Wagen, Bm 234 mit 27cm Kunststoffwagen (4221.1) 13 Wagen.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Zuletzt geändert von SAH am Sa 19. Mai 2018, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#442

Beitrag von OttRudi » Do 17. Mai 2018, 21:51

lokhenry hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:35
Natürlich habe ich keine Lego Steigung von 10 % sondern max 1 % und das ist auch genug.
Henry,
schätze Dich glücklich.
Leider das ist halt nicht der Standard. Meine maximale Steigung wird bei knapp 4 % liegen in der Gerade liegen.
OT:Anfang
Mein Vorschlag eines Wanddurchbruchs in das Bügelzimmer meiner Frau, war wie zu erwarten, nicht diskutabel.
OT: Ende
Viele Grüße, Rüdiger

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#443

Beitrag von SAH » Do 17. Mai 2018, 21:55

Guten Abend Rüdiger,
OttRudi hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:43
ich besitze keine 24 cm Wagen mit Inneneinrichtung, aber mit Beleuchtung. Bei einem Zugverband aus Metall dürfte solange man den Strom nicht via Lok bezieht, ein Schleifer genügen. Die ganzen Masseschleifer kann man sich sparen. Derzeit habe ich bei jedem 1:93,5 Wagen 2 Massenschleifer verbaut, der Rollwiderstand ist erheblich größer als bei meinen 24 cm Wagen.
Aber 8 Wagen würden bei mir in 1:87 eh nicht gehen, maximal 5 oder wie derzeit geplant 6 in 1:93,5.
Naja, Zugmassenbedarf = Rollwiderstand * Wagenmasse. Was bringen Deine 1:93,5 Wagen auf die Waage bzw. wie weit rollen sie von eine 5% Rampe aus?
6 Exemplare dürften aber problemlos machbar sein, sofern die Rollwiderstände nicht zu hoch sind. BTW: gibt es eine Möglichkeit die Andrückstärke der Massefedern zu reduzieren?

@all: eine Frage an die Besitzer von 1:93,5 und 1:87 Wagen: was bringen die Bm/Am Typen im Auslieferungszustnd auf die Waage?

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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TheK
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#444

Beitrag von TheK » Do 17. Mai 2018, 22:55

Zu den Gewichts-Spielchen: Die Inneneinrichtung macht bei meinen ÖBB-EC-Wagen bis zu 20 g aus. So ist der BDmpsz (Hälfte Großraum, Hälfte Gepäck) 160 g leicht (selbst der komplett leere Dm 903, ex Post von Piko wiegt kaum weniger), der Bcmz (Liegewagen mit jeder Menge Betten und geätzten Leitern) bringt's dagegen auf 180 g.
Djian hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:16
Ebenso musst du dir als Produzent darüber im Klaren sein, ob du mit "der undankbaren Brut der Perfektionisten" - ist jetzt mit Augenzwinkern in Tüddelchen gesetzt - überhaupt Geschäfte machen willst.
Ich glaube nicht, dass das die schwierigsten Kunden sind. Klar, das einfachste ist der Nummernsammler: Neue Nummer, gekauft; egal was drin ist. Die Perfektionisten dürften aber einer recht festen Linie folgen, was sie kaufen und was nicht – bei Kompromissen springen zwar welche ab, aber den Faktor wird man kennen. WAS denen dann an einem Modell nicht passt, teilen sie darüber hinaus sowieso jedem mit, der es nicht wissen will. Auch sehr angenehm: Hat der Zug 8 Wagen, kaufense 8 Wagen.

Richtig anstrengend stelle ich mir die "Rubrik freihängende Weiche" vor, also die Leute mit abenteuerlicher Gleislage und womöglich noch irgendwas handgesägt. Sowas kannst' nicht testen und dann haben die sicherlich ständig Entgleisungen, für die sie dann beim Hersteller rummotzen. Und für die Ersatzteile hastn nochmal an der Backe… Und wenn er im Forum schreibt "von dem Hersteller kauf ich nie wieder was" holt man den Sekt raus :fool:

Die Gruppe "ich kauf, was mir gefällt" klingt pflegeleicht, meckert sicherlich auch am wenigsten (außer über die Preise), dürfte im Kaufverhalten aber so berechenbar sein wie Donald Trump. Einen Tag drei Aussichtswagen, nächsten Tag bleibt die 218 liegen weil "ich hab doch schon eine V 200".
Gruß Kai

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#445

Beitrag von Shoogar » Do 17. Mai 2018, 23:26

OttRudi hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:51
Mein Vorschlag eines Wanddurchbruchs in das Bügelzimmer meiner Frau, war wie zu erwarten, nicht diskutabel.
Ein Wanddurchbruch, ob ins Bügel-, Schlaf-, Gäste, oder Wohnzimmer, ob in Küche oder Bad, verursacht Staub und Schmutz.
So sachlich könnte ich so ein Anliegen gar nicht darstellen, daß mich meine bessere Hälfte dafür nicht am liebsten steinigen lassen würde.
Alleine die Chance, genügend Zeit zu haben, solch einen Gedanken auch bloß zu formulieren, tendiert ziemlich genau gegen null.

Aber so sind die Frauen halt.
Praktische Sachen wie Aschenbecherständer, Bierflaschenhalter, oder Wanddurchbrüche für die Moba werden einfach nicht angemessen gewürdigt.
:fool:
viele Grüße

Armin


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lokhenry
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#446

Beitrag von lokhenry » Fr 18. Mai 2018, 08:12

Analogbahner hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:19
Rüdiger: Nun ja, 1:87 in Metall ist vielleicht nicht deutlich schwerer - aber sicher deutlich teurer. Wer würde sowas kaufen?
Hi,

Woher hast Du die Erfahrung oder das Wissen, haste schon mal eine Produkt Kalkulation für so was bei Märklin schon gemacht???. :roll:

Die ganzen Packungen wie Glückauf, Domspatz, Rheingold Alt sind doch auch aus Blech und sehen sehr gut aus. :lol:

Ich wage es zu bezweifeln das es so ist. Ist aber OT :?

Gruß

Henry
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lokhenry
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#447

Beitrag von lokhenry » Fr 18. Mai 2018, 08:18

Du meinst Deine Wagen liegen bei 275 bis ca. 300g? :shock:
Die Rollfähigkeit der Kunststoffwagen ist selbstverständlich wesentlich besser als die der Blechwagen.
Vgl.:Lok BR 23 (3005.6 mit 185g Zugmasse, Leistungsoptimum, 3% Steigung):
B4ümg mit 24cm Blechwagen (4022.2): 8 Wagen, Bm 234 mit 27cm Kunststoffwagen (4221.1) 13 Wagen.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
[/quote]

Neei Alexander, aber gut bei 170 - 200 gr. :lol:

Der LH 403 sogar deutlich über 200 gr, so liegen diese Satt auf der Schiene und können auch Vorwärts wie Rückwerts
auch sehr schnell Fahren. 8)

Gruß

Henry
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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#448

Beitrag von OttRudi » Fr 18. Mai 2018, 08:42

SAH hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 21:55

Naja, Zugmassenbedarf = Rollwiderstand * Wagenmasse. Was bringen Deine 1:93,5 Wagen auf die Waage bzw. wie weit rollen sie von eine 5% Rampe aus?
6 Exemplare dürften aber problemlos machbar sein, sofern die Rollwiderstände nicht zu hoch sind. BTW: gibt es eine Möglichkeit die Andrückstärke der Massefedern zu reduzieren?
@all: eine Frage an die Besitzer von 1:93,5 und 1:87 Wagen: was bringen die Bm/Am Typen im Auslieferungszustnd auf die Waage?
Märklin AM 1:93,5 mit Beleuchtung, Fahrgäste und Schleifer 158 gr.
Auslieferungszustand:
Märklin 1:93,5 Am = 147 gr.
Fleischmann 1:93,5 AM = 146 gr.
Fleismann 1:93,5 Lufthansa = 159 gr.
Viele Grüße, Rüdiger

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#449

Beitrag von Analogbahner » Fr 18. Mai 2018, 12:52

lokhenry hat geschrieben:
Fr 18. Mai 2018, 08:12
Analogbahner hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:19
Rüdiger: Nun ja, 1:87 in Metall ist vielleicht nicht deutlich schwerer - aber sicher deutlich teurer. Wer würde sowas kaufen?
Hi,

Woher hast Du die Erfahrung oder das Wissen, haste schon mal eine Produkt Kalkulation für so was bei Märklin schon gemacht???. :roll:

Die ganzen Packungen wie Glückauf, Domspatz, Rheingold Alt sind doch auch aus Blech und sehen sehr gut aus. :lol:

Ich wage es zu bezweifeln das es so ist. Ist aber OT :?

Gruß

Henry
Metall zu verarbeiten erfordert höhere Kosten. Dass es nachher gut aussieht, habe ich nie bestritten, und dass Märklin gute Metallwagen baut, auch nicht. Meine Frage zielte darauf ab, ob der Kunde bereit ist, für einen solchen 1:87-Wagen über 100 Euro zu bezahlen, wenn er in Kunststoff die Hälfte kostet.
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Von maßstäblichen und verkürzten Wagen

#450

Beitrag von 232 U 1 » Fr 18. Mai 2018, 13:43

Analogbahner hat geschrieben:
Fr 18. Mai 2018, 12:52
lokhenry hat geschrieben:
Fr 18. Mai 2018, 08:12
Analogbahner hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 20:19
Rüdiger: Nun ja, 1:87 in Metall ist vielleicht nicht deutlich schwerer - aber sicher deutlich teurer. Wer würde sowas kaufen?
Hi,

Woher hast Du die Erfahrung oder das Wissen, haste schon mal eine Produkt Kalkulation für so was bei Märklin schon gemacht???. :roll:

Die ganzen Packungen wie Glückauf, Domspatz, Rheingold Alt sind doch auch aus Blech und sehen sehr gut aus. :lol:

Ich wage es zu bezweifeln das es so ist. Ist aber OT :?

Gruß

Henry
Metall zu verarbeiten erfordert höhere Kosten. Dass es nachher gut aussieht, habe ich nie bestritten, und dass Märklin gute Metallwagen baut, auch nicht. Meine Frage zielte darauf ab, ob der Kunde bereit ist, für einen solchen 1:87-Wagen über 100 Euro zu bezahlen, wenn er in Kunststoff die Hälfte kostet.
Hallo,

Märklin hat in den letzten Jahren regelmäßig Wiederauflagen von 24cm-Blech-Schnellzugwagen angeboten.

https://www.maerklin.de/de/produkte/det ... chres%5D=1

https://www.modellbahn-seyfried.de/wbc. ... l&cmd=suma

Die Preise lagen jeweils zwischen 30 und 40 Euro. Die Preisspanne von 30 cm langen 1:87-Schnellzugwagen aus Kunststoff liegt üblicherweise zwischen 50 und 90 Euro. Ich kann keinen Grund sehen, warum es Märklin nicht gelingen sollte, in dieser Preisspanne 30 cm lange Blech-Wagen anzubieten?

Grüße Peter

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