? Programmierung Piko-Decoder 56123

Bereich für alle Themen rund um die Spur H0 aller Modellbahnhersteller.
Antworten

Threadersteller
guejewe
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 38
Registriert: Fr 2. Sep 2016, 18:45

? Programmierung Piko-Decoder 56123

#1

Beitrag von guejewe » Di 17. Apr 2018, 16:20

Hallo,
in einem Nachbar-Forum habe ich auf meine Abhandlungen vom 10.02.2018 und 16.04.2018 zu diesem Fragenkomplex keine zweckdienliche und hilfreiche Antworten erhalten. Ich stelle daher diesen Beitrag hier ein in der Hoffnung, entsprechende Hilfe zu erhalten.

Freundliche Grüße

Günter

Hallo,

da ich auf meine seinerzeitige Anfrage leider keine Antwort erhielt, wenn ich mich heute nochmals mit dem gleichen Anliegen an das Forum. Ich hatte aufgrund nicht erfolgter Antwort den Decoder an die Firma Piko übersandt und nunmehr mit dem Bemerken zurückerhalten, dass der Decoder nach Kundenwunsch eingestellt worden sei. Ich konnte jedoch nur die Funktionen F 1 - F 4 abrufen, da eine für Märklin 6021 notwendige 2. Adresse nicht vergeben wurde. Der Versuch der Eingabe einer 2. Adresse (laut späterer Mitteilung der Firma Piko über CV 50) ist mir nicht gelungen. Nach Zurücksetzung auf Werkswerte zeigt der Decoder ein konfuses Beleuchtungsbild, das ich nicht bereinigen konnte. Mit dem Problem beschäftige ich mich jetzt bereits seit 3 Tagen. Wer kann mir helfen und den Decoder wie unten beschrieben programmieren. In der Betriebsanleitung zur Piko PKP E-Lok ET 22, Bestellnummer 96331 ist die Belegung der Plux22-Schnittstelle aufgeführt, nach der ich die Lok programmiert haben möchte.
Auf baldige Hilfe hoffend verbleibe ich

mir freundlichen Grüßen

Günter


guejewe schrieb:Hallo,

wer kann mir obigen Plux22-Decoder = Uhlenbrock-Decoder programmieren, dass über die Märklin Central-unit 6021 über die Adresse 03 die Funktionen F 1 - F 4 und über die Adresse 04 die Funktionen F 5 - F 8 aufgerufen werden können?
Der Decoder wurde der Piko- SBB E-Lok Ae4/7 in Wechselstrom entnommen. Laut der Piko-Beschreibung zu dieser Lok sind mit diesen Decoder Führerstands-, Maschinenraumbeleuchtung und Spitzen- und Rücklicht digital schaltbar. Mit diesem Decoder, der in der Lok durch einen ESU-Decoder ersetzt wurde, tut sich jedoch nichts auch eine Einschaltung von Rangiergang und Bremsverzögerung über die Funktionen F 3 und F 4.
Da mit dem ESU-Decoder in der Lok sich die Funktionen F 1 - F 4 und F 5 - F 8 schalten lassen, gehe ich davon aus, dass seitens Piko eine entsprechende Programmierung dieses Decoders unterblieben ist. Da mir nur die Märklin Central-unit 6021 zur Verfügung steht und ich mich nicht zur Programmierung mit diesem Gerät in der Lage sehe, wäre ich für entsprechende Hilfe dankbar.
Zugriff auf die Funktion F 1 - F 4 über die Lokadresse 03 und F 5 - F 8 über die 2. Lokadresse 04 wird benötigt, da nach erfolgter Programmierung die Verwendung des Decoders in einer Piko PKP-E-Lok vorgesehen ist un d die entsprechenden Lichteinstellung der PKP-Lok über diese Funktionen erfolgen müssen.

Freundliche Grüße

Günter


Heinzi
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3713
Registriert: Mi 26. Apr 2006, 11:59
Wohnort: Schweiz

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#2

Beitrag von Heinzi » Mi 18. Apr 2018, 08:02

Guten morgen Günter

Ich versteh nicht ganz welchen Decoder du nun wie programmiert haben möchtest? Den PIKO Decoder oder den ESU Decoder? Ich kann dir vermutlich auch nicht wirklich helfen aber ich hätte eine Frage und ein paar Bemerkungen zu deinem Problem:

Frage: Wie sind denn bei dir die Fahreigenschaften der Ae4/7?
Verglichen mit den nur halb so teuren Piko Loks waren sie bei mir recht bescheiden und waren auch mit ESU M4V4 nicht zu meiner Zufriedenheit einzustellen. Ich habe ihr jetzt einen Zimo Decoder eingepflanzt. Damit fährt sie jetzt zufriedenstellend. Das blitzen des Schaltwerkes konnte ich auch nicht einstellen, Das hat mir aber auch nicht so gefallen.

1) ich finde die Adresse 03 (und 04) ungünstig, denn die 03 ist ja bei vielen Decodern die voreingestellte Adresse. Aber das kannst/musst du im Griff haben.
2) Mit den PIKO Decodern habe ich auch meine liebe Mühe. Die meisten lassen sich von meinen beiden CS1R nicht programmieren. Ganz nebenbei haben sie meisten auch schlechte Fahreigenschaften, eben so, dass ich gerne umprogrammieren möchte (resp muss). Da ich ohnehin eigentlich mit mfx fahren möchte bekommen meine Piko Loks deshalb ESU M4 Decoder eingepflanzt. Die PIKO Decoder entsorge ich, die möchte ich keinem anderen zumuten.
3) ich würde den Decoder zusammen mit der Lok an Piko einsenden damit sie die Programmierung auch austesten können. Vielleicht hat ja auch deine Lokplatine einen Schuss ab.
Gruss Heinzi
------------------
CS1R / ControlGui

Benutzeravatar

UlrichRöcher
Metropolitan (MET)
Beiträge: 2779
Registriert: Di 13. Dez 2005, 11:56
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: ECoS 2
Gleise: Mä K und C
Wohnort: Siegen
Alter: 59

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#3

Beitrag von UlrichRöcher » Mi 18. Apr 2018, 08:11

Hallo,
Heinzi hat geschrieben:
Mi 18. Apr 2018, 08:02
2) Mit den PIKO Decodern habe ich auch meine liebe Mühe. Die meisten lassen sich von meinen beiden CS1R nicht programmieren. Ganz nebenbei haben sie meisten auch schlechte Fahreigenschaften, eben so, dass ich gerne umprogrammieren möchte (resp muss). Da ich ohnehin eigentlich mit mfx fahren möchte bekommen meine Piko Loks deshalb ESU M4 Decoder eingepflanzt. Die PIKO Decoder entsorge ich, die möchte ich keinem anderen zumuten.
von welcher Decoder-Generation von Piko sprichst Du? Den uralten AnDis von Uhlenbrock? Ein großer Haufen Schrott, für den Digitalfahrer ohne Umweg in die Tonne! Von den älteren Uhlenbrocks? Auch keine Offenbarung, Loks laufen mit einem LoPi deutlich besser! Oder den neueren Uhlenbrocks mit Mappingfähigkeit? Die fand ich dann nicht mehr so übel, die kann man belassen! Oder den Sounddecodern? Die können durchaus von ESU sein, warum willst Du sie tauschen? Oder den ganz neuen Piko-Decodern, die Piko selbst herstellt? Die sind mir bisher noch nicht untergekommen - schaun' wir mal! Also wer da die Wahl hat, muss mit der Qual rechnen.

Viele Grüße
Ulrich
Paradox ist, wenn Zugbegleiter das Leben in vollen Zügen genießen!

Benutzeravatar

moppe
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3496
Registriert: So 7. Aug 2011, 08:16
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: G&R ana/digi - Z21/Lenz/ESU
Gleise: 2L
Wohnort: Norddeutsche Halbinsel.
Kontaktdaten:

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#4

Beitrag von moppe » Mi 18. Apr 2018, 08:17

UlrichRöcher hat geschrieben:
Mi 18. Apr 2018, 08:11
Oder den ganz neuen Piko-Decodern, die Piko selbst herstellt?
Oder von Uhlenbrock mit eigenen Name kaufen????

Pikobrock?
Uhliko?

Klaus
"Meine" Modellbahn: http://www.modelbaneeuropa.dk
Dänisches Bahnforum: http://www.baneforum.dk


Heinzi
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3713
Registriert: Mi 26. Apr 2006, 11:59
Wohnort: Schweiz

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#5

Beitrag von Heinzi » Mi 18. Apr 2018, 09:12

UlrichRöcher hat geschrieben:
Mi 18. Apr 2018, 08:11
von welcher Decoder-Generation von Piko sprichst Du? Den uralten AnDis von Uhlenbrock? Ein großer Haufen Schrott, für den Digitalfahrer ohne Umweg in die Tonne! Von den älteren Uhlenbrocks? Auch keine Offenbarung, Loks laufen mit einem LoPi deutlich besser! Oder den neueren Uhlenbrocks mit Mappingfähigkeit? Die fand ich dann nicht mehr so übel, die kann man belassen! Oder den Sounddecodern? Die können durchaus von ESU sein, warum willst Du sie tauschen? Oder den ganz neuen Piko-Decodern, die Piko selbst herstellt? Die sind mir bisher noch nicht untergekommen - schaun' wir mal! Also wer da die Wahl hat, muss mit der Qual rechnen.
Keine Ahnung welche Decoder Piko wann verbaut hat. Es handelt sich aber um Loks der letzten (ca.) zwei Jahre und die Ae4/7 ist noch kein halbes Jahr alt. Die Sound Decoder von Piko (resp von ESU) verursachen leider auch bei mir die von hwissing im Beitrag "Probleme PIKO/ESU Loksound M4 mit DCC / MM Decodern" geschilderten Probleme.
Gruss Heinzi
------------------
CS1R / ControlGui


Threadersteller
guejewe
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 38
Registriert: Fr 2. Sep 2016, 18:45

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#6

Beitrag von guejewe » Mi 18. Apr 2018, 11:05

Heinzi hat geschrieben:
Mi 18. Apr 2018, 08:02
Guten morgen Günter

Ich versteh nicht ganz welchen Decoder du nun wie programmiert haben möchtest? Den PIKO Decoder oder den ESU Decoder? Ich kann dir vermutlich auch nicht wirklich helfen aber ich hätte eine Frage und ein paar Bemerkungen zu deinem Problem:

Frage: Wie sind denn bei dir die Fahreigenschaften der Ae4/7?
Verglichen mit den nur halb so teuren Piko Loks waren sie bei mir recht bescheiden und waren auch mit ESU M4V4 nicht zu meiner Zufriedenheit einzustellen. Ich habe ihr jetzt einen Zimo Decoder eingepflanzt. Damit fährt sie jetzt zufriedenstellend. Das blitzen des Schaltwerkes konnte ich auch nicht einstellen, Das hat mir aber auch nicht so gefallen.

1) ich finde die Adresse 03 (und 04) ungünstig, denn die 03 ist ja bei vielen Decodern die voreingestellte Adresse. Aber das kannst/musst du im Griff haben.
2) Mit den PIKO Decodern habe ich auch meine liebe Mühe. Die meisten lassen sich von meinen beiden CS1R nicht programmieren. Ganz nebenbei haben sie meisten auch schlechte Fahreigenschaften, eben so, dass ich gerne umprogrammieren möchte (resp muss). Da ich ohnehin eigentlich mit mfx fahren möchte bekommen meine Piko Loks deshalb ESU M4 Decoder eingepflanzt. Die PIKO Decoder entsorge ich, die möchte ich keinem anderen zumuten.
3) ich würde den Decoder zusammen mit der Lok an Piko einsenden damit sie die Programmierung auch austesten können. Vielleicht hat ja auch deine Lokplatine einen Schuss ab.
Hallo Heinzi,

wie in meiner Überschrift aufgeführt, betrifft es den Piko-Decoder 56123, mit dem die Piko Ae 4/7 ausgestattet war und den ich dort durch einen ESU Plu22 Decoder ersetzt habe. Bei diesem konnte ich bei der Ae 4/7 die Funktionen F 1 - F 8 ohne weitere Einstellungen außer Aktivierung der 2 . Motorola-Lokadresse abrufen. Änderungen bei dieser Lok mit dem ESU-Decoder waren lediglich bei der Einstellung der "Fahr-Parameter" erforderlich und haben zu einem besseren Fahrverhalten geführt.
Mangels geeigneter Fachgeschäfte in meiner Umgebung hatte ich mir die Ae 4/7 auf dem Versandweg beschafft und eine Lok als Reklamation an den Händler zurückgegeben. Das 1. Exemplar der Lok lief sowohl analog als auch digital nur sehr langsam und zeigte bei Aufruf der Funktion F 1 - F 4 mit der Märklin Central-Unit 6021 keine der über die Funktionstasten aufrufbaren Funktionen. Die Rückgabe der Lok erfolgte, nachdem nach verschiedenen Einstellungsversuchen überhaupt nichts mehr ging. Bei dem 2. Exemplar der Lok zeigte sich ebenfalls das schlechte Fahrverhalten und keine Funktionen auf F 1 - F 4. Daher erfolgte der Wechsel zum ESU-Decoder.
Den zum Einbau in die PKP ET 22, bei der ebenfalls verschiedene Lichtfunktionen im Digital-Betrieb möglich sind, vorgesehene Piko-Decoder hatte ich an Piko gesandt mit der Bitte um entsprechende Programmierung.
Einen Schaden an der Platine schließe ich aus, da der Piko-Decoder auch in anderen Loks das von mir genannte diffuse Lichtverhalten zeigt.
Ich sehe auch keinen Sinn darin, eine Digital-Lok in der Größenordnung von ca. 300,00 € zu erwerben und dann nochmals rund 40,00 € für einen anderen Decoder auszugeben, nur weil der Lokhersteller nicht in der Lage ist, die Lok in einem "betriebsfähigen Zustand zu liefern."
Da ich mit nachgerüsteten Uhlenbrock-Decodern in Piko-Loks (auf Mittelleiter umgebaute U-Boote, Ludmila) eigentlich recht zufrieden bin, sehe ich auch keinen für teures Geld diese Decoder auszutauschen und auf den Schrott zu werfen. Sofern jedoch Interesse an meinen Piko-Decoder 56123 hat, bin ich gern bereit, diesen abzugeben oder gegen ESU Pluk22 Multiprokoll-Decoder zu tauschen.

Freundliche Grüße

Günter

Benutzeravatar

moppe
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3496
Registriert: So 7. Aug 2011, 08:16
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: G&R ana/digi - Z21/Lenz/ESU
Gleise: 2L
Wohnort: Norddeutsche Halbinsel.
Kontaktdaten:

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#7

Beitrag von moppe » Mi 18. Apr 2018, 14:49

Heinzi hat geschrieben:
Mi 18. Apr 2018, 09:12
Keine Ahnung welche Decoder Piko wann verbaut hat. Es handelt sich aber um Loks der letzten (ca.) zwei Jahre und die Ae4/7 ist noch kein halbes Jahr alt. Die Sound Decoder von Piko (resp von ESU) verursachen leider auch bei mir die von hwissing im Beitrag "Probleme PIKO/ESU Loksound M4 mit DCC / MM Decodern" geschilderten Probleme.
Auch wenn sie der C4 entfernt haben?

Klaus
"Meine" Modellbahn: http://www.modelbaneeuropa.dk
Dänisches Bahnforum: http://www.baneforum.dk


JoMa
InterCity (IC)
Beiträge: 898
Registriert: Fr 17. Jun 2011, 11:15
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: digital CS2
Gleise: Prototyp in M-Gleis
Wohnort: BaWü

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#8

Beitrag von JoMa » Sa 21. Jul 2018, 08:37

moppe hat geschrieben:
Mi 18. Apr 2018, 14:49
Auch wenn sie der C4 entfernt haben?
Hi Klaus,

auch wenn ich recht ordentlich löten kann, würde ich nie innerhalb der Gewährleistung an einem Modell herumlöten, denn dann ist diese erloschen und ich habe bestenfalls noch Kulanz. Wenn genügend Rückläufer kämen mit durch Auslöten von C4 beschädigten Loks, könnte PIKO relativ schnell keine Kulanz mehr anbieten, wenn das ihnen zu teuer würde. Dann hätte ich alle Rechtsmittel verwirkt. Dagegen ist ein Drähtchen anlöten unproblematischer, denn das kann ich so, daß man dies nicht sieht. Ein fehlender C4 läßt sich wohl kaum verbergen. Außerdem habe ich keine Bastellösung gekauft, sondern ein voll funktionsfähiges Modell. Fahreigenschaften, Sound usw. - besonders bei sehr günstigen Modellen - sind eher weiche, subjektive Kriterien, die sehr vom Empfinden eines Modelleisenbahners abhängen, Fehlfunktionen durch C4 hingegen zählen bei mir nicht dazu. Wenn es da Probleme gäbe, müßte maximal zweimal nachgebessert werden, danach muß über Wandlung oder Preisminderung nachgedacht werden.

Auch Decodertausch kommt bei mir nur vor, wenn ich die Funktionalität eines Modells erweitern oder ändern möchte, um dies betriebsfähig zu bekommen, gehe ich den Weg der Reklamation. Das wäre mein Weg unabhängig vom Hersteller und Modell.

In jedem Falle, lieber Klaus, wäre ich vorsichtig mit Deinem Rat, wenn Du diesen einem Kollegen erteiltst und der nicht gut löten kann oder nicht weiß, daß die Gewährleistung erlischt, dann bist Du zwar nicht (juristisch) verantwortlich, aber irgendwie doch mit Schuld, wenn es schiefgeht.

Viele Grüße aus BaWü, Stefan

Benutzeravatar

moppe
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3496
Registriert: So 7. Aug 2011, 08:16
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: G&R ana/digi - Z21/Lenz/ESU
Gleise: 2L
Wohnort: Norddeutsche Halbinsel.
Kontaktdaten:

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#9

Beitrag von moppe » Sa 21. Jul 2018, 15:09

Hallo Stefan


Ob der Fehler hab einiges zu tun mit C4 auslöten, wegfällt der Gewährleistung.

Aber hab der lok andere Problemen, Sieht Piko kein Problem mit der Entfernung von C4.......
Hab es selber erlebt.


Klaus
"Meine" Modellbahn: http://www.modelbaneeuropa.dk
Dänisches Bahnforum: http://www.baneforum.dk


Erich Müller
Metropolitan (MET)
Beiträge: 4844
Registriert: Do 3. Dez 2015, 20:53
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Gleise: Mittelleiter
Wohnort: jottweedee

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#10

Beitrag von Erich Müller » Mi 25. Jul 2018, 14:59

Hallo Klaus,

es ist ja erfreulich, wenn Piko das derzeit (!) so praktiziert; einen Anspruch kann man daraus aber nicht ableiten, und wenn morgen der Buchhalter seinen Bleistift spitzt, kann es mit dieser Kulanz (das heißt auf Englisch, sehr klar und deutlich, "gesture of goodwill" !) schnell vorbei sein.

Zur Erinnerung: Die Gewährleistungspflicht tritt ein, wenn ein Gerät bei Auslieferung einen Fehler aufweist. Tritt der Fehler innerhalb 6 Monaten nach dem Kauf ein, geht das Gesetz davon aus, dass er bei Auslieferung (latent) vorhanden war. Das Gegenteil müsste der Händler (nicht der Hersteller, denn mit dem hat der Kunde keinen Vertrag) beweisen.
Haben aber zwischen Kauf und Auftreten des Fehlers Eingriffe am Gerät stattgefunden, so ist diese Voraussetzung nicht mehr gültig, und es obliegt dem Kunden, die Verantwortung des Händlers (!) zu beweisen und ebenso, dass die Veränderungen am Gerät keinerlei Zusammenhang zum aufgetretenen Fehler haben.
Viel Vergnügen bei der Beweisführung!
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


OttRudi
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2200
Registriert: Mi 27. Apr 2005, 20:56
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: 6020, CS1, CS2
Gleise: K-Gleis
Wohnort: Markt Indersdorf

Re: ? Programmierung Piko-Decoder 56123

#11

Beitrag von OttRudi » Mi 25. Jul 2018, 15:59

Erich Müller hat geschrieben:
Mi 25. Jul 2018, 14:59
Hallo Klaus,

es ist ja erfreulich, wenn Piko das derzeit (!) so praktiziert; einen Anspruch kann man daraus aber nicht ableiten, und wenn morgen der Buchhalter seinen Bleistift spitzt, kann es mit dieser Kulanz (das heißt auf Englisch, sehr klar und deutlich, "gesture of goodwill" !) schnell vorbei sein.

Zur Erinnerung: Die Gewährleistungspflicht tritt ein, wenn ein Gerät bei Auslieferung einen Fehler aufweist. Tritt der Fehler innerhalb 6 Monaten nach dem Kauf ein, geht das Gesetz davon aus, dass er bei Auslieferung (latent) vorhanden war. Das Gegenteil müsste der Händler (nicht der Hersteller, denn mit dem hat der Kunde keinen Vertrag) beweisen.
Haben aber zwischen Kauf und Auftreten des Fehlers Eingriffe am Gerät stattgefunden, so ist diese Voraussetzung nicht mehr gültig, und es obliegt dem Kunden, die Verantwortung des Händlers (!) zu beweisen und ebenso, dass die Veränderungen am Gerät keinerlei Zusammenhang zum aufgetretenen Fehler haben.
Man kann sich vor dem Eingriff von Piko und dem Händler schriftlich bestätigen lasse, dass der Eingriff ok ist.
Viele Grüße, Rüdiger

Bild

Antworten

Zurück zu „Spur H0“