Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1676

Beitrag von hubedi » Mi 5. Sep 2018, 22:21

Hallo Chio,
Chio hat geschrieben:
Mi 5. Sep 2018, 20:01
... Ich als gelernter Grafiker sag da mal...
Als Universaldilettant will ich Dir nicht widersprechen. Denn ... räusper ... hüstel ... ich war gerade oben und habe mir das Teststück genau angesehen. Ich muss gestehen, es haben sich doch leicht sichtbare Trennlinien gebildet. Möglicherweise haben sich durch die sommerlichen Temperaturextreme Verschiebungen auf dem Teststück ergeben. Ich muss also noch mal neu nachdenken ...
Immerhin kann ich Dir das Doppelklebeband empfehlen. Damit klappte das Aufkleben des Testbildes durch das stückchenweise Abziehen des Schutzpapiers faltenfrei und ohne unterstützende Hände. Das einzige Problem war das genaue Ausrichten der ersten Klebung.

LG
Hubert
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Miraculus
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1677

Beitrag von Miraculus » Do 6. Sep 2018, 07:42

Hallo Hubert,
Chio hat geschrieben:
Mi 5. Sep 2018, 20:01
hubedi hat geschrieben:
Mi 5. Sep 2018, 17:50
... Das Ausdrucken mache ich selbst mit einem einfachen Tintenstrahl-Fotodrucker. Die Bilder teile ich zuvor in leicht überlappende Einzelbilder auf, lege sie genau passend übereinander und schneide sie zusammen mit einem Cutter. So fügen sie sich nahtlos aneinander. Fixiert werden sie mit einer speziellen dünnen Doppelklebefolie.
Ich als gelernter Grafiker sag da mal...:
Die Kosten für deinen eigenen Ausdruck sind nicht unerheblich, überhaupt wenn du ein paar Fehldrucke dabei hast. Wegen einer eventuellen Kostenersparnis würde ich das also nicht machen.
Dann neigt Papier etwas zum Verziehen, je nach Farbauftrag. Das ist nur minimal, aber wenn du da ein paar aneinander klebst, trägt das schon auf. Klar, das kannst du mit Kleber niederbügeln, aber es kann sein, dass später Blasen kommen.
Ein Posterdruck im Copyshop kostet auch nicht die Welt und ist qualitativ hochwertiger. (Farbe besser, Papier dicker, nahtlos)
Problem dabei: Große Stücke bekommt man nicht leicht an die Wand. Zumindest sollte man 8 weitere Hände in sofortiger Rufweite haben ;-)

(Das sagt jemand, der einen kleinen Faller Hintergrund nicht ordentlich raufgebracht hat - der Kleber war schuld...)
Dem kann ich mich auch als Nichtgrafiker anschließen. Auch ich habe mir schon mal Gedanken bezüglich eines Hintergrundes, insbesondere im Bereich der Dachschrägen gemacht. Während ich so sinnierend im Stummiforum stöbere bin ich damals über diesen Tröööt hier

viewtopic.php?f=172&t=143088&start=100#p1796663

gestolpert, welcher aus meiner Sicht keine Fragen mehr offen lässt. Ich finde die Lösung, gerade über die Länge des Hintergrundes von etwa 10 Metern wirklich gelungen. Der Preis von ca. 100,00 € ist aus meiner Sicht mehr als angemessen. Vielleicht ist es dir eine Überlegung wert?


E-Bikende Grüße
Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1678

Beitrag von hubedi » Di 11. Sep 2018, 17:44

Hallo zusammen,

darf man Misserfolge eigentlich zu den Erfolgen zählen? Hm ... wenn man den einschlägigen Publikationen glauben darf, ist ja der ganze Fortschritt der Menschheit eigentlich eine Aneinanderreihung von Fehlschlägen zum Zweck des Sammelns von Erfahrungen ... bis es dann mehr oder weniger zufällig doch irgendwann klappt. Immer vorausgesetzt, die Hartnäckigkeit und Geduld ist groß genug. So geht es mir gerade mit meiner Hintergrundkulisse ...
Miraculus hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 07:42
... welcher aus meiner Sicht keine Fragen mehr offen lässt. Ich finde die Lösung, gerade über die Länge des Hintergrundes von etwa 10 Metern wirklich gelungen. Der Preis von ca. 100,00 € ist aus meiner Sicht mehr als angemessen. Vielleicht ist es dir eine Überlegung wert? ...
@Peter
Danke für den Link ... den Beitrag kannte ich noch nicht. Aber auch wenn für Dich alles klar ist ... so zwei bis drei Fragen ergeben sich für mich schon. Diese Methode wird allein deshalb schwierig, weil mein Hintergrund zum großen Teil in einer Schräge liegt. Und dann das Erstellen der Bilder ... nee ...ich bin kein Grafiker, sondern Techniker. Schweiß abputz ... was für eine Arbeit.

@Chio
Du hast meine uneingeschränkte Bewunderung ... ich könnte Deine berufliche Erfahrung gerade dringend gebrauchen.

Der Plan war, die Zeit bis zum Eintreffen der Bauteile für den Aufzug das fleißig aufgeschobene Problem des Hintergrundes in Angriff zu nehmen. Doch zuvor erlöste mich der Paketbote, die Führungen sind da ... boh, was für Teile. Als ich sie ausgepackt hatte war klar, das hält :!:

Bild

Bild

Gleich nach dem Auspacken empfing mich dieser vertraute Duft aus Maschinenöl und Metall ... schnüffel ... köstlich ... besser als alle Duftwässerchen. :D Nee, das ist doch was ganz anderes als diese geruchlosen Bits und Bytes. Der kugelgelagerte Fahrwagen schnurrt mit einem leichten Sirren über die Schiene, so wie es sein soll. Ich habe mir die stabile, schwere Variante gegönnt. Auf der gesamten Länge der Führung verbiegt sich nix. Tja wenn das nicht funktioniert, dann ... ja dann ... liegt's nur an meiner Unfähigkeit etwas Gescheites im makroskopischen Bereich zu bauen. Das will ich ja nicht hoffen. :D

Wo auf der einen Seite die Zuversicht gewachsen ist, muss zum Ausgleich ja irgendwas in die Hose gehen. Aber immerhin, Erfahrungen habe ich gesammelt. Ob daraus dann doch noch ein Fortschritt erwächst, hängt von meiner Geduld ab. Hoffentlich reicht sie, bevor ich meinen Rechner noch aus dem Fenster schmeiße.
Die Grafikkarte hat jedenfalls gequalmt. So sehr jedenfalls, dass mein zweiter Monitor am Arbeitsplatz regelmäßig dunkel wurde. Ich habe mir angewöhnt, auf einem Monitor das Bild zu platzieren, während auf seinem Kollegen rechts daneben die Bearbeitungswerkzeuge bereitstehen. Das geht natürlich nur so lange, wie auf diesem Bildschirm etwas zu sehen ist. Mein schallgedämpftes PC-Gehäuse steht nun offen neben mir und mit dieser neuen Frischluftzufuhr ist die Grafikkarte offenbar besser zufrieden.

So, nun zur traurigen Bilanz meiner Grafikerkarriere:

Das Ausgangsfoto habe ich im Internet entdeckt. Das Panoramabild des Spangenberger Schlosses stammt von Wikipedia. Es unterliegt der Creativ Commens Lizenz und wurde von dem Fotografen Ingmar Runge veröffentlicht, dem ich an dieser Stelle herzlich Danke sagen möchte. Ohne die Veröffentlichungen unter freien Lizenzen wäre meine Arbeit an einer Hintergrundkulisse schier unmöglich. hier noch das Foto direkt verlinkt ...

Bild

Das Foto vermittelt als Basis m.E. eine ziemliche Weite und es wurde in einer guten Qualität und Auflösung aufgenommen. So habe ich mir die Landschaft in der Mark Michingen vorgestellt.
Um als Hintergrundpanorama für Bad Dachstein zu dienen, wollte ich in den Vordergrund statt der Felder passende Gebäude einfügen. Es bot sich an, ein Panorama von Rothenburg o.d.T. zu nehmen, da die von Kibri stammende Stadtmauer das Verteidigungsbollwerk aus Rothenburg zum Vorbild hat. Also wieder ab ins Netz und nach einem Panorama gesucht ...

Dieses als Public Domain veröffentlichte Foto von Berthold Werner schien mir zu passen. Der Aufnahmestandpunkt war offensichtlich eine ganze Strecke entfernt und somit sollten Probleme mit der Perspektive oder gekippte Linien entfallen. Ich feierte also mit Hilfe von GIMP Hochzeit, indem ich dem Rothenburg-Panorama den Himmel klaute und die Bildebenen übereinander legte:

Bild

Die untere Vegetation würde später soweit wegfallen, bis die Gebäudereihe knapp oberhalb meiner Modellstadt thronen würde ... so als zöge sich Bad Dachstein einen Hügel hinauf. Die Farbe der Bäume passte schon mal ganz gut zu meinen selbstgebauten Modellen, um den Übergang zu kaschieren. So weit, so gut ... aber nun war die Erfolgsserie beendet. Der Reihe nach ...

Bild

Rechts passte es noch ganz gut ... von der Mauer mal abgesehen. Eigentlich müsste die Stadtmauer ja von innen zu sehen sein, da wir ja von der Innenstadt auf den Gegenring der Mauer schauen sollten. Aber dann ...

Bild

Ein Probeausdruck in der passenden Höhe zeigte, das Rothenburg-Panorama war einfach nicht scharf genug. Die dahinter liegenden Häuser aus Spangenberg sind tatsächlich schärfer abgebildet, als die im Vordergrund liegenden. Weiterhin funktionierte das Ausschneiden der Gebäude aus dem angestammten Himmel nur recht unvollkommen. An den Konturen z.B. des Turms waren noch seltsame Farbränder zu sehen, die sich nur schwer bis gar nicht entfernen ließen. Tja ... an dieser Stelle müsst Ihr Euch einen prächtigen Kraftausdruck vorstellen. Also, der Hubert sitzt vor seinem Rechner, starrt mit runden Augen auf den Bildschirm, genau in dem Augenblick, wo der zweite Monitor dunkel wird und dann ... :evil:

Ein neues, schärferes Stadtpanorama suchen ... hm ... es wird wohl darauf hinauslaufen. Aber wenigstens wollte ich mit dem bisherigen Ergebnis herumexperimentieren. Ich könnte ja Fotos meiner Modelle hinzufügen. Schließlich will ich ja nicht Rothenburg nachbauen ...

Bild

Mein Kaufhaus macht sich doch ganz gut in seiner neuen Umgebung ... die Farben sind noch etwas zu kräftig.

Bild

Schwupps ... weg ist der seltsam umrandete Turm ... aber so ganz ohne ...

Bild

Wie wär's mit diesem Kibri-Bausatzexemplar ... hm ...

Bild

Oder diesem ... farblich passt er besser, aber er klappt irgendwie nach hinten weg. Klar, dieser Turm wurde von schräg unten fotografiert. Da stimmen z.B. die Schatten und Überstände am Dach nicht ... also ein neues Experiment:

Bild

Hm ... auch nicht ganz richtig. Die neu aufgesetzte Kappe will nicht recht passen. Nun, ich habe schließlich noch so zwanzig bis dreißig Türme im Angebot. Meistens allerdings von schräg unten aufgenommen. Vlt. sollte ich neue Geschichten zum schiefen Turm von Bad Dachstein erfinden. Nur gut, dass mich das Fernsehprogramm ziemlich langweilt und ich am Rechner ganz neue Tatorte bauen kann. Boh, ich glaube, ich werde ein Opfer meines Perfektionismus. Sollte meine Frau am Ende doch noch richtig liegen. Aber schiefe Türme, oder farbige Konturen ... schüttel ... bah ... nee. Also erst mal zurück zu den stabilen Linearführungen.

LG
Hubert
Zuletzt geändert von hubedi am Di 11. Sep 2018, 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1679

Beitrag von derOlli » Di 11. Sep 2018, 19:06

Hallo Hubert, :D
hubedi hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 17:44
darf man Misserfolge eigentlich zu den Erfolgen zählen?
Ja, darfst du. Aber nur wenn du daraus lernst. Falls es dich beruhigt: Mein FiddelYard mußte mehrmals modifiziert werden bis er zuverlässig lief. Nicht umsonst sind von der Planung bis zur Fertigstellung drei Jahre vergangen.
Deine Materialauswahl sieht sehr vernünftig und stabil aus. Bin mal auf weitere Fortschritte gespannt.

Die Hintergrundbilder sind auch Klasse :!:
Leider ist meine Moba zu bergig dafür :( Muß ich wohl selber malen. :pen:
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

Bild

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1680

Beitrag von Bremsklotz » Di 11. Sep 2018, 20:41

Hallo Hubert,

die Teile für den Lok-Aufzug machen einen sehr stabilen Eindruck. Da hast du was vernünftiges gekauft. Das Bild mit der Dampflok auf der Kurbel ist genial und macht sich bei als Startbild bei einer eventuellen Fotodokumentation des Lok-Aufzuges äußerst gut :D

Dein Hintergrundbild wird eine knifflige Sache wenn du Bilder aus dem Netz zu einem großen Ganzen zusammenfügen willst. Wie du schon festgestellt hast passen entweder die Farben nicht zueinander oder der Blickwinkel. Ich würde an deiner Stelle einen Sonntagsausflug machen und einfach von einem geeigneten Ort Panoramabilder machen. Da hast du dann den gleichen Blickwinkel und vor allem genau den Blickwinkel den du haben möchtest. Auch kannst du die Bilder ineinander noch verschachteln und daraus eine Datei generieren. Schau da mal bei Google "Fototapete mit eigenen Bildern" (myposter.de). Format 6:1/ 300x50cm für 40 EUR, das ist günstiger als neue Druckerpatronen :mrgreen:
Gruß aus Hessen
Frank
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Herzlich willkommen bei meiner kleinen N-Anlage:Güglingen reloaded
Hier geht's zu meiner alten Anlage:Güglingen Endbahnhof

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1681

Beitrag von Miraculus » Di 11. Sep 2018, 20:43

Hallo Hubert,

die Versuche der Bildanpassungen sehen doch schon sehr ermutigend aus. Das ist halt auch wieder eine Sysyphosarbeit, eines Hubedi würdig :wink: . Ich weiß nicht, ob ich dafür die Geduld aufbrächte. Allerdings stehe ich bei Klostermühl 1.0 vor dem gleichen Problem mit der Dachschräge. Da heißt es dann auch probieren und studieren, oder so :roll:


Grüße in die Mark
Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1682

Beitrag von trillano » Di 11. Sep 2018, 22:39

Hallo Hubert,
boah, was für eine Arbeit! Du bist schon ein Perfektionist, ich glaube, ich würde mich schon mit weniger perfekten Panoramen zufriedengeben. Eine leichte Unschärfe schadet vielleicht nicht, denn das Auge des Betrachters soll ja auf die Bahn gerichtet sein. Auch in der Realität sieht man beim Betrachten der Dinge im näheren Gesichtsfeld den Hintergrund nicht bzw. unscharf. Schiefe Türme können schon übel auffallen, aber da hilft vielleicht eine "perspektivische Verzerrung" (Adobe Photoshop Elements) - was es bei Gimp sicherlich auch gibt. Ich habe für kleinere Panoramen "Posterazor" verwendet, mit dem man beliebig lange Panoramen in gewünschter Höhe oder Länge auf entsprechend vielen DIN A 4 Seiten ausdrucken kann.Gibt es z.B. auf: https://www.chip.de/downloads/PosteRazor_20009565.html
Die Fotos selber habe ich meist mit Paint (net) zusammengeschnitten, überlappt oder aneinandergefügt.
Aber wie gesagt, ich bin da nicht so ein Perfektionist, aber neugierig, wie Du das hinbekommen wirst!
Bis bald wieder!
@ Frank
Danke für den Tapeten/Poster-Tip!
Mit besten Grüßen
Alexander


Über Gegenbesuche in Sanderland und Kommentare freue ich mich!
Im Club bekennender Marzibahner :sabber:
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1683

Beitrag von Darius » Mi 12. Sep 2018, 05:15

Guten Morgen Hubert,

mit den Hintergründen würde ich noch nicht warm werden. Entweder stört die von dir angesprochene Diskrepanz bei den Schärfegraden, oder auch das Verhältnis Schatten zu Sonnenteile. Das fiel mir besonders im ersten Zusammenschnitt auf. Mag sein, dass es mit bestimmten Wolken-Konstellationen so auch in "Echt" sein könnte, aber das sieht irgendwie nicht "richtig" aus.
Und die diversen Türme sind nicht nur schief, sondern auch zwischen den doch nicht so ganz scharf abgebildeten Gebäuden zu scharf, was wieder heraussticht.
Spätestesn an diesem Punkt hätte ich gesagt, die Gesundheit der Grafikkarte ist mir wichtiger und hätte alles ausgemacht... :shock:

Auf deinen Aufzug bin ich echt gespannt. Ich kann mir unter den Einzelteilen überhaupt nichts vorstellen...

Viele Grüße,
Daniel
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1684

Beitrag von Jürgen » Mi 12. Sep 2018, 05:34

Hi Hubert,

da ich kein Maschinenölschnüffler bin, sage ich hierzu nichts. Das machst Du bestimmt Klasse. Bei der Bildbearbeitung musst Du schon Geduld mitbringen. Hier kommen ja verschiedene Aspekte zusammen, wenn Du ein Bild modifizierst. Die Schärfe hast Du ja schon genannt. Aber ganz wichtig ist natürlich auch die Auflösung, die die Schärfe mitbestimmt und noch wichtiger die Beleuchtung. Tageslicht ist nicht Tageslicht. Unterschiedliche Farbtemperaturen und Lichteinfälle machen das "Komponieren" verflixt schwierig. Ich habe spaßeshalber einmal versucht, auf Bildern von Menschen andere Köpfe zu setzen. Es war schier zum Verzweifeln. An Deiner Stelle würde ich versuchen zuerst die einzelnen Bildteile in Farbe und Helligkeit anzupassen, bevor Du sie zusammen setzt. Farbsäume könnte man mit "unscharf maskieren", so heißt das bei Photoshop, einen weicheren Übergang erzeugen. Aber vor allem würde ich die Anpassungen erst an kleineren Ausschnitten bearbeiten und dann zusammen setzen. Dann glüht die Grafikkarte auch nicht so schnell.

Grüße
Jürgen
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1685

Beitrag von wulfmanjack » Mi 12. Sep 2018, 20:32

Hallo Hubert,

Deine Grafikspielereien sind recht interessant und lehrreich...... ich lass dergleichen die Finger davon :lol:

Zwei unterschiedliche Panoramaaufnahmen - und mit Verlaub mit Deinem Anspruch zur Perfektion :redzwinker: - dürfte mehr als schwierig sein. Unterschiedliche Pixel, Licht- und Schattenverhältnisse und und und. Ganz davon abgesehen, dass unsereiner so ein Bildbearbeitungsprogramm nicht aus dem FF beherrscht.

Du bist doch mehr als gut mit der Kamera vertraut. Wieso machst Du nicht jede Menge Panoramaaufnahmen die Du dann zu einem Hintergrund zusammenfügst? Manchmal muss man auch Abstriche von dem was gewünscht ist machen und sich auf das was geht konzentrieren.
LG
Wolfgang

Link zu dem was mich seit längerem beschäftigt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=119219

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1686

Beitrag von N-Max » Mi 12. Sep 2018, 22:02

Lieber Hubert,
die Führungen sind ja höchst edle Teile. Die Schönheit von so präzise bearbeiteter Metallstücke liegt schon in hoher Region und sehen teuer aus. Den dazugehörigen Duft, so wie Du ihn beschreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hab zuhause eine alte Dose Staufferfett, da Steck ich auch immer mal wieder meine Nase hinein und die Bohrer meines Bohrhammers habe ich in einen uralten ölgetränkten Lappen eingewickelt, das Geruchserlebnis ist unerreichbar.

Das Du mit der Gestaltung deiner Hintergründe höchst selbstkritisch bist, hätte ich nicht anders erwartet, dazu kann ich nichts beitragen, ich stehe selbst in Kürze vor der selben Aufgabe. Ich glaube allerdings, dass ich dieser Darstellung nicht die selbe Präzision zukommen lassen werde wie den Modellkompositionen davor. Wie das Wort „Hintergrund“ schon sagt, ist es eine Illusion ganz „hinten“ und hat in meinen Augen nur die Aufgabe eine, auch im Original, oft ineinander verschwimmende Weite vorzutäuschen. Wenn dieser Eindruck gelungen ist, glaube ich sind einzelne Schatten, leicht schief erscheinende Türme und einzelne Farb- und Schärfendifferenzen eher sekundär.

Aber Du machst das schon, da bin ich ganz sicher :D

Viele Grüße aus München
Max
Sorge dich nicht, wenn Du kein Profi bist, die Arche wurde von einem Amateur gebaut, die TITANIC von Profis.

von Schattenheim nach Finsterwalde, via Mittelbach und Hohenfels (ehem. Maxhöhe)
viewtopic.php?f=64&t=108045&start=175

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1687

Beitrag von Mercutius » Sa 15. Sep 2018, 08:14

Hallo Hubert,

bin zwar erst auf Seite 24, wollte aber vor dem kompletten Studium Deines Treads kundtun, dass ich riesen Respekt vor Deiner Arbeit bekommen habe! Erst seit ich wieder an den Fahrzeugen bastel, und die sind doppelt so groß wie Deine, kann ich überhaupt erahnen, was Du hier zustande bringst!

:gfm:

Ich schäme mich ja ein wenig, dass ich früher N-Treads immer als 'uninteressant' abgetan und nicht gelesen habe. Zum Glück ist der Mensch lernfähig *g*. Jetzt gehören die Mark Michingen und Dreyenbeck zu mit zu meinen Favoriten hier :-).

Gruß

Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1688

Beitrag von KaBeEs246 » Sa 15. Sep 2018, 09:43

Hallo Hubert,
Miraculus hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 20:43
die Versuche der Bildanpassungen sehen doch schon sehr ermutigend aus. Das ist halt auch wieder eine Sysyphosarbeit, eines Hubedi würdig :wink: .
um es mit A. Camus zu sagen:
„Darin besteht die verborgene Freude des Hubedi. Sein Schicksal gehört ihm. Sein Hintergrund ist seine Sache. Der Modellbahner sagt "ja", und seine Anstrengung hört nicht mehr auf. Wenn es ein persönliches Geschick gibt, dann gibt es kein übergeordnetes Schicksal oder zumindest nur eines, das er jammervoll und verachtenswert findet. Darüber hinaus weiß er sich als Herr seiner Miniaturwelt. In diesem besonderen Augenblick, in dem der Mensch sich seinem Leben zuwendet, betrachtet Hubedi, der zu seiner Anlage zurückkehrt, die Reihe unzusammenhängender Bildhintergründe, die sein Schicksal werden, als von ihm geschaffen, vereint unter dem Blick seiner Erinnerung und bald besiegelt durch den Erfolg. Derart überzeugt vom ganz und gar menschlichen Ursprung alles Menschlichen, ein Handwerker, der Grafiker sein möchte und weiß, dass die Modellbahn nie fertig wird, ist er immer unterwegs. Noch widerstrebt das Bildbearbeitungsprogramm. Dieses Universum, das nur ihn als Herrn kennt, kommt ihm weder unscharf noch verwaschen vor. Jeder Layer dieses Programms, jedes Aufblitzen einer Stadtmauer in diesem in Nacht gehüllten Programm ist eine Welt für sich. Der Kampf gegen die Farbsäume vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Hubedi als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

Frei nach:
– Der Mythos des Sisyphos: 6. Aufl., Reinbek, 2004. S. 159f.

Gruß von Ruhr und Nette
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1689

Beitrag von Mirage » Sa 15. Sep 2018, 11:41

KaBeEs246 hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 09:43
um es mit A. Camus zu sagen:
„Darin besteht die verborgene Freude des Hubedi. Sein Schicksal gehört ihm. Sein Hintergrund ist seine Sache. Der Modellbahner sagt "ja", und seine Anstrengung hört nicht mehr auf. Wenn es ein persönliches Geschick gibt, dann gibt es kein übergeordnetes Schicksal oder zumindest nur eines, das er jammervoll und verachtenswert findet. Darüber hinaus weiß er sich als Herr seiner Miniaturwelt. In diesem besonderen Augenblick, in dem der Mensch sich seinem Leben zuwendet, betrachtet Hubedi, der zu seiner Anlage zurückkehrt, die Reihe unzusammenhängender Bildhintergründe, die sein Schicksal werden, als von ihm geschaffen, vereint unter dem Blick seiner Erinnerung und bald besiegelt durch den Erfolg. Derart überzeugt vom ganz und gar menschlichen Ursprung alles Menschlichen, ein Handwerker, der Grafiker sein möchte und weiß, dass die Modellbahn nie fertig wird, ist er immer unterwegs. Noch widerstrebt das Bildbearbeitungsprogramm. Dieses Universum, das nur ihn als Herrn kennt, kommt ihm weder unscharf noch verwaschen vor. Jeder Layer dieses Programms, jedes Aufblitzen einer Stadtmauer in diesem in Nacht gehüllten Programm ist eine Welt für sich. Der Kampf gegen die Farbsäume vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Hubedi als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

Frei nach:
– Der Mythos des Sisyphos: 6. Aufl., Reinbek, 2004. S. 159f.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1690

Beitrag von Miraculus » Sa 15. Sep 2018, 19:51

:gfm: :fool: :clap: :hammer: :clap: :prost:
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1691

Beitrag von Samy » So 16. Sep 2018, 17:43

Servus Hubert,
zu deinem Aufzug kann ich nicht viel beitragen, da ich davon schlicht keine Ahnung habe.
Bei deinem Hintergrund bin ich aber wieder ganz bei Dir :mrgreen: auch wenn ich eher der Selbstmaler bin. Wie schon einige Vorschreiber festgestellt haben (Du ja selbst auch) sollten die Bilder hochauflösend sein. Sicher kann man da mit diversen Bildbearbeitungsprogrammen an der Schärfe etwas tricksen, aber so richtig toll sieht das meist nicht aus. Die Schärfe zu reduzieren (z.B. die hinteren Bereiche deines Hintergrundes) ist kein Problem, nur umgedreht wird’s eher schwierig.

Beim Rest brauchst Du wohl wirklich Geduld…Gebäude anpassen, Farbintensitäten angleichen, Sättigung eventuell reduzieren, Schatten einfügen usw. das bedarf einfach etwas Übung und natürlich ein gutes Bildbearbeitungsprogramm.

Hab mal ein Bild von Dir verwurschtelt und dein Turm etwas angepasst. Die Schärfe im Hintergrund entfernt, das Dach des Turmes begradigt sowie den Schattenfall angepasst. Die blau/ grauen Schnittränder ausgeglichen und das ganze Bild farblich etwas wärmer wirken lassen (muss man aber nicht unbedingt machen).

Dein Bild...
Bild

...bearbeitet! Wie gesagt, mit mehr Schärfe wäre es optimal.
Bild

Der Arbeitsaufwand insgesamt war marginal. Wie gesagt, ist mit etwas Übung kein Problem und ich denke das bekommst du hin. Wenn du eigene Gebäudemodelle aus der richtigen Perspektive fotografierst, dann ist das Einfügen in deinen Hintergrund eigentlich auch kein großes Ding. Wenn Du dennoch Hilfe benötigst, gern PN an mich. :D

Gruß Samy

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1692

Beitrag von Darius » Mo 17. Sep 2018, 05:39

Guten Morgen Hubert,

habe meinem dreijährigen Enkel dein Turm-Dilemma geschildert und er hat es sich nicht nehmen lassen, dir helfen zu wollen. Wie wäre es hiermit?
Bild

:bigeek:

:fool: :fool: :fool:

Viele Grüße,
Daniel
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1693

Beitrag von Schwellenzähler » Mo 17. Sep 2018, 13:26

Hallo Hubert,

auch wenn ich lange nix mehr geschrieben habe, war ich doch stets dabei!
Besonders verfolgt habe ich deine Gedanken zum Bau des Lokaufzuges und da möchte ich dir als bekennender Maschinenölschnupperer mal einen Vorschlag machen:
Bezüglich der Linearführung hast du schonmal alles richtig gemacht, die Dinger halten bei solch vergleichsweise geringer Belastung ewig. Normalerweise verbaue ich sowas an Werkzeugmaschinen, hier insbesondere an schweren Maschinenraumtüren!
Was den Antrieb betrifft würde ich tatsächlich auf Schrittmotoren zurückgreifen. Diese dann treiben beidseitig eine, mit Axialkugellagern versehene Trapezgewindespindel mit geteilter Mutter an. Letztere dient dem spielfreien Einstellen der Spindeltriebe. Mit einem solchen Aufbau könntest du den Lokaufzug auch programmieren und gezielt anhalten! Die spielfrei eingestellten Spindelmuttern sorgen in Kombi mit den Schrittmotoren für einen präzisen Halt auf weit unter 0,1 mm, sodas es auch keine Havarieen durch eventuellen Versatz der Schienenstöße geben kann. Du musst lediglich die beiden Antriebe syncronisiern.
Bei deinem anderen Problem kann ich dir leider nicht helfen, denn ich Sachen Bildbearbeitung habe ich nicht den blassesden Schimmer.
Da ich bei Zeiten aber auch " Hintergründiges " benötige, bleibe ich auch hier gespannt am Ball!

Gruß

Carsten
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1694

Beitrag von hubedi » Mo 17. Sep 2018, 21:31

Hallo zusammen,

ich muss sagen, ich bin total überrascht und begeistert über die viele Unterstützung und die Anregungen. Das sich aber Modellbaufreunde finden, die sogar meine Bilder aktiv bearbeiten, Hilfe anbieten (sogar via PN) und Türme für mich bauen ... :bigeek: ... macht mich sprachlos. Viiiielen lieben Dank für Eure Unterstützung. Nachdem ich über die ungewohnte Bildarbeit schon fast die Geduld verloren hatte, fand ich u.a. durch Eure Unterstützung neue Motivation. Mit dem Ergebnis bin ich wesentlich zufriedener als mit dem ersten Versuch. Vor allem stimmen nun die Schattenwürfe mit der Beleuchtungsrichtung auf der Anlage überein und ich konnte die Farben der Vegetation so angleichen, dass sie mit den bislang gebauten Modellbäumen förmlich verschmelzen. Genau so habe ich mir die Sache vorgestellt. Die Bilder dazu findet Ihr unten ... doch zuvor wieder die Post:
derOlli hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 19:06
... Ja, darfst du. Aber nur wenn du daraus lernst ... Deine Materialauswahl sieht sehr vernünftig und stabil aus. Bin mal auf weitere Fortschritte gespannt ...
@Olli
Inzwischen sind weitere Bauteile wie das Seil und dessen Befestigungen eingetroffen. Es fehlen noch ein paar Sachen und dann kann es mit dem Bau des Aufzugs losgehen.
Ich denke, ich habe einiges aus den ersten Fehlern gelernt. Also nehme ich Deine Erlaubnis an und rechne sie zu den Erfolgen. :D
Bremsklotz hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 20:41
... die Teile für den Lok-Aufzug machen einen sehr stabilen Eindruck. Da hast du was vernünftiges gekauft. Das Bild mit der Dampflok auf der Kurbel ist genial und macht sich bei als Startbild bei einer eventuellen Fotodokumentation des Lok-Aufzuges äußerst gut :D
Dein Hintergrundbild wird eine knifflige Sache wenn du Bilder aus dem Netz zu einem großen Ganzen zusammenfügen willst. Wie du schon festgestellt hast passen entweder die Farben nicht zueinander oder der Blickwinkel. Ich würde an deiner Stelle einen Sonntagsausflug machen und einfach von einem geeigneten Ort Panoramabilder machen.
@Frank
Ja, ich denke auch, an der Stabilität der Bauteile wird es nicht scheitern. Es sei denn, es tauchen noch prinzipielle Konstruktionsfehler im Plan auf. Aber das sollte lösbar sein. So ist es auf alle Fälle um Größenordnungen stabiler als mit Schubladenauszügen.
Was die eigenen Panoramen betrifft, bin ich eigentlich gar nicht so schlecht aufgestellt. Ich habe so einiges auf der Festplatte liegen. Aber verrückter Weise passte einfach nichts zu einem Hintergrund für Bad Dachstein. Ich kann mich leider nicht einfach auf's Motorrad schwingen und losfahren. Die Jahreszeit muss stimmen, das Wetter muss passen, die Tageszeit muss wg. des Schattenwurfs einigermaßen gleich sein usw.. Den Rest des noch meterlangen Hintergrundes kriege ich wohl mit eigenen Fotos hin.
Danke für den Link. Ich werde wohl tatsächlich einen Profidienst mit dem Druck beauftragen ...
Miraculus hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 20:43
... die Versuche der Bildanpassungen sehen doch schon sehr ermutigend aus ... stehe ich bei Klostermühl 1.0 vor dem gleichen Problem mit der Dachschräge ...
@Peter
Die Dachschräge macht es in der Tat nicht einfach ...
trillano hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 22:39
... boah, was für eine Arbeit! Du bist schon ein Perfektionist, ...
@Alexander
Tja ... bin ich wohl ... jedenfalls ein bisschen ... oder ein bisschen mehr ... aber wenn ich mir schon die ganze Arbeit mache ...:D
Darius hat geschrieben:
Mi 12. Sep 2018, 05:15
... mit den Hintergründen würde ich noch nicht warm werden. Entweder stört die von dir angesprochene Diskrepanz bei den Schärfegraden, oder auch das Verhältnis Schatten zu Sonnenteile ...
@Daniel
Ich habe mir meine ersten Versuche lange angeschaut und ich muss Dir recht geben. Sie taugen nicht als energiesparende Heizquelle. So einige störende Elemente sind mir bei näherer Betrachtung noch zusätzlich aufgefallen. Dazu später mehr ...
Dann noch vielen lieben Dank an Deinen Enkel ... ich bin gerührt und nehme seinen Turm als tolles Geschenk. :!:
Jürgen hat geschrieben:
Mi 12. Sep 2018, 05:34
... Bei der Bildbearbeitung musst Du schon Geduld mitbringen ...
@Jürgen
Tatsächlich ... hm ... war mir noch gar nicht aufgefallen ... :fool:
Naja, ich bemühe mich um Fortschritte. Ich fotografiere zwar gern, habe aber bislang meine Bilder nur rudimentär bearbeitet und erst recht nicht zusammenmontiert ... Ausnahme, einfache Panoramen. Trotz der vielen digitalen Helferlein und Buttons bleibt eine erstaunliche Menge Handarbeit übrig. Und das kostet Zeeeeiiiit.
wulfmanjack hat geschrieben:
Mi 12. Sep 2018, 20:32
... Deine Grafikspielereien sind recht interessant und lehrreich...... ich lass dergleichen die Finger davon :lol: ...
@Wolfgang
Immerhin hast Du das von mir gelernt ... :fool: Zu den eigenen Bildern habe ich oben schon was geschrieben ...
N-Max hat geschrieben:
Mi 12. Sep 2018, 22:02
... die Führungen sind ja höchst edle Teile. Die Schönheit von so präzise bearbeiteter Metallstücke liegt schon in hoher Region und sehen teuer aus. Den dazugehörigen Duft, so wie Du ihn beschreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen ... Das Du mit der Gestaltung deiner Hintergründe höchst selbstkritisch bist, hätte ich nicht anders erwartet ...
@Max
Tja, bei der ganzen digitalen Virtualität ist die handwerkliche und mit den Sinnen erfahrbare Tätigkeit manchmal eine Wohltat. Wie ich schon mal gesagt habe, ich bin kein Maschinenstürmer. Aber meine Entscheidung zur Kurbel so ganz ohne Schnick-Schnack gefällt mir immer noch. Die Führungen mögen überkandiedelt sein, aber so etwas gefällt mir einfach. So'ne Wackelmechanik, die man nicht anfassen mag, ohne sich Sorgen zu machen ... nee, das ist nicht mein Ding. Da verzichte ich lieber auf ein paar Fahrzeuge oder andere tolle Bausätze.
Mercutius hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 08:14
... bin zwar erst auf Seite 24 ... Ich schäme mich ja ein wenig, dass ich früher N-Treads immer als 'uninteressant' abgetan und nicht gelesen habe ...
@Peter
Boh ... ich mus Fleißkärtchen nachdrucken ... und überhaupt, kein Grund, sich zu schämen. Ich kann Dir nur empfehlen es sogar mit weiteren Baugrößen zu versuchen. Was ich mir schon bei den Leuten z.B. aus der 1zu45 Fraktion alles abgeschaut habe. Nicht nur da tummeln sich ein paar Feinmechaniker, denen ich nicht das Wasser reichen kann.
Wenn Du Dir tatsächlich die anderen Seiten meines Threads antun willst, wünsche ich Dir viel Spaß und Unterhaltung ...
KaBeEs246 hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 09:43
... um es mit A. Camus zu sagen: ...
@Hans ... Kai sowie nochmal Peter
:lol: ... köstlich ... :lol:
Jetzt muss ich mir wohl eine Krawatte anlegen, wenn hier solche Titanen wie Camus auftreten. Welche philosophischen Erkenntnisse sind uns verloren gegangen, nur weil es Albert Camus m.W. zeitlebens nicht vergönnt war, eine Modellbahn zu bauen. Aber er scheint die wahre Bedeutung der Hintergrundbildbearbeitung erahnt zu haben "Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung."
Ist es nicht immer wieder erhebend, auf den Schultern der Titanen zu stehen. Hauptsache, man hat das Fernrohr nicht vergessen, um aus dieser Höhe weit unten noch Spur N Modelle erkennen zu können ... :D
Samy hat geschrieben:
So 16. Sep 2018, 17:43
... Beim Rest brauchst Du wohl wirklich Geduld…Gebäude anpassen, Farbintensitäten angleichen, Sättigung eventuell reduzieren, Schatten einfügen usw. das bedarf einfach etwas Übung und natürlich ein gutes Bildbearbeitungsprogramm.

Hab mal ein Bild von Dir verwurschtelt und dein Turm etwas angepasst. Die Schärfe im Hintergrund entfernt, das Dach des Turmes begradigt sowie den Schattenfall angepasst. Die blau/ grauen Schnittränder ausgeglichen und das ganze Bild farblich etwas wärmer wirken lassen (muss man aber nicht unbedingt machen). ... Der Arbeitsaufwand insgesamt war marginal. Wie gesagt, ist mit etwas Übung kein Problem und ich denke das bekommst du hin ...
@Samy
Marginal ... ahhh ja ... toll ... bei Dir klingt das irgendwie ... so einfach. Und übrigens ... ich bin begeistert, dass Du Dich hingesetzt hast, um meinen Universaldilettantenmurks zu bearbeiten ... vielen Dank ... mich respektvoll verbeug.
Woher nehme ich nur die Zeit, mich in alle diese Feinheiten einzuarbeiten. Klar kann man das lernen und ich sehe auch wo es klemmt, aber bis man mal die richtigen Hebel oder besser das richtige Knöpfchen gefunden hat. Boh nee, was allein schon der Gimp alles drauf hat. Und darauf muss man als Laie erst mal kommen, dass man zum Schärfen unscharf maskieren kann ... durmel ... und welches Farbmodell für welches Werkzeug die besten Ergebnisse liefert ... unter RGB, CMYK und HSV (nee, nicht der Fussballverein) kann ich mir ja noch was vorstellen, aber wenn dann die Spezialisten, bei denen man sich Hilfe verspricht, loslegen ... durmel ... und welche von den paar'nzwanzig Pinseldynamiken in Kombination mit dem Retuschestempel ist für möglichst unsichtbare Korrekturen zustandig ... durmel ... ja leck mich die Söck ... wer denkt sich so etwas bloß alles aus ... da kommt man sich so unscheinbar und klein vor, als wäre das eigene Hirn noch voll mechanisch ... vlt. ist es das ja auch ...

Aber ich habe mich auf die Basics besonnen: "Zink simpel" ... oder so :!:
Schwellenzähler hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 13:26
... Was den Antrieb betrifft würde ich tatsächlich auf Schrittmotoren zurückgreifen ...
@Carsten
Danke für Deine Einschätzung als Fachmann. Ich wäre bei einem elektrischen Antrieb wohl auch so vorgegangen. Möglicherweise hätte ich statt der Trapezgewindespindel einen Kettenantrieb vorgesehen. Aber ... ich habe mich bewusst entscheiden, beim Antrieb auf mich selbst zurückzugreifen. Es hat weiter oben ja schon einige Mitstummis irritiert, aber ich denke, ich bin für mich auf einem guten Weg. Sollte ich mich irren, kann ich immer noch auf Maschinenservos, Schrittmotoren, Warpantrieb oder was noch dolleres zurückgreifen. Ich finde für mich, eine Handbedienung passt besser zum Anlagenthema. Es mag mit der aktuellen Retrowelle zusammenhängen, aber allen nicht bastelnden Kollegen, Freunden und Bekannten leuchtet die Idee sofort ein, während wir technikverliebte Bastler erst einmal schlucken. Schauen wir mal. ob das Konzept trägt. Wenn nicht ... dann ... gibt's eben neue Bastelfreuden.

@Daniels Enkel (Schade, ich kenne Deinen Namen nicht)
Vielen lieben Dank für den tollen Turm. :clap: :clap: :clap:
Ich habe mich riesig gefreut. Wenn Du mir Deinen Vornamen verrätst, werde ich zu Deinen Ehren einen Turm nach Dir auf der Anlage benennen.

@All
Tat-Tat-Tat-Taaahhh ... Vorhang auf ... der nächste Versuch ... sogar mit Probeaufbau:

Bild

Was hat sich geändert ... Das Hinter-Hintergrundbild von Spangenberg habe ich horizontal gespiegelt. Nun stimmen die Schatten z.B. der Gebäude mit den Schatten auf der Anlage überein. Das ist zwar auf den kleinen Bildern nicht zu erkennen, aber die Probeausdrucke sprechen eine andere Sprache. Die Spiegelung fällt mir sonst nicht als verdrehte Welt ins Auge. Der Anschluss auf der rechten Seite an die restliche weite (Hintergrund-)Welt wird zwar dadurch nicht gerade einfacher, aber es wird schon gehen. Ich arbeite bereits daran.
Dieses Panorama von Rothenburg o.T. stammt vom gleichen Fotografen, aber es wurde zu einer sehr frühen Jahreszeit aufgenommen. Ich musste der Vegetation also etwas auf die Beine helfen, massenweise Laub nachwachsen lassen und die Farben anpassen, aber so sieht die Kombination m.E. viel gefälliger und harmonischer aus. Und nun zur Anlagenstellprobe:

Bild

Und noch mal aus einem etwas anderen Blickwinkel nur um zu schauen, wie sich die Perspektiven vlt. verschieben:

Bild

Die Modellbäume rechts und links der Häuser vor dem Hintergrundbild verschmelzen m.E. beinahe komplett mit der Vegetation auf dem Foto. Ich gestehe, darauf bin ich ein wenig stolz, denn ich habe eine Menge Arbeit in die Belaubung der Bildbäume gesteckt. Der Hintergrund wirkt übrigens auf den Fotos weniger scharf als vor der Anlage stehend. Da habe ich die Kameraeinstellungen - speziell die Blende - irgendwie verdaddelt.

Ich denke, ich komme voran ... wieder in Anlehnung an Camus ... die Verzweiflung wandelt sich in Hoffnung ... :D

Ach so ... was machen die anderen Baustellen ... die Fräsenelektronik ist fertig. Ich habe noch einen kleinen Fehler korrigieren müssen. Ich Trottel hatte zwei Motorstecker verdreht auf der Frontplatte montiert. Dann habe ich zur Sicherheit die Motorelektronik noch mit einer zusätzlichen Schmelzsicherung in der Zuleitung versehen und zum Schluss floss der erste Strom ... :D
Nun baue ich gerade die Führungen für die Schleppketten an der Fräse. Die Endschalter sind montiert, verdrahtet und getestet.

Nur, im Augenblick fehlt mir etwas die Zeit zum Basteln. Zugegeben, ich habe das schöne Wetter noch für ein paar Ausfahrten genutzt. Schließlich kann ich ja nicht nur vor dem Bildschirm sitzen oder Maschinenöl schnüffeln ... bis demnächst.

LG
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1695

Beitrag von Miraculus » Mo 17. Sep 2018, 21:40

Hallo Hubert,

das sieht jetzt aber schon sehr stimmig aus, obwohl der Hintergrund bei mir am Bildschirm irgendwie nen milchigen Eindruck hinterlässt.
Zur Stadtmauer. Bist Du dir sicher, dass die so vor den Häusern stehen soll :bigeek: . Die verdeckt in meinen Augen ja völlig deine kleinen Kunstwerke.

So, genug gebruddelt. Ab ins Heiabett. Gute Nach wünscht
Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1696

Beitrag von Heichtl » Mo 17. Sep 2018, 21:48

Hallo Hubert,

Das mit dem Hintergrund wird langsam und sieht mittlerweile schon richtig gut aus. Auch wenn die Dachfarben der Modelle mit denen des Bildes etwas stark abweichen, aber da muss man auch zweimal hinschauen und alle Dächer sind ja nicht gleich :wink:

Zu deinen anderen beiden Baustellen Fräse und Lift kann ich nicht's beitragen, da ich mich da überhaupt nicht auskenne, interessant finde ich es dennoch zu lesen und zu verfolgen.

Gruß
Matthias
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Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1697

Beitrag von hubedi » Mo 17. Sep 2018, 21:57

N'Abend Peter,
Miraculus hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 21:40
... obwohl der Hintergrund bei mir am Bildschirm irgendwie nen milchigen Eindruck hinterlässt.
Zur Stadtmauer. Bist Du dir sicher, dass die so vor den Häusern stehen soll :bigeek: . Die verdeckt in meinen Augen ja völlig deine kleinen Kunstwerke ...
@Peter
Ich wollte gerade den Rechner herunterfahren ...

Ja, für das Probe-Bild habe ich den Tintenstrahler nicht voll bluten lassen. Schließlich gehört Druckertinte zu den wertvollsten Flüssigkeiten. Ich träume immer davon, so einen ganzen Tanklaster voll hier vorfahren zu sehen ... und dann ... alles mir ... da bist Du reicher als Bill Gates ... :D

Ja klar, die Mauer steht natürlich auch noch nicht da, wo sie hin soll. Auf der Anlage rückt sie ca. 70 cm vor und dazwischen ist noch jede Menge Platz für Bad Dachstein ...

Gn8
Hubert
Zuletzt geändert von hubedi am Mo 17. Sep 2018, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1698

Beitrag von hubedi » Mo 17. Sep 2018, 22:08

Hallo Matthias,
Heichtl hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 21:48
... Auch wenn die Dachfarben der Modelle mit denen des Bildes etwas stark abweichen, aber da muss man auch zweimal hinschauen und alle Dächer sind ja nicht gleich :wink: ...
So komme ich nicht in die Heia ... hier geht die Post ja ab ... :D
Naja, sooo dolle finde ich die Abweichung jetzt nicht. Es gibt im Hintergrundbild einige Häuser, wo es exakt übereinstimmt. Der Hintergrund soll ja auch ein wenig wie Hintergrund aussehen. Das meint für mich ausgeblichene und ins bläuliche abdriftende Farben. Außerdem knallt die virtuelle Sonne auf die Hintergrunddächer, während die Modelle etwas im Schatten liegen. So scharfe Schlagschatten wie auf den Fotos kann und will ich nämlich nicht auf der Anlage umsetzen.

Und nicht vergessen, das ist ein Spardruck. Mein Fotodrucker kann auch anders. Das erste Panoramabild zeigt die Originalfarben ... und die knallen ganz anders heraus, als auf den Testbildern.

Sollte es dann doch nicht passen, ist das Umpinseln der Hausdächer keine so große Sache ...

Auch Dir ein Dankeschön für die schnelle Reaktion und schöne Träume ...
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1699

Beitrag von Darius » Di 18. Sep 2018, 05:13

Guten Morgen Hubert,
hubedi hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 21:31
@Daniels Enkel (Schade, ich kenne Deinen Namen nicht)
Vielen lieben Dank für den tollen Turm. :clap: :clap: :clap:
Ich habe mich riesig gefreut. Wenn Du mir Deinen Vornamen verrätst, werde ich zu Deinen Ehren einen Turm nach Dir auf der Anlage benennen.
ich bin der Adrian und ich freue mich riesig, dass dir mein Turm gefällt und du mir einen Turm auf deiner schönen Anlage widmen möchtest :D

hubedi hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 21:31
@All
Tat-Tat-Tat-Taaahhh ... Vorhang auf ... der nächste Versuch ... sogar mit Probeaufbau:
Das gefällt mir sehr gut. Das Umdrehen hat Wunder gewirkt, finde ich. Auch wenn einige Vorredner berechtigterweise noch Anmerkungen hatten, würde ich hier wahrscheinlich sagen, dass ist das Machbare und kommt auf die Anlage.
Ich vermute, dass dein Perfektionismus mit diesem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden ist und du noch weiter tüftelst. Auf den endgültigen Hintergrund bin ich schon gespannt.

Viele Grüße,
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1700

Beitrag von Jürgen » Di 18. Sep 2018, 07:16

Hallo Hubert,

so bist Du nun einmal. Wenn man Dich an etwas dran setzt, gibst Du keine Ruhe, bist nicht alles so ist, wie Du es haben möchtest. Da ziehe ich doch meinen virtuellen Hut vor Dir.

Was ich mich spontan gefragt habe, als ich das erste Bild gesehen habe. Stehen die von Dir nachträglich eingebauten Gebäude, vor allem die Türme senkrecht ? Mir scheint, sie kippen auf der rechten Seite ein wenig nach rechts. Oder ist das nur eine optische Täuschung durch meinen Knick in der Optik ?

Liebe Grüße
Jürgen
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