Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

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Stefan Krauss
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Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#1

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo!

Inzwischen gibt es ja (endlich) auch die Universalversorgungseinheit (UVE) 60822 zu kaufen, die man laut Märklin für die getrennte Stromversorgung der neuen stationären Dekoder m83 und m84 benötigt. Obwohl die beiden Dekoder m83 und m84 selbst ein Stromversorgungsbuchse mit Hohlstecker haben, wird in der Anleitung immer darauf hingewiesen, dass die separate Stromversorgung nur mit 60822 und dem Stecker-Schaltnetzteil 66361 erfolgen darf.

Bild

Die UVE kommt im gleichen Gehäuse wie m83 und m84 und wird einfach an diese angesteckt. Sie kann mehrere m83/m84 versorgen, die in einer Reihe aneinander gesteckt werden können. An der Seite kommt in die Hohlbuchse der Stecker des Netzteils 66361, das maximal 2 A liefert (bei 18 V, also 36 VA). Neben m83/m84 kann auch ein k83 versorgt werden, das wird an die entsprechenden Klemmen (3 Anschlüsse) angeschlossen. An die andere Klemme (2 Anschlüsse) kommt die Digitalspannung, also das Schienensignal. In dieser Konstellation wird das Schienensignal nicht weiter belastet, es wird lediglich die Digitalinformation entnommen. Die eigentliche Versorgung geschieht ja über das Netzteil. Das Digitalsignal wird ebenfalls über die Steckverbindungen zwischen den Modulen weitergeleitet, so dass man es nur einmal an der UVE anschließen muss.

Was ist nun drin in der UVE 60822? Nicht sehr viel, wie man sieht:

Bild
Bild

Die Schaltung arbeitet rein passiv und beschränkt sich darauf, die vom Netzteil kommende Spannung über ein paar Kondensatoren und die Drossel (das rote Bauteil in der Mitte) zu filtern, den maximalen Stromfluss über eine selbstrückstellende Sicherung ("Polyfuse", das gelbe Bauteil) zu begrenzen und an die Stecker rechts und links weiterzugeben.

Das Netzteil gibt maximal 2 A her, die Sicherung begrenzt auf nominal 1,85 A Dauerstrom. Das dürfte im Normalfall für ein paar m83/m84 reichen. Wie weit das reicht, hängt aber natürlich von der Anwendung ab und insbesondere davon, was am m83 angeschlossen ist (das m84 enthält ja Relais und schaltet daher nur externe Ströme durch). Bei Überlast spricht die Polyfuse an, was mit einer roten LED angezeigt wird. Praktisch ist auch die grüne Betriebs-LED.

Auf der Platine sind zwei Bauteile nicht bestückt: Ein Brückengleichrichter Br1 und die Klemme K2. Dieser Schaltungsteil ist offensichtlich für eine alternative Speisung aus einer Wechselspannung (Trafo) gedacht. Würde man diese beiden bestücken, könnte man an der Klemme K2 eine Wechselspannung statt des Schaltnetzteils 66361 anschließen. Aber Achtung: Man muss dann genau auf die Maximalspannung achten. Hier sollte man genau wissen, was man tut. Vorgesehen hat es Märklin ja dann doch nicht. In dem Fall kann man übrigens auch an beide Seiten Dekoder anstecken.

So weit, so klar. Und gut. Aber auch teuer. Stellt sich die Frage, ob man die UVE denn wirklich braucht?

Märklin sagt ja und muss das auch. Denn die Filterung ist wichtig für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Angenommen, man sähe das nicht ganz so eng. Kann man dann nicht einfach die Dekoder m83/m84 direkt mit einem Schaltnetzteil 66361 versorgen, die Anschlüsse sind ja da? So, wie es sich darstellt, geht das praktisch schon. Man kann sogar mehrere Dekoder nebeneinander stecken und von einem Netzteil aus versorgen.
Was verloren geht, ist neben der Filterung die Absicherung. Im Kurzschlussfall könnte somit ein großer Strom über die Module fließen und diese zerstören. Also besser lassen.

Grüße
Stefan


vikr
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#2

Beitrag von vikr »

Hallo Stefan,
Stefan Krauss hat geschrieben: Also besser lassen.
:gfm: Hätte ich jetzt auch gesagt, aber wohl dennoch gemacht....

Individuelle Überlastungsschaltungen sind ja doch Deine Spezialität (http://www.skrauss.de/modellbahn/autofuse/index.html ).

Wie wäre es denn mit einem Small Single Fuse als Zusatzplatinchen, was jedes Modul in dieser Weise mit PolyFuse absichert und man z.B. zwischen das Schaltnetzteil 66201 (oder mit Brückengleichrichter an einen vorhandenen Trafo) und ein Modul klemmt? Die für die Booster gedachten Lösungen scheinen mir da überdimensioniert.

MfG
vik


Threadersteller
Stefan Krauss
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#3

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo, vik,

danke.

Wer tatsächlich eine Absicherung haben möchte, kann sich eine Polyfuse einfach ins Kabel löten. Da ist selbst eine Platine schon zu viel. Mein Problembewusstsein an dieser Stelle wäre nicht allzu groß :-)

Grüße
Stefan

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bogobit
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#4

Beitrag von bogobit »

Hallo Stefan,

Wenn dich die Neugier packt, kannst du dann bitte mal ein paar Experimente machen?
Du hast folgenden Aufbau vor dir:
Stefan Krauss hat geschrieben: Bild
1. wenn du jetzt rechts die UVE weglässt, und rechts am m84 die Digitalspannung an B/0 anschließt, dann kannst du ja alle Decoder (m83 links, m84 rechts) ansteuern. Stimmts? Über B/0 kommt sowohl Energie, als auch Information.
2. wenn du aber nur links am m83 die Digitalspannung an B/0 anschließt, dann geht nichts. Stimmts? Energie und Information kann nur von rechts kommen.
3. wenn du jetzt rechts die UVE angesteckt hast, aber kein Netzteil o. sonstige Stromquelle an der UVE dran, und in der Mitte am m84 die Digitalspannung an B/0 anschließt, dann kannst du jetzt immer noch - wie bei Test 1 - alle Decoder (m83 links, m84 rechts) ansteuern. Stimmts?
4. wenn du jetzt rechts die UVE angesteckt hast, und eine niedrige Gleichspannung, sagen wir mal 12 V, anschließt, und in der Mitte am m84 die Digitalspannung an B/0 anschließt, dann kannst du jetzt immer noch - wie bei Test 1 - alle Decoder (m83 links, m84 rechts) ansteuern. Stimmts? Haben dann links die Ausgänge vom m83 eher 12 V Spannung (wie von der UVE) oder 18 V Spannung (vom Digitalanschluss am m84)?

Vielleicht liege ich ja mit meinen vorhergesagten Resultaten falsch. Ich habe keine UVE, und kann daher die Experimente nicht machen. Die Ergebnisse würden mich aber schon interessieren.

Herzliche Grüße
Siegfried


3047
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#5

Beitrag von 3047 »

Stefan Krauss hat geschrieben:Hallo!

Inzwischen gibt es ja (endlich) auch die Universalversorgungseinheit (UVE) 60822 zu kaufen, die man laut Märklin für die getrennte Stromversorgung der neuen stationären Dekoder m83 und m84 benötigt. Obwohl die beiden Dekoder m83 und m84 selbst ein Stromversorgungsbuchse mit Hohlstecker haben, wird in der Anleitung immer darauf hingewiesen, dass die separate Stromversorgung nur mit 60822 und dem Stecker-Schaltnetzteil 66361 erfolgen darf.

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Die UVE kommt im gleichen Gehäuse wie m83 und m84 und wird einfach an diese angesteckt. Sie kann mehrere m83/m84 versorgen, die in einer Reihe aneinander gesteckt werden können. An der Seite kommt in die Hohlbuchse der Stecker des Netzteils 66361, das maximal 2 A liefert (bei 18 V, also 36 VA). Neben m83/m84 kann auch ein k83 versorgt werden, das wird an die entsprechenden Klemmen (3 Anschlüsse) angeschlossen. An die andere Klemme (2 Anschlüsse) kommt die Digitalspannung, also das Schienensignal. In dieser Konstellation wird das Schienensignal nicht weiter belastet, es wird lediglich die Digitalinformation entnommen. Die eigentliche Versorgung geschieht ja über das Netzteil. Das Digitalsignal wird ebenfalls über die Steckverbindungen zwischen den Modulen weitergeleitet, so dass man es nur einmal an der UVE anschließen muss.

Was ist nun drin in der UVE 60822? Nicht sehr viel, wie man sieht:

Bild
Bild

Die Schaltung arbeitet rein passiv und beschränkt sich darauf, die vom Netzteil kommende Spannung über ein paar Kondensatoren und die Drossel (das rote Bauteil in der Mitte) zu filtern, den maximalen Stromfluss über eine selbstrückstellende Sicherung ("Polyfuse", das gelbe Bauteil) zu begrenzen und an die Stecker rechts und links weiterzugeben.

Das Netzteil gibt maximal 2 A her, die Sicherung begrenzt auf nominal 1,85 A Dauerstrom. Das dürfte im Normalfall für ein paar m83/m84 reichen. Wie weit das reicht, hängt aber natürlich von der Anwendung ab und insbesondere davon, was am m83 angeschlossen ist (das m84 enthält ja Relais und schaltet daher nur externe Ströme durch). Bei Überlast spricht die Polyfuse an, was mit einer roten LED angezeigt wird. Praktisch ist auch die grüne Betriebs-LED.

Auf der Platine sind zwei Bauteile nicht bestückt: Ein Brückengleichrichter Br1 und die Klemme K2. Dieser Schaltungsteil ist offensichtlich für eine alternative Speisung aus einer Wechselspannung (Trafo) gedacht. Würde man diese beiden bestücken, könnte man an der Klemme K2 eine Wechselspannung statt des Schaltnetzteils 66361 anschließen. Aber Achtung: Man muss dann genau auf die Maximalspannung achten. Hier sollte man genau wissen, was man tut. Vorgesehen hat es Märklin ja dann doch nicht. In dem Fall kann man übrigens auch an beide Seiten Dekoder anstecken.

So weit, so klar. Und gut. Aber auch teuer. Stellt sich die Frage, ob man die UVE denn wirklich braucht?

Märklin sagt ja und muss das auch. Denn die Filterung ist wichtig für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Angenommen, man sähe das nicht ganz so eng. Kann man dann nicht einfach die Dekoder m83/m84 direkt mit einem Schaltnetzteil 66361 versorgen, die Anschlüsse sind ja da? So, wie es sich darstellt, geht das praktisch schon. Man kann sogar mehrere Dekoder nebeneinander stecken und von einem Netzteil aus versorgen.
Was verloren geht, ist neben der Filterung die Absicherung. Im Kurzschlussfall könnte somit ein großer Strom über die Module fließen und diese zerstören. Also besser lassen.

Grüße
Stefan
Hallo
ich meine, dass diese Konstellation wie hier vorgeführt doch bei nur sehr wenigen Anlagen vorkommt. Ich zum Beispiel platziere meine Dekoder dort wo die Verbraucher zu schalten sind, also dezentral. Entweder bräuchte ich jetzt verschieden lange serielle Verbindungskabel um die Dekoder untereinander zu verbinden, oder ich müsste für jeden Dekoder sowohl ein Netzteil als auch eine Entstöreinheit dazukaufen. Das macht noch weniger Sinn.

Da würde es doch noch mehr Sinn machen einen Booster für eine zusätzliche Stromversorgung vorzusehen und hier eine Ringleitung zu legen die dann alle Dekoder mit den dazugehörigen Verbrauchern versorgt. Derzeit reicht mir dazu noch der Programmierausgang der CS2 (60215). sollte der mal nicht ausreichen, würde ich einen Booster mit einem vorhandenen Trafo versorgen, da reichen ja auch 52VA oder die 60VA von vorhanden älteren Trafos.

Mir ist aber auch nicht klar, warum der Programmierausgang als Versorgungseinheit nicht ausreichen sollte. Bis jetzt reichten mir die 1,2A die das Programmiergleis liefert. Wäre mal interessant zu wissen wie hoch die Eigenverbrauchsströme der K83 /M83 Dekoder sind. Da ja aber auch immer nur ein Schaltvorgang durchgeführt wird wird auch der Schaltstrom selbst nicht mehr als die 1,2 A benötigen, sofern diese noch zur Verfügung stehen. Wie gesagt abzüglich der Verbräuche der Dekoder selbst.
kollegiale Grüße

Gustav

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behbeh
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#6

Beitrag von behbeh »

Hallo Stefan,
schöner Beitrag. Gibt es auch einen Schaltplan dazu oder darf man sowas hier nicht preisgeben?
Kenn mich nicht aus mit den rechtlichen Gegebenheiten und bin da heute auch vorsichtig geworden....
Im Schaltung aufnehmen aus Platinenvorlagen bin ich allerdings gut(behaupte ich mal). Also wenn es gewünscht wird...
Das Märklin einen 9 poligen Sub-D Stecker/Kupplung verwendet macht das "Nachbauen" und anschliessen von eigenen Schaltungen einfach :D
Gruß aus dem Münsterland
Bernd Bömer

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WeSaWz
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#7

Beitrag von WeSaWz »

Hallo.
Irgendwie kommt mir das mit der Universalversorgungseinheit 60822 nicht ganz durchdacht vor. Wenn ich zb. verschiedene Decoder an unterschiedlichen Stellen platziere müßte ich doch laut Märklin überal die 60822 inkl.Netzteil verbauen. Das ist doch die volle verschwendung!?
Ein Kabel zur Verbindung einzelner Decoder habe ich nicht gefunden. Ist wohl nicht vorgesehen oder soll aus welchen Gründen auch immer vieleicht auch nicht gemacht werden?? Da ist es wohl besser den Bahnstrom zu nehmen und gegebenfalls einen Booster einzusetzen, oder?
LG Werner
LG. Werner


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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#8

Beitrag von ModellbahnFreakH0 »

Die Anschlüsse der Decoder heißen D-SUB9. Diese kann man bei z.B. Reichelt bestellen, und sich eigene Verlängerungskabel basteln.
Grüßle aus Baden,
Lars
Aktuell im Aw Lummerland:
Jubiläumspackung 3300- Digitalisierung
V200- Reparatur nach div. Schäden
BR01- Lichtwechsel
ICE1- Reparatur und evtl. nötiger Decodetausch

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WeSaWz
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#9

Beitrag von WeSaWz »

Ja, ok das würde gehen. Ist wie ein VGA Kabel oder?

Aber wenn ich dann gleich einen Booster verbaue erspare ich mir die Versorgungseinheit, Kabel, Netzteil..usw...
Ist dann wieder eine persönliche Entscheidung würde ich meinen.
Mal sehen :roll:

LG. Werner
LG. Werner


pfy
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#10

Beitrag von pfy »

WeSaWz hat geschrieben:
Mo 30. Dez 2019, 17:40
Ja, ok das würde gehen. Ist wie ein VGA Kabel oder?
Aeh, nein. VGA hat 15 pins, Du brauchst das normale 9-polige.

Da gibt es Stecker, Buchsen, Kappen, Griffhuelsen etc aus denen Du Dir Kabelenden bauen kannst, wie Du sie genau brauchst.

HTH,

Joerg

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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#11

Beitrag von WeSaWz »

AH, ja genau sorry. Das waren dann die alten "Joystick oder Mauskabel :-)" RS-232 .. die würden dan gehen.
Oder eben selbst machen.

Lg.
LG. Werner


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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#12

Beitrag von Zille1976 »

ModellbahnFreakH0 hat geschrieben:
Mo 30. Dez 2019, 01:13
Die Anschlüsse der Decoder heißen D-SUB9. Diese kann man bei z.B. Reichelt bestellen, und sich eigene Verlängerungskabel basteln.
Kann man, muss man aber nicht. Könnten unvorhergesehene Nebeneffekte auftreten. Daher weiß die Anleitung des m83:
Mit den seitlichen Steckkontakten können mehrere Decoder m83/m84 zusammengesteckt werden. Es dürfen hierzu keine Verlängerungs- oder Verbindungskabel verwendet werden.
Alle 60 Sekunden vergeht in Afrika eine Minute!

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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#13

Beitrag von WeSaWz »

Da fragt man sich schon, können da Probleme entstehen oder wollen die einfach mehr verkaufen?
LG. Werner

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behbeh
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Re: Innenleben Universalversorgungseinheit 60822

#14

Beitrag von behbeh »

Hallo,
also im Prinzip ist so eine Modelleisenbahn schon ein schöner Sender mit seinen Gleisen. ABER. Die Frequenz ist so niedrig, da kommt man nicht weit mit, da muss man schon wie die U-Boot Sender an der Küste (ca.20 khz) viel viel Power machen.(über 100KW). Wenn man also 5 Booster mit 5 Amp hat und 20V sind das 500W. maximale Leistung.
Die Frequenz der Modelleisenbahn liegt auch ungefähr in diesem Spectrum, wenn man nun alles macht was man machen kann gegen solche Störquellen tun kann ist das doch ok, nur die wenigsten werden es merken. Märklin als Hersteller muss sich an die geltenen Vorschrfiten halten was mit so einem System auch bestimmt nicht einfach ist. So what...
Gruss Bernd und guten Rutsch.

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