Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

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ucdfo
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Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#1

Beitrag von ucdfo » Fr 30. Mai 2014, 18:17

Hallo Leute!
In irgendeinem Thread hatte vor kurzen jemand den Getriebeumbau beim
Piko Vectron beschrieben. Er hatte allerdings
eingängige Schnecken mit den passenden Maßen zum Austausch
der von Piko verbauten zweigängigen in der Bastelkiste.
Da in diesem Beitrag vermutet wurde, dass die alten
Roco-Schnecken mit Modul 0,4 ebenfalls passen könnten, habe ich mich heute an den Umbau gewagt.
Ich hatte noch von einer uralten Roco E 18 die Getriebe und habe von dort die Schnecken
samt Welle, den Wellenlagern und den 2 Beilegscheiben ausgebaut.
Beim Vectron nun zunächst das Gehäuse abnehmen, Kabel der Radschleifer und Motorkabel von der Platine ablöten,
Platine abschrauben und vom Rahmen entfernen.
Zum Lösen der Drehgestelle muß man die nun sichtbare Plastikklammer auf den Getriebeblöcken aufspreizen und mit
der Pinzette nach oben rausnehmen.

Getriebeklammer
Bild
Jetzt lässt sich das Drehgestell leicht nach unten rausnehmen.

Wichtig !!! Beide Trittstufen an den Drehgestellblenden sind Steckteile – unbedingt rausziehen.
Dann werden die Drehgestellblenden durch Spreizen entfernt.
Den Getriebedeckel kann man durch Lösen der beiden Rastnasen
vom Getriebeblock abnehmen. Die Schnecke ist jetzt leicht auszubauen.

Geöffneter Getriebeblock
Bild

Wenn man jetzt die beiden Schnecken vergleicht, sieht man,
dass der Durchmesser der Welle bei Roco größer ist (2mm).
Das bedeutet, die Rocoschnecke muß auf Ihrer Welle bleiben.
Weiterhin ist zu erkennen, dass die Piko-Schnecke etwas länger
ist – die neue Schnecke hätte also zuviel Spiel. Das kann man aber leicht ändern, indem die Beilegscheiben von der
Piko-Achse hinter das linke Wellenlager der roten Schnecke gesteckt
werden. Dadurch bekommt die eingängige Schnecke im Getriebeblock außerdem noch die richtige Lage. Man muß hier
austesten, ob man eine oder beide Beilegscheiben nutzen muß.

Schneckenvergleich
Bild

Da die Roco-Schnecke einen um ca. 0,015mm größeren Durchmesser
hat, muß man etwas Material am Getriebeblock abtragen. Da ich
keinen Staub ins Getriebe bringen wollte, habe ich dazu vorsichtig ein kleines Bastelmesser statt einer Feile benutzt.

Geöffnetes Getriebe mit Markierung
Bild
Man trägt soviel Material ab, bis Schneckenzahnrad und Schnecke genügend Spiel haben.

Roco-Schnecke eingebaut
Bild

Jetzt muß die Schneckenwelle mit dem Dremel gekürzt werden.
Bevor die Kardanlagerschalen aufgepresst werden können, muß
man sie mit einem Bohrer auf 1,8mm aufbohren – natürlich mit
einem Stiftenklöbchen. Die Schale muß ziemlich dicht an das
Wellenlager aufgepresst werden.

Vor dem Aufsetzten des Getriebedeckels müssen auch hier noch
zwei Stege weggeschnitten werden.

Vorher
Getriebedeckel
Bild
Nachher
Steg entfernt
Bild

Jetzt kann der Getriebedeckel wieder aufgesetzt werden und die
Schnecke müsste sich leicht mit der Hand drehen lassen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen und Anlöten.

Vorsicht beim Wiederanstecken der Trittstufen an den Dehgestellblenden,die sind leicht abzubrechen.
Bei der Probefahrt habe ich mit dem Tachowagen nach dem Getriebeumbau noch eine Geschwindigkeit vom 136Kmh gemessen,
wobei ein Lenz-Standard plus-Decoder eingebaut ist. Bis zu
Fahrstufe 3 sieht man jetzt kaum, dass der Vectron fährt.
Einen Zugkrafttest habe ich nicht mehr gemacht, weil ich auf
meiner Anlage niemals so lange Züge fahren könnte, wie der Vectron jetzt wegzieht.
Für den Umbau des ersten Drehgestells habe ich, wegen des vielen Überlegens und Ausprobierens, noch ca. 2 Stunden gebraucht.
Das zweite Drehgestell war dann schon nach 20 Minuten betriebsbereit.

Viel Spaß beim Umbauen wünscht
Heinz aus Bochum
Zuletzt geändert von ucdfo am Mo 16. Mai 2016, 16:56, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#2

Beitrag von WSK » Fr 30. Mai 2014, 19:02

Hallo Heinz,
was hast du nun konkret durch diesen Umbau erreicht?
Gruß
Wolfgang


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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#3

Beitrag von ucdfo » Fr 30. Mai 2014, 19:32

Hallo Wolfgang!
Ganz einfach : Ich habe jetzt eine Güterzuglok mit hervorragenden Langsamfahreigenschaften!
Ich mag es einfach nicht, wenn meine Güterzugloks den ICE spielend leicht überholen können.
Und das Herunterregeln per Decoder ist immer nur eine Krücke. Ich habe bei dem Vectron mit
Lopi 3.0, Lopi 4.0 und einem Zimo-Decoder, den mir ein Freung zum Testen geliehen hatte, versucht,
der Lok vernünftiges Laufverhalten beizubringen, aber ich konnte mit allen möglichen Einstellungen im
unteren Geschwindigkeitsbereich beim Übergang von einer Fahrtstufe zur anderen immer ein Ruckeln beobachten.
Nach dem Getriebeumbau reicht ein einfacher Standard plus völlig aus, um den Vectron gleiten zu lassen.
Ganz davon abgesehen, daß der Motor sein Drehmoment jetzt besser entwickeln kann.
Ich habe durch Schneckentausch schon viele andere Fahrzeuge für meine Zwecke gebändigt. Der Extremfall
war der Trix ICE 3. Der kann jetzt nach ganz einfacher Umrüstung mit 2 Fleischmann-Schnecken immer noch
200Kmh fahren, aber ich habe dafür nicht die passende Anlage. Außerdem bricht jetzt das Tempo auf Steigungen
nicht mehr ein. Da war zu Anfang auch mit Lastregelung nichts zu machen.
Viele Grüße
Heinz
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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#4

Beitrag von rhb651 » Fr 30. Mai 2014, 20:51

Allegra Heinz,
danke für die ausführliche Beschreibung!
Viele Grüße,
Achim
rhb651


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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#5

Beitrag von Kugellager » Fr 30. Mai 2014, 20:53

Was ist denn bitte der Unterschied zwischen einer ein- und zweihändigen Schnecke und wieso setzt die eingängige die Geschwindigkeit runter?
Gruß Alexander

"Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der sagt:" das mache ich schon 20 Jahre so", man kann eine Sache auch 20 Jahre falsch machen."
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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#6

Beitrag von rhb651 » Fr 30. Mai 2014, 20:56

Hallo Alex,
ich kenne nur eingängige und mehrgängige Schnecken
http://de.wikipedia.org/wiki/Schneckengetriebe
Viele Grüße,
Achim
rhb651


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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#7

Beitrag von ucdfo » Fr 30. Mai 2014, 21:14

Hallo Alexander!
Eine eingängige Schnecke bewegt das Schneckenzahnrad pro Umdrehung um einen Zahn weiter.
Die zweigängige bewegt das Schneckenzahnrad pro Umdrehung um zwei Zähne weiter.
Bei Roco nutzt man diese Tatsache bei vielen Modellen aus, indem die Wechselstrommodelle
oftmals eine zweigängige Schnecke nebst passendem Schneckenzahnrad im Getriebe enthalten.
Diese beiden Getriebeteile waren früher gelb.
Die entsprechenden 2-Leiter-= - Modelle haben dann, bei gleichen Abmessungen des Getriebe-
gehäuses, eine eingängige Schnecke mit Schneckenzahnrad in einem anderen Modul. Hier war
die Fabe rot. Ich habe durch einfachen Tausch der gelben in rote Schnecken meine 185er-Flotte
ca. 40% verlangsamt. Vielleicht kannst Du Dich daran erinnern, daß Roco vor Jahren den
niederländisch-schweizerischen TEE-Triebzug auf den Markt brachte. Bei diesem Modell häuften sich die
Beschwerden der Kunden, daß der Zug nicht einmal die vorbildgerechte Endgeschwindigkeit erreichte.
Damals hat Roco die roten Getriebe gegen die gelben ausgetauscht und der Zug fuhr danach schnell
genug.
Gruß
Heinz
Zuletzt geändert von ucdfo am Di 17. Mai 2016, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#8

Beitrag von Kugellager » Sa 31. Mai 2014, 05:46

Danke für die Erklärung.
Gruß Alexander

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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#9

Beitrag von WSK » Sa 31. Mai 2014, 16:52

Hallo Heinz,
habe eben Deine Erklärungen zum Getriebeumbau gelesen.
Besten Dank für Deine sehr ausführlichen Erklärungen, vielleicht ist dies auch ein Ansporn für mich.
Schönes Wochenende
viele Grüße
Wolfgang


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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#10

Beitrag von Batschi » Fr 17. Okt 2014, 18:30

Nach dem Kauf und Inbetriebnahme der Piko Vectron war ich mit der abnormalen Höchstgeschwindigkeit alles andere als zufrieden. Die elektronische Drosselung mittels eines Dekoders war zwar möglich (auch im analogen Betrieb), hat sich aber mit meinem Blocksystem nicht vertragen.
Ich habe nun diesen Umbauvorschlag gefunden und sofort in die Tat umgesetzt. Mit dem Ergebnis bin ich voll zufrieden. Die Zugkraft ist nun mit hoher Motordrehzahl sehr gut.
Danke für die detailierte Umbaubeschreibung.
Liebe Grüße
Batschi
Meine Anlage Michelhausen:
viewtopic.php?f=64&t=160361

Die derzeitige Auftragsarbeit Modulanlage H0e:
viewtopic.php?f=172&t=152207


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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#11

Beitrag von Batschi » Sa 25. Okt 2014, 15:46

Hallo Stummianer!

In Ergänzung zur Umbauanleitung von User ucdfo kann ich über eine Vereinfachung berichten. Der Schneckensatz (Art.Nr. 112921 ex 86873 bzw. 89830; €7,60) der Roco ÖBB 1020 bzw. DB E94 passt in das Vectron Gehäuse ohne Berabeitung desselben. Es müssen lediglich die Schneckenachsen gekürzt und die Bohrung der Kardanschalen angepasst werden. Als Beilagscheiben links und rechts der Schnecke habe ich in Ermangelung passender Beilagscheiben, zwei Stückchen einer ausgedienten Kugelschreibermine verwendet.

Für geübte Bastler bietet Roco die Schnecke M04/Z=1 auch einzel an (Art.Nr.86703; € 1,40).

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, kann die Lok noch mit Stromabnehmern eines Taurus (Art.Nr. 85353) und Bremsschläuchen nochmals verbessert werden.

Ich hoffe, die Vereinfachung kann Ansporn für den einen oder anderen Modellbahner sein. Viel Spaß beim Umbau, der so in kurzer Zeit bewerkstelligt werden kann.

Liebe Grüße
Batschi

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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#12

Beitrag von ucdfo » So 7. Jun 2015, 21:27

Hallo Batschi!
Wollte mich nach einiger Zeit mal wieder melden!
Ich habe inzwischen 2 neue Vectron-Maschinen in meinen Fuhrpark aufgenommen.
Neben dem schwarzen MRCE-Vectron seit neuestem auch den farbenfrohen Cargoserv. Den
wollte ich eigentlich schon immer als Taurus haben, aber das hat sich aus preislichen Gründen
nie ergeben. Ich finde dem Vectron steht die Cargoserv-Lackierung sogar noch etwas besser.
Ich habe mir dann letzte Woche für den Getriebeumbau von APC sechs Schnecken für die BR 194 , wie damals von Dir
vorgeschlagen ,kommen lassen. 6 Schnecken deshalb, weil ich mir von Piko auch noch
den ELL-Vectron vorbestellt habe. Ich habe den Umbauvorgang noch dahingehend abgewandelt, daß ich jetzt
die Schneckenlagerschalen von Piko beibehalte, sie aber wegen des größeren Achsdurchmessers mit einem 2,1mm Bohrer
auf die nötige Weite bringe. Diese Achslager sitzen dann im Piko-Getrieberahmen natürlich ohne Anpassungen sehr genau.
Als Beilagscheiben habe ich anstelle von Kugelschreiberminen selbstgefertigte Scheiben aus 1,5 und 0,5 mm Platinenmaterial
benutzt. Das Auseinanderbauen der Lok und das Ablöten der Anschlüsse dauerte beim dritten Umbau schon länger
als der eigentliche Schneckenwechsel. War ein guter Tip mit der Roco-Schnecke der 194.
Ich habe übrigens inzwischen auch eine eingängige Austauschschnecke für die Piko 189- und Taurusmodelle gefunden.
Damit habe ich jetzt meinem WLB-Taurus ein wesentlich besseres Fahrverhalten beigebracht. Bei diesem Umbau kann man sogar
die ursprüngliche Schneckenwelle mit 2mm Durchmesser weiterverwenden. Mit dieser Schnecke kann man übrigens auch den
Rocomodellen mit zweigängigen Schneckengetrieben (186 und 146.2) eine vernünftige Endgeschwindigkeit beibringen,
ohne daß man den Getriebeblock überhaupt auseinanderbauen muß. Falls Du an sowas Interesse hast, beschreibe ich Dir
mal diesen Umbau und sende Dir den Link zum Verkäufer der Ersatzschnecken zu. Die sind übrigens auch preislich, mit
0,23€ pro Stück plus Porto, eine gute Alternative. Und der Umbau ist sogar reversibel!
Viele Grüße aus Bochum
Heinz
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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#13

Beitrag von MpC_ler » Mo 16. Mai 2016, 09:25

Hallo Leute,

für einen Umbau suche ich diese Piko Schnecken ( vom Vectron). Weiß jemand die Piko Ersatzteil Nr. ?
habe mehrfach bei Go... gesucht, jedoch nichts gefunden.
Oder hat jemand 2 Stück zu verkaufen ?

für Eure Mühe , vielen Dank
Gruß Günter
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Re: Piko Vectron - Schnecken

#14

Beitrag von ucdfo » Mo 16. Mai 2016, 10:09

Hallo Günter!
Ich habe hier einen Piko MGW-Vectron liegen, der nächste Wochen eine Getriebeänderung auf eine eingängige Schnecke erhalten soll. Wenn Du etwas warten kannst, schicke ich sie Dir zu. Du kannst mir ja eine PN schicken.
Viele Grüße aus Bochum
Heinz
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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#15

Beitrag von pit47 » Fr 13. Okt 2017, 14:27

Wechsle gerade am Vectron (analog 59970) den Radsatz.Habe soweit alles entfernt und die Drehgestelle mit dem Getriebekästen nach unten heraus genommen.
Frage, wie trenne ich die beiden Bauteile und wo setze ich zum Spreizen an?
Alle Versuche vergeblich bis jetzt.
Habe Angst das der Gestellrahmen bricht.

Vielen Dank für einen Tip :D

Habs doch noch geschafft, an der Stirnseite vorsichtig die Nase eingedrückt und ... das wars


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Re: Piko Vectron - Getriebeumbau auf eingängige Schnecke

#16

Beitrag von ke60 » Do 26. Jul 2018, 11:49

Hallo zusammen,
einmal vielen Dank an alle die an dieser Stelle zum Umbau des Piko-Getriebes ihre Erfahrungen für alle zur Verfügung gestellt haben.
Dies hat mich auf die Idee gebracht eines meiner Modelle (Piko 59413 Wiebe G1700BB), mit dessen Laufeigenschaften ich nicht sehr zufrieden war, genauer zu untersuchen.
Ich habe festgestellt, dass die ROCO-Schnecke 086703 auch hier perfekt passt. Ich habe die Schnecke auf eine 2mm Achse aufgezogen und sie mit passenden Beilagscheiben mittig über dem Zahnrad justiert. Es wurden die originalen Lager verwendet. Anpassungen am Getriebegehäuse waren nicht notwendig.
Die Laufeigenschaften haben sich sehr positiv verändert. Besonders im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich hat das Fahrverhalten stark gewonnen. Die niedrigere Endgeschwindigkeit macht mir bei dieser Gleisbaulok keine Probleme.
Ich hoffe, meine Umbauerfahrungen helfen weiter.
BG
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