Mit der Feldbahn ins Moor

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GSB
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#101

Beitrag von GSB »

Guten Morgen Gunther & Bertram,

der Kranwagen sieht echt gut aus :gfm:

Von Busch gab's da doch auch mal einen, aber der ist wohl nicht so filigran...? :roll:

Der verfallene Feldbahn-Lokschuppen wartet bei mir auch für das Torfwerk. :wink:

Gruß Matthias
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Callmax
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#102

Beitrag von Callmax »

Hallo Gunther & Feldbahn Freunde,

ich verfolge den Bericht von Anfang an und habe auch schon wegen ein paar Fragen Kontakt mit Gunther aufgenommen. Zu meinen digital Fragen konnte mir Gunther aber noch nichts sagen, da überlegt er auch noch. Meiner einer will nur zwei Gmeiner Loks umrüsten mit Tramfabriek Motor 12 Volt, dazu brauche ich auch Kondensatoren ( welche ?? ). Decoder von Tram ? oder anderen. Die Steuerung würde ich eine älteren Lokmaus mit Station von Roco nehmen, reicht aus. Günstig und gut!! Oder vielleicht von Piko??
Digitalzentrale und Fahrregler sollen nicht viel Kosten. Selbstbau würde ich auch machen, finde aber nicht das richtige :?
Habt ihr Vorschläge??

Gruß Callmax


A.Tammen
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#103

Beitrag von A.Tammen »

Moin Callmax,
ich habe einen SB Motor und einen Döhler und Haas Decoder genommen. Gesteuert wurde mit Rocco Maus 2. Natürlich geht auch der Motor von Tramfabrik. Musst nur diesen Forum durchsuchen, da steht alles.
Netten Gruß
Artur

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KlausZ
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#104

Beitrag von KlausZ »

Hallo Callmax,

da auf der Abbildung bei Tramfabriek kein Kondensator zu sehen ist, habe ich den auch weg gelassen.
Decoder habe ich noch keinen verbaut, nach meinen guten Erfahrungen mit Doehler & Haass werde ich wohl auch einen von denen verbauen.
Einfache Digitalsteuerung ist die Roco/Fleischmann Multimaus mit Verstärker, die gibt es aus Startpackungen oder gebraucht schon deutlich unter 100€ und damit kannst Du programmieren, fahren und schalten.

Viel Erfolg
Klaus


Claus60
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#105

Beitrag von Claus60 »

Hallo.
Eine Lokmaus 2 würde ich heute nicht mehr anschaffen. Für (nahezu) das gleiche Geld bekommt man immer auch eine Multimaus, die dann doch viel mehr bietet. Es lohnt sich aber generell, die Augen immer offen zu haben. Ich habe letztes Jahr in einem großen Modellbahnladen eine gebrauchte aber voll funktionsfähige Roco z21start erstanden, mit Netzteil und Freischaltung. Und das für sage und schreibe 19,95€... Die Freischaltung alleine kostet sonst schon 35€. Die z21 ist eine wirklich vollwertige Zentrale, mit der man nicht nur programmieren sondern im Gegensatz zum "herkömmlichen" Multimaus- Verstärker auch Decoder auslesen kann. Damit wird das Programmieren noch mal einfacher. Dank der Netzwerk Anbindung (nach der Freischaltung) lässt sich auch so ziemlich jede PC Software verwenden (z.B. das kostenlose JMRI Decoder Pro) und natürlich die komplette z21 Software Palette. Da ich bereits 2 Multimäuse und eine Lokmaus 2 besitze, ergibt das Ganze ein sehr modernes und funktionales Digitalsystem für ganz schmales Geld... Eigentlich viel zu schade, um damit nur Weichen, Beleuchtung und die Drehscheibe zu steuern. Gefahren wird hier ja mit RC Steuerung und Akku. Aber was solls, bei dem Preis konnte ich nicht widerstehen.
Danke fürs Lesen, Claus

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A.Tammen
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#106

Beitrag von A.Tammen »

Moin Claus,
da kann mann Dich zu Deinem kauf nur gratulieren. Soviel Glück hat man nicht alle Tage.
Netten Gruß
Artur


Claus60
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#107

Beitrag von Claus60 »

Also die hatten seinerzeit noch eine zweite z21Start für das gleiche Geld vorrätig. Wobei ich aber nicht weiß, ob die auch freigeschaltet war oder nicht. Also ganz so selten scheint das doch nicht zu sein... Bei eBay bekommt man sowas natürlich nicht, weil dort viel zu viele Leute rein schauen. Aber in einem Laden kann sowas schon mal vorkommen...
Danke fürs Lesen, Claus

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Orber Bimmel
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#108

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo zusammen,

@Claus:

für das Geld hätte ich eine z21start auch genommen. Muss ich meinen Moba-Händler in Ffm-Bornheim mal fragen, ob er die von Zeit zu Zeit auch mal reinbekommt und was die dann bei ihm kosten.


Nach dem Umbau der Busch-Feldbahnloks auf 12 Volt will ich sie auf jeden Fall auch noch digitalisieren. Konkret habe ich mir dazu allerdings noch keine Gedanken gemacht, wie ich das angehen werde. Wenn es soweit ist, werde ich dabei das Rad sicherlich nicht neu erfinden und werde anhand mehrerer guter Beiträge aus diesem Forum das Thema angehen.

Die Digitalisierung der Loks ist zwar fest vorgesehen, wird aber nach meiner derzeitigen Planung noch etwas warten müssen, da ich demnächst mit dem Bau des zweiten Teils der Feldbahnanlage beginnen möchte. Im Moment muss ich mich erst mal noch mit den analogen Betriebsmöglichkeiten begnügen. Im Vergleich zu dem bisherigen "Vor-Stopp-Zurück-Stopp-..." mit nur einer Geschwindigkeitsstufe ist das aber auch schon ein ganz erheblicher Fortschritt.






Bild20200118_145219 by Gunther R., auf Flickr



Bild20200118_145450 by Gunther R., auf Flickr


Grüße aus Hessen

Gunther


Claus60
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#109

Beitrag von Claus60 »

Also eines muss man den Leuten bei Busch schon lassen... Dank dem Magneten laufen die winzigen Dinger extrem gut. Ich kenne von früher noch das Gezappel der Miniclub Fahrzeuge und deren unglaubliche Geschwindigkeiten, bei denen sogar die Formel 1 neidisch wird... Das was Busch da abgeliefert hat, ist eine ganz andere Liga...

Mit dem Tramfabriek Motor ab Werk wäre das Ganze wohl nahezu "perfekt", bedenkt man die Winzigkeit der Fahrzeuge.
Danke fürs Lesen, Claus

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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#110

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo Matthias,

der alte Lokschuppen von Busch ist wirklich sehr schön. War mein erster Laser-Cut-Bausatz und ich kann ihn nur empfehlen. Den anderen Schuppen würde ich allerdings am liebsten gegen ein feiner detaillliertes Modell eines Wellblechschuppens ersetzen. Bei einer ersten Suche im Netz nach einer Alternative bin ich noch nicht fündig geworden. Habe aber auch nicht sehr intensiv gesucht, das ganze ist nicht so dringlich. Im Moment plane ich den zweiten Teil der Anlage und am kommenden Samstag solls mit einem Besuch im Baumarkt losgehen.


Hallo Claus,

ja, das wäre prima, wenn Busch die Loks wahlweise auch mit 12-Volt-Motoren anbieten würde. Bei den Materialkosten würde das sicherlich kaum einen Unterschied für den Hersteller bedeuten, könnte aber in der Summe zum Verkauf des einen oder anderen Modells mehr führen. Aber vielleicht ist der Markt zu klein für zwei verschiedene Systeme, die Busch-Frauen und -Männer werden das wahrscheinlich schon durchkalkuliert haben.


Freundliche Grüße

Gunther

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pollotrain
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#111

Beitrag von pollotrain »

Moin Gunther :wink: ,

was muß ich da lesen :?: zweiten Teil :?: hab ich was verpaßt :?:
Toll das Deine Geschichte, bzw. Deine Bahn sich erweitert, :gfm: :!:
Gibt es schon eine "Bauzeichnung" :?: Ich bin gespannt und bleibe dran :fool:
Gruß Thomas 8)

GKB
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#112

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo Thomas,

ja, es geht weiter zum anderen Streckenende. Hier ist eine Kehrschleife im Torfabbaugebiet vorgesehen. Insgesamt wird die Anlage dann ein Ausmaß von 2,40 m x 0,50 m haben. Meinen Plan für den zweiten Teil habe ich mal grob skizziert:

BildSkizze 2. Teil by Gunther R., auf Flickr

Gruß

Gunther

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Chio
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#113

Beitrag von Chio »

Hallo!
Ich verfolge das recht aufmerksam mit den neuen Motoren, bin aber nicht so ganz sicher, ob es das wirklich bringt.

Das Hauptproblem ist wohl, dass die Loks eben nur 4 Räder haben, noch dazu sehr kleine; also insgesamt sehr kleine Kontaktfläche. Das ändert sich nicht.
Wenn ich langsam bremsen kann, ist das noch lange keine Garantie, dass ich von dort auch wieder losfahren kann; die Lok bleibt ja dann meistens genau dort stehen, wo das Bakterium auf dem Gleis liegt.

Die 12 Volt - ich weiß nicht: Pulsbreiten ermöglichen ja auch 3 Volt durchschnittlich bei zb 18 Volt Spitze - warum nicht so? Wo lägen da die Nachteile? Angst um den Motor bei Fehlfunktion?

Fernsteuerung mit Akku käme mir auch zielführend vor. Da man dabei ganz unabhängig vom Schienenkontakt ist, kann man da auch vorbildgerecht "wackelige" Gleise verlegen. Ja, man braucht wohl einen RC+Akku-Anhänger dazu, fest verkabelt.

Soweit meine Gedanken. Aber natürlich nicht die Praxis, ich wäre wohl für einen Umbau viel zu ungeschickt.

Grüße aus Wien
Chio
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Orber Bimmel
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#114

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo Chio,

natürlich hast Du recht, die Lok könnte genau an einer ungünstigen Stelle zum stehen kommen, an der gerade kein Kontakt besteht. Aber das, so denke ich, ist eher ein grundsätzliches Problem bei Fahrzeugen mit nur zwei Achsen, unabhängig von Spurweite und Spannung.

Bislang ist es so, dass ich immer bevor ich die Fahrzeuge laufen lasse die Gleise mit einen Reinigungsgummi (Roco) reinige. Im großen und ganzen funktioniert der Bahnbetrieb dann auch ganz gut. Wegen des schlechten Zugangs im Bereich des tunnelartigen Birkenwalds spieße ich dort dazu den Reinigungsklotz von schräg oben an einen Zahnarzthaken auf und drücke ihn dann damit vorwärtsschiebend übers Gleis. Dass die Loks dennoch im Betrieb auch mal einen kleinen Anschuppser benötigen können, kann ich für mich akzeptieren, zumal es bei frisch geputzten Gleisen auch nur ein gelegentliches und kein permanentes Problem ist. Und bei der Busch-Feldbahn komme ich wegen deren Kupplungen ja sowieso nicht umhin, beim An- und Abkuppeln regelmäßig mit der Hand bzw. einer Pinzette in den Betrieb einzugreifen. Eine Busch-Feldbahn zu betreiben hat halt auch seine Besonderheiten.

Bild20200122_200042 by Gunther R., auf Flickr

Das Motiv die Fahrzeuge umzubauen war bei mir, dass ich die Loks mit einem normalen Modellbahntrafo und verschiedenen Geschwindigkeiten stufenlos und nicht nur mit einer Konstantgeschwindigkeit und einem "Ein-Aus" betreiben wollte.


Freundliche Grüße aus Hessen

Gunther

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Chio
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#115

Beitrag von Chio »

Hallo Gunther,
Du hast ja vieles deutlich richtiger gemacht als ich.

Und ich fahre (weil ich ja nur ca 25cm Tiefgang habe) auf Z-FlexGleisen mit Gitarrensaiten, was die Situation bei mir nochmal verschärft. Dazu noch straßenbündig = schwer zu reinigen... Mich zieht es eher Richtung RC, was ich aber wohl nicht zusammenbringe. :(

Mit den Original-Gleisen wirst du sicher allein durch die 12 V eine deutliche Verbesserung spüren, und die Kosten halten sich ja sehr im Rahmen.

Feldbahngrüße
Chio
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Lanz-Franz
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#116

Beitrag von Lanz-Franz »

Hallo Gunther
Orber Bimmel hat geschrieben:
Mo 20. Jan 2020, 21:53
BildSkizze 2. Teil by Gunther R., auf Flickr
Auf den Torfabbau bin ich schon gespannt.
Der Bagger lasst auf einen moderneren, großräumigen Abbau schließen.
Orber Bimmel hat geschrieben:
Mi 22. Jan 2020, 20:19
Das Motiv die Fahrzeuge umzubauen war bei mir, dass ich die Loks mit einem normalen Modellbahntrafo und verschiedenen Geschwindigkeiten stufenlos und nicht nur mit einer Konstantgeschwindigkeit und einem "Ein-Aus" betreiben wollte.
Für bescheidene Ansprüche habe ich einen ausrangierten Handregler von einer alten Carrerabahn genommen.
https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 2&start=25 Ab #28

MfG Werner
mfG Werner -und immer 50mA Reserve imTrafo :D
Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#117

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo Werner,

ich habe mir Deinen Bericht und das Video mit dem Handregler angesehen. Das ist natürlich auch eine beeindruckende und kreative Idee die Geschwindigkeit der Loks zu steuern, das gefällt mir sehr gut. *

Was den Torfabbau angeht, bin ich, offen gesagt, auch ein bischen gespannt, wie das werden wird. Ich habe nur ein einziges qualitativ schlechtes Bild vom Torf-Abbaugebiet gewinnen können. Das habe ich aus einem im Internet gefundenem Foto von einer Info-Tafel über das Rote Moor für Wanderer herausgeschnitten, den Ausschnitt dann vergrößert und entzerrt. Da ich nicht weiß, ob ich mit dem so entstandenen Werk auch ein eigenes Urheberrecht geschaffen habe, will ich es hier nicht einstellen (außer ein Moderator liest mit und gibt sein o.k.). Auf dem Bild ist ein roter O&K-Greifbagger kleineren Typs zu sehen, der sich auf recht schmaler Fläche zwischen einem Lorenzug der Feldbahn und der sogenannten Torfwand befindet, die die Höhe des Baggers um geschätzt etwa ein Drittel überragt. Diese Szene will ich auf dem zweiten Teil der Anlage nachbilden. Ansonsten versuche ich einfach einen stimmigen Eindruck entstehen zu lassen.

Freundliche Grüße aus Hessen

Gunther


*P.S.: mal ´ne saublöde Frage, kann mir mal einer erklären, wie man die Smilies und das "gefällt mir" einfügt?

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Lanz-Franz
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#118

Beitrag von Lanz-Franz »

Hallo Gunther.
Rechts neben dem Texteingabefeld sind normalerweise die Smilies abgebildet. :arrow:
Einfach das gewünschte anklicken.
Es sei denn, sie werden bei dir aus irgendwelchen Gründen nicht angezeigt.
MfG Werner
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#119

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo Werner,

:gfm:

Habs (im zweiten Anlauf :oops: ) kapiert, vielen Dank. :D

Gunther

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Lanz-Franz
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#120

Beitrag von Lanz-Franz »

:hearts: Glückwunsch :)
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Claus60
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#121

Beitrag von Claus60 »

Hallo.
Chio hat geschrieben:
Mi 22. Jan 2020, 23:45
Mich zieht es eher Richtung RC, was ich aber wohl nicht zusammenbringe. :(
Ich denke, das ist für jemand mit gesunden Augen durchaus machbar. Und jemand, der nicht mehr so gut sieht, schafft sich in aller Regel was Größeres als H0f an...
Oberhalb des Antriebs dürften die gut 2 mm Luft bis zum Gehäuse sein, die der Empfänger benötigt. Zumindest wenn ich das an Hand der Fotos richtig abgeschätzt habe. Der Akku muss dann ins Führerhaus. Dort sieht man ihn zwar, aber wenn man ihn anmalt oder die Türen mit "Wärme- Vorhängen" zuhängt, sollte das nicht weiter stören. Falls der Empfänger doch nicht unter die Haube passen sollte, muss er halt auch ins Führerhaus. Das sollte Platz genug bieten... Deswegen wäre es für den Anfang sicher gut, eine Lok mit Führerhaus auszuwählen und kein "Cabrio"... Meiner Ansicht nach dürfte die LKM Ns 2f am besten als Einstieg geeignet sein. Sie scheint das größte Gehäuse zu haben und außerdem hat sie Türen...

Um mal einen Eindruck von der Größe zu haben, hier ist eine zweiachsige Spur N Lok mit RC:
Bild

Es gibt auch ein Video dazu:


Klar, H0f ist noch mal schmaler als N, aber ich denke, die Fahrzeuge selbst müssten eher größer sein. 0f Fahrzeuge sind auch größer als H0 Regelspur, obwohl sie auf "TT" Spurweite fahren. Bei einer Dampflok mag so ein runder Akku gut in den Kessel passen, aber bei einem Feldbahn- Diesel würde ich eher einen flachen Akku nehmen. Außerdem sind die Akkus seit der Zeit noch mal geschrumpft...
Als Empfänger kommt eigentlich nur der DelTang Rx45 in Frage. Der hat einen integrierten Fahrregler (Motor- Anschluss) für 500 mA und kann bis zu 12 Kanäle verwenden. Außerdem unterstützt er "Selecta". Mit Selecta kann man mit einem Sender bis zu 12 Empfänger unabhängig voneinander ansprechen. Der Empfänger arbeitet mit Spannungen von 3 - 6 Volt und hat eine Größe von 9.0 x 9.6 x 2.1 mm. Die aktuelle Firmware- Version V520 unterstützt auch DSMX. Die älteren nur DSM2, was in Europa nicht mehr für Outdoor Betrieb zugelassen ist. Deswegen habe alle halbwegs aktuellen Spectrum- kompatiblen Sender nur noch DSMX Unterstützung. Das ist genau dann wichtig, wenn man den Empfänger mit einem handelsüblichen oder vielleicht sogar vorhandenem Spectrum Sender steuern will. Verwendet man einen der DelTang Sender, spielt das keine Rolle, da diese DSM2 und DSMX unterstützen...

Nachtrag:
Einen Akku, der ins Führerhaus einer H0F Lok passen sollte, bekommt man z.B. auch da, wo man den Empfänger bestellen kann, bei https://www.mikromodellbau.de
(Bin nicht verbandelt mit denen und bekomme auch keine Provision)
Die kleinsten Akkus, die dort vorrätig sind, sind ganze 3 x 10 x 12 mm "groß", also nur wenig größer als der Empfänger. Das dürfte eher etwas für die "Cabrios" sein, denn schon der nächst- größere (6 x 11,5 x 19 mm) hat 2,5 mal so viel Kapazität (75 statt 30 mAh). Beide kosten so um 5€ das Stück und sollten grob geschätzt 30 bis 90 Minuten Fahrzeit pro Akku- Ladung bieten...

Hätte mich auch gewundert, da man heutzutage ja schon "Wiking- Autos" mit RC Steuerung ausrüsten kann:
https://www.ebay.de/itm/Carson-VW-T1-Bu ... 4526922001

Und Autos sind deutlich schwieriger, weil die neben einen Motor für den Antrieb (wie eine Lok eben auch) zusätzlich noch ein Servo für die Lenkung brauchen...
Danke fürs Lesen, Claus

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Momo
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#122

Beitrag von Momo »

Etwas Offtopic :cry:
Moin Gunther,
deine Anlage finde ich als Schmalspurfan schon mal sehr gelungen :gfm:

Ich hatte, auch wegen des Alters und der Augen, früher mal in 0n30, 1:48, gebaut, aber irgendwie kam die Herausforderung es doch noch mal in H0 zu versuchen, aber jetzt noch in H0e....
Es ist nicht einfach, aber mit richtigem eisernem Willen kriegt man es Hin :P

Ich will Dir Deinen Thread nicht zerstören, aber ich habe noch ein paar Worte zum Beitrag von Claus60 zu sagen.

Im Prinzip gebe ich Ihm recht, aber was viele vergessen beim Platzproblem mit RC ist das vorhanden sein von Ladebuchse für den LiPo-Akku und einen Ein/Ausschalter. Das gibt in dem Maßstab wirklich Platzprobleme!
Zumal auch die Verdrahtung mit hauchdünnen Litzen auch Platz fordert und das ganze soll dann ja auch noch zu löten und die Lötstellen möglichst isoliert sein.

Ich habe jetzt selbst im Maßstab H0e eine Liliput U umgerüstet, und bin erstmal bei einem Geisterwagen geblieben.
Mal sehen was sich da in Zukunft noch machen lässt?

Hier mal ein Foto meines Wagens, indem sich die RC-Anlage befindet, alles in H0e!

Ein/Aus Schalter:

Bild

Ladebuchse:

Bild

Mit 380 mAh Akku im Gepäckabteil, der allerdings für mehrere Stunden Fahrbetrieb reichen sollte: :D

Bild

Man beachte die Kabeldicken...

@Claus60: Vielleicht sollten wir mal einen RC Thread unter Elektrik/Elektronic eröffnen., bin gerne dabei :sabber:

Gruß Dieter

@ Gunther, wenn Dir mein Beitrag widerspricht, sag bescheid, ich lösche ihn sofort! :ban:

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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#123

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo Dieter,

natürlich kannst Du Deinen Beitrag stehen lassen. Durch Claus habe ich das erste mal von RC gehört und finde das Thema als technisch interessierter Mensch durchaus auch interessant. Mein Motiv zu dem Thread war schwerpunktmäßig den Bau einer Busch-Feldbahn-Anlage vorzustellen und da kann es durchaus auch mal Inhalte geben, die das eigentliche Thema vielleicht nur am Rande berühren. Fachlich kann ich zu RC nichts beitragen und kann nur vom Bau der Feldbahn-Anlage weiterberichten. Für diejenigen, die sich vorrangig und intensiv mit RC befassen wollen, so denke ich, wäre ein eigener Thread sicherlich ein guter Weg.

Liebe Grüße aus Frankfurt

Gunther


Bertyk
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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#124

Beitrag von Bertyk »

Moin allerseits!

Ich bin ja ein grundsätzlich positiv denkender Mensch und Modelleisenbahner und ein Vertreter des „anything goes“. Aber dass man Funkempfänger inkl. Antenne, Lipo-Akku, Ladesteckdose und noch einen Ein- und Ausschalter in einer Busch-Feldbahnlok sinnvoll unterbringen kann, wage ich zu bezweifeln. Das erinnert mich an die Diskussion hier im Forum vor einiger Zeit, die Kipploren von Busch automatisch zu entladen...

Bei den H0e-Loks z.B. von Minitrains ist das etwas Anderes. Obwohl auch dort wenig Platz vorhanden ist, ist der Umbau auf RC-Steuerung (zumindest bei einigen Loks) durchaus möglich. Waldbahner Gerd hat das schon vor geraumer Zeit vorgemacht. Bei Interesse müsst Ihr mal im Internet oder ggf. auch hier im Forum suchen.
Zuletzt geändert von Bertyk am Mi 12. Feb 2020, 00:08, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß ins Stummiland!
Bertram
TT-Kleinanlage "Brunndöbra/Sa. um 1970": http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=122620
H0e-Segmentanlage "Kaulsdorfer Industriebahn": viewtopic.php?f=50&t=141824

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Re: Mit der Feldbahn ins Moor

#125

Beitrag von Orber Bimmel »

Hallo zusammen,

auf geht´s zum Bau des zweiten Teils der Feldbahnanlage.


Bild20200125_160222 by Gunther R., auf Flickr

Nachdem ich mit dem ersten Teil der Anlage den Betriebsmittelpunkt des Torfbetriebs bzw. der Feldbahn mit den beiden Lokschuppen, der Verwaltungsbaracke und der Umladung des Torfs von der Bahn in den LKW dargestellt habe, geht es mit dem zweiten Teil nun ins Abbaugebiet des Torfs. Dazu muss die Feldbahn ein kleines Naturschutzgebiet, den Rest des Moors, durchqueren. Der Grund für die Zweiteilung der Anlage ist der, dass sie in einer Mietswohnung entsteht und daher durch ein Treppenhaus transportfähig bleiben muss.

Bild20200126_140925 by Gunther R., auf Flickr

Bild20200126_142409 by Gunther R., auf Flickr

Wenn ich den aktuellen Bauzustand der Anlage sehe, kommt es mir wie ein Déjà-vu vor, so ähnlich sah es vor einem Jahr schon mal aus. Ich denke aber, dass es mit diesem Teil schneller gehen müsste, als mit dem ersten Teil. Hier wird nur eine einzige Weiche verbaut werden. Auch wurde aus zeitraubenden Fehlern, wie beispielsweise bei der ersten Begrünung der Anlage oder beim Einbau der Weichen, gelernt. Anderes wurde vorausschauend für den zweiten Teil miterledigt, beispielsweise ist die Hintergrundkulisse, wie auch viele andere Baumaterialien, bereits vorhanden.

Über die Kehrschleife muss ich mir demnächs Gedanken machen, ich meine aber, dass es da Fix-und-Fertiges auf dem Markt gibt.

Grüße an alle Feldbahnfreunde

Gunther

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