Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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N Bahnwurfn
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2326

Beitrag von N Bahnwurfn »

Hallo Hubert,
hubedi hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 23:32
Rechts von meinem Montagehelfer aus Alu ist die Lücke zu entdecken. Sie wird mit Lötzinn ... pardon ... natürlich Modell-Thermit ... geschlossen. Klassische Verbinder gehen nicht, da die Spurkränze auflaufen würden. Also habe ich mir ein paar Messingstreifen vorbeireitet, die unter die Schienenfüße gelötet werden und so für eine mechanische Verbindung sorgen:
Auf jeden Fall gut für die Laufkultur der Garnituren, aber hast du da keine Bedenken, das sich bei großen Temperaturunterschieden die Gleise verziehen könnten, wenn du alle Stöße zulötest ? Oder hast du daran bereits gedacht und gewisse Dehnungsfugen eingeplant ?
hubedi hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 23:32
Aber wo ich sowieso schon ein Testwägelchen herausgeholt hatte, konnte ich es nicht lassen : Schnell mal zwei Züge aufgestellt um zu schauen, wie das Gesamtbild so wirkt ... nur mal so. :D
Ist doch schön und geht sicher fast jedem so. Bringt dir einen Schwung Motivationshormone und uns ein paar schöne Eindrücke im Voraus. :D
Auch was die Stellprobe mit den Häusern betrifft.
Dir da zu raten was besser ist, Häuser hoch oder runter, ist wirklich schwehr. Beides hat sicher seinen Reiz. Dadurch das die Häuser nur zwei Etagen haben wirken sie auch hochgestellt nicht zu dominant, müssen auch keine Etagen raus, meine ich.
Auf gleicher Höhe mit den Gleisen und dann durch eine massive Mauer ( wie in Ostende, Seite 51 ) getrennt wirkt alles vieleicht genauso gut und du kommst, mit den tieferen Dächern, optisch besser mit der Dachschräge klar. Ich würde sagen, wenn die Zeit dafür ran ist, beide Varianten probieren und dann den Bauch entscheiden lassen. :wink:


MfG Frank-Peter :fool:

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GSB
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2327

Beitrag von GSB »

hubedi hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 23:32
Bild
Hallo Hubert,

dieses Foto zeigt sehr gut daß die Proportionen absolut stimmig sind! :gfm:

Gruß Matthias
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wolferl65
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2328

Beitrag von wolferl65 »

Servus Hubert,

klasse schaut das jetzt schon aus! Was ich in der Wüste leider aus Platzgründen nicht so darstellen kann sind unterschiedliche Ebenen. Daher gefallen mir u.a. Wolfgangs (wulfmanjack) Altstadt, Michaels (Ganzzug) Überwerfungsbauwerk und Franks (Fränki) Strassenzug so gut, besonders weil die 2. Ebene auch noch Steigung und Gefälle aufweist.

Könnte mir aus meiner Wahrnehmung also durchaus vorstellen, daß dein Straßenzug im Hintergrund zusätzlichen Reiz bekommt, wenn er sogar ein Gefälle aufweisen würde und sich irgendwann mit der Gleisebene kreuzt oder sich ihr angleicht...

Hammer auch der Vergleich mit den Arnold-Gleisen. Da sieht man gleich den Lohn der Mühe!


Gruß
Wolfgang
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Brumfda
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2329

Beitrag von Brumfda »

hubedi hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 23:32
....
Bild
....
Moin Hubert!

Sind das Schürzenwagen oder die Prototypen zu den folgenden typischen Nachkriegs D - Zug Wagen (frage mich bitte nicht nach der genauen Bezeichnungen, kenne mich da nicht aus!?). Sie wirken irgendwie anders und besonders schön....
Vielen Dank für den mal wieder reichlichen Bilderreigen. Ein Traum. Ein unbedingter Traum seine Anlage so detailgenau darzustellen. Dieser wunderschöne leichte Kurvenschwung. Wahnsinn! Du beeindruckst mich immer wieder zutiefst.

Geniße diesen wundertollen Sonntag, Felix :fool:
Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren: :redzwinker:
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Mein Modul mit Naturmaterialien: :mrgreen:
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Schwellenzähler
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2330

Beitrag von Schwellenzähler »

Guten morgen Hubert :D

Zu deinen genialen Gleisbauarbeiten brauche ich ja nicht mehr viel zu schreiben :gfm: aber eines ist mir aufgefallen.
Bild
Die Weichen haben ja ein höheres Profil wie die Durchgangsgleise aber ( wenn ich das richtig sehe ) die gleiche Schwellenhöhe. Wie schaffst du dort den Ausgleich, ohne das die Züge ( wie bei meinen FLM-Krüppelweichen ) sichtbar darüber holpern???

Bezüglich der Wikung deiner Stellprobe der Häuserzeile:

Im Großen und Ganzen finde ich die Wirkung klasse! Da ist nix zu dominant, obwohl ich diesen Vorschlag
Könnte mir aus meiner Wahrnehmung also durchaus vorstellen, daß dein Straßenzug im Hintergrund zusätzlichen Reiz bekommt, wenn er sogar ein Gefälle aufweisen würde und sich irgendwann mit der Gleisebene kreuzt oder sich ihr angleicht...
auch was abgewinnen könnte.
Aber wie ich dich kenne, zauberst du da eh wieder eine geniale Lösung aus dem Hut :D Ich bin mal gespannt!

Gruß

Carsten
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Der Dampfer
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2331

Beitrag von Der Dampfer »

Hallo Hubert
es ist ein wenig schwer dich zu finden hier im Anlagenbau. :redzwinker:
Musst du dich auch mit deiner Anlage im Keller verstecken :shock: :mrgreen:
Dabei hast du das gar nicht nötig .
Nach langer Zeit bin ich endlich wieder bei Dir angekommen und habe mir deinen Gleis Tausch angesehen.
Junge Junge was für eine Wahnsinns Arbeit.
Aber die lohnt sich. Die Bilder der fertigen Gleise sprechen für sich. Sowas feines findet man sonst nur in größeren Spuren. Dass du wahnsinnig bist wusste ich ja immer schon :shock: :redzwinker:
Aber die Arbeit diese winzigen Gleisprofile zu verlöten , ist schon wieder eine Steigerung von wahnsinnig, also ich meine wahnsinnig gut :!: :!: natürlich :redzwinker:
Für sowas hätte ich auf jeden Fall keinerlei Nerven ,doch du scheinst da völlig schmerzfrei zu sein.
Egal, das Ergebnis gib dir recht :gfm: :gfm: :gfm: :gfm:
Deine Test Züge gefallen mir ebenfalls .Hier wird meistens alles zusammen gekuppelt was irgendwie Probleme machen könnte, um zu testen ob alles rund läuft.
Die Mark Michingen..... n-Bahn auf höchstem Niveau :!:
Beste Grüße und gerne bis später sagt Willi 8)
Durch dieses Wurmloch gelangen Sie nach Neustadt am Wald in den 1950ern
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Zeitreisen sind möglich....bitte hier klicken
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Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner :redzwinker:

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Andy_1970
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2332

Beitrag von Andy_1970 »

Hallo Hubert,
trotz Deiner vielen beeindruckender Filigran-Basteleien geht Dir nicht der Blick für die absolut stimmige Geamtwirkung Deiner Anlage nicht verloren! 8)
Kann mir gut vorstellen, wieviel Spaß Dir die Stellproben gemacht haben!
Wieder mal ganz großes Kino! :gfm:
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
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Bremsklotz
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2333

Beitrag von Bremsklotz »

Hallo Hubert,

nach meiner langen Sommerpause war ich völlig überrascht, als ich in die Mark Michingen geschaut habe :shock:

Da hat sich ja allerhand getan im letzten halben Jahr. Dein Gleibau sieht phantastisch aus. Auch sind mir wieder die lang geschwungenen Gleisführungen aufgefallen, die herrlich anzusehen sind. Da machen Deine gezeigten Züge eine hervorragende Figur

So langsam kommt Fahrbewegung in Deine Anlage. Herrliche Züge in einer weitläufigen Landschaft :gfm:
Gruß aus Hessen
Frank
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hubedi
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2334

Beitrag von hubedi »

Hallo liebe Mobafreunde,

wir waren am WE verreist und daher habe ich Eure Reaktionen auf meine Stellprobe mit staunenden, runden Augen nur am Handy verfolgt. Es freut mich gewaltig, dass meine Probe so gut angekommen ist. Ich denke, nachdem ich mir heute vor Ort nochmal alles angesehen habe, bleibt die Grundidee der gestuften Darstellung. Damit die Mauer entlang der Bahnhofsgleise nicht zu eintönig wird, schaffe ich oben noch ein wenig Platz für einen kleinen, bewachsenen Hang.

Ich habe noch nicht wieder an der Anlage gearbeitet. Ich kann Euch heute also kaum neue Bilder zeigen. Aber die ganze Post kann nicht unbeantwortet bleiben:
michaelrose55 hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 00:10
... Erinnert mich daran wie sehr ich die N-Spur vermisse. Vielleicht sollte ich... NEIN! Garnicht dran denken! ...
@Michael
Und ich erlaube mir, manchmal neidisch nach H0 zu schielen. Was es dort nicht alles gibt ... :D
Ralf67 hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 00:29
... ich steige an dieser Stelle mal offiziell (zuvor stiller Leser) ein :) ... Wie wäre ein Hintergrund mit Wald oder mit Häuser? ...
@Ralf
Ein neuer Einsteiger ... herzlich Willkommen! :D
Klar gibt es noch einen Hintergrund. Die Idee dazu ist schon älter als die Stellprobe. Aber ich wusste bislang nicht, in welcher Höhe ich sie anbringen sollte. Jetzt kann ich auch damit konkret anfangen. Viel Platz steht allerdings nicht zur Verfügung, denn es droht die Dachschräge ...
Darius hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 04:16
... Der Unterschied zum Arnoldgleis ist echt krass, das hätte ich nicht gedacht ...
@Daniel
Der Unterschied ist wirklich deutlich sichtbar. Man muss aber auch dazu sagen, eingeschottert wirkt das Gleis nicht ganz so krass. Vor oben betrachtet sind die Schienen durch den abgerundeten, schmalen Schienenkopf sogar einigermaßen filigran. Nur, von der Seite ... :shock:
derOlli hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 08:06
... So können deine Besucher die Straße auch sehen wenn ein Zug davor steht.
Auch durch die Bäume wirkt das ganze schon fast wie fertig :wink: Vielleicht sollte ich mich auch mal um ein Paar Bäume kümmern. ...
@Olli
Du hast recht, der Straßenzug und auch die unteren Etagen der Häuserzeile fallen optisch mehr ins Gewicht. Die Bäume bewirken tatsächlich einen fertigeren Eindruck. Davon werde ich so einige in der Ecke anpflanzen ...
wulfmanjack hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 08:08
... Die Höhe der Häuser kannst Du mMn grundsätzlich so lassen. Vielleicht hast Du auch das ein oder andere Gebäude, das etwas niedriger ist. Es wäre interessant hier einmal die Wirkung zu sehen, wenn die jetzige Firstlinie durchbrochen wird. Das kommt aber auch sehr darauf an, ob da die Häuserzeilen noch weitergeführt werden. ... Auch könntest Du einmal den Stadtsockel ein wenig erhöhen. Ob die Bahnhofstreppedann ein paar Stufen mehr hat......... geschenkt. Es geht dann hier um die Optik mit den vorbeifahrenden/stehenden Zügen. ...
@Wolfgang
Mit Deinen Anregungen bringst Du mein leichtes Unbehagen auf den Punkt. Die gezeigten Häuser werden in die Mitte in die Nähe des noch zu bauenden Bahnhofs rücken. Der Hang mit seiner Stützmauer wird zu den Enden hin wieder abfallen. Die Höhe bleibt über die ganze Länge nicht konstant. An der Stadtgrenze stehen wahrscheinlich Häuser mit weniger Stockwerken. Damit könnte man die Verdichtung im Stadtkern etwas andeuten. Dann werde ich mir noch ein paar vereinheitlichende, für Rhodenhausen typische Merkmale oder dezente Eigenarten beim Gebäudeumbau einfallen lassen. Die Gebäude sollen sicher nicht uniform wirken, aber dennoch sichtbar einer bestimmten Gegend zuzuordnen sein, bzw. so etwas wie die Stadtphilosophie oder die Lebenshaltung der Modellbewohner repräsentieren. Mal sehen ... ein paar Ideen sind mir dazu schon eingefallen.
Miraculus hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 08:44
... absolut verblüffend, welche grundlegend andere Wirkung erzielt wird, wenn da ein paar Häuser stehen. ... Ich seh schon, ich schließe mich MyFo an und Besuche die Mark. Wann ist nochmals Kaffeezeit? ...
@Peter (Miraculus)
Das war wirklich verblüffend. Nur die Andeutung der Stadt verwandelte die Baustelle in einen bebauten Anlagenteil. :D Auch Du bist herzlich Willkommen. Kaffeezeit ist dann, wenn wir einen Kaffee kochen.

Hm ... so viele Ankündigungen ... hm ... da lohnt sich vlt. schon ein Kassenhäuschen ... :fool:
N Bahnwurfn hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 12:25
... aber hast du da keine Bedenken, das sich bei großen Temperaturunterschieden die Gleise verziehen könnten, wenn du alle Stöße zulötest ? ...
Dir da zu raten was besser ist, Häuser hoch oder runter ... beide Varianten probieren und dann den Bauch entscheiden lassen. ...
@Peter (N Bahnwurfn)
Ich fürchte, Dehnungsfugen werden durch das Auflöten nicht viel helfen. Die Schienen sitzen ja nicht beweglich in Kleineisen und sie können sich nicht bis zur nächsten Fuge verschieben. Ich setzt mehr auf die geschwungenen Gleisführung, die eine gewissen Flexibilität über die gesamte Länge erlaubt. Bislang hat sich dieses Verfahren bei den geklebten C55er Profilen bestens bewährt. Die Zeit wird zeigen, ob meine Überlegungen mit der Physik kompatibel sind.

Über die Gestaltung der Häuser entscheidet letztlich tatsächlich der Bauch.
GSB hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 13:10
... daß die Proportionen absolut stimmig sind! ...
@Matthias
Mit dem Abstand des WE stimme ich Dir zu. Im Detail wird es aber noch Änderungen geben ...
Brumfda hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 07:48
...Sind das Schürzenwagen oder die Prototypen zu den folgenden typischen Nachkriegs D - Zug Wagen ...
@Felix
Das sind die Minitrix Schürzenwagen aus der Serie 15769XX. Sie wurden von 2008 bis 2010 u.a. sogar als Set mit allen 20 Wagen der Serie verkauft. Der rechte Wagen der 1.Klasse hat die Gattungsbezeichnung A4üe, der linke mit Sitzplätzen der 2 Kl. hört auf die Bezeichnung B4üe-38/52. Naja, genau genommen ist es die Minitirx-Interpretation eines Schürzenwagens. Vor einigen Jahren hat Roco auch Schürzenwagen herausgebracht, die m.E. optisch besser passen. Dafür haben sie andere Nachteile. Weiter unten findest Du einen Vergleich ...
Schwellenzähler hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 08:08
... Die Weichen haben ja ein höheres Profil wie die Durchgangsgleise aber ( wenn ich das richtig sehe ) die gleiche Schwellenhöhe. Wie schaffst du dort den Ausgleich, ohne das die Züge ( wie bei meinen FLM-Krüppelweichen ) sichtbar darüber holpern??? ...
@Carsten
Respekt, Du hast ein scharfes Auge ... tatsächlich besitzen diese Weichen noch das C80er Profil. Wie ich den Übergang schaffe ... ganz einfach, gar nicht. Auch diese Weichen werden neu mit C40 gebaut. :D Das packe ich als nächstes an ...
Der Dampfer hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 15:00
... es ist ein wenig schwer dich zu finden hier im Anlagenbau. ... Musst du dich auch mit deiner Anlage im Keller verstecken ...
@Willi
Hochspring ... Huhu ... wink ... nochmal hochspring ... :clap: ... hiiiiier bin ich. Schön, dass Du mich gefunden hast und Danke für Dein Lob. :D
Andy_1970 hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 17:38
... Kann mir gut vorstellen, wieviel Spaß Dir die Stellproben gemacht haben! ...
@Andy
Vor allem dann, wenn das Konzept aufzugehen scheint ...
Bremsklotz hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 18:44
... So langsam kommt Fahrbewegung in Deine Anlage. Herrliche Züge in einer weitläufigen Landschaft ...
@Frank
Bis der richtige Betrieb starten kann, ist noch viel zu tun. Aber Du hast recht, langsam sieht man etwas. Die Landschaft wird vlt. sogar etwas vorgezogen ... s.o..

Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Beitrag oder eine Frage vergessen. Neue Fortschritte kann ich Euch leider nicht zeigen und auch die kommende Woche bin ich anderweitig beschäftigt ... Opadienste. :D Da ich aber meinen Beitrag nicht ohne Fotos beenden möchte, habe ich auf die Schnelle ein paar Vergleichsfotos der Schürzenwagen geschossen:

@All
Hier seht Ihr vor meiner Testkulisse links den Roco- rechts den Minitrix-Schürzenwagen. Davor noch die BR 39 als Zugpferd.

Bild

Auch wenn die Roco-Version in Epoche IV Beschriftung daher kommt, der mehr als deutliche optische Unterschied ist damit nicht zu begründen. Man könnte meinen, es würde sich um völlig andere Wagengattungen handeln ... allein die Fenstereinfassung. Wir gehen mal etwas näher ran ...

Bild

Der rechte Minitrix-Wagen kommt m.E. etwas zu hochbeinig daher. Die Räder sind wohl zu groß, aber auch der Unterzug am Wagenende scheint mir zu dünn ausgeführt zu sein. Möglicherweise hängt dies mit dem Ausschwenkenden der Kurzkupplungskulisse zusammen. Der Roco besitzt noch keine Kulisse. Die Gravuren von Minitrix sind speziell an den Drehgestellen scharfkantiger. Beide Interpretationen besitzen wie immer Vor- und Nachteile. Es ist Geschmackssache, aber ich finde, die alten Roco Wagen wirken im Zugverband eleganter. Durch die großen Radien auf der Anlage ist die Kulisse für mich nicht ganz so wichtig. Die Wagen erhalten sowieso noch eine verkürzte Kupplung oder als Ganzzug gleich eine starre Achse. Mal sehen ...
Eine Melange der beiden Versionen wäre nicht schlecht. Aber auf eine Kooperation der Kontrahenten müssen wir wohl noch ewig warten. Das wär's doch ... sie tun sich zusammen und entwickeln z.B. gemeinsam ein schönes, zeitgemäßes N-Gleissystem. Ist doch gaaaanz einfach, warum hört nur keiner auf mich ... :pflaster:

Die Minitrix-Wagen habe ich übrigens aufgestellt, um das Ankuppeln mit Kulisse in der Kurve zu testen. Ergebnis ... naja, geht so.

Bild

Zum Abschied noch ein Überblickfoto ...


GN6 zusammen, Zeit für die Heia.

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2335

Beitrag von wolferl65 »

Servus Hubert,
hubedi hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 00:39

Der Hang mit seiner Stützmauer wird zu den Enden hin wieder abfallen. Die Höhe bleibt über die ganze Länge nicht konstant.

Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Beitrag oder eine Frage vergessen. Neue Fortschritte kann ich Euch leider nicht zeigen und auch die kommende Woche bin ich anderweitig beschäftigt ... Opadienste. :D
Doch, meinen :lol: . Macht aber nix, hast die Antwort ja schon dem anderen Wolfgang (wulfmanjack) gegeben :D. So eine 2. abfallende Ebene mit Stützmauer wird bestimmt fein, genau mein Geschmack!

Gepflegtes Enkelverwöhnen!
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2336

Beitrag von Remo Suriani »

Hallo Hubert,

das sind ja riesige Fortschritte bei Dir. Gibt es von Rodenhausen eigentlich einen Gleisplan oder eine Gesamtübersicht?
Wie gesagt, es geht nur um die Proportionen. Die Häuser werden alle überarbeitet, die Anordnung bleibt sicher so nicht bestehen, alles wird anders. Zuerst wollte ich sogar den Häusern ein Stockwerk klauen. Aber inzwischen denke ich, das würde nicht besser aussehen. Der Bahnhof steht übrigens ebenfalls erhöht. Die Reisenden müssen über eine Bahnsteigtreppe zum Zug. Das wird auch noch lustig ... müsste aber hinterher bestimmt nett aussehen ... so wie in Bochum-Dahlhausen, oder so ... nur bescheidener.

Meiner Frau gefällt es, ich bin noch nicht ganz glücklich. was meint Ihr?
Ich kann Dich verstehen. So richtig überzeugt mich das auch nicht. Aus meiner Sicht passt der Stil der Häuser nicht an so eine gleisnahe Straße. Was ich sehe, mit den kleinen Läden und dem Platz mit dem Baum ist eher die Fußgängerzone (zumindest heute, in der Epoche 3 vermutlich noch nicht) einer mittleren Stadt oder der Kern einer Vorstadt einer größeren Stadt. Und solche Straßen haben meist Häuser auf beiden Seiten und liegen in historisch gewachsenen Gebieten. Im Vergleich dazu sind Bahnanlagen aber nie historisch gewachsen. Warum sollten also diese eher "prunkvollen" (Altbau mit hohen Decken) so in Verbindung zur Bahn stehen. Es baut ja keiner eine Bahn durch eine Straßenseite eines Ortskerns. Da würde ich eher schlichteres erwarten, was aus der Zeit des Bahnbaus stammt oder später.
Die Terrassierung als solche finde ich gelungen. Spannend könnte auch sein, wenn da noch eine Steigung drin wäre, auch wenn das natürlich viel Bastelarbeit an den Gebäuden erfordert (sieht man aber selten auf einer Modellbahn).
Viele Grüße
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2337

Beitrag von Jonnytulln »

Servus Hubert,

zurück nach einer längeren Sommerpause muss ich sagen was machst du da?! Unglaublich baust die Gleise selber du hast nicht zufällig ein Schmelzofen wo du auch noch den Schienenstrang erzeugst. Wahnsinn so viel Arbeit!! :gfm:
Das wär mir persönlich zu heftig! Hut ab!!

Liebe Grüsse Roman
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2338

Beitrag von Bremsklotz »

Hallo Hubert,

diese Roco-Schürzenwagen hatte ich mir letztes Jahr auch gekauft und den Minitrix-Waggons vorgezogen, eben aus dem Grund, dass die Drehgestelle etwas gefälliger/flacher daherkommen. Die Roco-Waggons habe ich etwas aufgepeppt, in dem ich die Türgriffe und Griffstangen silber angemalt habe und die Dachaufbauten ebenfalls an ihren Spitzen. Die schwarze Schürze habe ich etwas rostig "gewischt", wodurch man die einzelnen Vertiefungen wesentlich besser erkennen kann. Insgesamt wirkt der Roco-Waggon dadurch etwas gefälliger. Aber das ist Geschmacksache. Die Minitrix-Waggons sind von der ganzen Lackierung her wesentlich besser gemacht.

Worüber ich gerade gestolpert bin im Netz... Miba-TV: Gleise im Eigenbau.... kannst es Dir ja mal ansehen bei Gelegenheit, ob das für Dich brauchbar wäre https://www.youtube.com/watch?v=2zM_fBHsSAc
Gruß aus Hessen
Frank
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2339

Beitrag von Frank K »

Servus, Hubert,

die Variante mit Stützmauer und erhöhten Häusern wirkt auf jeden Fall besser. Auch die Höhe der Häuser geht aus meiner Sicht in Ordnung, wenn Du Großstädtisches darstellen magst. Nur vielleicht nicht zu viele Geschäfte, sondern eher Wohnbauten, da solche Häuser ja in der Regel nicht direkt im Stadtzentrum sondern eher in dessen Randlage stehen. Und vor die Häuser gehört dann auch eine Straße zu deren Erschließung. Des öfteren hat es ja in vergleichbaren Lagen sogar größere Haupstraßen. Fußgängerzonen hingegen sind eher eine Erfindung späterer Jahre so ab EP IV. :redzwinker:

Ciao, Frank

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2340

Beitrag von 211064 »

Remo Suriani hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 07:19
Im Vergleich dazu sind Bahnanlagen aber nie historisch gewachsen. Warum sollten also diese eher "prunkvollen" (Altbau mit hohen Decken) so in Verbindung zur Bahn stehen. Es baut ja keiner eine Bahn durch eine Straßenseite eines Ortskerns. Da würde ich eher schlichteres erwarten, was aus der Zeit des Bahnbaus stammt oder später.
Hallo Dirk, hallo Hubert,

ich muss Dirk entschieden widersprechen, möchte aber vorher sagen, dass mir die Idee der terrassierten Gestaltung und das, was sich davon bisher andeutet, sehr gut gefällt.
Was den Widerspruch angeht: In Bonn verlaufen die Gleise parallel zur Dingensstr - Herwarthstr, ich habe es gerade nachgeguckt :roll: - und an deren Rand stehen Gründerzeithäuser mit den Fassaden zur Bahn hin. Dort gibt es auch einige kleine Geschäfte. Auch in der Kaiserstr, südlich des Hbf, ist das so. Von daher passt das durchaus. Und was den Zugang "von oben" angeht, lassen sich bestimmt auch Beispiele finden. Hamburg Hbf z.B., auch wenn der von Rhodenhausen aus betrachtet vielleicht etwas abgelegen ist. :fool:
Viele Grüße
Christoph

Bekennender Marzibahner :sabber:

Meine kleine Segmentanlage
Bild
Außerdem:
Bü Jägerruh

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2341

Beitrag von Remo Suriani »

Hallo Christoph,
ich muss Dirk entschieden widersprechen, möchte aber vorher sagen, dass mir die Idee der terrassierten Gestaltung und das, was sich davon bisher andeutet, sehr gut gefällt.
Was den Widerspruch angeht: In Bonn verlaufen die Gleise parallel zur Dingensstr - Herwarthstr, ich habe es gerade nachgeguckt :roll: - und an deren Rand stehen Gründerzeithäuser mit den Fassaden zur Bahn hin. Dort gibt es auch einige kleine Geschäfte. Auch in der Kaiserstr, südlich des Hbf, ist das so. Von daher passt das durchaus.
Ich sehe deinen Punkt und trotzdem bleibt ein komisches Gefühl. Tatsächlich hatte ich Bonn nicht im Kopf, wo Du es allerdings sagst, kenne ich sogar die Kaiserstraße ganz gut weil da ein Schulfreund in unmittelbarer Nähe gewohnt hat.

Ich denke das Unwohlsein kommt bei mir von der Terrasse. An sich finde ich die gut und auch den Zugang von oben zum Bahnsteig finde ich eine sehr gute Idee. Ich kann mir auch die Gründerzeithäuser am Gleis vorstellen, wie in Bonn. Aber die Kombination aus Terrasse und diesen Häusern passt für mich nicht so ganz. Ich weiß nicht warum. Vielleicht weil es sich in Bonn die Gleise eher wie eine Straßenbahn einfügen (durch die Allee-Bäume verstärkt) und weil es in einer Ebene ist. Vielleicht erzeugt die Böschung ein Gefühl von Hügelland, wo ich die Häuser nicht als passend empfinde. Ich weiß es nicht. Aber Hubert schrieb, dass er sich nicht sicher ist und ich kann es verstehen und wollte nur diesen Eindruck teilen.
Viele Grüße
Dirk

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Bauzugfahrer Andreas
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2342

Beitrag von Bauzugfahrer Andreas »

Moin Hubert,

ich habe jetzt mehrmals rauf und runter gescrollt und mir deine Bilder angesehen.
Deine Szenerie erinnert mich ein wenig an Wuppertal. Dort sind die Gleise auch in Tieflage und auf einer Seite sind Stützmauer und oben Straße und dann Häuser...

Aber wenn ich mir die ganzen Anlagen so ansehe, dann haben gefühlte 95% diese Anordnung. Nun brachte ja unser Ralf das Dörfchen Koblenz ins Gespräch. Und ebendort, gibt es auch eine andere Anordnung.
Man fährt dort mit der Bahn durch die Hinterhöfe und sieht die Rückseite der Häuser. In Köln gibt es übrigens auch solche Ecken....

Das würde doch auch bei dir gehen... Halbrelief Häuser und dann entlang der Bahn der Blick in die Hinterhöfe mit vielen Szenen, bei deren Ausgestaltung du dich richtig austoben kannst. Deine Häuser sind von der Größe her schon i.O. Ob du die nun zersägst oder bei den einschlägigen Dealern neue anschaffst musst du selber wissen.
Für die Hinterhof Gestaltung solltest du mal bei "Müllers Bruchbuden" ( https://www.muellers-bruchbuden.de/ ) oder bei "Joswood" ( https://lasercut-shop.de/epages/22270.s ... ID=5151629 ) nachsehen.

Für die Stützmauer könnte ich mir eine Variante mit Fluchtnischen und evtl. kleinen in den Fels gebauten Abstellräumen vorstellen. Wobei ich dabei immer wieder an Hagen und Wuppertal denken muss....

Ich wünsche dir weiterhin viel Geduld

Andreas
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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 9#p1146368

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Threadersteller
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2343

Beitrag von hubedi »

Hallo werte Modellbahnfreunde,

neulich in Rhodenhausen. Rennt doch der Fahrdienstleiter aufgeregt aus seiner Bude nach draußen und schwenkt wild eine rote Laterne. "Halt ... halt :!: ", ruft er, "wo wollt Ihr hin. Es gibt noch gar keinen Fahrauftrag für die Aufstellung der Häuser." Dann bleibt er erschöpft stehen. Er holt einen Zettel hervor und zitiert den Markgrafen:
hubedi hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 23:32
... So Stellproben entwickeln eine gewisse Eigendynamik. ...Bitte ... das ist ein Provisorium ... wirklich einfach so hingestellt, ohne mir großartige Gedanken über die endgültige Aufstellung der Häuser zu machen. ...
:fool: :fool: :fool:

Der Markgraf sieht die Sache ziemlich gelassen. "Typisch", meint er, "irgendwer fängt damit an und dann geht's los. Na, das hätte ich doch eigentlich wissen müssen." :D

So genug der Geschichten ... vielen lieben Dank für die rege und auch anregende Diskussion. Immerhin sind sich alle einig, die Geländestufe kann bleiben:
wolferl65 hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 16:26
... So eine 2. abfallende Ebene mit Stützmauer wird bestimmt fein, genau mein Geschmack! ...
@Wolfgang
Tschuldigung für's letzte Mal ... dafür machst Du nun den Anfang. Danke für Deine Einschätzung.
Remo Suriani hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 07:19
... Gibt es von Rodenhausen eigentlich einen Gleisplan oder eine Gesamtübersicht? ... Ich kann Dich verstehen. So richtig überzeugt mich das auch nicht. Aus meiner Sicht passt der Stil der Häuser nicht an so eine gleisnahe Straße. Was ich sehe, mit den kleinen Läden und dem Platz mit dem Baum ist eher die Fußgängerzone (zumindest heute, in der Epoche 3 vermutlich noch nicht) einer mittleren Stadt oder der Kern einer Vorstadt einer größeren Stadt. ...
@Dirk
Der Gleisplan ist vorne im Thread. Ich kann aber noch mal bei Gelegenheit von Rhodenhausen einen neuen zeichnen. Ein wenig habe ich ihn abgewandelt.

Ha ... Du warst es ... ja genau ... Du bist mit der Häuserdiskussion angefangen und dann sind alle hinterher. :fool:
Naja, Du hast ja mit Deinen Einwänden völlig recht, aber zum Zeitpunkt der Stellprobe hatte ich keine anderen Häuser mit städtischem Charakter zur Hand. Du hast also tatsächlich ohne es zu ahnen offene Türen eingerannt. Die intensiven Enkeldienste haben dann verhindert, dass mein Fahrdienstleiter den fehlenden Fahrauftrag nochmal rechtzeitig ausrufen konnte. Sorry, mein Fehler.

Die Häuser der Stellprobe werden nicht direkt an der Bahnlinie stehen. Sie kommen später wohl hinter den Bahnhof und bilden genau wie von Dir angemerkt so etwas wie die Andeutung eines lokalen Vorstadtzentrums. Rhodenhausen ist ja wie schon mehrfach beschrieben ein Vorort der nahen Großstadt Klustal. Die Bebauung wird daher aus einer Mischung bestehend aus städtisch angehauchten Häusern und kleineren Gründerzeit-Wohneinheiten entlang der Bahnlinie gebildet. Am Hang des Sternfels auf der anderen Seite der Bahnstrecke gibt es dann noch eine kleine Siedlung. Mehr Platz ist nicht da, um Rhodenhausen anzudeuten ... naja, bis auf die Hintergrundkulisse in 2D natürlich. Da wird sich die Bebauung noch fortsetzen ...
Jonnytulln hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 18:07
... du hast nicht zufällig ein Schmelzofen wo du auch noch den Schienenstrang erzeugst. Wahnsinn so viel Arbeit!! ...
Das wär mir persönlich zu heftig! ...
@Roman
Nee ... :D ... die Schienen stammen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Tja ... "zu heftig" ... hm ... wenn ich mir da so Deine herausragenden Sachen ansehe ... das ist heftig!
Bremsklotz hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 19:34
... diese Roco-Schürzenwagen hatte ich mir letztes Jahr auch gekauft und den Minitrix-Waggons vorgezogen, eben aus dem Grund, dass die Drehgestelle etwas gefälliger/flacher daherkommen. ...
@Frank
Danke für den Link. Die Minitrix-Schürzenwagen sind auch in meinen Augen etwas gefälliger. Mal sehen, ob ich diese Wagen irgendwann etwas tiefer lege? Die dunklere Lackierung der Roco-Versionen sind allerdings durch einige Fotos belegt. Hm ... ich mag beide. :D
Frank K hat geschrieben:
Fr 11. Okt 2019, 19:53
... die Variante mit Stützmauer und erhöhten Häusern wirkt auf jeden Fall besser. ...
211064 hat geschrieben:
So 13. Okt 2019, 20:04
... ich muss Dirk entschieden widersprechen, möchte aber vorher sagen, dass mir die Idee der terrassierten Gestaltung und das, was sich davon bisher andeutet, sehr gut gefällt. ...
Remo Suriani hat geschrieben:
Mo 14. Okt 2019, 06:54
... Ich denke das Unwohlsein kommt bei mir von der Terrasse. An sich finde ich die gut und auch den Zugang von oben zum Bahnsteig finde ich eine sehr gute Idee. Ich kann mir auch die Gründerzeithäuser am Gleis vorstellen, wie in Bonn. Aber die Kombination aus Terrasse und diesen Häusern passt für mich nicht so ganz. ...
Bauzugfahrer Andreas hat geschrieben:
Mo 14. Okt 2019, 12:27
... ich habe jetzt mehrmals rauf und runter gescrollt und mir deine Bilder angesehen. ...Für die Stützmauer könnte ich mir eine Variante mit Fluchtnischen und evtl. kleinen in den Fels gebauten Abstellräumen vorstellen. Wobei ich dabei immer wieder an Hagen und Wuppertal denken muss. ...
@Frank K, Dirk und Andreas
Ich mache es mir jetzt einfach und antworte gemeinsam auf Eure Diskussion.
Die Terrasse scheint ja durchweg Zustimmung zu finden. Der Markgraf hat sie ebenfalls abgesegnet und damit ist die Geländestufe grundsätzlich genehmigt.

Die genaue Ausführung muss mir noch begegnen. Da unterschiedliche Höhen vorgesehen sind, wird die Stützmauer zwar als Klammer ein ähnliches Mauerwerk aufweisen, aber im Detail doch anders aussehen. Ich denke, im Bereich der höchsten Stufung wird es die typischen Stützpfeiler zur Verstärkung geben, die auch gleich eine Fluchtmöglichkeit vor einem herannahenden Zug z.B. für Gleisarbeiter darstellen. Arkaden ... hm ... ich weiß nicht ... nee ... eher nicht.

Ich kenne auch jede Menge vergleichbarer Situationen. Entweder verläuft auf der Höhe die Bahnlinie, oder oben stehen Häuser. Rhodenhausen ist aber nicht Wuppertal, Bonn, Hagen oder sonst eine größere Ansiedlung. Es war sogar mal als kleines Kaff angedacht. Heute wäre der Bahnhof wohl komplett verschwunden und durch einen Haltepunkt ersetzt worden. Das hat mich übrigens auf die Idee gebracht, meinen Industrie- und Güterbereich entspr. zu gestalten. Der Niedergang des Eisenbahnverkehrs ist zwar noch nicht vollzogen und die Bahn versucht sich mit von Haus zu Haus Containern einen gewissen Anteil am Gütertransport zu sichern, aber der beginnende Verfall wird auf der Anlage sichtbar werden. Es geht ja nicht ausschließlich um die Darstellung einer heilen Welt. Auch der Hauch des Morbiden und des Verfalls darf ein wenig in Erscheinung treten.

Damit sind wir bei der Bebauung. Ich habe meine Modelle gefunden. :D Da mir die Schienennägelchen ausgegangen sind und ich dem schon vor längerer Zeit georderten Nachschub gerade hinterherlaufe, bin ich nach dem Enkeldienst angefangen, ein Probehaus zu basteln. Ich denke, das passt und entspricht genau meinen Vorstellungen. Über die Lasercut-Bausätze von "Mikro Welten" bin ich durch ein Videos von Spur-N-Teile.de gestolpert. Aus den Grundkonstruktionen lassen sich m.E. mit etwas Aufwand richtig schöne Häuschen basteln. Ich musste mir allerdings ein paar neue Techniken aneignen da ich bislang mit Lasercut-Modellen nicht sehr vertraut bin. Naja, für ein Erstlingswerk und Testobjekt ist das Ding gar nicht mal schlecht geworden. Ich muss noch einige Spalte schließen, aber seht selbst:

Bild

Der Spalt an der Ecke kann vlt. sogar bleiben, da nach rechts ein gespiegeltes Haus anschließen soll. Links ist die Ecke mit dem Fallrohr abgedeckt. Die Andeutung der Halterungen an der Dachrinne wird noch überarbeitet.

Bild

Bild

Die Türklinke und das Schild aus einem Neusilberrest an der Eingangstür stammen aus meiner Bastelwerkstatt. Nun könnte man sich fragen, was eine Türklinke an einer Eingangstür zu suchen hat. Das ist mit einer sehr alten Erinnerung an das Haus eines Studienfreundes in Kassel verbunden. Hier fand sich tatsächlich ein solcher ungewöhnlicher Griff. :D Der handwerkliche Nachbau in 1zu160 war ... hm ... eine gewisse Herausforderung. :D Aber wenn man so bekloppt ist. Zu meinem Erstaunen ist der blanke Türbeschlag auf der Anlage tatsächlich deutlich an der aus Furnierholz gelaserten Tür zu erkennen. Damit sind wir natürlich wieder elegant nach Rhodenhausen gereist ...

Bild

Bild

Das ist das erste Haus, was ernsthaft an Ort und Stelle steht. Nee ... die Bäume sind noch Dekoration. Rechts und links schließen sich weitere im Stil passende Gebäude an. Vom Hersteller lasse ich mir noch ein paar Sondermodelle lasern. Es dauert aber noch, bis diese Bestellung abgearbeitet und geliefert werden kann.

Und natürlich gilt wieder ... der Hintergrund wird passend gestaltet, die Stützmauer gebaut, Oberleitungsmasten aufgestellt, eine Straße "gepflastert" ... ach, Ihr wisst schon ... das ganze Gedöns eben. Es ist das aller ... aller ... allererste Häuschen seiner Art. Es wird alles noch viel schöner ... ganz bestimmt. :lol:

So, jetzt kann richtig gemeckert werden. Aber gleich vorweg, mit diesen Setzungen bin ich nicht mehr für alles offen, denn sonst wäre ich sicher nicht ganz dicht. :fool:

Ach so, ja, ich habe vom Bau keine Fotos geschossen. Es gibt schließlich sooo viele Beschreibungen, wie ein Lasercut-Bausatz zusammengefummelt wird. Wenn trotzdem Interesses an meinen vlt seltsamen Methoden besteht, kann ich beim nächsten Mal gern die Kamera hinzubitten. Ich denke, sie wird nix dagegen haben.

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

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Mausebär
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2344

Beitrag von Mausebär »

Hallo Hubert,

also mal ehrlich, ganz dicht sind wir doch alle nicht :D :D .

Mit den Lasercut-Bausätzen habe ich auch so gar keine Erfahrung, dennoch finde ich das Ding für Dein Erstlingswerk doch schon recht gelungen.
Besonders die farbliche Gestaltung weiß zu gefallen.
Die Sache mit der Türklinke ist übrigens gar nicht mal weit hergeholt. Ich kann mich erinnern, daß die Haustüre am Haus meiner Eltern bis weit in 70-er eine solche Außenklinke hatte und dann halt einfach zugeschlossen wurde. Bei der damaligen Gesellschaftslage wohl durchaus kein Problem im Gegensatz zu heute.

Die gesamte Szenerie wird einiges hergeben und bei Deinem modellbauerischen Können wird das sicherlich ein weiterer Hingucker auf Deiner Bahn.

Dein Gleisbau ist natürlich auch phänomenal. Besonders, daß sich P 8 und Gleis gleich wunderbar verstanden haben war dann doch ne sehr nette Geschichte. :gfm:

Also ich freue mich schon auf weitere Geschichten und Bauberichte aus der Mark Michingen :)

Viele Grüße

Holger
hier geht`s zum Neubau meiner Anlage Polkritz (ab S.22)
https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 0#p1696617

+ hier nach Altpolkritz
https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 3#p1520669

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2345

Beitrag von Darius »

Hallo Hubert,

ein schönes Häuschen :gfm: Und von mir kommt garantiert kein Gemecker. Ich wäre froh, so etwas zustande zu bringen :bigeek:
Wenn meine Kabelkorrekturen und auch meine Enkeldienste mir etwas Luft lassen, versuche ich mich endlich an meinem Güterschuppen-Projekt.

Und ich freue mich auf die nächsten schönen Häuser von Dir.

Viele Grüße,
Daniel
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2346

Beitrag von scientific »

Miraculus hat geschrieben:
Di 27. Aug 2019, 06:20
Bei den Schienenstößen hast Du es schön beschrieben. Das war bei mir damals zu Lehrzeiten als Kfz-ler genauso. Im Karosseriereparaturgewerbe geht nix über die Sensorik der Finger und Hände. Beim Drüberstreichen erfühlt man jede noch so kleine Unebenheit, auch wenn man nichts erkennen konnte.
Der Menschliche Tastsinn ist angeblich so fein, dass man Unebenheiten von der Größe eines Virus auf einer vollkommen Glatten Oberfläche noch spüren kann...
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2347

Beitrag von Frank K »

Servus, Hubert,

man mag es kaum glauben, dass das vorgestellte Gebäude Dein Erstlingswerk ist. Das hast Du schon mal super hinbekommen, auch von der farblichen Gestaltung. Lediglich der Kamin könnte vielleicht noch etwas mehr Patina vertragen. :redzwinker:

Wo wir gerade beim Thema Kamin sind. Wie kommt der Kaminkehrer eigentlich bei Dir auf's Dach? Heißt, eigentlich müsste eine Dachluke in der Nähe des Kamins sein und einen Tritt für den Kaminkehrer bräuchte es auch noch. Vielleicht kannst Du ja diese beiden Dinge noch nachrüsten. :wink:

Ciao, Frank

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2348

Beitrag von Andy_1970 »

Hallo Hubert,
Gratulation zu Deinem Lasercut-Gebäude-Erstlingswerk, das Dir hervorragend gelungen ist! :gfm:
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2349

Beitrag von wolferl65 »

Servus Hubert,

schaut gut aus, das Häuserl, die Farbgebung ist ja mal richtig gelungen, besonders das Dach! Die Diskussion über die Art der Häuser habe ich verfolgt, der Baustil harmoniert sicher besser mit der städtebaulichen Gesamtsituation mit der Bahntrasse.

Einen Einwurf hätte ich doch zur Höhe der Strassenzeile, hier hat mir die erste Variante mit den 3 Vollgeschossen + Dachausbau besser gefallen. Da fand ich die Proportionen zum Zug einfach gefälliger. Denke zudem, daß schon damals die städtische Lage einen Einfluß auf die Bodenpreise gehabt hat. Ein oder zwei weitere Geschosse hätten die Rendite des Bauherren mit wenig zusätzlichem Kapital deutlich gesteigert und wären bestimmt realisiert worden...

Welche Farben hast Du beim Kolorieren verwendet, mit Lasercut hab ich mich noch nie beschäftigt :oops: .

Gruß
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=157926
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2350

Beitrag von Ralf1968 »

Hallo Hubert,

das ist doch mal ein Häuschen vom allerfeinsten, Industriearchitektur des ausgehenden 19. Jhd vom Feinsten, sieht aber wie frisch renoviert aus :fool:

So nen bisschen bröckelnden Putz, Wasserflecken über Badezimmerfenster, ein grauergrünerschwarzer Schimmelansatz, halt mit Ach und Krach beide Kriege überlebt aber eben noch niemanden gefunden der sich wirklich drum kümmert. Solche Gebäude werden immer weniger in real, aber in Epoche 3 waren solche fertigen Buden Luxus.

In die Diskussion wie hoch deine Mauer, und welche Gebäude wo zu stehen haben, ist allein deine und evtl. deiner Familie ihre Entscheidung, euch muss es gefallen und nicht uns!

Ansonsten hast du ja in mir einen treuen Mitleser und manchmal auch Kommentator 8)
Viele Grüße
Ralf
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