Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modulen, Segmenten bzw. Modul- und Segmentbau (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, etc.)
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Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#1

Beitrag von Xien16 » Di 14. Mai 2019, 07:38

Guten Tag,

vor ca. 15 Jahren habe ich meine erste und bisher auch einzige Modellbahn-Anlage mit Märklin C-Gleisen gebaut.
Dann ist das Hobby eingeschlafen, aber das ändert sich gerade wieder 8)

Jetzt bin ich an der Planung und Ideen-Findung für ein kleines Betriebswerk :D


Folgende Modelle sollen verwendet werden:
Auhagen 11332 - Lokschuppen 2-Ständig mit 54mm Gleisabstand
Faller 147 oder 154 - kleine Bekohlungsanlage
Faller 146 - Besandungsturm
Vollmer 6524 - Wasserkran
Faller 131216 - Wasserturm
Faller B-136 - Untersuchungsgrube

Die meisten Modelle habe ich bei eBay zu einem sehr günstigen Preis (teilweise ohne Karton) erhalten.

Eine Drehscheibe habe ich mir als Kind immer gewünscht aber dafür ist momentan nicht genügend Platz vorhanden.
Aber es muss ja auch nicht mein letztes Modul bleiben :lol:


Gleisplanung:
Hier ist noch nahezu alles offen.
Ursprünglich wollte ich K-Gleise benutzen, bin aber wieder beim C-Gleis gelandet :wink:
Für ein Betriebswerk müssen die Zwischenräume zwischen den Gleisen natürlich aufgefüllt und geschottert werden.

Um auf die 54mm Gleisabstand des Lokschuppens zu kommen, habe ich hier im Forum einen super Beitrag gefunden.
Mit der Bogenweiche 24671 und zwei mal 24115 kommt man auf 55mm, was nahezu perfekt zum Lokschuppen passt.
In diesem Fall haben die beiden Gleisenden eine Längendifferenz von ebenfalls ca. 55mm (gemessen).
Das lässt sich beim C-Gleis durch 24071 ausgleichen:
An das kürzere Gleisende kommen 24172 und 24071 => 243mm
An das 55mm längere Gleisende kommt 24188 => 243mm

Der Zugang zum Lokschuppen steht also schon mal fest.
Wo die Untersuchungsgrube hin kommt, und wie der Übergang am Rand des Moduls aussehen wird, habe ich mir noch nicht überlegt.
Hier bin ich natürlich für jede Gleisplanungs-Idee dankbar :lol:


Elektronische Funktionen des Betriebswerks:
- der Wasserkran soll sich um mindestens 90° schwenken lassen
- der Kohlekran soll sich drehen lassen
(- der Haken des Kohlekrans soll sich heben und senken lassen)
- die Tore des Lokschuppens müssen automatisch schließen
- Beleuchtung der gesamten Anlage durch LEDs

Schon beim Bau meiner ersten Modellbahn war ich fit in Elektronik, aber für komplexe Steuerungen hat es noch nicht gereicht.
Durch meine Elektroniker Ausbildung und das Informatik Studium habe ich jetzt schon einige Zusatz-Steuerungen fürs Auto gebaut.
Z.B. eine Steuerung für den Kühlerlüfter, die ihn nach Abstellen des Motors je nach Fahrzeit und Wassertemperatur nachlaufen lässt.
Oder eine Regelung der Sitzheizung, die über digitale Temperatursensoren exakt die Temperatur regeln kann.

Wie einfach die Ansteuerung eines Servos ist, hat mich dann aber doch überrascht :D
Dieses Bild bei Wikipedia erklärt es recht gut.
Die Periodendauer beträgt 20ms - die ist mit einem Timer Interrupt in einem Microcontroller schnell eingestellt.
Der positive Steuerimpuls dauert davon nur einen Bruchteil.
Bei einem kurzen Impuls dreht das Servo z.B. auf Linksanschlag und je länger der Impuls wird, desto weiter dreht es nach rechts.

Das erste Programm, bei dem die beiden Endpositionen und die Drehgeschwindigkeit mit Potis eingestellt werden können, läuft bereits auf einem ATTiny13.
Für den späteren Einsatz werde ich vielleicht auf die Potis verzichten und die Winkel fest in der Software einstellen.


Der Kohlekran:
Bei der Bekohlungsanlage hatte ich mit dem Modell Glück.
Faller hat hier eigentlich zwei (oder sogar mehr) Versionen im Angebot:
- mit Kranhäuschen und festem Ausleger
- mit offenem Kran und beweglichem Auslager
Im Set, das ich gekauft habe, waren beide vorhanden.
Es gab dann auch noch Sets mit anderen Farben und sogar einen elektronischen Antrieb für den Kran :o

Für die Bekohlungsanlage will ich das Kranhäuschen verwenden, wodurch der offene Kran für andere Aufgaben übrig bleibt.
Der Sockel und das Kranhäuschen sind bereits fertig und auch schon gealtert.

Jetzt geht es an die Mechanik:
Bild

Bild

Zuerst einmal habe ich das Loch im Sockel auf 10mm aufgeweitet, dass ein 9mm Axialkugellager hinein passt.
Damit das Kugellager nach unten Halt hat, wird eine Unterlegscheibe eingeklebt:
Bild

Darauf kann jetzt die untere Lagerschale geklebt werden:
Bild

Durch das Kugellager soll sich der Kran so leicht wie möglich drehen lassen:
Bild

Bild

Gedreht wird er durch dieses 4mm Messing Rohr:
Bild

Das Rohr soll weiter unten durch ein zweites Radialkugellager gelagert werden.
Ich habe hier ein spezielles Rohr mit 1mm Wandstärke gekauft, damit ich problemlos ein Gewinde darauf schneiden konnte.
Durch das Gewinde wird später der Arm befestigt, an dem das Servo eingehängt wird ;)


Das war es erst mal. Ich hoffe, ihr könnt mich mit ein paar Ideen unterstützen :D

Gruß,
Janik

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#2

Beitrag von Joak » Di 14. Mai 2019, 17:27

Hallo Janik,

eine schöne Idee, in der man sich - gerade als Wiedereinsteiger - richtig austoben kann :gfm:

Hast Du schon einen Gleisplan, oder ähnliches? Würde mich interessieren
Grüsse
Hauke

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#3

Beitrag von Ravenson » Mi 15. Mai 2019, 00:36

Hallo Janik

Das Axiallager hättest du eigentlich nicht, das brauchst du nur wenn du größere Axiale Lasten ins System einleiten möchtest. Kleine axiale Lasten kannst du auch einem herkömmlichen Rillenkugellager überlassen. Es geht hier um Lasten, welche so groß sind, dass sie dein Gebäude nicht tragen könnte.

Zusätzlich brauchst du darunter noch Radiallager die dafür sorgen, dass die Achse richtig rund läuft, da ein Axiallager keine Radialen führungseigenschaften hat. Es nimmt nur Zug oder Druckkräfte (je nach Einbaulage) auf die in axialer Richtung wirken.

Anwendungsfall für ein Axiallager wäre z.B. ein Rotorkopf bei einem Hubschrauber damit die Rotorblätter nicht nach außen davon fliegen. Aber selbst bei diesen Belastungen (natürlich nur bei Modellhubschraubern) werden häufig noch Rillenkugellager eingesetzt, weil es sich einfach einfacher aufbauen lässt, als lieber eine oder zwei dimensionen größere Lager, dann hält das schon wenn man Glück hat und man tauscht es dann halt öfter aus wenn die Lager Abnutzungserscheinungen aufweisen. Und selbst die Rotorachse, an der ja der ganze Modell-Heli hängt wird auch bei den größere Kalibern der 700er und 800er Klasse noch mit Radiallagern gearbeitet und da kann je nach G-Belastung des Flugmanövers schon mal eine Kreft von 500 N oder mehr wirken, aber wenn das Lager ausreichend dimensioniert ist, dann hällt das trotzdel, auch wenn es dabei so manchem Maschinenbauer echt die Haare zu Berge stehen lässt, weil es ja nicht richtig ist. Bei den Modellrennautos ist es sogar noch schlimmer, wie da teilweise Lager misshandelt werden, das ist eigentlich ein Fall für Amnestiy International.

In deinem Fall hättest du gar kein Lager gebraucht, da hätte es gereicht wenn du ein größeres Messingröhrchen eingeklebt hättest, in dem dann das Messingröhrchen käuft das den Kran dreht. Ein Tropfen Öl oder etwas nicht harzendes Fett und das läuft ewig.

Bitte entschuldigt, falls ich etwa zu viel geschrieben habe, aber ich bin ein nicht ausgelasteter Maschinenbaukonstrukteur und ich helfe gerne weiter.
Gruß Matthias


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#4

Beitrag von Xien16 » Mi 15. Mai 2019, 05:59

Joak hat geschrieben:
Di 14. Mai 2019, 17:27
Hast Du schon einen Gleisplan, oder ähnliches? Würde mich interessieren
Bis auf die Zufahrt zum Lokschuppen mit einer Bogenweiche leider noch nicht...
Ein paar Ideen habe ich, aber ich bin noch nicht zum Planen/Zusammenstecken gekommen :wink:
Auch die Größe des Moduls steht noch nicht fest, die wird sich danach richten, wie das Betriebswerk am schönsten aussieht :lol:
Ravenson hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 00:36
In deinem Fall hättest du gar kein Lager gebraucht, da hätte es gereicht wenn du ein größeres Messingröhrchen eingeklebt hättest, in dem dann das Messingröhrchen käuft das den Kran dreht. Ein Tropfen Öl oder etwas nicht harzendes Fett und das läuft ewig.
Genau das war Anfangs mein Plan und auch auf meiner ersten Skizze :D
Es hat tatsächlich nur der geringere Preis dafür gesorgt, dass ich den Aufbau jetzt mit Kugellagern mache :o
Ich habe sowieso 1,5mm Kugellager für die Märklin Motoren bestellt, da habe ich gleich 4mm Kugellager mit bestellt.
Ravenson hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 00:36
Zusätzlich brauchst du darunter noch Radiallager die dafür sorgen, dass die Achse richtig rund läuft, da ein Axiallager keine Radialen führungseigenschaften hat. Es nimmt nur Zug oder Druckkräfte (je nach Einbaulage) auf die in axialer Richtung wirken.
Das ist natürlich vorgesehen, ohne würde das niemals gehen.
Sonst würde das Servo den Turm nur "umfallen" lassen:
Bild

Ein Radiallager reicht für diesen Aufbau, da die untere Lagerschale des Axiallagers sehr wenig Spiel zum Rohr hat.

Als ich das Messingrohr und die Kugellager das erste Mal aufeinander schieben wollte, war ich übrigens doppelt froh, dass ich keine zwei Rohre genommen habe.
Das Messing Rohr ist so exakt gefertigt, dass die Kugellager nicht ohne Kraftaufwand auf das Rohr gehen.
Hier hätte ich bestimmt eines der Rohre komplett (innen oder außen) bearbeiten müssen, dass sie ineinander laufen...

Damit ich die Kugellager nicht aufpressen musste, habe ich das Axiallager an der Lagerschale mit dem geringeren Durchmesser (sie hat ~4,0mm, die andere ~4,1mm) mit der Reibahle etwas geweitet.
Beim Radiallager geht das natürlich nicht, hier habe ich am Rohr einfach etwas Material weggeschmirgelt.
Ravenson hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 00:36
Bitte entschuldigt, falls ich etwa zu viel geschrieben habe, aber ich bin ein nicht ausgelasteter Maschinenbaukonstrukteur und ich helfe gerne weiter.
Das ist schon in Ordnung, keiner kann alles wissen und durch solche Posts kann man immer was dazu lernen ;)


Mit dem Ergebnis bin ich schon sehr zufrieden.
Auf Bildern von fertig nach Anleitung gebauten Bekohlungsanlagen, hängt der Kran oft total schief.
Faller hat hier sehr viel Spiel gelassen, was wahrscheinlich mit dem Elektronischen Antrieb (von Faller) zusammen hängt.

Als nächstes muss ich mich um die Befestigung des Rohres im Kran kümmern.
Mit der bisher angelöteten U-Scheibe bin ich noch nicht ganz zufrieden - mal schauen, ob das so bleibt.
In den Boden des Krans wollte ich auch noch ein größeres Loch machen, dass das Axiallager hinein passt und der Kran nur noch einen geringen Abstand zum Sockel hat.


Gruß,
Janik

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#5

Beitrag von Joak » Mi 15. Mai 2019, 21:06

Hallo Janik,

als kleiner Ideengeber :wink:

Bild wurde entfernt
Zuletzt geändert von Joak am Do 5. Sep 2019, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grüsse
Hauke

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#6

Beitrag von Xien16 » Do 16. Mai 2019, 10:27

Vielen Dank für den Ideengeber, damit kommt ich auf jeden Fall besser voran :D
Im Netz findet man ja doch hauptsächlich Bilder von riesigen Anlagen mit mindestens einer Drehscheibe :roll:
Nicht weit von mir war einmal das Betriebswerk Tübingen.
Heute ist davon natürlich nichts mehr übrig :?

Für den Kohlebunker der Bekohlungsanlage habe ich mir schon überlegt, ob ich ein Gleis höher legen soll.
So könnte die Kohle auf einer Seite des Bunkers direkt aus einem Kohlewagen in den Bunker fallen :wink:
Aber ob das (bei der geringen Menge, die in den Bunker passt) überhaupt sinnvoll/vorbildgetreu ist?
Es soll ja zumindest ein bisschen dem Original entsprechen :D


Am Kran bin ich übrigens weider ein bisschen weiter gekommen.
Da die angelötete U-Scheibe nach mehreren Versuchen immer noch nicht im rechten Winkel zum Rohr stand, habe ich mich für eine andere Lösung entschieden:
Das Rohr hat am oberen Ende jetzt ebenfalls ein Gewinde (ca 4mm) auf das eine Mutter aufgeschraubt ist.
Das Loch im Kranhaus habe ich auf 10mm vergrößert, dass das Axiallager versinken kann.
Im Kranhaus habe ich dann eine U-Scheibe eingeklebt, auf der auf einer Seite das Lager ist und auf der anderen die Mutter sitzt:
Bild

Unten musste noch eine weitere U-Scheibe dazu, da der Kran sonst gestreift hätte:
Bild

Durch diesen Aufbau zentriert sich das Rohr quasi selbst und das Häuschen kann schön parallel zum Sockel gedreht werden.

Unten muss dafür natürlich noch das zweite Kugellager befestigt werden.
Dafür habe ich ein Stück Kunststoff genommen, das noch vom Besandungsturm übrig war:
Bild

Keine Angst, die Platte ist nicht so schief festgeklebt.
Das war nur ein erster Versuch :lol:

Beim Verschrauben von unten sind mir dann auch gleich die nächsten Probleme aufgefallen:
Bild

1. muss ich mir eine kleine Hülse anfertigen, die nur auf dem inneren Ring des Kugellagers aufliegt
2. rutscht das Kugellager noch nach oben durch, wenn man unten anzieht

Ein dickes Blech (statt Kunststoff), mit einer Senkung für das Lager, wird das Problem sicher am besten lösen.

Mit der Leichtgängigkeit und dem Abstand zum Sockel bin ich aber schon mehr als zufrieden:
Bild

Bild


Gruß,
Janik


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#7

Beitrag von Xien16 » Do 16. Mai 2019, 17:12

Habe heute mal ein bisschen geplant und das ist dabei heraus gekommen:

mit 1-gleisiger Zufahrt:
Bild

mit 2-gleisiger Zufahrt:
Bild

mit 2-Gleisiger Zufahrt V2:
Bild

Leider konnte ich das nur teilweise aufbauen, da mir gerade die kurzen Gleisstücke fehlen.
Aber immerhin konnte ich mit einem 24094 auf den Gleisabstand kommen, den die Bekohlungsanlage benötigt.
Den Rest habe ich dann mit Trackplanner gemacht.
Ob die Kehrschleife wirklich perfekt passt kann ich nicht sagen, aber auf der Länge kann man ja auch einiges ausgleichen :D

Ursprünglich hatte ich gar keine Kehrschleife geplant, aber ich denke es bietet sich an und ersetzt die Drehscheibe :lol:

Wenn jemand einen Tipp hat, nur her damit ;)


Gruß,
Janik

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#8

Beitrag von gäubahner » Fr 7. Jun 2019, 11:42

Hallo Janik,

tolles Projekt, gefällt mir sehr gut! Ein kleines BW ist ja perfekt um ein bisschen rangieren zu können, ohne das man gleich viel Platz für eine große Anlage benötigt! Ich bleib auf jeden Fall weiter dabei!
Gruß Mirko

Mein Projekt:
Epfendorf an der Gäubahn


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#9

Beitrag von Xien16 » Di 18. Jun 2019, 11:47

Hallo Mirko :)
gäubahner hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 11:42
Ein kleines BW ist ja perfekt um ein bisschen rangieren zu können, ohne das man gleich viel Platz für eine große Anlage benötigt!
Wirklich klein wird das Betriebswerk leider auch nicht, ich benötige immerhin eine Platte mit ca. 220x100cm :?
Als Plattenmaterial habe ich mich für 250x120 Birke Multiplex (9 oder 12mm) entschieden.
Das bekomme ich beim lokalen Holzhandel recht günstig.

Ich bin aber noch am überlegen, ob ich die Platte in zwei Teilen machen soll :wink:
Wenn das mit den C-Gleis Verbindungen und den BW-Modellen gut klappt, mache ich das wahrscheinlich.

Den Unterbau will ich aus Kanthölzern (z.B. 50x50) anfertigen.
Ein Rahmen im äußeren Bereich der Platte(n) sollte auch mit Blick auf die geplanten Servoantriebe problemlos funktionieren.
Wenn die Modelle und Gleise angeordnet sind, kann ich bei Bedarf noch weitere Verstärkung verbauen :)


Servoantriebe:
Da ich immer noch nicht alle geplanten Platinen für eine Bestellung fertig habe, liegen die Servo Projekte momentan auf Eis :|
Ohne eine Platte, auf der alles befestigt wird, könnte ich aber sowieso nicht viel machen.

Deshalb habe ich mir (wieder mal) neue Kleinigkeiten überlegt:
-> Die Untersuchungsgrube werde ich vielleicht selbst aus C-Gleisen herstellen
Ich würde dabei vom Gleisbett so viel wegsägen, dass gerade noch die Kleineisen stehen bleiben.
Den Mittelleiter würde ich am liebsten, wie bei der Faller Grube, aus Messing oder Edelstahl herstellen.
Bei Edelstahl will ich aber erst noch Versuche wegen des elektrischen Kontaktes machen.

-> Es hat ein Wasserturm zu mir gefunden - ohne den geht es natürlich nicht :D

-> Ein Bausatz für eine Entschlackungsanlage liegt auch bereit
Hier werde ich die Grundplatte wahrscheinlich nicht verwenden und auch ein C-Gleis zersägen.
Auch diese Anlage soll natürlich mit einem Servo angetrieben werden.

-> Der Plan für einen Loklift ist fertig und Teile sind schon bestellt 8)
Da ich mittlerweile mehr Loks als überdachte Abstellmöglichkeiten habe, ist mir eines Abends diese Idee gekommen.
Wäre das nicht super, ohne eine Rampe und ohne Wendel auf minimalem Platz eine Etage nach unten zu kommen?
Google hat mir zu dem Thema natürlich einiges ausgespuckt aber genauere Beschreibungen zu "DIY-Lösungen" sind rar.

Dann habe ich mich an Projekte aus meiner Ausbildungszeit erinnert und nach Trapezspindeln gesucht.
In Zeiten, in denen sich nahezu jeder einen 3D-Drucker leisten kann, sind die Teile erstaunlich günstig :p

Die Idee:
Ein Quader aus Aluminiumprofilen (auch Systemprofil, Strebenprofil, Nutprofil ... genannt) bildet die Grundlage.
Der Quader muss:
- innen mindestens so breit sein, wie die Trasse, die bewegt werden soll (z.B. 2-gleisig)
- innen mindestens so lang sein, dass die Trasse in der länge hindurch passt
- um ein bestimmtes Maß höher sein, als die Trasse gehoben/gesenkt werden soll

Daraus sind dann einige Skizzen entstanden:
Bild

Zunächst wollte ich die vier Spindeln mit ihren Lagerböcken im Quader innen anordnen.
Ich werde sie jetzt aber doch außen anbringen, dadurch kann der Quader bei selber Trassenbreite innen schmaler ausfallen.

Ich habe auch lange überlegt, wie ich mit weniger als vier Spindeln auskommen kann, mir ist aber keine einfachere Lösung eingefallen.
Es gibt zwar sehr präzise Linearführungen, bei nur einer Führung könnte sich die Trasse jedoch stark in eine Richtung neigen :?
Die Entscheidung, bei vier Spindeln zu bleiben, wurde mir dadurch erleichtert, dass diese Führungen oft sehr teuer sind :lol:


Hoffentlich sind die Teile bald da :)

Gruß,
Janik


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#10

Beitrag von Xien16 » Fr 21. Jun 2019, 10:08

Guten Tag,

ich habe mir das mit der Hebebühne nochmal durch den Kopf gehen lassen:

Da der Auhagen Lokschuppen viel zu kurz für lange Loks ist, habe ich mir andere Lokschuppen angesehen und bin dabei auf diesen gekommen:
- Faller 191738 Zweiständiger Lokschuppen; bis 290 mm LüP und 73 mm Gleismittenabstand
Er gefällt mir optisch sehr und würde für alle meine Loks in der Länge ausreichen.
Nur der Gleismittenabstand passt natürlich mal wieder nicht zum C-Gleis :roll:

Ich habe dann Versuche mit der Bogenweiche (wie beim Auhagen Lokschuppen) gemacht.
Wenn im äußeren Bogen der 671/2 zuerst ein Stück 077 und erst dann der Bogen 115 kommt, dann erreicht man einen Abstand von ca. 74mm
Ganz grob gemessen, nicht berechnet :wink:
Für den Lokschuppen wäre das sicher in Ordnung, aber ich wollte ungern beide Lokschuppen über eine Bogenweiche anfahren.

Ja, ich plane momentan wirklich beide Schuppen zu verwenden :D

Ein weiterer Versuch mit einer normalen Weiche und 2 x 24206, um die Gerade minimal zu versetzen, sah schon sehr gut aus.
Ich habe dann aber doch mal den Taschenrechner her genommen und das Ganze ordentlich berechnet :o
Zusammengefasst sieht die Formel dann so aus:

Gleisversatz = 2 x ( R2 - [ sqrt( R2² - [ R2 x cos( 90°-5,7° ) ]² ) ] )

Trotz verschiedener Klammern ist das natürlich immer noch schwer lesbar, aber wer sich damit beschäftigt bekommt das schon hin :P
...solange der Taschenrechner auf "Degree" steht :lol:
Das kann man natürlich mit jedem beliebigen Radius und mit jedem Winkel machen.

In diesem Fall mit 2 x 5,7° und R2 = 437,5mm ergeben sich für den Versatz ca. 4,3mm.
Dadurch kommt man vom C-Gleis Abstand 77,5mm auf 73,2mm 8)
Ich denke genauer bekommt man das nicht mehr hin :lol:

Bild

Der Lift-Lokschuppen ganz am Rand des Betriebwerks macht auf jeden Fall Sinn, falls mal etwas nicht funktionieren sollte :D

Die Aluminiumprofile werden übrigens heute zugestellt :wink:
Dann gibt es natürlich auch mehr Bilder.

Ansonsten habe ich mal wieder Platinen bestellt:
Für die BR103, die BR111 und die BR216 (hier hat nochmal eine zu mir gefunden)

Auch eine BR81 ist dazu gekommen:
Bild

Bild

Bild

Optisch würde ich sie als neuwertig bezeichnen, der Zustand ist perfekt :o
Technisch sah es anders aus - der Rotor war bombenfest, ich musste ihn mit einem Stift aus dem Rahmen drücken.
Etwas gereinigt und schon läuft sie wieder 8)


Gruß,
Janik


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#11

Beitrag von Xien16 » Sa 22. Jun 2019, 22:26

Guten Tag,

die Teile für den Lift sind gekommen und ich hab mal alles zusammen geschraubt :lol:
Bild

Die Gleise (2 x 24188) dienen als Größenvergleich.
Die maximale Gleislänge beträgt 350mm, wobei natürlich ein paar mm Luft zum Rahmen sein sollten.
Jetzt fehlt nur noch ein Spannelement für den langen Riemen und natürlich der Motor :wink:

Bild

Der Motor treibt das Ganze über das zusätzliche Rad und einen kleinen Riemen an.
Am Motor werde ich wahrscheinlich ein möglichst großes Rad nehmen, um eine Untersetzung zu erhalten.
Dann braucht der Motor nicht ganz so viel Kraft und gleichzeitig entspricht ein Schrittmotor-Schritt weniger Bewegung.
Es kommt ja bei so einem Lift nicht auf die Geschwindigkeit an 8)

Bild

Grün markiert die Stelle, an der ein Spannelement verbaut wird
Gelb markiert die Stelle des Motors
Blau markiert die Stelle, an der noch Axialkugellager verbaut werden (hier machen sie schon viel mehr Sinn als beim Kohlekran :lol:)

Normalerweise werden diese Trapezspindeln in den Lagerböcken direkt fest geschraubt.
Die Lagerböcke haben aber leider nicht gerade die beste Qualität und die kleinen M3 Madenschrauben laufen unglaublich schlecht :?

Durch die Verwendung von Axiallagern kann ich mir das Anziehen der Madenschrauben in den Lagerböcken aber sparen.
Sobald die Zahnräder an den Spindeln festgeschraubt sind, werden die Spindeln schon von den unteren Lagerböcken getragen ;)
Momentan ist das auch schon so, nur eben mit großen U-Scheiben, statt Axiallagern.

Gruß,
Janik


pickelbahner
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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#12

Beitrag von pickelbahner » Mi 4. Sep 2019, 01:04

Hallo Janik,

bin gerade auf deine Bauberichte gestoßen. Saubere Arbeit :gfm:

Gibt es Bilder vom fertigen Projekt ?

LG
Wolfgang


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#13

Beitrag von Xien16 » Mi 4. Sep 2019, 06:43

Guten Tag,

nur langsam, so schnell geht es bei mir nicht :lol:
Bis auf einige Gebäude, den (halb fertigen) Aufzug und die Gleise, habe ich leider noch gar nichts...
Ich bin bisher nicht mal dazu gekommen mir eine Grundplatte zuzulegen :?

Momentan bin ich mit einem TEE mit BR103 beschäftigt.
Für die BR103 habe ich bereits eine 21MTC-Platine mit Servoansteuerung für einen der beiden Pantografen herstellen lassen.
Das hat im ersten Versuch mit meiner BR111 ganz gut funktioniert und soll deshalb auch in der BR103 umgesetzt werden :)
Die 21MTC-Servo-Platine habe ich so gemacht, dass sie gleichzeitig in die BR103 und BR111 passt.
Die Platinen sind aber leider noch nicht bei mir angekommen.

Andere Projekte, die den Bau des Betriebswerks nicht gerade beschleunigen:
BR216 Umbau (mittlerweile besitze ich drei Stück)
BR86 Umbau (fertig)
BR50 Umbau (neue 21MTC- und Tender LED-Platine (mit rotem Rücklicht) und neue Fahrwerks LEDs kommen noch, diese sind zu dunkel)
V60 Umbau (eine Telex V60 ist dazu gekommen, aber noch komplett zerlegt)
DHG700 Umbau (eigentlich fertig, aber vielleicht bekommt sie auch noch LED-Platinen :)
Und dann habe ich mir kürzlich noch eine BR012 zugelegt, die natürlich auch umgebasut werden möchte :lol:


Servo-Steuerung:
Für das Betriebswerk bin ich gerade an der Planung einer etwas größeren Servo-Steuerung, mit der ich möglichst viele Servos steuern und über ein Display mit einem Menü einstellen will.
Das Menü soll die drei Potis je Servo (links/rechts und Geschwindigkeit) ersetzen, aber es sollen auch verschiedene Betriebsarten wählbar sein.
Besonders das Auslösen durch Eingänge soll einstellbar sein, dass ich wahlweise zwei Taster für Pos1 und Pos2 haben kann, oder auch nur einen, der den Wechsel der Position auslöst ;)
Aber ich will mit zwei Tastern auch die Möglichkeit haben das Servo nur so lange in eine Richtung zu drehen, wie der jeweilige Taster gedrückt ist.

Wenn das Menü und die Ansteuerung erst mal fertig sind, kann man da natürlich noch weitere Funktionen unterbringen.
Zum Beispiel könnte man Beschleunigung und Bremsen der Servos aktivieren und einstellen.
Oder man könnten das Servo auch bei einem Tastendruck vor und direkt wieder zurück fahren lassen :D
Kommt natürlich auch ganz darauf an, welche Anforderungen ich bei den Modellen im Betriebswerk später haben werde :wink:

Bis dahin wird es aber noch eine Weile dauern.
Ein Menü für ein 2 oder 4-Zeiliges Display, kann ich aus einem älteren Projekt übernehmen.
Aber das Menü anzupassen und zu erweitern braucht natürlich auch Zeit :?

Was bisher geplant ist:
4-Zeiliges Display mit mindestens 3 Tasten (um Werte einzustellen und zu navigieren)
Das Display soll nur angesteckt werden, damit ich nicht für jede Steuerung ein eigenes brauche.
Je Servo zwei Betätigungs-Eingänge, die eventuell sogar eine beliebige Spannung (unter 30V) verkraften (oder ein­fach­heits­hal­ber nur 5V)
Je Servo natürlich ein Signal-Ausgang aber auch einen Schalt-Ausgang um die Spannung im Stillstand deaktivieren zu können.
Speicherung der eingestellten Werte, dass sie beim erneuten Einschalten wieder da sind.


Und wenn das alles nicht klappt, weil ich keine Zeit dafür finde, gibt es eben doch eine kleine Platine mit drei Potis für jedes Servo :lol:

Gruß,
Janik


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#14

Beitrag von EningerN » Mi 4. Sep 2019, 21:26

Hallo Janik,
coole Idee,die Loks einfach abzusenken.deshalb ein Vorschlag von mir:Wie wäre es,wenn die Loks abends vorwärts reinfahren und morgens vorwärts wieder rausfahren? Das heißt,du könntest versuchen die Absenkung zusätzlich noch drehbar zu machen.Auf meiner N- Anlage/Diorama werde ich es jedenfalls versuchen.

Liebe Grüße
Jörg
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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#15

Beitrag von gäubahner » Mi 4. Sep 2019, 22:49

EningerN hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 21:26
Wie wäre es,wenn die Loks abends vorwärts reinfahren und morgens vorwärts wieder rausfahren? Das heißt,du könntest versuchen die Absenkung zusätzlich noch drehbar zu machen.
Hallo Janik, Hallo Jörg,

erstmal finde ich die Idee mit dem Lift im Lokschuppen richtig klasse! Auch das drehen der Loks finde ich eine gute Idee, aber anstelle der drehenden Plattform würde ich einfach eine Kehrschleife unterhalb des BWs vorschlagen - technisch weniger aufwändig, betriebssicherer und mit ein paar zusätzlichen Stumpfgleisen kann am morgen auch eine andere Lok aus dem Schuppen fahren als am Abend reingefahren ist.
Gruß Mirko

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#16

Beitrag von Xien16 » Do 5. Sep 2019, 10:11

Guten Morgen und vielen Dank euch beiden :D


Ich habe durch Zufall die riesigen Lok-(oder besser Zug-) Lifts im Netz entdeckt.
Da dachte ich mir - das kann man doch auch kleiner, versteckter und vor Allem selber bauen :lol:
Ich muss demnächst unbedingt mal daran weiter machen und den Motor montieren.
Ob es sich dann überhaupt noch bewegt, oder ob dem Motor die Kraft aus geht, wird sich zeigen :?

Vielen Dank für den Tipp mit den gedrehten Loks :D
Den Lift komplett zu drehen halte ich auch für etwas zu gewagt.
Ich habe geplant ihn mit mindestens vier Schrauben unter die Platte zu schrauben.
Dadurch ist er sehr gut fixiert und das Positionieren der Gleise sollte nur noch in der Höhe problematisch werden.

Der Schatten-Lok-Bahnhof:
Ich hatte sowieso mehrere Stumpfgleisen geplant. Die noch durch eine Kehrschleife zu ergänzen ist wirklich eine gute Idee.
Dann könnte eine Lok sogar hinter Tor 1 verschwinden und anders herum hinter Tor 2 wieder zum Vorschein kommen :D
An so etwas habe ich noch gar nicht gedacht :lol:
Wenn es mit der Kehrschleife zu eng wird, könnte ich auch eine selbstgebaute Drehscheibe einbauen.
Um eine Lok um komplette 180° zu drehen, könnte die Konstruktion (vor allem im nicht sichtbaren Bereich) sehr simpel ausfallen 8)


Jetzt brauche ich nur noch Zeit die ganzen Ideen in die Tat umzusetzen :)

Gruß,
Janik

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#17

Beitrag von gäubahner » Do 5. Sep 2019, 13:09

Hallo Janik,

super Idee, die Kehrschleife vom einen Gleis zum anderen zu führen. Falls es auf die Lösung mit der Drehscheibe rausläuft - du könntest ja auch eine Handdrehscheibe mit einem Motor und zwei Anschlagpunkten ausstatten, das wäre sicher auch eine einfache und kostengünstige Lösung.

Nebenbei: Hab in deinem Profil gesehen, dass du aus Albstadt kommst, ist dass das Albstadt bei Balingen? Das wäre ja "ums Eck".
Gruß Mirko

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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#18

Beitrag von Xien16 » Fr 6. Sep 2019, 11:09

Ja genau, das Albstadt bei Balingen ;)

Ich war übrigens am 04.08. in Rottweil und habe die 01 519 bestaunt.
Am Sonntag drauf habe ich mich dann mit der 52 7596 nach Hausach fahren lassen :D
Der Abschnitt von St. Georgen bis Hornberg ist bei der Strecke der absolute Wahnsinn :shock:
Keine Ahnung, warum ich dort als Kind noch nie mit meinen Eltern war :?

Im Oktober bin ich auf jeden Fall auch bei den Dampftagen :P


Gruß,
Janik


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Re: Kleines Bahnbetriebswerk mit Kohle, Wasser, Sand und Lokschuppen

#19

Beitrag von Xien16 » Di 26. Nov 2019, 07:12

Guten Tag,

es gibt neue Pläne - dieses Mal mit Scarm erstellt.

Von der ursprünglichen Lösung hier bin ich weider weg gekommen.
So hätte ich entweder zu wenig Platz für die Bekohlungsanlage, oder das Betriebswerk wäre unnötig lang geworden.
Denn ich würde das gesamte Betriebswerk gerne in zwei Segmente aufteile und da stört ein Gebäude direkt auf der Trennstelle natürlich etwas :?

Der Höhenverlauf ist bei allen drei Varianten so geplant, dass die Weiche rechts im Wendel ca. auf 9mm liegt.
Die Wendel fällt dann nach oben/links wieder auf 0 ab.
Unten fällt der innere Strang auch wieder auf 0 ab, noch bevor die Bekohlungsanlage (grau) beginnt.
Der äußere Strang hingegen steigt zur Bekohlungsanlage auf 15mm an und fällt danach bis zur Einfahrweiche links wieder auf 0.

Die Idee war hier, dass durch einen Höhenunterschied die Anlage einfach mit Rutschen neu mit Kohle befüllt werden kann.

1. mit Bogenweiche in der Schleife:
Bild

2. mit normaler Weiche in der Schleife:
Bild

3. mit normaler Weiche und R2 in der Schleife:
Bild

1. sieht eigentlich am ordentlichsten aus und ich müsste kaum Gleise zersägen.
Bei 2. habe ich hingegen keine Bogenweiche, die in der wichtigen Wendeschleife Probleme verursachen könnte.
Daher ist 1. eigentlich auch schon aus dem Rennen.
3. braucht mit einer Schleife komplett aus R2 zwar etwas mehr Platz, dafür aber eben komplett R2 :lol:

Eine ganz andere Idee wäre noch, die Wendeschleife über das äußere Gleis (ganz unten) laufen zu lassen und das zweite Gleis auf 15mm anzuheben.
Dann wäre R2 außen und der gesamte Plan könnte vielleicht wieder etwas kompakter werden.

Was meint ihr?
Verbesserungsvorschläge nehme ich natürlich sehr gerne an :lol:


Gruß,
Janik

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