Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Ralf1968
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2126

Beitrag von Ralf1968 » Mo 20. Mai 2019, 08:53

Hallo Hubert,

das ist ja mal ein Superungsbericht nach meinem Geschmack :D

Grad die Idee mit dem Abdrehen der Räder ist eigentlich cool, und wenn man nichts anderes zur Wahl halt auch die einzige Möglichkeit die Speichen freizulegen.

Und nun komme ich zu deinem leidigen Thema, die im Bau befindliche CNC-Fräse, mit einer konventionellen Fräse ist das eigentlich kein Problem, da kommt es nur drauf an wie man die Räder einspannt und da gibt es auch genug Varianten. Mit einer CNC kannst du natürlich nach dem Entfernen der Platte mit einem Feinst Finger Fräser Durchmesser 0,2mm die Speichen nochmal abfahren ohne einen Teilapparat zu verwenden :!:
Ich hoffe du weist wovon ich rede, ein Teilapparat benutzte man vor CNC zum Fräsen von Zahnrädern und um alles zu fräsen was ohne dem Gerät nicht so ohne weiteres möglich war.
Aber du machst das schon und ich freue mich über deine coolen Umbauten :wink:
Viele Grüße
Ralf
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wulfmanjack
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2127

Beitrag von wulfmanjack » Do 23. Mai 2019, 19:59

Hallo Hubert,

und wieder einmal bekomme ich in der Mark Michingen :bigeek:

Respekt zu Deinem Umbau; ein Thema an das ich mich bisher noch nie versucht habe. Wahrscheinlich wird dieses Feld auch nie von mir besetzt werden.
Ebenso wie Friedl bin ich auch der Meinung, dass solche Berichte durchaus in den eigenen Anlagenthread gehören. So kann man sich ein kompletteres Bild über Deine Schaffenskraft machen. :redzwinker:

Ich hoffe das Du bald wieder voll im Saft stehst. Und mach Dir nichts draus.... das grüne Monster gewinnt immer. :lol:
LG
Wolfgang

Link zu dem was mich seit längerem beschäftigt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=119219

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2128

Beitrag von Darius » Fr 24. Mai 2019, 06:04

Hallo Hubert,

ich finde, Du solltest solche Umbauten mit Räder Durchbrechen etc. auch noch in Spur Z machen, dann wäre das vielleicht eine kleine Herausforderung für Dich... :bigeek:
:fool: :fool: :fool:

Ähm, sorry...
Ich bin auch der Meinung wie meine Vorredner, dass die Berichte hier im Anlagenbericht bleiben sollten. Ich zumindest würde vermutlich den Überblick verlieren und mich beim Thread-Hopping total verzetteln. :shock:

Viele Grüße,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2129

Beitrag von Amiga-Mika » Fr 24. Mai 2019, 09:51

Hallo Hubert,

ich habe mir deine Bauberichte angeschaut und gelesen :bigeek: einfach toll :gfm:

jetzt möchte ich mich am liebsten mit meiner Anlage in einem Kellerloch verstecken :oops:

Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2130

Beitrag von notbremse » Fr 24. Mai 2019, 10:36

Fehlt bloß noch, dass du eine Triebwerksbeleuchtung einbaust...

:fool:

Zuzutrauen wär's dir...

Liebe Grüße und weiterhin Gutes Gelingen

Karl

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2131

Beitrag von Jürgen » Fr 24. Mai 2019, 11:50

Fehlt bloß noch, dass du eine Triebwerksbeleuchtung einbaust..
Wie, die ist noch nicht drin ? Dann man los ... :fool:

Grüße
Jürgen
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

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"Man muss nicht verrückt sein, um Modellbau zu betreiben, aber es hilft ..."

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2132

Beitrag von hubedi » Fr 24. Mai 2019, 12:09

Hallo zusammen,

ich freue mich, dass es immer noch Begleiter gibt, die mir treu geblieben sind. Das aktuelle Projekt zieht sich länger hin als ich es geplant hatte. Ich komme nur mühsam voran und ich habe das Gefühl, ich baue einen Prototypen ohne Netz und doppelten Boden ... wobei dieser Prototyp gleich perfekt funktionieren soll. :D
Die Erfolge sind teilweise mühsam erkämpft und die Lok wird immer mehr das Werk eines Frankensteins. Die Teile sind z.T. wild kombiniert und umgestaltet, damit die Geometrie des Fahrwerks optisch und von der Funktion her stimmt. Inzwischen läuft die Steuerung geschmeidig und ohne Klemmer ... puh, was für eine Arbeit.

Ob es sich lohnt ... hm ... diese Frage müsste ich etwas komplexer beantworten. Klar, ich hätte mir auch eine modernere Variante der BR 50 zulegen können. Viele Arbeiten hätten sich damit erledigt, da Fleischmann das komplette Fahrwerk in aktuellen Varianten bereits komplett verfeinert und überarbeitet hat. Anderseits habe ich beim Umbau eine Menge dazu gelernt. Ob sich dieses neue Wissen in der Zukunft als nützlich erweisen wird, muss sich noch zeigen.

Trotz der wachsenden Ungeduld ... ich kenne mich ... wenn ich das Projekt erst einmal vom Basteltisch räume, um andere interessante Basteleien zu starten, wird die Lok lange als Torso herumliegen. Zumindest eine abgespeckte Version soll fertig werden. Ich weiß z.B. noch nicht, ob ich einen Sound- oder einen gewöhnlichen Lokdecoder einbauen soll. Weiterhin überlege ich noch, ob die geplante Fahrwerks- und Führerhausbeleuchtung tatsächlich realisiert wird.

Ich kämpfe zudem nach wie vor mit meinen gesundheitlichen Schwierigkeiten. Es wird zwar immer besser, aber ich kann nicht so konsequent an den Fummelarbeiten dranbleiben, wie ich es gerne möchte.

Die Post:
Ralf1968 hat geschrieben:
Mo 20. Mai 2019, 08:53
... das ist ja mal ein Superungsbericht nach meinem Geschmack ... Grad die Idee mit dem Abdrehen der Räder ist eigentlich cool, und wenn man nichts anderes zur Wahl halt auch die einzige Möglichkeit die Speichen freizulegen. ...
@Ralf
Freut mich, dass ich Deinen Geschmack getroffen habe ... als Mechanikus muss es Dir ja gefallen. :D
Klar sagt mir ein Teilapparat etwas. Auch bei CNC-Fräsen könnte sich ein solches Teil nützlich machen. Spätestens wenn man den Teilapparat mit einem Schrittmotor kombiniert, hätte man einen echte 3D-Fräse.
Ob man allerdings Speichenräder für Dampfrösser vernünftig herstellen kann, wäre erst noch zu beweisen. Ich denke, hier haben gespritzte Radsterne immer noch gewisse Vorteile. Aber für komplette Selbstbauten von Fahrzeugen wäre das eine Möglichkeit. Ich würde aber bei den Dampflokrädern auf Ersatzteile diverser Hersteller zurückgreifen.
wulfmanjack hat geschrieben:
Do 23. Mai 2019, 19:59
... Ebenso wie Friedl bin ich auch der Meinung, dass solche Berichte durchaus in den eigenen Anlagenthread gehören. So kann man sich ein kompletteres Bild über Deine Schaffenskraft machen ...
Darius hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 06:04
... Ich bin auch der Meinung wie meine Vorredner, dass die Berichte hier im Anlagenbericht bleiben sollten. Ich zumindest würde vermutlich den Überblick verlieren und mich beim Thread-Hopping total verzetteln ...
@Wolfgang und Daniel
Genau so wird's gemacht. Ich würde mich noch mehr zerfusseln, wenn ich auf jede Menge Teilthreads aufpassen müsste. Schließlich führe ich ja noch mehr Schlachten ... und ich weiß, das grüne Monster gewinnt, aber ich will es ja nur in gewisse Schranken weisen.
Amiga-Mika hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 09:51
... jetzt möchte ich mich am liebsten mit meiner Anlage in einem Kellerloch verstecken ...
@Ralf
Bloß nicht ... ich finde es super, was Du baust. Ich würde sofort aufhören, hier noch etwas zu schreiben.
notbremse hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 10:36
... Fehlt bloß noch, dass du eine Triebwerksbeleuchtung einbaust...
@Karl
Kaum hatte ich es oben geschrieben ... :D Ob eine Triebwerksbeleuchtung wirklich fehlt ... hm ... wäre aber ganz nett. Mal sehen ... :D Eigentlich ist das nicht so aufwändig und mehr eine Fleißarbeit. Bei diesem Umbau war an anderen Stellen mehr Einsatz notwendig. Bloß das sieht man hinterher kaum noch ... seufz ... so gesehen wäre so ein nettes Gimmick auch ein sichtbarer Beleg für die ganze Fusselarbeit. :D

@All
So ... nun zu den bisherigen Erfolgen ... schließlich gibt es die auch zu melden. :D

Ich habe meinen Drehstahl nochmal überarbeitet, neu geschliffen und besser ausgerichtet. Siehe da, kaum macht man es richtig, schon geht's auch:

Bild

Jetzt nimmt die Schneide wirklich hauchdünne Folien ab. Das vorherige Zerfasern ist wohl auch auf den inzwischen gealterten Kunststoff zurückzuführen. Die Räder tragen schließlich einige Jahrzehnte auf ihren Speichen. Das Ergebnis sieht für mich brauchbar aus ... hier noch mit einigem Schleifstaub anderer Arbeiten garniert:

Bild

Bild

Anschließend habe ich den 90°-Versatz der Räder auf den Achsen eingestellt und die verfeinerten Treibstangen zur Probe montiert:

Bild

Wie auf dem Bild zu sehen ist, haben die Stangen einen dunklen Anzug angezogen. Sie hatten sich über ihr blankes Aussehen beklagt, als sie erfuhren, sie sollten abgelichtet und weltweit zu sehen sein. Sofort wollten sie ins Bad und sich schick machen. Die Radreifen sind grundiert und in Feuerrot lackiert. Hier und da muss ich noch ein wenig nacharbeiten.

Auf dem Foto ist auch die überarbeitete Kontaktplatte zu sehen. Eine Feder war recht weich geworden und drohte abzubrechen. Ich habe die Stelle mit einem aufgelöteten Federblech verstärkt. Sie sitzt nun an Ort und Stelle und auch die Tenderkupplung hat ihren Platz eingenommen.

Der Einbau der neuen Steuerungseinheit erwies sich als echte Herausforderung. Die Geometrie stimmte nicht mit der alten Steuerung überein. Der Steuerungsträger musste also entgegen meinen Annahmen ziemlich umgearbeitet werden. Exemplarisch zeigt das Bild das Abschneiden und Umsetzen des Lagers für die Schwinge:

Bild

Un so sieht die Sache nach dem mühsamen Umbau aus:

Bild

Auch dieser Teil der Steuerung wurde brüniert und die Vertiefungen habe ich rot ausgelegt. Einiges Kopfzerbrechen bereitete die rechts so unschuldig herumliegende Gegenkurbel. Die an den neueren Steuerungsträger angenietete Kurbel passte nicht zu den Rädern, da der Steckdorn erheblich dünner ist. ich versuchte vergeblich den unteren vierkantigen Teil mit einem Messingprofil zu verstärken. Schließlich blieb mir nichts anderes übrig, als die Gegenkurbel abzukneifen und das alte Bauteil anzunieten. Diese Kurbel war allerdings wesentlich grober gearbeitet und sie wollte optisch nicht zum verfeinerten Gestänge passen. So gut es ging speckte ich also auch dieses Winzteil ab, bis es einigermaßen aussah. Dann verband ich die überarbeitete Kurbel via Nylonachse mit der Stange. Die Nietenköpfe wurden nach bewährter Methode mit dem Lötkolben aufgeschmolzen.

Bild

Zur Probe steckte ich alle Teile zusammen ... puh, es passt nun nach der Korrektur von ein paar Klemmern.

Aktuell baue ich gerade LED in die Loklaternen ein. Die vorderen Laternen sind bereits montiert und sie leuchten wie sie sollen. Nun muss ich mich entscheiden, wie weit ich die Lichteffekte treibe ... und ob ich den hier noch in der Schublade herumliegenden Sounddecoder von Tran (SL76) einsetze. Dazu müsste ich zusätzlich noch ein Soundprojekt zusammenstellen und einspielen. Bei diesem Decoder kein leichtes Unterfangen wie man so hört. Ein Programmiergerät habe ich, aber das verlangt nach einer echten COM-Schnittstelle am Rechner. Die müsste ich erst nachrüsten. Mal sehen, ob ich mir das alles antue ...
Jürgen hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 11:50
Fehlt bloß noch, dass du eine Triebwerksbeleuchtung einbaust..
Wie, die ist noch nicht drin ? Dann man los ...
@Jürgen
Da schau her ... während ich so schreibe, kommen aus dem Off die Anfeuerungen. :fool:

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2133

Beitrag von rex » Fr 24. Mai 2019, 12:27

Hallo Hubert,

ich hab es ja so gar nicht mit rollendem Material, trotzdem haben Arbeiten und Anpassungen, wie du sie hier zeigst einen großen Reiz. Für alle, die in diesen Zehntel Millimeter oder gar noch feineren Dimensionen unterwegs sind, empfinde ich großen Respekt. Bin zwar manchmal auch mit Kleinstprojekten befasst, aber nur mit solchen, bei denen nicht so filigrane Teile passgenau gefertigt werden müssen. Daher ist es toll, sich das bei dir anzuschauen. Dass du weiterhin die nötige Geduld dafür aufbringst und sich der Aufwand hinterher als lohnend herausstellt, das wünsche ich dir sehr.

Ganz kurz noch zu deiner Frage ob es sich lohnt? Im finanziellen Sinne vermutlich nicht, vom Zeitaufwand gar nicht, da wäre ein Neukauf wohl deutlich schneller gegangen. Bleiben also der Zuwachs an Erfahrung und - ein Aspekt, den ich besonders wichtig finde - an Zuversicht in dich selbst. Ich find es nämlich richtig toll, an Projekte mit der positiven Haltung ran gehen zu können: Das wird schon! Und diese Haltung bekommst man nur, wenn einem schon solche Projekte gelungen sind, wie du es hier zeigst.

Herzliche Grüße sendet - rex!
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2134

Beitrag von hubedi » Fr 24. Mai 2019, 13:21

Hallo Rex,
rex hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 12:27
... Ganz kurz noch zu deiner Frage ob es sich lohnt? Im finanziellen Sinne vermutlich nicht, vom Zeitaufwand gar nicht, da wäre ein Neukauf wohl deutlich schneller gegangen. Bleiben also der Zuwachs an Erfahrung und - ein Aspekt, den ich besonders wichtig finde - an Zuversicht in dich selbst. Ich find es nämlich richtig toll, an Projekte mit der positiven Haltung ran gehen zu können: Das wird schon! Und diese Haltung bekommst man nur, wenn einem schon solche Projekte gelungen sind, wie du es hier zeigst ...
Damit hast Du wohl genau die Glocke getroffen. Es ist u.a. die Auseinandersetzung mit dem Bedenkenträger in mir. Das Damoklesschwert des Scheiterns schwebt natürlich immer über solchen Projekten. Wenn das Vorhaben dann trotz aller Widerstände gelungen ist, fährt sich eine solche Lok gaaaaanz anders als eine neue, selbst gekaufte Maschine ... unabhängig davon, wie sie im Vergleich tatsächlich fährt. :D An neuen Fahrzeigen kann ich mich auch erfreuen, aber emotional wären die umgebauten Fahrzeuge wohl die letzten, die ich weggeben würde.

Solche Arbeiten machen wohl mehr mit einem selbst als mit dem Modell.

Danke für Deinen Betrag.

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2135

Beitrag von dampflok-Fan » Fr 24. Mai 2019, 17:56

Hallo Hubert,
ich habe längere Zeit nicht bei Dir hereingeschaut und komme nun kaum nach, die Neuigkeiten zu bestaunen. Ich muss schon sagen, Dein Betätigungsfeld von der Fräsmaschine über 3D-Drucker bis zum Lokumbau ( und das in Spur N) nötigt mir uneingeschränke Hochachtung ab. :bigeek: :bigeek: :bigeek:
Die P8 und wenn sie fertig ist, bestimmt auch die BR50 sind Meisterwerke .Ich habe mich selbst auch ein wenig mit Umbauten in H0 beschäftigt-allerdings zwei Ligen darunter- und ich kann das durchaus einschätzen. Solche Selbstbauten sind emotional die wertvollsten .
Ich wünsche weiterhin viele Erfolge!!
Gruß Bernd

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2136

Beitrag von derOlli » Sa 25. Mai 2019, 18:03

Hallo Hubert, :D

heute hatte ich mal wieder Zeit bei dir vorbei zu schauen.
So eine Drehbank hätte ich auch gerne. Es fehlt nur an Platz und an der nötigen Zeit diese auch zu benutzen. :(
Die abgedrehten Räder sehen schon toll aus. Schöne, niedrige Spurkränze. Wenn man bedenkt das das alles in Spur N ist.... ich hätte da Angst vor Entgleisungen an den Weichen. Ich hoffe die Angst ist unbegründet.
Kannst du mal ein abgedrehtes und ein orginal Rad zum Vergleich neben einander legen?
Mir fällt gerade ein das ich einige Radsätze neu kaufen mußte weil die Spurkränze die Gleisnägel der PECO Gleise berührten. Mit so einer Drehbank könnte ich diese bestimmt weiter verwenden.

Bin schon auf deine nächsten Berichte und Bilder gespannt.
:D
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

Neu: Hier geht es zu meinem Video vom FiddleYard. Einfach auf das Bild klicken. :D

Bild

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2137

Beitrag von Jonnytulln » Sa 25. Mai 2019, 22:03

Hallo Hubert,

danke für deine super tollen Bauberichte!! :gfm: Ich hab zwar meine Projekte am laufen, leider sehr wenig Zeit aber es kommt wieder etwas. Ich lese zwar fleißig mit und bin begeistert von deinen Baubereichten und wunderschönen Fotos aber sogar zum schreiben fehlt es mir in letzter Zeit.
Viele Grüsse Roman
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2138

Beitrag von hubedi » So 26. Mai 2019, 19:30

Hallo zusammen,

heute will ich nur ganz kurz den Auftrag vom Olli ausführen. Meine aktuellen Arbeiten sind sowieso mit Fotos schwer zu dokumentieren, da ich gerade zum ersten Mal an einem Soundprojekt für meine Lok arbeite. Ich habe hier noch einen arbeitslosen Sounddecoder SL76 von CT herumliegen. Er redet aber noch nicht mit mir, da ihm die Samples fehlen. Ich muss mich erst einmal in die Logik eines Soundprojektes eindenken ...

Die Post:
dampflok-Fan hat geschrieben:
Fr 24. Mai 2019, 17:56
... Solche Selbstbauten sind emotional die wertvollsten ...
@Bernd
Deiner Bemerkung kann ich voll und ganz zustimmen. Vielen Dank für Dein Lob ... aber es sind auch Vorschusslorbeeren dabei. Von einem Meisterwerk sind die Loks doch weit entfernt. Ich sehe in 1zu160 ganz andere Künstler, deren Arbeiten diesen Titel wesentlich mehr verdient haben. Vlt. wird's ein Gesellenstück. :D
Mein Ziel ist jetzt auch nicht, alles was möglich wäre zu verfeinern. Die alten Schätzchen sollen sich nur nicht neben Modellen aus neuer Produktion schämen müssen. Die Fahrzeuge sollen wirklich auf der Anlage fahren und sie müssen dem rauen Betrieb (und sogar den Fingern eines Vierjährigen) standhalten können. Und nicht vergessen, ich will auch meine Anlage weiter ausgestalten.
Jonnytulln hat geschrieben:
Sa 25. Mai 2019, 22:03
... aber sogar zum schreiben fehlt es mir in letzter Zeit ...
@Roman
Auch an Dich ein Dankeschön für Deinen lobenden Beitrag. Es freut mich sehr, dass Dir meine Berichte gefallen.
Dein letzter etwas gehetzt klingender Satz stimmt mich etwas nachdenklich und besorgt. Ich hoffe wirklich, dieser Druck ist nur vorübergehend. Eine Überlastung ist ein schleichender Prozess und bei solchen Worten klingeln bei mir alle Alarmglocken. Ich weiß wovon ich gerade schreibe ...
derOlli hat geschrieben:
Sa 25. Mai 2019, 18:03
... So eine Drehbank hätte ich auch gerne. Es fehlt nur an Platz und an der nötigen Zeit diese auch zu benutzen. :(
Die abgedrehten Räder sehen schon toll aus. Schöne, niedrige Spurkränze. Wenn man bedenkt das das alles in Spur N ist.... ich hätte da Angst vor Entgleisungen an den Weichen. Ich hoffe die Angst ist unbegründet.
Kannst du mal ein abgedrehtes und ein orginal Rad zum Vergleich neben einander legen?
Mir fällt gerade ein das ich einige Radsätze neu kaufen mußte weil die Spurkränze die Gleisnägel der PECO Gleise berührten. Mit so einer Drehbank könnte ich diese bestimmt weiter verwenden ...
@Olli
Ich hoffe, Du verzeihst mir, dass ich erst zum Schluss auf Deinen Beitrag eingehe. Aber er enthält ja einen direkten Auftrag, den ich gerne für Dich ausführen will.

Zunächst zu Deinen Fragen: Mein Drehmaschinchen braucht nicht sooo viel Standfläche. Ich habe gerade nachgemessen ... es sind ca. 30x60 cm. Für die meisten Aufgaben rund um die Modellbahn reicht dieses Gerät m.E. völlig aus. Natürlich wird zusätzlicher Platz für das Zubehör benötigt. Aber das hält sich in den Grenzen einer Schublade.
Ob sich die Anschaffung lohnt, um nur ein paar Spurkränze abzudrehen, kann man anzweifeln. Spurkränze allein kann man auch mit Hilfe einer Kleinbohrmaschine bearbeiten. Für mich ist die Drehmaschine eine Produktionsstätte von allen Teilen, die rund sind. Und es macht riesig Spaß damit zu arbeiten ... und das ist bekanntlich mit Geld nicht aufzuwiegen. Ich bin froh, mich seinerzeit zur Anschaffung durchgerungen zu haben.

Du hast es schon angedeutet, man muss die Funktion des Rad-Schiene-Systems im Blick behalten. Wie groß die von Dir erwähnte Gefahr von Entgleisungen wird, hängt von so einigen Faktoren ab. Du darfst nicht vergessen, ich habe auf der Anlage nicht eine einzige klassische Industrieweiche mit 15° Abzweigwinkel liegen. Der Abzweigradius meiner Standardweichen liegt bei 1200 mm. Selbst die engsten Weichen im Ladebereich weisen immer noch Abzweigradien von 750 mm auf. Die Fahrzeuge werde also ziemlich sanft in die richtige Richtung gelenkt.

Dennoch, Tests haben ergeben, die umgebauten Loks bewältigen auch die engen 15°-Weichen. Die extrem hohen Spurkränze erfüllen eigentlich keine Führungsaufgabe, sondern sie dienen in den Herzstücken dazu, die Loks in den Lücken nicht einknicken zu lassen. Da laufen die Maschinen auf den Spurkränzen und nicht auf den Laufflächen. Die in den Lücken eingelegten Blechstreifen bei den Weichen mancher Hersteller wären sonst auch höchst überflüssig und könnten nicht zur Verbesserung der Stromaufnahme beitragen.

Die NEM-Normen schreiben Spurkranzhöhen von 0,5 bis 0,9 mm vor. In diesem Bereich sollten die Räder alle einwandfrei funktionieren ... natürlich bis auf das Auflaufen in den Weichen. Aber genau wegen dieser einfachen Möglichkeit, die Stromabnahme bei Kunststoffherzstücken zu verbessern, bewegen sich die Spurkranzhöhen im oberen Bereich der Norm. In jüngerer Zeit produziert die Industrie allerdings auch kleinere Kränze.

Nun zu meinem Umbau: Ich habe die Spurkränze zumindest der innen liegenden Achsen des E-Kupplers relativ stark reduziert ... mit knapp 0,5 mm etwa am Mindestmaß nach NEM. Die Räder der ersten und letzten Achse übernehmen die eigentliche Führungsarbeit in den Kurven. Deshalb habe ich den Spurkranz mit ca. 0,6 mm hier etwas höher gelassen. Wie die Bilder belegen, ist selbst diese moderate Verfeinerung deutlich sichtbar. Ich habe zum Vergleich ein Rad einer Minitrix BR 24 mit einer Spurkranzhöhe von 0,9 mm auf das Chassis gelegt:

Bild

Ich hoffe, Dich stört der sichtbare Dreck nicht allzu sehr. Ich habe die Fussel erst auf den Bildern richtig wahrgenommen.

Das Nächste Bild zeigt nochmal den Vergleich der unterschiedlichen Spurkranzhöhen meines Umbaus:

Bild

Diesmal siehst Du das Minitrix-Rad ganz rechts. (Dort wäre normalerweise der Vorläufer.) Dann kommt die erste Achse mit 0,6 mm Spurkranzhöhe. Links ist die zweite Achse mit 0,5 mm Spurkranzhöhe abgelichtet.

Auf den Bildern ist der Unterschied sogar weniger deutlich wie am Modell selbst. Es wäre optisch ein enormer Gewinn, wenn sich die Industrie zu Spurkranzhöhen im unteren Normbereich durchringen könnte. Aber wie gesagt, dann wäre auch ein neues Gleissystem fällig ...

Es muss ja nicht gleich Finescale sein ... RP25 wie in den Staaten üblich, wäre schon eine erhebliche Verbesserung.

LG
Hubert
Zuletzt geändert von hubedi am So 26. Mai 2019, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2139

Beitrag von notbremse » So 26. Mai 2019, 19:36

Sehr eindrucksvoll - der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Liebe Grüße

Karl

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2140

Beitrag von Jürgen » Mo 27. Mai 2019, 08:06

Hallo Hubert,
Vlt. wird's ein Gesellenstück. :D
jetzt muss ich ganz ernst mit Dir werden. Wenn Du so etwas hier schreibst, legst Du die Latte so hoch, dass noch kaum einer über sie springen kann. Wir sind nahezu alle hier "Freizeitbastler" im besten Sinne des Wortes und was Du uns zeigst, überschreitet das, was üblicherweise jemand leisten kann, bei weitem. Mir fehlt es an Wissen, an Fertigkeiten, an Werkzeug und gelegentlich auch an Geduld und Triebkraft, um solche Werke zu schaffen. Ein professioneller Feinmechaniker mit entsprechendem Werkzeug kann so etwas, was Du machst, sicherlich ebenfalls ohne größere Probleme herstellen, aber die meisten hier nicht, zumal ja noch jede Menge anderer Fertigkeiten im Modellbau gefragt sind. Deine Bescheidenheit in Ehren, an dieser Stelle ist sie mMn nicht angebracht.

Und nun das Lob: Deine Arbeiten sind auch aus meiner Sicht meisterlich. Aber noch viel wichtiger ist die Botschaft, die sich damit verbindet. Die lautet: jeder von uns kann viel mehr erreichen, wenn er es will und sich dahinter klemmt und nicht gleich aufgibt, wenn es einen Rückschlag gibt. Deine Bereitschaft, Deinen Weg mit uns zu teilen, ist schlichtweg generös. Ich habe Dich live erleben dürfen und weiß auch, wie bescheiden Du auftrittst und welche Begeisterung Du bei Besuchern wecken kannst. Hier steht das Werk im Vordergrund und nicht der Schaffende. Gut so.

Mach also weiter, wie es für Dich richtig ist. Der Schaffende entdeckt immer Dinge, die man noch verbessern könnte. Das Werk lobt seinen Erbauer und das darfst Du Dir auch gerne von uns sagen lassen. Ich habe keine Angst, dass Dir das zu Kopf steigt.
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2141

Beitrag von hubedi » Mo 27. Mai 2019, 11:28

Hallo zusammen,

jetzt muss ich mich dringend äußern ... bevor hier noch Missverständnisse entstehen ... :D
notbremse hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 19:36
... der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt! ...
@Karl
Danke für Deinen Besuch ... ja, ich hoffe, ich kriege den Rest auch noch hin. Mein Soundprojekt nimmt so langsam Formen an. Hoffentlich klappt's mit dem Laden. Dann wäre eine weitere wichtige Hürde genommen.
Jürgen hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 08:06
... jetzt muss ich ganz ernst mit Dir werden. Wenn Du so etwas hier schreibst, legst Du die Latte so hoch, dass noch kaum einer über sie springen kann ...
@Jürgen
Ooh Ha ... jetzt kriege ich Ärger ... :fool:

Ich halte dagegen ... ich bin weit davon entfernt, hier einen Sprungwettbewerb zu veranstalten. Ich halte auch keine Stöckchen oder Latten hin, über die jemand springen soll. :D Meine Feststellung mit dem "Gesellenstück" bezieht sich auf Arbeiten, die ganz subjektiv und für mich den Titel Meisterstück verdient haben. Exemplarisch verweise ich mal auf diesen Thread von Jürgen Büser. Schaut Euch gleich mal die ersten Bilder des Umbaus der betagten BR 93 von Arnold an. Als ich diese Bilder zum allerersten Mal gesehen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, selbst jemals einen solchen Umbau zu wagen. Dieses Niveau erreichen meine Umbauten noch nicht. In seinem Thread kommen später noch ganz andere Dinger. Das ist für mich meisterlich.
Ich sage das ohne jeden Neid, ohne an den eigenen Arbeiten zu zweifeln ... ich erfreue mich an solchen Bildern und betrachte sie als Vorbild. Inzwischen weiß ich, ja, das ist erreichbar. Ich kenne meine eigene Entwicklung. Wo ich zuvor staunend und ungläubig am Bildschirm hing, ahne ich nun, wie es gemacht wurde. Mit der entsprechenden Übung und Erfahrung traue ich mir inzwischen zu, solche Umbauten ebenfalls zu bewältigen. Aber ich bin noch nicht da. Meine Räder z.B. weisen noch Luft nach oben auf. Im Augenblick will und kann ich diesen Aufwand aber nicht leisten. Deshalb Gesellen- und nicht Meisterstück.

Kommen wir nun zu Punkt zwei Deines Beitrags:
Jürgen hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 08:06
... Aber noch viel wichtiger ist die Botschaft, die sich damit verbindet. Die lautet: jeder von uns kann viel mehr erreichen, wenn er es will und sich dahinter klemmt und nicht gleich aufgibt, wenn es einen Rückschlag gibt ...
Pling ... damit hast auch Du wie rex weiter oben genau die Glocke getroffen. Ich sehe meine eigene Entwicklung ... wie enttäuscht und entsetzt war ich, als sich nach dem ersten Brünieren einer Trix-Dampfloksteuerung alle Nieten zerfielen und die Einzelteile vor mir lagen. Ich hatte keinen Ahnung, wie ich diesen Schaden beheben sollte. Dank Eurer Tipps lernte ich, wie man es machen kann und war gerettet. Heute bringen mich solche Malheure nicht mehr aus der Ruhe. Ich weiß, was zu tun ist, wenn eine Lok eiert, das Getriebe rumpelt, ein Motor zickt ... alles das Ergebnis teilweise mühsamer Recherche- und Bastelarbeit. Aber genau deshalb weiß ich, es sind keine Wunderwerke. Wer sich auf den Weg macht, erreicht wesentlich mehr Ziele als jemand der stehen bleibt.
Meine Idee ist durchaus, mit meinen Dokumentationen zu zeigen, es geht ... und wenn man will, geht sogar noch mehr. Ich möchte wirklich keinen Wettbewerb, sondern Interessierte einladen, es selbst einmal zu versuchen. Ich hoffe unbeirrt, die Mühe der Dokumentation meiner eigenen Entwicklung ebnet ein wenig den Weg für andere, die zu Beginn wie ich zweifeln und staunen.

Schade, das Zweifeln hört zumindest bei mir nicht irgendwann auf. Ich ringe immer wieder damit ... z.B. ob ich meine Soundprojekt zum Laufen kriege. Warum liegt hier wohl der Decoder so lange herum ... ich bin immer wieder drumherum geschlichen. Eigentlich passiert ja nix, wenn's nicht klappt ... die Welt geht nicht unter, die Sonne scheint weiter, meine Familie wird mich nicht verlassen ... also, was soll's. ich muss gestehen, meine Scheu vor dem Scheitern ist im Laufe der Jahre gewachsen ... warum ... es gibt schon ein paar benennbare Gründe, warum ich meine Unbekümmertheit verloren habe. Wie auch immer, ich will hier keine Nabelschau veranstalten. Ich habe mich zu einem Hopp oder Dopp entschlossen ... meine persönliche Erfahrung lautet, das ist der bessere Weg, als die Zweifel zu pflegen. Wir werden sehen ...

LG
Hubert

PS: Bevor es unter geht ... :D ... ich freue mich riesig über Dein Lob.
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2142

Beitrag von LaNgsambahNer » Mo 27. Mai 2019, 18:45

Moin Hubert,

im Prinzip hättest Du deinen Text ganz kurz fassen können. :mrgreen:
Es steht eigentlich alles im Zitat deiner Signatur. :redzwinker:
(so langsam muss ich auch mal nen Fred aufmachen. :oops: )

Gröt ut Hamborg
Kai
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2143

Beitrag von wolferl65 » Mo 27. Mai 2019, 19:08

Servus Hubert, Jürgen und Rex,

wunderbarer Diskurs zu den Themen Motivation, Zweifel, Ansporn und Zwischenmenschlichem.

Gruß
Wolfgang
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2144

Beitrag von wulfmanjack » Mo 27. Mai 2019, 21:04

Hallo Hubert,

wenn jemand wie Du Neuland betritt und vorzeigbare Ergebnisse erreicht, so ist das zunächst einmal eine Art Gesellenstück. Da hast Du vollkommen recht und es wäre dann vermessen von einem Meisterstück zu sprechen. Es spricht für Deinen Charakter dies zu beleuchten. 8)
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
Wer sich auf den Weg macht, erreicht wesentlich mehr Ziele als jemand der stehen bleibt.
Meine Idee ist durchaus, mit meinen Dokumentationen zu zeigen, es geht ... und wenn man will, geht sogar noch mehr. Ich möchte wirklich keinen Wettbewerb, sondern Interessierte einladen, es selbst einmal zu versuchen. Ich hoffe unbeirrt, die Mühe der Dokumentation meiner eigenen Entwicklung ebnet ein wenig den Weg für andere, die zu Beginn wie ich zweifeln und staunen.
Und das Du uns immer wieder ein Stück Deines Weges mitnimmst, ist nicht selbstverständlich. Diese umfangreichen Dokumentationen sind neben dem eigentlich Projekt sehr zeitaufwendig. Für uns als Modellbahner allerdings eine Quelle des Wissens, Ansporn und Motivation zugleich.

Hierfür einmal meinen ausdrücklichen Dank :!:
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
ich muss gestehen, meine Scheu vor dem Scheitern ist im Laufe der Jahre gewachsen ... warum ... es gibt schon ein paar benennbare Gründe, warum ich meine Unbekümmertheit verloren habe. Wie auch immer, ich will hier keine Nabelschau veranstalten. Ich habe mich zu einem Hopp oder Dopp entschlossen ... meine persönliche Erfahrung lautet, das ist der bessere Weg, als die Zweifel zu pflegen. Wir werden sehen ...
Ich weis ja das Du ebenso wie ich eine sehr große Freude an Deinen Enkeln hast. :redzwinker:
Sicherlich begeisterst Du Dich immer wieder daran, wie unbekümmert die Kinder sind. Diese Unbekümmertheit verliert sich mit zunehmendem Alter; geprägt von positiven und negativen Erfahrungen im Verlauf des Lebens.

So wie Du die Dinge angehst, verbunden mit Deiner Freude am Werkeln, sich neue Fertigkeiten anzueignen und vor allem mit einer positiven Grundeinstellung ...... Hubert; sollten da noch irgendwelche Restzweifel vorhanden sein, dann schmeiss sie über Bord. Du brauchst sie nicht.
LG
Wolfgang

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2145

Beitrag von semisweet » Mo 27. Mai 2019, 21:25

Hubert Du musst nicht zweifeln!

Ich lese sehr gerne bei der Mark Michingen mit, da Du immer beweist, das nur der Versuch es zeigt, das etwas möglich ist.
Wer die Welt bewegen will, sollte sich erst selbst bewegen.

Dieses Motto spüre ich jedes Mal sehr deutlich in deinen geschriebenen Worten.
Wenn es jemand schafft, dann Du!

Mache weiter so und inspiriere uns bitte, das ist sehr Herz erfrischend!

P.S.: Bei deinem China Drucker helfe ich gerne mit meinen bescheidenen Erkenntnissen ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2146

Beitrag von Darius » Mo 27. Mai 2019, 22:50

wulfmanjack hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 21:04
Hallo Hubert,

wenn jemand wie Du Neuland betritt und vorzeigbare Ergebnisse erreicht, so ist das zunächst einmal eine Art Gesellenstück. Da hast Du vollkommen recht und es wäre dann vermessen von einem Meisterstück zu sprechen. Es spricht für Deinen Charakter dies zu beleuchten. 8)
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
Wer sich auf den Weg macht, erreicht wesentlich mehr Ziele als jemand der stehen bleibt.
Meine Idee ist durchaus, mit meinen Dokumentationen zu zeigen, es geht ... und wenn man will, geht sogar noch mehr. Ich möchte wirklich keinen Wettbewerb, sondern Interessierte einladen, es selbst einmal zu versuchen. Ich hoffe unbeirrt, die Mühe der Dokumentation meiner eigenen Entwicklung ebnet ein wenig den Weg für andere, die zu Beginn wie ich zweifeln und staunen.
Und das Du uns immer wieder ein Stück Deines Weges mitnimmst, ist nicht selbstverständlich. Diese umfangreichen Dokumentationen sind neben dem eigentlich Projekt sehr zeitaufwendig. Für uns als Modellbahner allerdings eine Quelle des Wissens, Ansporn und Motivation zugleich.

Hierfür einmal meinen ausdrücklichen Dank :!:
hubedi hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 11:28
ich muss gestehen, meine Scheu vor dem Scheitern ist im Laufe der Jahre gewachsen ... warum ... es gibt schon ein paar benennbare Gründe, warum ich meine Unbekümmertheit verloren habe. Wie auch immer, ich will hier keine Nabelschau veranstalten. Ich habe mich zu einem Hopp oder Dopp entschlossen ... meine persönliche Erfahrung lautet, das ist der bessere Weg, als die Zweifel zu pflegen. Wir werden sehen ...
Ich weis ja das Du ebenso wie ich eine sehr große Freude an Deinen Enkeln hast. :redzwinker:
Sicherlich begeisterst Du Dich immer wieder daran, wie unbekümmert die Kinder sind. Diese Unbekümmertheit verliert sich mit zunehmendem Alter; geprägt von positiven und negativen Erfahrungen im Verlauf des Lebens.

So wie Du die Dinge angehst, verbunden mit Deiner Freude am Werkeln, sich neue Fertigkeiten anzueignen und vor allem mit einer positiven Grundeinstellung ...... Hubert; sollten da noch irgendwelche Restzweifel vorhanden sein, dann schmeiss sie über Bord. Du brauchst sie nicht.
Dem ist nichts hinzuzufügen :!:

Gruß,
Daniel
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2147

Beitrag von hubedi » Di 28. Mai 2019, 11:46

Hallo werte Modellbahnfreunde,

vielen Dank für Eure Beiträge. Ihr habt ja recht ...
LaNgsambahNer hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 18:45
... im Prinzip hättest Du deinen Text ganz kurz fassen können. :mrgreen:
Es steht eigentlich alles im Zitat deiner Signatur. :redzwinker:
wolferl65 hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 19:08
... wunderbarer Diskurs zu den Themen Motivation, Zweifel, Ansporn und Zwischenmenschlichem ...
wulfmanjack hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 21:04
... Hubert; sollten da noch irgendwelche Restzweifel vorhanden sein, dann schmeiss sie über Bord. Du brauchst sie nicht ...
semisweet hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 21:25
... Hubert Du musst nicht zweifeln! ...
Darius hat geschrieben:
Mo 27. Mai 2019, 22:50
... Dem ist nichts hinzuzufügen :!: ...
Der Daniel hat es auf den Punkt gebracht. Deshalb lasse ich es einfach so stehen, was nicht bedeutet, dass ich Eure Unterstützung nicht wertschätze ... im Gegenteil :!:

Tja ... beinahe wäre es so weit gewesen, dass die Zweifel gewonnen hätten. Aber es hat zum Schluss doch geklappt. Der Decoder redet mit mir und zischt, pfeift dampft ... gerade neben mir auf dem Basteltisch. Das hat einige Mühe gekostet und letztlich verdanke ich den Erfolg Carsten Berger von www.1001-digital.de. Er ist übrigens auch hier im Forum aktiv.

Das Aufspielen der Sounds für diesen Decoder erinnert ein wenig an die Rechnersteinzeit aus alten DOS-Tagen. Das Ladeprogramm ist allerdings mit seinen Fehlermeldungen äußerst sparsam und ich konnte immer nur raten, wo das jeweilige Problem steckt. Ich kam trotz stundenlangen Versuchen nicht zum Erfolg.

Ich schrieb also gestern Abend eine Hilfe-Mail an Carsten Berger, wo ich den Decoder vor einigen Jahre gekauft hatte. Er hatte die richtige Idee, dass irgendwas in meinem Soundprojekt falsch sein müsste und schickte mir gestern noch ein komplettes Soundprojekt zu. Leider klappte es damit auch nicht, denn es enthielt eine ältere Version des Ladeprogramms. Zusammen mit der neuesten Version direkt vom Hersteller CT-Elektronik lief das Aufspielen endlich glatt durch und es funktioniert.

Boh ... was für ein Aufwand ... der Prommer verlangt noch nach einem alten RS232-Comport und will von einem USB-Umsetzer nichts wissen. An meinem Rechner fand sich noch so eine Schnittstelle auf dem Mainboard und aus alten Tagen hatte ich auch noch ein Abdeckblech mit einem SUB-D Anschluss. Dann fehlte es an einer seriellen Schnittstellenleitung. Die konnte ich aus dem Bestand selbst zusammenlöten. Und dann dieser Kampf mit der Software ... ich wusste nie, wo der Fehler nun gerade steckte. War es die Schnittstelle, das Kabel, der Prommer, das Netzteil für den Prommer, der Decoder, die Software ... so etwas liebe ich ... nachts im Sumpf ohne Licht vorwärts kriechen. Kein Wunder, dass die Händler reihenweise abspringen und diese Decoder nicht mehr anbieten wollen. Und dabei sind sie für Spur N eigentlich super. Seufz ... ich werde mir wohl einen neuen Decoderhersteller suchen müssen. Ich kenne keinen so kleinen und leistungsfähigen Sounddecoder wie den SL76. Nochmal seufz ...

Hier seht Ihr den Decoder am Testplatz bei der Arbeit:

Bild

Wenn Ihr gaaaaanz genau hinhört, dann ... ja dann ... vlt. hört Ihr es dampfen. Nee, ich muss doch irgendwann mal einen Videokanal aufmachen. :D

Jedenfalls ist die Hürde dank Unterstützung genommen und es kann weitergehen. Freu ... :D

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2148

Beitrag von Darius » Di 28. Mai 2019, 11:53

Hallo Hubert,

Glückwunsch zum Erfolgserlebnis :clap:
Ja, ich konnte es ganz leise Dampfen hören..... :bigeek:
:mrgreen:

Viele Grüße,
Daniel
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2149

Beitrag von Heichtl » Di 28. Mai 2019, 17:13

Hallo Hubert,

Auch von mir ein Glückwunsch zum Erfolg!

Ich hörte aber nur das erleichterte Zischen des Decoderprogrammieres :fool:

Gruß
Matthias
M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2150

Beitrag von wolferl65 » Di 28. Mai 2019, 18:30

Servus Hubert,

erinnert mich irgendwie an alte 386´er Zeiten und die vielen Blindflüge durch die damalige Hardware... Glückwunsch zum Erfolg, war bestimmt ein erlesenes Gefühl, die Hürde nach der stundenlangen Frickelei gemeistert zu haben....

Gruß
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: viewtopic.php?f=64&t=157926
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