Bannewitz

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Darius
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Re: Bannewitz

#251

Beitrag von Darius » Fr 17. Mai 2019, 20:56

Huhu,
schöne neue Teile, die Ihr da erworben habt :gfm:
Und diese lähmende Unlust nach der Arbeit kenn ich besonders, wenn es zäh voran geht und Probleme warten...

Dann erholt Euch mal und ich wünsche Euch einen schönen Urlaub.

Viele Grüße,
Daniel
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viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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GSB
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Re: Bannewitz

#252

Beitrag von GSB » Sa 18. Mai 2019, 08:13

Guten Morgen Mylina&Follet,

ja bei dem neuen Triebwagen ist wohl manches bei Tillig nicht optimal gelaufen :roll: - auch wenn ich so an die Fahrprobleme meines ersten Exemplares denke... :pflaster: Und das schwierige Demontieren & Digitalisieren hat vermutlich damit zu tun daß ja ursprünglich der Triebwagen mit fest verbautem Decoder ausgeliefert werden sollte, was ja erst kurz vor Auslieferung verändert wurde... :?

Eigentlich echt schade :( - denn so ein kleiner Triebwagen würde wohl bei den meisten Schmalspurbahnern noch ein Plätzchen finden - vor allem auch in der schönen "neutralen" blauen Ausführung. :mrgreen: Oder später in einer NKB-Lackierung passend zu der Dampflok und den Waggons im letzten Jahr. :lol:

Vielleicht solltet Ihr die Probleme mal an Tillig melden - hab das auch gemacht... :redzwinker: Denn nur so kann man hoffen daß die zukünftig was verbessern!

Aber jetzt wünsche ich Euch erstmal einen schönen Urlaub! 8)

Dann könnt Ihr anschließend mit frischer Kraft Problemstelle für Problemstelle angehen... :wink:

Gruß Matthias
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hubedi
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Re: Bannewitz

#253

Beitrag von hubedi » Sa 18. Mai 2019, 08:43

Hallo ihr zwei Beide,

wie Matthias schon geschrieben hat, würde Ich mich auch an den Hersteller wenden. Rastnasen sind mir ein Graus denn ich habe schon zu viele Abbrüche gesehen. Da kann man noch so vorsichtig sein. Irgendwann verspröden die Kunststoffe und dann passiert es. Man muss ja nicht gleich herummeckern aber eine sachliche Kritik kann eigentlich nur hilfreich sein.

Das von Euch beschriebene Antriebsproblem ist nicht ungewöhnlich. Beim Einbau wird alles perfekt justiert, aber im Betrieb verschiebt sich die Mechanik dann oft in eine andere Position. Wenn man die Mechaniken dann nochmal neu ausrichtet, geben sie i.d.R. Ruhe.

Viel Spaß in Eurem Urlaub und beim Peter.

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

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Re: Bannewitz

#254

Beitrag von 750mm-fan » Sa 18. Mai 2019, 10:03

Hallo in die Runde,

bekanntlich kann man über Vieles in unserem Hobby diskutieren. Aber man sollte auch bedenken, dass woanders auch nur mit Wasser gekocht wird.

Ursprünglich war die sogenannte "Modelleisenbahn" ein Spielzeug, bei dem im Laufe der Jahre die Qualitätsansprüche immer höher gesetzt wurden. Dennoch soll das Ganze irgendwo bezahlbar bleiben und so sind auch die Hersteller gezwungen irgendwo Abstriche zu machen.

Mann und Frau :wink: kann nun geteilter Meinung sein, was Tillig da auf den Markt gebracht hat. Für mich ist dieser kleine VT aber um Längen besser gelungen als die 99.222

In den Rund 40 Jahren meiner Modellbahnerei habe ich einiges gelernt und ganz oben steht mit Ruhe an eine Aufgabe zu gehen. Auch ich habe mich über viele Konstruktionen geärgert, aber die begleiten uns nicht nur bei der Modellbahn, sondern auch im täglichen Leben.

Ich habe meinen VT aus "Jux & Dollerei" inzwischen 7x auseinandergenommen und es ist bisher keine Rastnase auf der Strecke geblieben. Vielleicht wird das in einigen Jahren anders sein, wenn das Material älter und spröde geworden ist. Ist ein normaler Prozess. Auch wir bleiben nicht ewig flexibel :mrgreen:

Ich erlaube mir mal auf einen kleinen Beitrag von mir im Nachbarforum zu verweisen ->

http://www.schmalspur-modell.at/viewtop ... 307#128307

mit dem Hinweis "Keine Gewalt und kein Mechanisches Werkzeug für das Dach." Fingernagel ist absolut ausreichend um das Dach abzuhebeln.

Noch etwas zu den Fahreigenscheiften. Brünierte Achsen mögen optisch schön aussehen, für die Verbindung Schiene - Rad/Kontaktschleifer sind sie eher ungeeignet. Hier sollte man Abhilfe schaffen. Entweder mit sehr "feinem" Schleifpapier die Lauffläche blank machen, oder den VT mit mittlerer Geschwindigkeit 3-4 Minuten vor dem Prellbock setzen. Jetzt werden einige Kollegen aufschreien. "Wie kann man nur?" Kann ich mit leben. Meine Fahrzeuge haben danach wesentlich bessere Fahreigenschaften gezeigt.

Was bei dem kleinen VT ebenfalls wichtig ist ( steht meines Wissens nach auch in der Anleitung ), ist die Einfahrzeit. Wenn man über einen Schienenkreis verfügt, halbe Stunde rechts herum und halbe Stunde links herum.

Mein VT war im März fast zwei Tage im Ausstellungsbetrieb im Dauereinsatz. Ohne einen Aussetzer oder Ruckler.

Matthias hatte mit seinem ersten Modell das Problem, dass es sich auf einigen Weichen verabschiedet hat. Das liegt am Radsatzinnenmaß. Hier reichen oft schon wenige 10tel mm und aus ist mit Fahrspass. Die Hersteller verweisen dann in aller Regel auf Fertigungstolleranzen. Da habe ich bei meinem in H0m auch nachjustieren müssen. Er fährt bei mir inzwischen ohne Problem über alle "Selbstbauweichen", wovon sich Matthias bei seinem letzten Besuch überzeugen konnte.

Natürlich kann man bei Unzufriedenheit sein Modell an den Hersteller zurückschicken, aber ein wenig Arbeit sollte man schon selber investieren. Ich finde der VT hat das verdient :wink:


Viel Erfolg, Viel Spass und einen schönen Urlaub.

Jürgen

... der sonst eher weniger schreibt.


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Re: Bannewitz

#255

Beitrag von myfo » So 9. Jun 2019, 18:00

Hallo zusammen :wink:

Ein Dankeschön für eure Beiträge und Urlaubswünsche an Daniel, Matthias, Hubi und Jürgen! :gfm:
Und an Jürgen ein :welcome: in unserem Faden. :wink:

Zum Tillig-Triebwagen nur kurz: Aufgrund der Ferien ist da nix passiert. Die Demontage mit den Rastnasen ist ja mühsam, weil man ja halt auch nix kaputt machen will. :shock: Aber wenn wir noch bizeli üben, können wir es ja vielleicht auch bald so routiniert wie Jürgen. :mrgreen: Mit den Fahreigenschaften sind wir durchaus zufrieden, er wurde ausgiebig eingefahren. Jürgen, den Tipp mit "gegen den Prellbock fahren" werden wir wohl auch noch machen!

So, auch in diesem Urlaub waren wir mal wieder an einigen Orten, die mit Bahn/Modellbahn zu tun haben. Von diesen möchten wir euch gern einige Eindrücke da lassen und vielleicht ist es ja für den Einen oder Anderen ein Ausflugstipp dabei. :wink:

Zwei Tage waren wir beim Peter (Miraculus). Einen Tag war auch noch der Markus (MTB_Rider) zum grillieren und fachsimpeln da. Es gab eine Jungfernfahrt einer Rangierlok mit Telexkupplung und wir konnten die neuen Schrottwagen (also mit Schrottladung! :fool: ) von Märklin bewundern. Besonders am zweiten Abend wurde noch viel auf der "alten" Anlage von Peter gefahren, speziell die Mylina hat ausgiebig die PC-Steuerung ausprobiert und fleissig Züge gefahren. 8)
Einen Tag waren wir auf der BuGa in Heilbronn.


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Auch wenn es dort keine Bahnen gab (ok, wir sind mit der Bahn hingefahren :twisted: ), hier zumindest die Illusion von Dampf. :roll:
Ein grosses DANKE nochmals an Markus und Peter für die schönen Stunden sowie ein spezielles MERCI an Peter und seine Frau für die Gastfreundschaft!

Danach ging es nach Thüringen.


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Übernachtet haben wir mehrfach an der Lütschetalsperre.

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Was hat diese mit Bahn zu tun? :roll:
Nun, obwohl wir zufällig dort gelandet waren, haben wir vor Ort dann erfahren, dass diese Talsperre gebaut wurde um die Dampflokomotiven am Erfurter Hauptbahnhof mit kalkarmen Wasser zu versorgen :!:
Heute ist es ein Erholungsgebiet zum Wandern, Baden und Angeln.


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In Ruhla besuchten wir die "mini-a-thür". Nachfolgend einfach ein paar Bilder. :wink:


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Das letzte Bild ist ein deutlicher Hinweis, von welcher Bahn wir euch im nächsten Beitrag dann paar Bilder und Infos haben. :wink:
Euch erstmal einen schönen Abend und morgen einen entspannten Feiertag!

LG
Mylina&Follet
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Re: Bannewitz

#256

Beitrag von Miraculus » So 9. Jun 2019, 19:58

Ahoi ihr Zwei,
wieder gesund gelandet. Das :gfm:

Schaut so aus, als ob ihr nen schönen Urlaub hattet. Gut so :D

Danke für die Grüße, und es war mir wie immer ein Vergnügen.

Nicht zuletzt auch Danke für die schönen Bilder, und ich glaube morgen ist heut schon gestern. Also, wo bleiben die weiteren Bilder :mad: :D :?:


Grüße
Peter

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Re: Bannewitz

#257

Beitrag von GSB » So 9. Jun 2019, 22:06

myfo hat geschrieben:
So 9. Jun 2019, 18:00
Einen Tag waren wir auf der BuGa in Heilbronn.
Hallo ihr beiden,

na da habt Ihr's früher hingeschafft als wir aus der Nähe. :lol:
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Da war ich bei unserem Thüringen-Aufenthalt beim Original. :mrgreen:

War wohl ein schöner Urlaub 8) , freu mich auf weitere Berichte! :wink:

Gruß Matthias
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Re: Bannewitz

#258

Beitrag von myfo » Mo 10. Jun 2019, 17:32

Hallo zusammen :wink:

@Peter und Matthias: Ja danke, der Urlaub war schön (auch mit vielen Nicht-Bahn-Erlebnissen :twisted: ). Lediglich das WoMo hat zwischdurch paar Probs bereitet, aber egal. :)

So, wir hatten ja schon angedeutet, wo wir auch waren...


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Talstation Obstfelderschmiede im Schwarzatal. Mit der Schwarzatalbahn sind wir allerdings nicht gefahren, da wir am gleichen Tag noch bis in den Spessart fahren wollten.


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Erbaut wurde sie vor knapp 100 Jahren und verbindet das Schwarzatal mit den Bergortschaften Lichtenhain, Oberweissbach und Cursdorf.


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Neben dem Personenwagen ist ein Wagentransporter im Einsatz, welcher bis 1962 regelspurige Güterwagen beförderte. Heute werden Personenwagen aufgesetzt.


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Auf der Bergstrecke wird mit einer Steigung von etwa 1:4 ein Höhenunterschied von 323 Metern erklommen.


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Die Spurweite der Bergstrecke beträgt 1800mm.


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Die Flachstrecke welche auf dem Berg Lichtenhain via Oberweissbach mit Cursdorf verbindet ist normalspurig und wird mit elektrischen Triebwagen befahren.
Nachfolgend einfach noch einige Impressionen...


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Soweit für heute von uns. :twisted: In den nächsten Tagen werden wir nochmals paar Bilder von den restlichen zwei Bahnerlebnissen zeigen, welche wir im Urlaub erlebten. Bis dahin euch eine schöne Woche. :wink:

LG
Mylina&Follet
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Re: Bannewitz

#259

Beitrag von Krammark » Mo 10. Jun 2019, 22:25

Moin Mylina & Follet,

Ja die Oberweißbacher Bergbahn. Da war ich letztes Jahr mit meiner Tochter, da wir im Mai in der Nähe von Sonneberg auf Vater-Tochter-Kur waren. Zu der Zeit war da großes Treiben, da irgendwie ein Jubiläum war... Bergbahnfest zum 95. Geburtstag der Bergbahn.
..../Flyer_Bergbahnfest_2018.pdf...
Das hatten die echt toll veranstaltet.

Die Fahrt mit der Bergbahn war bei uns aber mit anstehen und drängeln. Bei der Hitze 2018 war es im Cabrio-Wagen auch recht heiß in der prallen Sonne. Da hattet ihr ja scheinbar ausreichend Platz zur freien Wahl.

Wenn ich mich nicht falsch erinnere, wurde das neue/aktuelle Zugseil der Bergbahn in der Schweiz hergestellt.
Gruß Mark

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Frank K
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Re: Bannewitz

#260

Beitrag von Frank K » Di 11. Jun 2019, 15:26

Servus, Ihr zwei,

so, wie Eure Bilder es erahnen lassen, habt Ihr einen schönen Urlaub gehabt. War auch schon mal in der Gegend, habe die Bahn auf der Flachstrecke auch mal fahren gesehen, aber mitgefahren bin ich bislang auch noch nicht. Bin schon gespannt auf Eure weiteren Bahnbilder. :bigeek: :bigeek: :bigeek:

Was Eure Erlebnisse mit Rastnasen betrifft, die kann ich gut nachvollziehen. Manche Modelle werden seitens der Hersteller irgendwie so gebaut, dass ein schadenfreies Zerlegen kaum möglich ist. Meine PIKO-Gartenlaube war auch so ein Beispiel dafür. Das es auch anders geht, auch dafür liefert PIKO Beispiele.

Manche Anbieter, wie elriwa bieten auch den Decodereinbau für einen Zehner an. Daher schaue ich vor dem Lokkauf erst einmal in die Betriebsanleitung des Wunschmodells. Je nach dem, wie gut oder weniger gut der Steckplatz zu erreichen ist, mache ich es selber oder lasse es dann doch gleich mitmachen. Gut, im Worst Case, wenn die Lok zurückgehen muss, ist der Zehner dann fort. Aber anderseits ... :?: :fool: :?: :fool:

Ciao, Frank
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Re: Bannewitz

#261

Beitrag von myfo » Mi 12. Jun 2019, 20:56

Hallo zusammen :wink:

Zur Post:

@Mark: :welcome: in Bannewitz! :) Wir haben mal bei dir gestöbert... du bist ja auch mit diversen Sachen unterwegs. :mrgreen: Wir sind speziell gespannt, wie deine Module/Segmente weiter gehen und auch der Christbaumkreis ist speziell. :gfm:
Dass zu einem Jubiläum natürlich Gedränge bei euch herrschte, ist ja eigentlich klar. Für uns an einem Dienstag in schulferienfreier Zeit war das mega entspannt vom Andrang her. :wink:
Und ja, so wie die Bergfahrtbegleitperson erzählte, wurde die komplette Antriebstechnik inkl. Stahlseil 2001 von einer Schweizer Firma erneuert. Naja, wenn die Schweizer neben Schoki, Käse und Uhren von was Ahnung haben, sinds sicher Bergbahnen. :fool:

@Frank: Ayo, der Urlaub war supi. :) Das Ganze mal fahren, lohnt sich als Ausflug, wenn man in der Nähe ist. :wink:
Zu deinem Tipp mit elriwa. Wenn wir aus CH bestellen, gibt es immer enorme Versandkosten sowie ab (je nach Wechselkurs) 50-60 € Einfuhrgebühren.
Kurzes Rechenbeispiel:
- Preis Triebwagen ohne deutsche MwSt. ca. 200 €
- Versand ca 18 €
- Schweizer MwSt. ca 16 €
- Handlingsgebühren für Verzollung ca. 20-25 €

Sprich 50-60 € Zusatzkosten bei Versand, welche wir bei Direkteinfuhr ab unserem süddeutschen Händler nicht haben. :roll:

Aber auch noch ein weiteres Beispiel: Bei besagten Händler haben wir vor 2 Monaten folgendes angefragt: Fertigmodell Bemo Sächsische VII K Epoche 4, möglichst durch händlereigene Fachwerkstatt digitalisiert, umgerüstet auf Veit Schaku (ist im Sortiment von elriwa) und möglichst mit Beleuchtung ausgerüstet. Nach 3 Wochen (!) kam Antwort von wegen, wäre grad viel zu tun, wir sollen doch die Art.-Nr. der Lok nennen. Gemacht... 2 Tage später Antwort: Beleuchtung nicht möglich. Unsererseits nochmals Anfrage zur Umrüstung Digi... Antwort: Informieren Sie sich auf unserer Homepage. Anfrage von uns, was mit Kupplungsumrüstung wäre. Antwort: Schicken Sie uns die Art.-Nr.. Hmm, wenn wir bereit sind, für eine Lok knapp an die Grenze von einem vierstelligen Betrag bereit sind auszugeben, erwarten wir da eine andere Betreuung. :roll:
Bei Gelegenheit bestellen wir dann halt über "unseren" Händler nun iwann mal einen Bausatz und probieren uns halt selbst aus. Im schlimmsten Fall haben die Frickler wie Hubi, Carsten und noch viele andere Tipps für uns, wenn wir ned weiter kommen. :fool:

Soooo, genug gejammert, kommen wir zu Bildern! :mrgreen:

Im Südharz besuchten wir in Ilfeld, OT Netzkater den Rabensteiner Stollen.


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Hier sieht man den Zug, mit dem wir später eingefahren sind. Was wir nicht wussten: Hier wurde Steinkohle abgebaut. :shock: Allerdings wurde dies recht früh aufgegeben. Während Steinkohle "im Westen" eine Ascheanteil von 30-70% hat(te), war dieser im Harz bei etwa 90%... man konnte mit dieser Kohle eher Feuer löschen. :fool: Die Fahrt + Führung dauert knapp eine Stunde und ist sehr empfehlenswert (umfasst auch Fahrt mit einem Schienenfahrrad im Stollen) und ist sehr lehrreich.
Der Stollen hat übrigens auch einen Haltepunkt an der Harzquerbahn, leider kam während unserer Anwesenheit kein Zug vorbei.
Nachfolgend noch einige Impressionen vom Aussengelände.


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Eigentlich wollten wir ja noch einen Tag lang auf der Selketalbahn fahren, aber wegen den Probs mit dem WoMo wurde dies leider nix. Aber egal, kommen wir halt im Herbst oder nächstes Jahr oder iwann nochmal wieder. :wink:

Aaaaaber....


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Irgendwo auf dem Weg Richtung Westen, vermutlich an einer Kleinstadt in Westthühringen oder Südwest-Sachsen-Anhalt gabs eine Ziggipause für den Follet und siehe da: DDR-Kleinstadtbahnhofs-Feeling pur!!! :gfm:

Soooo, auf dem Heimweg gab es nochmals Station in Titisee. Hier gibt es das einzige private und aus Göppingen auch anerkannte Märklin-Museum. Neben vielen Modellen von Modellbahn und den diversen Spielzeugen von Märklin gibt es auch diverse Modellbahnanlagen anzuschauen. Hier einfach eine kleine Auswahl.


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Wir waren ja schon vor 3 Jahren hier und dort kam ja die Grundidee für My's Spacy.
Hauptgrund war also, nochmals Inspirationen zu holen. :fool:


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Soooo, nun haben wir euch genug "gequält". :twisted:
Die nächsten Fotos/Berichte gibst dann iwann wieder von einer "unserer" Bahnen, also Spacy, Bauma oder Bannewitz. :wink:

Euch allen eine Gute Zeit!

LG
Mylina&Follet
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Re: Bannewitz

#262

Beitrag von Frank K » Mi 12. Jun 2019, 23:09

Servus, Ihr zwei,

Euer Urlaub war ja richtig eisenbahnlastig - :gfm: Und die kleine Feldbahn in Netzkater - die hat was für sich. :bigeek:

Was elriwa betrifft, so etwas ist schon ärgerlich und geht eigentlich gar nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, Hersteller und Händler unterstellen uns einen gewissen Hang zum Masochismus. Gut, meine Erfahrungen mit dieser Firma waren bislang positiv, aber ich hatte auch nur "Standardsachen".

Nur Eure Rechnung mit den 80 Euronen ist zumindest aus deutscher Sicht nicht ganz korrekt. Für besagte 200 EUR-Lok würden wir mit Mehrwertsteuer 238 EUR zahlen. Das macht die Differenz dann doch etwas kleiner und Euch den Ärger über Versandkosten, Importzölle etc. vielleicht etwas leichter. Und die Gehälter sind in der Schweiz ja auch etwas höher als in D. :redzwinker:

Ciao, Frank
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Re: Bannewitz

#263

Beitrag von Schwellenzähler » Do 13. Jun 2019, 08:27

Guten Morgen ihr Zwei!

Freut mich, das ihr ( trotz streikendem Womo ) einen schönen und besonders bahnlastigen Urlaub hattet :gfm:

Ich wusste z.B. auch nicht, das die Oberweißbacher Bergbahn tatsächlich noch in Betrieb ist und sich dieses Unikat dank schweizer Technik noch bester "Gesundheit" erfreut. Von ihr hatte ich vor ewig langer Zeit mal nur beläufig was gelesen. Deren Endbahnhof der Talstrecke ist übrigens eine schöne Inspiration für meinen Nebenbahnendbahnhof, hat dieser doch fast exakt die gleichen Gleisanlagen inkl. Drehscheibe, wie mein Phantasieprodukt "Hohenbure". DANKE für das Bild!

Was eure Erfahrungen mit besagten Händer angeht ist es natürlich traurig, denn schließlich kostet ja alleine die von euch angedachte Lok ja ohne alles schon jenseits der 700 Euronen! Da kann es dem Besagten ja nicht schlecht gehen, wenn er Interessenten derart auf die " lange Bank " schiebt.
Aber ich denke, mit einigen bastlerischen Arrangement sollte sich die Lok digitalisieren und beleuchten lassen. Letzteres habe ich auch mit meiner, in Generalreapratur befindlichen, V60 vor. Da warte ich aber gerade noch auf bestellte Teile, darunter Glasfaserlichtleiter mit 0,5 mm Durchmesser! ( die gibt es notfalls noch dünner ).

So, und nun bin ich gespannt, wie es in Bannewitz & Co. weitergeht!

Gruß

Carsten
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Re: Bannewitz

#264

Beitrag von hubedi » Do 13. Jun 2019, 14:14

Hallo ihr zwei Beide,

Danke für Eure Bilder-Mitbringsel aus dem Urlaub. Ich habe sie mir mit Interesse angeschaut.

Ich kann Carsten nur zustimmen. Einen Händler zu finden, der nicht nur verkaufen, sondern auch umbauen kann, ist manchmal nicht so einfach. Und wenn er es kann, muss er auch noch wollen ... eine ganze Menge "Wenns" und "Abers" ... :D

Der einfache Einbau eines Decoders ist kein Hexenwerk. Wenn vom Hersteller sogar eine Schnittstelle eingebaut wurde, ist der Umbau die reinste Liebhaberei. Das Nachrüsten einer Beleuchtung wird Euch sicher auch gelingen. Ihr müsst die LED ja nicht selbst mit Anschlüssen versehen. Die Winzlinge gibt es bekanntlich fertig verdrahtet. Sie sind klein genug, direkt in die Lampen sogar einer Spur-N-Lok eingesetzt zu werden. Noch ein Vorwiderstand davor geschaltet ... fertig.

LG
Hubert
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