Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

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-me-
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Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#1

Beitrag von -me- » Sa 18. Mai 2019, 00:41

Einen schönen Gruß ins Stummi-Universum,
zuerst mal der Hinweis, dass ich nicht genau wusste, wo ich diesen Beitrag einstellen sollte. Wenn jemand meint, der gehört hier nicht hin,dann bitte Info an mich und ich werde die Admins fragen, ob sie den Beitrag verschieben können.

Ich habe mal eine Frage zur Beleuchtung der (Gebäude, Laternen etc.) meiner Anlage.
Ich bin momentan etwas unschlüssig, wie ich die Stromversorgung und Steuerung realisiere.
Die Grundlage meiner Beleuchtung ist momentan ein alter 12 V Trafo (Gleichstrom, soll bis zu 5,2 A laut Aufkleber schaffen), bei dem ich nicht den geringsten Schimmer habe, wo der herkommt.
5,2 A klingt natürlich erst mal gut und vermutlich würde der auch alle LED auf der Anlage versorgen können.
Mir schwebt aber auf meiner "An der Wand entlang" Anlage etwas anderes vor.
Aufgrund der großen Kabellängen möchte ich aber die Stromeinspeisung dezentralisieren, also mehrer "Leistungsspender" verteilt über die Anlage (220V Stromversorgung ist kein Problem).
Diese "Leistungsspender" sollen als Booster für den Digtalstrom meiner CS2 dienen, entsprechende Decoder (hier könnten auch allte mm2/DCC Lok-Decoder eingesetzt werden, die nach den Umbauten auf mfx übrig sind) sollen dann die Lichtfunktionen schalten.
Als Schaltzentrale für die Lichtfunktionen möchte die CS2 nutzen, wo ich dann über Fahrstraßen etc. verschiedene Beleuchtungsvarianten konfigurieren werde, ob die dann auch in iTrain Einzug halten, wird sich zeigen.
OK: jetzt kommen meine Fragen:
  • Da mir dann die aktuellen Märklin Booster für mein Vorhaben zu teuer sind überlege ich, alte DELTA - Booster einzusetzen, die ich für kleines Geld bekommen könnte. Macht das Sinn? Was können diese alten DELTA-Booster, die im Forum oft als Booster für die MS2 empfohlen werden. Kann ich Schaltdecoder dann direkt an die Booster anschließen oder muss ich etwas beachten?
  • Können die alten DELTA-Booster mfx und DCC?
  • Machen Lokdecoder Sinn? Die Überlegung dahinter ist, dass über die Aux-Funktionen und auch über die Motorausgänge ja einiges regeln kann. Dabei schwächeln natürlich die Märklim mm2 Decoder, aber für viele Belange reichen die absolut aus.
  • Eine weitere Möglichkeit wäre, Decoder wie den m84 zu verwenden, der über eine Frendstromeinspeisung die Last von der CS2 nimmt. Hat da jemand Erfahrungen?
Ich fürchte, dass im Laufe diese Projekts noch einige Fragen mehr auftauchen, ich hoffe da auf euer Durchhaltevermögen.
Momentan werden gerade die ersten Gebäude überarbeitet und so umgebaut, dass ich die digital schalten kann.
Die ersten Test werden ohne Booster direkt über die CS2 laufen, die Reserven meiner CS2 sollten dafür aber reichen.

Über eine Rückmeldung/Erfahrungen wäre ich sehr dankbar,
Zuletzt geändert von -me- am Fr 21. Jun 2019, 08:07, insgesamt 2-mal geändert.
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#2

Beitrag von Erich Müller » Sa 18. Mai 2019, 07:01

Hallo Michael,
-me- hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 00:41
Da mir dann die aktuellen Märklin Booster für mein Vorhaben zu teuer sind überlege ich, alte DELTA - Booster einzusetzen, die ich für kleines Geld bekommen könnte. Macht das Sinn? Was können diese alten DELTA-Booster, die im Forum oft als Booster für die MS2 empfohlen werden. Kann ich Schaltdecoder dann direkt an die Booster anschließen oder muss ich etwas beachten?
Grundsätzlich geht das. Die Delta 6604 und 66045 sind allerdings nicht spannungsstabilisiert.
Ich hatte auch das Problem, dass trotz recht geringer Last der Delta-Kasten ziemlich schnell zur Heizung wurde. Möglicherweise, so las ich kürzlich, kann das an der Verwendung von DCC als primäres Protokoll liegen: anders als MM, wofür die Geräte ausgelegt sind, ist bei DCC der positive Anteil gleich groß wie der negative.
-me- hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 00:41
Können die alten DELTA-Booster mfx und DCC?
Prinzipiell ja. Mit der erwähnten Vermutung DCC betreffend, und ohne Zusatzmaßnahmen können sie mfx natürlich nur senden, aber keine Rückmeldung empfangen.
Für Bahnstrom würde ich sie aber an deiner Stelle nicht verwenden. Das Einmessen von Loks, wie du es für deine PC-Steuerung gemacht hast, setzt eine geregelte Gleisspannung voraus, denn andere Spannung :arrow: andere Geschwindigkeit bei gleicher Fahrstufe.
-me- hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 00:41
Eine weitere Möglichkeit wäre, Decoder wie den m84 zu verwenden, der über eine Frendstromeinspeisung die Last von der CS2 nimmt. Hat da jemand Erfahrungen?
Ich verwende tams-Decoder, bei denen die Leistung und das Signal über verschiedene Klemmen kommen, und bin zufrieden. Die Decoder hören auf DCC und MM und kosten etwa halb soviel wie der m84.
Als Stromversorgung kann jeder blaue oder weiße Trafo dienen.
Freundliche Grüße
Erich

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#3

Beitrag von Lightjockey » Sa 18. Mai 2019, 08:16

Hi,

wenn nur LED gesteuert werden sollen, würde ich mir den ZA3 vun Qdecoder mal näher anschauen, der kann mm und DCC und liegt bei 1.6€ pro ausgang wenn man ihn beim Grossen A bestellt.

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#4

Beitrag von Hardi » So 19. Mai 2019, 20:07

Hallo Michael,

Wenn Du selber ein bißchen löten willst und bereit bist eine Konfigurationsdatei zu modifizieren, dann schau Dir mal meine Bibliothek an: viewtopic.php?f=7&t=165060
Damit kannst Du über 700 LEDs mit einem 4-poligen Kabel steuern. Die Befehle dazu können über DCC oder CAN Bus kommen. So kannst Du jedes Zimmer individuell steuern. Aber das ganze hat natürlich seinen Preis! Aber der ist mit 0.07 € pro LED gerade noch vertretbar.

Hardi


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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#5

Beitrag von inet_surfer88 » So 19. Mai 2019, 20:26

Hallo Michael,

willst du die LED's bzw. Lampen alle einzeln schalten können oder willst du einige zu Gruppen zusammen fassen?
Wenn du zu Gruppen zusammen fassen willst könntest du mit deinen Decodern Relais schalten und diese schalten dann die Beleuchtungsgruppe. Somit könntest du "normale" Trafos für die Beleuchtung verwenden und deine Decoder mit Relais halten sich vom Stromverbrauch in Grenzen. Das sollte die kostengünstigste Variante sein. Wenn du die Lampen alle einzeln schalten möchtest sieht das natürlich anders aus. Vielleicht könntest du auch mal eine kleine Skizze von deinem Vorhaben einstellen, ich bin mir noch nicht ganz sicher ob icvh das auch richtig verstanden habe.

Gruß Rüdiger

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#6

Beitrag von -me- » So 19. Mai 2019, 22:21

Einen schönen Gruß ins Stummi-Universum,
ich danke schon mal allen für die Antworten.

@Erich: danke für die Ausführungen zu den DELTA-Boostern!
Ich denke, dass ich dann davon Abstand nehmen werde. Ich glaube, dass moderne Decoder mit einer Fremdeinspeisung die bessere Wahl sind.
Für den Fahrstrom waren die DELTAS nie geplant, da reicht die Leistung meiner CS2 bei meiner überschaubaren Anlage aus.
Es geht hier rein um die Steuerung der Beleuchtung der Gebäude.
Bei den Decodern habe ich den m84 als Beispiel genommen , Tams Decoder werden es bei mir aber nicht werden, die m84 (war mein erster Gedanke, aber die Dinger sind mir einfach zu groß, die sollen direkt unter den Modulen installiert werden.) aber auch nicht.
Näheres dazu kommt dann bei Eric.

@Eric:
ja, über Q-Decoder denke ich nach bzw. habe ich schon ein Exemplar aus Altbeständen hier.
Bild
Der soll wohl auch Licht schalten können, wobei Dimmfunktionen wohl nicht möglich sind. Zum testen reicht der aber auf alle Fälle.
Bei den Q-Decodern muss man aber auch immer den Programmer mit einrechnen, den ich mir gönnen würde, wenn ich die komplette Lichtsteuerung über die Decoder realisieren würde.
Decoderseitig ist q-decoder momentan mein Favorit.

@Hardi:
beim Preis bin ich fexibel, die MoBa ist eh kein Sonderangebot. :fool:
Ich muss deinen Link mal in Ruhe durchlesen, beim querlesen gerade war mir das alles noch nicht klar, aber die Entscheidung muss auch nicht morgen fallen. Aber deine Lösung hört sich auch interessant an.

@Rüdiger:
es werden in einigen Bereichen einzelne LED geschaltet (Effekte in Kneipen), in anderen Bereichen (Bahnsteige, Gebäude oberhalb der Kneipen) werden natürlich LED zu Gruppen zusammengeschaltet.
Da ich einige Bereiche über Effekte dimmen möchte, fällt eine Relaisschaltung in vielen Fällen aus.
Einen Plan/Skizze kann ich leider bieten, im Bereich des Kneipenviertels bin ich aber jetzt schon bei gut 50 LED, die ich dann irgendwie ansteuern möchte.

@all: Momentan ist hier die Steuerung der Beleuchtung noch im Anfangsstadium, aber ich muss das Thema jetzt angehen.
Momentan bin ich bei 6 großen Gebäuden, in denen Gastronomie betrieben wird.
Der ursprüngliche Plan, alles analog zu steuern, den habe ich mal zu den Akten gelegt. Dafür müsste ich unzählige Schalter und Potis beschaffen und installieren und ich denke, dass die Digitalsteuerung da zeitgemäßer ist.
Das Kneipenviertel ist da momentan das Versuchsobjekt, wo getestet wird.
Die Gebäude befinden sich alle noch im Aufbau, aber ich werde mal Fotos davon einstellen.

Ich wünsche allen eine gute Nacht.
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#7

Beitrag von -me- » Mi 19. Jun 2019, 20:13

Einen schönen Gruß ins Stummi-Universum,
ich habe mich jetzt mal mit den Decodern beschäftigt. Ich habe da mal ein paar Fragen, die sich mir bei den unterschiedlichen Decodern stellen.

Tams
Die Tams Decoder (das sollten ja dann die SD-34(.2) sein) finde ich bei genauer Betrachtung sogar recht teuer. So ein Decoder kostet 42 € (Gehäuse würde ich mir schenken, löten werde ich die nicht) und kann "nur" 4 Verbraucher schalten. Das ist dann sogar teurer als die Märklin-Decoder. :mad:
Oder habe ich da was nicht verstanden und der kann mehr als 4 Verbraucher schalten?

Lokdecoder
das Problem ist, dass die den Strom aus der Zentrale saugen. Hier wäre dann ein (teurer) Booster fällig.
Wie ich mich selbst kenne, würde ich dann auf den mld3 setzen. Der Vorteil hier ist die Größe und sie sind über die CS2 recht gut programmierbar.

Märklin
der m84 hört sich bei genauerer Betrachtung auch nicht so schlecht an.
8 Schaltausgänge stehen auf der Habenseite, die wären sogar über ein Stellpult schaltbar. Er kann auch sogar mfx, ich bin mir aber nicht wirklich sicher ob ich das nutzen werde.
Über ein Zusätzliches Netzteil kann auch hier der Lichtstrom von der Zentrale genommen werden, allerdings habe ich die Funktion dieser Universalversorgungseinheit (60822) noch nicht verstanden. Könnte ich mit dem Ding das Netzteil (36 VA) meines L88 anzapfen? (Man könnte hier ja auch ein 60 VA Netzteil der CS2 verwenden, oder?
In der Anleitung (sehr spärlich) steht auch etwas von verschiedenen Schaltmodi. Sind diese Schaltmodi nur pro Modul einstellbar oder für jede Adresse einzeln?

q-decoder
ich habe hier einen Z1-16 N (siehe Foto im vorigen Beitrag). Dieser Decoder ist ja eigentlich ein Weichendecoder, bietet aber aber die Möglichkeit, damit auch einen Dauerstrom zu schalten (wenn auch keine Komfortfunktionen wie dimmen, blinken etc. möglich sind).
Ich habe diverse Anleitungen gelesen, aber ich habe nicht verstanden, wie ich dem Decoder über die CS2 beibringe, was ich von ihm möchte.
Ich kann mich noch mit Schrecken daran erinnern, welche Klimmzüge ich machen musste, diesen Decoder als Weichendecoder unter mm einzurichten.
Diesen Decoder möchte ich nun für meinen Bahnhof nutzen, mit seinen 16 Ausgängen ist er zwar völlig überdimensioniert, aber er ist erst mal vorhanden und somit erst mal gesetzt.
Gibt es jemanden in meiner räumlichen Nähe, der q-Decoder einsetzt und mir hier vielleicht helfen kann? Ich wohne in Hamm (Westfalen), also wären OWL, HSK, Münsterland oder Ruhrgebiet mögliche Treffpunkte.
Für die weiteren Module bin ich dann noch nicht sicher, ob ich wirklich einen ZA3 brauche oder ob ein ZA 1-16 oder ein F0-8 oder ein Z2-8 nicht ausreichend wären. Da muss ich mir noch Gedanken machen und werde wohl auch mal q-decoder noch direkt ansprechen.

@all: ich möchte noch einmal beschreiben, was ich hier vorhabe.
Meine Module sind größtenteils herausnehmbar und der Kabelsalat soll sich in Grenzen halten.
Das soll bedeuten, dass die LED-Anschlüsse auf dem Modul gebündelt und gruppiert werden. Ein Decoder auf dem Modul übernimmt dann die Schaltfunktionen und die Stromversorgung.
Dafür werden 4 Kabel benötigt, einmal die Versorgung mit Fahrstrom zum Schalten der Decoder und dann noch der Strom für die LED, die nicht über die Digitalzentrale versorgt werden sollen.
Bei den Lokdecodern würde ich nur 2 Kabel brauchen, die Fremdeinspeisung würde entfallen.
Auf dem jetzigen Modul werde ich die LED/Glühbirnen (2 Stück) zu 4 oder 5 Gruppen formieren, Das Hauptmodul vom Kneipenviertel wird vermutlich mindestens die dreifache Anzahl an LED-Gruppen haben.

Ich wäre über Tipps und Kommentare sehr dankbar.
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten? Hilfe bei q-decodern erbeten.

#8

Beitrag von Jürgen Moba » Do 20. Jun 2019, 10:54

Hallo Michael,
bei meiner Anlage habe ich biher 3 m84 von Märklin in Einsatz um Beleuchtung zu schalten.
Vom Preis her kein großer unterschied zu den Anderen, wenn man die Decoder auf 8 Schaltausgänge umstellt. Mit einem Stromeingang (der mittlere Anschluss) versorgt man dann 2 Ausgänge (die beiden äußeren).
Vorteile:
Die können mm und DCC und lassen sich sehr bequem am Programmiergleis über mfx eingestellen.
Beim Betrieb an einer CS2 (60215) oder CS3 hast du sogar 8 Schaltausgänge mit nur 4 Adressen.
Als Stromversorgung nehme ich die Blauen Märklintrafos.
Zu versorgung der Dekoder beim m84 (als Schalter eingesetzt) benötigt man eigentlich keine Universalstromversorgung für die Decoder, denn die Digitalspannung wird ja nur für die Versorung des Decoders gebraucht. Die Lichtstrom (Last) kommt ja woanders her, wird ja nur geschaltet und belastet den Decoder nicht.
Viele Grüße Jürgen

Meine Modellbahnprojekte:
viewtopic.php?f=18&t=168983#p1964927

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#9

Beitrag von -me- » Fr 21. Jun 2019, 18:41

Hallo Jürgen,
ein q-decoder ZA 1-16 kostet gerade mal 45 Euronen Listenpreis und kann 16 Eingänge schalten, die alle einzeln konfigurierbar sind. Das macht ihn sehr interessant.
Wobei der m84 ist im Netz ab gut 50 € zu haben und damit hat sich der Listenpreis von Märklin ja glücklicherweise etwas relativiert.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich hier auf Märklin Decoder gehe oder doch q-decoder nutze. Der vorhandene q-Decoder wird auf jeden Fall bleiben, der funktioniert und gut ist.
Dabei ist mir aber ein hier lagernder m83 in die Hände gefallen und mir ist in der Bedienungsanleitung aufgefallen, dass der ja auch einiges mehr kann als die alten k83 Decoder.
Wenn man mal auf Seite 8 der Technischen ANleitung (https://static.maerklin.de/damcontent/1 ... 092725.pdf schaut, dann kann der m83 auch Licht schalten. Ich frage mich gerade, ob so ein m83 nicht auch geeignet wäre, immerhin ist er einiges günstiger.
Spricht etwas dagegen, den m83 zu nutzen? Die 200 mA pro Schaltausgang scheinen mir ausreichend zu sein, immerhin sind das gut 40 LED, die ich hier anhängen könnte. Bei mir würden es max. 10 werden, da sollte ein m83 doch auch reichen, oder?

Ich habe meinen q-decoder jetzt konfiguriert und auf DCC programmiert. Dazu habe ich noch ein paar Fragen, die dann aber die CS2 betreffen.
Kann ich in der Schaltdecodersteuerung der CS2 auch einen DCC-Decoder auf die Adresse 1 programmieren? Meine Weichendecoder unter mm haben momentan den Adressbereich von 1-16 belegt.
Den q-decoder habe ich jetzt erst einmal auf die Adresse 21-28 unter DCC konfiguriert.
Im Register Keyboard der CS2 kann ich die Adresse leider nicht ändern oder geht das in der CV-Programmierung?

Ich fange jetzt gerade erst an, hier Schaltdecoder zu konfigurieren. Deswegen stoße ich auf einige Fragen und hoffe, dass ich hier ein paar Meinungen/Anregungen bekomme, wie es funktionieren könnte.
Schöne Grüße vom Ponyhof.

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Re: Beleuchtung auf der MoBa digital schalten?

#10

Beitrag von Jürgen Moba » Sa 22. Jun 2019, 11:05

Hallo Michael,
mit dem m83 geht es natühlich auch.
Für die Adressebvergabe und anzahl der Schaltausgänge gilt das gleiche wie für den m84.
Vorteile des m83:
Preis
Schaltausgänge sind Dimmbar
jede Menge Funktionen einstellbar, wie weiches ein und aus blenden, Energiesparlampe, flackern Neonröhre usw.
Nachteil m83:
Laststrom hängt am Digitalstrom, also an der CS2 oder Booster,
es sei denn man hängt den Decoder an die Universalversorgungseinheit 60822 mit extra Schaltnetzteil mit 36VA 66360.
An das Schaltnetzteil zur Versorgung des L88 würde nix zusätzlich anschließen.
Bei der Verwendung von 60822 mit 66360 kommt nur der Steuerstrom für den m83 von der Zentrale.
Weitere infos hier: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q ... fceqNqR5JZ
Viele Grüße Jürgen

Meine Modellbahnprojekte:
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