Hauptbahn im Stadtgebiet: Neuer Plan, es geht weiter!

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).

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Hauptbahn im Stadtgebiet: Neuer Plan, es geht weiter!

#1

Beitrag von Gelegenheitsbahner » So 29. Jul 2018, 16:47

Hallo Stummianer,
ein Planungsthread wie der BER: endlos und immer ist was Neues. Die Hoffnung bleibt! :fool:

Was wird gesucht? Ideen für effiziente Schattenbahnhöfe und die sichtbare Ebene. Schön wären Möglichkeiten für mehr Betrieb/Fahrmöglichkeiten. Meine Planungen ergeben aktuell eher den Aquariummodus, der in gewisser Form aber auch gewünscht ist.

1. Titel

Hauptbahn im Stadtgebiet

2. Spurweite & Gleissystem

Spur: H0
Gleise:
Piko, Tillig Standard im Schattenbahnhof
Tillig Elite, Roco Line im sichtbaren Bereich


3. Raum & Anlage
3.1 Raumgröße

6,5 x 2,5 m

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)

L oder Rechteck

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum

4,60 x 2,50 m

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn

eher Modellbahn

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn

Hauptbahn mit Straßenbahn (Einrichtungsfahrzeuge) im städtischen Umfeld

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)

1000 mm / 420 mm (für Straßenbahn generell 220 mm)

4.4 Maximale Steigung

3,5 %

4.5 Maximale Zugslänge

2,50 m

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)

in der Vorplanung 80 cm bis 130 cm

4.7 Eingriffslücken / Servicegang

Schattenbahnhöfe über "Serviceloch" von unten erreichbar, Anlage auf Rollen

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene

130 cm

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard

SBF für mindestens 30 Zugeinheiten

4.10 Oberleitung ja / nein

ja, ohne Funktion

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital

digital DCC

5.2 Steuern analog oder digital

digital

5.3 PC-Steuerung

ja, Rocrail mit Fahrplan und Vollautomatik

6. Motive
6.1 Epoche

V, VI

6.2 Bahnhofstyp(en)

ggf. städtischer Haltepunkt für Nahverkehrszüge (ggf. mit Abstellgleis/Stumpfgleis)

6.3 Landschaft

keine

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)

Stadtteil einer imaginären Großstadt

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)

ggf. kleines Museums-BW (Lokschuppen mit 2 Ständen und Platz für eine BR 52)

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge

Fahrzeuge aller Epochen, viele moderne Wendezüge und Triebwagen

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)

Bild
Ebene 1 (SBF), bereits vorhanden, muss integriert werden.



Bild
Entwurf sichtbare Fläche (Stand: 07.11.19)

7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt

Einzelspieler

7.4 Budget

offen

7.5 Zeitplan

offen
Zuletzt geändert von Gelegenheitsbahner am Fr 8. Nov 2019, 23:46, insgesamt 4-mal geändert.
Planungsthread Anlage 2.0:
Vorstadtbahnhof mit Straßenbahn


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Vorschläge für mehr Betrieb

#2

Beitrag von PCvD » Di 31. Jul 2018, 23:20

Hallo,

Während auf deiner Straßenbahn viel los sein wird wegen der lang einsehbaren Strecke, tauchen Züge der Eisenbahn nur kurz auf ohne "Äktschn".

Wenn du das so nicht beibehalten willst, hätte ich folgende Änderungsvorschläge (kann das nur beschreiben, ohne Bild):
- Dort wo Du "Einschnitt" geschrieben hast, in der blauen Strecke in Mittellage einen Vorortbahnsteig mit Treppenaufgang zur Straßenbahn ergänzen.
- Ein Überholgleis für Fahrten auf der blauen Strecke von links nach rechts, fädelt sich noch vor den Überleitweichen an die Anlagenkante aus, dann parallel zu den Weichen und zum vorgeschlagenem Bahnsteig und im Abtauchen unter der Straßenbahn wieder einfädelnd in blau.

Mit entsprechender Signalisierung und ggf. auch Änderung der Strecken-Verkehrsarten wäre so folgendes denkbar:
- Vorortzüge entlang der blauen Strecke halten am Bahnsteig, ggf. noch Warten auf Zugkreuzung des Strecken wechselnden Güterverkehrs.
- Güterverkehr in Überholung durch Fernverkehr.
- Es wäre auch überleitender Personenverkehr von rote Strecke von links nach blaue Strecke nach rechts möglich, sowie Gegenrichtung, mit Umstieganschluss der anderen Linie, Züge warten zueinander am Bahnsteig.
- Ferner könnte auch ein Übereck-Verkehr der linken beiden Strecken erfolgen, indem das blaue vordere durchgehende Gleis (Hauptfahrrichtung nach rechts) am Bahnsteig zum Wenden genutzt wird und dort Ausfahrten nach links möglich sind. In dieser Zeit muss der Durchgangsverkehr blau von links nach rechts das Überholgleis benutzen.
- Wenn die blaue Strecke zusätzlich rechts im Berg noch eine Weichenverbindung erhielte, könnte dann auch im hinteren Bahnsteiggleis gewendet werden, weil von blau rechts durchgehende Züge nach links dann das Bahnsteiggleis der Gegenrichtung nutzen können.

Für Epoche V stelle ich mir grade noch VT 98 vor, sowie modernere Triebwagen (628, Private mit RS1, 643, oder neuer ET425/426 und andere Hamster, Mopse etc. für Epoche VI) oder noch eine Ellok 111/141/143 mit Nahverkehrsgarnitur aus zwei Wagen mit Steuerwagen, der natürlich kaputt geht, und die Lok dann sogar rasch umsetzen muss. Vlt auch in den 90ern noch 212/218, wenn der Eckverkehr weiter draußen auf eine Regionalstrecke rausläuft.
Der Bahnsteig im morbiden 80er Charme der Spätbundesbahn noch auf Modernisierung wartend. Oder wegen des erweckten Eckverkehrs schon in den 90ern saniert mit Knochensteinpflaster und Waschbetonwartehäuschen, und Kantenhöhe 76, aber noch ohne Aufzug.

Das hätte dann sowas von der Region Stuttgart mit dem bis Feuerbach durchgebundenen Korntäler WEG-Zügle früher, oder nachmittags mit dem Schusterzug zwischen Kornwestheim und Untertürkheim:
Die wendenden Reisezüge stellen eine über die Ecke nur im Berufsverkehr nachgefragte Sehnen-Linie dar. Früher fuhr die junge DB AG, dann eine Privatbahn, die im Berufsverkehr Verdichterlinien stellt und sonst nur im Umland unterwegs ist.
Über Eck wendet auch mal eine einzeln fahrende Lok (Güterverkehr).

Und alles ohne viel mehr Gleisanlagen.
Unterstützen täte das eine interessante Signalisierung der Überleitung (blau<>rot) bzw des Bahnhofs (blau), mit ein paar Hauptsignalen, ggf. Zwischensignal wegen Durchrutschwegausschluss, Vorsignalwiederholern in den Bögen und Lichtsperrsignalen für bestimmte Rangierbewegungen und Flankenschutz.

Noch eine kleine Ergänzung könnte ein Gleisanschluss sein, der sich links vorne in der Ecke aus der Flankenschutzweiche des genannten Überholgleises fortsetzt.
Dann kann gelegentlich noch die 360, 290 oder der Privatdiesel kommen, und da zwei H- oder Schiebeplan-Wagen tauschen. Es reicht ja eine angedeutete Werkshalle mit kurzer Ladekante.
Die Halle wäre keilförmig und hilft, den linken Abgang der blauen und roten Strecke zu tarnen.

Alternativ eine Fahrleitungsmeisterei wie in Stuttgart Zuffenhausen, oder Fahrbahnmeisterei wie in Frankfurt Sportfeld.

Gruß,

PCvD


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#3

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Mi 1. Aug 2018, 05:41

Hallo PCvD,

deine Gedanken gefallen mir gut. Ich versuche das mal zu verbildlichen.

In dieser Art, freue ich mich über weitere Vorschläge. Gern auch zum Betriebskonzept.

Grüße, Thomas.
Planungsthread Anlage 2.0:
Vorstadtbahnhof mit Straßenbahn


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#4

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Mi 1. Aug 2018, 21:00

Ein angepasster Entwurf:

Bild

Ich freue mich über Meinungen, Kritik oder auf völlig neue Ansätze.

Grüße, Thomas
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Zu Entwurf mit Museum

#5

Beitrag von PCvD » Mi 1. Aug 2018, 21:41

Hallo Thomas,

Jetzt ist natürlich reichlich mehr los!
Der Eine oder Andere könnte es schon überladen empfinden.

Wobei ich die Gleisanlagen des Museums ganz gelungen finde. Denn immerhin kann der Verein auf dem eigenen Gelände seinen historischen Zug umfahren oder umrangieren, und die Hallengleise beschicken.

Umständlich wird für die Museumsbahner der Start als Zugfahrt, wenn man bedenkt, dass die rote Strecke beidseitig der Abzweigstelle in freie Strecke übergeht und die blaue Strecke es ja auch wäre, wenn der Bahnsteig weiter als Haltepunkt begriffen wird.
Rein betrieblich wäre das ein ziemliches Ausnahmegeschäft, weil die Vereinsfreunde von oder nach Museum immer als Sperrfahrt fahren müssten.
Von daher sollte der Haltepunkt betrieblich als Bahnhof verstanden werden, wo (Museums-)Züge beginnen und enden dürfen.
Das lässt das von Dir eingezeichnete Überholgleis vermuten, dass hinter dem Bahnsteig rechts noch Ausfahrsignale und nochmal Weichen kämen.

Dann wäre jedoch immer noch ein heftiges Rangieren über die linke Seite erforderlich, wenn Museumszüge starten oder ankommen.
Ich bringe nochmal das Überholgleis an der Anlagenkante (also für die Gegenrichtung) in den Blick:
- Dort wäre davon mehr zu sehen, als in der jetzigen Position, das sind ja kaum 50cm Sichtlänge, wenn da ein Zug drin wartet.
- Du könntest den Museumszug vom vorderen Bahnsteiggleis nach links ausfahren lassen, während der links>rechts Verkehr auf der blauen Strecke das Überholgleis im Vordergrund benutzt. Stellst Du da am Bahnsteig die besonderen Lokschätzchen zur Schau, stehen sie also nicht hinter dem Bahnsteig und sind besser zu sehen.

Auf jeden Fall eine Menge Betrieb an dem Vorstadtknoten!

Landschaftlich muss man sich noch überlegen, warum grade dort das Museum ist. Vielleicht gab es in ganz früher Zeit da zunächst nur den Zusammenlauf der beiden Strecken nach links und freie Flächen, so dass dort ein kleines Instandhaltungswerk errichtet war, das früh zur Bundesbahnzeit obsolet wurde und an den Verein fiel.
[Edit: Je nach Optik des Geländes und der Museumsgebäude wäre ein ähnlicher Umstand wie bei der ehemaligen Fahrleitungsmeisterei in Mannheim-Friedrichsfeld Süd denkbar, wo heute ein paar historische Freunde mit ihren Fahrzeugen residieren.]

Da die Straßenbahnebene ja deutlich 10cm über der Eisenbahnebene läge, sieht eine lange Treppe vom Bahnsteig bis hoch an die Straße nicht realistisch aus.
So wie Du das ehemalige Empfangsgebäude platziert hast, hätte ich es deswegen auch gemacht:
Eine eingehauste Treppenüberführung, führt zunächst über das blaue Streckengleis (plus ggf. Überholgleis vorne...) an das EG, wie in Darmstadt Süd. Dieses steht noch leicht unter Niveau der Straße. Von dort geht eine weitere, kurze Treppe hoch an die Straße zur Tram-Hst. Und vor dem Empfangsgebäude ist ein kleiner Wende- und Parkplatz der mit einer Allee (eine Straße, viele Bäume...) weiter nach rechts steigend an die Hauptstraße angebunden ist.

Den Straßenbahnabzweig rechts vom Rasengleis würde ich zweigleisig in den Hintergrund führen, sonst blockierst Du Dir immer alles.

Gruß,

PCvD


Edit: Schreibfehler und Idee Ex-Flm eingefügt.
PCvD


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#6

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Do 2. Aug 2018, 17:11

Die Erklärung für das Museums-BW?

Mal gesponnen: Dort wo sich heute nur noch der Haltepunkt befindet, war einst ein großzügiger Vorortbahnhof mit einigen Fabrikanschlüssen. Also rechts von der Straßenbahnbrücke und südlich derdes Anlagenkante. In den frühen 90ern verschwand die Industrie, der Bahnhof wurde rationalisiert. Erhalten blieben das Hauptgleis und das alte EG. Die Güterstrecke/Verbindungskurve wurde erst später gebaut um den Güterverkehr von der innerstädtischen Personenstrecke fern zu halten. Für das Museums-BW blieb nur die mäßige Anbindung über, besser als nix. Früher führten die Gleise in Richtung EG.

Zurück zum Gleisplan:
Warum ist die Treppe über 10 cm unglaubwürdig, kenne mehrere solcher Stellen, eigentlich überall wo eine Straße über den Haltepunkt geführt wird.

Die Lage des Museums-BW erinnert mich an das Eisenbahnmuseum Bayrischer Bahnhof in Leipzig Plagwitz. Dazu passt auch die obige Geschichte.

Grüße, Thomas
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#7

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Mo 6. Aug 2018, 18:38

Ist der Thread tod? Das Thema zu speziell? Hat niemand außer PCvD Ideen dafür?
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#8

Beitrag von PCvD » Mo 6. Aug 2018, 19:06

Hallo Thomas,

Ich glaube, dein letzter Beitrag zum Museumsentwurf klang so, also wärst du davon schon sehr angetan, und auch in den Zusammenhängen der Anlagen überzeugt.

Ich könnte noch die Variante anbieten, die rote Strecke nach oben rechts als Ausfahrgruppe eines Rbf zu gestalten, schön ins Off getarnt von einer größeren Straßen-/-bahnüberführung. Da dann ein Gleis mehr und bei blau eines weniger
Die Flächen deines Museums wären dann einfach Lokabstellung, ein paar Güterwagen etc....
Aber es kommt darauf an, was du willst.

Mit der Treppe waren von mir Aufstiege gemeint, die reichlich höher gehen als die Mindesthöhe um einen Fahrdraht zu überbauen. Deswegen kam von mir noch der Hinweis auf das 1+0,5 Konzept mit dem EG seitwärts und zur Straße hoch.

Grundsätzlich bin ich von den Betriebsideen in diesen Entwürfen ziemlich begeistert.
So was ähnliches suche ich auch.

Aber vielleicht hat wirklich noch wer was?

Gruß,

PCvD

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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#9

Beitrag von RvdtG » Mi 29. Aug 2018, 14:11

Hallo,

benötigst du die zweispurige Tramtrasse nach links?
Dann solltest du mMn eine Haltestelle auf Höhe Kirche/Eisenbahnmuseum vorsehen. Andernfalls würde ich sie weglassen und durch eine einfache Endeschleife (ggf mit Hinterstellgleis) ersetzen, wenn du die Eisenbahn darunter noch getarnt bekommst evtl sogar mit einer dezenten Steigung um weniger Höhenunterschied zum Eisenbahnmuseum zu haben.
Grüße
Volker


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#10

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Mi 29. Aug 2018, 16:30

Hallo Volker,

schön, dass du den Weg in den Thread gefunden hast.

Die doppelgleisige Strecke bei der Kirche benötige ich nicht. Sie soll nur den weiteren Streckenverlauf andeuten, die Wendeschleife nur eine Zwischenschleife symbolisieren. Auf dem ungenutzten Abschnitt dachte ich mir ggf. einen kleinen Unfall darzustellen oder eine Gleisbaustelle.

Bild

Niedriger werde ich nicht kommen, weil direkt darunter ja die Eisenbahn verläuft. Höhenunterschied zwischen Ebene Straßenbahn und Ebene Eisenbahn sind ca. 9 cm angedacht. Also so, dass gerade noch eine Straßenbrücke über die Eisenbahngleise geführt werden kann. Die Straßenbahnmodelle tun sich mit Steigungen recht schwer. Auch wenn es reizvoll ist, will ich da Steigungen möglichst vermeiden.

Ich hoffe hier noch auf einen interessanten Gegenvorschlag auf der gegebenen Anlagenfläche. Ein völlig anderes Konzept wäre als Anregung gut. Must have´s: Zweigleisige Hauptstrecke mit gemischtem Verkehr und die Straßenbahn (Einrichtungsfahrzeuge). Im Untergrund muss nur die eine bestehende Schattenbahnhofsebene einbezogen werden.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#11

Beitrag von PCvD » Mi 29. Aug 2018, 20:02

Hallo Thomas,

Habe mal etwas drüber nachgedacht.
Die Länge der beiden Schenkel begrenzt ja schon ziemlich die Möglichkeiten, wenn Du zwischen allerseitigen Abstiegswendeln überhaupt noch nutzbare Graden entwickelt haben willst. Rechts in der Plansenkrechten geht das ja kaum, allenfalls statt der Straßenbahn eine Güterzugstrecke über die große Betriebsstelle per Brücke drüber führen, die aber kaum einen Meter sichtbar wäre bevor wieder enge Kurven kommen müssen.

Eine etwaige Motivalternative zu Deinem Eisenbahnmuseum ist mir noch eingefallen:
Die ganze Anordnung links als angeschnittenen Stadtbahnhof gestalten (wie das bekannte "Elberfeld" von Rolf Knipper), wo der Wendelabstieg sich unter Bahnsteighallen wegtarnt.
Im Vordergrund dann die angedeuteten Fernzugbahnsteige von links bis Anlagenmitte, dahinter ein paar Stumpfgleise (Gleisende in der Halle nicht zu sehen), anstelle deines Museums. Nach rechts dann Gleisvorfeld mit ein paar kurzen Aufstell- und Lokwartegleisen sowie die bekannte Streckenverzweigung, aber kein Haltepunkt rechts.
Betrieblich wäre Lokwechsel in den Stumpfgleisen durch den Über-Eck-Verkehr rechts zu begründen.


Wenn du die Anschlüsse deines Schattenbahnhofs komplett anders im Untergrund zusammenpfriemeln kannst, könnte sich noch für dein Motiv Eisenbahnmuseum eine andere Anordnung als Alternative anbieten:
Wenn die Wendel links andersrum aufsteigt, könnten die Strecken links am hinteren Anlagenrand hervortreten. Davor liegt dann das Museum (durch Gebäude wird also der Wendelansatz verdeckt).
Rangieren und die Dampfer im Museum sind also mehr im Anlagenvordergrund, während der Durchgangsverkehr sich dahinter abspielt. Nach rechts auf den vorderen Schenkel hättest du dann etwas mehr Entwicklungslänge, da die Diagonale genutzt wird.
Die Straßenbahn könntest du ganz nach vorne vors Museum legen, auf gleichem Niveau, bzw links nur soweit angehoben, dass die Endstelle "Betriebswerk/Museum" über der absteigenden Wendel links möglich wird. Nach rechts fehlt mir noch eine Motividee für die Fortsetzung der Strab....

Vorteil ist damit, das Rangieren vorne zu haben sowie die Entwicklungslängen.
Nachteil ist, dass im Museum stehende Fahrzeuge mehr den Hauptbahnbetrieb verdecken, was bei deiner ursprünglichen Anordnung schöner war: Steter Blick suf das Geschehen im Museum wird von gelegentlichem Durchgsngsverkehr im Vordergrund aufgelockert.

Gruß,

PCvD


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#12

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Do 4. Okt 2018, 15:46

Hallo in die Runde,

die untere Schattenbahnhofsebene wird derzeit ausgiebig getestet (Software, Betriebssicherheit).

Für die sichtbare Ebene habe ich noch nach anderen Möglichkeiten gesucht. Ich komme von gezeigten Plan nicht weg, obwohl ich den noch nicht als die Lösung empfinde. Daher ein neuer Gedankengang unter Ausnutzung aller möglichen Flächen.

Bild

Die grüne Fläche ist die ausgestaltete Anlagenfläche, die gelben Flächen können als leicht entfernbare Anlagenteile genutzt werden (ohne Ausgestaltung/hinter der Anlagenkulisse) zum Beispiel wenn der Platz für eine Kehre benötigt wird. Blau ist der angedachte Wendel eingezeichnet (außen steigend 545mm/innen 483mm).

Was soll sich auf der Anlagenfläche finden?
S-Bahn Station, Straßenbahnstrecke für Einrichtungswagen, ggf. Abzweig und/oder kleines Eisenbahnmuseum.
Radius >900mm im sichtbaren Bereich, verdeckt >420mm.

Schlichte Anlagen wie die Rheinmodellbahn oder die Kleinstadt in Niederbayern gefallen mir sehr gut.
Daran versuche ich das ganze auszurichten.

Ich freue mich auf Ideen. Auf der Fläche sollte doch was machbar sein. Andere Stummianer haben Wunderwerke auf weniger Raum geschaffen.

Grüße, Thomas.
Zuletzt geändert von Gelegenheitsbahner am Sa 6. Okt 2018, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#13

Beitrag von Redundant » Do 4. Okt 2018, 22:14

Hallo Thomas,

wenn ich deine Planungselemente wie Verteilerkreis oder Eisenbahnmuseum so sehe werde ich das Gefühl nicht los, du kennst meine Videoserie zur Modellbahnplanung auf youtube. :wink: Naja, und dann kennst du vermutlich auch meine "eierlegende Wollmilchsau" - die eingleisige elektrifizierte Hauptstrecke. Die würde in deinem Fall viel Platz sparen und Raum geben für eine eingleisige Nebenstrecke, die in dem ehemaligen Bahnhof endet und auf der eigentlich nur Pendelverkehr für Pendler (Berufstätige und/oder Schüler) ist.

Eigentlich pendelt der Zug auf der Nebenstrecke, aber zu den Stoßzeiten gibt es auch Verbindungen über die Hauptstrecke. Auf der Nebenstrecke finden auch gelegentlich Dampfsonderfahrten des Eisenbahnmuseums statt. Auf die Art und Weise könnte man zumindest etwas Betrieb auf die Bahnstrecke bringen. Ansonsten bliebe halt nur die Alternative Umleiterverkehr. Da kannst du dann quasi alles fahren lassen was geht! ;-)
Die vorangegangenen Zeilen sind als Denkanstoß zu verstehen – nicht als Belehrung, Provokation oder was auch immer bösartige Menschen da hineininterpretieren könnten.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#14

Beitrag von E-Lok-Muffel » Fr 5. Okt 2018, 12:07

Hallo Thomas,

Du hattest nach einem möglichen Alternativ-Plan gefragt, der folgendes beinhelten sollte: Hauptstrecke, Straßenbahn, (Museumsbahn / Nebenbahn),
Als Du jetzt noch Deine "Erweiterungsflächen" gepostet hast, erinnerte ich mich an eine Anlage von Rolf Knipper, die Dich vielleicht interessieren könnte. Hierbei solltest Du Dich auf den Mittelteil (Gleisplan Seite 10/11) konzentrieren...
...vielleicht mal so als Anregung...

Gruß
uLi
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#15

Beitrag von kleiner Wolf » Sa 6. Okt 2018, 15:13

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
Do 4. Okt 2018, 15:46
Bild
Hallo Thomas,

irgendwie hat sich da der Fehlerteufel eingeschlichen.
Die beiden Breitenmaße sind nicht stimmig - 120 cm vs. 200 cm.

So nun zum eigentlichen Thema.
Ein angeschnittener Bahnhof hat was für sich.

Zeige hier mal ein Beispiel was man auf 380 x 130 cm unterbringen kann.

Bild

Allerdings musst du dir die Anlagenform gespielt vorstellen - die Wendel sind hinten an der Wand.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#16

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 6. Okt 2018, 17:26

Hallo,

@Redundant: Die Videos sind mir nicht unbekannt. Kannst du deine Ideen vielleicht mal in einem Entwurf skizizzieren?

@uLi: Das trifft relativ genau meine bisherigen Vorstellungen. Also kein Gegenentwurf, eher bildliche Darstellung meiner Gedanken.

@Roland: Viel aber nicht überladen, typisches Vorfeld. Durchaus eine Anregung, ich hätte es aber gern aufgeräumter, was die Eisenbahn betrifft.

Grüe, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#17

Beitrag von kleiner Wolf » Sa 6. Okt 2018, 22:29

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 17:11
Die Lage des Museums-BW erinnert mich an das Eisenbahnmuseum Bayrischer Bahnhof in Leipzig Plagwitz.
Halle Thomas,
bezüglich der geografischen Lage obliegst du einem Irrtum.
Der Bayrische Bahnhof liegt im Süden (Zentumsnähe) - Plagwitz im Westen.
Also nicht die richtige Verortung.
Zu dir von dir gewählten Situation würde die Essen Straße im Norden passen.
http://t1p.de/bekz
http://t1p.de/0o4k
Allerdings ohne Museums BW.
Wenn Museums BW dann in den Zwickel zwischen Personen-/Güterstrecke.
Auch solltest du dir über legen, ob nicht 3 Bahnsteiggleise vorteilhafter sind.
Würde bedeuten, dass das Überholungsgleis einen Bahnsteig bekommt.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#18

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 6. Okt 2018, 22:42

Hallo Roland,

die Geografie stimmt schon. Das Eisenbahnmuseum und der dazugehörige Verein trägt den Namen "Eisenbahnmuseum Bayrischer Bahnhof zu Leipzig e.V." hat seinen Sitz aber am ehemaligen Güterbahnhof in Plagwitz. Dieses Kuriosum ist auf der Tatsache gegründet, dass der Bayrische Bahnhof zum Museum entwickelt werden sollte. Dazu kam es leider nie. https://www.dampfbahnmuseum.de/verein/vorstellung

Wie es der Zufall will, habe ich mir gerade eine ähnliche Lösung wie die Station "Essener Str." entwickelt.

Bild
Wird ein wenig Berg- und Talbahn, da muss ich sehen was die Straßenbahnmodelle schaffen. Die Straßenbahn soll links die Gleise unterqueren, rechts überqueren.
schwarz: Straßenbahntrasse
blau: Hauptbahn
blaugrün: Güterbahn/Überholgleis
orange: Museumsgelände (mit einem Stück einer stillgelegten Strecke. Hier darf der Verein Fahrzeuge abstellen)
rot: Kehrgleis für Nahverkehrszüge

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#19

Beitrag von Redundant » So 7. Okt 2018, 21:08

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
Sa 6. Okt 2018, 17:26
@Redundant: Die Videos sind mir nicht unbekannt. Kannst du deine Ideen vielleicht mal in einem Entwurf skizizzieren?
Würde ich gerne, aber der aktuelle Film entpuppt sich als arbeitsreicher, als von mir vermutet. Entsprechend habe ich leider momentan keine Zeit, da was auszuarbeiten! :o

Bis dann,
Thorsten
Die vorangegangenen Zeilen sind als Denkanstoß zu verstehen – nicht als Belehrung, Provokation oder was auch immer bösartige Menschen da hineininterpretieren könnten.
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PCvD
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#20

Beitrag von PCvD » Mo 8. Okt 2018, 06:34

Hallo Thomas,

Deinen früheren Plan mit Museum fand ich betrieblich überzeugender. Vlt denkst du beim Verfeinern über folgende Punkte nach:

- Museum ist ins durchgehende Hauptgleis der blauen Strecke angebunden. Kein Rangieren, ohne die Hauptbahn zu blockieren. Das ist untypisch in der Realität und wäre historisch so nie gewachsen.
- Im früheren Plan hatte das eingearbeitete Umfahrungsgleis viel Potential für Betrieb im Museum erschlossen.
- Das Wendegleis für den Nahverkehr besitzt keine Anbindung an die ablaufende Richtung der blauen Strecke nach rechts.
- Für ehemals zwei abgehende eingleisige Strecken erscheint mir der Bahnhof unterdimensioniert, auch wenn er vlt heute stark rückgebaut ist. Auch die orange ex-Strecke wäre ja zuvor mit flexiblen Fahrmöglichkeiten für den Übergang von/nach blau ausgestattet worden. Ebenso ist grün nur in einer Fahrrichtung angebunden.

Ein paar Impulse habe ich daher für Dich:
Einen weiteren Bahnsteig andeuten, der aber verwaist ist bzw ein Kopfgleis ist, welches nur noch die Museumsbahn nutzt. Vlt die Bahnsteige eins nach hinten rücken und die hintere Kante offen lassen, und vorne zwischen den Gleisen grün/blau einen zweiten Bahnsteig einfügen?!
Dann hat das was von früherem Richtungsbetrieb: Innengleise blaue Hauptstrecke, Außengleise früher zweigleisige Güterzugverbindung mit Vorstadtverkehr, der aber durch den S-Bahntunnel obsolet wurde. Das würde auch die fehlenden Fahrmöglichkeiten von orange nach rechts bzw. von rechts nach grün erklären.
Das wäre dann mit schwindendem Güterverkehr auch die Begründung, warum das orange Gleis aufgegeben wurde, die Güterstrecke also nur noch eingleisig ist. Der Infrastrukturbetreiber hat sich die Stilllegung des zweiten Streckengleises für wirtschaftlich beschlossen (dann bräuchte es aber noch eine Fahrmöglichkeit von rechts (blau) nach grün heute!). Den verbleibenden Gleisrest des zweiten Streckengleises nutzt das Museum, wie von Dir beschrieben. Vlt kannst du das optisch so herausarbeiten, dass orange und grün eigentlich eine gemeinsame Strecke sind? Orange könnte plan liegen und grün im Vordergrund ansteigen, um dann in einem Tunnel blau zu überqueren und nach hinten zu orange zu schwenken (fiktiv), oder ebenso unter blau,zu fallen (vlt als zusätzliche Wendelausfädelung?
In orange könntest du noch andeuten, dass es zuletzt hier mehr Fahrmöglichkeiten vom blauen Gleis gab (zwei kurz nebeneinander liegende Gleisabschnitte bis zu einer letzten Weiche Richtung Strecke), wodurch sich vlt eine kleine Umsetzmöglichkeit fürs Museum ableiten lässt.

Vorschlag: Plan doch mal einen solchen Trennungsbahnhof im Linienbetrieb, mit Wendegleis für Ortsverkehr, wozu auch früher Lokbehandlungsanlagen gehörten (=Grundlage Museum). Und dann streichst Du Gleise und Weichenverbindungen raus, bis es dir schlank genug ist.
Gruß,

PCvD


kleiner Wolf
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#21

Beitrag von kleiner Wolf » Mo 8. Okt 2018, 09:49

Hallo Thomas,

habe mir erlaubt auf Basis deines Entwurfes einen Gegenvorschlag auszuarbeiten.
Bevor ich darauf eingehe zeige ich erst einma die Skizze (neu vs. alt).

Bild

Die Museumbahn hat jetzt eine Anbindung an Gleis 3 deines Vorortbahnhofes bekommen.
Haltepunkt ist fachlich falsch, da dieser keine Weichen hat.
Dies nur mal so nebenbei.
Ob die Abstellgruppe der Museumsbahn unterhalb oder oberhalb des Lokschuppens liegt ist Ansichtssache.
Habe diese mal unterhalb eingezeichntet.
Wenn du natürlich Schlepptenderloks einsetzen willst, wie die BR 52.80 sollte auch eine Wendemöglichkeit vorhanden sein.
Drehscheibe scheidet aus Platzgründen aus.
Also drehen über eine Kehrschleife.
Im Falle der BR 52.80 wäre dies nicht erforderlich, da die Lok durch das Norweger Führerhaus in beiden Richtungen 80 Km/h fahren kann.
Ob man, wie dargestelllt eine Verbindungkurve zum fiktiven Rangierbahnhof benötigt ist Geschmackssache.
Rausschmeißen geht immer.
Hoffe ich konnte dir einen Input geben.
Gruß Roland


kleiner Wolf
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#22

Beitrag von kleiner Wolf » Mo 8. Okt 2018, 16:11

kleiner Wolf hat geschrieben:
Sa 6. Okt 2018, 15:13
Bild
Hallo Thomas,
da eine Skizze wenig über die Maßstäblichkeit aussagt habe ich das Ganze auf Basis meiner obigen Planung modifiziert.
Das dritte Gleis neben der Hautstrecke dient dem Vorortverkehr und Güterzügen, welche den fiktiven Rangierbahnhof anfahren.
Im Bahnhof liegt noch ein Brachgleis, welches die Bahn nicht komplett zurück gebaubt hat.
Die Anbindung des Museums-BW erfolgt nur über eine Kreuzung, da die Bahn dies aus unterhaltungstechnischen Gründen so wollte.
Der Rest erklärt sich aus den Bildern.

Gesamtansicht
Bild
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Westansicht
Bild
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Bild
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Museum-BW mit einem Gimmick - da äugt doch eine BR 52.80 aus dem Stand 1
Bild
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Hoffe dir eine Vorlage geliefert zu haben, wie man es machen könnte.
Ausgestaltung ist nur symbolhaft, damit das Ganze etwas wirkt.
Gruß Roland


Threadersteller
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#23

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Do 11. Okt 2018, 23:27

Schön, dass hier etwas Bewegung reinkommt. Danke für euer Input. Am Wochenende versuche ich eure Anregungen in Pläne zu verwandeln.
Planungsthread Anlage 2.0:
Vorstadtbahnhof mit Straßenbahn


kleiner Wolf
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#24

Beitrag von kleiner Wolf » Fr 12. Okt 2018, 09:22

Hallo Thomas,

zwischenzeitlich habe ich die Planung weiter verfeinert.
Einige Bemerkungen dazu.
Der Vorortbahnhof hat ein vollwertiges Gleis 4 bekommen.
Dadurch die Anbindung des Museums-BW angepasst (vormals Gleis 3 jetzt Gleis 4 mit Wechsel zu Gleis 3).
Straßenbahnführung hinter der Fabrik nur noch 1-gleisig bis zur Wendeschleife.

Hier noch mal der Ausgangszustand.
Bild
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Variante 1- mit Anbindung der Güterstrecke an den Vorortbahnhof
Bild
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Variante 2 - ohne Anbindung der Güterstrecke an den Vorortbahnhof
Bild
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Detailansicht
Bild
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Bei der 2-gleisigen Strecke hinter dem Vorortbahnhof bin ich bei der Benennung "Güterstrecke" geblieben.
Diese könnte ebenso eine ICE-Strecke oder was auch immer sein.

Entscheidend ist, welche Betriebsabläufe stattfinden sollen.

Meine Planung basiert auf meinen Vorstellungen, wie ich es für notwendig halte.
Dies muss sich nicht mit deinen Vorstellungen decken.
Hier kommt deine eigene Kreativität zum Tragen.

Viel Spass bei der weiteren Planung.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#25

Beitrag von Gelegenheitsbahner » So 14. Okt 2018, 23:50

Hallo in die Runde,

@Roland: Deine Entwürfe kommen meinen Vorstellungen schon recht nahe. So ähnlich schwirrt mir das vor meinem geistigen Auge herum. Ein paar Fragen werfen sich auf: Welche Weiche verwendest du im Entwurf und welchen Radius hat die im Bild vordere Kehre.

@PCvD: Wieder sehr interessante Denkanstöße.
Das Streckenstück, was der Verein nutzen kann, könnte auch ein alter Werksanschluss sein. Hinsichtlich der gewachsenen Strukturen habe ich mir mal Gedanken gemacht (siehe unten). Ich kenne aber auch Beispiele hier aus meiner Gegend, bei denen die bestehenden Bahnanlagen vollständig beseitigt und in Minimalausstattung wieder erstellt wurden. Da sind dann Bahnhöfe, die einst 4 Strecken und unzählige Anschlüssen vereinten und heute "nur" noch 3 Strecken vereinen und dabei mit noch weniger Gleis ausgestattet sind als meine Entwürfe. Beispiel wäre da Leipzig-Plagwitz.

Die anderen Punkte:
Kehrgleis mit mangelnder Anbindung: Ein Versuch das Kehrgleis zwischen die Streckengleise zu verlegen und mit einer Y-Weiche anzubinden gefiel mirnicht. Mein Gedanke war, dass in der nicht dargestellten Bahnhofsausfahrt (rechts) die entsprechenden Weichenverbindungen zu finden seien.
Mehr Gleise/Bahnsteige bekomme ich nicht unter. Die Gleise müssen ja auch irgendwie weitergeführt werden und bei 120cm Tiefe schaffe ich nicht mehr als 3 Gleise in der Kehre an der Stelle

Also mal ein paar Entwürfe als Grundlage für Anregungen, Veränderungen:

Auf Grundlage des letzten Planes mit Stumpfgleis für das Museum zum rangieren. Kehrgleis an beide Bahnsteige angebunden.

Bild

Neuer Ansatz. Bahnhof unten links, das Stumpfgleis teilt sich den Bahnsteig mit dem unteren Gleis und kann eine 90cm Einheit aufnehmen.
Was haltet ihr von der Grundidee? Die Streckenführung der Straßenbahn ist auch noch offen. Links, außerhalb des Plans bietet sich quasi hinter der Kulisse die Möglichkeit kehrt zu machen.

Idee 1: Historisch gewachsen. Die Strecke nach unten rechts wurde erst beim Umbau neu geschaffen.

Bild

Idee 2: Strukturierte Version.

Bild

Bei beiden gefällt mir die Anbindung des Museums nicht und mir kommt auch keine passende Idee. Außerdem stellt mich die Höhenlage vor Probleme. Rechts unterhalb der der Wendeschleife überschneiden sich im verdeckten Bereich die beiden blauen Strecken. Von der Höhe geht sich das an der Stelle aus, wie ich die Strecke unterirdisch aber weiterführen soll, ist mir im Moment ein Rätsel.

Also wie immer: Ich freue mich über Ideen und Anregungen.

Grüße, Thomas.
Planungsthread Anlage 2.0:
Vorstadtbahnhof mit Straßenbahn

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