Umzug des Forums zu einem neuen Anbieter

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Ausführliche Infos (Stand 6.5.2021)

Mein Hamburg - Fortschritte im Schattenbahnhof "Welt-Süd"

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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mb-didi
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: elektr. Segmentverbindung

#51

Beitrag von mb-didi »

Jumbo-44 hat geschrieben:Moin Didi,
danke für die Hinweise.
Von Sub-D-Stecker bzw. -Buchse sind es nur wenige cm bis zur Lötleiste. Ab da nutze ich für den rocnet-Bus 6-adriges Netzwerkkabel, welches getrennt von der sonstigen Verkabelung geführt wird. Reicht das, oder kaufe ich mir hier trotzdem ein Problem ein?

Schönen Gruß,
ich schau immer gern in Hunzingen vorbei!

Mark
Hallo Mark,
wichtiger ist es die Rückmeldeleitungen nicht mit anderen Leitungen, die Digitalstrom führen, zusammen verlaufen.
Einige cm werden da nichts ausmachen, aber sollte man nicht unterschätzen. Die Fehlersuche bei der Rückmeldung wird dann eine langwierige Sache.
Wenn Du 2 Lötleisten, eine für Rückmeldeleitung und die andere für den Rest der Leitungen, getrennt (z.B. rechts und links der Sub-D) installierst wirkt die Beeinflussung nur bei den Sub-D, was man vernachlässigen kann.
Jede zusätzliche dieser Verbindung erhöht die Fehlerwarscheinlichkeit im Quadrat.
Das sollte es nur als Hinweis und Tipp sein um von Anfang an bestimmte Fehlerquellen vermeiden zu können.

Didi
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Jumbo-44
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: elektr. Segmentverbindung

#52

Beitrag von Jumbo-44 »

mb-didi hat geschrieben: wichtiger ist es die Rückmeldeleitungen nicht mit anderen Leitungen, die Digitalstrom führen, zusammen verlaufen.
Einige cm werden da nichts ausmachen, aber sollte man nicht unterschätzen. Die Fehlersuche bei der Rückmeldung wird dann eine langwierige Sache.
Wenn Du 2 Lötleisten, eine für Rückmeldeleitung und die andere für den Rest der Leitungen, getrennt (z.B. rechts und links der Sub-D) installierst wirkt die Beeinflussung nur bei den Sub-D, was man vernachlässigen kann.
Jede zusätzliche dieser Verbindung erhöht die Fehlerwarscheinlichkeit im Quadrat.
Das sollte es nur als Hinweis und Tipp sein um von Anfang an bestimmte Fehlerquellen vermeiden zu können.
Moin Didi,
die Hinweise kamen noch rechtzeitig, so muß ich nur einige wenige (und kurze) Kabelstrecken
verlegen (schönes Teekesselchen: verlegt sind sie ja schon, aber nun muß ich sie verlegen :fool: ).
Hier wird das Thema auch gerade behandelt. Besser als die diskutierten technischen Lösungen gefällt mir dann aber doch eine saubere Trennung von Melde- und Digitalstromleitungen.

Aber dazu noch eine ergänzende Frage: als 3L-Fahrer realisiere ich die Rückmeldung dadurch, daß über die leitenden Achsen die an "Masse" liegende Schiene mit der isolierten Schiene verbunden wird. De nun nicht mehr strom-/spannungslose Schiene löst dann die Rückmeldung aus. Habe ich dann aber nicht auch auf den Rückmeldeleitungen "Fahrstrom", mit dem sich die Rückmelder gegenseitig stören? Das hieße dann ja, auch zwischen diesen genügend Abstand zu lassen?

Gruß,
Mark
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mb-didi
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: elektr. Segmentverbindung

#53

Beitrag von mb-didi »

Hallo Mark,
Die Diskussionen mir der Rückmeldung über Masse mit dem s88 hat schon einige Themen hervorgebracht.
Aber im Endeffekt kam immer als Ergebnis heraus, daß die Rückmeldeleitungen nicht parallel zu anderen Leitungen geführt werden sollen und nach Möglichkeit auch kurze Leitungen bis zum Baustein. Heute ist, dank s88-N, mit der Beeinflussung auf den Verbindungskabeln zwischen den s88-Bausteinen untereinander und zur Auswertung, dort die Beeinflussung kaum gegeben.
Wenn man das Wissen mit Digitalimpulsen und Frequenzen hat, dann weiß man so etwas wie Beeinflussung. Das nur noch mal am Rande.

Nun zu Deiner eigentlichen Frage.
Die Rückmeldung ist einfach nur ein Kurzschluß durch die Achsen zwischen der Masseschiene und der Rückmeldeschiene. Der Widerstand ist fast NULL.
Demzufolge ist auf der Rückmeldeleitung das gleiche Potenzial und die gleiche Impulslage wie auf der Masseschiene.
Die Rückmeldeauswertung (PC oder Digitalzentrale) hat auch eine Verbindung mit Massepotenzial. Somit wird ein "Kurzschluß" ausgewertet.
Wenn keine Achse eine Verbindung zwischen Masseschiene und Rückmeldeschiene macht, so ist auch kein Digitalstrom (eigentlich eine Digitalspannung) an der Rückmeldeschiene. Somit ist sie potenzialfrei. Intern im S88-Baustein wird der Eingang über einen Widerstand dann mit einer Spannung versorgt (man kann dann eine Spannung messen, die maximal 5Volt bzw 12 Volt hat je nach Bausteinherstellung). Der Rest ergibt die Logik im Baustein.
Ergebnis: Fahrstrom hat keine Auswirkung auf die Rückmeldung, kann aber Billigbausteine zerstören.
Der Abstand der Bausteine ist schon durch die Bauart gegeben und völlig ausreichend.

Ich hoffe mit diesem Text es verständlich erläutert zu haben.

Didi
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: mechan. Weichenpolarisierung

#54

Beitrag von Jumbo-44 »

Danke Didid,
für diese tiefen Einblicke. Da habe ich wieder einiges dazugelernt, und hoffe das dann bei der Verkabelung auch erfolgreich umsetzen zu können.
Als Einzelkämpfer, ohne den Rückhalt hier im Forum mit all dem verteilten Spezialistenwissen, wäre ich schon ganz schön aufgeschmissen!



Meine zweite Baustelle der vergangenen Wochen: Die Weichen sollen endlich auch elektrisch schaltbar werden.
Um auch die relativ schlanken PECO-Bogenweichen sicher mit allen Fahrzeugen mit allen Fahrstufen befahren zu können, soll die den Fahrweg kreuzende Flügelschiene dabei den Mittelleiter übernehmen - somit ist eine Polarisierung erforderlich.
Da ich den Servo-Einbausatz von Peter Giling (GCA) verwende, war die Idee, über die gegeneinander verschwenkenden Platinen eine mechanische Polarisierung zu realisieren.
Kurze Erklärung: Peters Einbausatz besteht aus einer Platine als Montageplatte, die den Servo hält, und einer zweiten Platine, die durch den Servo verschwenkt wird und in die der Stelldraht eingehängt ist.
Auf die Montageplatte habe ich nun aus Federbronzeblech (vom "Flüsterschleifer"-Selbstbau) den Verteiler für den Fahstromanschluß aufgeklebt,
Bild [200]
auf der zweiten Platine konnte ich die Blechstreifen für die Weiterleitung an die Flügelschienen sogar auflöten, dies sollte für dauerhafte Festigkeit sorgen.

Zusammengebaut sieht das nun so aus:
Bild [201]

In der jeweiligen Endlage hat nur ein Seitenblech Verbindung zu dem Mittelblech, die zugehörige Flügelschienen wird mit Fahrstrom versorgt. Sobald die Platine Richtung Mitte schwenkt sind beide Flügelschienen stromlos, und in der Endlage bekommt die andere Flügelschiene ihren Fahrstrom.
Bislang funktioniert ales gut, auch die Mä-Köf II kriecht in kleinster Fahrtstufe über die Weichen!

Den Prototyp hatte ich noch Unterflur eingebaut. Hierfür war aber erstens ein GROßES Eingriffsloch für evtl. Wartungsarbeiten (ich komme ja nicht von unten an die Segmente, dafür müßte ich die Decke durchbrechen) und zweitens eine lange Führung für den Stelldraht (der Servo muß ja neben dem Gleis eingebaut werden) erforderlich.

Beides hat mich dazu bewogen, den zweiten Servon "überflur" einzubauen. Dann reicht ein ganz kurzer Stelldraht ohne jegliche Umlenkung usw. und für den Einbau benötige ich lediglich ein Loch in Größe des Servos, da dieser "in die Platte" hängt:
Bild [202]

Den Einbauort noch fix mit ein paar Kabelsammlern aus dem Bürobedarf aufgehübscht...
Bild [203]

... kann ich jetzt in Serie gehen!
Nur noch die Servos der Einfahrtweichen auf dem ersten SBF-Segment einbauen, anschließend auf dem zweiten Segment weitermachen - und schwupps ist die Einfahrtgruppe fertig (hust, hust)

Für die Positionierung der Servos und für die ggf. notwendige Anpassung der Platinen an die Einbausituation habe ich mir eine einfache Schablone angefertigt. Damit sind Bohrungen und Fräsarbeiten ohne nervige Nacharbeit machbar:
Bild [204]

Jetzt muß sich zeigen, ob die Überlegungen paßten und das alle "dauerfest" funktioniert.

Schönen Gruß,
Mark
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catlighter
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: mechan. Weichenpolarisierung

#55

Beitrag von catlighter »

Hallo Mark,

was für eine Servo-Mechanik :bigeek:
Was kostet die per Stück?

Zur Polarisierung eine Frage / Anmerkung:
Du schaltest die Flügelschienen auf Mittelleiterpotential, sonst sind sie stromlos?
Dabei verlierst Du die wichtige Massequelle der zweiten Schiene, oder? Das mag mit sauberen Lokrädern noch gut funktionieren, aber im Alltagsbetrieb hätte ich etwas Bauchweh...

Viele Grüße
Kai
Erster Streich
viewtopic.php?f=64&t=38376
Zweiter Streich
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=75359

PS: Geburtstagsglückwünsche gerne per PN, aber bitte nicht in (m)einem Thread
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Jumbo-44
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: mechan. Weichenpolarisierung

#56

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Kai,

der Montagesatz inkl. Servo kostet 8,50 €, Link zu wiki.rocrail.

Tatsächlich mache ich es mir (noch?) insofern einfach, daß ich nur Mittelleiterpotential zu- und abschalte. Bei Kontaktproblemen müßte ich den aufwendigeren Weg gehen, zusätzlich das "Außenschienen-Potential" zu schalten. Das wäre dann "vollständige" Polarisierung.

[edit] Außerdem erhält die nicht an Mittelleiter-Potential liegende Flügelschiene Massekontakt durch die Außenschiene, an die sie vom Servo gedrückt wird. Das ist aber natürlich keine 100%ig sichere Verbindung.

Gruß und schönes Wochenende,
Mark
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Mein Hamburg - die Unterwelt: Baufortschritte, Schaltplan zeichnen mit gEDA

#57

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Stummies,

auch um mich selbst zu motivieren zeige ich mal wieder ein Foto der aktuellen Baufortschritte:

Bild [0205]

Die Weichenstraße auf der Einfahrtseite nimmt Gestalt an, sechs der zehn Durchgangsgleise im SBF sind verlegt und verkabelt. Es fehlen noch die Servoantriebe, die Abstellgruppe für die Wendezüge und Triebwagen und die Fahrstraßen in rocrail. Das Gleis ganz rechts ist die Zufahrt zum "Hundeknochen". In der 180°-Kehre werden dann noch Gleise für Triebwagen und Wendezüge als Kopfbahnhof entstehen.


Um eine spätere Fehlersuche zu erleichtern oder aber auch für evtl. Erweiterungen den Durchblick in meiner eher spontanen Verdrahtung nicht zu verlieren, hatte ich mir kontinuierlich Notizen gemacht. Vor einiger Zeit begann ich dann, diese elektronisch umzusetzen.

Meine ersten Versuche mit LibreOffice (es gibt da einen gut zu benutzenden Schaltzeichensatz) waren aber eher ernüchternd. Die Erstellung der Lötleisten aus Grafikelementen war zäh, jede einzelne Anschlußbelegung als Textfeld einzutragen noch zäher. Ein Anschlußverzeichnis als tabellarische Übersicht hätte ich zusätzlich ebenfalls von Hand führen, und bei jeder Änderung/Ergänzung von Hand nachtragen müssen.

Bild [0206]

Ich erinnerte mich dann an gEDA, damit hatte ich schon mal einen Schaltplan für ein Gebäude der Speicherstadt erstellt. Wesentliche, für mich entscheidende Merkmale sind denn auch
  • intuitive Erstellung von Schaltplänen
  • umfangreiche Symbolbibliothek, durch eigene Symbole erweiterbar
  • automatische Erstellung von Anschlußverzeichnissen, Stücklisten usw.
  • Simulation (habe ich bislang nicht gebraucht)
  • Verteilung von Schaltungen über mehrere Schaltpläne, trotzdem gemeinsame Auswertung
  • hierarchische Anordnung von Schaltplänen, d.h. ein "Unterschaltplan" (austauschbares Segment, komplex verdrahtetes Gebäude usw.) kann in übergeordnetem Schaltplan als Symbol eingefügt werden -> erhöht die Übersichtlichkeit in den Plänen
Insbesondere das Erstellen eigener Symbole (Lötleisten, Gleisanschlüsse, Weichen und Servos, ...) erfordert etwas Einarbeitung, wenn Dinge wie automatische Listen (und ggf. Simulation) auch funktionieren sollen.
Wenn dies aber geschafft ist, geht die eigentlich Arbeit fix von der Hand.
Das Ergebnis sieht dann so aus (links der Schaltplan, rechts eine Übersicht der Pin-Belegung eines Bauteils sowie das "Netz" aller verbundenen Anschlüsse):

Bild [0207]

Die "unbekannten Netze" erhalten automatisch Namen, wenn sie an entsprechend benannte Bauteile (bzw. Pins) angeschlossen werden, also z.B. GND, Digital+, 5V+ usw.

Für mich hat sich die eingesetzte Zeit gelohnt, das Programm macht genau das, was ich erwartete. Für alle jetzt Interessierten bereite ich ein kleines Tutorial zu den von mir genutzten (Grund-)Funktionen vor, ein wenig Zeit brauche ich hierfür aber noch.

Allen eine gute Woche und einen erfolgreichen Fußballabend,
Mark
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: Tuorial zu gEDA online!

#58

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Stummies,

der erste Teil meines Tutorials zu gEDA steht online!

Schönes Wochenende,
Mark
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Mein Hamburg - die Unterwelt: Energiezentrale

#59

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Stummies,
es ist wieder Zeit für ein Lebenszeichen.
Den Sommer über war ich nicht gänzlich untätig (das gEDA-Tutorial ist vollständig), aber natürlich geht alles viel zu langsam voran.

Die wesentliche Neuerung ist meine "Energiezentrale".
Ich war den fliegenden Versuchsaufbau leid, alle wesentlichen Bauteile sollten auf ein gemeinsames "Trägerdings".
Außerdem möchte ich die Anlage selbst frei von 230V halten.

Herausgekommen ist die folgende Anordnung,
Bild [0221]
die
- Gleisbox mit Spannungsversorgung,
- Router mit Spannungsversorgung
- RocNetNode (Raspi) mit Spannungsversorgung
vereint (der Kabelwust entsteht zum größte Teil dadurch, daß ich die Kabel nicht eingekürzt habe - für alle Fälle).
Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, daß ich das gesamte Paket zwischen dem auf der Werkbank in Bearbeitung befindlichen Segment und den bereits an ihrem Einbauort befindlichen Segmenten hin- und hertragen kann.

Und weil auch dem Auge etwas geboten werden soll, erhielt das "Paket" noch einen Deckel:
Bild [0222]
Die Presspanplatte (Möbel-Rückwand) habe ich dabei mit zwei Schichten "Hammerite" auf Metall getrimmt.
Über den beleuchteten "Hauptschalter" werden Router und Steckdosenleiste geschaltet, die beiden Kippschalter sind für Fahrspannung (Gleisbox) und Anlagensteuerung (rocnet).
Die Kontrollampen der Kippschalter waren leider nicht, wie von mir angenommen, für 230V geeignet. Sie leuchteten sehr kurz sehr hell, und jetzt gar nicht mehr. Zu gegebener Zeit werde ich die Birnchen ersetzen und sie an Niederspannung anschließen.
Was als kleine Zwischendurchbastelei gedacht war ist Stück für Stück immer größer geworden, und hat mich satte 10 Std. beschäftigt - ich arbeite wohl eindeutig zu langsam!
Aber das Ergebnis erfüllt seinen Zweck - und gefällt mir.

Fotos von den Baufortschritten im SBF erspare ich Euch: Ob da nun ein Gleis mehr oder weinger liegt ist ohnehin nicht zu erkennen, und die Verkabelung sieht man ja auch nicht.
Interessanter wird das wieder, wenn ich den "Sprung" auf das nächste Segment mache.

Bis dahin "Hummel Hummel",
Mark
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: Energiezentrale

#60

Beitrag von Transalpin »

Hallo Mark,

ich finde deine Idee gut umgesetzt. Ich habe so etwas ähnliches für meine Teppichbahn gemacht, damit ich nicht immer alles zusammenstecken muss. Sehr praktisch.
LG,

Bahram

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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: Energiezentrale

#61

Beitrag von Aphyosemion »

Hallo Mark,

bin erst jetzt auf deinen Anlagenbau und deinen "Puko-Gleis-Selbstbau" :wink: aufmerksam geworden und hab deshalb jetzt gleich mal "meinen Fuß in die Tür gestellt" und verfolge deine weiteren Fortschritte nun mit Interesse! (Muss mir aber erst nochmals deinen ganzen "Fred" genauer durchlesen! :wink: )

Aber, was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir schon mal sehr gut und da ich später eigentlich gerne ein paar Betonschwellengleise auf meiner Anlage hätte, es diese ja aber von Märklin nicht gibt, bliebe mir nur die Methode "der Puko-Selbstgestaltung" :redzwinker: !

Es würde mich deshalb interessieren, welche Nägel du verwendet hast und welche "Nagelhilfe", damit die Puko´s dann auch den richtigen Abstand, sprich alle die richtige Höhe haben ?

Dir weiterhin viel Spass, beim Bauen!

Schöne Grüße, Stephan
"Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."
Arthur Schopenhauer

Anlage "Neuland": http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=131917

Meine Planung: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=106652
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Re: Mein Hamburg - die Unterwelt: Energiezentrale

#62

Beitrag von Jumbo-44 »

Hallo Bahram,
hallo Stephan,

über neue Leser freue ich mich genauso wie über treue!
Aphyosemion hat geschrieben:Es würde mich deshalb interessieren, welche Nägel du verwendet hast und welche "Nagelhilfe", damit die Puko´s dann auch den richtigen Abstand, sprich alle die richtige Höhe haben ?
Da ich bis jetzt ja fast ausschließlich im SBF baue, spielt die Optik der Nägel keine Rolle. Insofern habe ich einfach genommen, was meine "Schublädchen" so hergeben. Etwas freundlicher für die Schleifer kommen mir Nägel mit rundlichen Köpfen vor - kann aber täuschen, der Dauertest steht ja noch aus.
Bei Kameraden wie Udo Nitzsche ("Anlage 8:...") haben sich für den sichtbaren Bereich Goldleistenstifte bewährt: sehr dünn und ohne sichtbaren Kopf. Die verschwinden im Schotterbett vollständig!
Die Nägel drücke ich mit unterschiedlichen Werkzeugen, z.B. einem Bithalter, einem Zentrierstift (heißt das so?) usw., einfach ins Holz. Die Höhe justiere ich nach Auge und Ohr bzw. mit Schieblehre (Meßschieber).

Also alles keine Hexerei. Und wenn man das gesamte Gleisangebot statt nur das von Mä zur Verfügung hat, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten - also nur Mut!

Schönes Wochenende,
Mark
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Re: Mein Hamburg - Einfahrgruppe, Fahrstraßen, Belegtmelder

#63

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Stummies,

Zeit für ein Lebenszeichen und dafür, mal wieder von den letzten Fortschritten auf meiner Baustelle berichten.
Der letzte berichtete Stand war, daß die Verlegung der Einfahrgruppe für die Gleise 12 bis 5 abgeschlossen war.

Bild [0223]

Die Ecke rechts oben im Bild liegt innerhalb des "Hundeknochens" und wird später die Stumpfgleise zum Abstellen von Triebwagen und Wendezügen aufnehmen.

Da ich erst einmal munter die Gleise verlegt hatte, bereitete der Einbau der Weichen-Servos in der Folge mehr Aufwand, als nötig gewesen wäre. Auf planer Oberfläche wäre mir das Einfräsen der Ausschnitte für die Servos sicherlich leichter gefallen als zwischen den fertig verlegten Gleisen :( Auch hier hat mir der Oberfräsenvorsatz von Proxxon wieder beste Dienste erwiesen :)
Nachdem alle Antriebe verbaut und grob justiert waren, stand das Einrichten der Fahrstraßen auf dem Programm. Auch hier habe ich wieder den längeren, und damit einprägsameren Weg gewählt. Für jede Weiche gilt es nämlich zu beachten
- stimmen physikalische und logische Ausrichtung überein, oder wird eine Rechtsweiche im Spurplan durch das Symbol einer Linksweiche dargestellt?
- ist der Fahrstraßenbefehl der Weiche (abzweigend oder geradeaus) korrekt auf das !Symbol im Spurplan! abgestimmt?
- schaltet die Weiche auch in die beabsichtigte Richtung, oder sind die Steueranschlüsse verpolt (was sich leicht im Programm beheben läßt)
- bezieht sich der Fahrstraßenbefehl (abzweigend bzw. geradeaus) in rocrail auf den Spurplan (logische Ausrichtung) oder die reale Weiche (physikalische Ausrichtung)?
Nachdem ich mich ein paar mal selbst ausgetrickst hatte bin ich dazu übergegangen, alle diese Faktoren für jede Weiche in den Fahrstraßen in eine ordentliche Tabelle zu bringen, dann ist mir auch die Entwirrung meiner Verwirrung gelungen.
Bis auf die Tatsache, daß einzelne Weichensymbole !bei angeschlossner Hardware! trotz richtiger Weichenlage die falsche Stellung anzeigen, kann ich jetzt die Fahrstrassen für die Einfahrt in die Gleise 11 bis 5 einstellen (für die Anfahrt von Gleis 12 fehlt noch eine auf der Segmenttrennung liegende Weiche, die eben erst nach der "Hochzeit" der Segmente angeschlossen werden kann).

Bild [0224]
Einfahrt nach Gl.10 ist gestellt

Es ist wirklich ein richtig gutes Gefühl mit einer Lok kreuz und quer durch die Weichengruppe zu rangieren - was ich auch seeehr ausführlich genossen habe! Es galt ja auch noch hinreichend viele Fehler zu beheben: da hatten Kontaktbleche meiner "mechanischen Polarisierung" keinen Kontakt, dort mußt ein Servo noch nachjustiert werden, einzelne PuKos ragten zu wenig oder zu weit in den Gleiskörper oder hatten keinen Kontakt zu dem Kupferband, ...
Interessant war die Erkenntnis, daß die kleine Köf II an einigen Stellen weniger (Kontakt-)Probleme bereitet als die V200, die S3/6 oder die lausige Mä-V60!

Für einen weiteren "Meilenstein" mußte zunächst neues Baumaterial angeliefert werden...

Bild [0225]
Mein erste selbstgecrimpte PSK-Verbindung

um die Verbindung zwischen Belegtmelder-Gruppe und I/O-Baustein herzustellen.
Und...

Bild [0226]

ein weiterer Glücksmoment: Die Belegung des Gleises (bzw. des Blockes) wird tatsächlich angezeigt.

Wenn dann alle Belegtmelder (des Segments)angeschlossen und geprüft sind, kann es auf dem nächsten Segment weitergehen.
Dort erwarten mich die Verbindung zwischen dem Zufahrtsgleis des SBF, den Stumpfgleisen und der Einfahrgruppe bzw. dem Umfahrungsgleis und der geplante EInbauort der Radreinigungsanlage. Diese erscheint mir als erfolgsentscheidend für eine dauerhaft sichere Belegtmeldung (als "Pickelfahrer" nutze ich das Prinzip der isolierten Außenschiene, d.h. Belegmeldung durch Verbindung beider Außenschienen über die leitenden Achsen).

Danke fürs Reinschauen und bis zum nächsten Mal!

Gruß,
Mark
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Re: Mein Hamburg - Einfahrgruppe, Fahrstraßen, Belegtmelder

#64

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin moin und Hummel, Hummel,

wieder bin ich ein (kleines) Stück vorangekommen.
Nach dem Motto "Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für mich" (nach Louis Armstrong, oder war es Lance?) ist nunmehr für alle bislang verlegten Gleise des SBF "Welt Süd" (Gl. 12 bis 5) die Belegtmeldung angeschlossen und in rocrail eingerichtet.

Bild [0227]
Die belegten Gleise des SBF werden durch rote Signalleuchten angezeigt

Das nachfolgende Foto zeigt die für die Steuerung des SBF benötigten Elektronikbausteine in der Übersicht:

Bild [0228]

Von oben kommt die schwarze Busleitung (i2c), die die Bausteine mit dem rocnet-Knoten (RaspberryPi) verbindet ins Bild. In der Mitte ist eine 32fach I/O-Einheit zu sehen, die nach rechts mit einer 8fach-Belegtmeldereinheit und nach lins mit dem 16fach Weichendecoder verbunden ist.
Die Verbindung zwischen der I/O-Einheit und der Belegtmeldung besteht aus einer einfachen, selbst gecrimpten 8fach-Leitung. Alle anderen Bausteine werden als "Reihenschaltung" über den durchgeschleiften Bus (RJ12-Leitung) verbunden, wobei die Adressierung der Bausteine von der Reihenfolge im Bus unabhängig ist.

Am unteren Bildrand läßt sich erahnen, daß auch eine digital bzw. PC-gesteuerte Anlage einen enormen Kabelverhau erfordert.
Dankbar habe ich die Idee, den Kabelsalat mittels Spiralbinderücken (oder so ähnlich) zu zähmen, aufgegriffen:

Bild [0229]
Meldeleitungen (orange) und Gleisspannungsversorgung (rot, braun) im SBF

Bild [0230]
Servoansteuerungen (ganz unten), Meldeleitungen (orange) und Gleisspannungsversorgung (rot, braun) im SBF

Das nächste große Ziel das ich vor Augen habe, ist die "Hochzeit" der ersten Segmente und deren Aufstellung am Einbauort - mal sehen, wie lange das dauert!

Schönes Wochenende,
Mark
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Re: Mein Hamburg - Sommerloch ist nur was für Politiker

#65

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Stummies,

den angekündigten Umbaubericht gibt es hier. Noch funktioniert nicht alles zu 100%, aber für meinen ersten derartigen Umbau bin ich zufrieden.

Und was hat es mit der Überschrift auf sich?
Tatsächlich gehören die Sommerferien bei mir seit einigen Jahren zu den "produktiveren" Phasen des Jahres (dafür hänge ich dann anschließend mit der "Dokumentation" hinterher, bis alles im Haus und auf der Arbeit wieder alles aufgearbeitet ist). Und so bin ich auch dieses Jahr wieder ein paar kleine Schritte weitergekommen.
Psychologisch ganz wichtig ist jedesmal der Schritt auf ein neues Segment. Dank Bohrschablone für die Markierungen und Proxxon Oberfräsenvorsatz für die eigentliche Arbeit sind die Aussparungen für die Segmentstecker inzwischen vergleichsweise schnell vorbereitet:

Bild
[0243] Ausfräsung der elektrischen Segmentverbindung

Mehr Geduld erfordert es, die jeweils 25 Litzen an die Sub-D-Stecker zu löten. Während die blauen Litzen "lageabhängig" beschaltet werden, sind die übrigen Farben fest zugeordnet: rot und braun für die Gleisspannung, orange für den rocnet-Bus.

Bild
[0242] bedrahteter Sub-D Segmentstecker

Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, auf dem neuen Segment die ersten Gleise auszulegen. In diesem Fall die letzten Weichen der Einfahrgruppe zum SBF, da diese die Lage der anderen Gleise bestimmen.

Bild
[0244] Probeweises Auslegen der Einfahrweichengruppe

Ganz rechts das Zufahrtsgleis, das über die hinten an der Wand lehnende Kehrschleife in den SBF führt. Von der rechten Weiche zweigt hierbei die Zufahrt zu den Stumpfgleisen für Wendzüge und Triebwagen ab. Das zweite Gleis (von rechts) dient der Umfahrung des SBF und gleichzeitig der Ausfahrt aus den Stumpfgleisen. Die restlichen elf Gleise sind der eigentliche SBF.

Bild
[0245] Dynamik der kurzen Peco-Weichen

So viel für heute, ein zweiter Teil meines kurzen Sommer-Updates ist in Vorbereitung.

Gruß,
Mark
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Re: Mein Hamburg - Sommerloch (2)

#66

Beitrag von Jumbo-44 »

Weiter geht es mit dem Bericht zu meinen Sommer- und Nach-Sommer-Aktivitäten.

Nachdem die Lage der Weichen eingezeichnet war konnte es an die Vorbereitung der Servo-Einbauten gehen.

Bild
[0246] Der Einau der Weichenservos ist vorbereitet

Bedingt durch den geringen Platz zwischen den Weichen mußte ich mein Konzept für den (oberirdischen) Einbau der Servos überarbeiten. Sie werden jetzt "teilversenkt" und schränken das Lichtraumprofil somit weniger ein.
Die Einbaulöcher für die Weichenservos habe ich mit meiner neuesten Errungenschaft, so einem Oszillations-Dingsbums ausgeschnitten. Notwendig wurde dieser Neukauf durch das Ableben meines Deltaschleifers - eine sehr glückliche Fügung, ich möchte das Gerät nicht mehr missen!
Auch der nachträgliche Umbau einer Einbauöffnung gelang problemlos. Der sehr feine Sägestaub will alerdings bekämpft werden.

Bild
[0247] Nachträgliche Änderung der Servoaufnahme

Und noch für eine weitere Anwendung hat sich das Oszi... als ungeahnt geeignet erwiesen. Mit der Klinge zum Ablösen von Klebern usw. läßt sich der von mir unter den Gleisen verlegte, extrem widerspenstige KFZ-Polsterbezug ganz wunderbar schneiden. Damit ist auch der Zuschnitt von langen schmalen Streifen, wie im nachfolgenden Bild zu sehen, in vertretbarer Zeit zu bewältigen.

Bild
[0241] Staubschürze als Abdichtung zwischen unterstem Segment und Fußboden

Im nächsten Schritt war wieder das unter der Schalldämmung direkt auf das Trassenholz aufzuklebende Busch-Kupferband für die Pukoisierung der Peco-Weichen aufzubringen...

Bild
[0248] Kupferband zur Spannungsübertragung an die Nagel-Selbstbau-PuKos

...bevor dann auch die Schalldämmung (besagte KFZ-Textilie) zugeschnitten werden konnte. Auch hier waren wieder Ausschnitte für die Servomontage sowie "Durchstiche" für die Verbindungen zwischen Kupferband und Gleis-Mittelleiter einzubringen.

Bild
[0249] die Schalldämmung ist vorbereitet und erste Gleise provisorisch sind ausgelegt


Danke fürs Reinschauen und bis zum nächsten Mal,
Mark
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Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#67

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin moin all tosamm,

weiter geht es bei meiner "Untergrundbahn".

Nachdem die nötigen Kabelverbindungen zu den "Unterflur-Kupferstreifen" angelötet und die Ausschnitte für die Weichenantriebe ausgesägt waren, konnte die Gleisdämmung endlich festgetackert werden:

Bild
[0252] Die Schalldämmung ist aufgebracht

Unzufrieden war ich immer noch mit der Herstellung der Gleisübergänge. Zur Erinnerung: Innerhalb der Segmente fixiere ich die Gleise mit doppelseitigem Klebeband. An den Segmentübergängen reicht dies nicht. Die bei Modulbahnern verbreitete Befestigung durch Auflöten auf Schrauben ist zwar sicher und sehr fein höhenjustierbar, habe ich aber wegen der entstehenden Schallbrücke verworfen. Bislang lötete ich die Schienen nach Entfernung einiger Schwellen auf Platinenstreifen die wiederum mittels doppelseitigem Klebeband und einer Kork-Zwischenlage auf dem Segmentrahmen fixiert wurden (im folgenden Bild am rechten Segment erkennbar).
Mit dem ebenfalls auf dem nächsten Foto sichtbaren Klebstoff für Dampfbremsbahnen glaube ich die optimale Lösung gefunden zu haben. Das Zeug klebt wie Hulle, bleibt durch die Naturkautschukbasis dauerelastisch und damit schallhemmend, und bei halbwegs sorgfältigem Verschluß trocknet es auch nicht ein (die gezeigte Kartusche lagert seit mindestens zwei Jahren angebrochen auf meinem Dachboden). Bei diesen geballten Vorteilen relativiert sich (für mich) auch der Preis von zuletzt rund 10,- EUR.

Bild
[0253] Gleisfixierung 2.0 mit Luftdichtungskleber aus dem Öko-Baumarkt

Da der Kleber pastös bis kurz vor flüssig aus der Kartusche kommt, ist für eine gleichmäßige Höhenjustierung eine Seite nach der anderen aufzukleben. Aber das ergibt sich bei segmentweisem Bau ja quasi von selbst :)
Allerdings hat sich schnell gezeigt, daß das simple Beschweren des zu verklebenden Gleisendes nicht zwangsläufig zu einer seiten- und höhenbündigen Verklebung führt. Mal wird ein Gleis zu tief eingedrückt, mal wandert das beschwerte Gleis nach links oder rechts aus.

Bild
[0254] Die Gleisenden trocknen in ihrem Kleberbett

Die Lösung sind diese gelasert wirkenden, tatsächlich aber lediglich mit einem wohl zu stumpfen / zu billigen Fräser ausgearbeiteten Monatgelehren. In den ausgefrästen Nuten sitzen die Schienen gut geführt und werden so sicher nach Höhe und Seite ausgerichtet.

Bild
[0255] Montagelehre für die Gleisverbindung am Segmentübergang

Auch hier lauert die Tücke wieder im Detail: bei einem ersten Versuch habe ich die Montagelehre wieder einfach nur beschwert. Dabei hat wohl zu viel Druck auf das aufzuklebende Gleisende gewirkt, die Lehre ist abgekippt und ich bekam einen ordentlichen Höhenversatz.
Die per Schrauben auf der Seite mit dem bereits durchgehärteten Gleisende fixierten Lehren ergaben hingegen einen Übergang "so weich wie ein Babypopo".

Für eventuell aufgekommene Langeweile entschuldige ich mich vorsorglich. Mir hilft die gefundene Lösung, und diese Freude wollte ich gerne teilen ;)

Gruß,
Mark
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Transalpin
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Re: Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#68

Beitrag von Transalpin »

Hallo Mark,

langweilig finde ich deine Arbeit ganz und gar nicht, sondern höchst interessant.
Auch wenn ich nicht jedes Mal was dazuschreibe, so lese ich doch fleißig hier mit.
LG,

Bahram
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Frank 72
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Re: Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#69

Beitrag von Frank 72 »

Ja, ich auch. Interessantes Thema. :D
Gruß Frank
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derOlli
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Re: Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#70

Beitrag von derOlli »

Hallo Mark,

dein SBH hat ja richtig viel Platz :bigeek: Wie viele Züge wirst du später dort abstellen können?
Alles sehr interessant :!:
Ich klink mich hier mal ein :wink:
Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=110273

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Re: Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#71

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Olli,
komme erst jetzt zum Antworten, weil neuerdings mein PC darüber entscheidet, wann ich mal Onlinegehen kann :(
derOlli hat geschrieben: Sa 18. Nov 2017, 18:02Wie viele Züge wirst du später dort abstellen können?
Der bereits begonnene Teil enthält 11 Durchgangsgleise für bis zu 22 Züge mit 90 bis 350 cm Länge. Dazu kommen in der Kehre noch Stumpfgleise für Triebwagen und Wendezüge. Vermutlich ca. 8 Gleise mit Längen zwischen 30 und 200 cm.

Wenn mich die Lust dann nicht verläßt (kleiner Scherz am Rande, eher verläßt mich die verfügbare Zeit) folgt eine Ebene höher ein zweiter SBF gleicher Fläche nur für Güterzüge, sowohl zum "Zwischenparken" als auch als Schnittstelle für Speicherstadt und Hafenschuppen.

Aber das greift jetzt ganz weit in die Zukunft....

Gruß,
Mark
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Mein Hamburg - Nahverkehr in Hamburg

#72

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin moin,
dieser Zeitungsartikel

Bild
[0256] Quelle: Hamburger Morgen-, Abend- und Mittagspost

war für mich Anlaß, das legendäre Treffen eines VT's aus zwei Epochen im Modell nachzustellen:

Bild
[0257] VT-Begegnung im Modell

Wie ich finde, ziemlich dicht dran!

Nach der Pleite mit den ACME-Schlafwagen kam mir der Abverkauf des ESU-Modells des VT62 als Trostpflaster gerade recht. Zwar schneidet das rund 20 Jahre alte Märklin-Modell des VT859 optisch nicht schlecht ab (wobei ich keine Ahnung habe, wie "richtig" im Detail das Vorbild widergegeben ist), der Sound des ESU-Modells ist aber einfach phänomenal! Gerade im Weichenfeld meines SBF kommt das Kurvenquietschen bestens zur Geltung, und der Diesel wummert, daß es eine Freude ist. Ebenfalls super umgesetzt: Beim Anfahren dreht erst der Motor hoch bevor sich kurz darauf der VT in Bewegung setzt, und nach Erreichen der Geschwindigkeit fällt der Motor wieder ab.

Hier noch mal in seiner ganzen Schönheit:

Bild
[0258] VT62 904 (ESU 32042)

Gruß,
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Re: Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#73

Beitrag von Transalpin »

Hallo Mark,

das hast du wirklich gut hingekriegt mit dem Foto! :D
Was haben deine ACME-Waggons für Probleme gemacht? Das habe ich gar nicht mitbekommen!
LG,

Bahram
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Re: Mein Hamburg - Eine klebrige Angelegenheit

#74

Beitrag von Jumbo-44 »

Transalpin hat geschrieben: Mi 29. Nov 2017, 22:13Was haben deine ACME-Waggons für Probleme gemacht? Das habe ich gar nicht mitbekommen!
Moin Bahram,
zum Einen schliffen auch bei der zweiten Serie immer noch die Bremsgestänge an den Radsätzen, was durch Biegen des Kunststoffes noch hinzubekommen gewesen wäre.
Aber an beiden Waggons waren mehrere Leitungen gebrochen - und da war nichts zu machen, die verliefen einfach im sichtbereich.

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Mein Hamburg - immer noch im SBF

#75

Beitrag von Jumbo-44 »

Moin Stummis,

bevor "Mein Hamburg" vollständig in den Tiefen des Forums verschwindet gibt es hier mal ein kleines Lebenszeichen von mir.

Wie aus dem nachfolgenden Foto zu ersehen, hat sich optisch nicht allzuviel getan. immer noch arbeite ich am Segment 3 des unteren SBF "Welt-Süd".

Bild
[0259] Durchgangs-Abstellgleise im SBF (Segment 3)

Bis auf die drei Gleise ganz links und das Gleis mit der Radreinigung ganz rechts sind aber inwischen alle Gleise bis an die Segmentgrenze verlegt und elektrisch angeschlossen. Auch sind alle Servos des Einfahrts-Weichenfeldes eingebaut und bis zur Segmentgrenze verdrahtet. Den mehr oder weniger beliebten "Hintergrundaufwand" des Strippenziehens (ich mache das ganz gerne, ich finde es ausgesprochen meditativ) habe ich in Form meines Verdrahtungsplanes hier mal sichtbar gemacht:

Bild
[0260]: Leitungsplan der Segmente 1-3

Sobald die letzten Gleise des Segments verlegt sind mache ich mich an die Schubladenlösung für die Elektronikbausteine. Die SBF-Ebene ist so dicht besetzt, daß zwischen den Gleisen hierfür kein Platz bleibt.

Und dann folgen die Kopfgleise für Triebwagen und Wendezüge, die in der Kehrschelife liegen werden.
Es bleibt also (für mindestens bis in den Herbst noch genug zu tun!

Allen einen schönen Sommer,
Mark
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