MobaLedLib: 768 LEDs, Servos, Sound, …………… Keine Bilder und Videos ;-(

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eismann30
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#976

Beitrag von eismann30 »

Hallo Hardi,

Vielen Dank für Deine Worte.
Ich bin in diesem Bereich ein ziemlicher Laie.
Nun hab ich gelesen, das man die Verteiler, bei vielen LED's, mit einer externen Stromversorgung betreiben sollte.
Muss ich hier ein separates Netzteil verwenden? Oder reicht es aus, vom MoBa-Trafo über eine Konstantstromquelle einzuspielen?

Gruß Sören

4fangnix
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#977

Beitrag von 4fangnix »

Hallo Sören,

ich betreibe an einem einzigen Verteiler gerade >60 Stück WS2811 und WS2812 RGB LEDs mit einem Handyladegerät 5V 2A.
Wenn ich weitere WS2811/12 anschliessen will, werde ich einen weiteren Verteiler mit eigener Versorgung (ebenfalls 5V 2A) anschliessen.
In der Beschreibung der Verteiler gibt es dazu Infos.

In Thread #673 siehst Du auf einem Bild den Verteiler und die Stromzufuhr rechts unten im Bild. Der Verteiler versorgt auch die Hauptplatine.

Schöne Grüße
Armin
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Worldworms
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#978

Beitrag von Worldworms »

WolfHo hat geschrieben: Mo 13. Jan 2020, 20:22 Hallo Ronny,

ich möchte diese 2811-Platinen zum Teil auch dazu verwenden, mit den Ausgängen über zwischengeschaltete Transistoren mehrere 12V-LED-Ketten zu steuern, die bereits auf meiner Anlage installiert sind. Das sollte eigentlich wohl möglich sein.
Allerdings muss ich dafür natürlich einige kleine Platinen selbst zusammenlöten, mir fehlt da auch noch die richtige Schaltung.
Hättest Du da vielleicht einige Tips für mich, auch bzgl. der Transistoren und vielleicht auch zu evtl. nötigen Optokopplern?

Gruß Wolf
Hallo Wolf

ich habe gerade ein bisschen mit den Transistoren und der MLL gespielt.
Leider ist meine Lichtsteuerung nicht sofort kompatibel zur MLL, da die Transistoren mit einer 3,3Volt Logic ausgestattet sind aber aus der MLL bzw den Extendern 5Volt kommen.
Hab mir jetzt einen 12Volt LED Strip genommen, einen 4,7kOhm Widerstand um die 5Volt auf 3Volt zu reduzieren, einen Glättungskondesator und einen IRLZ44N Transistor. Jetzt sieht die ganze Sache schon besser aus. Ich muss mir mal noch Transistoren mit 5Volt Logic versorgen, die allerdings um einiges teurer sind.
Im unteren Bereich, sieht es noch wie "ruckeln" der LED's aus, das will ich noch weg bekommen.

Vielleicht hat Hardi noch eine Idee dazu.


Gruß
Ronny
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WolfHo
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#979

Beitrag von WolfHo »

Hallo Ronny und Hardi,

herzlichen Dank, dass ihr euch so intensiv in mein Projekt hinein kniet !!! Ich möchte das wirklich gerne realisieren, weil ein Teil davon schon vorhanden ist und eigentlich "nur" neu verschaltet werden muss. Die technischen Details, die Du, Ronny, beschrieben hast, sind für mich noch fremd, aber wenn ich eine "Gebrauchsanleitung" habe, kann ich das schon realisieren.

An Dich und Hardi und alle weiteren Kollegen möchte ich nochmals betonen, dass dieses Forum ein ganz besonderes ist und vor allem durch die Spontanität der Antworten und Beiträge einem richtig Mut zum Weitermachen gibt, und genau das braucht man ab und zu auch wirklich!!

Herzliche Grüße
Wolf
Zuletzt geändert von WolfHo am Di 14. Jan 2020, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#980

Beitrag von rolfha »

Hallo Großbeleuchter,
denke ich falsch? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich die Stromversorgung des Streifens mit einem 5V Netzteil mit ordentlich Ampere direkt am Streifen betreibe und den Arduino entweder separat versorge (dann auf jeden Fall GND (oder -) verbinden) oder aus dem gleichen Netzteil aber parallel zum Streifen angeschlossen. Vom Arduino an den WS2812 Streifen geht dann nur der Steuerpin mit 1 Leitung.
Ist dieser Gedanke falsch?
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Edit: Oder geht es gar nicht um WS2812 Streifen? Dann würde ich allerdings empfehlen den Streifen zu tauschen. 5 m WS2812 für 12,50€ und die Beleuchtung kann alles
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MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... 12V Power

#981

Beitrag von Hardi »

Hallo Ronny,
Worldworms hat geschrieben: Di 14. Jan 2020, 21:26 Hab mir jetzt einen 12Volt LED Strip genommen, einen 4,7kOhm Widerstand um die 5Volt auf 3Volt zu reduzieren, einen Glättungskondesator und einen IRLZ44N Transistor. Jetzt sieht die ganze Sache schon besser aus. Ich muss mir mal noch Transistoren mit 5Volt Logic versorgen, die allerdings um einiges teurer sind.
Im unteren Bereich, sieht es noch wie "ruckeln" der LED's aus, das will ich noch weg bekommen.
Das verstehe ich nicht. Die LEDs sollten genau so leuchten wie die WS2812. Das darf kein bisschen „ruckeln“. Mir ist auch unklar wie Deine Schaltung aussieht. Das mit dem Kondensator verstehe ich gar nicht.
Der IRLZ44N ist doch perfekt für die Aufgabe. Er hat eine GS Spannung von 5V. Das passt sehr gut. Viele Leistungs-FETs brauchen mehr.
Ich würde diese Schaltung verwenden (Nicht getestet):

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#982

Beitrag von Hardi »

Hallo Rolf,
rolfha hat geschrieben: Di 14. Jan 2020, 22:39 denke ich falsch? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich die Stromversorgung des Streifens mit einem 5V Netzteil mit ordentlich Ampere direkt am Streifen betreibe und den Arduino entweder separat versorge (dann auf jeden Fall GND (oder -) verbinden) oder aus dem gleichen Netzteil aber parallel zum Streifen angeschlossen. Vom Arduino an den WS2812 Streifen geht dann nur der Steuerpin mit 1 Leitung.
Ist dieser Gedanke falsch?
Rolf

Edit: Oder geht es gar nicht um WS2812 Streifen? Dann würde ich allerdings empfehlen den Streifen zu tauschen. 5 m WS2812 für 12,50€ und die Beleuchtung kann alles
Nein, Ronny und Wolf haben normale 12V LED Stripes. Die haben aber auch ihre Berechtigung. Sie haben einen viel besseren Wirkungsgrad als die WS2812. Die WS2812 haben einen gravierenden Nachteil. Sie verbraten fast die Hälfte der Energie ;-( Eine RGB LED hat eine Spannung von 2 – 4 V (Abhängig von der Farbe). Die Differenz zu den 5V wird in Wärme umgewandelt. Bei einem 12V Stripe ist das nicht so schlimm. Hier kann man mehr LEDs in Reihe schalten und auf diese Weise die Verlustleistung reduzieren. Es gibt inzwischen auch einen WS2815 bei dem das ähnlich gemacht wird.

Aber man kann mit normalen 12V Stripes keinen Sonnenlauf programmieren ;-(
Darum werde ich WS2812 an die Decke nageln.

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#983

Beitrag von WolfHo »

Hallo Hardi,

das mit dem Sonnenlauf klingt unheimlich interessant, lässt sich bei mir aber schon gar nicht realisieren, weil bei meiner Regalanlage die „Deckenhöhe“ leider nur 40 cm beträgt, es ist also von daher sogar mehr ein Diorama, zum Glück mit vollen Fahrfunktionen. Dafür reichen aber schon 240 Led´s gut aus, inkl. Arbeitslicht für den Schattenbahnhof.

Aber beim Nachdenken über den „Sonnenverlauf“ kam mir in den Sinn, dass es ja nicht nur um diesen geht, sondern vor allem auch um den „Schattenverlauf“. Wenn der Betrachter vor der Anlage (also im Süden) steht, dann muss morgens das Licht von rechts kommen, mittags von vorn (=hinten) und am Abend von links (alles konträr wäre vielleicht auch möglich). Also müssen alle Led´s dreifach in den entsprechenden Richtungen vorhanden sein und langsam umgeblendet werden, die Ansteuerung dürfte dank MobaLedLib nicht das Problem sein. An schwenkbare Led´s wollen wir wohl doch besser nicht denken.

Das soll jetzt für Dich auf keinen Fall eine Bremse sein, ich wollte meine Gedanken nur mal mitteilen.

Übrigens, ich habe immer noch etwas Schwierigkeiten mit der Bedienung des Forums, wenn ich Zitate einbauen will. Gibt es da ein Link mit Erläuterungen?

Viele Grüße
Wolf
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#984

Beitrag von Dortmunder »

Hallo Wolf,
Übrigens, ich habe immer noch etwas Schwierigkeiten mit der Bedienung des Forums, wenn ich Zitate einbauen will. Gibt es da ein Link mit Erläuterungen?
den Text, den Du zitieren willst mit der Maus markieren und dann kopieren.

Dann im Antwortfeld oben unter Betreff das 4te Symbol von links anklicken (das zwichen dem unterstrichenen U und den beiden kleiner / größer Zeichen.
Der Cursor positioniert sich genau zwischen der schließenden und öffnenden Rechteckklammer dort hinein den zuvor kopierten Text einfügen und das Zitat ist soweit fertig.
Kannst Du sofort unten mit Vorschau ansehen.

So sieht der Rohtext aus, wobei ich um es darstellen zu können, am Schluss jeweils die schließende Klammer weggelassen und daür ein "x" eingesetzt habe.
[quotexÜbrigens, ich habe immer noch etwas Schwierigkeiten mit der Bedienung des Forums, wenn ich Zitate einbauen will. Gibt es da ein Link mit Erläuterungen?[/quoteX

Dann müsste der Text wie oben aussehen.

Wenn Du den Verfasser zusätzlich eingeben willst ergänzt du innerhalb der öffnenden eckigen Klammern nach dem "e" von quote um "=Wolf".

Sieht dann so aus. [quote="Wolf"x (anstelle des "X" wieder die schließende Klammer.

Gruß

Norbert
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Hardi
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#985

Beitrag von Hardi »

Hallo Wolf,
WolfHo hat geschrieben: Mi 15. Jan 2020, 19:08 Übrigens, ich habe immer noch etwas Schwierigkeiten mit der Bedienung des Forums, wenn ich Zitate einbauen will. Gibt es da ein Link mit Erläuterungen?
Ich verwende immer den „Mit Zitat Antworten“ Knopf welcher sich über jedem Artikel befindet:
Bild
Dann öffnet sich ein Fenster mit dem ganzen Text. Diesen kopiere ich in Word und lösche dort die Teile welche ich nicht zeigen will. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Code: Alles auswählen

[quote=WolfHo post_id=2063048 time=1579111702 user_id=39276]
Übrigens, ich habe immer noch etwas Schwierigkeiten mit der Bedienung des Forums, wenn ich Zitate einbauen will. Gibt es da ein Link mit Erläuterungen?
[/quote]
Dabei wird auch immer der Link generiert mit dem man zu dem Artikel springen kann:
Bild
Das finde ich besonders wichtig.

Mit dieser Methode kann man auch sehr Gut nachschauen wie andere Leute bestimmte Formatierungen erzeugen. Z.B. Aufzählungen oder wie man Text einbindet ohne dass dieser eine Funktion auslöst. Norbert hat dazu das rote x verwendet. Mit dem
Bild
Befehl geht das einfacher.


WolfHo hat geschrieben: Mi 15. Jan 2020, 19:08 Aber beim Nachdenken über den „Sonnenverlauf“ kam mir in den Sinn, dass es ja nicht nur um diesen geht, sondern vor allem auch um den „Schattenverlauf“. Wenn der Betrachter vor der Anlage (also im Süden) steht, dann muss morgens das Licht von rechts kommen, mittags von vorn (=hinten) und am Abend von links (alles konträr wäre vielleicht auch möglich). Also müssen alle Led´s dreifach in den entsprechenden Richtungen vorhanden sein und langsam umgeblendet werden, die Ansteuerung dürfte dank MobaLedLib nicht das Problem sein. An schwenkbare Led´s wollen wir wohl doch besser nicht denken.
Genau so habe ich das vor. Morgens leuchten die LEDs im „Osten“. Zunächst nur schwach Rot, dann immer heller. Dabei kommt immer mehr Weiß dazu. Dann schalten sich langsam alle LEDs an. Einen Richtigen Schattenwurf wird man nicht erreichen, wenn das Licht von den Wänden und der Decke reflektiert wird. Abends wandert das Licht dann Richtung „Westen“ um dann im „Meer“ unter zu gehen. Ich bin gespannt wie das wirkt. Ich habe Zwei verschiedene LED Stripes bestellt. Zum einen RGB LEDs und zum anderen WWA (Weiß, Warm Weis und Amber). Dummerweise muss ich dazu über der Anlage in die Beton Decke bohren. Das gefällt mir nicht so recht.

Falls mir die MobaLedLib die Zeit dazu lässt werde ich es für Euch dokumentieren…

Hardi
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#986

Beitrag von eismann30 »

Hallo Hardi,

Du verwendest sicher Aluprofile für die Strips, da könntest du auch Montagekleber nehmen aus der Kartusche, dann sparst Du Dir das Bohren.

Gruß Sören
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hubedi
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#987

Beitrag von hubedi »

Hallo zusammen,

die farbige Beleuchtung der Anlage passend zur Nacht- oder Tageszeit ist schon mal ein wichtiger Teil der Miete. Richtig spannend wird es m.E. in Kombination mit einer Tag-/Nacht Hintergrundkulisse. Gerade wenn Häuser auf der Kulisse auftauchen sieht es etwas seltsam aus, wenn Fenster auf der Anlage aufleuchten, im Hintergrund allerdings alles dunkel bleibt.

Ich denke, vielen von Euch sind die Hintergrundkulissen von JoWi bekannt, die auch mit Tag-/Nachteffekt angeboten werden. Mich persönlich fasziniert es auf Ausstellungen immer wieder, wenn am Messestand auf dem Hintergrundbild plötzlich ein Nachthimmel erscheint und die Lichter einer Stadt im Bild erstrahlen.

Das technische Prinzip ist eigendlich relativ einfach ... hier findet Ihr eine Beschreibung noch mit einer Leuchtstoffröhre.

Natürlich drängen sich heute statt dessen LED-Streifen förmlich auf. Damit ließe sich die Tiefe das Lichtkastens auf wenige Millimeter begrenzen. Der Nachbau sollte nicht allzu schwer sein ... naja ... bis auf das Erstellen der passenden Hintergrundbilder. Aus einem am Tag aufgenommenen Panoramabild ein Nachtbild als Maske abzuleiten ist dank moderner Bildbearbeitung sicher nicht unmöglich, aber doch ein gewisser Aufwand. Das Staunen des Publikums dürfte allerdings gewaltig sein, wenn es auf der Anlage richtig Nacht wird. :D

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#988

Beitrag von eismann30 »

Hallo,

Dank Ronny, hat sich bereit erklärt mir alles zu löten, werde ich bald im Besitz der Technik sein.
Nun Beschäftige ich mich schon mal mit der Verdrahtung.
Den Arduino mit dem PC verbinden zum Programmieren ist klar.
Nun muss ich ja aber das DCC Signal von meiner LVZ200, ich würde es vom Gleis nehmen, anschließen, aber ich weiß nicht genau wo.
Könnte mir eventuell auch jemand helfen, wie ich die Technik in mein Windigipet einbinde, das Licht soll ja mal mit Windigipet gesteuert werden, erst über Schalter, später über Zeitsteuerung.

Danke

Gruß Sören
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#989

Beitrag von Worldworms »

eismann30 hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 12:21 Hallo,

Den Arduino mit dem PC verbinden zum Programmieren ist klar.
Nun muss ich ja aber das DCC Signal von meiner LVZ200, ich würde es vom Gleis nehmen, anschließen, aber ich weiß nicht genau wo.
Könnte mir eventuell auch jemand helfen, wie ich die Technik in mein Windigipet einbinde, das Licht soll ja mal mit Windigipet gesteuert werden, erst über Schalter, später über Zeitsteuerung.

Danke

Gruß Sören
Hallo Sören,

Genau das Digitalsignal nimmst du aus dem Gleisausgang deiner Zentrale. Auf der MLL Platine hast du dann 1 doppelte Schraubklemme (die einzige) dort schließt du das Gleissignal dann an. Den Rest erledigt dann die Platine.

In Windigipet gibt es ja als Zubehör bestimmt Schalter und Taster. Den platzierst du auf deinem Gleisbild unter Eigenschaften des Schalters Kannst du dann die Adresse mit der du deine LED dann ein und ausschalten willst ein.
Im Prog Configurator der MLL machst du das dann auch, die LED die auf diesen Schalter reagieren soll gibst du die selbe Adresse wie in Windigipet, als Makro nimmst du für den Anfang erstmal das Const Makro. Damit kannst du eine LED über eine DCC Adresse einfach ein und ausschalten.

Gruß Ronny
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#990

Beitrag von eismann30 »

Dank Ronny,

Ich dachte, ich muss die MLL Platine noch in Windigipet irgendwo anmelden oder eintragen. Dann ist das ja recht einfachfach.
Frei mich schon alles auszuprobieren.

Gruß Sören

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#991

Beitrag von Railcar »

Hi Hardi,

hast du eigentlich schon einen quick and dirty fix für das Problem der LEDs auf den Nano Platinen, oder müsste man im Zweifelsfall (der Nano lässt sich nicht flashen wenn beide im Board stecken) immer noch eine der TX LEDs auslöten.

Oder sollte man mal eine "Umfrage" machen bei wem das Problem überhaupt auftritt?

Ulrich
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#992

Beitrag von Hardi »

Hallo Sören,
eismann30 hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 07:59 Du verwendest sicher Aluprofile für die Strips, da könntest du auch Montagekleber nehmen aus der Kartusche, dann sparst Du Dir das Bohren.
das ist eine Gute Idee, aber ich fürchte, das funktioniert bei unserem alten Haus nicht weil es schon so alt ist, dass es bereits die ersten Dampflokomotiven erlebt hat (Epoche I Haus). Falls der Kleber an der Farbe hält, dann bricht u.U. der ganze Putz von der Decke ;-( Das wäre noch schlimmer als der Staub beim Bohren...

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#993

Beitrag von Hardi »

Hallo Hubert,
hubedi hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 08:40 die farbige Beleuchtung der Anlage passend zur Nacht- oder Tageszeit ist schon mal ein wichtiger Teil der Miete. Richtig spannend wird es m.E. in Kombination mit einer Tag-/Nacht Hintergrundkulisse. Gerade wenn Häuser auf der Kulisse auftauchen sieht es etwas seltsam aus, wenn Fenster auf der Anlage aufleuchten, im Hintergrund allerdings alles dunkel bleibt.

Ich denke, vielen von Euch sind die Hintergrundkulissen von JoWi bekannt, die auch mit Tag-/Nachteffekt angeboten werden. Mich persönlich fasziniert es auf Ausstellungen immer wieder, wenn am Messestand auf dem Hintergrundbild plötzlich ein Nachthimmel erscheint und die Lichter einer Stadt im Bild erstrahlen.
schön mal wieder was von Dir zu hören.

Die Hintergrund Kulissen habe ich nicht gekannt, aber das ist ja auch kein Wunder. Ich bin ja noch nicht so lange dabei... Vielen Dank für den Tipp.

Aber das können wir noch besser. Es kann nicht sein, das die Häuser auf der Anlage „belebt“ sind, im Hintergrund aber alle Fenster gleichmäßig beleuchtet werden. Schlimmer noch, sie werden synchron mit der Dämmerung langsam heller.

Wenn man so was macht, dann muss in jedes Fenster eine WS2811! Und gesteuert wird es Natürlich von der MobaLedLib.

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#994

Beitrag von eismann30 »

Hallo Hardi,

Wenn das so ist, dann bleibt wohl bloß noch das Abdecken der Anlage.
Bei meiner würde ich mir ein Hildrahmen aus Dachlatten zusammen Schrauben und Folie darüber tackern.
Aber meine ist ja auch nur gut 5,00 x 1,20 groß.

Gruß Sören
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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#995

Beitrag von Hardi »

Hallo Sören,

unsere Anlage ist auch nicht wesentlich größer (8.5m²) aber der Platz um die Anlage herum ist doch recht gering (~80cm) und die LEDs sollen ja über die Anlage kommen. Eine Folie hilft sicherlich gegen Staub, aber nicht gegen herabfallende Hardis ;-(

Ich werde eine Lösung finden…

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MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... Prob. beim Flashen

#996

Beitrag von Hardi »

Hallo Ulrich,
Railcar hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 17:55 hast du eigentlich schon einen quick and dirty fix für das Problem der LEDs auf den Nano Platinen, oder müsste man im Zweifelsfall (der Nano lässt sich nicht flashen wenn beide im Board stecken) immer noch eine der TX LEDs auslöten.
Leider hatte ich noch keine Zeit etwas Geeignetes auszuprobieren. Ich habe auch keine Idee wie man das „quick and dirty“ lösen kann. Man wird einige zusätzliche Bauteile auf die Platine packen, eine Leiterbahn trennen und ein paar Kabel löten müssen. Ich nehme an, dass das Entfernen des Widerstands der TX LED auf dem DCC Nano wie Du das hier gezeigt hast die einfachste Lösung ist:
Railcar hat geschrieben: Mo 16. Dez 2019, 17:00 Das Entfernen des Widerstandes hat es tatsächlich gebracht.
Das LED Programm wird ganz sauber geflasht, auch wenn der DCC Nano mit seinem Programm geflasht ist und in der Platine sitzt.

Bild
Bei der nächsten Version der Platine werde ich eine entsprechende Schaltung vorsehen.


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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#997

Beitrag von Hardi »

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#998

Beitrag von Hardi »

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Re: MobaLedLib: Beginn einer neuen Ära mit Windows Konfigurationstool. Programmieren war Gestern ... ist ein Jahr alt

#999

Beitrag von Hardi »

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Endlich ist sie fertig, die Version 1.0 der MobaLedLib

#1000

Beitrag von Hardi »

Endlich ist sie fertig, die Version 1.0 der MobaLedLib
Hallo MobaLedLib Anhänger,

eigentlich wollte ich die neue Version der Bibliothek pünktlich zum ersten Geburtstag heraus bringen. Aber da waren noch ein paar „Kleinigkeiten“ zu machen. Dann dachte ich, dass der Beitrag #900 eine gute Gelegenheit für die Veröffentlichung wäre. Ich war ja auch schon fast fertig…
Aber es kommt immer anders als man Denkt. In der Zwischenzeit sind fast 4 Wochen vergangen in denen ich intensiv an den Programmen gearbeitet habe. Und wenn die Beitragsnummer #1000 nicht vor der Tür stehen würde, dann hätte ich sicherlich auch noch weitere Verbesserungen eingebaut. Es fehlt ja noch so unendlich viel. Aber ich muss auch mal wieder an was anderes denken können…

Was ist neu?
  • Die wichtigste Neuerung der Bibliothek ist das Charlieplexing Programm. Es hat mich sehr lange beschäftigt.
  • Parallel dazu hat Harold an dem „Farbkasten“ gefeilt (Farbtestprogram). Damit können die Farben und Helligkeiten der LEDs Live verstellt werden und in die Konfiguration übernommen werden.
  • Auf mehrfachen Wunsch kann die MobaLedLib jetzt auch kaputte Neonröhren simulieren.
  • Das Fernsehprogramm ist auch vielfältiger geworden. Jetzt können die Preiser auch mit Schwarz-Weiß TV berieselt werden. Das ist tatsächlich ein riesen Vorteil. Die alten SW-Filme waren deutlich besser als das was wir Heutzutage auf 150 Kanälen präsentiert bekommen.
  • Neben diesen Neuerungen habe ich noch viele kleine Verbesserungen eingebaut
Details:
Charlieplexing:
Das Charlieplexing hat mich schon lange gereizt. Ich habe es (trotz Elektrotechnik Studium) erst vor etwa zwei Jahren entdeckt. Charlieplexing ist ein Verfahren mit dem man viele LEDs mit wenigen Kabeln ansteuern kann. Das ist auf der Modelleisenbahn z.B. bei Lichtsignalen sinnvoll. Damit können 12 verschieden LEDs mit nur 4 Kabeln betreiben werden. Diese Kabel können wie Lorenz das hier https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... &start=696 zeigt komplett im Mast verschwinden. Das ist Sensationell.

Die Arbeiten von Lorenz, Matthias und Ronny waren auch der Grund warum ich mich endlich daran gemacht habe das Charlieplexing Programm zu erstellen. Die Hardware dazu hatte ich ja schon im Juli gezeigt (https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... &start=341).

Die obere der Platinen hier zeigt die Bestückung für das Charlieplexing:
Bild
Unten rechts der 4-polige Stecker im Rastermaß von 2mm für das (Viessmann) Signal. Der Winkelstecker darüber wird dabei nicht benötigt.
Das untere Modul zeigt die Variante für Servo Motoren. Aber dazu gibt es noch keine Software (Und fragt nicht wann ich das mache. Ich habe erst mal genug programmiert.).
Achtung: Die Anordnung der Platinen ist falsch. Wenn man mehrere Platinen miteinander verbindet, dann bekommt die „untere“ den Wannenstecker über den die Platinen mit Spannung und Daten versorgt werden.

Prinzip des Charlieplexing:
Beim Charlieplexing werden zwei LEDs antiparallel geschaltet. Die eine hat ihren Pluspol an der Leitung 1, die Andere an der Leitung 2. Wenn man Plus an die erste Leitung anschließt, dann leuchtet die erste LED. Schaltet man den Pluspol dagegen an die zweite Leitung, dann sperrt die erste LED und die Zweite leuchtet.
Bild
(Bild: By Matthiaspaul - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=28150690)
Das ist erst mal noch unspektakulär. Zwei LEDs und zwei Kabel. Doch wenn man das Ganze mit drei Leitungen macht wird es schon interessanter:
Bild
(Bild: By Matthiaspaul - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=28150690)
Jetzt können 6 LEDs angesteuert werden. Bei der MobaLedLib verwenden wir 4 Leitungen und können damit 12 LEDs ansprechen!
Details dazu findet man z.B. hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing

50 Hz / 60 Hz:
Jetzt ist es aber so, dass die LEDs nicht gleichzeitig leuchten können ;-( Das kann man aber umgehen in dem man sie ganz schnell nacheinander einschaltet. Das menschliche Auge sieht das nicht, wenn nur schnell genug umgeschaltet wird. Wenn also mehrere LEDs gleichzeitig leuchten sollen, dann wird kurz die LED 1 und dann kurz die LED 2 und so weiter angeschaltet. Damit man das nicht sieht sollten alle LEDs innerhalb von 20 ms (50Hz) einmal leuchten. Das ist sicherlich auch ein Grund warum unser Stromnetzt mit 50 Hz betrieben wird. Neonröhren leuchten nämlich auch nicht permanent sondern flimmern mit eben diesen 50 Hz. Darum werden auch Video Aufnahmen bei uns mit 50 Hz gemacht. Hat man versehentlich 60 Hz eingestellt, dann flimmert es ganz schrecklich in Räumen welche mit Neonlicht oder LEDs beleuchtet sind.
Das Phänomen hat man auch bei unseren LEDs. Wenn sie mit 50 Hz aktualisiert werden, dann flimmern sie bei einer amerikanischen Videoaufzeichnung. Das geht aber gar nicht. Es gibt nichts Schlimmeres als flackernde LEDs in einem Video. Darum betreibe ich die LEDs mit 300 Hz. Bei dieser Frequenz fühlen sich 50 Hz und 60 Hz Kameras wohl.
Dazu muss der Prozessor die LEDs mit einer Frequenz von 12*300Hz = 3.6 kHz umschalten. Er muss alle 0.28 ms die Spannung an den Anschlüssen verändern. Das ist für einen Prozessor kein Problem. Man programmiert einen Interrupt der den Prozessor alle 0.28 ms unterbricht damit er die nächste LED ansteuert wenn diese leuchten soll.

Helligkeit dimmen:
Aber das ist leider noch nicht alles. Wenn man die Helligkeit der LEDs verändern will, dann muss man die Zeit in der eine LED leuchtet verändern.
Eine variable Helligkeit ist ganz wichtig damit die Signale schön langsam ihre Zustände wechseln wie das bei den alten Birnen der Bahn so war.
Dazu wird die Interrupt Frequenz einfach noch ein bisschen erhöht. Wenn man 16 verschiedene Helligkeiten darstellen will, dann verwendet man eine Frequenz von 12*300Hz*15 = 54 kHz (Die „Helligkeit“ 0 benötigt keine Zeit. Darum wird in der Formel die 15 verwendet.).
Das ist jetzt aber schon viel für unseren kleinen Prozessor. Er wird jetzt alle 18.5 us in seiner Arbeit unterbrochen damit er Plus- und Minuspole vertauschen kann. Dabei muss er auch noch peinlichst genau darauf achten, dass er nicht die falsche LED an macht oder versehentlich einer LED den Saft zu früh abdreht. In der Zeit zwischen zwei Interrupts kann er gerade mal 296 ASM Befehle abarbeiten abzüglich der Zeit die er im Interrupt verbringt.

Mehr als 16 Helligkeitswerte:
Das war mir aber immer noch nicht genug. 16 Helligkeitswerte reichen nicht aus für ein sanftes Auf- oder Abblenden einer LED. Ganz kritisch wird es wenn man die Helligkeit einer LED reduzieren will weil diese sonst heller als die anderen wäre. Weiße und Blaue LEDs leuchten deutlich heller als ihre grünen und roten Kollegen. Wenn die Helligkeit der weisen LED halbiert werden soll bleiben nur noch 8 Helligkeitswerte übrig. Das sieht dann gar nicht mehr gut aus.
Darum habe ich nach einer Möglichkeit gesucht wie man die Dauer in der eine LED mit Strom versorgt wird weiter unterteilen kann ohne die Interrupt Frequenz zu erhöhen.
Ich versuche das mal an dem folgenden Bild zu erklären. Hier sieht man Helligkeitsverläufe dreier LEDs. Jede LED hat einen eigenen Zeitabschnitt indem sie angesprochen wird. Die Kästchen zeigen den Bereich jeder LED. Dabei besteht ein Bereich aus 15 Interrupt Perioden. Zuerst bekommt die rote LED Zugriff auf die Charlieplexing Leitungen. Sie nutzt etwas weniger als die Hälfte „Ihrer“ Zeit zum Leuchten. Die grüne LED nutzt etwas mehr Zeit als die Hälfte und die blaue LED nur eine Interrupt Periode.
Bild

Die LEDs werden wie oben gefordert mit 300 Hz aktualisiert.


Wenn man jetzt hingeht und innerhalb eines Zeitabschnitts zwei LEDs anspricht dann verdoppelt sich die Aktualisierungsfrequenz der LEDs. Sie werden jetzt mit 600 Hz aktualisiert ohne dass die Interrupt Frequenz verändert wurde.
Bild

So eine hohe Updaterate ist aber nicht nötig. Darum kann man die Anzahl der Helligkeitsschritte verdoppeln. Damit wird das Bild gestreckt:
Bild

Jetzt haben wir wieder 300 Hz, es sind aber 32 Helligkeiten möglich! Das ist doch Klasse!

An der blauen LED sehen wir aber ein Problem dieser Methode. Da sie nur eine Interrupt Periode lang an ist kann sie nur in jedem zweiten Kästchen angeschaltet werden damit die Helligkeit erhalten bleibt. Diese LED wird also nur noch mit 150 Hz aktualisiert. Wenn man genau hinschaut sieht man diesen Effekt auch bei den anderen beiden LEDs. Auch sie sind unterschiedlich lange in zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten aktiv. Diesen Unterschied von 18.5 us sieht man aber nicht.

Im Programm habe ich nicht zwei LEDs sondern acht in einen Zeitabschnitt gepackt. Dadurch können die LEDs jetzt mit 128 verschiedenen Helligkeiten angesteuert werden ohne dass der Prozessor mehr zu tun hat.

Hat mir irgendjemand folgen können?

Nein, dann ist Euch sicherlich auch nicht aufgefallen, dass die LEDs bei 8 Zeitabschnitten und niedrigen Helligkeiten mit weniger als 50 Hz angesteuert werden. Das macht nichts. Dieser Effekt tritt nur dann auf wenn die Helligkeit kleiner 4 ist. Dieser Wert wird aber normalerweise nur während des Abblendens der LED für kurze Zeit verwendet. => Das sieht man nicht.

Zusammenfassung:
Bei dem von mir entwickelten Verfahren werden 12 LEDs über 4 Kabel mit einer Frequenz von 300 Hz aktualisiert. Dabei sind 128 verschiedene Helligkeiten möglich.

Nachteil des Charlieplexing
Dadurch dass immer nur eine LED gleichzeitig angesteuert werden kann leuchten die LEDs deutlich dunkler. Das kann man dadurch kompensieren dass man sie mit einem größeren Strom betreibt. Allerdings kommt man hier schnell an die Stromgrenzen des Prozessors. Für den Einsatz in einem Signal oder in einer Ampel auf der Modelleisenbahn spielt diese Beschränkung aber keine Rolle. Hier sind die LEDs eher zu hell. Das Charlieplexing Verfahren eignet sich aber nicht zur Beleuchtung von Häusern oder ähnlichem. Aber hier ist genug Platz vorhanden so dass man WS2812 LEDs einsetzen kann.

Eigentlich kann ich jetzt auch einfach zufällige Wörter einfügen. Das fällt eh keinem mehr auf…

Integration in den Pattern_Configurator:
Welche LEDs wann aufleuchten sollen wird mit dem Pattern_Configurator definiert. Hier trägt man wie sonst auch bei der MobaLedLib an den Stellen ein X ein an denen eine LED leuchten soll. Die bestehenden Konfigurationen können direkt übernommen werden.
Neu hinzugekommen ist das Feld „Spezial Mode:“ und die dazu gehörenden Eingaben.
Wenn in diesem Mode „Charlieplexing ausgewählt wird, dann erscheinen die zusätzlichen Zeilen und der „Programm Generator“ Knopf wird zur „Zum Modul schicken“ Schaltfläche.
Bild

Die Angabe „RGB Modul Nummer:“ beschreibt die Position des Charlieplexing Moduls in der RGB LED Kette. Solange man das Modul auf dem Schreibtisch konfiguriert ist diese Nummer einfach anhand des Steckplatzes der Verteilerplatine zu ermitteln. Wenn man aber ein Modul auf der Anlage konfigurieren will kann ist die Nummer über welche das Modul angesprochen wird nicht immer bekannt. Mit dem folgenden Dialog kann die LED Adresse ausgewählt werden:
Bild


In der Zeile „Charlieplexing LED Zuordnung:“ wird die Zuordnung der LEDs bestimmt. Damit kann man ein Muster an verschiedene Geräte anpassen. Das Problem dabei ist, dass die Nummerierung der LEDs nicht einheitlich ist. Jeder Hersteller kocht seine eigne Suppe. Mit dieser Zuordnung kann das Adaptiert werden. Die entsprechenden Werte können entweder aus einer Liste ausgewählt werden oder von Hand eingegeben werden. Die manuelle Eingabe erlaubt die Adaption an jedes Beliebige Charlieplexing Modul. Die dazu benötigten Nummern werden ganz einfach über die Beispielkonfiguration „Charlieplex.LED Test“ welche sich in dem Pattern_Configurator befindet ermittelt (Siehe unten).

Mit der Aktivierung der „Analoge Eingänge:“ kann man das Charlieplexing Modul ganz unabhängig von der MobaLedLib einsetzen. Damit kann die Platine bis zu 10 Taster/Schalter einlesen mit welchen die Anzeige umgeschaltet werden kann.

„Zum Modul schicken“ Knopf:
Dieser unscheinbare Knopf hat es in sich. Damit wird das im Pattern_Configurator erstellte Muster zum Charlieplexing Modul geschickt. Dazu muss das Modul nicht ausgebaut werden. Die Daten werden über den „LED-Bus“ zum ATTiny geschickt.
Beim LED Arduino wird jedes Mal bei einer Änderung der Konfiguration ein neues Programm erstellt und zum Nano geschickt. Das funktioniert bei dem ATTiny, welcher auf dem Charlieplexing Modul eingesetzt wird, nicht weil dieser über keine USB Schnittstelle zur Programmierung verfügt. Wenn man dem ATTiny ein neues Programm schicken will muss dieser ausgebaut werden und in einen Programmieradapter (z.B. den Tiny_UniProg) gesteckt werden. Das ist recht unkomfortabel. Darum habe ich einen anderen Weg zur Konfiguration entwickelt. Beim Charlieplexing Modul wird die Konfiguration im EEPROM gespeichert. Für die kleinen Konfigurationen dieses Moduls reichen die 512 Bytes des EEPROMs locker aus. Beim LED-Arduino würde das nicht reichen.
Zur Übertragung der Informationen wird ein spezielles Blinkmuster verwendet. Dazu sendet das Excel Programm verschiedene Helligkeitswerte über den LED Arduino zum Charlieplexing Modul. Dabei wird der bestehende „LED-Bus“ verwendet. Das Modul kann also einfach auf der Anlage konfiguriert werden. Dummerweise hat dieser „Bus“ keinen Rückkanal. Es kann also nicht geprüft werden ob die Informationen überhaupt ankommen. Diese Aufgabe muss der Benutzer übernehmen. Beim Übertragen flackern alle an dem Charlieplexing Modul angeschlossenen LEDs ganz wild. Daran erkennt man gleich, dass die Daten empfangen werden. Das Programm zeigt dabei diese Meldung:
Bild

Mit den Daten wird eine CRC Prüfsumme übertragen. Damit kann das Programm auf dem ATTiny prüfen ob die Daten korrekt empfangen wurden. Wenn das nicht der Fall ist, dann blinken alle LEDs am Ende schnell (0.5Hz). Bei korrekter Übertragung wird das entsprechend LED Muster angezeigt.
Wenn das Muster den „Goto Mode“ benutzt, dann wird im Anschluss ein Dialog gezeigt mit dem man die verschiedenen Anzeigen testen kann:
Bild

So kann man ganz schnell überprüfen ob man alles richtig konfiguriert hat.
Achtung: Die Maske erscheint auch wenn die Kommunikation zum ATTiny nicht erfolgreich war weil das Programm nicht erkennen kann ob das Charlieplexing Modul angeschlossen ist und richtig funktioniert ;-(

Nummerierung der LEDs:
Namen sind bekanntlich Schall und Rauch. Bei den „Namen“ der LEDs ist es nicht anders. Jeder Hersteller benutzt ein anderes Schema. Für die MobaLedLib habe ich willkürlich diese Nummerierung eingeführt:
Bild

Dabei sind die LEDs folgendermaßen angeschlossen. Die Nummern im Bild oben entsprechen den grünen „Ref …“ Nummern und nicht den „L …“ Bezeichnungen.
Bild

Wenn man die Zuordnung eines neuen Signals ermitteln will, dann geht man folgendermaßen vor:
Bild


Das Charlieplexing eignet sich auch sehr gut für Verkehrsampeln.
=> Frage an unsere 3D Künstler: Wollt Ihr nicht auch mal eine Ampel drucken und sie dem Forum zur Verfügung stellen?
Das was man käuflich erwerben kann ist entweder hässlich oder teuer oder beides ;-(

Programmierung des Charlieplexing Moduls:
Der Prozessor auf dem Modul muss einmalig mit dem Programm bespielt werden. Dazu benötigt man einen Programmieradapter da der ATTiny keinen USB Anschluss hat.
Mit dem Tiny_UniProg kann man das Programm auf den ATTiny85 schreiben. Doch dazu muss zunächst der Tiny_UniProg mit dem richtigen Programm versorgt werden.

Zur Vereinfachung dieses Prozesses habe ich eine neue Seite in das Hauptmenu des Patern_Configuarators eingefügt (Das Hauptmenu wird über den LED Kranz links oben geöffnet):
Bild

Mit dem Knopf „Prog. ISP“ wird das Programm zum Tiny_UniProg geschickt.

Anschließend klickt man den Knopf „Prog. Charlieplex“ an und das Programm wird zum ATTiny geschickt. Dieser kann dann aus dem Programmieradapter in die Charlieplexing Platine gesteckt werden.
Ich bin sehr gespannt ob das bei Euch alles so funktioniert. Das Programm prüft sogar ob alle benötigten Bibliotheken vorhanden sind und installiert diese bei Bedarf nach.

Farbkasten:
Mark hat den Begriff „Farbkasten“ geprägt. Damit bezeichnet er das Farbtest Programm von Harold mit dem man inzwischen viel mehr als nur die Farben testen kann.
Das Programm sieht inzwischen so aus:
Bild

Es hat eine recht ausführliche Hilfe darum werde ich jetzt nicht weiter dazu schreiben außer

Vielen Dank Harald

Kaputte Neonröhre:
Ich habe ich mal meine destruktive Ader ausgelebt und Neonröhren kaputt gemacht. Diese habe ich eingescannt und in das Programm integriert. Es gibt jetzt 4 neue Beleuchtungstypen im „House()“ Dialog:
Bild

Der Typ „NEON_DEF_D“ bezieht sich auf eine RGB LED, die drei anderen auf einzelne LEDs wie das auch schon bei anderen „Räumen“ so ist. Die Grundhelligkeit der Lampe wird über „NEON_LIGHTD“ mit dem „Farbkasten“ eingestellt. Hier ist es nicht mehr nötig, dass der rote Kanal <= 11 ist.

Die zweite Erweiterung des Dialogs findet man etwas weiter unten. Mit dem Feld „Eingang invertieren“ kann man die Hausbeleuchtung über die „Schedule“ Funktion einschalten, wenn es Tag wird. Das ist z.B. bei Geschäften erwünscht.

Meine Untersuchungen haben gezeigt, dass es sehr viele verschiedene Arten von defekten Neonlampen gibt. Damit man alle diese Varianten auf der Anlage erleben kann habe ich ein Makro zur Konfiguration des Fehlerbildes eingefügt:
Bild


Es kann mit diesen Parametern angepasst werden:
Bild

Etwas weiter unten findet man auch das Makro von Misha zur Simulation der defekten Lampe.

Wenn Ihr ein eigenes Muster entwickelt habt welches andere auch gebrauchen können, dann her damit. Ihr wisst ja, das ist ein „Mitmachthread“. Es muss nicht alles der Onkel Hardi machen…

Falls Ihr noch nicht ganz zugetextet seid habt Ihr gesehen, dass es noch weitere Konfigurationsmakros gibt: Set_TV_COL1, Set_TV_COL2, Set_TV_BW1 und Set_TV_BW2.
Damit können jetzt die beiden Fernsehprogramme angepasst werden. Bei den Farbprogrammen variieren die Anteile der Farben zufällig. Bei den Schwarz-Weiß TV können die Anteile der Farben ebenfalls angepasst werden damit man den typischen Blauschimmer exakt treffen kann. Das Verhältnis der Farben untereinander ist aber konstant.
Die Befehle zum definieren des TV verfügen, ebenso wie die Neon Konfiguration über einen Schalter zum aktivieren des Effekts. Damit kann man per DCC Kommando unterschiedliches TV Programm auswählen. Dieser Schalter wirkt sich aber immer auf alle TV Geräte bei denen der gleiche Kanal eingestellt ist simultan aus.

Bei defekten Neon Licht können für jedes Haus eine andere Fehlervariante konfiguriert und geschaltet werden.

Wer Bitteschön braucht so einen Quatsch? Und wer denkt sich so einen Blödsinn aus?

Eine der 1001 anderen Änderungen habe ich auf Alfs Vorschlag hin eingebaut:
Bild

Ist das besser als vorher?


Stammtisch:
Beim nächsten virtuellen Stammtisch kann ich Euch das ganze mal vorführen falls es jemanden interessiert…

Probleme Melden:
Bei so vielen Änderungen kann es passieren, dass sich Fehler einschleichen. Die ersten hatten wir ja schon, dass bei der Version 1.0.0 nicht alle neuen Programme enthalten waren ;-(
Ich liebe GitHub…
Jetzt ist das hoffentlich behoben.

Wenn Ihr irgendwas entdeckt, das Euch komisch vorkommt, dann meldet Euch. Nur so kann ich die Fehler und Probleme beheben und die anderen müssen nicht auch noch darüber stolpern.
Und überlasst nicht wieder alles testen dem Kollegen Ulrich.
Ich bin jederzeit auch über Korrekturen meiner Linksschreibung dankbar (Per Mail, es muss ja nicht jeder merken, dass ich nicht schreiben kann).

Einen Fehler habe ich gerade selber entdeckt: Die Farbstichkorrektur im „Farbkasten“ enthält alte Einträge. Dadurch wird nur ein Farbrad und kein Farbkreis angezeigt. Mit 255, 175 und 200 sieht das schon viel besser aus.

So, jetzt sind 12 DIN A4 Seiten voll. Das reicht für heute.

Edit: 8.2.20: In der Version 1.0.0 wurden dummerweise nicht alle Dateien hochgeladen
=> Es muss die Version 1.0.1 verwendet werden


Hardi
Zuletzt geändert von Hardi am Sa 8. Feb 2020, 10:16, insgesamt 4-mal geändert.
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