Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

Bereich für alle Themen rund um Modellbahn-Software, sowie der nötigen Hardware (PCs, Bildschirme, etc.).

murdok1980
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#526

Beitrag von murdok1980 » Do 8. Nov 2018, 22:36

Hallo Andreas
Hast du zufällig ein Bild von deinem Testaufbau. Ich kann mir das mit dem Spannungsregler grad nicht richtig vorstellen.
Grüße Andre


andreas21
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#527

Beitrag von andreas21 » Do 8. Nov 2018, 22:54

Hallo Andre,

ein Foto kann ich dir nicht zeigen, die LED-Reflektorlampen sind dicht an der Zentrale angeschlossen und das Licht blendet so dass ich kein Bild machen kann. Ich muss erst die Kabel zu den Lampen verlängern.
Der Regler ist dieser hier.

https://www.amazon.de/Demarkt-Spannungs ... ZRFM0T4HPG

Viele Grüße
Andreas


murdok1980
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#528

Beitrag von murdok1980 » Do 8. Nov 2018, 23:08

Hallo Andreas
Zum Verständnis für mich. Also ist der Aufbau so:
Netzteil 19V > Spannungsregler > Multimeter > Zentrale > am Ausgang der Zentrale 5 LED Lampen.
Der Spannungsregler regelt die anliegende Eingangsspannung an der Zentrale auf 17,3V und an der Zentrale hast du mit dem Poti die Ausgangsspannung am Gleis auf 12V eingestellt. Dann hast du am Spannungsregler das Einstellpoti für den Strom Stück für Stück hochgedreht um zu sehen bei welchem Strom der Schutz der Zentrale auslöst.
Ich nehme auch mal an du hast die voll ausgebaute Platine benutzt.
Grüße Andre
Sorry für meine vielleicht etwas umständlichen Fragen.
War das Netzteil Gleich oder Wechselspannung


andreas21
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#529

Beitrag von andreas21 » Do 8. Nov 2018, 23:28

Hallo Andre,

genau so, die Spannung 17,3V ergibt sich durch den Regler, ohne Reduzierung am Trimmer.
Das Netzteil ist ein Notebook-Netzteil, Gleichspannung.
Mit einem Trafo 12v/8A Wechselstrom ist die Erwärmung an den Bauteilen gleich.

Viele Grüße
Andreas


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#530

Beitrag von murdok1980 » Do 8. Nov 2018, 23:36

Hallo Andreas
Jetzt versteh ich wieder etwas mehr. Ich hab auch nochmal auf Gathows Seite gelesen und er benutzt 20V als Eingangsspannung. Ich würde fast behaupten am wichtigsten ist es, dass die Eingangsspannung an der Zentrale hoch genug ist (17-19V) damit die Kurzschlussabschaltung funktioniert. Und der Strom so 3,5A.
Grüße Andre


andreas21
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#531

Beitrag von andreas21 » Do 8. Nov 2018, 23:46

Hallo Andre,

die Spannung muss nicht hoch sein, die Abschaltung arbeitet auch mit 12V, nur das Netzteil muss den Strom liefern können um sicher zu Schalten.
Bei meinem Aufbau mit dem Arduino Nano nutze ich auch ein 15V Netzteil mit 2A und durch den Widerstand 0,47Ohm schaltet diese Zentrale bei einem Kurzschluss, 1,7A sofort.

Viele Grüße
Andreas


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#532

Beitrag von murdok1980 » Fr 9. Nov 2018, 00:13

Hallo Andreas
Ok. Ich denke jetzt können wir das Thema abschließen. Das war denke ich auch wichtig, schon alleine wegen der Sicherheit.
Wir sollten die Kombinationen von Strom/Widerstand nochmal auflisten damit jedem der die Zentrale aufbaut klar ist das je nach verwendeten Netzteil der Widerstand angepasst werden muss.
Ich danke allen die bei den Tests mitgemacht haben.
Grüße Andre


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#533

Beitrag von murdok1980 » Fr 9. Nov 2018, 08:13

@Alle
Die Platinen sind da. Sind aber leider etwas teurer geworden, weil Zoll und DHL wohl gemeinsame Sache machen.
Ich hoffe ihr lasst mich jetzt bei 7,20€ das Stück nich hängen.
Das nächste mal bestell ich wieder ohne DHL da warte ich lieber bissl länger.

Grüße Andre der jetzt nach der Nachtschicht schlafen geht.

Diejenigen die angefragt hatten: Schickt mir bitte nochmal die Details per PM.


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#534

Beitrag von Löter » Di 13. Nov 2018, 15:28

Hallo Z21PG-Fans,

seit zwei Tagen lese ich jetzt hier alle Einträge zum Thema Z21PG und bin nun um einiges schlauer. Leider bin ich ich jetzt erst auf dieses Forum bzw. diesen Beitrag gestoßen. Den "Spezis" kann ich nur tausend Dank für die hervorragende Arbeit, die sie geleistet haben, sagen. Da ist ja super viel Wissen zum Thema zusammen gekommen, ganz zu schweigen von den nahezu unüberschaubaren Stunden, die da geleistet worden sind. Einfach Spitze!!!
Mein erster Aufbau startete vor ca. einem Jahr mit einer gefrästen Platine und hat sich bis auf die Verbindung zum WLAN nicht gerührt. Der Hinweis auf die 5205/5206-Problematik war der erste Schritt in die richtige Richtung. Nach Austausch des 5205 gegen einen 5206 ließ sich die erste Lok bewegen. Mit der neuen Version der Z21-App auf einem Huawei P10 sowie mit einer WLAN-Maus von Roco funktioniert das System mit der FW 4.80. Die weiteren Änderungen werde ich jetzt umsetzen und hoffe dann auch das Loconet(FRED und FREDI) und die Multimäuse ans Spielen zu bringen.
Da ich sowohl eine Innen- als auch Aussen-Anlage betreibe, werde ich noch weitere Zentralen bauen.
Dazu habe ich eine Frage:
@André
Kommen die neuen Platinen von Dir und gibt es noch welche?
Hoffentlich komme ich nicht zu spät.

Immer HP1
Rainer


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#535

Beitrag von murdok1980 » Di 13. Nov 2018, 21:40

Hallo
Ich hoffe die Platinen sind bei allen gut angekommen.
Hier sind noch ein paar Infos und Tipps für euch.

Ich will niemanden etwas vorschreiben ich berichte nur wie ich vorgegeangen bin.

Hier die original Dateien von Andreas zum Projekt
DSP-Gehäuse.zip
Zum Baubericht.
Z21 Nach P.Gathow im Pollin Gehäuse.
An der Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Andreas, welcher das Platinenlayout gezeichnet hat.
Ich hab nur noch die zweite Seite etwas überarbeitet für die 2seitige Fertigung in Fernost 8)

Als erstes habe ich das DSP Gehäuse zerlegt und gereinigt. Die Wärmeleitpaste ist echt übelstes Zeug.
Danach hab ich mir die Platine und den TLE geschnappt.
Bild
Die Beine müssen vorsichtig zurecht gebogen werden damit der TLE bündig am Gehäuse anliegt.
Dort wo die Buchse für die Spannungsversorgung eingelötet wird sind leider nur 3 Löcher auf der Platine.
Gelöst hab ich das indem einfach ich die Laubsäge benutzt hab und Langlöcher reingesägt wurden.
Bild
Anschließend hab ich mit den flachsten Bauteilen begonnen. Widerstände, Dioden und IC Sockel.
Eine Biegelehre für Bauteile (stammt aus meinem 3D Drucker) erleichtert die Arbeit.
Gelötet wird mit einem TS100 bei 330 bis 350 Grad.
Bild
Bild
Auf dem nächsten Bild seht ihr ein paar Markierungen.
Die LEDs bei der blauen Markierung (Gelb und Rot) müssen im Gehäuse umgepolt werden. Also sprich Beinchen gerade biegen LED aus dem Gehäuse ziehen und um 180 gedreht wieder reinschieben.
An der roten Markierung hab ich die Brücke eingeläutet, weil mir die Leiterbahn zu dünn erschien. (die Leiterbahn wird vielleicht bei der nächsten Version geändert)
An der der gelben Position sitzen die dicken Elkos. Dies sitzen jedoch zu weit am Rand sodass dort später das Gehäuse ausgearbeitet werden muss. (oder ihr wählt Elkos mit kleineren Durchmesser, die vom DSP Verstärker runterlöten die passen)
Bild
Bild
Die Durchkontaktierungen hab ich alle verlötet sicher ist sicher.
Beim Arduino Mega hab ich erst alle Stiftleisten in den Mega gesteckt und dann den Mega auf der Platine fixiert und verlötet.
Die Stifte für die Jumper fixiere ich immer mit Kreppband auf der Platine. Einfach durchpieksen und festkleben.
Nun zum WLAN Modul. Ich nutze ein Wemos D1 pro mini. Dieses hat einen Anschluss für eine externe Antenne. (Wichtig weil das Metallgehäuse eventuell abschirmt) Um die externe Antenne zu verwenden muss der 0 Ohm SMD Widerstand ausgelötet und als Brücke zum externen Anschluss wieder eingelötet werden.
Die Keramikantenne auf dem Wemos hab ich ausgelötet und die freie Fläche sinnvoll genutzt um ein 3mm Loch zu bohren. (Setzt das Loch so weit wie möglich nach außen damit ihr nicht in Konflikt mit den Bauteilen kommt) Mit dem Loch lässt sich der Wemos ordentlich auf dem Mega befestigen.
Bild
So liebe Leute das war's erstmal bis hier her.

Achtung an alle Bastler:
Lötet bitte die Leistungsdioden und den 0,33Ohm Widerstand noch nicht ein. Da kommt eventuell noch eine Änderung. Andreas will noch was testen. Wer es nicht erwarten kann bitte die Platine nicht ohne den 0,33er in Betrieb nehmen sonst rauchts.


PS ich werde versuchen den Baubericht immer aktuell zu halten. Ingo könntest du den Baubericht bitte verlinken.

Grüße an Alle Bastler und Löter
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von murdok1980 am Do 15. Nov 2018, 08:46, insgesamt 2-mal geändert.


Threadersteller
Ingolf
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#536

Beitrag von Ingolf » Mi 14. Nov 2018, 07:46

Guten Morgen allerseits,

geändertes Inhaltsverzeichnis Seite 1, erster Beitrag.

Grüße Ingo


volkerS
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#537

Beitrag von volkerS » Mi 14. Nov 2018, 16:00

Hallo Murdok1980,
der Link
Hier die original Dateien von Andreas zum Projekt
download/file.php?id=9543

aus dem Baubericht (Beitrag535) enthält keine Dateien.
Volker


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#538

Beitrag von 240 007-4 » Mi 14. Nov 2018, 19:35

Hallo an alle,

das ist ja ne richtige Serienproduktion. Da ich gerade kurz vorm "fertig" war (Ich wollte es wissen und konnte nicht warten :-)) kamen die Hinweise von Andre gerade recht.
Vielen Dank Andre!

Anbei noch ein paar Bilder wie ich die Montage des TLE und LM338 angegangen bin.

Zuerst die Platine mit Keilen/Holzklammern in "herausragender" Position verkeilt und die vorgebogenen Bauteile (ohne Glimmerscheibe) an zwei bis drei Beinchen mit Lötzinn angeheftet. Später die Lötungen alle noch mal sauber nachlöten. Es bleibt ein kleiner Spalt der für die Glimmerscheibe und auf Wunsch Leitpaste reicht. Auch bleibt so etwas Spiel zur plan aufliegenden Befestigung.

Die Befestigungsbleche können mit einer mittleren Rohrzange o. Ä. in der Endlage aufgepresst werden (Platine auf dem Bild zur besseren Anschaulichkeit herausgezogen). Für weitere Tests und "Glimmermangel" habe ich sie aber erst mal weggelassen (Isolation bauzeitlich mittels Papierstreifen). Denn ab gehen sie danach nur mit sanfter Gewalt durch seitliches Verschieben.

Bild Bild Bild Bild

Die erste von nun drei Zentralen die sofort funktionierte (und das nach nur 3 - 4 Bastelabenden) - Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Viele Grüße
Uwe
Meine Z21-NANOESP Schaltung
Meine RailCOM-Erweiterung für Nano und meine Softwareanpassungen
"Wer den schnellen Erfolg sucht, sollte nicht programmieren, sondern Holz hacken." (Quelle unbekannt)


andreas21
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#539

Beitrag von andreas21 » Mi 14. Nov 2018, 20:28

Hallo Uwe,

da der 0,33 Ohm Widerstand und die Dioden bei meinem Test sehr schnell heiß geworden sind, werde ich meine Platine noch mal ändern.
Für einen weiteren Test habe ich drei 1 Ohm Widerstände geplant. Diese werden dann parallel geschaltet und der Strom verteilt sich bei einer Last von z.B. 3A.
Die Dioden werde ich durch einen Gleichrichter ersetzen. Dieser kann, wenn nötig, auch mit einem Aluminium-Winkel die Wärme zum Gehäuse ableiten.
https://www.pollin.de/p/gleichrichter-t ... 0-v-150306

@Andre
da du in deinem Baubericht ein Download für die Dateien eingerichtet hast, habe ich sie in meinem Beitrag vom 2. September herraus genommen.
Es ist auch viel übersichtlicher wenn der Download in deinem Baubericht steht.

Viele Grüße
Andreas


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#540

Beitrag von murdok1980 » Do 15. Nov 2018, 08:04

@Andreas
Das bedeutet also das die Pollin Platine noch eine Änderung bezüglich Dioden und 0,33 Ohm Wiederstand bekommt. Das ist aber Schade. Besteht denn die Gefahr das bei der aktuellen Version die Dioden und der Wiederstand abraucht?
Bei der starken Erhitzung der Dioden, hattest du da Wechselspannung oder Gleichspannung angelegt?
Edit: Hab's gelesen war 19,5V Gleichspannung.
Gibt es eine Lösung für die aktuelle Platine? Ich denke da an leistungsfähigere Bauteile (Dioden/Widerstand).
Ich hab einen 0,33 Ohm Widerstand mit 25 Watt, Kühlrippen und Befstigungslöchern gefunden (2,83€).
https://www.conrad.de/de/ate-electronic ... 21170.html
Kannst du mir mal den Link zur Cloud schicken dann pflegt ich ihn in den Baubericht ein.
@Volker
Dateien sind hochgeladen.
Grüße Andre


volkerS
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#541

Beitrag von volkerS » Do 15. Nov 2018, 12:07

Hallo,
der 0R33-Widerstand ist mit 5Watt angegeben. Nach Datenblatt erwärmt er sich um 50°Kelvin/Watt. Damit ist bei 3A mit einer maximalen Oberflächentemperatur am Widerstand von 200°C zu rechnen, da kein Kühlkörper die Wärme abführt. Der Widerstand sollte daher mit mindestens 5mm Abstand zur Leiterplatte eingebaut werden. Alternativ könnte man einen 25W Hochlastwiderstand im Aluminiumgehäuse nehmen
(z.B. RND 15525 R33 J) und am Kühlkörper festschrauben. Diese sind nicht viel größer als der 5W. Ich werde bei meiner Platine (gestern angekommen) 3x Widerstände 1R an den Kühlkörper schrauben und parallel schalten.
(Reichelt 10W Metall 1,0)
Volker


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#542

Beitrag von 240 007-4 » Do 15. Nov 2018, 16:02

Hallo Andreas,
hallo Löter,
andreas21 hat geschrieben:
Mi 14. Nov 2018, 20:28
da der 0,33 Ohm Widerstand und die Dioden bei meinem Test sehr schnell heiß geworden sind, werde ich meine Platine noch mal ändern.
Für einen weiteren Test habe ich drei 1 Ohm Widerstände geplant. Diese werden dann parallel geschaltet und der Strom verteilt sich bei einer Last von z.B. 3A.
Eine Alternative wäre die Reihenschaltung von 3x 0,1 Ohm oder aber ein geringer Widerstand (0,1 .. 0,15 .. 0,2 Ohm). Hier wären die "verheizten" Leistungen entsprechnd kleiner. Letzteres setzt natürlich eine Softwareanpassung und die Verwendung der Referenzspannung 1,1 V voraus. Ich werde das mal in den nächsten Tagen testen.
andreas21 hat geschrieben:
Mi 14. Nov 2018, 20:28
Die Dioden werde ich durch einen Gleichrichter ersetzen. Dieser kann, wenn nötig, auch mit einem Aluminium-Winkel die Wärme zum Gehäuse ableiten.
https://www.pollin.de/p/gleichrichter-t ... 0-v-150306
Einen ähnlichen Brückengleichrichter habe ich bei meinem ersten MEGA-Z21pg auch verwendet und dazu die Platine passend gefräst. Bei 50 A Nennstrom (Wie machen die das nur, in dem kleinen Teil ?) sollte bei 5 A noch keine Kühlung ersorderlich sein.

Die aktuellen Platinen könnte man so zurechtbasteln (da ist leider dann die vollkommene Schönheit vorbei :-().
Bild

Viele Grüße
Uwe
Zuletzt geändert von 240 007-4 am Do 15. Nov 2018, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#543

Beitrag von volkerS » Do 15. Nov 2018, 16:08

Hallo,
beim Bestücken der aktuellen Platine sollte man folgendes Beachten:
Bauteilnummern stehen nicht im Bauteil, sondern immer daneben.
Oberhalb des Jumpers JP20 befinden sich 3 Widerstände. Vom Jumper beginnend 47k, 10k und 100k bestücken.
R37 liegt zwischen IC1 und und der XNet-Master Buchse J4; R51 parallel unter den Dioden D9 und D8 am IC6.
An T3 heißt der Widerstand R36 (nicht R3).
Parallel zu D2 liegt der Widerstand R19.
Neben R7 sollte man die Leiterbahn ebenso wie neben R38 durch einen Draht verstärken.
Volker
@Uwe, der Brückengleichrichter sollte sich auch ohne Fräsen nur mit Aufbohren von 4 Löchern und entsprechendem Biegen der Anschlußdrähte einsetzen lassen. Mit dem Relais oberhalb des Gleichrichters jeweils linkes Loch von D14 und D12 sowie rechtes Loch D13 und D15 mit 1,1mm aufbohren. Gleichrichter so einsetzen, dass der Pluspol am Platinenrand liegt.


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#544

Beitrag von andreas21 » Do 15. Nov 2018, 18:08

Hallo Uwe,
Hallo Bastler,

der Brückengleichrichter sollte, so wie Volker es auch schreibt, nach dem Aufbohren in die Anschlüsse der Dioden passen, ohne weitere Änderungen.
Ich warte noch auf die Lieferung um es dann zu Testen.
Mehrere Widerstände in Reihe geschaltet ist meiner Meinung nicht so gut. Werden sie parallel geschaltet 3x 1Ohm z.B. erhält jeder nur 1/3 des Strom und so kann es schon ausreichend sein, 7W AXIAL 1,0 von z.B. Reichelt einzusetzen. Der erste 5mm über der Platine und die beiden anderen nebeneinander oben drauf. Der untere ist wie geplant an der Platine eingelötet und die beiden anderen oberhalb an den ersten angelötet.

@Andre
mit Änderung an der Plartine meine ich nur eine andere Bestückung, so wie wir es gerade besprechen.
Aber der TLE5206 ist an dem sehr guten Aufbau der Zentrale auch die Schwachstelle. Vieleicht sollte hier mal eine H-Brücke gefunden werden, die ihn ersetzt. Ein Modul ähnlich dem Netzwerkmodul, aufgebaut und gleich zum Einsetzen in die Zentrale.

Viele Grüße
Andreas


andreas21
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#545

Beitrag von andreas21 » Do 15. Nov 2018, 20:04

Hallo Andre,

ich hatte da an die BTS7960B Brücke gedacht. Hier ist sie in der NanoX Zentrale eingesetzt.
https://gartenbahn-45-mm.phpbb8.de/digi ... t8703.html

und hier sind die Dateien zu finden (NanoX-S88 command station for big scales IIm/G),
http://usuaris.tinet.cat/fmco/colab_en.html

Wird das Pollin Gehäuse als Kühlkörper genutzt, sollten hier auch 6 bis 8A möglich sein.
Der Nachteil wird sein, dass vielleicht nur ORD-VC-1 Booster für eine Erweiterung eingesetzt werden können, Booster mit der BTS7960B Brücke.

Viele Grüße
Andreas


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#546

Beitrag von murdok1980 » Do 15. Nov 2018, 22:30

@Andreas
Die Idee mit der BTS7960 ist nicht schlecht. Ob man die jedoch im Gehäuse unterbringen kann ist die Frage.
Meiner Meinung nach würde ich die Zentrale mit dem TLE so lassen. Wenn wir das Hitzeproblem mit dem Widerstand und den Dioden in den Griff bekommen würde die Zentrale reichlich 3A Leistung haben. Eine Aufrüstbarkeit ist ja durch den CDE Anschluss vorhanden. Ich hab heute auch schon hin und her getüftelt wie man den Brückengleichrichter auf der Platine unterbringen kann ohne das Layout zu zerstören.
Ich steh da bissl auf saubere Lösungen und hab da an eine Adapterplatine gedacht. Bei der Verwendung von 3 parallelen Widerständen würde ich es auch mit einer Zusatzplatine machen, da hab ich auch schon eine Idee.
Oder wie schon vorgeschlagen einen 25 Watt Wiederstand nehmen ans Gehäuse schrauben, 2 Drähte dran und gut.
Ich bin gespannt auf deinen Versuch und ob sich dadurch das Hitzeproblem löst, wobei ich mir eigentlich ziemlich sicher bin, das das klappt.
Grüße Andre


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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#547

Beitrag von andreas21 » Fr 16. Nov 2018, 22:05

Hallo Andre,
Hallo Bastler,

ich habe einen weiteren Test durchgeführt. Es sind 3x 1Ohm 5W Widerstände und der Brückengleichrichter eingesetzt.
Durch die Toleranz der Widerstände von 5% verschiebt sich der Abschaltpunkt. Die Zentrale lässt sich bei 4A einschalten, mit ca. 4,5A erfolgt die Abschaltung bei einem Kurzschluss. Das Netzteil liefert 15V/5A, durch die Bauteile (Brückengleichrichter, Spannungsregler) liegt am Gleisausgang ca. 10,8V Digitalspannung an.
- nach 2 Minuten mit 4A
der Brückengleichrichter hat die 100°C erreicht, die Widerstände/ der TLE5206 und der LM338 haben 70°C, das Gehäuse in der Nähe des TLE hat außen ca. 48°C

Bild

- nach 10 Minuten mit 2,9A
der Brückengleichrichter hat die 78°C erreicht, die Widerstände/ der TLE5206 und der LM338 haben ca. 68°C.

Bild

ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Andreas


volkerS
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#548

Beitrag von volkerS » Sa 17. Nov 2018, 07:57

Hallo Andreas,
nach den Bildern hast du 3x 1R 5W-Widerstände für den Test verwendet. Deine ermittelte Temperatur an den Widerständen passt zu meiner Prognose aus Beitrag 541.
Suche derzeit nach Dioden wie für den Gleichrichter vorgesehen, aber mit vertauschten Anschlüssen. Kennt jemand solche?
Dann könnte man sie isoliert an ein Alublech/-block schrauben und mit dem Gehäuse verbinden. Als Alternative zum Gleichrichter.
Volker


Tody
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#549

Beitrag von Tody » Sa 17. Nov 2018, 09:02

Hallo Andreas,

sind die Ergebnisse bei deinem Test nun als schlecht oder als gut zu bewerten? 100°C klingen für mich etwas viel.

Viele Grüße
Torsten


volkerS
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Re: Suche Erfahrungsaustausch zur Z21 nach Philipp Gahtow

#550

Beitrag von volkerS » Sa 17. Nov 2018, 10:37

Hallo Thorsten,
100°C sind nicht gerade wenig, aber innerhalb der Kennlinie des Gleichrichters. Da die Leiterplatte mindestens aus FR4 TG135 Epox besteht ist da auch alles ok. Kritisch wird es aber, sollte man die Zentrale später senkrecht, mit den Gleisanschlüssen nach oben, betreiben. Da kann die Wärmestrahlung des Gleichrichters auf Dauer das Relais beschädigen.
Volker
Edit: Man kann ja komplett auf den Gleichrichter verzichten und an D12 und D14 eine Drahtbrücke einlöten (Plus am Hohlstecker in der Bohrung) bzw. an D13 und D15 eine Drahtbrücke einlöten (Minus am Hohlstecker in der Bohrung) wenn man ein Schaltnetzteil als Spannungsversorgung verwenden will.
D13 bzw. D14 könnte man noch als Verpolschutzdiode belassen und für eine bessere Wärmeabfuhr mit einem Aluwinkel isoliert am Kühlkörper befestigen.
Zuletzt geändert von volkerS am Sa 17. Nov 2018, 11:34, insgesamt 2-mal geändert.

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