Anlage 8: Geländer (Update 17.05.2020)

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Udo Nitzsche
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Re: Anlage 8: Endbahnhof Wiefelsburg, 16.09.12: Probefahrten

#51

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Kai,

ich habe mal ein wenig recherchiert:
Für Grubenabdeckungen gibt es von Weinert fertig geschnittene Teile: Durchgeätzte für Zweischienengleis und angeätzte für Dreischienengleis.
Diese Abdeckungen müssten an sich auch als Entkuppler geeignet sein - das erspart den Zuschnitt... :wink:

Die durchgeätzte Variante ist aber wohl sehr dünn - 0,15 mm -, während das angeätzte 0,3 mm stark ist. So ist das jedenfalls bei den größeren Blechplatten für den Selbstzuschnitt von Weinert.

Meine Idee ist nun, Rahmen mit 1 mm x 1 mm Winkelprofil zusammenzulöten, die ich dann mit dem durchgeätztem Blech ausfüllen will. Das sollte dann auch stabil genug sein für den Schleifer. Hauptsache, der Kontakt ist durch den Rahmen gegeben.
Gruß aus Berlin
Udo

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SpaceRambler
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Re: Anlage 8: Endbahnhof Wiefelsburg, 16.09.12: Probefahrten

#52

Beitrag von SpaceRambler »

Servus Udo,

das ist ja ein richtig spannendes Projekt und sieht vor allem nach RICHTIG viel Arbeit aus! Ich hoffe nur, dass der Kontakt zwischen Nagel und Kupferband nicht im Laufe der Zeit durch thermische Dehnung und/oder Oxidation verloren geht ...

Jedenfalls bin ich schon auf die Fahrversuche gespannt.

Ich habe mal überlegt, wie man das Problem mit den Nagelspitzen unter der Platte in den Griff bekommen könnte. Eine Möglichkeit wäre, aus Styrodur geeigneter Dicke (ich weiß nicht, wie lang die Nägel hervorschauen) Streifen zu schneiden, die man dann einfach auf die Nagelspitzen steckt.

Gruß, Randolf
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Re: Anlage 8: Endbahnhof Wiefelsburg, 16.09.12: Probefahrten

#53

Beitrag von puls200 »

Ansonsten ist das Schleifergeräusch recht auffällig. Es quietscht und zirpt ohne Ende - fast jeder Puko ist einzeln herauszuhören. Nun bilden die Pukos auch eine Schallbrücke zum Trassenbrett, da bringt die Dämmung des Gleises wenig. So ein ähnliches Geräusch trat auch ab und zu auf den schlanken K-Weichen auf.
Genau das ist der Grund weshalb ich diese Methode wieder aufgegeben habe. Ich könnte mir vorstellen, dass du es noch etwas in den Griff bekommst, wenn die scharfen Oberkanten der Stifte rundschliffen werden. Wie man das allerdings in der Praxis bewerkstelligt weiß ich nicht. Von Herei/Erbert gibt es übrigens ein Mittelleiterband, das ebenfalls recht dezent ist und für das Gleis evtl. eine Alternative darstellt. Ist auch nicht ganz so teuer wie die Teile von Weichenwalter.

Ansonsten ist das ein tolles Projekt, das ich bisher als stiller Beobachter verfolgt habe :) Bin gespannt, wie's weitergeht.
Gruß
Daniel
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AW: Anlage 8: Endbahnhof Wiefelsburg, 16.09.12: Probefahrten

#54

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Randolf & Daniel,

das ist ja ein Zufall, dass gerade jetzt Kommentare zu dem Thema kommen, weil ich gestern nach der Optimierung der Pukohöhen weitere Probefahrten mit bereits zwei schalt- und polarisierbaren Weichen durchgeführt habe.

Testlok war die neue BR 94 von Märklin. Nachdem die Pukos weiter reingeschlagen sind, ist das Geräusch viel geringer. Es ist auch von der Bauform des Schleifers abhängig - wie catlighter auch bei seinen Fahrversuchen festgestellt hat.

Ansonsten bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Ergebnis - nur an einer Weiche sind noch zwei Stellen nachzuarbeiten. Sogar die kritische Kreuzung funktioniert einwandfrei.

Die Langzeitstabilität ist natürlich unbekannt, aber eine ähnliche Technik ist auf der im EJ-Spezial vorgestellten Anlage der Epoche II mit Selbstbaugleis auch zur Anwendung gekommen, nur dass da das Kupferband direkt unter dem Schwellenband liegt.

Daher mache ich mir da wenig Gedanken.
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#55

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo alle zusammen,

ich dachte mir, es wird langsam Zeit, das Thema aus der Versenkung zu holen. Die Pause seit September 2012 hatte andere Gründe, die nichts mit der Modellbahn zu tun hatten.

Nun habe ich allerdings die Arbeiten an dem Kopfbahnhof Wiefelsburg erst einmal auf Eis gelegt, da mir die erreichten Ergebnisse im Moment genügen, um mit dem an sich zu lange aufgeschobenen Aufbau der Hauptanlage zu beginnen.

Wie ich bereits in dem Thema zur Anlage 7 geschrieben hatte, werde ich die (teilzerlegten) Schattenbahnhofsebenen und ein Teil der (ebenfalls teilzerlegten) Gleiswendel wiederverwenden.

Das Problem am Aufbau ist der geringe Platz durch die herumstehenden, ziemlich sperrigen Einzelteile der Schattenbahnhofsebenen.

So sah der Raum vor dem Beginn der Arbeiten aus.

Blick von der Tür aus:
Bild

Blick zur Tür hin:
Bild

Nische neben den Einbauschränken:
Bild

Da hieß es erst einmal etwas aufräumen, um Baufreiheit für das größte Schattenbahnhofsstück herzustellen.
Bild

Da die gesamte Anlage auf Rollen stehen soll, bekommt der bestehende Holzrahmen zur Stabilisierung einen Metallrahmen aus pulverbeschichteten Metallwinkelprofilen (35 mm Schenkelbreite), die ich schon bei der Anlage 7 zum Rahmenbau verwendet hatte.

Hier die Anpassung der ersten Metallprofile:
Bild

Und hier der fertig angeschraubte Metallrahmen:
Bild

Die überstehende Ecke habe mit einer M6-Schraubverbindung gesichert:
Bild

Von der Montage der Rollen habe ich leider keine Fotos gemacht, aber es sind flache Doppelrollen mit je 70 kg Tragfähigkeit zum Einsatz gekommen. Das sollte für den vorliegenden Teil inklusive der späteren Aufbauten durchaus genügen. Für die weitere Hälfte der Schattenbahnhöfe sollen noch weitere Rollen eingesetzt werden.

Geschafft! Das erste Teilstück steht wieder waagerecht:
Bild

Hier die überstehende Rahmenecke mit der montierten Rolle:
Bild

An dieser Rolle muss ich allerdings noch nacharbeiten, da die Krafteinleitung den Metallwinkel etwas verwindet.

Um weiteren Platz zu schaffen, bin ich danach nicht in die Länge gegangen, sondern habe erst einmal das untere Stück der Gleiswendel wieder aufgesetzt.

Hierzu mussten allerdings einige Vorarbeiten erledigt werden. So hatte ich aus den Flexgleisen in der Wendel zum Auftrennen des Trassenbretts jeweils ein Gleisteilstück herausgeschnitten. Eine Rekonstruktion der Übergänge war daher notwendig.

Hier die offenen Gleisenden:
Bild

Da ich das Einsetzen von passenden Flexgleisstücken nach dem Wiederaufsetzen des Wendelteiles ziemlich problematisch sehe, habe ich eine andere Lösung gewählt, die ich in ähnlicher Form für den Gleisübergang von Modulen gesehen habe.

Für die Stabilisierung der Gleisenden habe ich kupferkaschiertes Platinenmaterial in Schwellenhöhenstärke aufgeschraubt:
Bild

Bild

Hierauf habe ich dann passende Schienenprofile aufgelötet. Das K-Gleisstück diente hierbei als Hilfe für das richtige Gleismaß:
Bild

Bild

Die längsseitigen Unterbrechungen dienen der Isolierung des noch fehlenden Mittelleiters.

Im folgenden Bild sind beide Gleisenden fertig. Für die Versorgung der Mittelleiter habe ich jeweils ein Schaltdrahtstück angelötet:
Bild

Zum Schluss dieses Themas noch ein Detailbild eines der beiden Gleisübergangsenden:
Bild

Damit waren die Voraussetzungen für den Aufbau der Wendel allerdings noch nicht vollständig geschaffen. Eine der Gewindestangen, deren Ende ich beim Aufbau der Anlage 7 nur aufkleben konnte, musste ich bei der Demontage durchsägen.
Bild

Um eine Zentrierung der beiden Gewindestangenenden zu gewährleisten, habe ich einen durchgebohrten "Hilfsklotz" hergestellt, in den die Enden eingeklebt werden.
Bild

Und dann konnte ich die Gleiswendel wieder aufsetzen - hier noch nicht angeschraubt:
Bild

So sieht der Gleistrassenübergang in die Gleiswendel derzeit noch aus:
Bild

Hier muss ich die Trassen noch niveaugleich verbinden und die Gleise verbinden.

Die Wendel passt allerdings nun weder von der Höhe noch von den Gleisanschlüssen her zur Gleisanlage der Anlage 8.
Daher musste ich knapp zwei "Umdrehungen" abtragen, also sozusagen "rückbauen".
Dazu habe ich nach und nach die elektrischen Anschlüsse abgelötet, die Gleise abgeschraubt, die Tunneloberleitung entfernt und die Muttern an den Gewindestangen gelöst.

Hier ein Bild nach dem ersten Arbeitsgang:
Bild

Im nächsten Bild ist schon alles entfernt:
Bild

Hier wird das Trassenbrett getrennt:
Bild

Zum Schluss noch ein Bild mit den bereits abgenommenen "Umdrehungen":
Bild

Als nächstes muss ich dann die Gleisanlage der letzten, freiliegenden Umdrehung modifizieren. Weiterhin ist, wie bereits oben erwähnt, der Trassenübergang fertigzustellen. Zum Schluss ist noch die Elektrik an die neue Gleisanlage anzupassen.

Das war's erst einmal wieder. In Kürze wieder mehr...
Gruß aus Berlin
Udo

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love-touch
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#56

Beitrag von love-touch »

Hallo Udo,

saubere Holzarbeiten, nichts anderes habe ich von Dir erwartet, bist halt ein kleiner Perfektionist. Das unten Durchkriechen stelle ich mir etwas schwierig vor, da sind Räder ein Muss, das passt. Die Mitte ist auch ziemlich eng, oder täuscht das auf dem Foto?

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Udo Nitzsche
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#57

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Zachi,

die Teile stammen - wie schon gesagt - von der vorherigen Anlage. Perfekt ist das alles nicht, wenn man es aus allernächster Nähe betrachtet.

Allerdings genügt es mir, wenn die Gleislage später einen sicheren Betrieb gewährleistet.

Darunter durchkriechen ist schon schwierig, die Zugänglichkeit von allen Seiten ist jedoch durch die Rollfähigkeit der Anlage gewährleistet. Die Rollen sind auch notwendig, um später an den Heizkörper und an das Fenster heranzukommen. Platz innerhalb der Wendel ist genug. Der Radius des äußeren Wendelgleises beträgt 500 mm, und das innere Gleis hat einen Radius von 440 mm.

Der Umbau ist fast genauso aufwendig wie ein Neubau, wie ich in den letzten Tagen festgestellt habe...

Heute habe ich angefangen, die Gleisanlage der obersten "Umdrehung" umzubauen für die neue "Oberwelt". Bilder folgen in Kürze!
Gruß aus Berlin
Udo

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Udo Nitzsche
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 03.04.20

#58

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo alle zusammen,

nach dem letzen Posting hat sich auf meiner Baustelle wieder einiges getan.

Wie schon geschrieben, musste ich die Gleisanlage auf der letzten "Umdrehung" der Wendel an die Gegebenheiten der Anlage 8 anpassen.

Zunächst habe ich das neue Gleisbild aus Wintrack 10 (läuft übrigens hervorragend unter Linux mit der aktuellen Wine-Version!) im Maßstab 1:1 ausgedruckt und zusammengeklebt:

Bild

Als nächstes habe ich das Gleisbild probeweise aufgelegt:

Bild

Die nicht mehr benötigten Gleise habe ich dann noch entfernt:

Bild

Nun war auch der Platz dafür da, das neue Gleisbild auf die leere Trasse aufzupinnen und zu übertragen:

Bild

Bild

Zunächst habe ich danach die Bogenweichenverbindung angeschraubt:

Bild

Für den Halteabschnitt vor der Bogenweichenverbindung musste ich ein Stück des Flexgleises im Außenradius der Wendel absägen. Da ich den Mittelleiter jedes Flexgleis in der Wendel einzeln eingespeist hatte, fiel damit die Einspeisung des verbleibenden Flexgleises weg. Um diese zu restaurieren, habe ich eine Kontaktlasche (7595) genommen und ein Stück Schaltdraht angelötet.

Bild

Danach habe ich die Lasche unter das verbliebene Gleisstückende geschoben:

Bild

Damit konnte ich auch den Halteabschnitt einpassen:

Bild

Als nächstes habe ich die komplette Weichenverbindung angeschraubt:

Bild

Auch das Innengleis nach unten musste noch eingepasst werden:

Bild

Am anderen Ende der Weichenverbindung fehlte auch noch der Übergang zu den weitergehenden Gleisen.

Bild

Im Innengleis musste im Anschluss an die Bogenweiche ebenfalls noch ein Halteabschnitt eingefügt werden. Das Außengleis habe ich im ersten Stück gemäß Plan mit Festgleisstücken hergestellt. Damit passten aber die noch verbliebenen Flexgleise nicht direkt an die neu enstandenen Enden. Beide Flexgleise habe ich daher abgeschraubt und verschoben wieder angesetzt.

Bild

Bild

Damit waren die Gleisarbeiten am oberen Ende der Wendel vorerst abgeschlossen.

Wie schon im ersten Posting erwähnt, fehlten noch die Gleisübergänge am unteren Ende der Wendel und auch die Anpassung der Trassenbretter.

Zunächst habe ich die offenen Gleisenden auf der Wendelseite abgelängt und jeweils ein doppelseitig kupferkaschierte Platinenplättchen angeklebt. Anschrauben war hier wegen der in der Höhe eingeschränkten Zugänglichkeit nicht möglich.

Bild

Bild

Mit der gleichen Technik wie auf der Wendelsockelseite habe ich danach zunächst in das Außengleis Schienenstücke eingepasst und angelötet:

Bild

Für die Höhenangleichung und Stabilisierung der durchgesägten Trassenenden habe ich heute ein U-Profil 10 mm x 10 mm mit dem Innenmaß von rund 8 mm aus Alu gekauft. Dieses hat auf der Innenseite beidseitig eine Verdickung, so dass es nur aufgepresst werden muss.

Bild

Hier das entsprechend aufgepresste Profil auf der Außenseite. Damit es vollständig aufgeschoben werden konnte, habe ich die Schwellenenden des Außengleises abgeknipst. Auf Schönheit kommt es hier nicht an.

Bild

Hier das etwas kürzere Stück U-Profil auf der Innenseite der Trasse. Der Übergang des Innengleises fehlt hier noch.

Bild

Auf den nächsten Bildern ist auch dies schon fertig:

Bild

Bild

Zum Schluss habe ich heute dann noch die dringend notwendige Stabilisierung der freistehenden Grundrahmenecke vorgenommen.

Hier die Ausgangssituation. Das Winkelprofil des Grundrahmens war nicht ausreichend verwindungssteif, so dass es es sich unter der Krafteinleitung durch die Rolle verdrehte:

Bild

Es musste also ein Stabilisierungsbrett her. Hier schon zugeschnitten und probeweise aufgelegt:

Bild

... und angeschraubt:

Bild

So, das war es erst einmal wieder für heute.

Als nächstes muss ich dann die Elektrik wiederherstellen und an die neue Situation anpassen. So sind die Besetzt- und Bremsabschnitte im Hinblick auf die Rückmeldung neu einzuteilen, die Ansteuerung der einzig verbleibenen schaltbaren Weiche (statt vorher drei) und auch die aufgetrennten Verbindungen für die Bahnstromversorgung wieder zu restaurieren.

Ich weiß, dass das ganze Thema vielleicht nicht ganz so spektakulär ist wie der Baufortschritt anderer Anlagen, aber ich möchte das Euch dennoch nicht vorenthalten.
Gruß aus Berlin
Udo

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catlighter
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#59

Beitrag von catlighter »

Moin Udo,

schön das Du wieder aufgetaucht bist!
Ganz schön anspruchsvolle Pfriemelei, diese Anpassungen. Aber sicher besser als Neubau.
Übrigens:
Wer "Spektakuläres" sehen will, der wechsle bitte in die Ruhmeshalle. Wer Rat und gute Ideen sucht, der bleibe hier. Tolle Idee mit dem Alu-U-Profil!

Mich langweilt Deine Bilderflut jedenfalls nicht - Danke für Dein "fotografisches Engagement"

Viele Grüße
Kai
Erster Streich
viewtopic.php?f=64&t=38376
Zweiter Streich
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=75359

PS: Geburtstagsglückwünsche gerne per PN, aber bitte nicht in (m)einem Thread

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#60

Beitrag von sirz-moba »

Guten Morgen Udo,
catlighter hat geschrieben:.......Wer Rat und gute Ideen sucht, der bleibe hier. Tolle Idee mit dem Alu-U-Profil! Mich langweilt Deine Bilderflut jedenfalls nicht - Danke für Dein "fotografisches Engagement"
mir gehts wie Kai auch, viele gute Tipps, siehe Aluprofil :!:
Bitte mach weiterhin Bilder deiner Fortschritte, es langweilt nicht.
Gruß Ingo

neue Anlage in Planung

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Frimser
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#61

Beitrag von Frimser »

Hallo Udo,

Deine Anlage gefällt mir super - besonders auch Deine Arbeitsweise.

Wie ich sehe, hast Du die Gleise in der Wendel ohne Gleisdämmung aufgeschraubt.

Da ich eine Wendel nach gleichem Baumuster demnächst auch mit K-Gleisen bestücken möchte, würde mich interessieren, ob der Schall bei Deiner Bauweise im erträglichen Rahmen bleibt?

Viele Grüße
Torsten

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Udo Nitzsche
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#62

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Kai, Ingo und Torsten,

danke für Eure Rückmeldung. Das muntert mich auf, weil ich so nicht denken muss, dass es niemanden interessiert. ;-)

@Kai
Das hatte ich mir bewusst ausgesucht, dass ich die Schattenbahnhofsebenen wiederverwenden will. Es war mir auch klar, dass die Arbeit nicht ohne Probleme vonstatten gehen wird, zumal die ganze Konstruktion nun auch noch rollfähig sein muss. Ein Neubau würde aber definitiv länger dauern

@Ingo
Das mit dem Aluprofil habe ich mal irgendwo gesehen, ich weiß nur nicht mehr wo. In der Wendel ist kein Platz nach oben oder nach unten für Verbindungselemente, daher habe ich diese platzsparende Variante gewählt. Ich habe übrigens noch ein weiteres Profil mit 10 mm Innenmaß gekauft, so dass ich auch meine Standard-Trassenbretter (10 mm Stärke) bei Bedarf platzsparend verbinden kann.

@Torsten
Der Geräuschpegel ist relativ. Nacktes, d. h. nicht eingeschottertes K-Gleis ist relativ leise, da es keinen Resonanzkörper besitzt. Das direkt auf Holz geschraubte C-Gleis macht sogar mehr Lärm. Mich stört das allerdings nicht, da ich gerade im Untergrund eine gewisse Geräuschentwicklung als zusätzliche akustische Rückmeldung begrüße. So weiß ich wenigstens, dass der Zug noch rollt und nicht irgendwo wegen Kontaktproblemen oder Entgleisung hängengeblieben ist.

Die nächsten Arbeitsschritte sind eher unspektakulär - Elektrikarbeiten -, daher wird die Bilderflut wahrscheinlich jetzt erst einmal weniger groß sein.
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion der Schattenbahnhöfe - 28.03.20

#63

Beitrag von Leuchtdiode »

Hallo Udo,
echt ein schöner größer Schattenbahnhof! Mir gefallen auch diese ganzen Kabel, hast bestimmt viel Elektronik drunter oder?
Nur warum steht der SBF auf dem Boden? Kommt die Anlage da drüber?
Ich schaue gerne wieder vorbei, deine Anlage gefällt mir bis jetzt sehr gut! :D

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 03.04.2013

#64

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Christoph,

danke für die Blumen. ;-)

Es kommt einiges an Kabeln zusammen bei drei Schattenbahnhofsebenen:
- Bahnstromversorgung
- Halteabschnitte
- Weichenansteuerung
- Rückmeldekabel

Man sollte nicht meinen, dass der Verkabelungsaufwand beim digitalen Fahren und Schalten geringer ist als mit analoger Steuerung...
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 03.04.2013

#65

Beitrag von Stefan7 »

Hö großer Meister,

trotz alle dem sei dir recht herzlich gratuliert zu deinem

Wiegenfest Bild

Allerbeste Grüße

Stefan7
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 03.04.2013

#66

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Stefan,

danke für die Glückwünsche von unserem "Oskar" der Modellbahn... :wink:

@alle

Viel wirklich "Sichtbares" hat sich auf meiner Baustelle nicht getan.

Beim Abbau der Anlage 7 hatte ich die Gleiswendel in der Mitte horizontal getrennt, so dass zwei Teile entstanden sind. Der untere Teil fand nun - wie bereits in den Bildern sichtbar - wieder fast vollständig seine Verwendung.

Den oberen Teil konnte ich nun aber definitiv nicht mehr gebrauchen. So habe ich schon aus Platzgründen zwischenzeitlich das Holz von Gleisen, Oberleitungsgleisprofilen, Elektrik und Gewindestangen befreit und flach zusammengelegt.
(Kann das noch jemand gebrauchen? Müsste allerdings abgeholt werden)

Dann habe ich die Verkabelung der Wendel teilweise neu verlegt und die beim Abbau entfernte Decoderplatte wieder angeschraubt.

Bei den aus einem "weißen" Trafo gespeisten Probefahrten habe ich leider feststellen müssen, dass ich an den restaurierten Gleisübergängen vom Wendelsockel in die Wendel bei den verbleibenden Flexgleisstücken Einspeisungen in den Mittelleiter vergessen habe!

An sich mag ich solche unsauberen Frickeleien nicht, aber das Problem habe ich lösen können, ohne die Gleise noch einmal abschrauben zu müssen. Aus einer Kontaktlasche 7595 habe ich ein Kupferstreifen herausgeschnitten, ein Stück Schaltdraht angelötet und den Streifen am Gleis zwischen Kunststoffschwellenband und Mittelleiterblech geklemmt. Dies genügt für eine ausreichende Kontaktgabe. Dennoch werde ich diese Einspeiseelemente noch mit Klebstoff fixieren.

Weiterhin habe ich an einer anderen Stelle noch die Rückleitung aus der Schiene vergessen. Hier hat voll der Fehlerteufel in Form des K-Gleises zugeschlagen, was strenggenommen tatsächlich ein Dreileitergleis ist, denn die Schienen sind bekanntlich nicht verbunden - übrigens auch nicht in den neueren Weichen mit abnehmbaren Antrieb. Genau letzteres ist mir nun zum Verhängnis geworden, denn es fehlt tatsächlich die Rückleitung an einem Schienenabschnitt - das hatte ich übersehen. Da eine Schiene für die Rückmeldung verwendet wird, muss die andere Seite natürlich an Schienenmasse, sonst ist nichts mit dem Fahren...

Aber gut, dazu sind Probefahrten da.

Jetzt fehlt nur noch die Wiederverbindung der Tunneloberleitung unter dem weiter oben erwähnten Übergang von Wendelsockel in die Wendel sowie das Tunneloberleitungsende am Ende des "überdachten" Wendelstücks. Danach kann ich mich um die Rekonstruktion des restlichen Schattenbahnhofteiles kümmern.
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 06.05.2013

#67

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo alle zusammen,

nachdem der Wiederaufbau des linken Schattenbahnhofsteils soweit abgeschlossen ist, konnte es nun mit der Rekonstruktion des rechten Teils weitergehen.

Diesen hatte ich beim Abbau in der vorherigen Wohnung in zwei Teile zerlegt - in den eigentlichen Schattenbahnhofsteil hinten und dem Stück mit den Rampen vorn.

Daher hat es mich davor schon etwas gegruselt... :wink:

Vor dem Zusammenbau musste ich allerdings erst einmal etwas Platz schaffen.

Hier das hintere Stück auf der Seite gelegt:
Bild

Dafür sieht es im restlichen Raum jetzt etwas chaotisch aus:
Bild

Links im nächsten Bild steht noch hochkant das Rampenteil:
Bild

Am Metallrahmen des linken Schattenbahnhofsteils habe ich erst einmal den Endwinkel zum Anflanschen des rechten Teils angeschraubt.
Bild

Genau wie am linken Teil habe ich einen Rahmen aus Metallwinkeln angeschraubt. Hier der Längsträgers in Position:
Bild

Etliche Arbeitsschritte später sah das Ganze dann so aus:
- Der Metallgrundrahmen ist komplettiert
- Das Rampenstück ist angeschraubt
- Das Trassenbrett für das Kehrgleis in der untersten Ebene ist eingesetzt
Bild

Den vorderen Teil mit den Rampen kann ich erst endgültig in Position bringen, wenn ich die gesamte Konstruktion an den anderen Schattenbahnhofsteil anflansche.

Die Holzrahmen des Schattenbahnhofsteils und des Rampenteils habe ich mit Dachlattenstücken verbunden:
Bild

Zum Anschrauben des Metallrahmens an das Rampenteil habe ich noch einige Holzrahmenverbreiterungen angebracht, da der Metallwinkel nicht genau unter dem Holzlängsträger liegt:
Bild

Bild

Bild

Zum Schluss waren dann die Rollen an der Reihe:
Bild

Bild

Eigentlich hatte ich vor, im rechten Segment nur zwei Rollen anzubringen, so dass sich das eine Ende zur Mitte hin auf dem linken Segments abstützt. Für eine bessere Gewichtsverteilung und für eine leichtere Verbindungsmöglichkeit werde ich aber noch zwei Rollen nachrüsten.

Das war's erst einmal wieder für heute - wenig spektakulär, d. h. wie immer... :wink:
Gruß aus Berlin
Udo

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Udo Nitzsche
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 09.05.2013

#68

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo alle zusammen,

momentan komme ich gut voran, nachdem die schwierigste Arbeit, die beiden verbleibenden Segmente zusammenzufügen, erledigt war.

Zunächst habe ich noch zwei weitere Rollen angeschraubt, wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt:
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Geschafft! Das Teil steht in der Horizontalen:
Bild

So, das muss zusammengefügt werden:
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Dabei habe ich leider feststellen müssen, dass ich die Teile nicht nah genug aneinanderrücken konnte, da die Querträger der Grundrahmen zu weit herausschauten. Weiter hereinrücken konnte ich den Querträger des linken Schattenbahnhofsteils nicht, ohne eine Spezialkonstruktion anzufertigen. Die Endlöcher des Längs- und des Querträgers passten nicht mehr so aufeinander, dass sie verschraubt werden konnten. Daher habe ich eine Schrägversteifung angebracht:
Bild

Und siehe da, es passt!
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Und hier müssen insgesamt 18 Gleise zusammengefügt werden - je 6 Gleise auf 3 Ebenen.
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Aber eins nach dem anderen... Die Rampengleise passen jedenfalls schon einmal:
Bild

Am anderen Ende der Rampen waren auch noch die Übergänge zu den Gleisharfen der Schattenbahnhofsebenen zu komplettieren:
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Auch hier passen die Gleise perfekt:
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An 5 von 6 Gleisen der untersten Schattenbahnhofsebene habe ich den Lückenschluss bereits fertiggestellt.
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Auch das Kehrschleifengleis der untersten Ebene passt - hier allerdings noch nicht angeschraubt:
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Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Arbeitsfortschritt, auch wenn es nicht unbedingt spektakulär sein mag.

Nach der Rekonstruktion der Gleisanlagen kommt dass etwas noch unspektakuläres: Die Wiederherstellung der Elektrik. Hier werde ich wohl etliche "Strippen" neu ziehen müssen...

Das war es erst einmal für heute. Da ich morgen frei habe - "Brückentag" nach dem heutigen Feiertag -, werde ich dann hoffentlich mit der Gleisanlage fertig werden können.
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 09.05.2013

#69

Beitrag von Stefan7 »

Hallo Udo,

ich schaue ja immer wieder bei dir rein, das ist mir aber derzeit alles noch zu technisch.
Ich bin ja eher der Gestalter und deswegen warte ich natürlich darauf, dass sich in diese Richtung was tut.
Im Moment schaut das nach sehr viel Arbeit aus, was du da machst.
Was ich bemerkenswert finde ist, dass dein letzter Beitrag genauso wie dieser um 20.14 unr abgesendet wurde.
Was ein Zufall :D
Und das Gurkeneimerchen erinnert mich sehr an meinen letzten Aufenthalt in der Oberlausitz.
Solche Eimer, wenn sie denn gefüllt sind, sind große Klasse.


Viele Grüße nach Berlin

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 09.05.2013

#70

Beitrag von Lothar Michel »

Hallo Udo,

nach längerem Mitlesen möchte ich mich bei Dir zu Wort melden.

Deinen Schattenbahnhof fand ich schon unter der Anlage 7 beeindruckend. Daher finde ich es toll, dass Du ihn wieder verwenden kannst, auch wenn die Rekonstruktion eine ziemlich Frickelei ist.

Wenn ich mir die ganzen durchtrennten Kabelbäume so anschaue, dann ist das Wochenende ja praktisch verplant, oder? Das Wetter sieht ja mobamäßig gut aus :wink:

Frickelige Grüße
Lothar
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Update 09.05.2013

#71

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Stephan & Lothar,

ja, technisch ist das Ganze wirklich noch. Es wird auch eine Weile dauern, bis ich mit dem "Gestalterischen" beginnen kann.
Nun ist allerdings die solide Basis der Schattenbahnhöfe wichtig für den gesamten weiteren Aufbau.

Um nicht wieder bei Null anfangen zu müssen, habe ich die Schattenbahnhofsebenen von der letzten Anlage gerettet. Da die Teile solide konstruiert sind - aber dank Sperrholzplatten dennoch nicht zu schwer! -, hatten sie den Umzug auch schadlos überstanden.

Auch wenn es jetzt eine ziemliche Frickelei ist, das Ganze wieder zusammenzufügen - insbesondere wegen des Aufbaus auf Rollen -, geht es immerhin schneller als ein kompletter Neuaufbau.

Die Elektrik zu restaurieren, wird wohl etwas länger dauern als nur ein Wochenende. Beim Umzug musste ich aus Zeitgründen (der Abbau der Anlage war auch nicht an einem Tag möglich) die Verkabelung nämlich, wie in den Bildern auch zu erkennen, radikal durchtrennen. Die Anschlussbelegung der k83-/k84-Decoder hatte ich dokumentiert, allerdings leider nicht die der s88-Encoder. Letzteres ist allerdings weniger tragisch, da ich die meisten Leitungen der Rückmelder (bei mir grün & graun) wahrscheinlich sowieso neu ziehen muss.

Ich bin mir auch noch nicht ganz im Klaren darüber, wie ich die Leitungen wieder zusammenführe:
- Übergabestellen mit Lötösenleisten (sicher sehr platzraubend)
- Verbindungen über kurze, zusätzliche Leitungsstücke, die an den Lötstellen mit Schrumpfschlauch isoliert werden
- Neuverlegung
- ...

Wahrscheinlich wird es je nach örtlicher Situation eine Kombination aus allen Möglichkeiten.

Das wichtigste Werkzeug dabei wird mein Digitalmultimeter mit eingebautem Durchgangsprüfer sein, um die richtigen Leitungen wiederzufinden.
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Elektrik (Update 11.05.2013)

#72

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo alle zusammen,

wie im letzten Posting geschrieben, fehlten noch die restlichen Lückenschlüsse bei den Schattenbahnhofsebenen.

In der untersten und der mittleren Ebene und hat alles noch perfekt gepasst. In der obersten Ebene war der Spalt zwischen den Plattenenden einfach zu groß, so dass die Gleisenden einen Abstand von rund 5 mm aufwiesen.

Hier musste also ein Trick her: Ich habe einfach zwei Holzplatten mit 19 mm Stärke unter jede Rolle am rechten Ende des rechten Schattenbahnhofsteil geschoben. Dadurch kamen die beiden Plattenenden dichter zusammen, so dass ich sie mit einer untergeschraubten Platte verbinden konnte. Danach konnte ich die Holzunterlagen unter den Rollen wieder entfernen.

Und siehe da - die Gleise passen alle!

Oberste Ebene:
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Mittlere und untere Ebene:
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Nun fehlt nur noch die Trasse für die obere Kehre. Aus Gründen der Zugänglichkeit muss ich aber die Elektrik darunter erst einmal wiederherstellen.

Hier die Ausgangsituation der zu verbindenen Kabel der untersten Ebene:
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Da die Kabel im weiteren Verlauf über das Trassenbrett der unteren Kehre geführt werden, welches ich beim Abbau vor dem Umzug entfernt hatte, gab es noch zwei weitere Unterbrechungen:
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Bild

Deshalb habe ich mich in diesem Fall dazu entschlossen, die Kabel neu zu verlegen - hier allerdings im Endergebnis ohne Foto.

Um den Unterbrechungspunkt an der Schattenbahnhofsausfahrt der untersten Ebene habe ich mich heute auch noch gekümmert.
So sah das aus, nachdem ich die Kabelbäume aufgedröselt hatte:
Bild

Hier habe ich einige Lötösenleisten als Übergabepunkte ergänzt, an denen ich die Kabel neu angesetzt habe. Teilweise waren auch schon Lötösenleisten vorhanden, da ich beim Aufbau der untersten Schattenbahnhofsebene keine ausreichend langen roten Schaltdrähte hatte. Die Leitungen für die Bahnstromeinspeisung habe ich neu verlegt.

Soweit bin ich heute damit gekommen:
Bild

Die nach vorne führenden Leitungen sind die Bahnstromeinspeisung und die Rückmeldeleitungen, die zum ersten s88-Modul führen.

Hier noch einmal die Übergabepunkte:
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Das war's erst einmal wieder. Wenn es zu langweilig werden sollte, höre ich hier auf... :wink:
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Elektrik (Update 11.05.2013)

#73

Beitrag von hobbiefahrer »

Hallo Udo,

auf keinen Fall damit aufhören, neben einer sauberen Arbeit finde es wirklich sehr Gut beschrieben! Danke :)
Eine Frage habe ich noch, nachdem ich Deinen thread mir nochmals durchgelesen habe: welche Stärke haben Deine Dachlatten? Insbesondere für den Ebenenaufbau? Bin nämlich gerade dabei mir das Holz auszusuchen (Vergleiche Holzart und Preise), welches ich für meine Segmente verwenden soll(t)e (Info: Segmente sollen 100*70 bzw.. 90*70 cm betragen).

Viele Grüße,
Markus

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Udo Nitzsche
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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Elektrik (Update 11.05.2013)

#74

Beitrag von Udo Nitzsche »

Hallo Markus,

danke für die Zustimmung. Das ermuntert mich zum Weiterschreiben. Ich dachte schon, das liest hier keiner :wink:

die Dachlatten der untersten Ebene haben einen Querschnitt von rund 25 mm x 35 mm.
Bei der vorherigen Anlage lag die Ebene direkt auf dem Boden, dafür genügt der Querschnitt, aber für eine freitragende Konstruktion ist es zu wenig.

Deshalb habe ich für die Stabilisierung den Metallrahmen untergeschraubt, um die Rollen untersetzen zu können.

Für die Rahmenkonstruktion der Hauptebene werde ich wahrscheinlich Bretter mit den Abmessungen 20 mm x 100 mm verwenden, da es einzelne Module werden sollen, so dass die Anlage bei einem (hoffentlich nicht mehr notwendigen) Umzug mit relativ geringem Aufwand teilbar ist. Nochmal will ich nicht von vorne anfangen...

Die Trassenbretter sind aus Pappelsperrholz (das ist das preiswerteste) mit einer Stärke von 10 mm. Bei der vorherigen Anlage hatte sich das soweit ganz gut bewährt.
Gruß aus Berlin
Udo

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Re: Anlage 8: Rekonstruktion - Elektrik (Update 11.05.2013)

#75

Beitrag von hobbiefahrer »

Hallo Udo,

Danke für die schnelle Antwort. Habe damit noch eine Kombinationsvariante mehr zum Vergleichen :)
Der Gedanke bezüglich eines Umzuges war bei mir auch der Grund, die Segmente in "handliche" Stücke zu planen. Sollte man nicht unterschätzen...

Noch einen schönen Sonntag.
Viele Grüße,
Markus

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