Rheinmodellbahn: St. Goar im Modell (linksrheinisch)

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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St. Goar
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#76

Beitrag von St. Goar »

Liebe Modellbahnfreunde,

dank einiger freien Tage, konnte ich an der Gestaltung der Kopframpe weiter arbeiten.

Doch zunächst ein Dank an Frank für das Lob zur Anlage. Die E 103 gefällt mir in der klassischen Lackierung natürlich auch am besten. :)

Zur weiteren Gestaltung der Kopframpe von St. Goar.

Besonders schwierig ist die Begrünung der Flächen. In den Nutzungsjahren des Güterbereichs wurde sicher auf den Bewuchs geachtet. Daher darf nicht zu viel Unkraut zu sehen sein. Später, gut an den Bildern aus Crailsheim zu sehen, haben Pionierpflanzen den Rampenbereich sicher auch in St. Goar erobert.

Ich habe mich für die Nachstellung einer Entladung eines Hanomag-Schleppers entschieden. Er seht noch gesichert auf dem Schwerlast-Flachwagen. Der Lademeister und sein Gehilfe sowie der Fahrer der Zugmaschine sind gerade dabei, die Entladung vorzubereiten. Ich überlege noch, ob der Schlepper durch Ketten oder Seile verzurrt werden muss. Wenn ja, werde ich die abgebauten Spannmittel noch auf Wagen oder Rampe drapieren.

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Der Hanomag R 55 wurde ab 1955 in Hannover gebaut. Dieses Fahrzeug hat als Zusatzausrüstung eine Seilwinde am Heck. Es könnte für die ausgedehnten Staatsforsten auf den Höhen des Hunsrücks bestimmt sein.

Die Begrünung habe ich nur sehr dezent vorgenommen. Auf der Kopframpe sind neben den beiden Bahnarbeitern nur zwei Gegenstände platziert: Ein Hemmschuh und ein kurzer Doppel-T-Träger. Auf allen Bildern, die ich aus den Güterbereichen der Bahn in den 50er bis 80er Jahren gefunden habe, wirken die Anlagen sehr sauber und aufgeräumt.

Bild

Der Flachwagen wurde mit Pinsel und Plakafarben leicht gealtert. Der Magirus-Deutz Sirius 85 D 7 ist dem Kohlenhandel am Bahnhof zugeschlagen worden. Er wurde mit einer Ladung "schwarzem Gold" versehen. Nummernschilder und Rücklichter lassen das Modell gleich natürlicher wirken. An dem Fahrzeug muss lediglich noch die Aufschrift auf den Türen überklebt werden. Der Kohlenhandel "Knapp" am Bahnhof von St. Goar hat das Fahrzeug vom Gaswerk der Stadt Schweinfurt erstanden und noch nicht mit seiner Werbung ausgestattet.

Mit den beschriebenen Arbeiten ist die Gestaltung der Kopframpe für das Modelljahr 1958 zunächst bis auch kleine Farbkorrekturen an den Figuren und dem möglichen Spannmaterial zur Schleppersicherung abgeschlossen.

Über Vorschläge zur weiteren Sicherung des Fahrzeuges freue ich mich.

Das nächste Projekt ist der Bereich des Kohlenhandels im kleinen Güterbereich von St.Goar.
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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Lokalbahn1961
Ehemaliger Benutzer

#77

Beitrag von Lokalbahn1961 »

Hallo Gerhard

Das sieht wieder spitzenmäßig.Es ist schon toll zu sehen wie Du das Vorbild ins Modell umsetzt.

Wünsche Dir und Deinen lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
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Threadersteller
St. Goar
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#78

Beitrag von St. Goar »

Hallo Henry,

danke für Deine Lob. Damit macht Modellbahn noch mehr Spaß.

Habe gerade unseren Weihnachtsbaum geschmückt. Jetzt kann das Fest beginnen. Danke für Deine guten Wünsche dazu.

Ich wünsche Dir und allen die Dir wichtig sind ebenfalls ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr.

Für alle Modellbahnfreunde,

hier noch Bilder von meiner Kohlenhandlung. In den 50er und 60er Jahren wurde damit noch in den meisten Haushalten geheizt. Besonders im Winter war es deshalb wichtig, einen gefüllten Kohlenkeller - wer kennt so was heute noch - zu haben.

Es sind zunächst noch Stellproben. Auch die Figuren sind noch nicht optimiert. Ebenso der Entladevorgang per Hand von einem O-Wagen soll noch besser nachgestellt werden.

Hat von Euch jemand ein schönes Foto dazu?

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Allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. :D
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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jojo14
Ehemaliger Benutzer

#79

Beitrag von jojo14 »

Tolle Bilder, hab aber noch nie eine so saubere und Kohlestaub freie Kohlehandlung gesehen. :wink:
MÄLT
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#80

Beitrag von MÄLT »

Echt Super!

Würde nur, wie mein Vorredner schon sagte, alles noch altern.

Als ich eben das Bild mit der 2 Gleisgen Strecke und dem Tunnel gesehen habe, dachte ich es seih echt!?
HAMMER!
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#81

Beitrag von St. Goar »

Hallo Peter, hallo Lukas,

die Bilder von der Kohlenhandlung sind ja erst Stellproben. Bevor ich Kohlenstaub und Kohle verteile, muss erst die Szene genau durchdacht sein. Wo soll was entladen werden? Welche Figuren kommen zum Einsatz. Welche Kohlen werden abgeladen? Welcher O-Wagen kommt zum Einsatz an welcher Stelle?

Gerade die Auseinandersetzung mit einer Szene macht sie nachher stimmig.
Übrigens: so weit ich mich noch an den Kohlenhandel in meiner Heimatstadt Löhne erinnern kann, war es dort nie besonders dreckig. Es wurden immer die Kohlen, die an der Sackwage oder am Fahrzeug auf den Boden gefallen waren, sorgfältig aufgefegt. Auch die wenigen Bilder in der Literatur oder aus dem Internet gefunden habe, sind keineswegs von Kohleresten gekennzeichnet. Selbst die Fahrzeuge sind relativ sauber.

Als ich 1968 in die Lehre gekommen bin, wurde im Betrieb sehr großer Wert auf Sauberkeit innen wie außen gelegt. Jeden Samstag mussten die Lehrlinge 5 Stunden putzen und fegen. Ich denke, dass war auch in einem Kohlenhandel zumindest ähnlich. Daher werde ich mit "Dreck" eher sparsam umgehen.

Im neuen Jahr gibt es die Ergebnisse meiner Recherchen. Bis dahin Euch und allen in Stummis Forum einen guten Rutsch in neue Jahr und weiter viel Spaß mit Eurer Modelleisenbahn.
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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#82

Beitrag von St. Goar »

Hallo Modellbahnfreunde,

die von mir schon gezeigte Entladesituation an der Kopframpe von St. Goar, musste nachgearbeitet werden. Nach eingehender Prüfung der mir zur Verfügung stehender Literatur und einer Internet-Recherche, habe ich das Fahrzeug auf dem Flachwagen mit zusätzlichen Keilen und Ketten gesichert. Ich denke, dass die Ladung so den Bestimmungen der Deutschen Bundesbahn entsprochen hat. Die Kettenspanner sind schon leicht gelöst. Dadurch hängen die Ketten etwas durch. :)

Da an dem Flachwagen keine Befestigungsmöglichkeiten besteht (Ösen sind nur angedeutet), konnte ich ich Ketten nicht so spannen, wie es erforderlich gewesen wäre. :oops:

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Die beiden Ladearbeiter sind unter Aufsicht des Lademeisters gerade dabei, die Überfahr-Bleche auf den Flachwagen zu schieben. Zum Lösen der Holzverkeilung stehen den Arbeitern eine Hacke und ein schwerer Hammer zur Verfügung.

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Auf dem Detailfoto ist deutlich die Arbeitsteilung zu erkennen. Der Lademeister hat demonstrativ die Hände in den Kitteltaschen, während der eine Ladearbeiter das schwere Blech auf den Flachwagen wuchten muss. :evil:
Dabei liegt eine zweite Eisenstange bereit. Der Meister könnte also, wenn er wollte.

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Der zweite Arbeiter hält den Hammer bereit, um das Blech in die richtige Lage zu bringen und anschließend die Keile zu lösen.

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Die Ketten sind grundsätzlich über Kreuz zu verspannen. Die Fotos zeigen, dass auf beiden Fahrzeugseiten die Vorschriften eingehalten wurden.

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Wahrscheinlich werde ich zu einem späteren Zeitpunkt mir Weinert-Ketten und Kettenspanner besorgen. Zunächst habe ich Ketten verarbeitet, die mir aus einem Segelschiff-Bausatz noch zur Verfügung standen. :?
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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Booni
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#83

Beitrag von Booni »

Bei den Fotos muss ich an den Titel eines Modellbahnbuches denken... "Fast wie echt". Einzig der Hanomag würde etwas Superung vertragen (Schriftzüge, Lampen, Türgriff).
Aber wirklich eine klasse Arbeit, ich finde deine Anlage wunderschön.

Viele Grüße
Michael
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St. Goar
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#84

Beitrag von St. Goar »

Hallo Michael,

danke für Dein Lob und die kritische Anmerkung. Ich werde mir den Hanomag noch mal vornehmen. Allerdings entspricht das Modell eigentlich nicht meinen Vorstellen von zeitgemäßen Nachbildungen. Er war aber das sinnigste Fahrzeug aus meinem Fundus für die Gestaltung der Szene.

Heute mal etwas zum Bau und der Gestaltung von Straßen und Wegen.

Wer zu Fuß oder mit Rad oder Auto als Preiserlein auf meiner Anlage unterwegs ist, hat nur wenige Wahlmöglichkeiten.

Im Anlageteil "Bahnhof St. Gaor" bestand auf Grund meiner beengten Platzverhältnisse kaum Platz für die Häuser und Straßen der Stadt. Da ich aber in St. Goar auf jeden Fall Autos fahren lassen wollte, wurde die Fläche so geplant, dass eine Trasse für Faller Car-System-Autos möglich wurde.

Hier ein Bild von einem Faller Car-System-Auto. Es biegt aus der linken Wendeschleife hinter den Stadthäusern in den sichtbaren Bereich ein. Es ist nur ein fahrendes Fahrzeug für den Bereich in St. Goar vorgesehen. Ein Begegnungsverkehr ist auf Grund der engen Straßen nicht möglich. In der Realität ist Autoverkehr in St. Goar an vielen Stellen ebenfalls sehr eingeschränkt.

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Die Straßen sind mit Verkehrsschildern, Laternen, Rinnsteinen, Straßenabläufen (Gullys), Straßenmarkierungen und sonstigen Details verfeinert.

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Hinter dieser Stützmauer zum Bahnhofsgelände hin, befindet sich die Kehrschleife für die Faller Car-System-Autos. Integriert ist eine Stopp-Stelle im nicht sichtbaren Teil der Wendeschleife.

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Vor den beiden Stadthäusern parken, wie für die 50er Jahre üblich, zwei VW-Käfer. Damals wurde der Straßenraum, sofern überhaupt Autos zu sehen waren, von diesem Fahrzeugtyp dominiert.

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Alle gezeigten Abschnitte sind noch nicht voll durchgestaltet und gealtert. Dazu fehlte bisher die Zeit.
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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Jumbo-44
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#85

Beitrag von Jumbo-44 »

St. Goar hat geschrieben: Alle gezeigten Abschnitte sind noch nicht voll durchgestaltet und gealtert. Dazu fehlte bisher die Zeit.
Hallo Gerhard,

danke für Deinen abschließenden Satz - beim Anblick der Häuser von St.Goar dachte ich nämlich schon, Du würdest nachlässig :wink: .

Aber so kann ich mich nur wiederholen: tolle Anlage, herrlicher Gesamteindruck, "echtes Leben" in den Details.

Wow!!!


Gruß,

Mark
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Fahrzeuge i.d.R. von Märklin, zunehmend von BraWa
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St. Goar
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#86

Beitrag von St. Goar »

Hallo Mark, hallo Modellbahnfreunde,

zunächst einmal Dank an Mark für Dein Lob. Zeit für die Moba hat mir im Januar nahezu komplett gefehlt.

Da ich immer bei den Bauarbeiten springe, geht es heute mit Bildern von den Elektrifizierungsarbeiten in St. Goar 1957 weiter.

Hier nochmals das letzte Bild des Banktunnel-Portals zu Vergleich.

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Bevor die Elektrifizierung im Bahnhof von St. Goar weiter voran getrieben werden konnte, wurden Ergänzungen am Portal des Banktunnel nötig. Auf einem alten Bild sind zwei Öffnungen zu erkennen, aus denen zumindest auf der linken Portalseite ein Fallrohr zur Entwässerung zu erkennen ist.

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Hier ist das Fallrohr im zu sehen, dass später linke unter der runden Öffnung eingebaut wird. Das Rohr ist aus Kupferdraht erstellt. Die Muffen sind aus Klebeband angedeutet. Schwarze Plakafarbe macht das Fallrohr perfekt.

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Weiter gehen die Elektrifizierungsarbeiten mit der Befestigung von Doppelauslegern an den kurzen Turmmasten vor dem Portal. Dabei handelt es sich um Sommerfeldt-Material. Die richtige Höhe wird dabei mit Hilfe eines Schablonenwagens ermittelt.

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Der Schablonenwagen auf dem Gleis Richtung Koblenz macht die Überhöhung des Gleises deutlich. Die Wirkung bei der Durchfahrt der Züge macht jedesmal die viele Arbeit bei der Ausrichtung der Gleise vergessen.

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Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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OskarBoy
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#87

Beitrag von OskarBoy »

Einfach Atemberaubend! Bei manchen Photos muß man echt öfter hingucken und man weiß trotzdem nicht ob es ein Modell oder echt ist! Einfach genial!!!

Daumen HOCH!!!! :D
Dampfwagenpfeife
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Maßstäblichkeit

#88

Beitrag von Dampfwagenpfeife »

Hallo Gerhard,
natürlich eine wunderschöne, stimmige Anlage. Aber: Sind die Stadthäuser einigermaßen maßstäblich oder nicht doch eher im TT-Maßstab? Besonders auf der Aufnahme mit den VW-Käfern scheint sich dies anzudeuten. Und das ältere Kibri-Fachwerk war m.E. nach schon immer kleiner als HO.
MfG
Benno
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Re: Maßstäblichkeit

#89

Beitrag von St. Goar »

Dampfwagenpfeife hat geschrieben:Hallo Gerhard,
natürlich eine wunderschöne, stimmige Anlage. Aber: Sind die Stadthäuser einigermaßen maßstäblich oder nicht doch eher im TT-Maßstab? Besonders auf der Aufnahme mit den VW-Käfern scheint sich dies anzudeuten. Und das ältere Kibri-Fachwerk war m.E. nach schon immer kleiner als HO.
MfG
Benno
Hallo Benno,

Du hast natürlich vollkommen recht. Die Häuser sind nicht wirklich passend. Sie stammen noch von meinen alten Anlagen, die seit über 20 Jahren abgerissen sind. Ich habe vor, wenn Bahnhofgebäude, Güterhalle und Bahnsteigüberdachung im Eigenbau mal geschafft sind, auch die Stadthäuser nachzubauen. Bis dahin belasse ich es bei den Kompromisshäusern. :oops:

Hier ein Bild von den Platzhaltern für Bahnhofsgebäude und Güterhalle. Sie werden maßstäblich erstellt. Frag sich nur, wann? :?

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Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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Baumbauer
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#90

Beitrag von Baumbauer »

Servus Gerhard

Bei Deiner Elektrifizierung muß ich gut aufpassen, da kann ich mir noch was abschauen, da ich das bei meiner eigenen Anlage noch vor mir habe.<a href="http://www.sweetim.com/s.asp?im=gen&lpver=3&ref=11" target="_blank"><img src="http://content.sweetim.com/sim/cpie/emo ... 02006B.gif" border="0" title="Click to get more."></a>

Die damals verbaute Hobbex hat schon mächtig gelitten und gefällt mir nun nicht mehr. Ich plane alles zu erneuern.

Ich bin noch am überlegen welchen Hersteller ich wählen soll.
Vollmer, Märklin und Hobbex fallen schon mal weg. Bleiben ja eigentlich nur noch zwei übrig. Sommerfeld oder Viessmann

Was verwendest Du eigentlich??? Oder habe ich das überlesen.
Gruß

Manfred


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St. Goar
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#91

Beitrag von St. Goar »

Hallo Manfred,

als ich die Anlage begonnen habe, gab es Viessmann noch nicht für Oberleitungen.

Ich habe für die Masten Sommerfeld verbaut. Außer den Masten ist und wird alles Selbstbau.

Für eine größere Anlage ist meine Bauweise sicher viel zu aufwendig. Da ich nur rund vier Meter überspannen muss, geht das noch so gerade.
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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mexican
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#92

Beitrag von mexican »

Hallo Gerhard,
das ist ja der Hammer.Da wohnt jemand in Bielefeld und baut St.Goar nach.Dein Modell ist klasse geworden.
St.Goar liegt ganz in der Nähe von meinem Wohnort.Du hast dir eine der schönsten Bahnstrecken in dein Hobbyraum gebaut.
Bitte mach weiter in dieser Top-Qualität und zeige uns mehr Bilder.
Besonders die Idee mit zwei Ebenen ist toll.
Ich plane gerade auch so ein Projekt mit zwei oder sogar 3 Ebenen.Alles natürlich miteinander verbunden und trotzdem alles eigenständige Motive.

Schönes Wochenende

Uwe
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#93

Beitrag von St. Goar »

Hallo Uwe,

ich freue mich, dass Dir mein Anlage gefällt. Auf meiner Internetseite habe ich beschrieben, wie ich auf das Vorbild St. Goar gekommen bin.

Hier weitere Bilder vom Baufortschritten bei der Elektrifizierung des Bahnhofs. So langsam geht es an die Realisierung.

Am ersten Quertragwerk vor dem Banktunnel wird die Überspannung der Gleise erprobt. Der Regelabstand des unteren Richtseiles beträgt 6000 mm oberhalb der Schienenoberkante. In H0 sind das 69 mm. Dazu kommt der Abstand von 450 mm zwischen Seitenhalter und Richtseil. In H0 noch einem ca. 5 mm. Bei mir beträgt der Abstand zwischen Schienenoberkannte und unterem Richtseil ca. 73 mm, also etwas weniger als normal. Da die Oberleitung aus dem Tunnel kommt, ist ein geringeres Maß zu vertreten.

Bild

Hier sind die Kleineisen am Gittermast zu erkennen. Das untere Richtseil ist provisorisch befestigt.

Bild

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Als nächstes habe ich das Quertragseil ausprobiert. Dabei habe ich mich für einen Abstand von 1 mm zwischen den beiden Seilen entschieden. Optisch passt das ganz gut. Die Seile haben alle einen Durchmesser von 0,25 mm.

Hier eine Bild, auf dem die beiden Seile und der Abstand zu erkennen ist.

Bild

Die Kleineisen haben einen Bohrung von 0,5 mm Durchmesser zur Aufnahme der Seile. Die Kleineisen werden auf den Sommerfeld-Mast aufgelötet.

Bild

Weiter Kleineisen für die Masten der Bauhöhe von 160 mm sind angefertigt. Sie sind aus Messing mit dem Maßen 0,4 mm x 1,4 mm x 11,5 mm. Überstände werden am Mast durch ein e Feile entfernt.

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Fortsetzung folgt.
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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michael_geng
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#94

Beitrag von michael_geng »

:lol: Ganz großes Kino ist das,echt klasse. :D Ja der Lademeister ,aber das gibts heute auch noch ,ob bei der Bahn?.

Mfg Michael :wink:
Biologie findet im Labor oder in Natur statt.

Neu im BW seit 24.12.2019 36 195 SBB 193 465

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http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=142004
Mein Bau:
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CR1970
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#95

Beitrag von CR1970 »

Kurze Frage: Wer ist der Hersteller des Seitenwagenmotorrads, das man da rechts sieht?

Foto aus einem Beitrag weiter oben:
http://www.rheinmodellbahn.de/media/Bil ... ecke-2.jpg
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#96

Beitrag von St. Goar »

CR1970 hat geschrieben:Kurze Frage: Wer ist der Hersteller des
Seitenwagenmotorrads, das man da rechts sieht?
Hallo CR 1970,

das Teil habe ich mal vor vielen vielen Jahren gekauft. Damals habe ich hoch die Verpackung entsorgt und keine Datenbank für Rollmaterial geführt. Tut mir leid. kann Dir keine Angaben machen. :?
Gruß aus Bielefeld

Gerhard

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#97

Beitrag von CR1970 »

Schade. Könntest du da mal mit dem Makro draufzielen 8)
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#98

Beitrag von St. Goar »

CR1970 hat geschrieben:Schade. Könntest du da mal mit dem Makro draufzielen 8)
Hallo CR1970,

habe mal neue Bilder gemacht. Mich interessiert auch, was ich da gekauft habe.

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Gruß aus Bielefeld

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#99

Beitrag von franken1965 »

Hallo CR1970
also das Gespann sieht mir sehr nach langley aus, ist ein Kleinserienhersteller aus England hab seinen Stand vor Jahren mal in Dortmund gesehen, echt klasse Sachen die er macht.


gruss
Franken

ps
schick dir morgen mal nette Infos zum Bw da kommt was auf dich zu zum bauen hab dich also nicht vergessen.

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Link

#100

Beitrag von franken1965 »

Hier noch der Link
http://www.langleymodels.co.uk/acatalog ... ycles_html


es schneit endlich juhu
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