CAVEMBOURG: Extraterrestrische Interessen

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!

Mornsgrans
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Re: CAVEMBOURG: Power of Monarchy (PoM)

#926

Beitrag von Mornsgrans »

Reinout,
wie Gregor oben geschrieben hat, steht CV für "Cavembourgische Verbände"

In Wikipedia kann man nachlesen, dass "CV" mehr als die Kürzel der Flugzeugträger war.

Cavembourgischer Stahl für die Rüstungsindustrie ist besonders legiert:
...
CV-Stahl, ein Stahl, der mit Chrom und Vanadium legiert ist
...
Kennung der US Navy für Flugzeugträger, siehe Flugzeugträger#Kennungen der US Navy
...
Hier steht "CV" natürlich für die Cavembourger Stahllegierung, die auch bei den Flugzeugträgern verbaut wurde. - Das ist der wahre Grund für die Kennung "CV" der Flugzeugträger.

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Erich
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Re: CAVEMBOURG: Power of Monarchy (PoM)

#927

Beitrag von greg »

Hallo Freunde Cavembourgs

Danke für eure Likes, das Bild mit dem Rosa Panzer! und die Kommentare! :hearts: :gfm: :gfm: Ich glaube ja nicht, daß Cavembourg Flugzeugträger gebaut hat. Aber wer weiß? Es freut mich, wenn der Film gefallen hat, obwohl ich sagen muss, dass das Militär auch nicht meine Welt ist..... Im Kalten Krieg, der nun folgt, war es aber allgegenwärtig. Keine Sorge, es wird sich (irgendwann) alles zum Guten wenden :wink: Ich bin zur Zeit in Urlaub und habe viel Zeit zuhause und verbringe sie überwegend hinter einer Kamera im Modellbahnzimmer... zwei neue Filme sind fertiggestellt und ich freue mich jetzt schon, wenn ich sie euch zeige! :mrgreen: Morgen geht es um ein klassisches Eisenbahnthema und ich gehe der Frage nach, was aus den drei Lokomotiven der Baureihe 05 geworden ist. Eine steht ja bekanntlich in Nürnberg und die anderen beiden wurden nicht zerlegt, soviel steht fest :mrgreen:

Bis morgen also!

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Mornsgrans
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Re: CAVEMBOURG: Power of Monarchy (PoM)

#928

Beitrag von Mornsgrans »

Hallo Gregor,
greg hat geschrieben: Do 7. Jan 2021, 11:45 Ich glaube ja nicht, daß Cavembourg Flugzeugträger gebaut hat. Aber wer weiß?
da bin ich voll mit Dir. Cavenbourg wird allenfalls den Stahl hierfür geliefert haben, da solch ein Monstrum für solch ein kleines Land kaum finanzierbar sein dürfte und kein See-Hafen weit und breit liegt.

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gaulois
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Re: CAVEMBOURG: Power of Monarchy (PoM)

#929

Beitrag von gaulois »

... andererseits war auf der Intermodellbau vor gefühlten zig Jahren (also 2019) ein U-Boot, das die Schweizer (Küste-N-Bahner) gebaut haben, zu sehen, die TOBLER ONE, die in einem Torfmoor (Baugröße N) auftaucht... Da brauchte es keinen Schweizer Hafen, obwohl sie ja einen hätten, wenn auch nur am Binnengewässer. Also, wer weiß, vielleicht haben die Cavembourger doch eins gebaut :?: :fool:
Zuletzt geändert von gaulois am Do 7. Jan 2021, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CAVEMBOURG: Power of Monarchy (PoM)

#930

Beitrag von 7-Kuppler »

Jo, und in Anbetracht dessen, wie man so hört, daß wohl auch "Außerfrisische" in Cavembourg gesichtet wurden, und man eventuell eine Allianz mit Ihnen eingegangen ist, wäre es dennoch denkbar, ... :bigeek:
Gruß in die Runde aus der "halben Rotunde" !
....... natürlich in TT !

Dirk

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Re: CAVEMBOURG: Power of Monarchy (PoM)

#931

Beitrag von Vorarlberg-Express »

Hallo Gregor,
Dann freue ich mich auf die unbekannte Geschichte der beiden verschrottet geglaubten 05! :gfm:

Einen schönen Urlaub und natürlich Zeit und Muße für die Cavembourger Historie.

Gerhard
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greg
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CAVEMBOURG: Lokomotiven und ihre Geschichte -Die Dampflokomotive BR 05 in Cavembourg

#932

Beitrag von greg »

Lokomotiven und ihre Geschichte: Die Dampflokomotiven der BR 05 in Cavembourg

Baureihe 05 002 (& 05 001):

1931 fuhr der Schienenzeppelin einen Weltrekord für Bahnfahrzeuge. Dies gab in Deutschland den Impuls zur Entwicklung schnellerer Dampflokomotiven und die Dampflokfabrik Borsig entwickelte drei Lokomotiven der Baureihe 05 als vollverkleidete Einheits-Schnellzuglokomotiven für die Deutsche Reichsbahn. Diese Lokomotiven sollten in der Ebene 250 t mit 150 km/h ziehen und eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h zum Einfahren von Verspätungen erreichen können. Die 05 002 stellte 1936 einen Geschwindigkeits-Weltrekord von 200,4 km/h auf und bleibt damit bis heute die schnellste deutsche Dampflok. Der planmäßige Einsatz der 05 002 und ihrer baugleichen Schwesterlok 05 001 erfolgte ab 1936 im FD-Zugplan zwischen Berlin und Hamburg.

Mit Beginn des zweiten Weltkrieges war die Nachfrage nach schnellen FD-Zügen im Reichsgebiet vorbei. Nach der Besetzung Nordfrankreichs durch die deutsche Wehrmacht im Juni 1940, richteten die deutschen Besatzer jedoch eine prestigeträchtige Eisenbahnverbindung zwischen dem Reichsgebiet und der französischen Hauptstadt Paris ein.
Mit der Stilllegung des Schienenzeppelins 1939 hatte es auf der Schnellbahnmagistrale Cavembourg - Paris keine Schnellverbindung mehr gegeben und so wurde die 05 002 die Nachfolgerin des legendären Flugbahnwagens. Ihr Heimat-BW wurde Cavembourg.
Da sie aus wartungstechnischen Gründen ihre Borsig-Verkleidung bereits 1939 verloren hatte, nutzte man in Cavembourg die Erfahrungen mit verkleideten Schnellzuglokomotiven und gab der 05 002 für ihre neue Aufgabe eine verbesserte Verkleidung zurück. Sie verkehrte einmal täglich zwischen Cavembourg und der französischen Hauptstadt und zurück.

Doch bereits im Winter 1940/41 wurde die Gefahr immmer größer, daß die Schnellbahnmagistrale durch Sabotage oder Bombenangriffen Schaden nehmen könnte und so stellte man die letzte, planmässige und internationale Verbindung der DRG nach nur 6 Monaten endgültig ein.
Beim Rückzug der Deutschen wurde die Lokomotive 1944 im Königreich Cavembourg schließlich zurückgelassen.

Bild
Foto: Frontansicht der 05 002 in Cavembourg

Bild
Foto: Auf einer Fahrt nach Paris auf der zweigleisig ausgebauten Schnellbahnmagistrale 1940. Die seltene Farbfotografie zeigt die auffällige rote Lackierung. Die Stromlinienverkleidung der 05 umschloss diese vollständig und reichte bis wenige Zentimeter über der Schienenoberkante herab und die Treibräder waren über Rollläden zugänglich.

Bild
Foto : Die Weltrekordlok 05 002 im Museum für Technikgeschichte in Cavembourg

Die Lokomotive BR 05 001 verblieb auf dem Gebiet der Reichsbahn und verrichtete Dienst im allgemeinen Schnellzugverkehr. Auch sie hatte ihre Verkleidung verloren. Am 2. März 1943 stieß sie im Bahnhof Ashausen mit einer Rangierlokomotive zusammen und kippte um. Sie wurde instand gesetzt und fuhr planmässig bis 1958 bei der Deutschen Bundesbahn. Nach ihrer Stilllegung bekam sie ihre Verkleidung zurück und steht heute im Verkehrsmuseum Nürnberg.

Bild
Foto: Die 05 001 im Verkehrsmuseum Nürnberg (wikipedia)

Fortsetzung folgt: BR 05 003
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greg
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CAVEMBOURG: Die Dampflokomotive BR 05 003

#933

Beitrag von greg »

Hallo und Guten Morgen Stummifreunde

heute geht es weiter mit meinem Lokportrait. Nächste Woche gibt es dann noch ein Kapitel über das berühmte Technikmuseum und seine Gründung, bevor es schließlich wieder in die große Politik geht. Viel Spaß!
:D

Lokomotiven und ihre Geschichte: Baureihe 05 003

Auch die BR 05 003 sollte ihren Weg nach Cavembourg finden.
Der deutsche Lokomotivhersteller Borsig hatte die dritte Lokomotive der Baureihe 05 als Versuchslok für hohe Geschwindigkeiten konzipiert und 1937 gebaut. Da man sich eine verbesserte Sicht bei den angestrebten Geschwindigkeiten versprach, drehte man den Stehkessel und platzierte ihr Führerhaus samt Brennerraum vorne. Sie wurde mit Kohlestaub befeuert, der über ein druckluftbetriebenes Rohrleitungssystem in die Feuerbüchse gelangte. Die Rohrleitungen hatten durch ihre Länge und Biegungen entlang des Kessels nach vorne, Probleme mit Ablagerungen und Verstopfungen und das zog massive Leistungsverluste nach sich.
Nachdem Nachrüstungen am Rohr- und Druckluftsystem der Kohlestaubfeuerung keinen Erfolg hatten, kam sie 1941 in die cavembourgische Lokomotivbaumanufaktur, wo sie einer vollständigen Revision unterzogen werden sollte.

Der cavembourgische Chefingenieur Bruno Jabelmann arbeitet zu diesem Zeitpunkt an Hitlers Idee einer "Breitspur Kontinentalbahn". Er hatte für die Breitspurbahn den Gasturbinenantrieb entwickelt und benötigte dafür eine große Versuchslokomotive, die er aber auf Grund des allgemeinen Kriegsgeschehens nirgendwo auftreiben konnte.
Jabelmann nutzte die Gelegenheit und nahm sich der 05 003 an. Er zerlegte sie in ihre Einzelteile und baute aus ihrem Fahrgestell und ihrer Verkleidung den Experimentalaufbau für seinen Gasturbinenantrieb. Nach einigen Versuchsfahrten wollte er die Lokomotive wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückbauen und sie wie beauftragt überarbeiten.

Doch dazu kam es nicht: Die Jabelmannsche Gasturbinenlok beorderte Hermann Göring bekanntlich nach Berlin, sie wurde Hitlers "Führerhauptlokomotive" und es schien unwahrscheinlich, daß die 05 003 je wieder zusammen gebaut werden würde, was Jabelmann in jenen Tagen in seinem Werkstatttagebuch bedauernd notierte (zusammen mit der bangen Sorge, daß man ihn für diesen gewagten Griff nach Reichseigentum vor ein Kriegsgericht stellen könnte).
Die restlichen Teile der 05 003 lagerte Jabelmann auf dem Gelände der Lokomotivbaumanufaktur ein.

Nach dem Ende des Krieges kam die "Führerhauptlokomotive" in die Reparationsmasse für Kriegsschäden der U.S. - alliierten Besatzungszonen. Mit Hilfe von Königin Siegfriede gelang es Jabelmann schließlich, die Gasturbinenlok als Teil von Reparationszahlungen zurück nach Cavembourg zu holen. Da die Lok jedoch in einem sehr guten, fahrbereiten Zustand war, verwarf er den Plan die 05 003 aus den Teilen der Gasturbinenlok wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück zu bauen.
In der Zwischenzeit war es wieder möglich, in der Lokomotivbaumanufaktur vollumfänglich zu produzieren und so schien es einfacher, die 05 003 aus Neuteilen und den eingelagerten Resten zu rekonstruieren. Zumal der Stehkessel der Lokomotive wieder gedreht und das Führerhaus an die klassische Position einer Dampflokomotive versetzt werden sollte. Auf eine Verkleidung der Lok wurde verzichtet

Bild

Foto: Die Gasturbinenlok von Bruno Jabelmann wird ins Cavembourgische Museum für Technikgeschichte überführt. Eine Dampflokomotive der Baureihe 58 schleppt sie zusammen mit einem Begleitwagen von Berlin Spandau ins 850 Kilometer entfernte Königreich. Es ist nicht bekannt, ob Hitler oder die Reichsführung die "Führerhauptlokomotive" jemals genutzt hatten. Ihre Kilometerleistung bei der Übernahme in Berlin betrug nur 1050 Kilometer (die Anfahrt nach Berlin im Frühjahr 1941 waren bereits fast 850 Kilometer gewesen). Die Überführungsfahrt von Berlin dauerte 12 Tage wegen z.T. tagelanger Unterbrechungen, bei denen das Lokpersonal im mitgeführten Begleitwagen wohnte.

Am 3. April 1946 fuhr die neue/alte BR 05 003 zur Endabnahme und im Juni des selben Jahres konnte sie an die "Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen" zurückgegeben werden.
Die Lokomotive war bis 1958 im Dienst der Deutschen Bundesbahn und kam nach ihrer Stillegung in das Cavembourgische Museum für Technikgeschichte, wo auch die Gasturbinenlok zu sehen ist.

Bild

Foto: Die 05 003 war im Mai 1950 in Cavembourg. Sie zog den Diplomatenzug des deutschen Bundeskanzlers Adenauer bei seinem Staatsbesuch im Königreich.

Bild

Foto: Die 05 003 im Museum für Technikgeschichte. Sie ist fahrbereit und wird zu Museumsfahrten genutzt.


Fortsetzung folgt: Das Cavembourgische Museum für Technikgeschichte
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CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#934

Beitrag von greg »

Hallo Freunde der Modellbahn!

Über das Technikmuseum, oder richtiger, das „Cavembourgische Museum für Technikgeschichte“, ist in diesem Thread schon viel berichtet worden. In diesem Kapitel geht es um die Gründung des Museums und es zeigt einen kleinen Film der Lokomotivenparade, die zur Eröffnung des Museums veranstaltet wurde. Anhand der gezeigten Lokomotiven kann man die Geschichte des Königreichs nachzeichnen.


Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

Der Erfindergeist im Königreich Cavembourg hinterließ einen reichen Fundus geschichtsträchtiger, zum Teil skurriler, doch fast immer erhaltungswürdiger Objekte aus alle Lebenslagen und Sparten. Diese Objekte lagerten, nachdem sie ausgedient hatten, in Lagerhallen, Depots, Scheunen und Dachböden oder schlimmstenfalls irgendwo im Freien, und liefen Gefahr zu verrotten und in Vergessenheit zu geraten.
Den größten Anteil hatten dabei Prototypen verschiedener Lokomotivbaureihen, die auf dem weitläufigen Gelände der Cavembourgischen Lokomotivbaumanufaktur Rost ansetzten.

Nach dem Ende des Krieges war es darum engagierten Bürgern ein Anliegen, diese Objekte, Maschinen und Lokomotiven zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Schnell war die Idee eines Museums geboren und ein passendes Gelände gefunden. Nach einer kurzen Bauphase, eröffnete das "Cavembourgische Museum für Technikgeschichte" am 1. Mai 1954 mit einer großen Lokomotiv-Parade.

Bild

Foto: Der Eingangsbereich 1954. Vorne im Bild die berühmte "Adler", die man aus den Überresten ihres unrühmlichen Endes während des Dampflokspektakels 1896 wieder zusammensetzte. Diese Lokomotive ist leider nicht fahrtüchtig. Im Film über die Lokomotiv-Parade wird sie von einer Köf geschoben.

Heute hat das Museum zwei Außenstellen: Die Abteilung Eisenbahnen mit Lokomotiven und die Abteilung Wehr- und Rüstungstechnik.
In der Hauptabteilung des Museums gibt es, neben wechselnden Sonderausstellungen, die Repliken des O.V.N.I.K., der Flugscheibe von Dr. Salomon Geier und den "Raumzeitkrümmer für Objekte" zu sehen.

Bild

Foto: Man ist umringt von Objekten aus allen Sparten

Bild

Foto: Die Haltestelle direkt am Museum. Heute halten hier regelmässig Nahverkehrszüge vom Hauptbahnhof und sie verbinden die Nebenstellen des Technikmuseums.

Bild

Foto: Das Museum von oben. Es platzte nach kurzer Zeit aus allen Nähten und es musste im Laufe der Jahre ständig erweitert werden.

Film: Verschiedene Lokomotiven, die wesentlichen Anteil an der Geschichte Cavembourgs haben, eröffneten mit einer Parade das neue Technikmuseum. Gleich zu Beginn wird die wohl wichtigste Lokomotive Cavembourgs präsentiert: Die neue V200 der Deutschen Bundesbahn. Sie ist die Geburtslokomotive des Königreichs, da der Visionär und Maler Jean-Baptiste Freses 1848 diese Lokomotive in einem Gemälde mit Staatsgründer Heinrich vorhergesagt hatte. Danach fährt die Königin auf der "Adler" vor - unter dem Jubel der Bevölkerung. Musikalisch wird die Parade von der Militärkapelle Abt. Blasinstrumententruppe (BIT) der CV1 begleitet.




Bild

Foto: Die Königin gibt einem Reporter eines ihrer seltenen Interviews am Rande der Lokomotivparade:
Reporter: Ihre Majestät, ihr seid bekanntlich eine Kennerin von Lokomotiven. Haben sie eine Lieblingslok?
Königin Siegfriede I.: Aber sicher, es ist eine Pacific des deutschen Lokomotivenherstellers Henschel, die Baureihe 01 150 der SRCF. Diese Lokomotive wird jedoch noch genutzt und sie ist noch lange nicht bereit für ein Museum. Darum fährt sie heute in der Parade auch nicht mit.
Reporter: Warum gerade diese Lokomotive?
Siegfriede: Auf ihr habe ich meine Triebfahrzeugbefähigung gemacht. Außerdem dient sie meinem Kabinett und auch mir zuweilen als Regierungslokomotive. Mich verbinden sehr viele persönliche Erinnerungen mit dieser Maschine.
Reporter: Heißt das, daß sie selbst eine Dampflokomotive fahren können?
Siegfriede: Ja, natürlich. Und nicht nur die 01.
Reporter: Das ist eher selten, daß ein Regierungschef eine solche Befähigung hat.
Siegfriede: Ich weiß nicht recht, mein guter Freund Winston Churchill zum Beispiel, ist ein passabler Pilot.
Reporter: Welche der heute präsentierten Loks gehört für sie zu den wichtigsten?
Siegfriede: Auch wenn die neue V200 eine große Symbolkraft für unser Land besitzt, so ist mir die gute alte "Adler" mehr ans Herz gewachsen. Sie hat in der Tat am meisten überstanden und hat das Eisenbahnwesen unseres Königreiches erst ermöglicht.
Reporter: Ihre Majestät, ich danke ihnen untertänigst für dieses Gespräch.
Siegfriede: Es war mir eine Freude.


Das Museum und seine Nebenstellen sind Dienstags - Sonntags von 10 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 €, das Kombitiket für alle drei 15 €.

Fortsetzung folgt: Der Kalte Krieg, die Kubakrise und die Mutter aller Bomben
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Tommy56
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Re: CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#935

Beitrag von Tommy56 »

Hallo Gregor,

ich bin jetzt mal wieder auf deinen tollen Seiten gelandet. Es ist schon außergewöhnlich mit welchem großen Aufwand du deine Geschichten erzählst, illustrierst und fotografierst. :gfm: Dazu kommen ja noch die vielen Ideen die dir ja auch noch einfallen und alles über diesen langen Zeitraum. :gfm: Ich zieh einfach mal meinen nicht vorhanden Hut.

Dann bin ich mal auf deine Kubakrise gespannt.

Bis dahin ein Gruß aus der Westpfalz

Tommy
Die Sonne scheint durch's Kellerloch, soll sie doch !

Unser Mann in "Pumpernudl": http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=135574
"Pumpernudl" und die Affäre Venus: viewtopic.php?f=64&t=185239
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Re: CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#936

Beitrag von reinout »

greg hat geschrieben: Fr 22. Jan 2021, 07:57 Reporter: Das ist eher selten, daß ein Regierungschef eine solche Befähigung hat.
Siegfriede: Ich weiß nicht recht, mein guter Freund Winston Churchill zum Beispiel, ist ein passabler Pilot.
Vielleicht interessant ist das die heute König der Niederlande ausgebildete Pilot ist, siehe Wikipedia. Um seine Pilotenlizenz (boeing 737) zu erhalten fliegt er mit einige regelmaß als Pilot für KLM. Also auf ganz normale Flüge.

Sein Großvater, Prinz Bernard zur Lippe-Biesterfeld hat auch viel geflogen. Der ist zeitgemäß in dieselbe Periode aktiv wie die Cavembourgische die du uns jetzt erzählt. Ich zitiere Wikipedia:
Flugzeuge und Autos waren große Leidenschaften des Prinzen. Seine Pilotenlaufbahn beendete er zusammen mit seinem Enkel, dem heutigen König Willem Alexander, über dem Flughafen von Amsterdam, Schiphol mit einem Looping. Der Flugbetrieb wurde für diese Phase extra unterbrochen. Der Prinz soll über fünfzig verschiedene Flugzeugtypen geflogen sein.
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Ich erzähle auch Eifeler Geschichten über meine Eifelburgenbahn! Tragödie, Tiere, Todesschrecken und Träne: Bangen in der Eifel (Neue serie, 18. Dez - 18. Jan)
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Re: CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#937

Beitrag von greg »

Hallo zusammen

@Tommy: Danke für deine Anerkennung. Die Geschichte ist ein Hobby im Hobby :fool:
@Reinout: Pilot ist bei Politikern und der High Society beliebt. Einen Lokomotivführer habe ich aber nicht gefunden... :wink:

Ich warte z.Zt. noch auf eine Lieferung von meinem Modellbahnhändler um das Thema Technikmuseum abschließen zu können. Nächsten Freitag gehts dann wie versprochen in die große Weltpolitik. Siegfriede und das Königreich machen ein ganz großes Fass auf. :charles: und geraten zwischen die Fronten des Kalten Krieges.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und kommt gut durch die Woche!

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Re: CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#938

Beitrag von Mornsgrans »

greg hat geschrieben: So 24. Jan 2021, 12:03 Einen Lokomotivführer habe ich aber nicht gefunden... :wink:
Hallo Gregor,
schau mal:
https://de.wikipedia.org/wiki/Detlef_M% ... ker,_1964)

aber auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_S ... ahnbetrieb
:redzwinker:

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Re: CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#939

Beitrag von UKR »

Moin Gregor,

vielen Dank für den tollen Bericht über das Technikmuseum, das ja auch schon seinen verdienten Platz in der einen oder anderen Geschichte hatte. Muss es unbedingt mal auf die Besuchsliste setzen :mrgreen:

Und deine Vorliebe für Geschichte merkt man mit jeder liebevoll recherchierten und erzählten Episode aus Cavembourg....es ist immer so lange von Freitag bis Freitag....

Harzliche Grüsse

Ulrich
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Bild
Marzibahner .....auf Schiene und Straße
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Re: CAVEMBOURG: Die Geschichte des Technikmuseums in Cavembourg

#940

Beitrag von WMaerker »

Moin Greg,
auch von mir fast zu spät alles Liebe für 2021, vor allem aber nix Corona!
Dein Film über die Lokparade vom Museum ist einfach nur genial!
Ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus dem Königreich!
Lg und bleib bitte gesund!
Walter
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CAVEMBOURG: Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#941

Beitrag von greg »

Der Kalte Krieg: Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

Die cavembourgische Staatsführung legte großen Wert auf militärische Neutralität, sowohl gegenüber der NATO als auch den Staaten des Warschauer Paktes. Mit der PoM hatte man eine der modernsten und besten Streitkräfte der Welt aufgebaut und wähnte sich vor feindlichen Zugriffen bestens gerüstet. Doch angesichts der zunehmenden weltweiten atomaren Bedrohung durch die Blockmächte, forcierte die cavembourgische Militärführung ab den 1950ern die Entwicklung einer eigenen Abschreckungswaffe, um bei Bedarf der Souveränität des Königreichs Nachdruck verleihen zu können (eine Idee, die heute z.B. Nordkorea sehr erfolgreich fortführt).

Auf dem Höhepunkt des nuklearen Wettrüstens, als sich die Kubakrise im Oktober 1962 zuspitzte und die Welt vor einem atomaren Krieg stand, überraschte das Königreich die Weltöffentlichkeit mit der Ankündigung, eine eigene Abschreckungswaffe entwickelt zu haben und diese zu Testzwecken zünden zu wollen. Der Test sollte nicht nur die technologische Überlegenheit des Königreichs aufzeigen (ein Aspekt, der die beiden Blockmächte ebenfalls interessierte) und die Einsatzfähigkeit der Waffe beweisen. Königin Siegfriede wollte, angesichts der Kubakrise, die beiden Blockmächte an den Verhandlungstisch zwingen.

Im Gegensatz zu den bisher von den Blockmächten verwendeten Nuklearbomben, handelte es sich bei der cavembourgischen Entwicklung um eine völlig neuartige Technologie. Die zwei gekoppelten Sprengköpfe sollten mit einer Trägerrakete in Position und kurz hintereinander zur Zündung gebrachte werden:
Der erste Sprenkkopf war eine plasmabasierte, isolytische Subraumbombe im Gigawattbereich, der zweite eine osmotische Rekuperationsbombe, die den Effekt der ersten Zündung umkehren sollte. Bei beiden handelte es sich um verkleinerte Testversionen, die den Zerstörungseffekt aufzeigen konnten, jedoch einigermaßen beherrschbar schienen.

Bild

Foto: Die Trägerrakete mit ihren beiden Segmenten vor der Verladung. Das Foto schoß ein KGB-Agent, den der sowjetische Geheimdienst bei der SRCF eingeschleust hatte, durch ein Dachfenster im hochgeheimen Verladeterminal auf dem Gelände der cavembourgischen Staatsbahn SRCF, die den Transport der Bomben übernahm. Das Foto selbst wurde erst 2002, also 40 Jahre später von der KGB-Nachfolgeorganisation, dem russischen Nachrichtendienst FSB, für die Öffentlichkeit freigegeben.



Film: Ein Amatuerfilmer filmte den Zug des Raketentransports am morgen des 2. August 1962. Zwei Diesellokomotiven ziehen mehrere Güterwagen beladen u.a. mit einem LKW und einer Köf. In den ersten beiden hoch modernen Güterwagen befinden sich vermutlich die beiden Segmente der Trägerrakete, im Kesselwagen der Raketentreibstoff Marzipoel und im Personenwagen die Begleitmannschaft. Der Zug fuhr ins belgische Ostende. Von dort wurde die Ladung in den Südpazifik verschifft.

Im Vorfeld des Bombentests war es zu geheimen Verhandlungen mit den USA gekommen, die Cavembourg ermöglichten den Test auf einem Atoll der Bikiniinseln im Südpazifik durchzuführen. Diese Region war von den USA bereits zuvor für Atombombentests genutzt worden. Im Gegenzug erhielten die USA 15 schwere Leopold-I-Panzer aus cavembourgischer Produktion.

Bild

Foto: Das Foto zeigt die aufgebaute Trägerrakete an der Startrampe auf Bikini. Für den Bau der Startrampe und den Transport der Rakete hatte die SRCF Eisenbahnschienen auf der kleinen Insel verlegt. Die Rakete wird mit einem speziellen Treibstoff auf Marzipoelbasis befüllt.

Am 28. Oktober 1962 um 14 Uhr Ortszeit schoss die ferngesteuerte Trägerrakete die beiden Sprengköpfe in eine Höhe von 50 Kilometer. In dieser Höhe erfolgte die Zündung der Subraumbombe. Die isolytische Kettenreaktion riss in der Mesosphäre einen Spalt im Subraum auf.

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Foto: Die Rakete beim Start. Da während der Detonation im Umkreis alle technischen Geräte ausfielen, waren keine Film- oder Fotoaufnahmen der Detonation und der Subraumspalte möglich. Die Kameras, die das Ereignis ablichten sollten, versagten und die Filme wurden stark beschädigt. Das ist das einzige erhaltene Foto.

Der Subraumspalt hatte ein geschätzte Länge von ca. 85 Kilometern und war bis zu 400 Meter breit. Er verlief in einer Höhe von 50 km parallel zur Erdoberfläche. Durch seine Gravitationskräfte traten Lichtverzerrungen auf und das Blau des Himmels wich einem tiefschwarzen Riss, der sich über das Firmament erstreckte. Ionisierte Luftpartikel ließen seine Ränder hell aufleuchten. Ein surrealer und erschreckender Anblick.
Die Auswirkungen waren verheerend: Ein Gravitationssog setzte ein, d.h. die Gravitatsionskräfte der Spalte hoben die Erdanziehungskraft in einem Umkreis von 40 Seemeilen im Bereich der Inselgruppe auf. Bäume, Pflanzen, Steine, Sand und alle sonstigen Objekte, die sich auf der Oberfläche des Atolls befanden, erhoben sich zusammen mit dem sie umschließenden Ozean in Richtung der Spalte. Ein Beben durchlief die Inseln und wäre nicht nach drei Sekunden der Rekuperationssprengkopf, der sich ebenfalls in Richtung der Spalte bewegte, automatisch gezündet und der Spalt geschlossen worden, hätten sich die Atoll-Inseln vom Meeresboden gelöst. Die Erdanziehungskraft setzten sofort wieder ein, die Insel und alle Objekte fielen zurück zur Erde oder ins Meer.

Das Ereignis war weithin wahrnehmbar: In einem Umkreis von ca. 2500 Seemeilen, d.h. in Teilen Australiens, Japans, in Taiwan, Neuguinea, auf Hawai und in Indonesien fielen sämtliche elektrischen Geräte aus. In einem Umkreis von 3000 Seemeilen mussten Flugzeuge notlanden, da sie, wie sämtliche Schiffe, ihre Position verloren und Messgeräte an Bord ihren Dienst quittierten.
Die zurückflutenden Wassermassen erzeugten ein Welle, die für Überschwemmungen in Neuguinea, Indonesien und auf Hawaii sorgte und die bis an die amerikanische Ostküste schwappte. Weltweit gingen die Uhren ab diesem Zeitpunkt drei Sekunden nach und der magnetische Südpol verschob sich schlagartig um 1200 Kilometer. Naturwissenschaftler gehen davon aus, daß es zu starken Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt im Lebensraum des Korallenriffs im Umkreis des Atolls gekommen ist.
2431 Menschen wurden durch die globalen Auswirkungen verletzt, wie durch ein Wunder gab es keine direkten Todesopfer.

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Foto: Dieses Schild erinnert an die Öffnung des Subraums durch die cavembourgische Bombe.

Auch wenn der Subraumbomben-Test auf Bikini keine Zerstörungen oder Verseuchungen vergleichbarer konventioneller Sprengbomben oder Nuklearwaffen verursachte, benötigte man nicht viel Vorstellungskraft um sich auszumalen, was die Zündung einer solche Subraumbombe über bewohntem Gebiet anrichten konnte und welche globalen Auswirkungen dies hatte. Allen Beobachtern war klar: Der Oberbefehlshaber über diese Waffe hatte die Macht mit nur einem Knopfdruck große Teile der Planetenoberfläche in die Tiefen des Alls zu schleudern und auszulöschen.

Noch am selben Tag, aber in anderen Zeitzonen, beendete Chrutschtschow und Kennedy die Kubakrise. Angesichts dieser neuen Bedrohung schienen die eigenen atomaren Machtspiele bedeutungslos.

Kein Mensch konnte ahnen, daß der kurzzeitige Riss im Subraum über dem Südpazifik Spuren hinterließ, die außerhalb unseres Sonnensystems aufgezeichnet wurden.....

Fortsetzung folgt....
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reinout
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Re: CAVEMBOURG: Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#942

Beitrag von reinout »

Och Mensch, lass mich nicht so erschrecken!
greg hat geschrieben: Fr 29. Jan 2021, 07:31 .. Zerstörungseffekt ... jedoch einigermaßen beherrschbar ...
"Zerstörung" und "eingermaßen beherrschbar", das gehört einfach nicht zusammen in dieselbe Satz.
Das ist genau so etwas wie "Eisenbahnbrücke" und "funktioniert wahrscheinlich". Das soll man nicht machen.

Reinout
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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#943

Beitrag von Mornsgrans »

Reinout,
immer noch besser, als "alles unter Kontrolle und beherrschbar". Das hat man ja in Harrisburg, Tschernobyl oder Fukuschima gesehen.

So ist das "einigermaßen" zumindest halbwegs ehrlich.

Gregor,
da tauchen auf einmal Dinge auf, die ich gar nicht gewusst hatte. :redzwinker:

Jetzt ist aber zumindest etwas Licht ins Dunkle der Kubakrise gekommen, weil man nie genau wusste, warum von heute auf morgen alles vorbei war.

Grüße aus Idar-Oberstein

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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#944

Beitrag von hohash »

Hallo Gregor,

es ist wieder unglaublich, wie groß meine Bildungslücken sind und wie fantastisch diese durch einen Besuch bei dir wieder aufgefüllt wurden. Obwohl, da fehlt ja noch der nächste Teil.

So neugierig abwartend... :mad:
LG Andreas
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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#945

Beitrag von greg »

Hallo Forum

Danke für eure Kommentare :gfm: und Likes :gfm:

Inspiriert zu diesem Thema hat mich die Propaganda-Dokumentation über den sowjetischen Wasserstoffbombentest auf Youtube: Sogar die größte Wasserstoffbombe der Welt wird mit der Eisenbahn tranportiert! (Diese Youtube-Video habe ich natürlich auch im Kapitel verlinkt)



Wie wäre es mit einem H0-Modell dieses Transportes? Da kommt mir dann direkt Loriot in den Sinn: Weihnachten bei Hoppenstedts und das explodierende Modell-Atomkraftwerk. :mrgreen: Wobei so eine Mini-Wasserstoffbombe auf der Modellbahnanlage sicher mehr kaputt macht als nur den Fußboden. :mrgreen: Sorry, für den Sarkasmus....

Einen sehr guten Artikel zum Thema Atomarer Wettlauf gibt es hier:
https://zeitgeschichte-online.de/themen ... hne-bomben
Darin werden die verzwickten Verhältnisse der Atommächte aufgezeigt, auch wie wichtig Spionage war und die Denkweise der Staatsoberhäupte. Es ging bei den Atomwaffen und ihren Tests um viel mehr als nur die technische Machbarkeit und den metaophorischen "Schwanzvergleich".

Nachdem die Atombomben immer größer und vernichtender wurden und die Tests direkte Auswirkungen auf die gesamte Erdathmosphäre hatten, wurde Forderungen nach "beherrschbaren" Atomwaffen laut. Ab den 1960ern wurde darum an kleineren "präziseren" Atombomben geforscht, die mit Trägerraketen schnell und operativ zum Einsatz gebracht werden konnten. Heute gibt es immernoch über 13.000 Atomwaffen auf der Welt - wir sitzen auf einem Pulverfass und scheinbar stört das keinen. :pflaster:

@Reinout: Ich habe genau diese Formulierung irgendwo in diesem Zusammenhang gelesen. Vielleicht finde ich den Artikel noch.

Ursprünglich war das Kapitel über den cavembourgischen Subraumbombentest länger - den zweiten Teil über die Subraumforschung gibts dann mal zwischendurch....

Ein schönes Wochenende wünscht euch

gregor 8)
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gaulois
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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#946

Beitrag von gaulois »

Hallo Gregor,
eigentlich bin ich ausgehend von diesem Beitrag: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f= ... 9#p2235189 noch auf Seite 1 Deines threads zugange gewesen, bevor es mich hierhin verschlagen hat...

Da treffen sich ja gleich ganz viele Themen, mit denen ich was anfangen kann. Die Wirkung der isolytischen Subraumbombe kann ich bestätigen, ich werde Augenzeuge bei der Zündung im Jahr 2375 sein (man kann ja schlecht schreiben "ich war", denn das Jahr 2375 hat ja in meiner Zeitlinie noch nicht stattgefunden, ich verfüge aber über eine Technik wie Griffin aus Men in Black III). Zum Glück wird das noch mal gut gehen, es sei denn, das ist die Zukunft in der Agent K vergisst, Trinkgeld zu geben... 8)

Aber hier fügst Du jetzt zu allen faszinierenden Elementen Deines thread, der in der schönen Region Cavembourg und Umgebung angesiedelt ist, gleich mehrere Elemente hinzu, die ich toll finde. Nicht nur, dass die zum Glück im Khitomer Abkommen verboten werdende Waffengattung so früh schon in Cavembourg entwickelt worden ist, war mir unbekannt, ich wusste auch und unterschwellig um die Verwendbarkeit von Klemmbausteinen für den Bau von Trägerraketen, gesehen hatte ich das zuerst 1971, als die für damalige Verhältnisse riesige Saturn V samt Startrampe durch einen unglaublichen Zufall in meinen Besitz gelangte. Dass aber Cavembourg so viel früher schon auf dieses zukunftsweisende Baukasten-Prinzip gesetzt hat, zeigt die wahre Voraussicht der Cavemburg'schen Ingenieure und nicht zuletzt der Königin Siegfriede, die dieser Entwicklung ja ihren Segen zu geben hatte. :lol:

Um es mit einem Zitat aus "der Untergang" mit den Worten Ritter von Greims zu sagen: "Ich hatte ja keine Ahnung, dass wir über solche Reserven verfügen" und das, obwohl Cavembourg gerade mal 10.000 Einwohner mehr hat, als die kleine Stadt, in der ich wohne. Das zeigt, dass Marzipoel eine wesentlich bessere Einnahmequelle ist, als Braunkohle und Strom :?

Hier im Modell ist das alles interessant zu lesen, aber in der großen, weiten Welt, ist das Vorhandensein solcher Massenvernichtungswaffen immer noch eine gravierende Bedrohung, die mit dem Hinzukommen immer neuer Staaten, die darüber verfügen, nicht besser wird. :shock: :? :roll:

Richtig spannend und "faszinierend", wie der 1. Offizier der N.C.C. 1701, Mr. Spock, sagen würde, finde ich allerdings die wissenschaftliche korrekte Erläuterung des Raum-Zeit Krümmers. Einfach toll! :gfm: Ich bewege mich ja durch Raum und Zeit in Deinem thread und kann darauf leider auch erst heute eingehen. Da sind noch mehr so Stellen, die verlinkt sind, die ich aber noch lesen darf. Es braucht viel Zeit, um das alles richtig zu verarbeiten und zu genießen. Wenn ich nur auch die Zeit krümmen könnte...

Jedenfalls möchte ich Dr. Geier danken für die Grundlage für viele, viele Folgen Star Trek, The Next Generation, Deep Space Nine, Voyager, Enterprise, Picard ... die alle ohne den ersten Kontakt und Zefram Cochrane's Wiederentdeckung seiner Forschungen ja nie zustande gekommen wären. :bigeek: :gfm: Und meine Reisen per Anhalter durch die Galaxis wären so auch nicht möglich gewesen. :shock:

Bei meinem hopping durch Deinen thread fällt mir allerdings etwas auf: Die Verlinkungen innerhalb des threads beziehen sich immer auf vorausgegangene Kapitel, aber nie auf Ereignisse in der Zukunft. Vielleicht muss die Sprungvorhersage in Deinem Rechner ein update erhalten, damit auch Sprünge in zukünftige Kapitel heute schon möglich sind :?: :fool:

Mann, so nixnützig habe ich schon lange nix mehr geschrieben. Es ist eine wahre Freude, das alles hier zu lesen. Wollte ich nur mal loswerden!
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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#947

Beitrag von Frank K »

Servus, Gregor,

bei Dir kann man richtig noch Geschichte lernen. :gfm:

Und eines wird sofort jedem Leser klar: Die Rolle des Königreichs Cavemborg in der Weltgeschichte wird extrem unterschätzt. Und das nicht nur beim Marzipan. :sabber:

Ciao, Frank
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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#948

Beitrag von Dampfliebe »

Hallo Gregor,

einfach nur der :hammer:

:gfm: :gfm: :gfm:

abgesehen davon; schon wieder was gelernt :idea:

Dinge gibt's, die gibt's nicht: isolytische Subraumbombe + Rekuperationsbombe :bigeek:

Haben die Cavembourger Ingenieure nicht so was im Programm wie eine Bombe bei deren Zündung alle Frauen zwischen 16 bis 45 die Kleider verlieren :wink: ? :ot: ich weiß. Sorry...


Herzliche Grüße und bleib gesund
Volker

P.S. und natürliche GANZ, GANZ großes Kino :hearts:
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CAVEMBOURG: Die Brüder Faller - Väter der Subraumwissenschaft

#949

Beitrag von greg »

Hallo und einen wunderschönen Sonntagmorgen!

Wie immer Danke für eure Kommentare und Likes! :hearts: Ich habe ja schon gesagt, daß das Subraumbombenkapitel ursprünglich etwas länger war. Heute liefere ich etwas außerhalb der Freitags-Reihe den gekürzten Teil nach. Doch zuvor noch eine kleine nerdige Antwort auf:
gaulois hat geschrieben: Sa 30. Jan 2021, 11:24 ...
Jedenfalls möchte ich Dr. Geier danken für die Grundlage für viele, viele Folgen Star Trek, The Next Generation, Deep Space Nine, Voyager, Enterprise, Picard ... die alle ohne den ersten Kontakt und Zefram Cochrane's Wiederentdeckung seiner Forschungen ja nie zustande gekommen wären. :bigeek: :gfm:
@gerd: Die Sonde "OVNIK", die sich 1898 auf die Erde und nach Cavembourg verirrte, war ja bekanntlich ein defekter "Viper Robot" aus dem "Star-Wars-Universum". Mit ihr gelangte "Alien"-Technologie auf die Erde, die es der Menschheit ermöglichte, den ersten Warp-Flug durchzuführen. Auch wenn das viele Trekkies und die Star-Wars-Community nicht wahrhaben wollen: Die Star-Wars-Sonde OVNIK katapultierte die Erde ins "Star-Trek-Universum". Sie ist der LINK zwischen Star Wars und Star Trek. Auch wenn das Imperium um die Dunkle Seite der Macht längst untergegangen ist, so bewirkte sie etwas Gutes: Die Sternenflotte und die Vereinigte Föderation der Planeten.

Und nun zur Subraumwissenschaft:

Die Brüder Faller: Väter der Subraumwissenschaft

Die isolytische Subraumbombe war nicht nur eine veritable Abschreckungswaffe, sondern eine wissenschaftliche Sensation, die die Gesetze der Physik auf den Kopf stellte.

Folgerichtig bekamen 1963 die cavembourgischen Wissenschaftler Dr. Edmin Faller und Dr. Hormann Faller den Nobelpreis für Physik für ihre Theorien zur Subrauminfluenz. Obwohl beide beim Bau der Subraumbombe nicht mitgewirkt hatten, bewies die Bombe die Richtigkeit ihrer Arbeit aufs eindrücklichste.

Edmin und Hormann Faller hatten an der königlichen Universität zu Cavembourg Physik studiert und zusammen mit Dr. Salomon Geier an der OVNIK-Technologie, insbesondere am Gravitationsschirm und dem „Raumzeitkrümmer für Objekte“ geforscht. Während Dr. Geier 1940 nach Amerika emigrieren musste und dort bis zu seinem Tod in einer geheimen Forschungseinrichtung arbeitete (und darum auch keine Arbeiten veröffentlichen konnte), stellten die Brüder Faller in den 1940ern Theorien über den Subraum auf und veröffentlichten diese in verschiedenen Fachzeitschriften. Die Brüder Faller gelten daher als Väter der Subraumwissenschaft. Dieser Zweig der Astrophysik ermöglichte nicht nur den Bau der Subraumbombe, Hormann Faller gelang mit Hilfe der Subrauminfluenz 1946 die Miniaturisierung von Gebäuden. Die Subrauminfluenztheorien der Brüder Faller begründen damit den Bau der Subraumbombe und den Miniaturhausbau.
Die Subrauminfluenztheorie fand in der Fachwelt wenig Beachtung. Die Subraumbombe machte die Arbeit der Brüder Faller dann über Nacht berühmt.

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Foto: Die beiden Brüder in ihrem Labor. Im Hintergrund der erste SUBS-Kompensator (Subrauminfluenzkompensator) mit dem Miniaturisierungsversuche durchgeführt wurden.

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Foto: Die Brüder Edmin Faller (links) und Hormann Faller (rechts) präsentieren 1956 einen durch Subrauminfluenz geschrumpften Miniaturbahnhof. In der Mitte Werner Walter Weinstötter (mit Schnauzer), Herausgeber der wissenschaftliche Zeitschrift MIBA (Abkürzung für "Magazin für interessante und bahnbrechende Arbeiten")*, in der die Forschungsarbeit der Fallers erstmalig publiziert wurde.

*Nicht zu verwechseln mit der cavembourgischen Gourmet- und Eisenbahnerzeitschrift "Der Marzibahner" ebenfalls "MIBA"

Fortsetzung folgt.....
Zuletzt geändert von greg am So 31. Jan 2021, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CAVEMBOURG: Der Kalte Krieg - Die Kubakrise und die Mutter aller Bomben

#950

Beitrag von Miraculus »

Hallole und guten Morgen Gregor,

jetzt hatte ich endlich Zeit die letzten Beiträge richtig zu studieren. Interessante Einblicke rund um Marzipan, aber dennoch mag ich das Zeug noch immer nicht :roll: :oops: . Aber wenn ich mich recht erinnere reichen die Anfänge des Marzipan bis zurück ins alte Rom. Dort gab es ja sogar einen Gott, welcher danach benannt wurde. Der Kriegsgott Mars (die Römer kannten glaube ich kein Z :wink: ). Das damalige Marsbrot, vorläufer des heutigen Stollens, wurde den Legionären mit als Wegzehrung und Stärkung in den Tornister gepackt. Vergleichbar mit dem Lemba-Brot (Etymologie: Lemba ist Sindarin und bedeutet Reisebrot.) der Elben aus Lothlorien. Näheres dazu siehe: https://lotr.fandom.com/de/wiki/Lembas

Die Hinwendung zur Waffenentwicklung und Aufrüstung in Cavembourg im Zuge der PoM ist dem Zeitgeschehen gewidmet. Nicht wirklich schön, aber manchesmal unumgängliche Tatsache. Der Cavembourger Werbefilm ist irgendwie schaurig-schön anzuschauen.

Dankeschön für die Einführung in das Cavembourgische Technikmuseum, welches ja Nachahmer in der Baden-Württembergischen Heimat des Gründungsvaters Cavembourgs und in Rheinland-Pfalz fand. Ich rede natürlich von Speyer und Sinzheim :wink: Die BR 05 ist ja schon ein Mordstrumm, gefällt mir aber ohne Verkleidung deutlich besser (ich glaube ich hatte das schon erwähnt), da man hier die riesigen Treibräder ausgiebig betrachten und bewundern kann.

Die Kriegswaffenentwicklung der PoM hin zur isolytischen Subraumbombe und deren osmotischen Rekuperationsbombe ist dann wieder typisch für diese Zeit und führte die Welt auf eine ganz andere Art an den Abgrund, als es ein Atomkrieg je hätte zu leisten vermochte. Die Zündung der Bombe und der daraus folgende Riss im Raum-Zeit-Kontinuum führte dann im Jahr 2371 vermutlich auch dazu, dass eine weit entfernte Nachfahrin der Cavembourger, Captain Kathryn Janeway, mit ihrer Voyager und der Crew 70.000 Lichtjahre in den Delta-Quadranten katapultiert wurden.

Bin auf die Fortsetzung gespannt.


LG
Peter

Anlage im Bau: Baubericht! "Klostermühl 1.0 - Neuordnung im Oberstübchen"

Unter: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=165487

Frei nach F. Gump: "Die Moba ist wie eine Pralinenschachtel. Du weißt nie.. :lol: "
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