Cavembourg: Schüleraustausch nach Müselbach

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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greg
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Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#501

Beitrag von greg » Fr 28. Jun 2019, 11:34

Die Weltwirtschaftskrise

Am 24. Oktober 1929 beginnt an der New Yorker Wall Street der Kurssturz ins Bodenlose: Das Startsignal für die Weltwirtschaftskrise, die in den folgenden Jahren ganze Staaten und Millionen von Menschen an den Rand des Abgrunds treibt. Dem Sog der Rezession kann sich auch Cavembourg nicht entziehen. 
Zwar kann der staatliche Cavemismus die schlimmsten Auswirkungen abfangen, doch er kann nicht verhindern, daß die Exportnation Cavembourg vor ihrer größten wirtschaftlichen Krise steht.

Doch zunächst gibt es nur einen kleinen Rückschlag, da viele Unternehmen noch staatlich organisiert und mit Bankkrediten finanziert werden. Aktien spielen keine große Rolle und die wenigen Aktienunternehmen handeln ihre Papiere an der Luxemburger Börse. Auf die Börsenkrise folgte die Bankenkrise, und die trifft das Land umso härter. Die cavembourger Banken, die größere Investitionen im Ausland haben, bleiben nun auf ihren Schulden sitzen. Sie können keine Kredite mehr ausgeben, Investitionen fehlen, Gewerbe und Industrie kommen ins Straucheln und müssen Mitarbeiter entlassen, die Kaufkraft schrumpft weiter, Exportumsätze brechen ein. Der größte ausländische Gläubiger ist das Deutsche Reich, das 1933 schließlich ein Zahlungsmoratorium verhängt und alle Zahlungen einstellt.

Vor allem die Exportwirtschaft trifft es: Luxusgüter, wie mechanisches Blechspielzeug, Uhren, Textilien, auch der Forellenexport, der staatliche Fahrzeugbau und die metallverarbeitende Industrie erleiden erhebliche Einbußen. Auf dem Höhepunkt der Krise 1933 waren knapp 15 000 Menschen arbeitslos - fast 15% der erwerbsfähigen Bevölkerung. Im gleichen Jahr werden die ersten Sozialstaatsgesetze der Geschichte beschlossen, die bis heute fast unverändert blieben.

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Foto 1: Lokomotivbau während der Weltwirtschaftskrise. Die Aufträge für neue Lokomotiven nehmen drastisch ab. Diese seltene Aufnahme aus der Werkhalle der Königlichen Lokomotivbaumanufaktur zeigt eine Dampflok im Entwicklungsstadium 1932. Gut zu erkennen, der neuartige Hochleistungsantrieb mit Permanentmagnet (auf dem Güterwagen links) und ein 5-poliger Anker (noch am Kran hängend) vor dem Einbau.

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Foto 2: Die selbe Lok ein paar Tage später: Auf Grund der Wirtschaftslage stoppten die Arbeiten an dieser Maschine über mehrere Monate. Notdürftig mit Planen abgedeckt, hoffte man, sie zu einem späteren Zeitpunkt fertig zu stellen. Es sollte der Prototyp der späteren Baureihe 03.10 werden, die von Krupp, Borsig und Krauss-Maffei im Deutschen Reich ab 1939 in Serie produziert werden.

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Foto 3: Die fertig gestellte Lok in Vollverkleidung auf der Drehscheibe, noch ohne Tender. Die Königliche Lokomotivbaumanufaktur entwickelte seit 1907 Windschneidetechniken an Lokomotiven (die Württemberger C(-avemburger) hatte erstmals Windschneider an Führerhaus, Schornstein und Rauchkammertür). Die 03.10 sollte die erste vollverkleidete Dampflok werden. Tests mit dem Prototyp ergaben, dass eine verkleidete 03 bei 120 km/h einen Leistungsgewinn von 290 PS gegenüber der unverkleideten Version hat, bei 140 km/h sind es sogar 385 PS. Bei einer indizierten Leistung von 1980 PS ist dies ein Gewinn von zirka 15 beziehungsweise 20 Prozent. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen fließen in die Gestaltung weiterer Schnellfahrlokomotiven ein.

Fortsetzung folgt: Soziale Reformen im Königreich und die Gründung der SBB
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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#502

Beitrag von GSB » Fr 28. Jun 2019, 15:18

Hallo Gregor,

Es ist immer wieder faszinierend zu lesen was da in Cavembourg alles entwickelt wurde! :o :lol:

Echt schade daß sich die Stromlinienverkleidungen bei Dampfloks nicht durchgesetzt haben :? - das sah doch wesentlich eleganter aus. 8)

Gruß Matthias
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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#503

Beitrag von Mornsgrans » Fr 28. Jun 2019, 17:21

Matthias,
GSB hat geschrieben:
Fr 28. Jun 2019, 15:18
Echt schade daß sich die Stromlinienverkleidungen bei Dampfloks nicht durchgesetzt haben :? - das sah doch wesentlich eleganter aus.
so schön die Stromliniendampfloks aussahen, so schwer waren die Wartungsstellen zugänglich. Aber zum Glück hat sich die Stromlinienform als solche Dank der Cavemburgischen Lokomotiv-Designer-Studios als Erfolgsgarant bei Diesel- und E-Loks bis heute durchgesetzt.

Gregor, ein sehr interessanter Abschnitt in der Geschichte. Irgendwo war ja klar, dass Deutschland viel geld in Luxemburg und Cavenbourg "deponiert" hatte und auch von dort viele Kredite erhalten hatte, um den Reparationsleistungen bei den Alliierten nachzukommen und die Wirtschaft wieder aufzubauen. Damals lebten alle Industrienationen auf Pump, bis die Seifenblase geplatzt ist. Ein Wunder also, dass die meisten Cavembourger und Luxemburger Banken diese Krise überlebt hatten

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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#504

Beitrag von Miraculus » Fr 28. Jun 2019, 18:18

Salü Gregor,

Danke für die Fortschreibung der "wahren" Geschichte und Geschicke im:hearts: Europas. Bei der Lokomotiv-/Technikentwicklung können die Cavembourger ihr schwäbisches Tüftlergen nicht verbergen, was immer zu sagenhaften Erfindungen und Verbesserungen führt.

Betriebswirtschaftlich mag solch eine Vollverkleidung durchaus Sinn gemacht haben. Mir persönlich fehlt da aber immer der Blick auf die aufregende Ingenieursleistung der Antriebstechnik.

Das Fotoarchiv von Cavembourg hält wirklich und wahrhaftig wahre Schätze an Fotografien bereit. Dem unbekannten Archivar sei Dank, dass er auch so alltägliche Szenen eines Lokomtivbaues nicht vernichtet, sondern für uns Nachgeborene archiviert hat.

Die Zockerei an der Börse durch Banken und sogenannte Investoren führte ja nicht zum ersten mal zu einem Crasch, aber in diesem Fall zur verheerenden Weltwirtschaftskrise und den sogenannten Black Thursday (https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag) an der New Yorker Wall Street. Daraus gelernt hat man nicht, ganz im Gegenteil. Bezahlen durfte und darf das im Großen und Ganzen "der kleine Steuerzahler und Kleinanleger".

In den USA wurde die tiefgreifende Rezession ja von Franklin D. Roosevelts "New Deal" (https://de.wikipedia.org/wiki/New_Deal) beendet. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob der bei den Cavembourger Nachhilfe bekommen hat. Die USA sind ja eigentlich nicht für Sozialreformen bekannt (von Obamacare mal abgesehen).

Ich habe dann mal noch im Klostermühler Archiv gekramt. Hier gibt es auch noch zwei Bilder von der Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe, welche meines Wissens auch eng mit den Cavembourgern kooperierten.

Bild

Anlässlich einer Testfahrt durch das Murgtal wurde die Technik der BR 58 311 auf Herz und Nieren geprüft.

Bild

Die Techniker hatten nichts auszusetzen. Wenn ich mich recht erinnere wurde die BR 58 311 1921 in Gemeinschaftsarbeit zwischen Karlsruhe und Cavembourg gebaut. Ob hier Technik zur 03.10 transferiert wurde entzieht sich meiner Kenntnis.

Freu mich auf nächsten Freitag.


Grüße
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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#505

Beitrag von Claus B » Sa 29. Jun 2019, 00:05

Hallo Gregor,

es ist erstaunlich wie viele Leser Deiner Cavembourger Geschichte Interesse an - und Kenntniss von - der jüngeren Vergangenheit des Staates Cavembourg haben. Erstaunlicherweise sind es diejenigen Leser, die im Süden/Südwesten unserer schönen Republik wohnen. Ich lese da Würtemberg, Idar Oberstein und Baden Würtemberg (Enzkreis). Hat diese räumliche Nähe zu Cavembourg etwa damit zu tun?

Ich bin auf jeden Fall immer über derartiges Wissen oder Kenntniss von Daten aus historischen Archiven erstaunt. Und das :gfm: Weiter so Männer!

Dir Gregor wieder einmal ein herzliches Dankeschön für die tollen Recherchen und den dazu gehörigen Artikel hier im Forum - ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung am nächsten Freitag.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
Glück auf und bis demnächst aus Essen Altenbeck Bild
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#506

Beitrag von Rolf » Sa 29. Jun 2019, 18:34

Hoffentlich ist es ok, wenn ich auch etwas zur Cavembourger Technikgeschichte beitrage. Falls nicht, sagt es mir bitte.

Ist es Euch im Werbefilm der SRCF von 1921 auch aufgefallen: So etwa bei 0:35 wird da ein Flugzeug transportiert. Dieses Flugzeug muss für die damalige Zeit hochmodern gewesen sein. Ich möchte mal schauen, was ich zu diesem Flugzeug herausfinden kann. Folgende Dinge sind mir aufgefallen:
- Die Maschine ist ein Eindecker, und zwar ein Tiefdecker
- Die Form ist sehr stromlinienförmig
- Rumpf und Flügel sind sehr hell; das könnte bedeuten, dass die Haut aus Metall besteht
- Der Vorderrumpf vor dem Cockpit ist sehr lang, und der Propeller recht hoch angesetzt
- Das Fahrwerk zeigt eine für die starren Fahrwerke der damaligen Zeit merkwürdige Struktur.

Soweit die Beobachtungen, nun will ich versuchen, dies zu erklären. Ich fange mal mit dem Tiefdecker an: Eine solche Maschine hat Junkers als Junkers DI bereits 1918 gebaut https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_D.I. Wie man in dem Link sieht, war dieses Flugzeug aber alles andere als stromlinienförmig. Die Maschine hatte wohl auch die Junkers-typische Wellblechbeplankung, wovon in dem Video aus Cavembourg ebenfalls nichts zu erkennen ist. Hier muss es also noch andere Einflüsse gegeben haben.
Suchen wir nach einer aerodynamisch gut gestalteten Maschine mit Glattblechbeplankung, dann werden wir ebenfalls 1918 bei Dornier fündig: Die Dornier D.I (https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_D.I). Dornier vollzog anschließend zwar auch den Schritt zum Eindecker, aber der ab 1922 gebaute Dornier Falke https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Do_H war ein Hochdecker.
Es ist also naheliegend, eine Kooperation von Junkers und Dornier als Urheber des im Film zu sehenden Flugzeugs anzunehmen. Wie könnte es nun dazu gekommen sein? Nun, der Versailler Vertrag verbot die Entwicklung von Militärflugzeugen in Deutschland, wobei dieser Begriff sehr weit ausgelegt wurde. Zur Umgehung dieser Bestimmung gründeten fast alle deutschen Flugzeughersteller Filialen im Ausland, in denen die in Deutschland konstruierten und gefertigten Teile zusammengebaut und die Flugzeuge erprobt wurden. Junkers hatte Tochterunternehmen in Schweden und Russland, Dornier hatte solche in der Schweiz und in Italien.
Aber der Versailler Vertrag enthielt auch eine Klausel, die in der Anfangszeit den Flugzeugbau in Deutschland ganz verbot. Das gezeigte Flugzeug ist nun ein starker Hinweis darauf, dass zur Umgehung dieses frühen Verbots Junkers und Dornier nicht nur ein gemeinsames Tochterunternehmen in Cavembourg hatten, sondern dort offenbar auch gemeinsame Entwicklungen mit den besten Merkmalen der beiderseitigen Entwürfe durchführten.

Damit sind die ersten drei Merkmale erklärt, aber was verraten uns die lange Nase und der hoch angesetzte Propeller über den Motor? Von der Länge her müsste es ein Zwölfzylinder sein, und der hohe Propeller deutet darauf hin, dass ein Untersetzungsgetriebe vorhanden ist. Ich habe genau einen Motor mit diesen Eigenschaften zu dieser Zeit gefunden - den Bz VI https://de.wikipedia.org/wiki/Benz_Bz_III, Tabelle unten). Offenbar hatte das im Film gezeigte Flugzeug diesen Motor. Damit dürfte klar sein, dass dieses Flugzeug für seine Zeit extrem stark motorisiert war.
Nur: Wofür war dieses Flugzeug gedacht? Ein Jagdflugzeug dürfte es eher nicht gewesen sein, denn erstens war Cavembourg wohl nicht sehr kriegerisch, zweitens tauchte das Flugzeug nirgendwo im Ausland bei irgendeinem Wettbewerb oder möglichen Kunden auf und drittens hatte offenbar niemand etwas dagegen, dass es in dem Film vorkam - was bei einem total futuristischen Militärflugzeug wahrscheinlich anders gewesen wäre. Hier kommt das Fahrgestell ins Spiel: Die komische Struktur wäre erklärlich, wenn das Fahrgestell nur ein Provisorium war - weil das Flugzeug nach der Erprobung nämlich Schwimmer erhalten sollte. Daher erscheint es logisch anzunehmen, dass diese Maschine für den Wettbewerb um die Schneider-Trophy https://de.wikipedia.org/wiki/Schneider-Trophy gebaut wurde. Dies erklärt dann auch den für die Zeit extrem starken Motor wie auch die aerodynamische Sorgfalt, mit der das Flugzeug konstruiert worden war.
Wieso das Flugzeug nicht für Cavembourg teilnahm, muss leider offenbleiben. Die Chancen auf einen Sieg wären sicherlich sehr groß gewesen.

Vermutlich hat ein angehender Flugzeugbauer diese Maschine irgendwo gesehen (ob im Werk, bei diesem Transport, oder auch später auf einem Schrottplatz), und ihre Form viele Jahre später zur Grundlage eines der berühmtesten Flugzeuge der Welt gemacht: der Messerschmitt Bf 109 https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_109.

Also war Cavembourg auch im Bereich der Luftfahrt ein echtes Pionierland!

Viele Grüße
Rolf


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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#507

Beitrag von Mornsgrans » Sa 29. Jun 2019, 20:17

Hallo Rolf,
Deine Rechercheergebnisse stellen den allgemeinen Kenntnisstand dar, der bedauerlicherweise seit gut zwei Jahren überholt ist.

Tatsächlich war aber die U1 von Udet Flugzeugbau die Mutter der Flugzeugtechnik Cavembourgs.
Ernst Udet, neben Richthofen einer der höchstdekorierten Kampfflieger des ersten Weltkriegs war mit seinem Geschwader an der Westfront eingesetzt. Zeitweise wurde (z.B. für die Offensive an der Somme) das Geschwader an die Belgisch-Luxemburgische Grenze verlegt. Neben Udet war auch ein gewisser Herrmann Göring im Geschwader Richthofen. Generalluftzeugmeister Ernst Udet war übrigens in Carl Zuckmayers "Des Teufels General" das Vorbild des General Harras (Udet und Zuckmayer waren miteinander befreundet).

Nach einem Luftkampf musste Udet auf Cavembourgischen Hoheitsgebiet notlanden, weil sein Gegner zahlreiche Treffer in Udets Maschine erzielen konnte, die einige Spanndrähte der Tragflächen getroffen hatten. Die Cavembourger halfen Udet samt seinem Fluggerät wieder über die Grenze nach Deutschland zu kommen, weshalb er der Deutschen Heereskriegsleitung den tatsächlichen Landeplatz aus Dankbarkeit verschwiegen hatte und so Cavembourg aus der Schusslinie hielt. Die Cavembourger wussten Udets Verschwiegenheit sehr zu schätzen, weshalb sich nach dem Krieg eine innige Verbundenheit zwischen Udet und Cavembourg entwickelte, was sich für beide Seiten noch als großen Vorteil erweisen sollte.

1921 gründete Udet seine Udet Flugzeugbau GmbH in München. Durch seine Kriegserfahrung über Cavembourgischen Hoheitsgebiet war seine erste Maschine ein Tiefdecker, die U1, hier als Modell (Foto Wikipedia).

Da Cavenbourg sich als Schmiede stromlinienförmiger Fahrzeuge einen guten Ruf geschaffen und Udet durch zahlreiche Besuche in Cavembourg einige Feundschaften mit zahlreichen Cavembourgern geschlossen hatte, wurde eine U1 nach Cavembourg transportiert, um die Kastenform von dortigen Entwicklern stromlinienförmig gestalten zu lassen. Man hätte auch die U6 nehmen können, aber sie war noch nicht flugbereit.

Die Cavembourger Designer änderten nicht nur die äußere Form der U1, sondern bespannten den Rumpf mit dem gleichen Material, das auch 10 Jahre später an Kruckenbergs Schienenzeppelin Verwendung finden sollte (das erklärt auch die metallisch glänzende Oberfläche im Trailer). Außerdem wurde ein leistungsfähigeres Triebwerk eingebaut- Im Gegenzug flossen auch die Erkenntnisse aus dem Umbau der U1 in die Entwicklung des Schienenzeppelins (siehe S16 ff dieses Threads) ein.

Als Ergebnis der Modifikation kam ein Fluggerät heraus, das der Messerschitt BF 109 (auch als ME 109 bekannt) sehr stark ähnelte. Dieses wiederum war auch kein Wunder, da die Udet Flugzeugbau GmbH und die Messerschmitt Fluzeugwerke im Jahre 1926 zusammengeschlossen und als Bayerische Flugzeugwerke in Augsburg weitergeführt wurden.

Die BF108 Taifun war im Jahr 1934 eine Weiterentwicklung der U1 ("Cavenbourg-Version"). Erkenntnisse aus diesen beiden Modellen flossen 1935 in die Entwicklung der BF 109 ein.

Unterlagen, die diese Variante belegen, wurden erst vor wenigen Jahren beim Abriss der Cavembourgischen Eisenbahnwerkstatt am Luxemburger Hbf in einem verschütteten Kellerraum zusammen mit den in Kisten zerlegten Schienenzeppelinteilen gefunden.

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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#508

Beitrag von Vorarlberg-Express » So 30. Jun 2019, 12:06

Hallo Gregor,
Danke wiederum für die Historie einer deutschen Dampflok. Jahrzehnte war man hierzulande stolz auf die deutsche Ingenieurskunst, und immer mehr mehr kommt heraus, dass solche bahnbrechenden Dinge wie Industriedesign, Stromlinienverkleidung an Loks schon lange erfunden waren, bevor die Öffentlichkeit davon Notiz nahm. Aber vielleicht war das schon damals der Unterschied zwischen Erfindung und deren Vermarktung.

Was ich mich allerdings frage, warum heutzutage die Cavembourger Fahrzeugbauer und -Konstrukteure nicht mehr in der Öffentlichkeit präsent sind. Erlebten diese etwa ein ähnliches Schicksal wie z. B. die Lieferanten meiner bayrischen Lieblingslok, wurden aufgekauft und produzieren heutzutage Nähmaschinen oder Panzer. Oder steht heute Siemens, Alstom oder Stadler drauf, wo Cavembourg drin ist?

Schönen Sonntag und viele Grüße

Gerhard


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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#509

Beitrag von Mornsgrans » So 30. Jun 2019, 12:25

Gerhard,
ich glaube, die Cavembourger haben in der Vergangenheit viel gelernt. Wenn man etwas zu sehr an die große Glocke hängt, weckt es bei einigen gewisse Begehrlichkeiten, die in den meisten Fällen zum Nachteil der Begehrten ausgehen. Feindliche Übernahmen in Kriegen und Wirtschaft würden das kleine Land sehr schnell zu Spielball der kriegerischen und wirtschaftlich starken Mächte werden lassen.

Gerade der erste Weltkrieg (ff) hat sehr deutlich gezeigt, dass es oftmals besser ist, einfach die Klappe zu halten und sich von der Außenwelt auf eine intelligente Weise abzuschotten.

Die Cavembourger sind da wie die Schweizer: Wer hat's erfunden? - Und das war auch genug der Publicity.
Aufgrund der beschränkten Kapazitäten der cavembourgischen Industrie kann man sich den Luxus leisten, Kunden auszuwählen, für die man entwickelt und produziert, ohne einem ungesunden Wachstumsrausch zu verfallen. Man setzt darum lieber auf eine gesunde Mischung von Innovation, langsames Wachstum und Nachhaltigkeit.

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Re: Cavembourg: Die Weltwirtschaftskrise

#510

Beitrag von greg » So 30. Jun 2019, 13:50

Hallo miteinander!

Für eure erstklassigen Beiträge möchte ich mich :hearts: bedanken! :gfm:

@Matthias: Ich finde auch, daß die Stromlinienform sehr schick aussieht. Auch wenn es blasphemisch klingt: Die Einheitsbaureihen der DR und DB langweilen mich tatsächlich etwas..... :pflaster: da bin ich froh um den "bunten" Fuhrpark der SRCF (obwohl auch hier viele Einheitsloks Dienst taten) oder auch der GSB!

@Peter: Danke für die Links und vor allem für die Fotos. Ich habe mir mal von einem Ingenieur erklären lassen, daß man an der Konstruktion einer Maschine ablesen kann, aus welchem Land, bzw. welchen Einflüssen sie unterliegt. Man kann an deinen Fotos sehr schön die cavembourger Einflüsse beim Lokomotivbau erkennen und umgekehrt lässt sich an den cavembourger Lokentwicklungen die schwäbische Ingenieurskunst studieren. Die Techniker haben da, ohne rot zu werden, von einander abgekupfert und oft machte man es legal und kooperierte zum beiderseitigem Vorteil. Schöne Fotos! :gfm:

@Claus: Das ist eine gute Frage. Ich kann mir nur vorstellen, daß die Süd-West-deutschen Stummianer schon mal mit dem Zug oder dem Auto durch Cavembourg durchgefahren sind. Vielleicht sogar ab dem Flughafen Luxemburg et Cavembourg in den Urlaub geflogen sind und das Land darum präsenter ist. Auf der Weltbühne hört man ja sonst nicht so viel aus dem Königreich und die Nachrichten von dort schaffen es kaum in eine überregionale Zeitung.

@Rolf & @Erich: Eure Beiträge sind spitze! :gfm: Ich lege den Fokus meiner Recherchen leider viel zu sehr auf das Eisenbahnwesen und vernachlässige dadurch die vielen technischen Entwicklungen anderer Verkehrsträger. Das ist meinem persönlichen Interesse geschuldet und ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen. :oops:
Umso wichtiger sind da eure Nachforschungen, wie das Beispiel mit dem Flugzeug zeigt. Mir ist das alles nicht aufgefallen, aber es zeigt eben, daß ich nur an der Oberfläche der Geschichte kratze. :shock:

@Gerhard: Die Königliche Lokomotivbaumanufaktur ist eher eine Ideenschmiede oder ein Entwicklungslabor als eine industrielle Lokomotivfabrik. Man konstruiert oft nur Prototypen, die man dann unter Lizenz ins Ausland verkauft. Dort baut man die Loks dann in Serie. So steckt Cavembourg in fast allem, wo heute Siemens, Bombardier oder Allstrom drauf steht. Man sollte aber wissen, daß heutzutage die cavembourger Prototypen von den großen Herstellern durch den Kostendruck so sehr verändert und modifiziert werden, daß es für den Ruf des Königreichs besser ist, wenn da nicht "Made in Cavembourg" draufsteht. :pflaster:
Und was Erich sagt spielt natürlich auch eine gewisse Rolle. :wink:

Am Freitag gehts dann weiter und ich freue mich drauf!

Kommt gut durch die Sommerwoche!

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Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#511

Beitrag von greg » Fr 5. Jul 2019, 06:40

Soziale Reformen im Königreich

Die Rezession traf das Königreich unvorbereitet. In der Wirtschaftslehre des Staatsgründers Heinrich kam eine soziale Fürsorge für in Not geratene Untertanen nicht vor und war nicht gesetzlich geregelt. Man konnte zwar in seiner Grafschaft Hilfe in Form von Naturalien u.ä. erbitten, hatte aber keine gesetzlichen Ansprüche. Man war der Willkür der Aristokraten oder Amtsträger ausgesetzt. Das musste sich angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der drohenden Verarmung breiter Bevölkerungsschichten ändern. Der Cavemismus war bereits aufgeweicht und an vielen Stellen den modernen Erfordernissen angepasst (1873 strich man ihn bereits aus der Verfassung), doch viele wichtige Elemente, wie das königliche Eigentum des Bodens, hatten immer noch Bestand. 1932 beschließt auf Initiative der Königin das Parlament umfangreiche Steuer- und Sozialgesetze.
Die Abgeordneten verabschiedeten eine obligatorische Krankenversicherung, sowie eine allgemeine steuerbasierte Arbeitslosen- und Rentenversicherung.

Fotoreihe: In den Jahren 1929 - 1932 sank die Wirtschaftsleistung und damit auch der Personen- und Gütertransport. Die Bahnbediensteten hatten Lohnkürzungen hinzunehmen oder wurden arbeitslos. Viele mussten in einfachere Wohnquartiere umsiedeln. In der Hauptstadt entstand das "Bahnerviertel" - ein ganzer Stadtteil mit günstigem Wohnraum. Die Fotos von 1972 zeigen die im Vergleich zur sonst prachtvollen Stadtbebauung eher trist wirkenden Wohnquartiere des "Bahnerviertels" in der Hauptstadt:

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Die Gründung der SBB

1. September 1930: Ehemalige und aktive Mitarbeiter der Bahngesellschaft SRCF gründen die "Societé für Bilder von Bahnen, Cavembourg" (kurz SBB). Das Hobby "Eisenbahnfotografie" spielte im Königreich schon immer eine gewisse Rolle. Der deutsche Unternehmer Ludwig August Riedinger gilt als Pionier auf diesem Gebiet und brachte die Eisenbahnfotographie bereits in den 1870ern ins Königreich, als er mit einer Trockenplattenkamera "seine" Adler in Cavembourg fotografierte.
Ziel der SBB war es u.a., den während der Krise arbeitslos gewordenen Mitarbeitern der Bahngesellschaft einen "Zeitvertreib anzubieten, der sie an ihrer Eisenbahn festzuhalten vermag"..."sich an der Technik der Eisenbahn und der Fotographie zu erfreuen" und "mit den Kollegen im freundschaftlichen Kontakt zu verbleiben" (Auszug aus den Gründungstatuten 1930). Die Gesellschaft verlieh an ihre Mitglieder gegen eine geringe Gebühr Kameras des Typs Bessa von Voigtländer und unterhielt ein eigenes Fotolabor. So konnten sich dieses Hobby auch weniger gut Betuchte und sogar Arbeitslose leisten.
Das englische Wort "Trainspotting" war noch nicht erfunden, die Ursprünge der Eisenbahnfotografie als Hobby und Freizeitbeschäftigung liegen aber im Königreich Cavembourg. Viele historische Aufnahmen alltäglicher, aber auch exotischer Züge in Cavembourg und der Welt verdanken wir den Fotografen der SBB. Die Societé existiert heute noch (mit einer geänderten Vereinssatzung) und erfreut sich an stetigem Zulauf. Mehrmals jährlich organisiert sie sogenannte "Fotozüge" z.B. in Kooperation mit dem Königlichen Museum für Technikgeschichte. Das Vereinsheim befindet sich in im Bahnhofsgebäude des Hauptbahnhofs. Im Internet findet man die SBB hier: https://sbbcavembourg.wordpress.com/

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Bild: Titelseite der Homepage

Einige Eisenbahnfotos von SBB - Mitgliedern:

Venice - Ostende - Express:
Der Luxuszug der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL) war ein reiner 1. Klasse-Zug und bediente von 1922 - 1939 die Strecke Ostende - Brüssel - Cavembourg - Stuttgart - München - Innsbruck - Bozen - Venedig. Zusammen mit dem Orient-Express und dem Train-Bleu bildete er das legendäre Rückgrat der internationalen Luxuszüge der CIWL. Die Fotos stammen von 1931 aus Reuthin (Vorarlberg) - Danke an Gerhard für die Archiv-Fotos!:

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Eine BR 42 mit Kohlezug in Cavembourg (um 1950)
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Auf der "Schiefen Ebene" am Bahnhof Marktschorgast (1963):
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Am BHF Planlos in der Südpfalz (um 1975): Eine BR 85
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Am Vesuv in Italien (1978):
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Fortsetzung folgt: Wo ist das OVNIC?
Zuletzt geändert von greg am Di 9. Jul 2019, 09:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#512

Beitrag von greythom » Fr 5. Jul 2019, 10:12

Wie kommst Du nur immer auf diese Sch...... Ideen!! :gfm:
Man lebt ja nur noch für die Fortsetzung am nächsten Freitag! :D :D
Modellbahnerischer Gruß
aus Osthessen
Thomas


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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#513

Beitrag von Claus B » Fr 5. Jul 2019, 15:45

Hallo Gregor,

ich schließe mich der Aussage von Thomas (Greythom) vollinhaltlich an! Allerdings behaupte ich das ein gewisser Suchtfaktor :shock: auch mitspielt.
Letztendlich gestaltet sich die Lektüre des Freitäglichen Artikels zu einer abendfüllenden Beschäftigung wenn die kompletten Verweise und Links mitgelesen werden. :gfm: Gibt es eigentlich einen Cavembourg Fanclub? :wink:

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#514

Beitrag von Miraculus » Sa 6. Jul 2019, 05:05

Guten Morgen Gregor,

die Mitglieder der SBB kommen ganz schön rum. Zeitlich und örtlich. Somit tragen sie viel zum Erhalt historischer Begebenheiten bei.

Frage, der Toni aus Müselbach ist doch sicher Mitglied :wink: :lol:

Freu mich auf die Ovomaltine, ähemm das OVNIC.


Gruß und schönes Wochenende
Peter

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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#515

Beitrag von GSB » Sa 6. Jul 2019, 10:00

Guten Morgen Gregor,

Dein Ideenreichtum ist ja unerschöpflich! :o :lol:

Und vor allem die schwarz-weißen Aufnahmen der Häuser sind verdammt gut, man könnte glatt meinen da nen echten Straßenzug vor sich zu haben. :)

Gruß Matthias
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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#516

Beitrag von greg » Sa 6. Jul 2019, 22:42

Guten Abend Freunde der Eisenbahn!

Danke für eure Kommentare! :D
@Thomas: Wenn ich das wüsste.... :fool: einiges liegt einfach auf der Hand :mrgreen: der skurile Höhepunkt kommt aber erst noch.... 8)
@Claus: Einen Fanclub gibt es meines Wissens nicht, aber man kann Mitglied der SBB werden. Ich werde mal schauen, wie man das macht und es in den nächsten Tagen hier posten. :wink:
@Peter: Ja, die Mitglieder der SBB sind überall ... auch in Vorarlberg! :idea: Und mit dem OVNIC geht es dann wieder richtig hollistisch zur Sache....

Bild
@Matthias: Opa Hermann, ein alter Lokführer a.D. der SRCF, hätte dir erwidert: "C´est une vrai Straßenzug! Sur la Bank da saß ich vorhin und Nachbars Chat strich mir um die Jambes." Aber Opa Hermann ist schon im Bett, seine Rolläden sind unten.

Und ins Bett gehe ich nun auch!

Gute Nacht und bis bald

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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#517

Beitrag von punch » Di 9. Jul 2019, 13:28

Hallo Gregor,

das Bild ist an Stimmung nicht mehr zu übertreffen:
greg hat geschrieben:
Sa 6. Jul 2019, 22:42

Bild
Tolles Licht, klasse in Szene gesetzt :gfm: :gfm: :gfm:

Die Gründung der SBB verfolge ich schon gespannt, ich glaube, da bewerbe ich mich mal als Photografiehilfsassistent :mrgreen:

Viele Grüße

Patrick
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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#518

Beitrag von Vorarlberg-Express » Mi 10. Jul 2019, 17:31

Hallo Gregor,

das mit dem Suchfaktor der Cavembourg-Serien, wie es vorher jemand formuliert hat, kann ich nur bestätigen!

Mir geht es dann immer so, dass ich dann den Beitrag mehrmals in Ruhe lesen und die eingebauten Verweise lesen muß, ehe ich weiß, in welche Richtung ich da antworten kann. Aber bei dieser Folge war es ja etwas anders, da kam ich durch dich darauf, mal die Epoche II - Brille aufzusetzen. 8)

Und das Arbeiterviertel in Cavembourg - damals schon einfacher Standard, heute von außen weitgehend unverändert - die Bilder sprechen für sich. :gfm: :gfm: Wahrscheinlich wurden die Gebäude innen bereits mehrfach kernsaniert.

Gut, dass die Bahnindustrie in Cavembourg nach der Weltwirtschaftskrise wieder Tritt gefaßt hat und solche Fahrzeuge, wie die spätere 03.10 der DRG endlich etwas Lizenzgebühren in die Kassen spülen konnten. Heute ist Cavembourg immer noch der Zeit voraus. Man hört europaweit ständig von neuen Fahrzeugen, die nicht funktionieren, von Schwierigkeiten bei der Restrukturierung der Staatsbahnen, überfüllten Zügen, die nicht fahren, von überalterten Schienenwegen, Stilllegungen, jedoch aus Cavembourg hört und liest man - nix. Das deutet doch darauf hin, dass dort alles zur besten Zufriedenheit funktioniert, oder? :D

Viele Grüße

Gerhard

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Re: Cavembourg: Soziale Reformen und die Gründung der SBB

#519

Beitrag von greg » Do 11. Jul 2019, 10:33

Hallo zusammen!

Danke für eure Kommentare! :lol:

@Patrick: Wie man Photographiehilfsassistent wird, schreibe ich weiter unten. 8)
@Gerhard: Überregional hört man tatsächlich wenig aus dem Königreich. Bei meinen Besuchen bin ich immer wieder erstaunt, wie reibungslos der öffentliche Nahverkehr funktioniert - trotz Digitalisierung! Auch im Autoverkehr geht es sehr friedlich zu. Die Leute sind stets freundlich und hilfsbereit. Daran muss ich mich als Schwabe immer erstmal gewöhnen :mrgreen: Aber wenn man mit den Einheimischen ins Gespräch kommt, hören sie einem sehr aufmerksam zu....

Und nun noch zur SBB:
Die Idee zur Gründung der SBB kam, weil ich so viele Fotos von Eisenbahnen habe und quasi keine Gelegenheit, sie zu zeigen. Das geht sicher vielen von euch auch so.
Natürlich könnte ich sie auch hier im Stummiforum in ziemlich langen Fotothreads zeigen. Der Vorteil einer Homepage ist aber, dass man dort auch Galerien anlegen kann, d.h. man kann Fotos eines Themas zusammenfassen und in einer Vorschaugalerie zeigen. Der Finger wird dann nicht wund vom Scrollen..... :pflaster: Man bekommt als Follower alle neuen Beiträge bequem per Email - ohne die Homepage besuchen zu müssen...

Die SBB steht jedem geneigten Eisenbahn- und Modellbahnfan offen und soll eine reine Fotosammlung sein (auch unabhängig vom Werdegang des Königreichs).
Falls ihr Lust habt, könnt ihr mitmachen! 8)

So geht´s:
  • Werde Follower des Blogs (Emailanmeldung auf den SBB-Seiten unten)
oder
  • Schicke mir das Foto direkt an sbb@cavembourg.de (Achtung Maximalgröße für Emailanhänge beachten)
Vielleicht schreibt ihr zu euren Fotos noch, wo und was ihr da aufgenommen habt.

Ein wenig Kleingedrucktes muss sein.... :zahnlos:
  • Bitte beachten: Wenn du mir Direktlinks von Fotos oder Fotos per Email schickst, erklärst du dich damit einverstanden, daß ich deine Fotos auf der Internetseite http://www.sbbcavembourg.wordpress.com/ veröffentliche. Außerdem erklärst du damit, dass du Urheber der mir zugesandten Fotos bist und alle Rechte an den Fotos besitzt. Personenbezogene Daten, wie deine Emailadresse und deinen Namen, nutze ich zur Kommunikation mit dir. Deinen Namen (oder deinen Alias) verwende ich zusätzlich als Quellenangabe bzw. Urhebernennung der Fotos, wenn ich sie veröffentliche. Falls du eine Veröffentlichung deines Namens nicht möchtest, teile mir dies in der Email mit. Gerne kannst du mir auch einen Alias-Namen zur Veröffentlichung nennen. Ich werde deine Emailadresse nicht an Dritte weitergeben und/oder für einen anderen Zweck verwenden. Deinen Namen werde ich nur zur Kommunikation mit dir und zur Nennung des Urhebers bei Veröffentlichung der Fotos verwenden (falls du dem nicht widersprichst). Ich lade die Fotos entweder mit Hilfe deines Direktlinks oder aus dem Emailanhang auf die Seite http://www.sbbcavembourg.wordpress.com/ hoch. Hier werden sie vom Webseiten-Anbieter WordPress.com verarbeitet und zur Verfügung gestellt. Wenn du deine Fotos nicht mehr auf http://www.sbbcavembourg.wordpress.com/ veröffentllichen willst, teile mir dies per Email mit. Ich werde dann deine Fotos auf WordPress.com umgehend löschen und von den Seiten entfernen.
Morgen geht es auf die Suche nach dem OVNIC - das noch eine gewisse Bedeutung in den folgenden Jahren haben wird. :mrgreen:

Bis morgen also!

gregor 8)
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Cavembourg: Wo ist das OVNIK?

#520

Beitrag von greg » Fr 12. Jul 2019, 07:25

Guten Morgen allerseits!
Heute lesen wir wieder etwas Zeitung....

Wo ist das OVNIC?

Noch immer war das OVNIC verschollen. Seit der Festsetzung der Pollet-Bande 1906 gab es Hinweise, daß sich das extraterrestrische Fluggerät in Haasenstadt, der Hauptstadt Latverias, befände. Offizielle Bestätigungen blieben aber aus, diplomatische Bemühungen liefen ins Leere. 1925 wird darum die "Monarchistischen Organisation Staatlicher Suche und Agitation Cavembourgs" (MOSSAC) gegründet - der cavembourgische Geheimdienst. Wichtigstes Aufgabe: Die Suche nach dem im Jahr 1900 entwendeten und verschollenen Fluggerät. Chef des neuen Geheimdienstes wird Hemann Merker, Kriegsheld aus dem Weltkrieg und General der Königlichen Garde.
1930 kehrt Victor von Doom an die Staatsspitze Latverias zurück. Für den Geheimdienst bietet sich die Gelegenheit zu den Feierlichkeiten seiner Wiedereinsetzung als latverischer Präsident, im Schlepptau der königlichen Abordnung, Agenten in das Land einzuschleusen.

In der Tageszeitung "Der bebilderte Monarch" erschien am 31.3.1930 eine Titelgeschichte zum Staatsbesuch Siegfriedes in Latveria und ein paar Hintergrundinformationen:

Bild
Königin Siegfriede auf Staatsbesuch in Latveria
Ihro Majestät Königin Siegfriede befindet sich auf dem Weg nach Latveria! Der neue latverische Staatspräsident Viktor von Doom hat zur feierlichen Amtseinführung geladen. „Es ist mir eine Ehre an den Feierlichkeiten teilzuhaben“ betonte die Königin vor ihrer Abfahrt „zumal schon seit vielen Jahrezehnten eine Verbindung und Freundschaft unserer beider Länder bestehet." Der königliche Zug verließ gestern um 8 Uhr 45 den Bahnhof Neue Burg. An Bord waren auch Vertreter der Wirtschaft und Unternehmer und das offizielle Staatsgefolge. Zu ihnen gehört Diplomat Peter Mägdefrau, der als Geheimrat und Botschafter Cavembourgs fungieren soll. Eine neue Botschaft Cavembourgs soll ebenso eingeweiht werden. Die erste diplomatische Vertretung Cavembourgs auf dem Balkan.


Zeitungsbild:
Bild
Bildunterschrift: Die Königin bei ihrem Abschiede am Bf Neue Burg. Auf ein herzliches Wiedersehen verabschiedet sich Gräfin Karla H. von Roco. Sie wird ihre Pflicht als Statthalterin der Krone wie immer treu und fürsorglich nachkommen.

Warum Latveria?
Unser schönes Königreich beliebt bei unseren Nachbarn, bei den Großen und den Kleinen, gerne gesehen in Frankreich und im Deutschen Reiche, die Engländer sind uns wohlgesonnen und selbst in Japan empfängt man die Cavembourger gern. Warum nun Latveria? Ein Land mit ungewissem Schicksal, in der Hand eines Despoten, geschüttelt von den Zeitläufte der Geschichte.
Der neue, alte Präsident Viktor von Doom war mit König Karl befreundet, kam zum Staatsbesuche im Jahr 1905. Ein Hühne von Gestalt, lastete auf ihm stets das Gerüchte dem O.V.N.I.C. habhaft geworden zu sein. Wird unsere Majestät diese Gerüchte aus der Welt schaffen können und es zur Sprache hervorbringen?
Wissenswertes über Latveria folgt auf Seite 12.


Außerdem noch auf der Titelseite:

Deutschland: Heinrich Brünig wird Reichskanzler
Nach dem Rücktritt des Hermann Müller (SPD) und seines Kabinetts, beauftragte der Reichspräsident Hindenburg den Zentrumspolitiker Brüning mit der Regierungsbildung. Die Ernennung Brünings zum Reichskanzler im Deutschen Reiche kommt nicht ganz unerwartet. Er gilt als Favorit der Konservativen.

Britisch-Indien: Mohandas Gandhi beendet Salzmarsch
Der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung Mohandas Gandhi beendete seinen am 12. März begonnenen Salzmarsch. Er will mit diesem Marsch auf die Ungerechtigkeit des britischen Salzmonopols aufmerksam machen und die Landbevölkerung aufrufen, ihr Salz selbst herzustellen. Es ist für das Kochen von Reis von Nöten.


Auf Seite 12 folgen Hinterghrundinformationen zu Latveria:

Bild

Latveria: Unbekannter Freund
Latveria befindet sich auf dem Balkan zwischen den Ländern Ungarn, Serbien, Rumänien und dem Lande Symkaria - Siehe Karte. Im Norden ist Latveria vom Karpaten-Gebirge umschlossen und im Süden von der Malhela Gebirgskette. Somit war und ist Latveria immer sehr abgeschottet gewesen von seinen Nachbarländern. Viktor von Doom hat sein Land immer vor globalen Beziehungen isoliert. Bis auf Cavembourg pflegt es kaum diplomatische Beziehungen zu anderen Ländern. Obwohl Doom bereits einige male entthront werden konnte, schaffte er es immer wieder sich seinen Herrschersitz zurück zu holen. Ein großer Teil der Bevölkerung besteht aus Sinti und Roma, dessen Wohlergehen Dr. Doom aufgrund seiner Herkunft besonders am Herzen liegt. Aufgrund seines technologischen Forschritts und seiner Unabhängigkeit von dem Rest der Welt zählt Latveria zu einer der Supermächte der Welt. Die Nation wurde von sogenannten "Guardian Robots" beschützt, welche von Doom höchstpersönlich entwickelte. Die Hauptstadt von Latveria ist Haasenstadt, welche sich nördlich vom Kline-Fluß befindet und zur Feier seiner Rückkehr in Doomstadt umbenannt wird. Das administrative Zentrum ist die Burg Doom.
Einwohnerzahl: 500 000


Zeitungsbild:
Bild
Bildunterschrift: Der Herrscher Viktor von Doom vor seinem Herrschersitz in der Doomburg.

Weiterer Artikel:

Türkei: Konstantinopel heißt jetzt Istanbul
Zuerst Byzanz, dann Konstantinopel - Die Kaiserstadt - und nun Istanbul. Am 28. März diesen Jahres hat Mustafa Kemal Atattürk, Vater der modernen Türkei, Konstantinopel in Istanbul umbenannt. Die türkische Metropole ist die bevölkerungsreichste Stadt in der Türkei. Sie erstreckt sich auf beiden Seiten der Meerenge zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer, dem Bosborus. Die unter dem Namen Kalchdon und Byzantion erbaute Metropole kann auf eine 2600ährige Geschichte zurückblicken, in der sie drei großen Weltreichen als Hauptstadt diente. Die Achitektur vereint Elemente der Griechen, Römer, Byzantiner, Osmanen und Türken miteinander zu einem Stadtbild.


Fortsetzung folgt: Im Auftrag ihrer Majestät - Geheimagent James Steam: BR 007 jagt Dr. Doom
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Re: Cavembourg: Wo ist das OVNIK?

#521

Beitrag von Miraculus » Fr 12. Jul 2019, 12:16

Hallo Gregor,

oh No, James Steam jagt Dr. Doom. Wahrscheinlich trifft er jenseits der Donnerkuppeln auf Tina Pa (die ja ursprünglich aus der Mark Michingen kommt) und Mad Max.

Mit reichlich Ovomaltine (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ovomaltine) wird es 00einsiebtel bestimmt furios gelingen auf der Fury Road das O.V.N.I.C. aufzuspüren und nach Cavembourg zu beamen.

Im Übrigen stand James höchstwahrscheinlich Pate für diesen Scorpions-Titel



Gruß
Peter

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Re: Cavembourg: Wo ist das OVNIK?

#522

Beitrag von Claus B » Sa 13. Jul 2019, 12:17

Hallo Gregor,

mal wieder eine spannende und durchaus Abendfüllende Lektüre der Geschichte Cavembourgs. Ich hoffe nur das die Mossac das OVNIC wieder nach Cavembourg zurückbringen kann. Das würde Cavembourg natürlich wieder weiteren technischen Vorsprung bringen.

Verd...t, und schon wieder heißt es - 'Warten auf nächsten Freitag' ! :bigeek:

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Re: Cavembourg: Wo ist das OVNIK?

#523

Beitrag von Vorarlberg-Express » So 14. Jul 2019, 20:56

Hallo Gregor,
:gfm:
da hoffe ich sehr, dass das OVNIC seinen Weg zurück findet (wenn dieses wirklich noch sich in Latveria befindet und nicht etwa zu Forschungszwecken zerlegt oder weiterveräußert sein sollte) - und es dabei möglichst wenig diplomatische Verstimmungen gibt.

Interessant wäre, ob nun in Latveria ein Schnellbahnnetz nach Cavembourger Plänen entsteht und inswoweit die Postkutschen ablöst - die Cavembourger werden doch nicht zurückkehren, ohne größere Handelsgeschäfte unter Dach und Fach gebracht zu haben? Umgekehrt, wirbt Cavembourg dort günstige ungelernte Arbeiter für seine weiterhin wachsende Industrieproduktion an?

Fragen über Fragen. Vielleicht gibt es ja die eine oder andere Antwort darauf.

Viele Grüße

Gerhard

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Re: Cavembourg: Wo ist das OVNIK?

#524

Beitrag von greg » Mi 17. Jul 2019, 08:58

Hallo und Guten Morgen!

Danke für eure Kommentare! :gfm: auf die ich wieder etwas eingehen möchte:

@Peter: Witzig, daß du ausgerechnet ein Beispiel der frühen Scorpions genommen hast, weil ich mich in letzter Zeit mit dem Schaffen des Herrn Uli Jon Roth beschäftigt habe (Guitarrenspielmäßig). Mein Favorit ist wohl der Song hier:

Der schüttelt sich das mal so aus dem Handgelenk :bigeek:
Sorry - ich schweife ab.... :roll:
Thementechnisch legst du gewaltig vor - an Mad Max habe ich noch nicht gedacht, aber wer weiß was da noch kommt.... :pflaster:

@Claus: Es ist nicht mehr lang bis Freitag! Halte durch!!!! :fool:

@Gerhard: Ich glaube der ganze Staatsbesuch diente nur dieser geheimdienstlichen Aktion. Die Wirtschaftsvertreter waren eher Staffage. Aber wir werden sehen. :charles:

Ich wünsche allen eine schöne Restwoche!
Bis Freitag!

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Cavembourg: James Steam - BR 007 jagt Dr. Doom

#525

Beitrag von greg » Fr 19. Jul 2019, 08:10

James Steam - BR 007 jagt Dr. Doom

Tatsächlich gelingt es den Agenten des MOSSAC, noch während des Staatsbesuchs der Königin und den Feierlichkeiten in Latveria, das Flugobjekt OVNIC in einem Areal bei der Doomburg ausfindig zu machen. Das Fluggerät war während der Turbulenzen um den Präsidenten, seiner Absetzung, Verbannung und erneuten Machtergreifung aus dem Focus der präsidialen Interessen geraten und hatte so die Zeit unbeschadet überstehen können.

Doch unter welchen Umständen das OVNIC von den Agenten erneut entwendet und schließlich nach Cavembourg zurück gelangen konnte, ist bis heute ein gut gehütetes Staatsgeheimnis und Nährboden phantastischer Theorien. Sicher ist: Das Fluggerät befindet sich seit 1930 wieder im Königreich und das Verhältnis der beiden Länder verschlechterte sich dramatisch. Der gerade erst eingesetzte cavembourgische Botschafter Mägdefrau wurde umgehend ausgewiesen.

Das OVNIC kehrt zurück in seinen alten Hangar. Sicherungsmaßnahmen, wie Zäune und Wachtürme, werden errichtet und eine Abteilung der Königlichen Garde wird für die Bewachung des Areals abkommandiert. Wieder gibt es wissenschaftliche Forschungsarbeiten an dem Objekt, aber bis auf einige Theorien und Abhandlungen, gelingt kein Durchbruch. Im Laufe des Jahres 1932 werden die Arbeiten am OVNIC eingestellt, das Gerät verschwindet für kurze Zeit unter einer Plane im streng bewachten Hangar. Vor der Öffentlichkeit bleibt das neue OVNIK-Projekt, im Gegensatz zu 1900, geheim. Sie bekommt von all dem nichts mit.

Über die geheime Mission der Wiederbeschaffung des OVNIC gibt es einen sehr spekulativen Agentenfilm von 1957: "James Steam: BR 007 jagt Dr. Doom". Der Blockbuster der Cavembourg Universal war der erste einer Reihe weiterer James Steam-Filme. Hier der Trailer zum Film (Achtung: Nichts für schwache Nerven!):



Fortsetzung folgt: Ausgangslage 1933 u.a.
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