Steinthal - meine "Spielbahn"

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Ulf325
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Steinthal - meine "Spielbahn"

#1

Beitrag von Ulf325 » So 23. Apr 2017, 12:11

Nachdem ich nun schon ein paar Tage hier aktiv bin wird es wohl doch Zeit, meine Anlage vorzustellen.

Gleich vorab: ein Meisterwerk ist es nicht und war auch nicht geplant ;) aber vielleicht gibt es ja doch die eine oder andere Anregung für Neu- und Wiedereinsteiger.


1. Die Historie

Ich baue Modellbahn seit meinem 12 Lebensjahr, und nach dem Auszug meines Bruders hatte ich auch ein wenig Platz für eine erste Anlage. Die finanziellen Mittel waren natürlich beschränkt, und die Beschaffungssituation damals in der DDR ... reden wird nicht drüber. Trotzdem ist es immerhin eine funktionsfähige Anlage geworden auch - natürlich - weil ich damals in einen Modellbahnverein eintrat und so die wichtigsten Grundfertigkeiten lernen konnte.
Die Anlage mußte freilich einige Umbauten über sich ergehen lassen, auch weil mit dem Alter auch die eigenen Ansprüche wuchsen.

Bis, wie das nun einmal im Leben so ist, das Leben die Weichen stellte. Durch den Wehrdienst war die Anlage lange Zeit ziemlich vernachlässigt, und als dann das Jahr 1990 kam stand eigentlich ein Neubau an - doch mit Aufnahme des Studiums gab es dann doch wichtigere Verwendung für das knappe Geld, die Anlage wurde abgebaut.

Es dauerte dann doch eine ganze Weile bis der Beruf wirklich mal wieder Zeit für ein Hobby ließ, erst zehn Jahre später begann ich mich wieder ein wenig mit dem Thema zu befassen. Meine zweite eigene Wohnung bot auch schon ein wenig Platz und die Planungen begannen. Mit der Zeit wuchs auch die Fahrzeugsammlung weiter. Durch einen Zufall (einen Ausverkauf) kam ich damals zu einigen Merker+Fischer und Model Loco Bausätzen, die mich dann eine ganze Weile beschäftigten.
Bis es dann meine heutige Frau wurde, die meine Zeit in Anspruch nahm ... :)

Wieder gingen Jahre ins Land, das Geld mußte wieder ein wenig zusammengehalten werden, denn es sollte ein eigenes Haus kommen. Doch noch bevor die Pläne spruchreif wurden, kündigte sich ein Kind an und es mußte schnell gehen. Kurzentschlossen schauten wir uns auf dem (damals noch etwas entspannteren) Immobilienmarkt um und fanden schließlich unser Haus. Zwar nur ein Reihenhaus, das war aber okay, denn es bot reichlich Nebengelaß. Und vor allem einen großen Kellerraum für die Modellbahn. Immerhin 5,5 x 3,3m groß.

Allerdings braucht dieser Raum doch einige Veränderungen: Er ist nur von außen begehbar, es muß also ein Durchbruch zum Hauskeller gschaffen werden. Heizung umbauen, die Decke ist zu isolieren, Fenster und Tür zu ersetzen, ein anständiger Fußboden hergestellt.
Nach mehrmaligem verschieben (es gibt IMMMER Wichtigeres ...) traf ich kurzerhand eine neue Entscheidung: Wenn der große Raum nicht fertig wird, baue ich erst mal "etwas kleines" in einen anderen Kellerraum, nur so zum Spielen und Fahren.

2. Die "Spielanlage"

Der andere Kellerraum wurde natürlich schon genutzt, als Hobbykeller. Die Größe von 3,6x2,6m war also nicht in Gänze nutzbar. Ich entscheid mich für die Teilung: 3,6x1,3 m standen also zur Verfügung.

Da "später mal" eine große Anlage geplant ist sollte diese Anlage eher einfach ausfallen, nur um eine Anlage zu haben auch um den schon recht beträchtlichen Fahrzeugpark mal fahren zu können. Zunächst waren nur zwei Etagen geplant, und da es nicht so ewig dauern sollte entschied ich mich für ein Bettungsgleis.

Bild

Als Bettungsgleis standen nur Roco und Trix zur Verfügung. Das Trix-Gleis fiel aber bald aus dem Raster: Die Innenbogenweichen sind mit 360mm Radius zu eng, denn auf der Anlage sollten ja alle Fahrzeuge zumindest fahren können, und ich habe etliche die 420mm verlangen.

Auch elektrisch sollte die Anlage einfach werden. Ersten um die Bauzeit zu verkürzen, zweitens um bei Bedarf Gleichstrombetrieb zu ermöglichen. Denn ich werde wohl nicht alle (speziell die Baustätze) Loks digitalisieren.

Der Einstieg war ein Roco Digital Startset mit zwei Erweiterungen dazu. Damit ließ sich schon recht ordentlich Teppichbahning betreiben.
Freilich mit Einschränkungen: meine Tocher war da gerade zwei Jahre und noch nicht wirklich modellbahnkompatibel ;)

Der Baubeginn mußte aus familiären Gründen noch einmal verschoben werden. Was meiner "einfachen Anlage" gar nicht gut bekam: der Entwurf wuchs immer weiter

Bild

und ich wurde auch zunehmend vertrauter mit den Möglichkeiten des Digitalsystems, so daß auch in dieser Hinsicht Wünsche enststanden...
Letzendlich bekam der Entwurf dann doch noch einen Abstellbahnhof "angeflanscht", was allerdings Kompromisse bei den Steigungen erforderte

Bild

Um mich nicht endlos in den Planungen zu verzetteln machte ich eines Tages dann gedanklich einen Schlußstrich: der vorliegende Entwurf sollte genau so gebaut werden.

Gerade zu dieser Zeit kam auch das Planungsprogramm Scarm auf den Markt, so daß ich schon einmal ein einfaches 3D-Modell zeichnen konnte

Bild

Die 3D-Ansicht überzeugte mich dann übrigens davon, rechts hinten doch einen Tunnel vorzusehen - der war dort eigentlich nicht geplant gewesen.


- zweiter Teil folgt !
Zuletzt geändert von Ulf325 am Sa 21. Okt 2017, 11:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#2

Beitrag von Ulf325 » So 23. Apr 2017, 15:49

3. Baubeginn

Um die Anlage mit heimischen Mitteln bauen zu können kam nur ein Fachwerkrahmen in Frage.

Bild

Diesen habe ich möglichst genau um die Gleise herum konstruiert, auch weil es durch den Abstellbahnhof gar nicht so einfach war, ausreichen Stabilität hineninzubringen.
Ich habe den Rahmen in zwei Teilen gebaut, sonst hätte ich ihn nicht in den Raum hininbekommen. So entstand auch eine "Haupttrennkante". Die Anlage ist zwar eigentlich nicht als teilbar oder "mobil" gedacht, aber so entsteht zumindest grundsätzlich die Möglichkeit sie eines Tages mal zu auseinanderzubauen, falls das notwendig wird.

Bild

Bild

Verwendet habe ich 10mm Birkensperrholz

Bild

So zusammengebaut sah das dann doch recht filigran aus und ich bekam Bedenken daß das alles die notwendige Stabilität bekommt. Allderings kamen ja auch noch die Bahnhofs- und Trassenbretter welche fest eingeleimt sind und zur Stabilität beitragen

Hier werden schon die ersten Rampen montiert. Der Bogen in der Mitte ist die steilste Stelle der Anlage mit fast 5%

Bild

Der Bau der Rahmen ging eigentlich recht zügig. Ersetens war es winter, und ich hatte viel Zeit dafür. Und geholfen hat natürlich daß ich so etwas ja auch nicht zum ersten Mal machte.

Das Holz hatte ich übrigens beim örtlichen Holzhändler erworben. Die langen Rahmenwangen (60 und 150mm Breite) ließ ich mir dort gleich auf Maß zuschneiden, den Rest machte ich zu Hause in der Garage.

Wie gesagt der Unterteil des Rahmens ging recht zügig, nun ging es schon mit Modelleisenbahn los.
Wegen des wenigen verfügbaren Platzes liegt der Abstellbahnhof direkt unter der vorderen Plattenkante, nur 100mm tief. Deshalb wurde der Abstellbahnhof schon in diesem Stadium komplett eingebaut, inklusive aller Weichen, Antriebe und Trennstellen.

Das ging auch recht zügig, mußte nun aber getestet werden. Dazu baute ich eine temporäre Verbindung ein um im Kreis fahren zu können. Die "Schleife" sieht etwas abenteuerlich aus hat aber tadellos funktioniert

Bild

Nun war erst einmal eine Weile Schluß mit Tischlerei, denn 11 Weichen und 30 Gleisbesetztmelder waren zu installieren, in Betrieb zu nehmen und zu testen. Und in erster Linie zu verkabeln, was eine Arbeit ist die mir zwar durchaus von der Hand geht, dabei aber keinesfalls viel Spaß macht ...

Die Weichen sind, wie erwähnt, Rocoline- Bettungsweichen. Von den Start- und Erweiterungssets hatte ich einige originale Weichenantriebe und -Decoder. Schon beim "vorbereitenden" Teppich-Bahning hatte ich festgestellt daß diese nicht immer ganz zuverlässig schalten. Ich hatte erst die Decoder in Verdacht, aber es liegt eher an den Antrieben die mit dem (vom Decoder gelieferten) Gleichstrom nicht wirklich kraftvoll durchschalten. Ich fand dann eine Lösung, um wenigstens die vorhandenen Teile zu nutzen: ich zerlegte die Weichenantriebe und nahm ihnen etwas Vorspannung, indem ich die eingebaute Schnappfeder um ca 1mm verkürzte. Damit schalten sie immer noch sicher aber viel leichter.

Eine Alternative hatte ich bereits gefunden: Von Viessmann gibt es einen kleinen Linearservo (Viessmann 4559) der ebenfalls in die Bettung passt, lediglich den Nachteil hat dass man ihn nicht per Hand schalten kann. Das konnte ich aber verschmerzen.

Um Chancengleichheit zu wahren baute ich also im Abstellbahnhof in die linke Seite die Viessmänner, rechts die Roco Antriebe ein.
Im Grunde haben dann beide Seiten zuverlässig funktioniert, ich blieb aber bei Viessmann weil sich diese den Strom nicht aus der Weiche holen und nicht extra modifiziert werden müssen wenn man für das Zuebhör einen getrennten Boosterkreis vorgesehen hat.

Der Weiterbau ging dann mit größeren Pausen, und ein wenig Verdrahtungsärger, langsam weiter und es folgt der "Hauptbahnhof" in der Hauptebene. Auch hier war wieder viel zu testen

Bild

Vorn sieht man, daß ich entgegen meinen Beschlüssen doch noch ein weiteres Gleis eingebaut habe. ich machte die Bahnhofsplatte 4 cm breiter. Der Platz war zwar knapp aber ausreichend. Heute bin ich sehr froh darüber, denn das zusätzliche Gleis vermeidet Stau im Automatikbetrieb

Bild

und schließlich die obere Ebene

Bild

Im sichtbaren Bereich ist unter den Gleisen schon mir brauner Temperafarbe ausgemalt. Das ist nötig damit nicht das helle Holz durchschimmert. Erwies sich auch als sehr praktisch beim späteren Begrasen, weil es schon eine Art Grundierung darstellt wodurch der Kleber nicht so schnell einzieht.

Der Gleisbau mit dem Roco Geoline-Gleis ging überigens absolut problemlos. Alles paßte und saß prima. Keine Weiche hat (bis heute) ein Problem entwickelt. Aus dem Verein und von anderen Anlagen kenne ich es ja, daß sich immer irgendwo "Problemweichen" befinden, davon blieb ich bisher komplett verschont. Selbst meine DR 23.10 mit RP25 Radsätzen schlängelt sich ohne Murren durch alle Weichen und -Kombinationen.

Damit war die Gleislage dann fertiggestellt und es konnte, beziehungsweise: mußte, wieder an die Elektrik und vor allem Programmierung gehen. Was sich wieder ein wenig hinzog.

(Fortsetzung folgt)
Zuletzt geändert von Ulf325 am Sa 21. Okt 2017, 11:23, insgesamt 4-mal geändert.
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#3

Beitrag von Ulf325 » So 23. Apr 2017, 16:43

4. Digitales

Als ich mit den Vorbereitungen begann war Digital fahren ja nun wirklich nichts Neues mehr.

Trotzdem haderte ich ein wenig mit den mir bekannten Systemen. Einerseits weil sie nicht alles konnten was ich gerne gehabt hätte, und andererseits wegen des damit verbundenen Computer-Aufwandes.

Es ist halt so daß ich eh schon viel Zeit am Computer verbringe und die Modelleisenbahn eigentlich kein Computer mit angeschlossenem Schienenkreis werden sollte.

Erst als die ersten Zeichnungen schon fertig waren merkte ich, daß das (mir durchaus schon bekannte) Sytem Railcom durchaus schon auf beiter Linie in die Serienproduktion Einzug genommen hatte. Das nahm mir dann doch einige Befürchtungen.

Die Anlage sollte ja auch als "Spielbahn" dienen, und nicht einfach nur vollautomatisch im Kreis fahren. Die mir bis dato bekannten Systeme erforderten aber entweder alles vom Computer aus zu bedienen (was ich nicht so toll finde), oder nach jedem manuellem Eingriff erst mal alle Positionen, Weichen und so weiter wieder auf den richtigen Stand zu bringen.

Die Wahl der Roco z21 war also keinesfalls ein Zufall, wurde sie doch mit ihrer Railcom-Fähigkeit beworben. Bald kaufte ich noch eine Multimaus dazu. Teppich-Bahning funktionierte damit schon sehr gut. Die Handysteuerung übrigens funktionierte auch ohne Probleme, finde ich aber ein wenig unhandlich. Die Anlage hat also eine z21 "weiß" als Zentrale.

Ich veranschlagte 34 Rückmelder.
Zunächst hatte ich an Selbstbau gedacht, dann erschienen aber die günstigen Digikeijs-Bausteine, wovon ich zunächst zwei beschaffte.

Als Software wählte ich "erst einmal" Rocrail aus. Das kostet nichts und es war ja zunächst nur die rein technische Funktion gefragt, zwecks Test und Inbetriebnahme. Ich plante, später dann zu iTrain zu wechseln - was dann aber mangels Notwendigkeit unterblieb.

Die erwähnte Raicom-Funktionalität realisierte ich dann mit einem Blücher GBM16-XN. Der ist mittels Xpressnet-Interface an die X-Buchse der z21 angeschlossen. Das funktioniert, obwohl die z21 das Xpressnet nicht vollständig unterstützt. Aber Herr Blücher hat hier sehr gute Arbeit geliefert.

Die Bahnhofsgleise bilden jeweils einen Block und haben 3 Rückmeldeabschnitte. Etwa 10cm + 100cm + 10cm. Der mittlere Abschnitt ist in beiden Fahrrichtungen "Enter"-Melder und enthält auch den Railcom-Detektor. Wenn also ein Zug, ob manuell oder automatisch, in den Block einfährt erhält dieser automatisch die richtige Lokadresse. Anhalten tue ich auf Stopp-Melder (je nach Fahrtrichtung der hintere Melder). Das Einmessen funktioniert mit dem Rocrail auch recht ordentlich, so daß ich mit Personenzügen auch auf Gleismitte halten kann. Das mache ich aber nur mit kurzen Zügen weil der Überlaufweg wegen der kurzen Gleise recht klein ist.

Probleme hatte ich bisher nur wenige, dafür waren sie recht hartnäckig.
Erstens nehmen die vielen kleinen einzelnen Weichendecoder wohl alle einen ordentlichen Schluck Strom wenn sie aktiviert werden. Die Folge war daß die z21 sich, mit zunehmendem Ausbau der Anklage, nach einem Problem oder Kurzschluß hartnäckig weigerte wieder einzuschalten. Das hat mich gehörig Nerven gekostet weil ich irgendwo in Gleis oder Verdrahtung einen Kurzschluß vermutete. Es lag aber, wie gesagt, am Einschaltimpuls.
Angeblich hat Roco das Problem inzwischen mit einer aktuelleren Firmware entschärft, welche dem Zubehör mehr Zeit zum Aktivieren gibt.

Zweitens bekam ich im Laufe von Betrieb immer wieder mal merkwürdige Ausfälle, zum Beispiel brach die ganze Kommunikation auf dem X-Bus zusammen. Als Ursache hierfür erwies sich das zu kleine Original-Netzteil der z21(weiß). Ich habe dann die ohenhin geplante Aufteilung vorgenommen. Alles Zubehör läuft nun über einen extra Booster, und die z21 hat ein ordentliches Netzteil bekommen.

Als aktuell letzte Maßnahme habe ich die Anlage mit einer kleinen Handsteuerung ausgerüstet.
Es wurde ein dritter Rückmelder (16 Kanäle) angeschafft, an diesen wurde ein einfaches altes Tastenpult angeschlossen. Die Rückmelder laufen auf dem PC auf und schalten dort im Rocrail extra dafür programmierte Weichenstraßen. So kann ich nun ganz manuell fahren ohne ständig dabei auf den Computer schauen zu müssen, und trotzdem bringe ich ihn nicht durch manuelle Eingriffe durcheinander.

Die Software Rocrail läuft übrigens auf einem betagten 15" Laptop (ist aber schon ein Core-2-Duo) wirklich flüssig. Dank kleiner SSD ist der Rechner auch sehr schnell hochgelaufen und arbeitet quasi geräuschlos. Was auch wichtig ist, mein zunächst benutzter Alt-PC hat in dem ansonsten stillen Keller schon ordentlich Radau gemacht.

(Fortsetzung folgt)
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#4

Beitrag von Ulf325 » So 23. Apr 2017, 18:14

5. Endlich Grün

Elektronik und Programmierung haben doch sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen als ich eigentlich veranschlagt hatte. Durch den sehr engen Raum konnte ich ja auch nicht schon einmal mit der Landschaft anfangen, allein der dabei entstehende Schmutz verbot es gleichzeitig zu fahren und an der Geländedecke zu bauen.

Um ein wenig Frust abzubauen genehmigte ich mir dann aber eine ganz kleine Ecke zu gestalten

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Als dann endlich die letzten elektrischen Problemchen behoben waren und die ursprünglich nicht geplante Herzstückpolarisierung doch noch eingebaut war, konnte es endlich wirklich losgehen.

Die Landschaftsdecke entstand aus Styrodorplatten, welche sich sehr schön bearbeiten lassen und auch leicht sind.

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Das Ganze wurde mit Gips nachbearbeitet und gespachtelt. Später wechselte ich dann zu Busch Modelliermasse 7590. Die haftet besser auf dem Untergrund und lässt sich auch besser bearbeiten

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Das Arbeiten mit einem elektrostatischen Begraser war für mich ganz neu, und so entstand zunächst einmal nur recht unspektakuläre Wiese

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In diese Arbeit muß man sich wirklich erst einmal einarbeiten, die Ergebnisse werden dann aber später schnell besser.

Beim Stöbern auf der Suche nach passendem Baumaterial stieß ich auf etwas völlig ungeplantes ... nämlich die Busch Feldbahn.
Die hat es mir dann sofort angetan.
Kurzerhand wurde die Geländeplanung ein wenig modifiziert - und es kam eine Feldbahn dazu

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Die fand ich äußerst putzig, meine Familie übrigens auch :)

Die kleine Bahn brauchte aber natürlich auch ein Betätigungsfeld. So kam es zum Baubeginn an meinem Steinbruch 1, aus eingefärbter Modelliermasse.

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Inzwischen wurde es wieder Winter, und über die Feiertage entwickelte ich eine rege Bautätigkeit.

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Das Arbeiten mit Heißkleber war mir übrigens sehr angenehm, weil es schnell geht und man nicht ewig fixieren muß. So war die Geländedecke recht schnell geschlossen.

Aus logistischen Gründen mussten nun die vorgesehenen Anschlußgleise verlegt werden. Der Feldbahn erhält eine Umladeanlage und es wurde ein neuer Steinbruch erschlossen

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Der Alte Bruch lag sowieso zu nah an befahrenen Bahngleisen und musste so leider geschlossen werden. Er verwilderte ein wenig und wurde zum Naherholungsgebiet

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... für die Bewohner des ganz in der Nähe errichteten Eisenbahnerwohnhauses

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Diese hatten nun zwar einen Badesee, aber leider noch keinen Arbeitsplatz.
Dies führte zu massiven und wiederholten Beschwerden bei der Eisenbahn-Bauleitung. Diese verwies auf die Planungsreihenfolge. Doch die Leute waren nicht zu beschwichtigen, also entstanden etwas vorfristig Empfangsgebäude, Nebengebäude und Stellwerk

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Zuletzt geändert von Ulf325 am Sa 21. Okt 2017, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#5

Beitrag von Ulf325 » So 23. Apr 2017, 20:29

6. Aktueller Zustand

Die Anwohner blieben nicht faul auf ihrer Haut liegen. Nachdem endlich der Bahnhof fertig war stellte sich dann doch allgemeine Zufriedenheit ein und sie begannen sich auch selbst zu beteiligen.

Im Rahmen der Aktion "Schöner unsere Städte und Gemeinden" beteiligten sie sich aktiv an der Gestaltung des Umfelds und so wurde Steinthal langsam
grün
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Bild

Natürlich auch Bahnhofsvorsteher Müller, der den Vormittag seinem Kleingarten gewidment hat und sich nun auf dem Weg zum Dienst begibt

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Im Steinbruch hingegen ist heute tote Hose. Die Diesellok ist kaputt und wurde zur Reparatur abgeholt.

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Das freut Baggerfahrer Klaus: Der hat nun den ganzen Tag frei und kann sich mit seinem kleinen Sohn am Steinbruchsee einen schönen Tag machen.
Stellwerksanwärterin Gerlinde ist auch da. Das freut Klaus.

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Lokführer Peter wartet derweil auf eine Übergabe und ist im Bahnhof einen Kaffee trinken gegangen

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#6

Beitrag von Ulf325 » Sa 21. Okt 2017, 14:00

Update ...

erst einmal die verschwundenen :( Bilder wieder hochladen...

so, erledigt.

Inzwischen ist am oberen "Bahnhof", eine kleine Vorstadt entstanden. Ein kleiner Betrieb hat sich auch angesiedelt

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#7

Beitrag von pollotrain » Sa 21. Okt 2017, 14:16

Moin Ulf :wink:

Klasse kleine Anlage, sehr verträumt, typisches ehemaliges DDR Flähr,
Steinbruch und Badesee, :gfm: sehr sehr gut :!:
Würde gern mehr von Deiner Anlage sehen.
Gruß Thomas 8)

Weihnachtsmarkt 29.11. - 23.12.2019
neue Verkaufsstände :!: Glühweinpyramide :!:




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Marzipandealer :redzwinker:


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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#8

Beitrag von Jandrosch » Sa 21. Okt 2017, 14:54

Ulf325 hat geschrieben:
So 23. Apr 2017, 12:11

...................... ein Meisterwerk ist es nicht und war auch nicht geplant ;) ...........................
...........ist aber auf dem besten Weg, eins zu werden.

Mir gefällt Deine Bahn, viel Abwechslung auf engem Raum :gfm:
Da ich nicht so der große Planer bin, schaue ich auch nicht so oft in diese Bereiche bzw. Threads, in denen erst noch Planung im Vordergrund steht.
Von daher komme ich erst heute hier rein und schaue mich um - werde ich nun auch öfter machen.


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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#9

Beitrag von Ulf325 » So 22. Okt 2017, 15:43

Danke für die Rückmeldungen :)

Ja, die Epoche wird DDR 1960-1970, da geht so einiges. Sowohl landschaftlich als auch Eisenbahnmäßig. Und ich kann das eine oder andere einfließen lassen was ich noch so aus der Kindheit kenne.

Heute war wieder Fahrtag. Auch mal nötig nach all der Bauerei. Es waren auch noch elektronische Probleme zu lösen, das nervt mich immer ziemlich ...

Im Bild die Faller Fußgängerbrücke muß wieder weg - der Maßstab stimmt hinten und vorne nicht.

Bild
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#10

Beitrag von UKR » Mi 12. Dez 2018, 20:07

Moin Ulf,

durch deine Bilder im Nahverkehrskalender bin ich über deine Anlage gestolpert und da steht ja doch was schickes in der "Nachbarschaft".

Vielleicht hast du ja noch ein paar aktuelle Anlagenbilder, die letzten hier sind ja schon ein paar Tage her.

Harzliche Grüsse

Ulrich
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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#11

Beitrag von Ulf325 » Do 13. Dez 2018, 18:13

Hallo Ulrich,

schön daß mal jemand über meine Anlage stolpert ;)
Ich gebe aber zu, im letzten Winter ist wenig Sichtbares passiert, auch weil der Keller ein paar Verschönerungen nötig hat.

Ein wenig habe ich mich mit der Ausgestaltung der Landschaft gewidmet:

Bild

Die öde "Kunstgraswüste" wird langsam durch anständige Bäume, Büsche und Unterholz verschönert
was sehr viel mehr Arbeit macht als es aussieht, das kleine Stück im Vordergrund war ein ganzes Wochenende ...

Grüße: Ulf
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#12

Beitrag von UKR » Mo 17. Dez 2018, 21:00

Hallo Ulf,

na ja, die kleinen Dinge sind oft die, die am längsten dauern und denen man es hinterher nicht ansieht.

Schicke Bilder aus dem Bahnhof zeigst du ja momentan fleißig im Kalender
Ulf325 hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 18:02
……
Bild
.......
Der Abteilwagenzug gefällt mir besonders, hab ich doch als Erbstück aus dem Fuhrpark meines Vater einen ähnlichen in Blech von Märklin mit 24er dazu.

Wünsche eine schöne letzte Woche vor Weihnachten, harzliche Grüsse

Ulrich
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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#13

Beitrag von Ulf325 » So 13. Jan 2019, 08:05

Nachdem Lokführer U. Zweifel an der Abstimmung der 08 1001 geäußert hatte veranlasste die RBD eine erneute meßtechnische Untersuchung der Lokomotive.

Die seltene Aufnahme zeigt die Lok vor dem Meßzug während der Ausfahrt aus Steinthal unterer Bahnhof

Bild
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#14

Beitrag von UKR » Mo 14. Jan 2019, 11:52

Moin Ulf,

:gfm: die Aufnahme, gerne mehr solcher "Schnappschüsse"

Harzliche Grüsse

Ulrich

PS. Ich hoffe das Ergebnis der Messfahrt war zufriedenstellend
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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#15

Beitrag von Ulf325 » Di 12. Feb 2019, 17:39

Beim weihnachtlichen Intensiv-Betrieb fielen mir immer wieder Fehlschaltungen auf. Rückmelder gingen nicht aus, oder nicht an. Gelegentlich wurde eine Weiche nicht geschaltet.
Auf der Anlage hatte ich zu der Zeit einige sehr teure Fahrzeuge, auch wenn es nur selten auftrat (vielleicht 1x pro Stunde) konnte und wollte ich das so nicht lassen. Ich betrieb intensive Fehlersuche (auch mit Hilfe des Rocrail-Forums), und letztendlich blieb nur noch der Rückmeldebus übrig.
Ich hatte meine Blücher-GBM ja per X-Bus an der z21 betrieben.
Kurzum: der X-Bus/Xpressnet ist laut mehrerer Quellen nicht ganz problemfrei und ich beschloß für mich daß er die Ursache sein müsse.

Ich habe dann eine Digikeijs DR 5000 Zentrale beschafft und die Blücher-GBM auf Loconet umgerüstet (das geht zum Glück).
So ganz streßfrei war der Wechsel der Zentrale nicht, aber inzwischen funktioniert alles wieder. Und ich habe mein Ziel erreicht: Über Loconet kommen nun alle Rückmeldungen zuverlässig an.

Nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es: die DR 5000 generiert wohl ein leicht anderes Signal, jedenfalls ist die Geschwindigkeit und Sicherheit der Railcom-Meldungen deutlich zurückgegangen. Aber funktionieren tut es noch.
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#16

Beitrag von joachimkr » Mi 25. Sep 2019, 19:52

Hallo Ulf,
Zunächst ein Lob, was Du aus dem Raum rausgeholt hast!
Schön dokumentiert, sehr anschaulich.

Die Gleisbesetztmeldung scheint ja nun zuverlässig, aber ist die Datenübertragung nun langsamer, oder streut die Zeit ? Hast Du mal Messungen gemacht?

Ich frage, weil ich mich mit dem Problem dieser Meldung gerade beschäftige.

Viele Grüße, Joachim


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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#17

Beitrag von Ulf325 » Do 26. Sep 2019, 08:57

Hallo Joachim,

die DR5000 habe ich nicht wirklich in den Griff bekommen. Es zeigten sich immer wieder mal Merkwürdigkeiten, zum Beispiel nach einem Kurzschluß.

Kurzum: die Digikeijs wurde durch eine Z21 (schwarz) ersetzt. Die Blücher-Rückmelder sind über Loconet verbunden.
Das funktioniert nun einwandfrei, es treten keine Fehlschaltungen mehr auf.

Die Besetztmeldungen kommen sehr schnell und fehlerfrei. Gemessen habe ich das nicht aber ich behaupte mal innerhalb 0,25s hat der PC die Besetztmeldung.

Die Railcom-Meldungen kommen über den gleichen Datenbus aber andere Adressen, und teils zeitlich deutlich versetzt, so in der Größenordnung 1-2 Sekunden. Für den Automatikbetrieb sind die aber ohne Belang und daher unkritisch.
Mit freundlichen Grüßen: Ulf

Meine Anlage

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joachimkr
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Re: Steinthal - meine "Spielbahn"

#18

Beitrag von joachimkr » Fr 27. Sep 2019, 17:09

Hallo Ulf,
heißt das, dass die Railcom Messages dann um 1 bis 2 Sekunden später eintreffen, als die Blücher-Rückmelder das Gleis besetzt melden ? :pflaster:
Das würde ja bedeuten, dass die Erkennung der Austastlücke auf Seiten der Decoder ebenfalls einige Zeit braucht oder die sich nicht sofort mit ihrer ID/Adresse melden.
Oder müssen die dazu aufgefordert werden?

Eine Viertelsekunde zur Erkennung ist kein Rekord, aber natürlich völlig ausreichend - die sollen ja auch nicht jede Fliege melden, die vorbeifliegt :redzwinker:
Viele Grüße,
Joachim

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