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Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 15. Sep 2019, 21:50
von respace99
Hallo Christian

Ich habe meine Wendel selbst hergestellt - 1000x1000x10mm Pappelsperrholzplatten und dann mit der Stichsäge 100mm breite Trassen ausgesägt.

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Ich denke, mit Selbstbau kannst Du eine Menge sparen.

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 15. Sep 2019, 23:31
von hubedi
Hallo Christian,
Christian69 hat geschrieben:
So 15. Sep 2019, 20:22
... Was sagt ihr zu dem Preis? ... Das erste Angebot beläuft sich auf 490,- EUR: ...
Eine wahrlich interessante Frage, über die man viel nachdenken könnte. Bloß wie und nach welchen Kriterien sollte ich diese Frage beantworten :?:

Bezogen auf den Inhalt Deines Geldbeutels im Allgemeinen und dem Hobbyfach innerhalb des Beutels im Speziellen ... k.A. :D

Bezogen auf das Preis-Leistungsverhältnis bzw. ob der Preis sich in Bezug auf den Arbeitsaufwand bei der Herstellung in einem ausgewogenen Bereich bewegt ... kenne ich sie Kalkulation des Anbieters ... also ... k.A. :D

Bezogen auf die Dir zur Verfügung stehende kostbare Bastelzeit im Verhältnis zum Kaufpreis ... k.A :D

Bezogen auf die Ausstattung Deiner Werkstatt bzw. Deinen Fähigkeiten bei der Holzbearbeitung und den Kosten für deren Ergänzung im Falle eines Selbstbaus ... k.A. :D

Ich könnte so jetzt noch eine ganze Zeitlang weiter machen und Du würdest Dich rasch aus gutem Grund fragen, warum schreibt der Kerl diese Antwort, wenn zum Schluss immer das gleiche, schon bekannte Ergebnis steht.

Nun, weil Du meines Erachtens die falsche Frage stellst. Mir jedenfalls wäre es viel wichtiger zu klären, was der Kauf für mich persönlich bedeuten könnte. Die monetäre Seite ist sicher nicht unwichtig aber sie käme erst ein paar Tacken weiter hinten dran ... immer vorausgesetzt, die 500 Euronen liegen aufgestapelt und zur Ausgabe bereit vor Dir auf dem Tisch.

Ich würde für mich zuerst klären, wie viel Bastelspaß es bedeuten könnte, so eine Wendel selbst zu bauen und mir u.U. sogar die dazu notwendigen handwerklichen Fähigkeiten anzueignen. Welches Zeitkontingent steht dazu zur Verfügung? Soll die Anlage zügig fertig werden oder steht die Freude am Bau im Vordergrund? Welchen Unterschied würde es später z.B. beim Betrachten, beim Betrieb oder gegenüber Besuchern der Anlage für mich bedeuten, auf eine vlt. nicht ganz so perfekte Eigenkreation zu blicken oder statt dessen auf eine Ansammlung sauber gearbeiteter Industrieprodukte?

Auch hier könnte ich noch einige Ergänzungen vornehmen aber ich gehe davon aus, Du hast die unterschiedliche Denkweise verstanden. Es geht um ein Hobby, eine Liebhaberei und ich schäme mich nicht zu sagen, schlicht und einfach um ein zweckfreies Spielen. Wenn man dieses Tun nüchtern und ohne Emotionen betrachtet, wäre wohl jeder Cent für eine Modellbahn herausgeschmissenes Geld. Es geht in erster Linie darum, was es Dir persönlich wert ist und was es Dir bedeutet ... und da ist das Geld ... naja ... m. E. zweitrangig. Die persönlichen Fragen kannst letztlich nur Du für Dich klären.

LG
Hubert

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Mo 16. Sep 2019, 19:22
von Christian69
Hallo Giorgio und Hubert,

ich habe mir mal verschiedene Preise für Sperrholz und Multiplex angesehen.
So würde eine Platte von 6mm x 1200 x 600 mm in Pappel 8,50 EUR und eine in Birke Multiplex 12,95 EUR kosten.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich jeweils einen Halbkreis aus einer Platte bekomme, dann benötige ich 18 Platten.
Dann kostet mich Pappel 153,00 EUR und Birke Multiplex 233,10 EUR.
Bei 8 mm Platten wären es 9,50 EUR pro Platte und somit 171,00 EUR.

Wenn ich ganze Platten nehme 6mm x 2440 x 1220 mm würde ich 5 Platten benötigen.
Dann kostet mich Pappel 193,20 EUR.

Das notwendige Werkzeug und die Fähigkeiten sind vorhanden :D

Nun bin ich nur noch am überlegen, ob ich die Trapezbrettchen-Methode oder die Kreis-Methode umsetze.
Erstere hätte den Vorteil, dass bei einem Aufbau von 2x 3 mm starken Brettchen es durch den Versatz keine Übergangsbrettchen wie bei der Kreis-Methode gibt und durch die Verleimung eine zusätzliche Verstärkung hinzukommt. Ein weiterer wäre, dass es fast keinen Verschnitt gibt.
Der Nachteil wäre der größere Durchmesser von 116,4 cm anstatt 103 cm bei einer Trassenbreite von 100 mm.

Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Mo 16. Sep 2019, 20:22
von hubedi
Hallo Christian,

beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Ich habe seinerzeit Kreisausschnitte angefertigt und aus einer Dachlatte geschlitzte Klötzchen gefräst bzw. geschnitten. Diese Klötzchen leimte ich dann seitlich zur Stabilisierung an den Übergangsstellen auf die Trassenbrettchen. Die Klötzchen erhielten jeweils noch ein Loch für eine Gewindestange, mit denen dann der Höhenabstand der einzelnen Wendelgänge und natürlich auch die Steigung eingestellt werden konnte. In meinem Thread im letzten Bericht (#2303) findest Du zufällig ein paar Bilder einer Wendel in meinem letzten Baubericht.

Bei der Trapezmethode hast Du im Verlauf der Wendelbretter immer wieder Verbreiterungen, die sich gleich zur Aufnahme der Gewindestangen (oder anderer Abstandshalter) einsetzen lassen. Wo der Holzbedarf tatsächlich größer ist, kann ich nicht sagen.

Die Platten, aus denen ich die Trassen herausgeschnitten habe, stammten übrigens aus dem Sperrmüll. Es handelte sich um alte Schrankrückwende aus Sperrholz. Nur die gehobelten Dachlatten für die Klötzen musste ich zukaufen. Der gesamte Unterbau meiner Anlage besteht sowieso zu wesentlichen Teilen aus gut erhaltenen Holzresten, die ich geschenkt bekommen habe. Altholz hat zudem den Vorteil, dass es kaum noch arbeitet.
Eine günstige Einkaufsquelle ist für mich auch die Restekiste der Baumärkte beim Holzzuschnitt. Wenn Du aus Platten einzelne Trassenstücke herausschneiden musst, lohnt es sich, diese Reste zu verwenden, statt den teuren Zuschnitt zu bezahlen. Ein paar nette Worte im Holzgroßhandel oder beim örtlichen Schreiner eröffnen oftmals ebenfalls den Zugang zur Restekiste. Mit etwas Geduld könntest Du die Kosten für die Wendel auf diese Weise erheblich reduzieren. Das Teuerste an meinem Anlagenunterbau waren die Schrauben und die Gewindestangen.

Aber wie auch immer ... viel Spaß beim Bauen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

LG
Hubert

PS: Halbkreise bei der Wendel sind m.E. nicht unbedingt zweckmäßig. Ich denke der Verschnitt wird so relativ hoch. Ich würde einen Wendelkreis feiner unterteilen ... z.B. in sechs Teilstücke. Dann bist Du bei den Plattengrößen wesentlich flexibler.

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Sa 2. Nov 2019, 17:14
von Acki59
Hallo Christian

Ich bin gerade dabei einen Wendel-Bausatz zu installieren ... https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 0#p2027052
Ich verwende einen einspurigen H0 Wendel (Durchmesser 830 mm) für 2 Spuren N!
Den sehr hohen Preis für Deinen Bausatz kann ich nicht ganz nachvollziehen: Dieser hier kostet für 4 Umdrehungen 115.- Euro. Ich brauche dann noch 3 Windungen mehr, komme damit aber immer noch nur auf 180.- Euro.
Dein Angebot scheint mir etwas überrissen ... :?

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 17. Nov 2019, 20:54
von Christian69
Hallo zusammen,

nach vielen Überlegungen und einer sehr netten E-Mail von einem Moba-Kollegen aus der Schweiz, habe ich nun einen maßangefertigten Wendel zum Einbau vorliegen. Zuvor hatte ich ein Bild mit den Maßen aus Wintrack per Mail verschickt und dann vor Ort noch einige Spezialwünsche auf der CNC Fräse anfertigen lassen. Da noch Zeit war bekam ich noch eine persönliche Führung und durfte mir die Spur N Clubanlage in Bern ansehen. Im Anschluss ging es mit dem Wendel nach Hause.

CNC Fräser in Aktion:
https://youtu.be/uWcCKnK7u8g

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Dann musste ich mir erst einmal ein Streichmaß anfertigen, um später die Dämmung auf die Trassen aufkleben zu können.
Basis dafür war eine Mini-Feststellklemme für 1,99 EUR aus dem Baumarkt.

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Dann brauchte ich noch eine Schneidelehre zum Zuschneiden der Dämmung.
Etwas Holz und eine Bosch-Xeo und schon waren 40 Meter a 22 mm breite Dämmstreifen geschnitten.

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Nach dem Umbau eine Peco Weiche ist mir dann beim Befestigen auf der Trasse leider die Stellschwelle entgegen gekommen.
Da ich keine linke Bogenweiche mehr rumliegen hatte, wurde ein Stück 1mm starkes Leiterplattenmaterial auf die entsprechende Größe zugeschnitten. Zwei Löcher gebohrt und die Stellschienen an dieser neuen Stellschwelle verlötet. Sie funktioniert super.

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Dann die Weiche eingebaut und mit der entsprechenden Anlenkung mit einem Mini-Servo verbunden.

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Im Anschluss wurden dann die Schienen für die Kehre verlegt. Um die Durchfahrtshöhe unter dem Wendel hindurch zu vergrößern, habe ich die Grundplatte mit einer Oberfräse um 5 mm verjüngt und dadurch 1 cm Gesamthöhe gewonnen. Das Gleis wurden dann vorübergehend auf U-Scheiben mit entsprechendem Gefälle bzw. Steigung abgestützt und anschließend mit schwarzem Acyl unterfüttert. Somit liegt das Gleis im richtigen Gefälle/Steigung und ist auch noch schallisoliert befestigt.

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In den nächsten Tagen baue ich dann den Servodecoder unter die Anlage und verlege noch ein paar Kabel.
Wenn die Kehre funktioniert, geht es weiter auf der Hauptstrecke (Wendel) nach oben.

Bis die Tage und Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Mo 18. Nov 2019, 15:49
von V200Freund
moin Christian,

vor fast genau zwei jahren habe ich Deinen Thread entdeckt und Dir meinen Respekt ob der großen Anlage gezollt. Ich schaue immer mal wieder rein und sage erneut wow....und mein Schlußsatz zitiere ich vom letzten mal....
.ich beobachte Dich weiter :bigeek: und wünsch uns viel Spaß am abwechslungsreichsten Hobby der Welt....

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Mi 20. Nov 2019, 23:27
von hubedi
Hallo Christian,

eine tolle, internationale Zusammenarbeit. :D Mit dieser Präzision kann eine Stichsäge nicht mithalen. Es geht doch nix über hilfsbereite Kollegen ...

LG
Hubert

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Sa 7. Dez 2019, 20:19
von Christian69
Hallo zusammen,

trotz des Vorweihnachtsstress in der Firma (zum Ende des Jahres werden manche erst wach...) habe ich etwas Zeit gefunden am Wendel weiter zu bauen.

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Laut meinem digitalen Helferlein (RC Heli) sollte es wegen der Steigung auch zu keinen Problemen später kommen.
Der Zwischenraum von Trasse zu Trasse beträgt 54 mm minus 6 mm für Gleis und Dämmung, bleiben 48 mm Durchfahrtshöhe.

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Jetzt muss ich mir aber noch zwei Belegmelder bei der Firma Stärz bestellen, da ich pro Umlauf (ca. 3 m) einen Belegmeldeabschnitt einrichten werde. Auch muss ich mir noch etwas als Absturzschutz suchen, solange ich Innen an die Wendeltrassen noch heran komme. Vorschläge sind hier gern erwünscht.

Schönen 2. Advent und Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Di 7. Jan 2020, 22:56
von Andreas77
Hi Christian,

hast du schon eine Lösung für die Absturzsicherung bei deiner Wendel?

Gruß
Andreas

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 17:52
von Christian69
Hallo Andreas,

ich suche noch aber eine Möglichkeit wäre die Gurtbänder von Rollläden zu verwenden.

https://www.jalousiescout.de/Jarolift-2 ... -grau.html

Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 21:21
von Markus Birner
Hallo Christian,

was hältst du als mögliche Alternative auch dünne Plexiglasstreifen?

Ich hab testweise bei mir eine Höhe von 40-45 mm angebracht. Da fällt wirklich nichts mehr herunter.

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 22:39
von rocky mountaineer
Christian69 hat geschrieben:
Sa 7. Dez 2019, 20:19
Auch muss ich mir noch etwas als Absturzschutz suchen, solange ich Innen an die Wendeltrassen noch heran komme. Vorschläge sind hier gern erwünscht.
Hallo Christian,ich habe in meiner Anlage Streifen aus PET-Kunsttoff verwendet, sehr flexibel aber stabil, altert nicht und zeigt keine Risse unter Biegebeanspruchung. Kommt in großen Platten und kann beliebig im Fachhandel zugeschnitten werden. Bin sehr zufrieden. Es versperrt die Sicht nicht und fällt kaum auf! Habe das Material über K3, Stockstadt http://www.k-3.de/ bezogen, die haben auch einige Partner bundesweit.
Du kannst ein Bild sehen, wenn Du meinen Anlagen-Thread unten aufrufst.
Grüße und viel Erfolg weiterhin.
Joern

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 12. Jan 2020, 17:45
von Christian69
Hallo Markus und Joern,

was habt ihr für eine Materialstärke verwendet? Kann man die Platten (Folie) selber schneiden (Bosch Xeo oder Mini-Tischkreissäge)?

Im Netz habe ich folgende Angebote gefunden.

https://www.ebay.de/itm/PET-PET-G-PETg- ... 4254034012
https://www.ebay.de/itm/Folie-0-4-mm-x- ... 0005.m1851

Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 12. Jan 2020, 17:57
von rocky mountaineer
Christian69 hat geschrieben:
So 12. Jan 2020, 17:45
was habt ihr für eine Materialstärke verwendet? Kann man die Platten (Folie) selber schneiden (Bosch Xeo oder Mini-Tischkreissäge)?
Hallo Christian,
ich habe PET-Material von 2mm. Meine Streifen habe ich mir vom Händler K 3 zschneiden lassen. Ich glaube, die haben schnelllaufende Spezialsägeblätter, auf jeden Fall sehen die Schnittkanten astrein aus.
Gruß
Joern

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Di 14. Jan 2020, 17:54
von V200Freund
moin Christian,

hatte ich auch mal und würde ich nicht empfehlen. das Sägen wird umso schwieriger je dicker das Material und es reißt. Zum Befestigen Löcher gebohrt und kleine Schraube eingedreht und wenn Du etwas zu weit eindrehst reisst es über mehrere cm....und am negativsten es ist sehr scharf und beim ev reingreifen um einen Zug zu bergen schneidet man sich den Unterarm. Es sichert zwar perfekt die Loks aber für mich überwiegen die Nachteile.

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Mi 15. Jan 2020, 09:17
von rodgauer
Hallo Christian,

ich benutze in H0 als Absturzsicherung 1,5 oder 2,0 mm Selitac (genaue Stärke müsste ich nachmessen). Das ist Schalldämmung für Laminat und sollte es im Baumarkt des Vertrauens geben. Funktioniert sehr gut, lässt sich super-einfach bearbeiten (Schneiden mit dem Messer), kann man kleben oder schrauben. Und ist wirklich preiswert. Wenn es für H0 taugt, sollte es für N kein Problem mit der Haltbarkeit für den "Fall der Fälle" geben.

Nur mal als alternative Idee in die Diskussion geworfen :mrgreen:

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Do 16. Jan 2020, 17:43
von Bk Distelrasen
Christian69 hat geschrieben:
So 17. Nov 2019, 20:54

Dann brauchte ich noch eine Schneidelehre zum Zuschneiden der Dämmung.
Etwas Holz und eine Bosch-Xeo und schon waren 40 Meter a 22 mm breite Dämmstreifen geschnitten.

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Hey Christian,
das wird eine beeindruckende Anlage :!: :gfm:

Eine Tolle Idee - hätte mir sehr geholfen :!: Das merke ich mir für dem nächsten Bauabschnitt. Mit dem Teppichmesser wollte es nämlich nicht so recht gerade werden...

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Do 16. Jan 2020, 21:02
von Johannes La
Hallo Christian,
Danke für Deine sehr interessanten Berichte! Ich habe noch eine Frage: auf einem Foto sind Metallrollen zu sehen mit denen Du die Schienen beschwerst. Um welche "Rollen" handelt es sich hier?

Grüße, Johannes

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: Fr 17. Jan 2020, 18:28
von Christian69
Hallo Johannes,

das sind Gewichte aus Zigarettenautomaten, welche ich über EBay-Kleinanzeigen und dann noch über ein Forumsmitglied hier erwerben konnte.

Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 19. Jan 2020, 14:04
von Christian69
Hallo zusammen,

seit Freitag bin ich nun glücklicher Besitzer des Piko RBe 1461 & BDt EW II (94164), welchen ich bei Zuba-Tech bestellt hatte.
Leider sagt die Anleitung von Piko nichts über den Einbau und Anschluss eines Funktionsdecoders im Steuerwagen aus.

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Die Leiterplatte wurde zwar so ausgelegt, dass man den analogen Stecker ausbrechen und einen Funktionsdecoder einbauen kann aber die Lötpads und deren Beschriftung lassen nur ahnen, welche Anschlüsse mit einem Funktionsdecoder verbunden werden müssen.

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Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee, was die Anschlüsse (WL, WR, F+, A1 - A4) bedeuten.
WL und WR sind wahrscheinlich Gleis links und rechts, A1 - A4 die Funktionsausgänge (was ist aber was) und wofür benötigt man F+?

Grüße
Christian

Re: Baubericht Spur N - Deutschland-Schweiz auf 11,4 qm

Verfasst: So 19. Jan 2020, 14:29
von Christian69
Hallo zusammen,

ich habe soeben eine Antwort zur selben Frage aus dem Nachbarforum (Spur N-Schweiz) erhalten und möchte diese euch nicht vorenthalten.

Die Kontakte bedeuten:

WL -> Gleis links
WR -> Gleis rechts
A1 -> 3fach Spitzenlicht weiß
A2 -> Rücklicht rot
A3 -> Führerstandbeleuchtung
A4 -> Beleuchtung Fahrgastraum
F+ -> Decoder +

Desweiteren habe ich auch die Einstellungen für den Motorwagen für einen D&H DH18A Decoder erhalten:

CV137 (PAR88) -> 17
CV 35 (PAR63) -> 4
CV 36 (PAR64) -> 8 oder 0, dann ist das Rücklicht Richtungsabhängig (F1)
CV 39 (PAR67) -> 16
CV 40 (PAR68) -> 32
CV 41 (PAR69) -> 64

F0 = Frontbeleuchtung
F1 & F2 = Zugschlussbeleuchtung
F5 & F6 = Führerstandbeleuchtung vorn / hinten
F7 = Fahrgastraumbeleuchtung

Grüße
Christian