Bahnhof Kirchhain zum Zweiten- Landschaftsgestaltung

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!

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Bahnhof Kirchhain zum Zweiten- Landschaftsgestaltung

#1

Beitrag von Tjorben » Sa 9. Jan 2016, 22:10

Hallo allerseits,

ich bin Tjorben und komme aus dem Bremer Umland. Ich bin schon lange begeisterter Leser der Anlagenpräsentationen.
Nun habe ich mich entschlossen, euch meine Anlage vorzustellen. Wie ein weiteres Forumsmitglied habe auch ich mich entschieden
den Bahnhof Kirchhain an der Main-Weser Bahn als Vorbild zu nehmen. Es wird kein exakter Nachbau des Bahnhofs. So musste ich bei der Anordnung der Bahnsteige Kompromisse machen.
Die Anlage ist als Rundumanlage mit dem Fiktiven Endbahnhof Beyenburg in der Mitte geplant. Der Bahnhof Beyenburg ist nahezu fertig und lässt sich bereits wunderbar betreiben.
Kirchhain befindet sich in der Entstehung. Die Gleise liegen zu ca. 80%. Die Hauptgleise lassen sich bereits befahren und sind mit dem großen Schattenbahnhof für 27 Garnituren verbunden. Zwei weitere Schattenbahnhöfe befinden sich an den beiden Nebenstrecken. Hier passen noch 14 Garnituren hinein. Gebaut wird mit Peco Code 55 Gleisen.

Ich hoffe euch gefallen meine ersten Bilder.

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Endbahnhof Beyenburg
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Der Landwirt ist beim Reifenwechsel und eine Elster schaut vom Auspuff zu.
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Zudem habe ich noch ein Video vom Betrieb im Bahnhof Beyenburg.



Gruß Tjorben
Zuletzt geändert von Tjorben am So 18. Nov 2018, 16:08, insgesamt 4-mal geändert.


WimC

Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#2

Beitrag von WimC » So 10. Jan 2016, 09:18

Hallo Tjorben,

:gfm: Veile Details, und mit bewegung auch noch!
Wie entkuppelst du? Ich sehe kein Entkuppler in der Film, oder liege ich da falsch?

Grusse,
Wim


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#3

Beitrag von Tjorben » So 10. Jan 2016, 12:34

Hallo Wim,

danke für deine lobenden Worte.
Ich nutze die Dapol Magnetklauenkupplung.
In den Gleisen sind Dauermagneten eingebaut.
Einige Magneten sind im Video zu erkennen. Sie sitzen im Schwellenband.

Ich bin mit den Kupplungen sehr zufrieden, musste allerdings einige Achsen gegen
Messing bzw. Edelstahlachsen tauschen, da einzelne Wagen ansonsten durch die Magnetkraft
angezogen werden und sich nicht entkuppeln lassen.

Gruß Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#4

Beitrag von croesoft » So 10. Jan 2016, 13:29

Hallo Tjorben,

das ist eine TOP- N-Spur Anlage, die Du da hast!

Tolle Landschaftsgestaltung und feine Ausarbeitung der Details. Habe selten etwas Besseres gesehen!

:gfm: :gfm: :gfm:

Viele Grüße
Christian
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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#5

Beitrag von Tjorben » So 10. Jan 2016, 15:05

Hallo Christian,

vielen Dank. Freut mich zu lesen.

Im übrigen baue ich auch viele Häuser für meinen Ort Kirchhain selber.
Hierbei wird nicht streng nach Vorbild gebaut, sondern mehr nach persönlichem Gefallen.

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Gruß Tjorben

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#6

Beitrag von Remo Suriani » So 17. Jan 2016, 23:22

Hallo Tjorben,

nun auch mal der Gegenbesuch zu Deiner pn. Wirklich interessant, das ausgerechnet zwei N-Bahner hier im Forum den gleichen Bahnhof nachbauen :-D. Das sieht ja schon einmal sehr vielversprechend aus. Zum einem, weil die Gleisanlagen sehr schön elegant wirken und der Gleisplan sehr interessant scheint, zum anderen, weil der bereits gebaute Teil Freude auf mehr macht. Hier werden ich auf jeden Fall dabei bleiben :-) Viel Spaß beim Weiterbau.
Viele Grüße
Dirk

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#7

Beitrag von NBahnerLeo » Mo 18. Jan 2016, 13:29

Hallo Tjorben,

schöne Anlage und tolle Bilder von derselben. :gfm:

Das macht bestimmt Spaß im großen Bahnhof lange Züge ein- und ausfahren zu sehen, ist doch reichlich Platz vorhanden. Dein Häuserbau ist exzellent! So was trau ich mir noch nicht zu. Aber irgendwann werde ich’s auch mal versuchen, mal sehen. Bei so vielen Zuggarnituren ist ein Automatik- Betrieb ja schon fasst ein Muss, planst Du die Anlage auch automatisch zu betreiben?
Auch schöne Details hast Du schon gebaut, schade nur dass der „Traktorist ein Rad ab hat“. Hi Hi :wink:

Gruß

Leo


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#8

Beitrag von Tjorben » Di 19. Jan 2016, 13:20

Hallo Ihr Zwei,

vielen Dank für eure Posts. Das freut mich.
Ein Automatikbetrieb ist nicht geplant.
Ich werde die die Fahrstraßen über den PC stellen und mir einen
Fahrplan erstellen anhand dessen die Züge manuell über die Anlage gesteuert werden.

Diese Prinzip klappt bei einem Kumpel sehr gut und hat mich überzeugt.

Mein Weiterbau wird sich nun zunächst auf den mobilen Bahnhof Beyenburg beschränken.
Diesen Teil werde ich im März bei Ontraxs ausstellen und bis dahin gilt es noch einiges an
Details zu verbessern.

Gruß, Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#9

Beitrag von Tjorben » Sa 23. Jan 2016, 17:15

Hallo allerseits,

hier mal ein paar neue Bilder vom Baufortschritt.

Aktuell baue ich die Beine für den mobilen Bahnhof Beyenburg, damit ich diesen auf der Ausstellung
in entsprechender Höhe von 1,30m zeigen kann.
Ich habe einen Prototypen gebaut und mir nun heute alle Holzteile zusägen lassen, damit ich morgen 3 weitere Rahmen montieren
kann.
Die Rückseite ist höher, da dort die Beleuchtungsträger angebracht werden.
Der Bau ist überraschend stabil.

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Gruß, Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Ausstellungsrahmen

#10

Beitrag von Tjorben » So 24. Jan 2016, 19:23

Hallo,

heute konnte ich den Großteil der Arbeiten an den Beinen für die Ausstellung abschließen.
Nun muss nur noch die Beleuchtung eingepasst werden und dann kann ich mit den Details am Bahnhof weitermachen.

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Gruß, Tjorben

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#11

Beitrag von Lax » So 24. Jan 2016, 19:37

Hallo Tjorben,

dann starte ich gleich mal zum Gegenbesuch bei dir. Dein Video mit den Rangierszenen in der tollen Atmosphäre fasziniert mich.
Die Dapolkupplungen sind ja ein nettes Spielzeug. Beim Selbstbau von Gebäuden kann man bei dir einiges lernen.

Im Übrigen, so viel weiter als du bin ich auch noch nicht, den Rest habe ich nur bisher nicht gezeigt. :fool:

Mich würde noch interessieren mit welchem Programm du die Steuerung realisieren willst. Ich habe das schon ähnlich realisiert bzw. bin dabei es umzusetzen. Außerdem finden ich ja die Wahl von Kirchhain als Vorbild bei dir sehr spannend.

Ich bleibe bei dir dran.

Grüße,

Dominik
Meine Anlage: Kirchhain an der Main-Weser-Bahn viewtopic.php?f=64&t=123912&p=1377824&h ... n#p1377824


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten

#12

Beitrag von Tjorben » Di 26. Jan 2016, 19:58

Hallo Dominik,
danke für deinen Besuch.

Die Anlage steuer ich mit ST Train von Mttm. Damit komme ich gut klar.

Das Vorbild ist wirklich betrieblich interessant. Zunächst wollte ich Altenbeken bauen. Hatte auch einen guten Plan aber im Aufbau war es einfach zu groß und gefiel mir dann doch nicht.

So ist es nun kleiner und feiner.

Gruß Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#13

Beitrag von Tjorben » So 31. Jan 2016, 18:29

Hallo allerseits und vor allem die Signalisierungsexperten,

ich möchte meinen Bahnhof mit Wartezeichen ausstatten.
In den folgenden Bildern habe ich in gelb die angedachten Stellen eingezeichnet.
Müssen dort überall welche hin?
Habe ich welche vergessen?
Über eure Hilfe freue ich mich.

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Gruß Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#14

Beitrag von Tjorben » So 31. Jan 2016, 20:51

Hallo,

ein paar weitere Details sind auch entstanden:
Schürhakengestell
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Bahnsteigschranke
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dunklerer Boden am Lokschuppen
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Bremsschuhhalter, noch unlackiert
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Sh2 Scheibe am Tor
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neue Bäume in der Fabrik
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Kds55 gesupert mit Krüger Bauteilen
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Lampen im Gleisbereich und am Bahnsteig
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Geländer an der Fußgängerbrücke
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und zum Schluss noch der Gesamtgleisplan
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Gruß Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#15

Beitrag von NBahnerLeo » Mo 1. Feb 2016, 00:45

Hallo Tjorben,

na dass nenne ich mal einen originellen Gleisplan, die pure Handarbeit und nix Composter, oder?. :wink:
Sehr schön!

Deine neuen Details gefallen mir auch gut, nur leider kann ich Dir zur Positionierung von Wartezeichen keine große Hilfe sein.
Hab ich doch auch noch nie welche verbaut. :redzwinker:

Aber vielleicht hilft dieser Link? :wink:

http://www.stellwerke.de/signal/deutsch/ra.html#ra11

Gruß
Leo

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#16

Beitrag von Remo Suriani » Mo 1. Feb 2016, 09:29

Hallo Tjorben,

ich muss zugeben, Landbahnhöfe in Mechanik sind nicht meine Stärke beim signalisieren, aber was ich Dir sagen kann ist, dass Wartezeichen in soclhen Bahnhöfen eigentlich eher selten sind. Zum einen haben sie in Hauptgleisen nichts zu suchen, zum anderen geben sie keinen Flankenschutz. Vielleicht kann man eins an der Ausfahrt des BWs aufstellen, aber sonst würde ich gar keine Aufstellen. Was Dir aber fehlt sind Gleissperren, so müsste in dem Anschluss mit dem Tor eine sein und überall dort, wo ein Nebengleis in die Hauptgleise einmündet, wo es keine Flankenschutzweiche gibt (Ich weiß, in N nicht ganz einfach).
Viele Grüße
Dirk

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#17

Beitrag von Tjorben » Mo 1. Feb 2016, 19:53

Hallo Leo,

leider muss ich dich enttäuschen. Die Gleise sind mit dem PC gezeichnet. Einzig die Landschaft drumherum wurde mit Filzstiften gemalt. Zeichnerisch kriege ich die Gleise nicht so gut hin, wie mit PC Ünterstützung.

@ Dirk: Signalisierung finde ich echt schwierig. Habe mir schon Lektüre besorgt und im Internet recherchiert. Ich verstehe leider trotzdem nicht, wann man was korrekt einsetzt. Da es sich um einen Endbahnhof handelt, habe ich die 3 Gleise auf denen Zugverkehr stattfindet in Ausfahrrichtung mit je einem Ausfahrsignal und einem Gleissperrsignal gesichert. In allen anderen Gleisen wird nur rangiert, daher wollte ich dort gerne Wartezeichen nutzen. Es gibt zwei Rangiergleise, die direkt in ein Gleis mit Zugverkehr münden. Da würde ich nun Gleissperren einplanen. Alle anderen Gleise sind eigentlich noch mit einer Weiche vor Flankenfahrt gesichert. Daher dachte ich , dass ich Wartezeichen nutzen kann. Am Ende der Bahnsteige wollte ich diese ebenfalls einsetzen, da hier nur Loks zum Umsetzen fahren.

Gibt es hier jemanden mit noch mehr Ahnung?

Gruß, Tjorben

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#18

Beitrag von Remo Suriani » Mo 1. Feb 2016, 20:57

Hallo Tjorben,

Mechanik ist nicht ganz meine Stärke, aber jetzt habe ich etwas mehr Zeit und ein bisschen Ahnung habe ich schon.

1.: Der Abschluss eines Einfahrgleises in einem Endbahnhof (oder in allen Bahnhöfen ohne Ausfahrsignal) wird üblicherweise durch H-Tafeln begrenzt. Das ist extra dafür da zu zeigen, dass der Zug hier halten muss. Die würde ich jeweils an das Ende der drei Hauptgleise stellen, keine Wartezeichen.
2.: In einem Bahnhof mit mechanischem Stellwerk brauchen alle Weichen Weichenlaternen, nicht nur die mit Handhebelgewicht.
3.: Die Weichen, die direkten Flankenschutz geben sollten auch ans Stellerk angebunden und keine Handweichen sein. Sie sind nämlich Teil der Fahrstraße und müssen damit in der Abhängikeit des Stellwerks stehen. Das kann man auch mit Schlüsseln machen, aber das wäre Unsinn, wenn alle anderen Weichen am Stellwerk hängen. Als Handweichen blieben dann noch die eine Weiche in der Lokabstellung und dort wo sich die Gleise an die zwei Rampen verteilen.
4.:Dort wo Weichen mit Handhebeln sind, brauchen eigentlich auch keine Signale stehen, da dort eh die Rangierleute alleine tätig sind. Sie brauchen höchstens eine Zustimmung ort, wo es zurück in den "überwachten" Bereich geht. Dafür kann man Sperrsignale nehmen. In Deiner Epoche galt aber auch, dass das Umstellen der letzten Weiche im Fahrweg als Zustimmung zur Rangierfahrt galt. Insofern kann man dann doch wieder auf Signale verzichten. Damit hast Du ein paar Freiheitsgrade. Im Prinzip brauchst Du dann nämlich nirgendwo weitere Signale. Wenn es Dir aber gefällt, kannst Du da welche aufstellen, wo wirklich viel rangiert wird, aber nur innerhalb der Gleise wo Zugfahrten stattfinden oder dort, wo von wo aus die Fahrt aus den Handweichenbereich wieder in den bewachten Bewachten Bereich zurückführt. Das Könnte zum Beispiel an der Spitze der Weiche sein, die den Flankenschutz in die Einfahrt aus dem 4. Gleis gibt.
5.:Wenn man ganz pingelig sein will solltst Du die Weichenspannwerke entfernen, da es sich um ein hohes Stellwerk handelt. Dort befinden sich die Spannwerke im Erdgeschoss.
6.:War der Bahnhof mal als durchgangsbahnhof konzipiert, bzw. stellt einen BAhnhof da, bei dem das Reststück stillgelegt wurde? Wenn nein sollte das Stellwerk nicht auf Höhe der Bahnsteige stehen sondern eher auf Höhe der Einfahrweichen, damit der Fdl mit Blick auf den Zugschluss die Vollständigkeit der einfahrenden Züge kontrollieren kann.

Ich hoffe, dass ist jetzt etas aufschlussreicher
Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#19

Beitrag von Tjorben » Di 2. Feb 2016, 12:50

Hallo Dirk,

danke für die ausführlichen Worte.
Das hilft mir weiter. H Tafeln liegen schon bereit.
Weichenlaternen werden auf jeden Fall folgen.
Über den Rest werde ich mir noch mal in Ruhe gedanken machen,
wie ich es dann löse.
Vielleicht komme ich hier noch einmal auf dich zu, ok?

Gruß Tjorben


dirkroed

Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#20

Beitrag von dirkroed » Fr 12. Feb 2016, 00:08

Hallo Tjorben,

Deine Anlagenbilder gefallen mir sehr gut, und ich werde sicher wieder hier reinschauen :D .
Ich mag besonders die kleine Szenen, der kaputte Trecker ist großartig :gfm: .
Auch für die Begrünung hast Du das richtige Händchen, da traue ich mich selber noch nicht so richtig dran :roll: .

Bin gespannt, wie's weiter geht...
Dirk


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#21

Beitrag von Tjorben » Sa 13. Feb 2016, 11:36

Hallo Dirk,

danke für dein Lob. Es hat sich wieder ein bisschen was bei mir getan.

Zum einen habe ich Gleissperren installiert. Hier fehlen aber noch die Laternen und Stellhebel.
Das anmalen hat noch nicht ganz so geklappt.

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Die erste Haltetafel steht auch schon.

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Zu guter Letzt habe ich ein wenig Farbe an den Dächern, einem Kesselwagen und der V100 geschwungen.
Der Kesselwagen ist sehr dreckig, weitere werden etwas dezenter ausfallen. Bei der V100 gefallen mir das Dach und die Lüfter recht gut. Der Vorbau leider noch nicht so. Vielleicht hat da jemand Tipps, was ich besser machen kann?

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Gruß, Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Frage zur Signalisierung

#22

Beitrag von Tjorben » So 24. Apr 2016, 19:54

Hallo allerseits,

nachdem ich die Ontraxs Ausstellung und die damit verbundene Bastelei hinter mir habe, ging es in der letzten Zeit am Bahnhof
Kirchhain weiter- Zunächst wurden alle Weichen mit Servos versehen und eingestellt. Zwischendurch habe ich die Peco Drehscheibe
mit dem Häuschenvon Krüger und Farben aufgehübscht.
Zudem habe ich mit einigen Gebäuden für den Güterbereich begonnen und die Laderampe ausgeschnitten.
Nun lasse ich die Bilder sprechen:

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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Güterumschlag

#23

Beitrag von Tjorben » Do 2. Jun 2016, 08:13

Guten Morgen,

am letzten Wochenende hatte ich mal wieder Zeit ein paar Bilder vom Fortgang des Baus zu machen.

Die Gleise liegen mittlerweile fast alle und die ersten Testfahrten liefen nahezu optimal.
So eine 44 mit einem 2,5m Güterzug macht schon was her. Leider habe ich ihn nicht aufs Bild bekommen.

Dafür habe ich aber in der letzten Zeit am Hintergrund und dem Güterbereich gearbeitet und die erstebn Straßen
ausgeschnitten.

Zudem entstanden Halbrelief Häuser aus Pappe und eine Bahnhofsunterführung im Selbstbau.

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Gruß, Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-neues am 12.11.2016

#24

Beitrag von Tjorben » Sa 12. Nov 2016, 21:20

Hallo allerseits,

es ist schon länger her, dass ich hier Fortschritte gezeigt habe. Ich war jedoch nicht untätig und habe in verschiedenen Bereichen
einiges geschafft und möchte euch dieses hier zeigen. Besonders gefreut habe ich mich im August über die Veröffentlichung eines Artikels im Continental Modeller über meinen Bahnhof Beyenburg. Die größte Änderung betrifft jedoch auch die Einbindung des Ausstellungssegments in die Anlage.
Da dieses mitten im Raum platziert ist und bereits den Zugang zum Raum deutlich einschränkte und auch so eher im Weg war, wurde ein neuer Bahnhof am Anlagenrand geplant. Dadurch ergibt sich auch eine neue Streckenführung. Die Zukunft des Bahnhofs Beyenburg ist nunmehr ungewiss. Vielleicht werde ich Ihn verkaufen.

Des weiteren habe ich an der Stadt weiter gearbeitet. Die Straßen und Wege wurden mit Kapa Platten geritzt. Einige Häuser wurden mit dem Schneidplotter geschnitten und mit gelaserten Dachplatten von Stangel komplettiert. Es fehlen aber noch die Details wie Regenrinnen, Türklinken,
etc..
Im rechten Bereich neben dem Bahnhof wird es bereits ländlicher und kurz nach der Tankstelle findet die Waldbrauerei seinen Platz zwischen
zahlreichen Bäumen.

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Am Flusslauf entsteht ein Wasserkraftwerk. Dieses wurde ebenfalls komplett im Eigenbau aus Pappe erstellt. Der Schneidplotter
hilft hier ordentlich. Der Beton wurde aus Hekidur Platten gebaut.

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Hier seht ihr nun die neu geplante Streckenführung. Die Paradestrecke wurde verlegt und wird von der eingleisen Nebenbahn auf einer Brücke gekreuzt. Die Stützmauern und das Portal wurden mit Hekidur und Kappeplatte erstellt. Die Lackierung folgt noch.
Dort wo die Brücken sind, muss die Trasse noch entsprechend ausgesägt werden. Knapp hinter der Brücke beginnt schon der neue Bahnhof.
Dort kann wieder fleißig rangiert werden. Ich liebe es!

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Oberhalb der Haupt- und Nebenstrecke wird noch eine Burg thronen. Diese entsteht ebenfalls im Eigenbau.

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Ich hoffe euch gefallen meine neuen Bilder und ich versuche demnächst mal wieder die weiteren Fortschritte hier zu zeigen. Im Winter
schafft man ja immer etwas mehr.

Gruß, Tjorben


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Re: Bahnhof Kirchhain zum Zweiten-Güterumschlag

#25

Beitrag von Tjorben » Mi 16. Nov 2016, 19:56

Hallo zusammen,

ich habe an meiner Ecke mit der Gleisüberführung weitergebaut.
Dabei wurden einige Felsen installiert. Diese sind mit den Woodland Formen aus Gips entstanden.

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Zur Gestaltung der Felsen habe ich eine Farbprobe erstellt. Die Felsen wurden nach der Brandl Methode mit Caraplex grundiert, mit Heki Lasur
eingefärbt und dann die dunkle Farbe mit einem Schwamm wieder entfernt, so dass sie nur in Vertiefungen bleibt und anschließend weiß graniert.
Hierbei habe ich eventuell leicht übertrieben, oder?

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Zum Schluss habe ich für die Stützmauern noch eine Probe erstellt. Links ist Sandstein mit Lasur und graniert, rechts Beton mit Lasur und graniert. In der Mitte ist die Farbe Asphalt unbehandelt. Ist mir zu dunkel.
Ich kann mich noch nicht entscheiden, was mir besser gefällt.Hier würde ich mich über eure Meinungen freuen?

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Gruß Tjorben

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