N-Projekt "Mitwitz" - 2017-06-28 Besuch in Heilsbronn

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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N-Projekt "Mitwitz" - 2017-06-28 Besuch in Heilsbronn

#1

Beitrag von SpaceRambler » Do 23. Jul 2015, 23:41

Inhalt:

gelaserte Wendeln (incl. Vorlagen für Epilog Zing 16)
N-Projekt "Mitwitz" digital

--

Hallo Stummis,

wer unten auf die Signatur schielt, dem mag das hier ziemlich verdächtig vorkommen - was ist denn in DEN bloß gefahren??? :bigeek:

Kreativität ist etwas, das sich nicht steuern lässt - schon die "Strategen" in meiner Firma haben jahrelang versucht, Kreativität in Prozesse zu fassen und damit für sie kalkulierbar zu machen - vergeblich. Wer also glaubt, "Mühlfeld" sei in der Krise, liegt falsch - es hat sich nur eine "Schnapsidee" dazwischengedrängt - seht halt selbst 8) . In der Sommerflaute hat sich etwas manifestiert, das schon lange durch mein Hirn schwirrt - und jetzt habe ich diese Idee zu packen bekommen. :D

Als Schüler (1970er Jahre) war ich im Besitz des Trix-Express-Gleisplanheftes. Viele Anlagen waren darin, die als Gleis-Gräber konzipiert waren. Insbesondere eine Platte der groben Abmessungen 4x4 qm, voll belegt mit Trix-Express-Gleis. Die hat mich damals schon nicht angesprochen - zu überladen. Aber mitten drin in dem Heft war eine Punkt-zu-Punkt-Anlage, die meine Phantasie mächtig beflügelte. Zeichnerisch-perspektivisch war das wunderschön dargestellt, und ich bin den Streckenverlauf in Gedanken viele Male gefahren: Ein Kopfbahnhof an der vorderen Kante der Anlage, links heraus in einen Tunnel, auf "halber Höhe" im Gebirge eine Schotterverladung, an der hinteren Kante, aber vom Höhenprofil deutlich oberhalb des Grundniveaus der obere Kopfbahnhof. Zwischen diesen beiden Bahnhöfen spielte sich also das betriebliche Geschehen ab.

Zu Beginn meiner Zeit in Bayern (noch in der Münchener 2-Zimmer-Mietwohnung) hatte ich mir im Schlafzimmer eine U-förmige Anlage gebaut. Platzmäßig bescheiden, bot diese Anlage viel Fahr- und Rangierspaß. Und so war sie sogar noch nach dem Umzug in eine Familien-Wohnung im Einsatz, bis irgendwann drei Mädels zwei Kinderzimmer beanspruchten und für den Spieltrieb des "großen Kindes" kein Platz mehr war. Statt dessen konnte im neu gebauten Haus "Mühlfeld" realisiert werden - keine schlechte Perspektive! :)

Dann kam in der Miba das Heft von OOK, in dem er die Synthese aus seinen Planungs-Grundsätzen und "großen", raumfüllenden Anlagen sehr ausführlich darstellte. Ich habe das Heft mit großem Interesse gelesen. Und da war sie wieder: die Anlage aus dem Trix-Gleisplanbuch! Diesmal mit einem sinnvollen Betriebskonzept hinterfüttert. Ab dem Zeitpunkt hatte mich dieses Thema also wieder ...

Einen weiteren Floh hatte mir "Grisubilly" ins Ohr gesetzt: den Bau eines "Timesaver". Die Beschäftigung mit dieser Thematik ließ in mir die Erkenntnis reifen, dass ein solches Anlagen-Konzept, welches man gegebenenfalls auch mal ins Auto oder gar in den Koffer packen kann, besser in Spur N realisiert wird. Irgendwie kam ich mit der "Timesaver"-Geschichte aber nicht weiter - nur die "Spur N" hatte sich in den Hirnwindungen festgehakt.

Was sich bei mir natürlich auch festgesetzt hat: in Spur N kann man eindrucksvolle Anlagen bauen, die hinsichtlich Gestaltung und Detaillierung Maßstäbe setzen und sich hinter H0 nicht verstecken müssen. Ich fange nicht an, die Akteure hier im Stummiforum aufzuzählen - Ihr kennt sie selbst, und die Liste würde ziemlich lang ...

Eine erste Grob-Planung der Idee aus dem Trix-Gleisplanheft bzw. aus dem OOK-Heft in H0 zeigte, dass das am Ende doch wieder eine ziemlich voluminöse Anlage werden würde. Da der Platz in unserem Haus aber längst verteilt ist, ... :|

Irgendwann habe ich dann begonnen, dieses Konzept mal in Spur N zu planen - und siehe da: auf grob 120 x 60 cm müsste sich das doch realisieren lassen ...

Anfang 2015 habe ich mich in einer stressigen Phase zwecks "'Runter-Beamen" immer mal wieder mit dem Plan in Spur N befasst. Relativ schnell wurde das konkret. Im März war ein vorläufiges "Endergebnis" erreicht, und das sah schon ziemlich vielversprechend aus. Vor wenigen Wochen habe ich diese "Planung" wieder ausgegraben und im Detail ausgearbeitet. Und das hier ist dabei herausgekommen:
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"Mitwitz" - so wird die "Schnapsidee" heißen - ist gegenüber der Idee aus dem Trix-Gleisplanbuch um einen Schattenbahnhof erweitert. Das erlaubt einen abwechslungsreichen Betrieb mit 5 - 6 Zügen. Der Kopfbahnhof an der Vorderkante wurde dadurch zum Spitzkehren-Bahnhof (hier habe ich ein wenig auf Lauscha geschielt ...). Über eine Wendel geht es auf die mittlere Etage, die einen kleinen Steinbruch als Betriebsstelle aufweist. Diese muss per Sperrfahrt bedient werden. Die Fortsetzung der Strecke über die Anschlusstelle hinaus führt über eine weitere Wendel hinauf zum oberen, hintern Kopfbahnhof.

Und so ähnlich könnte das Ganze aussehen - man sehe mir die mäßige Visualisierung mit WinTrack nach, die 3D-Darstellung vermittelt mir nur einen groben Anhalt. Spannend dürfte sein, wie gut es mir am Ende gelingt, die den kompakten Platzverhältnissen geschuldeten "Steilhänge" überzeugend zu gestalten ...
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Da die Idee inzwischen genug "Schub" entwickelt hatte, musste das einfach umgesetzt werden :wink: Und so war der Weg in den nahen Baumarkt schier unausweichlich.
Bild

Kurze Zeit später ist bei schönster Morgensonne auf der Terasse schon so etwas wie eine Grundplatte entstanden (im Bild gut zu sehen: die Kabeldurchführungen) ...
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... welche "oberirdisch" auch gut verschraubt ist. Da kann ja schon nicht mehr viel schief gehen :)
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Am Abend schließlich wird der im Maßstab 1:1 ausgedruckte Gleisplan der unteren Ebene aus einzelnen Blättern zusammengeklebt, ...
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... was nach ca. einer Stunde erledigt ist.
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Und so kann zu mitternächtlicher Stunde eine erste provisorische Stellprobe gemacht werden - mit Gleismaterial, Loks, Waggons und Gebäuden, die aus dem Verkaufserlös einer etwas "fett" gewordenen H0-Mobasammlung finanziert wurden 8) Ach ja: reine Epoche 4 in ihren Anfängen!!! Auf dieser Anlage werden die Züge meiner Schülerzeit rollen: V100, V160, am Haken die 3-achsigen und 4-achsigen Umbauwagen (die Silberlinge wurden nur auf der Hauptstrecke Köln-Aachen eingesetzt). Dazu noch eine V90 für Ng und Übergaben und eine V36 für den Rangierdienst. Und natürlich: der Schienenbus!!! Mit dem haben wir sogar Klassenfahrten bis nach Köln unternommen! Eventuell kann man noch über eine BR50Kab reden - die hat nämlich noch in 1976 in Bergheim/Erft den Zug vom Zirkus Krone angeliefert und rangiert.

Euren Adleraugen ist sicher nicht entgangen, dass eine Ost-V100 die Umbauwagen am Haken hat. Bevor einer "Feuer!" schreit: klar falsch, nur provisorische Stellprobe :wink: Aber bei Nacht und Nebel, wenn keiner zuschaut, darf die auch schon mal 'ran. Irgendwie mag ich diese kantige Lady, die fährt in H0 auch schon mal auf "Mühlfeld". Und in der Epoche-4-Lackierung wirkt sie für mein Empfinden besonders schmuck.
Bild

Heute - nein: gestern!- früh, noch vor der Arbeit, wurde der Gleisplan mit dem zweckentfremdeten Zirkel einer meiner Töchter auf die Platte "gepiekst". Der Bau kann also beginnen ...
Bild

Noch interessant: auch diese Anlage wird eine digitale Steuerung erhalten (DCC, LZV 100), inklusive Schalten und Rückmelden. Zur Steuerung per PC werde ich vermutlich iTrain unter Linux einsetzen. Im Unterschied zu "Mühlfeld" werde ich allerdings bei der Spur N keine Reed-Kontakte und Magneten verwenden, sondern ausschließlich Stromfühler verbauen. Die 215 und die 212 sowie die 290 sind von Trix geordert und werden über Sound verfügen. Ebenso wird der Piko-Schienenbus mit einem Sounddecoder des Herstellers ausgerüstet sein. Bei der vergleichsweise guten Qualität, die die Geräusch-Wiedergabe über die kleinen Lautsprecher inzwischen erreicht hat, dürfte das Ergebnis nicht so schlecht sein.

Soviel für heute - ich freue mich natürlich auf Eure Kommentare! :D

Grüße, Randolf
Zuletzt geändert von SpaceRambler am Do 28. Jun 2018, 12:39, insgesamt 44-mal geändert.
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#2

Beitrag von Wheely » Fr 24. Jul 2015, 00:15

Hallo Randolf, der Trend geht doch eindeutig zur Zweitspur. :mrgreen:
Die kleinen Anlagen machen Spaß, glaub mir.
Bin mal ganz gespannt wie sich das hier entwickelt.
Auch die *grobe* 3D Ansicht der Software lässt schon viel erahnen,
setzt du das auch nur annähernd wie deine Große um, das wird niedlich. :wink:

Als kleiner Tip vielleicht, da du einen 5 Kuppler so als Gedankengang hast...
Weite deine Wendel mit Flexgleis so weit auf wie möglich innerhalb des Gleisplanes.
Das gibt dir hier und da einen Zentimeter mehr Luft.
Auch wenn große Dampfer R1 von Hause aus durchfahren, richtig lieben tun sie ihn nicht.
Schon garnicht berghoch.

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#3

Beitrag von Stefan7 » Fr 24. Jul 2015, 05:04

Hallo Randolph,

dererlei Schnapsideen finde ich super :D
Ein guter Mitstummi hat mir ähnliche Flausen in den Kopf gesetzt, die entweder umgesetzt oder verworfen werden.
Du setzt deine Flausen um und schon sind sie nimmer im Kopf, sondern auf der Platte.

'Ich finde es prima

Beste Grüße
Stefan7

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#4

Beitrag von Alex Modellbahn » Fr 24. Jul 2015, 05:45

Moin Randolph,

Ja das ist ja was. Schnapsideen sind immer gut und bei Dir ist es ja schon zu einem gestarteten Projekt geworden. Das was Du zeigst hat Hand und Fuß und die kleine Spur macht neugierig. Ich bleibe auf jeden Fall dran.
Übrigens bin ich über so eine Schnapsidee zum Modul gekommen. Musste sie jetzt wegen Baumaßnahmen in Traventall zwar weckräumen, habe es aber bisher nicht bereut. Ich denke Du wirst es auch nicht.
nordische Grüße
Alex


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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#5

Beitrag von Lokwilli » Fr 24. Jul 2015, 06:55

Moin Randolf,
das ist 'ne super Idee :D

Mal etwas anderes neben der eigentlichen Anlage zu realisieren finde ich absolut nachvollziehbar. So kam ich selbst ja auch zu meinem Landhandel im Schaukasten.

Und der Gleisplan sieht wirklich interessant aus. So hast Du auf engstem Raum drei Ebene und kannst in den Bahnhöfen schön die Loks umsetzen etc..
Und mit den steilen Berghängen fällt Dir bestimmt was schönes ein :D

Ich bin gespannt und bleibe dran.
Viele Grüße
Phil
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#6

Beitrag von Winterbahn » Fr 24. Jul 2015, 07:05

Hallo Randolf,

so sehr halte ich das gar nicht für eine "Schnapsidee" (als solche kenne ich Ideen, die unausgegoren in einer Bierlaune entstehen). Wie ich sehe, hast Du Dir schon länger Gedanken gemacht, und das Konzept, das Du erarbeitet hast, finde ich sehr schön.
Ich bin gespannt auf die Umsetzung.

Dein Ästhetik-Empfinden, was die DR-V 100 (BR 110) angeht, kann ich gut nachempfinden. Bei mir hat sich eine Reichsbahn BR 108, allerdings in feurigem Orange, auf die Anlage geschlichen und will seitdem nicht mehr wieder weg :) Die Fahrzeuge aus der DDR hatten, auch gerade in ihrer Epoche IV-Lackierung, einen ganz eigenen Charme.

Ich werde Dein Projekt weiter verfolgen (wie Mühlfeld auch) und bleibe am Ball!

Viele Grüße und viel Spaß beim Bauen!
Torsten
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#7

Beitrag von Speedy12105 » Fr 24. Jul 2015, 15:23

Hallo,

ui der Randolf macht in klein :D Na da wird doch gleich hier mal ein Pflock reingehauen damit ich gar nichts von deiner Zweitanlage verpasse.
Klingt alles sehr interessant. Ich bin schon auf deinen Schienenbus gespannt ( ja das ist auch ein Traum von mir ).
Grüße Chris

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#8

Beitrag von SpaceRambler » Fr 24. Jul 2015, 22:16

Hallo Freunde der kleinen Eisenbahn,

Euer ausgesprochen freundliches Echo auf mein neuestes Moba-Projekt freut mich! :D

@Wheely: "Die kleinen Anlagen machen Spaß ..." - wie in meinem Intro beschrieben, hatte ich ja schon mal so eine "kleine" Bahn (wenn auch in H0), und die Vorgängerin, die ich ab 1980 aufgebaut hatte, war noch schlichter: "nur" ein Kopfbahnhof, "gefüttert" aus einer Kehrschleife mit vier Gleisen. Da ist also einiges an Hintergrund vorhanden :) Dass jetzt auch die kleine Spur ins Spiel kommt (zur Spur Z konnte ich mich nach einigem Hin und Her denn doch nicht entschließen ...), erhöht den Reiz der Sache noch. Bislang habe ich mir die Spur-N-Fahrzeuge nie soooo genau angeschaut. Wenn ich jetzt meine Neu-Erwerbungen in die Hand nehme, bin ich über die gelungene Gestaltung der Modelle, auch hinsichtlich Filigranität, sehr angetan! In N ist einiges passiert, das darf man ernst nehmen.

In meinem "Fahrplan" im Kopf wird eine 50Kab nur eingesetzt, um einen Ng aus dem Schattenbahnhof in den Spitzkehrenbahnhof zu befördern - und behandelte Waggons wieder abzufahren. Die Wendel hinaufquälen muss sich diese Lok nicht. Das überlasse ich dann doch der V90 bzw. der V36. Zudem habe ich sämtliche Teile für die Wendeln bereits zugeschnitten, die müsste ich sonst alle noch mal neu anfertigen ...

@Stefan7: Hallo Stefan, dass Du gleich als einer der ersten in diesen Thread einsteigst, freut mich besonders - ich weiß das zu würdigen, wenn ein so enthusiastischer Modellbahner wie Du hier mitliest und natürlich auch kommentiert. :) Was die Flausen angeht, so waren die ja schon lange in meinem Hirnskasten unterwegs und hatten prächtig Zeit, sich zu entwickeln - nämlich zu einer neuen Bau-Aktivität. Und ich stelle fest, dass die mir richtig Spaß macht (was aber nicht heißt, dass bei "Mühlfeld" jetzt nix mehr voran geht).

@Alex Modellbahn: Alex, "welcome on board"! :wink: Nee, bereuen tue ich da nix 8) Das juckt und kribbelt mächtig, ich weiß, dass das ein schönes Projekt wird. Zwar ist "Mühlfeld" schon weit gediehen, aber so eine "kleine", überschaubare Anlage mit intensivem Bahn-Charakter ist einfach ein tolles Gegengewicht zu einer - nun ja! - "Groß"-Anlage.

@Lokwilli: hallo Phil, freut mich, dass auch Du diesen Thread gleich entdeckt hast. :) Deinen Landhandel-Schaukasten habe ich auch schon bewundert. Offensichtlich hat man bei allem Spaß an einer richtig großen Anlage immer auch ein Faible für das Kleine, Überschaubare.

@Winterbahn: hallo Torsten, schön, mal wieder etwas von Dir zu hören bzw. zu lesen. :D Ich kann mir vorstellen, dass so ein Entwurf auch auf Dich einen Reiz ausübt, da Dir ja leider gesundheitliche Einschränkungen den Einstieg in den Bau einer "großen" Anlage schwer machen.

Was die Ost-Ladys angeht, so bin ich ja in H0 auch noch ein großer Ludmilla-Fan. Vor allem dann, wenn die mit einem so granatenmäßigen Sound daherkommt wie die neuen Piko-Loks. :sabber: Wenn der Motor hochgefahren wird, flackern bei der sogar die beleuchteten Lokschilder, weil das Bordnetz zusammenbricht. Sensationell!!! Mag die Ludmilla den Eisenbahnern der DDR-Reichsbahn so manches Kopfzerbrechen bereitet haben, so ist diese Maschine einfach ein Charakterkopf.

@Speedy12105: hallo Chris, dass ich mit so einem Konzept in Spur N Deinen Nerv als N-Bahner getroffen habe, lag nicht fern - schön, dass Du Dich hier "eingeklinkt" hast.

Da hier schon ein paar N-Bahner versammelt sind, gleich eine Frage. Wenn man mal so die Foren "rauf- und 'runterliest, so findet man doch sehr Unterschiedliches zum Thema "Qualität von Gleisen und vor allem Weichen" in Spur N. Da scheint die deutlich höhere Filigranität der Gleise doch so manches Problem bereiten zu wollen. Um mir hier nicht zu großen Ärger einzufangen, habe ich ein zweistufiges Vorgehen ins Auge gefasst:

1) für die Herzstücke sowie die Zungen werden elektrische Leitungen vorbereitet, die im Falle von Störungen der Filigran-Elektromechanik in der Weiche deren Versorgung über Takamisawa-Relais sicherstellen
2) die Weichen sowie die DKW werden ohne Schienenverbinder eingebaut - halt nur sauber fluchtend zu den angrenzenden Gleiselementen verlegt und fixiert. Dadurch lassen sie sich im Falle eines Defekts einfacher austauschen, als wenn man sie dann mit der Trennscheibe herausoperieren müsste.

Wie sehen die N-Bahner das? Übertriebene Vorsicht, oder angeratene Vorgehensweise? Gibt es zu dem Thema noch andere Ideen und Vorschläge?

Grüße, Randolf
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#9

Beitrag von Wheely » Fr 24. Jul 2015, 23:41

SpaceRambler hat geschrieben:Wie sehen die N-Bahner das? Übertriebene Vorsicht, oder angeratene Vorgehensweise? Gibt es zu dem Thema noch andere Ideen und Vorschläge?
Hallo Randolf,
Eine Weiche die *ordentlich* verbaut ist brauchst du nicht auf Verdacht so einbauen dass sie entfernbar wäre.
Schon garnicht wenn du dich eh anderer Antriebe bedienen willst.
Auf Verdacht eine Stromversorgung an kritischen Teilen vorsehen ist keine schlechte Idee,
getreu dem Motto: besser man hat und braucht nicht als man braucht und hat nicht...
Schlecht funktionierende Weiche liegt zu 99% an Pfusch beim Einbau. Verbogen, schlabbrige Zunge etc...
Das wird aber nie einer zugeben. :wink:
Das ist wie in Autoforen, du wirst nur von den Problemen einzelner hören,
die tausend anderen die einfach machen melden sich eben nicht...

So wie ich das bisher sehe willst du eh ein Standard Sytem mit Code 80 verbauen, dafür teeren und federn dich sowieso einige. :mrgreen:
Funktionieren tut das schon, auch wenn freilich ein Peco 55 *hübscher* und lange Weichen natürlich toller sind...
Aber was nutzt uns das auf ner kleinen Spielanlage wenn nach 3 Weichen schon die Platte zuende ist...
In meiner Bastelei hab ich auch auf ein eher rustikales System (Flm ohne Bettung) gesetzt, ein wenig basteln, ein wenig Farbe
und schon schaut das garnicht mehr so staubig aus. Nebenbei bekommst das Flexgleis dazu fast nachgeworfen.
Probleme? Keine. Es sei ich war selber so blöd und hab da Farbe drangeschmiert wo sie nicht sein sollte.

Mit der 50er Kab... achso, obschon die durchaus auch son Kringel hochläuft, aber eben nich mit 40 Achsen hinten dranne.
Das so eine Lok auch auf Tischplattengröße funktioniert kannst du in meinem Thread sehen.
Auch mach ich gerne mal Makros zum Appetit holen :wink: ... ja, es gibt schon hübsches in N.
Und ja die können auch digitalen Krach machen. :mrgreen:

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#10

Beitrag von SpaceRambler » Sa 25. Jul 2015, 00:17

Hallo Stefan,

nun, dann lasse ich das mal lieber. Wobei: die GFN-Antriebe kommen schon zum Einsatz. Allerdings werde ich sie abnehmbar verbauen, damit ich sie im Fall des Falles ersetzen kann. Das ist auch bei Unterflur-Einbau kein Hexenwerk.

Klar sind Peco-Weichen hübscher. Nur war bei der Planung die Prämisse, eine betrieblich zufriedenstellende Anlage auf ca. 60x120 unterzubringen. Dem Schotterwerk geschuldet, sind es 10 cm mehr geworden. Mehr war ich aber nicht bereit, zu spendieren. Denn eine "große" Anlage habe ich ja. Der Witz lag ja gerade darin, auf wirklich kleiner Fläche etwas Vernünftiges zu schaffen. Planungen mit Peco habe ich schon auch durchgeführt, aber wie Du sagst: man ist mit den Gleisfiguren aufgrund der Länge der Weichen doch sehr eingeschränkt, und DER Kompromiss war für mich ein NoGo.

Dass ich mit dem GFN Profi ein Code80-Gleis verbaue, weiß ich sehr wohl. Es stört mich aber nicht. Farblich behandelt - und ich habe bei Dir bereits gelesen, dass die von mir in H0 praktizierte Methode mit Abtönfarbe auch bei Spur N geht - fällt das gar nicht mehr so ins Gewicht. Und eines ist eh klar: ich lege an die kleine Anlage ähnliche gestalterische Maßstäbe an wie an meine Große. Und ich habe auch ein paar Dinge im Kopf, wo und wie ich Filigranität erreichen kann.

Nun, bei den Gleislängen im Bahnhof, die ich festgelegt habe, sind Züge mit vierzig Achsen wohl ausgeschlossen. :wink: So etwas erfreut mich immer wieder bei "Mühlfeld", wenn richtig lange Ganzzüge über die Strecke brausen. Hier macht das wenig Sinn. Und sollte die 50er jemals den Berg hinauf müssen (glaube ich eher nicht 8) ), dann mit einer sicherlich wesentlich kleineren Zahl an Achsen hinten dran.

Spannende Zeiten ... :wink:

Grüße, Randolf
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#11

Beitrag von Cätmän1 » Sa 25. Jul 2015, 06:48

Hallo, Randolf!

Ab und zu muss man einfach was anderes machen, das ging mir mit meiner "Kleinsten" - siehe Link in der Signatur - genauso! Es ist wirklich eine große Herausforderung auf so kleiner Fläche was Überzeugendes darzustellen. Deine "Schnapsidee" beweist, daß hier ein Meister am Werk ist. Die Gleisführung ist gut durchdacht. Beim Gleismaterial muss man in der Größe halt Kompromisse eingehen, das habe ich ebenso festgestellt. Da nützt es kaum, mit Code 55 Weichen zu arbeiten, das kostet wertvollen Platz. Wenn normales Standardgleis gut eingeschottert und patiniert ist, dazu das Umfeld gut gestaltet ist, hat man ein genauso perfektes Gesamtbild wie mit einem Supergleis. Es kommt eben darauf an, was man daraus macht. Wichtig ist nur, daß die ausgewählten Fahrzeuge sauber drüber fahren. Ich kann mich bei meiner Kleinsten nicht beschweren - allen Unkenrufen zum trotz fährt sogar meine Köf II anstandslos und ohne Aussetzer über die groben 24°-Weichen von Trix. Wichtig ist dabei, daß sorgsam mit der Farbe umgegangen werden muss. Die beweglichen Teile habe ich ganz vorsichtig bearbeitet, die Innenflächen, wo die Zungen anliegen haben keine Farbe abbekommen. Und dann muss alles absolut plan und ohne Klemmen aufliegen. Dann bekommt man auch keine Probleme. Die Weichen habe ich auf Durchgang geschaltet (Drahtbrücke drin) und mit zusätzlichen Stromkabeln versehen.
Ich bin echt gespannt, wie es bei dir weitergeht.
Gruß
Markus

Meine Kleinanlage: viewtopic.php?f=64&t=159806

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#12

Beitrag von SpaceRambler » Sa 25. Jul 2015, 15:42

Hallo Markus,

interessant zu sehen, dass man mit einer solchen Geschichte längst nicht alleine unterwegs ist. :) Herausforderung: irgendwo schon, denn man kann und will ja nicht einfach "Version 2" einer großen Anlage bauen. Hier geht es ja genau darum, einmal auszuloten, was auf sehr bescheidener Fläche geht. Und das ist - das sieht man auch bei Dir - eine ganze Menge!

"... Meister am Werk ..." - das weiß ich nicht. Die Meister, die die Grundidee entwickelt haben, sind andere. Ich habe das nur weitergesponnen und um einen Schattenbahnhof ergänzt, so dass der Bahnhof eine Spitzkehre geworden ist. Das gefällt mir übrigens sehr gut, und ich freue mich schon darauf, das zugehörige Verkehrskonzept im Detail auszuarbeiten.

Mit der Farbe werde ich ganz sicher sehr sorgfältig umgehen, wie Du schon bemerktest, werden bestimmte Bereiche der Weichen keine Farbe sehen. Das wäre mir zu heikel. Immerhin lassen sich die normalen Gleise vernünftig einfärben - das ist doch schon was!

Heute Abend beginnt die Verlegung der Gleise - dann gibt es auch neue Bilder.

Gruß, Randolf
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#13

Beitrag von E 03 » Sa 25. Jul 2015, 16:26

Interessant, interessant, immer mehr H0-er begeben sich aus der "Königsklasse" in die niederen Gefilde der N-Bahner. :fool: :fool: :fool:

Hallo Randolf, na da bin ich mal gespannt, was da entsteht. :bigeek: Bei der relativ überschaubaren Größe der Anlage wird es da wahrscheinlich mächtig voran gehen. :wink: Ich gehe mal davon aus, dass hauptsächlich Zugfahrten mit Triebwagen und Wendezügen den Fahrbetrieb bestimmen werden. Trotzdem hätte ich an Deiner Stelle im Schattenbahnhof noch eine Möglichkeit zum Wenden der Zuggarnituren eingebaut. Eine Kehrschleife und schon wird der Fahrbetrieb noch interessanter. Und für Dich als alten Digitalbahner stellt das sicherlich vor keine planerischen Probleme. :roll: Die Frage der Weichen stellt sich bei dieser Anlagengröße eigentlich überhaupt nicht. Schließlich braucht man ja auch noch etwas Gleis zwischen den einzelnen Weichen. :lol: Das auch Fleischman-Profi-Gleise mit etwas Farbe und Akribie natürlich wirken können, haben hier im Forum schon viele H0er und N-Bahner hinlänglich und eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Viele Grüße
Friedl
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#14

Beitrag von N Bahnwurfn » Sa 25. Jul 2015, 16:47

Hallo Randolf,

willkommen bei den N Bahnern. :mrgreen:
Vielleicht sollte man öfter mal ein Schnäpschen trinken, wenn da solche Ideen bei raus kommen. :wink:
Alles in allem ist die Idee zu begrüßen, hoffe nur das beide Projekte dir den Thread nicht durcheinander bringen.
Eingroßes Plus solch kleiner Anlagen ist natürlich das vielfältige Detaillierungen nicht so schnell untergehen, besser wahrgenommen werden als auf solchen wie Ostende, wo sie sich beim Betrachter in der Weite schon mal verlieren.
Doch Trotz dem, die Versuchung zu sehen was in dieser Spur machbar ist siegt dann meist doch. :mrgreen:

Auf jeden Fall gibt es nun einen Grund mehr öfter mal vorbei zu schauen.

MfG Peter

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#15

Beitrag von SpaceRambler » Sa 25. Jul 2015, 21:46

Hallo geneigte N-Bahner :wink:

@E03: Königsklasse? Welche Königsklasse? Du meinst vermutlich die Spur 1 8) Die hat aber in meinem Keller keinen Platz. 8) Niedrig? Stimmt wohl: niedrigere Häuser, niedrigere Berge, ... :fool: Macht aber nix: alles dran! :D Und der Detaillierungsgrad, der inzwischen sogar in der Serie angekommen ist, ist ja wohl nicht von schlechten Eltern! Mir macht's jedenfalls Spaß, und fingerbrechende Geduldsübungen waren bislang noch keine dabei (mag noch kommen, aber so what?).

Vielleicht hatte ich ja beim Ausbrüten meiner "Schnapsidee" zu viel Schnaps intus (wer weiß es ...? :lol: :wink: ). Aber ich sehe auf meinem Plan des Schattenbahnhofs eine Kehrschleife. Ich mag Kehrschleifen ja, das sind für den Betrieb einer Moba tolle Elemente, und mit der Digitaltechnik haben die ja ihre elektrotechnischen Schwierigkeiten komplett verloren. Auf diese Weise kann ich ja vier Garnituren Lok voraus gewendet abstellen und gemäß Fahrplan wieder aus dem - nun ja! - Untergrund hervorholen. Das stelle ich mir ziemlich gut vor: hohe Betriebs-Intensität bei sehr kleinen Abmessungen.

Ich schätze auch, dass das Bautempo groß sein wird, und dass ich der Sperrholzwüste schnell entwachsen bin. Und auf den Ausbau im Detail incl. der Filigran-Arbeiten freue ich mich schon. Da habe ich ja unter anderem in Dir und Peter beste Vorbilder. :D

@N Bahnwurfn: Peter, ich habe da keine Sorge, dass da etwas durcheinander gerät. :) Schön finde ich, wie Friedl schon bemerkte, die Überschaubarkeit. Und irgendwie war es auch das ein wenig: ich wollte einmal ausloten, wie man mit vergleichsweise kleinem Aufwand eine Anlage realisieren kann, die einen intensiven Betrieb ermöglicht. Mein Gefühl sagt mir, dass das hier so ein Konzept ist. Dank Spur N leine Abmessungen, die in der "kleinsten Hütte" noch einen Platz finden dürften, einigermaßen schnell zu realisieren (wer will, darf das natürlich auch ohne Digitaltechnik machen - ich inzwischen nicht mehr :wink: ), eine Gleiswendel für Faule (mal schauen, ob meine zweite "Schnapsidee" am Ende auch klappt 8) ) und schließlich noch Möglichkeiten der interessanten Gestaltung, so dass das Ganze nicht "langweilig" wirkt. Mit so einer Anlage müsste man doch auch anderen Appetit machen können ...

Eine Sache suche ich noch: und zwar das N-Pendant zum inzwischen schon legendären Kibri-Bockkran in Baugröße H0. Von Faller gibt es ja den Epoche-1-Bockkran als Holzkonstruktion. Der gefällt mir auch gut, aber ich bin nicht sicher, ob so ein Teil in der Epoche IV noch eingesetzt wurde. Hier wäre ich für einen Hinweis dankbar.

Inzwischen sind übrigens die Weichen und die DKW des Bahnhofs schon auf der Platte befestigt (incl. versenkter Antriebe!). Ich hätte gerne noch die Flexgleise eingebaut, aber statt dessen habe ich für eine meiner Töchter Taxi gespielt. Aber was soll's: die Flexgleise kommen binnen Kurzem auch noch dran! :D

Grüße, Randolf
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#16

Beitrag von Wheely » Sa 25. Jul 2015, 22:13

SpaceRambler hat geschrieben:Eine Sache suche ich noch: und zwar das N-Pendant zum inzwischen schon legendären Kibri-Bockkran in Baugröße H0. Von Faller gibt es ja den Epoche-1-Bockkran als Holzkonstruktion. Der gefällt mir auch gut, aber ich bin nicht sicher, ob so ein Teil in der Epoche IV noch eingesetzt wurde. Hier wäre ich für einen Hinweis dankbar.
Hallo Randolf,
wie schauts zB. mit Faller 222199 aus?
Da würd ich mich deiner Ansprüche entsprechend, aber mal richtig durchs Netz wühlen.
Es tut sich auch auf der Kartonbausatz Ebene allerhand in der kleinen Spur.
Respektive gibts da sicher auch schöne Ätzbausätze.
Es soll ja sicher einer der Foto Hotspots werden.
*Den* Vollsortimenter in Spur N kennst schon? http://www.dm-toys.de

Wenn Töchterchen ruft, muss das Werkzeug aus der Hand fallen, das ist doch absolut logisch. :wink:
Das Flexgleis rennt nicht weg. :redzwinker:

Sag das mit dem Appetit machen mal garnicht so laut, viele H0er spielen mit solchen Gedanken.
Es ist auch nicht so dass nur N Bahner unsere Basteleien besuchen würden.
Da wird oft und gern übern Tellerrand geschaut.
Zumal wir hier ja von kleinen Taschengeld Projekten reden die man da lagern kann wo ein Bügelbrett hinpasst. :wink:

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#17

Beitrag von Remo Suriani » So 26. Jul 2015, 11:31

Hallo Randolf,

das sind ja mal interssante Neuigkeiten, Dich hier auch als N-Bahner begrüßen zu können. Auch wenn Du schon einige Male in Rheinfort wars, habe ich es irgendwie noch nie in Mühlfeld geschafft, einen Kommentar zu hinterlassen, einfach weil es auf dem Niveau, auf dem Du baust nicht mehr viel anzumerken gibt ;-) Aber in N ist natürlich nochmal was anderes, da muss ich auch mal was schreiben ;-)

Ich denke auch, dass man mit Fleischmann nicht allzuviel falsch macht. Hier gibt es ja auch Weichen mit polarisiertem Herzstück, was dann die Betriebssicherheit nochmal erhöht. Optisch weißt Du ja, worauf Du Dich einlässt. Gelegentlich hört man, dass der Schaltmechanismus zum den Herzsstücken nicht 100% dauerfest ist, da vermutlich Kontakte im Inneren oxidieren, aber mit Deinen vielen Anschlusskabeln sollte das ja dann gehen.

Also viel Spaß beim bau, ich bin gespannt :-)
Viele Grüße
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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#18

Beitrag von N Bahnwurfn » So 26. Jul 2015, 12:10

Hallo Randolf,
SpaceRambler hat geschrieben:Eine Sache suche ich noch: und zwar das N-Pendant zum inzwischen schon legendären Kibri-Bockkran in Baugröße H0. Von Faller gibt es ja den Epoche-1-Bockkran als Holzkonstruktion. Der gefällt mir auch gut, aber ich bin nicht sicher, ob so ein Teil in der Epoche IV noch eingesetzt wurde. Hier wäre ich für einen Hinweis dankbar.
Schau mal hier http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 00#p924526 im unteren Bereich.

Ich weiß nicht ob mein "Brückenkran" so etwas ähnliches wie der von dir gesuchte "Bockkran" ist, oder diesen vielleicht ersetzen könnte. Auf jeden Fall sollte der in die Epoche IV passen. Sollte die Brücke für deine Platzverhältnisse zu lang sein, ist die Umbauanleitung gleich mit dabei. :wink:

Du solltest die Teile dann auf jeden Fall farblich behandeln der Plastikglanz ist doch immens.

MfG Peter

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Re: Eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#19

Beitrag von Dieselmicky » So 26. Jul 2015, 14:20

Hallo Randolf
SpaceRambler hat geschrieben:Hallo Stummis,

wer unten auf die Signatur schielt, dem mag das hier ziemlich verdächtig vorkommen - was ist denn in DEN bloß gefahren??? :bigeek:

Kreativität ist etwas, das sich nicht steuern lässt - schon die "Strategen" in meiner Firma haben jahrelang versucht, Kreativität in Prozesse zu fassen und damit für sie kalkulierbar zu machen - vergeblich. Wer also glaubt, "Mühlfeld" sei in der Krise, liegt falsch - es hat sich nur eine "Schnapsidee" dazwischengedrängt - seht halt selbst 8) . In der Sommerflaute hat sich etwas manifestiert, das schon lange durch mein Hirn schwirrt - und jetzt habe ich diese Idee zu packen bekommen. :D

Und das hier ist dabei herausgekommen:
Bild

"Mitwitz" - so wird die "Schnapsidee" heißen - ist gegenüber der Idee aus dem Trix-Gleisplanbuch um einen Schattenbahnhof erweitert. Das erlaubt einen abwechslungsreichen Betrieb mit 5 - 6 Zügen.
Herzlich Willkommen im "Club der Schnapsideenumsetzer" in diesem Sommer. :D :!: Das kann ich gut verstehen, auch ich setze diesen Sommer endlich meine schon lange geplante, wie du zu formulieren beliebtest, "Schnapsidee" um.

Bestimmte Dinge müssen einfach erst einmal reifen und die Rahmenbedingungen für deren Umsetzung müssen stimmen.
Es ist doch schön, wenn man solche Pläne einmal verwirklichen kann.
Die Gleisplanung erlaubt einen schönen Nebenbahnbetrieb mit abwechslungsreichen Rangierfahrten.
Die DR- V100 stört mich als ehemaliger DR- Lokführer natürlich nicht.

Ein schönes Projekt, ich bleibe am Ball.

Gruß, Ralph

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Re: "Mitwitz" oder: eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#20

Beitrag von SpaceRambler » Mo 27. Jul 2015, 13:49

Hallo Stummis,

gestern Abend ist zwar nicht die Hölle, aber mein Computer eingefroren, als ich dabei war, den vorletzten Satz meiner Antwort zu schreiben. Blöd, sowas ...

Also heute das Ganze noch mal, jetzt wohl mit mehr Glück ...

@Wheely: Stefan, im Grunde sind der 222199 und der 222133 (Holzkonstruktion) die beiden Kräne, die überhaupt in Frage kommen, und die hatte ich auch schon ins Visier genommen. Den 222133 werde ich wohl auf dem Geelände des Bahnhofs "hinten oben" einsetzen. Als Endbahnhof einer derart "gemütlichen" Nebenbahn-Stichstrecke passt die Argumentation, dass sich dort ein Epoche-1-Kran herübergerettet hat, noch am ehesten. :wink: Von Kibri gab's früher mal den 7452, aber der ist nicht satisfaktionsfähig. Am liebsten wäre mir natürlich mein H0-Allzeit-Favorit, der Überladekran "Horb" - Nr. 39316. Leider sieht es da mit Fertigmodellen finster aus ...

Auf dm-toys.de bin ich bei meiner Recherche auch schon gestoßen. Danke jedenfalls für den Hinweis, wenn man weiß, dass das ein "big player" in der Spur N ist, lohnt es sich, dort immer mal wieder vorbeizuschauen.

Was den "Tellerrand" angeht, war und bin ich ja bei einigen N-Bahnern Dauergast - Friedl "E03", Peter "N Bahnwurfn", Uli "ick-fahr-im-kreis", Jürgen "N-Modellbahner" und noch einige andere gehören zu meinen persönlichen Top-Adressen. Man kann dort bisweilen mit großen Augen beobachten, was Fingerfertigkeit und Ideenreichtum auch in der kleinen Spur möglich machen. Den angenehmen Nebeneffekt der "Taschengeld"-Preise habe ich natürlich bei meinen Einkäufen wohlwollend zur Kenntnis genommen. :)

@Remo Suriani: Dirk, ich freue mich natürlich auch über die "stummen" Mitleser im "Mühlfeld"-Thread. Wenn Du mir in Deiner "Heimat"-Spurweite hier und da einen Tipp gibst, der mich vor Fehlern bewahrt, ist das ganz in meinem Sinne.

Hinsichtlich der Optik des Fleischmann-Gleises hoffe ich sehr stark auf die kaschierende Wirkung eines gealterten Gleises. Das hilft ja auch in H0 all denen, die nicht gerade die Gleissysteme mit den zierlichsten Profilen ausgewählt haben. Hier bin ich ganz optimistisch - ebenso wie mit der Elektrik. Ich habe wohlweislich nur Weichen mit polarisiertem Herzstück gekauft. An die Herzstücke wird ein Kabel angelötet, und wenn die Kontakte anfangen sollten, zu "spinnen", gibt es parallel zum Antrieb noch ein Takamisawa-Relais - davon habe ich noch etliche aus meinen Analog-Zeiten in der Schublade. :)

@N Bahnwurfn: Peter, vielen Dank für den Hinweis auf Deinen umgebauten Kran! Das ist in der Tat eine Alternative, und ich werde mir das durch den Kopf gehen lassen. Dass der Kran nicht ohne Farbbehandlung auf die Anlage kommt, ist eh klar, unlackierte Bausätze, bei denen das Plastik gar durchscheinend ist, geht ja gar nicht.

@Dieselmicky: Ralph, freut mich, dass Du bei den Lesern dieses Threads dabei bist. :D Auf Deine "Schnapsidee" bin ich natürlich ziemlich gespannt :wink:

EDIT: à propos Ost-V100 - welche Maschinen bzw. welche Züge würde man denn in der Epoche IV einsetzen, wenn das Ganze in der DDR spielen soll? Bei sorgfältiger Auswahl der Ausstattung ließe sich die Anlage nämlich zur Darstellung des Verkehrs in beiden Teilen des damals noch getrennten Deutschlands verwenden.

Über's Wochenende ging mit dem mechanischen Gleisbau immerhin ein wenig voran. In einem ersten Schritt wurden die Weichen an die ihnen zugedachte Stelle platziert. Nach Anzeichnen der Position der Antriebe wurden entsprechende Ausschnitte in der Platte ausgesägt. Die Ausschnitte sind so groß angelegt, dass sich nach Entfernen einer Papier-Abdeckung der Antrieb im Fall des Falles auswechseln lässt. Das dürfte zwar immer noch ein ziemliches Gepfriemel werden, aber immerhin ist es möglich.

Nachdem die Verklebung der Weichen auf der Platte durchgetrocknet war, ging es dann an die Verlegung der Flexgleise. Im Vordergrund ist bereits eines verlegt ...
Bild

Mit dem Gleisschneider lassen sich die Flexgleise nach vorherigem Anzeichnen recht fix ablängen. Man muss allerdings darauf achten, dass die Schiene im Schneide-Bereich in der Senkrechten gehalten werden muss, kippt sie aufgrund der Kräfte des Gleisschneiders seitlich weg, hat man "5 cm Schrott" produziert. 8) Das ist halt das Lehrgeld, das man zahlt :wink: Für mich war es dennoch eine interessante Erfahrung, dass sich Flexgleis der Spur N ähnlich einfach verarbeiten lässt wie in H0. Und so wurde auch das vordere Gleis vollständig aus Flexgleis verlegt - ohne den etwas unschönen "Knick" aufgrund des ursprünglich vorsichtshalber verlegten 9123.
Bild

Fehlt noch das Gütergleis zum Schuppen hin - auch kein großes Problem.
Bild

Sieht doch schon mal nach Bahnhof aus, das Ganze. 8)
Bild

Als Nächstes ist verschärftes Löten angesagt, damit möglichst bald "Saft" auf die Schienen und auch die Weichen gegeben werden kann.

Grüße, Randolf
Zuletzt geändert von SpaceRambler am Mo 3. Aug 2015, 22:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: "Mitwitz" oder: eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#21

Beitrag von SpaceRambler » Mo 27. Jul 2015, 13:56

... ach ja: für Interessierte habe ich den Wintrack-Gleisplan als ZIP-Archiv angehängt.

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Re: "Mitwitz" oder: eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#22

Beitrag von N Bahnwurfn » Mo 27. Jul 2015, 15:06

Hallo Randolf,

schön das es so flott voran geht bei dir, hoffe aber du hast die Gleise noch nicht fest gemacht. :roll:
Wenn du die Weichenantriebe unter Flur verlegst müssen die Aussparungen dafür entsprechend groß ausgesägt werden.
Die der beiden vorderen Weichen an der Anlagenkante sind meines erachtens zu klein. Wenn du zum Wechsel des Antriebs die Weiche nicht ausbauen willst, muss er sich in der Aussparung, ohne zu verkanten, seitlich vom Gleis weg, abziehen lassen.
Beim einfädeln des neuen muß sich Dieser wieder ohne zu verkanten waagerecht an die Aufnahmeschlitze der Weiche ansetzen lassen und wird dann erst wieder gerade in die Aufnahme geschoben, mußt du aus Platzmangel verkanten um in die Schlitze zu kommen, können die Laschen verbiegen und der Antrieb funktioniert nicht richtig..

Die größe der Aussparungen, der dahinter liegenden Weichen sind da wesentlich besser.

MfG Peter
Zuletzt geändert von N Bahnwurfn am Mo 27. Jul 2015, 15:43, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: "Mitwitz" oder: eine "Schnapsidee" bekommt Flügel ;-)

#23

Beitrag von Bastelharry » Mo 27. Jul 2015, 15:20

Hallo Randolf,

:gfm:

Wer sagt daß man sich nur in EINE Idee verlieben darf ??
Ich finde das absolut klasse daß du deinem Herzen folgst und diese Anlage-To-Go verwirklichst.
Du bist hiermit abonniert und ich werde sehr genau hin schauen, denn in meinem Keller schlummern eine Menge Z-Gleise die vielleicht auch irgendwann zu etwas Ansehnlichem verbaut werden wollen :-)

Tolle Sache

Weiter so

Gruß

Harry
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"Mitwitz" - 2015-07-27 Gleisbau

#24

Beitrag von SpaceRambler » Mo 27. Jul 2015, 16:21

Hallo Peter und Harry,

@Peter: gut aufgepasst!!!!! :D In der Tat sind die Aussparungen für die vorderen Weichen zu klein. Hier hätte ich ziemlich weit in den Rahmen hineinschneiden müssen, um eine entsprechend große Öffnung unterzubringen. Das hätte den Rahmen destabilisiert, und deshalb habe ich davon abgesehen und werde im "Falle des Falles" die benachbarten Gleise zusammen mit der Weiche anlupfen und den in die Schräge beförderten Antrieb austauschen. Das müsste gehen - ich probiere es halt aus. Schlimmer, als geröstete Antriebe im Bereich "hinten links" des Sbf von "Mühlfeld" auszutauschen, kann das auch nicht sein. :wink:

@Harry: Harry, schön, wenn Dich dieses Spur-N-Projekt dazu inspiriert, Deine z-Gleise einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. :) Freut mich, wenn Du als Mitleser "an Bord" bist. :D

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Re: "Mitwitz" - 2015-07-27 Gleisbau

#25

Beitrag von notbremse » Mo 27. Jul 2015, 17:10

:gfm:

Ist ja richtig ansteckend... Vieleicht baue ich den Taggenbrunn-Viadukt eines Tages in Spur N neu...

:fool:

Liebe Grüße

Karl
Wer schnell fertig werden will, sollte nicht Modellbau betreiben, sondern sich mit losen Damen vergnügen...

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