Baubericht vom Nordmodul - Begrünung und Bahnübergang

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Baubericht vom Nordmodul - Begrünung und Bahnübergang

#1

Beitrag von mattes74 » Mi 15. Dez 2010, 21:38

Hallo im Forum,

nachdem ich hier schon einige Zeit mitlese und mir Anregungen und Tipps hole, möchte ich Euch mein Nordmodul näherbringen...

Nach längerer Abstinenz hat mich der MoBa-Virus wieder infiziert. Da ich zurzeit leider nicht die Möglichkeit habe, eine feste Anlage zu bauen, habe ich mich aus zwei Gründen entschlossen, ein Nord-Modul zu bauen:
1. um Materialien für den Landschaftsbau zu testen und
2. um eine Präsentationsmöglichkeit für meine Modelle von Gleisbaumaschinen zu bekommen.

Die Grundkonzeption des Moduls stand sehr schnell fest. Es sollte ein gerades Streckenmodul in hauptsächlich landwirtschaftlich genutztem Umfeld sein, in dem die zweigleisige, elektrifizierte Hauptstrecke sowohl eine Straße als auch einen Bachlauf überquert. Auf dem Modul soll eine vorbildgerechte Gleisbaustelle dargestellt werden, in der gerade Reinigung des Schotterbettes mit einer Bettungsreinigungsmaschine erfolgt.
Die Abmessungen des Moduls betragen 125 x 50 cm.

Rohbau:
Die Rahmenkonstruktion und das Trassenbrett bestehen aus 16 mm Tischlerplatte, die verleimt und verschraubt wurden. In Längsachse verläuft zur Erhöhung der Stabilität unter dem Trassenbrett ein 6 cm breites, senkrecht eingebautes Brett, das die Durchbiegung der Trasse verhindert.
Zur Landschaftsgestaltung wurde der Modulkasten mit Fliegengitter bespannt und in mehreren Lagen Küchenkrepp aufgelegt und mit Weißleim bestrichen. Der Bahndamm selbst besteht aus Starker Pappe, die auf entsprechend der Neigung zugesägten Holzkeilen aufgetackert wurde.
Abschließend wurde der Untergrund mit grüner und brauner Abtönfarbe gestrichen.

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Kunstbauten:
Für die Eisenbahnbrücke über die Straße, im folgenden EÜ genannt, konnte ich auf bestehende Märklin-Brücken zurückgreifen. Diese wurden entsprechend der geplanten Straßenbreite von 18 auf 12 cm gekürzt. Jeweils an der Innenseite entfiel das ansteckbare Geländer. Die Brücken wurden aneinandergeklebt und der Mittelteil sowie die Bereiche zwischen den Längsträgern der Brücke und den Schienen mit Riffelblech von Auhagen abgedeckt. Anschließend erfolgte die farbliche Behandlung und Alterung. Die Widerlager der Brücke entstanden aus Styropor, welches passend geschnitten und mit Mauerplatten aus Hartschaum von Faller verkleidet wurde. Aus diesem Material entstanden auch die Stützmauern zum Bahndamm.
Da die Brücke eine offene Farbahn aufweist, sprich: es ist kein durchgehendes Schotterbett auf der Brücke, sondern die Holzschwellen des Gleises liegen auf der Brückenkonstruktion auf, musste eine Abdeckung des Gleismittelbereiches erfolgen. Diese wurde ebenfalls aus passend geschnittenem Riffelblech gestaltet. Die Bereiche des PuKos wurden mit einem 1 mm Bohrer aufgebohrt. Da das „Blech“ eine Stärke von 1,1 mm aufweist, die PuKos aber nur 0,9 mm hoch sind, musste auf der Unterseite wieder Material abgeschliffen werden.

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Der Durchlass für den Bachlauf ist das Gipsmodell „Hexenloch“ von Vampisol. Die Farbgebung erfolgte nach dem Gestaltungsvorschlag im Baubericht des Durchlasses Varlosen auf der Homepage des sehr geschätzten Kollegen Ralf Büker.
Nachdem die Farbgebung abgeschlossen war, wurde der Durchlass auf einem Styropor-Element in das Modul eingepasst.

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Gleisbett:
Das Gleis wurde auf einer 4 mm starken Korkbettung verlegt. Um die nach Norm des Nordmoduls geforderte Bettungsstärke von 5 mm zu gewährleisten, wurde dass Trassenbrett entsprechend 1 mm höher eingebaut und der Zwischenraum auf den Kopfbrettern entsprechend verfüllt.
Als Gleismaterial kam das Märklin-K-Gleis zum Einsatz. Der Gleisabstand beträgt 57 mm, das entspricht einen Gleisabstand von 4,96 m beim Vorbild. Regelgleisabstand auf freier Strecke ist 4,00 m. Die Außenbereiche wurden wieder vorbildgerecht gestaltet, die Breite des Trassenbrettes beträgt – jeweils von Gleismitte zur Außenkante gemessen – 38 mm, entsprechend der Vorbildbreite von 3,30 m. Für die Oberleitungsmaste wurden entsprechende Verbreiterungen vorgesehen.
Es soll eine Gleisbaustelle dargestellt werden. Zurzeit erfolgt die Bettungsreinigung. Um die Reinigungsmaschine, eine RM 80 vom niederländischen Kleinserienhersteller Kleinspoor, vorbildgerecht im Einsatz zeigen zu können, wurde der aktuelle Arbeitsbereich der Reinigungsmaschine im Schotterbett ausgespart. Hier ist ein „Loch“ im Schotter. In dem bereits gereinigten Bereich ist der Schotter nicht ganz bis zur Schwellenoberkante aufgefüllt, da die von der Reinigungsmaschine ausgesiebten Feinanteile fehlen.

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Landschaftsgestaltung:
Bei der Erstellung des Moduls wurde großer Wert auf die Landschaftsgestaltung gelegt. Es wurden verschiedene, landwirtschaftlich genutzte Flächen dargestellt. Im Vordergrund wurde links der Straße eine Viehweide angeordnet, in der Mitte zwischen Straße und Bachlauf ist ein Rapsfeld entstanden, rechts vom Bachlauf bis zur Modulkante wieder eine Viehweide.
Im hinteren Bereich wurde linke ein Waldstück angedeutet, ausgestattet mit verschiedenen Nadelbäumen, zum Großteil selbst gebaut. Den Mittelteil nimmt hauptsächlich die Straße ein, die nach der Unterquerung der Bahnlinie einen S-förmigen Verlauf nimmt und an der Hinterkante des Moduls verschwindet. Zwischen Straße und Bachlauf ist ein nicht sinnvoll zu nutzender Bereich, der mit allerlei Gebüsch als Wildwuchsfläche gestaltet wurde. Rechts an den Bachlauf schließt ein Kartoffelfeld an.

Doch Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

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und das Beste kommt zum Schluss...

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soweit für´s Erste. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare...

Viele Grüße,
Matthias
Zuletzt geändert von mattes74 am Sa 4. Jun 2016, 21:11, insgesamt 20-mal geändert.
Viele Grüße,
Matthias

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tokiner
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#2

Beitrag von tokiner » Mi 15. Dez 2010, 22:09

Hut ab, Respekt!

Gefällt mir sehr gut, die Gleisbauszenerie mit den Fahrzeugen im Einsatz!

Weiter so!

Gruß
Thoralf

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#3

Beitrag von wulle » Mi 15. Dez 2010, 22:44

Ein paar Bienenkisten mit Imkern an das Rapsfeld - so in der Nähe des Baches? Rapshonig in H0 :roll:
Werner
Die Härte: Keine Weiche!
Eine reine Fahranlage analog.
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=51&t=54185

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#4

Beitrag von mattes74 » Do 16. Dez 2010, 21:07

@ Thoralf
Danke für das Lob. Die Szenerie ist noch lange nicht fertig, da wartet noch eine Menge Arbeit auf mich. Doch dazu später mehr.
Obwohl die Baustellen ja praktisch zum Alltag beim Vorbild gehören, sind sie im Modell eher unterrepräsentiert. Dabei bieten die Baustellen immer die Möglichkeit für interessante Betriebssituationen.

@ Werner
Ich werde Deinen Hinweis umsetzen. Auf den Gedanke mit den Bienenkisten bin ich selber gar nicht gekommen, wahrscheinlich, weil ich kein Honig-Esser bin. :D

Anbei noch ein Paar Fotos vom Testaufbau der Bettungsreinigung auf demn Schreibtisch:

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Demnächst gibt´s mehr Info´s und weitere Fotos

Gruß,
Matthias
Viele Grüße,
Matthias

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#5

Beitrag von Wasserschieee » Fr 17. Dez 2010, 04:36

Hallo Matthias

Das sieht gut aus was Du hier zeigst, kann man ja nur hoffen weitere Module zu sehen.


Ferenc
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#6

Beitrag von Ferenc » Fr 17. Dez 2010, 11:05

Hi,
echte Männer essen keinen Honig, sie kauen Bienen :wink:
Ist ein schönes Modul geworden, soll es mal auf eine Messe mit ?
Gruß
Ferenc
Immer eine Handbreit Schotter unter der Schwelle ;-)

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#7

Beitrag von dada81 » Fr 17. Dez 2010, 18:55

Wirklich gut gemacht!
Grüße aus dem Hochsauerland
Daniel
--- 22 m² Kellerraum randvoll mit ca 50 DCC-Loks und ca 500 Waggons auf Tillig-Elite und Piko A-Gleis (SBf) unter Lenz Digital plus mit TC Gold 7.0 sowie diversen Fremo-Modulen ---

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#8

Beitrag von sven77 » So 19. Dez 2010, 08:57

Moin Matthias,

Ein Modell der RM 80.....ich bin beeindruckt.
Fahre beruflich eine P&T RM seit 2005.

MfG.Sven

Ps: Ich werde meinen RM Bausatz auch mal wieder auspacken und zuende bauen.

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#9

Beitrag von Andreas Hackenjos » So 19. Dez 2010, 11:17

Ein wahrhaftig schönes Modul!! :wink:

Grüße Andreas

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#10

Beitrag von mattes74 » Fr 31. Dez 2010, 18:58

Hallo Forumanen,

kurz vorm Jahresschluss noch ein kleines Update vom Bau des Nordmoduls

Für das Nachbarmodul, welches ich vor ca. 15 Jahren gebaut habe, und das nun überarbeitet werden soll, ist eine Gewölbebrücke als Unterquerung eines Feldweges vorgesehen. Diese Brücke soll im Eigenbau aus Gipsabgüssen entstehen. Bei den Silikonformen entschied ich mich für die Formen von Langmesser-Modellwelt, da mit den Formen leicht zu arbeiten ist und die Gipsabgüsse eine ausreichende Stärke haben.
Als Grundlage dienten die Bruchsteinmauerarkaden als Stirnseiten der Brücke sowie die niedrigen Bruchsteinsteinmauern als Innenwände und die Bruchsteinmauer, woraus die Flügelwände geschnitten wurden.

Hier der Abguss, aus dem die Flügelmauern entstehen.
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Und die Innenwände, eine bereits koloriert, die andere noch nicht.
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Nachdem die entsprechenden Abgüsse erstellt wurden und diese ausgehärtet waren, wurden die Rundbögen der Arkaden ausgebrochen, um die Durchfahrt für Fahrzeuge zu ermöglichen.
Für das Gewölbe wurde eine Posterrolle aus Pappe, die den richtigen Durchmesser besitzt, auf Länge geschnitten und Längs halbiert.
Die Flügelwände wurden passend zur geplanten Neigung des Bahndammes zugeschnitten und an der Stirnseite, die an die Brücke stößt, auf Gehrung gefeilt. Dies ist erforderlich, da die Flügelwände um 30° nach außen geneigt sein sollen.
Nachdem alle Einzelteile gefertigt waren, erfolgte die Stellprobe. Das Ergebnis war überzeugend und so konnten die Einzelteile zusammengebaut werden.
Als Grundkonstruktion wurde eine 50 mm starke Styroporplatte verwendet, die entsprechend der Modulbreite zurechtgeschnitten wurde, sodass sie später von innen in den Modulkasten eingebaut werden kann. Mittels einer Schablone wurde die genaue Lage der Gipsteile auf dem Styropor ermittelt und angezeichnet.
Die Innenwände der Brücke wurden zur Stabilisierung und Gewährung der Standsicherheit auf 20 mm starkes Styropor aufgeklebt. Sodann wurden die Innenwände mit den Stirnwänden mit Sekundenkleber verklebt. Hierbei ist auf eine exakt rechtwinklige Ausrichtung der einzelnen Teile zu achten.
Die halbierte Papprolle wurde innen mit einer dünnen Gipsschicht versehen und mit fein gesiebten Sand bestreut.
Anschließend wurde das Gewölbe in die Gipsteile eingeklebt.

Abschließend wurden die Übergänge der einzelnen Bauteile mit Gips geschlossen, sodass eine einheitliche Fläche entsteht.

Nun erfolgte die Kolorierung der Innenseite des Gewölbes. Dabei wurde das eigentliche Gewölbe mit verdünnter grauer Abtönfarbe gestrichen. Dies gibt in Verbindung mit dem Sand eine grobe Betonstruktur wider.
Die gemauerten Innenwände wurden in einem Sandsteinton, gemischt aus 1 Teil Boden und zwei Teilen Weiß von Vallejo, mit Wasser im Verhältnis 1:4 verdünnt, gestrichen. Nach dem Trocknen erfolgte eine dezente Alterung der Sandsteinwände mit sehr dünner schwarz/grüner Farbe.

Nun wurde die Brücke auf dem Styropor mit Weißleim verklebt und die Flügelwände angesetzt. Auch hier wurden die Stoßfugen zwischen Wand und Stirnseite der Brücke mit einem kleinen Spachtel ausgegipst und anschließend überstehender Gips mit einem gut gefeuchteten Pinsel verstrichen. Nach dem Trocknen wurden noch Abdecksteine als Abschluss auf die Flügelwände geklebt und anschließend alles koloriert.

Der Feldweg soll leicht ansteigend und in einem leichten Boden verlaufen. Entsprechend wurde der Styroporuntergrund gestaltet und die Oberfläche abschließend mit einer dünnen Gipsschicht überzogen.

Der Feldweg wurde mit fein gesiebten Sand bestreut und mit Wasser/Weißleim/Spüli-Gemisch fixiert. Alle anderen Flächen wurden mit brauner Abtönfarbe grundiert.
Anschließend erfolgte die Grundbegrasung mit kurzen, mittelgrünen Grasfasern, in einem zweiten Arbeitsgang wurde in den noch feuchten Leim längere Grasfasern eingebracht. Das ganze durfte dann über Nacht trocknen.

Die Grundbegrasung ist erstellt
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Draufsicht
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Die weitere Gestaltung der Vegetation erfolgte mit kleinen, zurechtgerissenen Stückchen Heki Decovlies Wildgras in den Farben Mittelgrün und Savanne, einem etwas hellerem Ton. Diese Teile wurden willkürlich auf die Grundbegrasung geklebt, so entsteht der Eindruck von verschiedenen Gräsern.

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Abschließend wurden diverse Filigranbüsche und Unkrautbüschel in den Farben Sommer und Frühherbst von miniNatur gepflanzt.
Auf der Nordseite fand sich ein schönes Plätzchen für einen selbstgebauten Laubbaum, uter dem im nächsten Sommer bestimmt der ein oder andere Radfahrer ein kleines Päuschen genießen wird…

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Fertig und bereit zum Einbau

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Einenguten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr wünscht Euch
Matthias
Viele Grüße,
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#11

Beitrag von mattes74 » Fr 7. Jan 2011, 21:00

Hallo Leute,

ich habe mein altes Modul in Überarbeitung.
Die Abmessungen des Moduls betragen 175 x 50 cm, es ist also 50 cm länger als das bereits vorgestellte Modul.

Doch zuerst ein Blick zurück. So sah das Modul bis vor ein paar Tagen aus. EIn bißchen langweilig, wie ich finde.

Draufsicht
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linke Seite des Moduls
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Ich habe die alte Geländehaut entfernt, sodass nur noch der Modulkasten und das Trassenbrett übrigblieben. Das sieht dann so aus:

Gesamtansicht
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Detail rechte Seite
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Nun musste der Rohbau angepasst werden. Das Trassenbrett war zu breit und wurde um 6 cm schmaler gemacht, zum einen, um die berits beschriebene Unterführung einzupassen und zum anderen, um hier die vorbildgerechte Planumsbreite zu erreichen.


Anschließend wurde die Unterführung probeweise eingebaut, um die genauen Maße an Vorder- und Rückseite des Modulkastens anzuzeichnen, um die Anpassungen am Modulkasten vornehmen zu können.

Bild

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Im untersten Bild ist neben der Unterführung auch die Stromversorgung zu erkennen. Es handelt sich um eine 12polige Ringleitung, die im rechten Bereich über eine Lüsterklemmenleiste mit dem Modul selbst verbunden ist.

Parallel dazu habe ich die Planung zur neuen Landschaft aufgenommen.
Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Viele Grüße,
Matthias
Viele Grüße,
Matthias

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Kute
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#12

Beitrag von Kute » So 9. Jan 2011, 10:21

Hallo Matthias,

Für die Präsentation und für Fotoaufstellungen sind diese Module eine Klasse für sich. Hast du nicht im Hinterkopf einen Plan für eine Turnhalle oder ähnliches um damit auch mal Betrieb zumachen ? Oder hast du dich irgendeinem Verein angeschlossen ?

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#13

Beitrag von mattes74 » So 9. Jan 2011, 20:31

Hallo Klaus,

Du hast recht, als Präsentationsmöglichkeit für die Lieblingsmodelle sind Module echt unschlagbar.
Nein, ich habe noch keinen Plan für die örtliche Turnhalle. Bei einem so gut wie fertigem Modul und einem weiteren in Überarbeitung, eigentlich eher ein kompletter Neubau, besteht auch noch kein Bedarf dazu.
Einem Verein gehöre ich auch nicht an, die Wahl fiel damals auf das Nordmodul, da ich in der Nähe der "Erfinder", des MEC Barsinghausen, wohne und ich mir die Möglichkeit offen halten wollte, mich mit gleichgesinnten zusammen zu tun.
Bisher habe ich den vagen Gedanken, die beiden Module als herauslösbaren Bereich in eine feste Anlage zu integrieren. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
Vielleicht werde ich dann doch mal in Barsinghausen oder bei einem anderen MEC vorstellig.
Im Moment fehlt mir der Fahrspaß doch schon ab und zu - vor allem, wenn ich hier die Anlagenpräsentationen sehe...

Viele Grüße,
Matthias
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#14

Beitrag von mattes74 » Do 13. Jan 2011, 18:47

So, nun komme ich dazu, Euch an meinen Gedanken zur Gestaltung des im Bau befindlichen Moduls teilhaben zu lassen. Nachfolgend mein Plan für die Landschaftsgestaltung:

Bild

Liks schließ das bereits fertige Modul an, dessen Landschaftselemente werden in diesem Modul auf der linken Seite fortgeführt, oben der Kartoffelacke und unterhalb der Gleise die Viehweide.
Die Bereits ausführlich vorgestellte Unterführung ist im rechten Dritteldes Moduls geplant. Rechts der Unterführung wird die Landschaft etwas felsiger, oberhalb der Gleise sind zwei Ebenen Felsen vorgesehen, um der Landschaft eine gewisse Tiefe zu geben.
Rechts der Unterführung dominiert wieder die landwirtschaftliche Nutzung, hier greife ich auch den Vorschlag von wulle auf und lasse ein paar Bienenvölker in einem Bienenhaus neben dem Rapsfeld siedeln.
Zwischen Rapsfeld und Viehweide soll noch ein unreifes Gerstenfeld angesiedelt werden. Die v
häufig vorkommenden Weizenfelder zur Reifezeit passen hier jaheszeitlich nicht rein.
Im oberen Teil war ich mir lange nicht klar über die Gestaltung, habe mich dann aber für eine Wiese mit Fledscheune und eine anschließende Streuobstwiese entschieden. Das scheint mir abwechslungsreich genug zu sein.

Für weitere Anregungen bzgl. der Gestaltungselemente und kostruktive Kritik bin ich immer offen.

Ich hoffe demnächst weitere Baufortschritte präsentieren zu können.
Bis dahin viele Grüße,
Matthias
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#15

Beitrag von mattes74 » So 23. Jan 2011, 14:58

Hallo Stummis,

nach etwas längerer Pause geht es mit dem Baubericht des zweiten Moduls weiter.

Als erstes wurde der Rohbau komplettiert. Entegegen des erstenModuls wurde die Landschaft nicht mit Fliegengitter und Küchenkrepp sondern mit Styrodur gestaltet. Dazu wurde der Modulkasten mit 6 cm starkem Styrodur ausgekleidet und die Oberfläche aus den Platten geschnitzt. Das war eine Sauarbeit, aber es hat sich gelohnt.

Übersicht
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Der vordere Teil ist bereits fertig, der hintere Teil folgt, gut ist die Ringleitung zur Stromversorgung zur erkennen.
Bild

Nun ist auch der hintere Teil mit Styrodur ausgekleidet und bereits mit brauner Abtönfarbe grundiert. Gut erkennbar ist hier die leichte abgetreppte Gestalung des Geländeverlaufs. Hier werden später die Feldscheune auf der Wiese und die Streuobstwiese entstehen.
Bild

Felsenbau:

Rechts hinten auf dem Modul ist eine Felswand geplant, die die Landschaft in der Höhe etwas auflockern soll. Diese entstanden aus zwei Formen von Noch und wurden nach dem Aushärten entsprechend in der Größe angepasst. Die linke Form wurde einmal der Höhe nach in der Mitte durchgebrochen. Die rechte Form war zu hoch und musste deshalb gekürzt werden. Anschließend wurden die Formen mit der Styrodur-Hinterfüllung verklebt. Hierzu wurden mit einem Schraubendreher Löcher in das Styrodur gestochen und mit sehr flüssigem Gips verspachtelt. Noch vor dem Aushärten wurde dickflüssigerer Gips aufgetragen und die Abgüsse in den feuchten Gips dedrückt. Anschließend wurden die Zwischenräume mit einem schmalen Spachtel ebenfalls mit Gips verfüllt und die Oberfläche den angrenzenden Formen angepasst.
Nachdem alles gut durchgetrocknet war, wurde der Gips mit Tiefgrund grundiert und danach mit verdünnten Vallejo-Farben coloriert. Als Farbe kam ein Gemisch aus viel Weiß, zwei Tropfen Schwarz unter Zugabe der Farbtöne Boden und Braun zum Einsatz. Um verschiedenen Schattierungen der Felsen zu erreichen, wurde das Mischungsverhältnis vin Boden und Braun ständig verändert.
Anschließend erefolgte eine Behandlung mit sehr stark verdünnter schwarzer Farbe sowie das granieren mit weißer Farbe.

Auf den folgenden Bildern ist der Arbeisablauf dokumentiert.
Ansicht von der Seite
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und von vorn
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Die Wiese um die Felswand herum entstand folgendermaßen:
Nach der Grundierung des Styrodurs mit unverdünnter brauner Abtönfarbe wurde verdünnter Weißleim aufgetragen und kurze Grasfasern von Heki aufgebracht. Da mir zurzeit noch kein Elektrostat zur Verfügung steht, musste ich auf die Kunststoff-Pumpflasche zurückgreifen.

Nachdem der Leim getrocknet iwar, wurden aus Heki Decoflies Wildgras in den Farbtönen Savanne und Wiesengrün herausgerissen und flächenmäßig etwa im Verhältnis 1 zu 2 mit Alleskleber auf die kurzen Grasfasern aufgeklebt. So entsteht eine sehr lebendige Wiese, die noch mit Filigranbüschen und ggf. dem ein oder anderen Bäumchen aufgepeppt wird.

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Als letzte Arbeit an diesem Wochenende wurde die Gestaltung des Bahndamms auf der Vorderseite in Angriff genommen. Zuerst wurde nach der farblichen Grundierung verdünnter Weißleim aufgetragen und daruf Laubwaldboden von Busch gestreut. Überflüssiges Material wurde sofort wieder abgesaugt.
Anschließend wurden ungegelmäßige Stücke aus Heki Decoflies Wildgras Wiesengrün herausgerissen und auf den vorbereiteten Untergrund geklebt. Die weitere Gestaltung der noch nicht begrasten Flächen erfolgt mit Filigranbüschen und kleinen Bäumen.

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Soweit für heute, viele Grüße,
Matthias
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Matthias

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Buddahmann
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#16

Beitrag von Buddahmann » So 23. Jan 2011, 15:28

Geil! Großes Kino.

Weiter so.

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#17

Beitrag von mattes74 » So 23. Jan 2011, 21:17

Hallo Klaus,

danke für das große Lob. Es ist Anporn und Herausforderung zugleich. Anporn, um hier weiter zu machen und Herausforderung, die kommenden Baufortschritte mit mindestens der gleichen Qualität witerzuführen...

Im Moment überlege ich gerade, wie ich die Bäume für die Streuobstwiese gestalte. Fertigprodukte kommen aus Qualutätsgründen nicht infrage. Bleibt nur noch die Alternative zwischen Baum-Rohlingen und kompletten Selbstbau. Ich experimentiere gerade mit Kupferlitze, aus der ich die Rohlinge erstelle. Aber im Moment bin ich noch nicht zufrieden.

Viele Grüße,
Matthias
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#18

Beitrag von Ronald81 » So 23. Jan 2011, 21:51

Sehr viel Respekt!

Top, eigentlich musst du in die Ruhmeshalle absteigen... :wink:

Grüße,

Ronald
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#19

Beitrag von mattes74 » So 30. Jan 2011, 22:20

Guten Abend allerseits,

nein, es folgt kein Fussballspiel, kommentiert von Heribert Fassbender :D

Ronald, vielen Dank für das große Lob, als Absteiger fühle ich mich jedoch keinesfalls. Ich lerne hier Dank Euch allen jeden Tag etwas neues hinzu. Der Ruf nach der Ruhmeshalle ehrt mich sehr. Vielleicht wird´s ja was, wenn das Modul endlich fertig ist. :lol:

Da mich die große Bahn in der letzten Woche beruflich arg in Anspruch genommen hat, halten sich die Baufortschritte am Nordmodul diese Woche etwas in Grenzen. Aber ich konnte immerhin den Bahndamm von der schützenden Abdeckung befreien. Das Ergebnis seht Ihr in den beiden folgenden Bildern.

Bild

Bild

Vorne links ist die Viehweide entstanden. Dazu wurde ein Stück aus der miniNatur-Matte Viehweide Frühherbst passend abgeschnitten und mit Alleskleber auf den Untergrund geklebt. Die Ränder rechts und zum Bahndamm wurden noch mit der Pinzette in das Styrodur eingedrückt. Somit lässt sich ein sehr guter Übergang zu den angrenzenden Arealen herstellen.

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Am Wochende habe ich mich verstärkt dem Baubau gewidmet. Es sind meine ersten beiden selbstgebauten Baumrohlinge entstanden, der kleinere erhielt -etwas zu früh für die Jahreszeit- ein Blätterkleid aus Heki-Laub.

Wer genaueres über den Baubau wissen will, der sei auf den Baumbau-Thread in der Ruhmeshalle verwiesen. Dort wird alles genauestens beschrieben.

Ich fasse mich in der Beschreibung deshalb etwas kürzer.
Die Rohlinge sind aus Resten von Erdungskabel (NICHT geklaut von der großen Bahn!!!) entstanden. Dieses wurde abisoliert und die ienzelnen Litzen im Stammbereich verlötet. Nach oben hin wurden entsprechende Litzenmengen ausgefädelt und bilden die Äste und Zweige. Nachdem alles in Form gebogen wurde, wurden die Bäume verlötet, um ihnen mehr Stabilität zu verleihen. Anschließend wurden sie mit Heki-Straßenfarbe Beton dick eingepinselt, damit die Litzenstruktur der Oberfläche verschwindet. Die Stämme wurden zusätzlich noch mit Woodland Fine Turf bestreut. Dies imitiert die Rindenstruktur. Anschließend wurde mit einer Mischung aus Umbra und Braun gestrichen.
Abschließend erhielt der kleinere Baum sein Blätterkleid. Dazu wurde Heki-Laubvlies in ca. 1 cm² große Quadrate geschnitten. Diese wurden vor dem Aufkleben auseinandergezupft, sodass sie eine unregelmäige Form bekamen, und dann auf die einzelnen Äste geklebt und nochmals in Form gezupft.

Die Fotos sind heute nicht ganz so gut, da ich die Bäume am Schreibtisch unter Halogenlicht geknipst habe...
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Detail-Aufnahmen:
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Der erste Baum ist fertig
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abschließend für heute noch ein Ausblick auf eins der nächsten Detials, die Feldscheune. Ein Resin-Modell von Langmesser, bereits fertig zusammengebaut, aber noch nicht coloriert.
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Soweit für heute, bis zum nächsten Mal.
Ich freue mich wie immer über Tipps, Anregungen und Kritik.

Eine gute Nacht wünscht
Viele Grüße,
Matthias

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Dimitris Katsikas
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#20

Beitrag von Dimitris Katsikas » Mo 31. Jan 2011, 07:18

Matthias,

this is a state of art work.
Keep us informed.

Dimitris.

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mattes74
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#21

Beitrag von mattes74 » Mi 2. Feb 2011, 17:48

Hallo,
früher als erwartet kann ich von Fortschritten bei der Gestaltung der Feldscheune berichten.
Nachdem ich das unlackierte Gebäude bereits im montierten Zustand gezeigt habe, wurden noch einige kleine Löcher und Luftblasen im Resin mit Niro-Spachtel verschlossen und plangeschliffen. Anschließen habe ich mich an die Colorierung gemacht. Der Grundton der Wände entstand aus folgender Mischung Vallejo-Farben: 10 Teile Mediumgrau, 2 Teile Grünbraun, 3 Teile Wash Sepia und 3 Teile Wasser.
Die Ziegel der eigentlichen Scheune wurden mit einer unverdünnten Mischung aus 10 Teilen Orangerot und 1 Teil Mittelbraun gestrichen. Die Biberschwänze des Anbaus erhielten eine etwas dunklere Farbe, bestehend aus 5 Teilen Orangerot und 1 Teil Mittelbraun.
Die Bänder der Scheunentore und der Luke im Dachgeschoss wurden -obwohl nach der Altereung kaum mehr erkennbar- mit dem Farbton Steel etwas hervorgehoben.

Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:
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Anschließend erfolgte die Alterung, dabei wurden die Wände mit etwas verdünntem Wash Black zwei bis dreimal gestrichen. Wobei die Alterung nach oben hin immer dezenter erfolgte. Das Dach wurde mit einer Mischung aus Wash Sepia und Wash Black zu gleichen Teilen versehenn und ebenfalls unregelmäßig in meheren Arbeitsgängen behandelt.

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Die abschließende Alterung erfolgt noch mit Puderfarben.

Um die Scheune auf dem Modul einzubauen, wurde noch ein 4 mm hoher Sockel aus Pappe passend zurecht geschnitten. Damit lassen sich die Tore auch noch öffen, wenn um die Scheune herum die miniNatur Wiese angelegt ist.

soweit ein kleines update vom Bau des Nordmoduls.

Viele Grüße,
Matthias
Viele Grüße,
Matthias

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Bubikopf97
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#22

Beitrag von Bubikopf97 » Mi 2. Feb 2011, 17:55

Hi,

Das sieht ja einfach super aus, bei mir ist es noch nicht soweit, aber nach meinen Erkenntnissen finde ich ist das schon...
RUHMESHALLEN-Reif, Oder?

LG David


Meistermett
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Re: Baubericht vom Nordmodul

#23

Beitrag von Meistermett » Mi 2. Feb 2011, 20:01

Hi,

Das sieht wirklich super aus, besonders angetan hat mir echt die Unterführung vom Feldweg.

Grüße

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#24

Beitrag von mattes74 » Fr 4. Feb 2011, 18:18

Hallo Jungs,

vielen Dank für Euer großes Lob.

@David:
Was Du auf die Beine stellst und hier im Forum zeigst, ist toll. Ich war in Deinem Alter noch lange nicht so gut. Mach weiter so!

@Meistermett:
Auch ich mag die Unterführung. Es war auch gar nicht so schwer umzusetzen. Du brauchst nur eine Anregung -bei mir war es der Bericht über den Durchlass Varlosen von Ralf Büker auf seiner HP- und dann lass der Kreativität freien Lauf...
Solltest Du Lust auf den Bau von etwas Ähnlickem haben und Unterstützung bei der Planung benötigen, dann melde Dich und schick mir eine PN. Auch Du bekommst solche Ergebnisse hin.

Alles, was ich die Tage zustande gebracht habe, war der probweweise Einbau der Scheune auf dem Modul.
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Und dann habe ich doch tatsächlich Besuch bekommen!
Kalli hat seinen alten Deutz wieder fahrbereit und kam von jenseits der Bahnlinie, um die Baufortschritte an der Feldscheune zu sehen...
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Soweit für heute,

Viele Grüße,
Matthias
Viele Grüße,
Matthias

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Re: Baubericht vom Nordmodul

#25

Beitrag von maddinH0 » Fr 4. Feb 2011, 18:25

hallo
tolles Diorama sehr realistisch besonderes das Thema des Gleisumbauzuges ist interessant weil man es nur selten sieht, damit kann man aber eine sehr schöne Baustelle gestalten machtst du wirklich sehr gut :) Unbedingt in die Ruhmeshall
MFG Maddin

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