"Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-14 Weichenantriebe reparieren Teil 2

#3020

Beitrag von SpaceRambler »

@Dwimbor: Michael, jetzt kann jeder nach Lust und Laune durch den Thread stöbern - ob systematisch oder "da war doch was ..." :) Und für neue Leser sind die Hürden nicht mehr so hoch gehängt, weil man nicht unbedingt den ganzen Thread von vorn bis hinten durchackern muss.

@Frank 1969: Dass die Geschichte so verdammt realistisch klingt - siehe Referenz! :wink: Da hat man einen guten Startpunkt zum Fabulieren. Und dass das "Eisenross" weiland geeignet war, Furcht und Schrecken zu verbreiten,lässt sich in vielen Büchern zum Thema nachlesen. Und somit ist es ein plausibler Ansatz. :)

@K.Wagner: Klaus, ja so sind sie, die "Moba-Verrückten". :D Aber mit so einer Hintergrund-Geschichte ist eine Moba gleich viel spannender und erhält einen inneren Zusammenhang. Wie man sieht, macht das nicht nur mir Spaß. Was mir auch Spaß macht, ist so viele treue Leser zu haben so wie Dich - das motiviert immer wieder, diesen Thread weiterzuführen mit neuen Episoden ...

@all: ... und hier kommt wieder eine.

Wir waren ja mit dem Thema "Reparatur der Weichenantriebe" noch nicht durch. Heute gibt es dazu Neues zu vermelden. Zunächst einmal habe ich den Draht im Antrieb der Weiche "8e" (= SBf Gleis 8, Einfahrt) noch mal ausgelötet. Der war ein wenig "fett" und hat die freie Bewegung des Mitnehmers behindert.

Hier einer der Antriebe im geöffneten Zustand. In den Mitnehmer (= der schwarze Kunststoff-"Balken" oberhalb der Spule) eingesteckt ist die Kontaktfeder, die die Stromversorgung der Spulen sowie deren Endabschaltung bewerkstelligt. rechts unterhalb der Spule erkennt man die gemeinsame Kontaktfläche zur Stromzuführung über die Kontaktfeder. Wie man leicht sieht, ist diese ordentlich "verdreckt".
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Die Kontaktfeder wird also entfernt ...
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... und durch einen Draht ersetzt. Diesmal habe ich drei Litzenadern verdrillt und verlötet. Die sind dick genug, um den Strom für die Spulen zu liefern, auf der anderen Seite aber auch genügend schlank, um keine "Klemmwirkung" auf den Mitnehmer auszuüben. Der nach rechts überstehende Draht wird natürlich am Kontakt abgezwickt.
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Nachdem das bei allen drei Antrieben so durchgeführt wurde, wird ein Funktionstest gemacht. Alle drei Antriebe schalten kräftig durch - beste Voraussetzung also für zuverlässige Funktion. Mit angelöteter Verlängerung sind die Antriebe wieder bereit zum Einbau.
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Ja, und dann kam der spannende Moment. Würde es problemlos machbar sein, die Antriebe "hinten unten" wieder einzusetzen? Im Untergrund geht es ja platzmäßig nicht gerade großzügig zu ... Ein wenig Gepfriemel war's schon, aber alles in allem hatte ich mir die Operation viel mühsamer vorgestellt. Nach recht kurzer Zeit saßen die drei Antriebe wieder korrekt angeklipst an ihrem Platz, Handbetätigung zeigte problemloses Schaltverhalten. Wer genau schaut, der sieht, dass die Kabel jetzt hinten über die Anlagenkante geführt werden. Sie durch die ursprünglich gebohrten Löcher zu führen - probiert habe ich das, aber das war mir dann doch zu mühsam.
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Jetzt müssen die Antriebe also nur noch elektrisch angeschlossen werden. Das passiert gleich, denn inzwischen hat der alte Fisch seine Gräten wieder sortiert :wink: und es kann weitergehen.

Grüße, Randolf
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hubedi
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-14 Weichenantriebe reparieren Teil 2

#3021

Beitrag von hubedi »

Hallo Randolf,

diese Doppelspulenantriebe sehen doch irgendwie alle gleich aus ... daher leiden sie wohl auch herstellerunabhängig unter ähnlichen Problemen. Das Verdrecken der relativ offen liegenden Kontakte ist kein Wunder. Die Schleifstücke sorgen zwar zumeist bei jeder Umschaltung für einen gewissen Putzeffekt, es reichen allerdings ein paar Dreckkrümel und die Endabschaltung versagt ihren Dienst. So war es auch bei meiner Problemweiche, die ich mühevoll ausgegraben habe.

Vlt. hilft gegen die Oxydation der Kontakte ein Hauch ATF-Getriebeöl auf den Kontaktbahnen. Ich denke, die Wartungsintervalle sollten sich dadurch erheblich verlängern ...

LG
Hubert
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Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-14 Weichenantriebe reparieren Teil 2

#3022

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Hubert,

einen kleinen Moment lang habe ich schon darüber nachgedacht, die Kontakte zu reinigen und "geölt" wieder einzusetzen. Dann habe ich aber mal extrapoliert, wann etwa der nächste Service fällig würde. Zu der Zeit brauche ich glaube ich keine "Turnübungen" im Untergrund mehr. 8) Da ist der eingelötete Draht denn doch die Lösung mit Perspektive. Aber wer weiß, welche Späße diese Ansammlung von Feinmechanik und Elektrotechnik noch so auf Lager hat ... :wink:

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis

#3023

Beitrag von SpaceRambler »

... heute nix los, Sauwetter, Mädels auf Shopping-Tour - was macht also der gelangweilte Familienvater? Ah ja, da war doch noch was! :idea: :D Weichenantriebe reparieren!

Also ging's los, die nächsten drei, damit die ganz kritischen "hinten links" :wink: alle wieder einsatzfähig sind. Gedacht, getan, "W3e", "W4e" und "W5e" um die Antriebe erleichtert, damit auf den Basteltisch, gleiche Prozedur wie zuvor. Das war schnell gemacht, und ein kurzer Test zeigte, dass die Weichenantriebe ebenso wie ihre Vorgänger kräftig durchziehen.

Der Einbau unter der Platte gestaltete sich eigentlich unspektakulär, uneigentlich einigermaßen "langweilig", denn die Kabel mussten alle verlängert werden, damit sie wieder angelötet werden konnten. Schließlich war das dann auch getan, Schrumpfschlauch stellt die sichere Isolation einer jeden Lötstelle sicher, Heißpistole, fertig. Und damit kann es ans Durchprobieren der Antriebe gehen ...

Dazu bin ich bei "Festbeleuchtung" unter Tage geklettert, mit LH100-Handregler "bewaffnet", um mir das Ganze vor Ort anzusehen. Alle Weichen ließen sich wie erhofft mit dem LH100 schalten, und zwar nicht nur die Antriebe, sondern auch die Zungen stellen einwandfrei.

Rechner hochgefahren, TrainController gestartet, diesmal Schalten derselben Weichen mit der Maus. Fehlanzeige. Zwar hört man aus dem Untergrund ein "Schnarren", aber ordnungsgemäßes Durchschalten ist etwas anderes. Da die gleichen Weichendecoder die Ansteuerung übernehmen, muss hier irgend etwas mit TrainController "nicht stimmen" - bzw. besser gesagt: für die Antriebe ohne Endabschalt-Kontakte falsch konfiguriert sein. Vermutlich hat das etwas mit der Rückmelde-Funktion zu tun, die Lenz am LS100 mittels dieser Kontakte realisiert hat. Ich werde dem in den kommenden Tagen nachgehen - für heute reicht's mir mit der "Turnerei" nämlich erst mal ... :wink:

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis

#3024

Beitrag von notbremse »

Auf mich kommt ähnliches zu. Einige meiner Weichenantriebe rasseln, statt zu arbeiten. Ich habe die Mitgliedschaft im Fitnesscenter bereits vorsorglich gekündigt und mir einen geeigneten Schutz für meine letzten paar Haare hergerichtet, denn auch ich werde in ein paar Wochen turnen, turnen, turnen... Sag noch einer, Modellbahn sei kein Sport!

Liebe Grüße

Karl
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis geheilt :-)

#3025

Beitrag von SpaceRambler »

Servus Karl,

ich hoffe, Du hast stattdessen mit der Physiotherapeutin Deines Vertrauens einen Langfrist-Vertrag abgeschlossen ;-) Denn irgendwer muss schließlich dem alten Fisch die Gräten wieder sortieren ... :fool: Zumindest fühle ich mich im Moment so ... :wink:

Deshalb war ich froh, dass ich gerade eben die Abhilfemaßnahmen direkt am Stellpult durchführen konnte. Ich hatte nämlich seinerzeit in "guter, alter" Analog-Denke sämtliche Decoder und Rückmelder im Stellpult untergebracht und von sämtlichen Weichen, Entkupplern und Rückmeldern laaaaaaange Kabel bis zum Stellpult gezogen. Das hatte jetzt den Vorteil, dass ich meinem Verdacht im Stehen nachgehen konnte, ohne Gefahr zu laufen, mir an scharfkantigen Signalantrieben wieder das rechte Ohr zu zerkratzen ... 8)

Tatsächlich war es so: während ein per LH100 ausgelöster Schaltbefehl die um die Endabschaltung entfeinerte Weiche korrekt schaltet, kann TC das erst mal nicht. Der Grund ist die Rückmeldung am LS100. Die wird aktiviert, indem man zwischen den Kontakten 1 und 2 bzw. 4 und 5 kleine Drahtbügel als Verbindung einbaut. an die Kontakte 2 und 4 werden "gerade" bzw. "Abzweig" der Weiche angeklemmt, der mittlere Kontakt 3 ist die "Masse" (Fleischmann: schwarz). Bei funktionierender Endabschaltung ist über die entgegengesetzte Spule eine leitende Verbindung von Kontakt 3 zu Kontakt 1 / 2 bzw. je nach Stellung der Weiche zu Kontakt 4 / 5 hergestellt. Das funktioniert nicht mehr, wenn die Endabschaltung permanent überbrückt ist: man hat dann dauerhaften Kontakt sowohl zu Kontakt 1 als auch Kontakt 5. TC kann das logischerweise nicht interpretieren und "spielt verrückt". Baut man die Drahtbügel aus bzw. zwickt sie durch, ist Ruhe mit dem Spuk, und TC schaltet die Weichen korrekt. Das geschieht jetzt übrigens mit einem satten "Klack --- Klack", und nicht mehr mit diesem leicht zaghaften "Zick --- Zick" der Antriebe mit Endabschaltung. Bei derart kräftiger und sicherer Anregung sind 200 Millisekunden Schaltzeit übrigens satt hinreichend - man merkt am Geräusch, dass da sogar noch "Luft nach unten" ist. Aber das will ich sooo genau denn doch nicht ausprobieren ...

Jetzt kann es also getrost an weitere Weichen gehen, denn die Endabschalt-Kontakte, die ich bislang zu sehen bekam, sahen alle reichlich verzundert aus.

Erleichterte Grüße,
Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis geheilt :-)

#3026

Beitrag von volvospeed »

Hallo Randolf,

die Erfahrungen mit den Fleischmann Antrieben habe ich auch schon vor Jahren mal gemacht. Besonders, wenn man sie mit Gleichstrom ( und / oder Diodenmatrix ) antreibt, werden die Kontakte der Endabschaltung sehr schnell schwarz. Bin grad am Überlegen wie das mit den Flügelsignalen war, ich meine, bin mir aber nicht ganz sicher, das die auch solche Endabschaltungen drin haben, oder waren es doch die Bleche für Zugbeeinflussung ? Wie dem auch sei, die Hautsache es funktioniert wieder.

Selbe Art und Weise mache ich auch mit meinen Piko ( A- Gleis ) Antrieben, wenn diese nicht mehr sauber schalten. Dadurch das die Weichen ja alle mittels Dekoder geschaltet und damit zeitlich begrenzt belastet werden ist das ja auch kein Problem.
Mfg Manuel

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis geheilt :-)

#3027

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Manuel,

zum Glück hilft uns ja jetzt die Digitaltechnik, dass diese immer filigraner werdenden Antriebe auch ohne diese Schutzvorrichtung nicht überlastet werden. Meine erste Testrunde durch den Schattenbahnhof, die ich gerade eben beendet habe, funktionierte voll und ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe. :D

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis geheilt :-)

#3028

Beitrag von notbremse »

Na prima, dein Problem scheint geklärt zu sein, und es klingt ganz so, als ob sich der Aufwand in Grenzen hält. :gfm:

Langzeitvertrag mit der Physiotherapeutin meines Vertrauens? Es sei dir nachgesehen, dass du unwissentlich an meinem Weitblick zweifelst, lieber Randolf. Ich habe beizeiten meiner Tochter ein Physiotherapie-Studium finanziert. Sie hat das Studium erfolgreich abgeschlossen, sie übt den Beruf mittlerweile bereits seit über zwei Jahren aus, und sie hat sich vor einiger Zeit samt Freund und Axolotl entschlossen, bei uns im Erdgeschoß einzuziehen... Dem Moba-Kampfsport steht somit nichts mehr im Wege. Ich bin wild entschlossen, mir raschest einen schwarzen Gürtel zu erwerben.

:fool:

Liebe Grüße

Karl
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-17 Weichenantriebe reparieren Teil 3 Digitalitis geheilt :-)

#3029

Beitrag von SpaceRambler »

Servus Karl,

man muss unumwunden zugeben: ein wahrhaft genialer Schachzug. 8) Ich werde beantragen, dass an der AAU Klagenfurt ein Lehrstuhl für angewandte strategische Akribie eingerichtet wird - erster Lehrstuhlinhaber: Prof. Karl "notbremse" :fool:

Wenn Du Dich also demnächst an die Elektrik machst, dann ziehe gleich als Erstes ein Leitungspaar bis zum Erdgeschoss, versehen mit einem Notknopf unter der Platte sowie einer Hupe in den Paxisräumen - damit Deine offensichtlich bestens geschulte Tochter Dir sogleich zur Hilfe eilen kann, wenn Du aufgrund exzessiven Experimentierens mit elender Elektrik den Knoten in den Knochen aus eigener Kraft nicht mehr gelöst kriegst :fool:

Im Ernst: Moba-Elektrik wird vielfach als ein recht fades Kapitel betrachtet (sehe ich nicht so). Ich wünsche Dir dabei gutes Vorankommen - und vermutlich wirst Du manchen guten Rat aus dem Forum gleich von Anfang an berücksichtigen, anstatt ihn - so wie in meinem Fall - nachträglich in knochenverbiegender Korrektur-Kampagne einzubauen. :wink:

Viele Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3030

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo "Mühlfeld"-Freunde,

zwar sind die Wartungsarbeiten noch nicht in meinem Sinne komplett (obwohl: Betrieb läuft wieder :) ), dennoch muss mal wieder was gebastelt werden. Ins Visier genommen habe ich diesmal eine noch offene Baustelle - die Nachbildung der Seilzug-Mechanik im Ostteil des Bahnhofs.

Beim Abholen der vorbestellten Spannwerks-Bausätze fiel mir der hier in die Finger.
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Da ich mit DDR-Reichsbahn kein neues Fass aufzumachen gedenke (die Ludmillas lassen wir mal außen vor :wink: ), muss der wohl eine andere Bestimmung haben. Der ist mit noch vier weiteren Wagen in die Ergänzung des Ardelt-Kranzugs aufgenommen worden. Denn mit einem Kranauflieger und einem Materialwagen ist der Kranzug sehr dünn bestückt. Hier: http://www.eisenbahndienstfahrzeuge.de/ ... an-57t.htm findet man ein wunderbares Bild in drei Zeilen, auf dem eine der möglichen Zusammenstellungen zu sehen ist. Und genau da findet man auch einen derartigen Packwagen. Als Mannschaftswagen kommt ein GFN 569103 zum Einsatz. Zwar entspricht der nicht exakt dem Vorbildwagen (z.B. hat das Vorbild 2-achsige Drehgestelle, der GFN aber 3-achsige), aber ich denke, das macht nichts: man hat für solche Zwecke genommen, was da war. Auf der oben genannten Website sind noch etliche Fotos mehr zu finden, die zeigen, wie bunt solche Kranzüge zusammengestellt waren. Und da "Mühlfeld" fiktiv ist, darf es auch der Kranzug sein - so lange die Zusammenstellung Sinn macht. Ergänzt wird der Zug auch von einem Bahndienst-Kesselwagen 503306, da auf einigen Bildern auch Kesselwagen zu finden sind - vermutlich zur Ergänzung der Wasservorräte. Die Wagen werden "versaut", außerdem die Beschriftungen geändert (und damit verschwindet dann auch das "DR" auf dem Packwagen). Meine Frage: hat Gaßner derartige Beschriftungen im Sortiment? Oder wo muss man da nachschauen?

Was nicht so unmittelbar zu beschaffen war, ist ein Tender, der wohl als Kohle- und Wasservorrat mitgeschleppt wird. Ich überlege mir zur Zeit, wie ich an einen einzelnen Schlepptender herankomme. Schrottlok bei eBay (i.d.R. sind die Schlepptender ja nicht das Problem ...)? Ersatzteil-Bestellung?

Aber jetzt zum eigentlichen Thema: Signalspannwerke. Diesmal sind es nicht die von Auhagen, sondern die Weinert-Teile. Für mich insofern eine Premiere, als ich mich bislang erfolgreich um den Zusammenbau von Messingguss-Bausätzen gedrückt habe. Hauptgrund: das Nacharbeiten der Ungenauigkeiten, die sich beim Messingguss zwangsläufig ergeben. Aber irgendwann muss man den Stier bei den Hörnern packen ... 8)

Das folgende Bild zeigt den Werkzeug-Park, der benötigt wird: den Xuron-Gleisschneider, den ich zum Abtrennen der Gussteile hernehme, eine Schlüsselfeile zum Nachbearbeiten, ein Stiftenklöbchen mit 0,8er Bohrer zum Nacharbeiten der meist zu engen Bohrungen sowie ein Zahnstocher, mit dem ich das Sekunden-Gel (gerade so neben dem Zahnstocher erkennbar) auf die Klebestellen auftrage.
Bild

Schritt 1: Löcher aufbohren. Das geht am besten, wenn man es macht, so lange die Teile noch am Gussast hängen. Nach dem Abzwicken ist die Handhabung der Teile deutlich pfriemeliger.
Bild

Schritt 2 (ohne Bild): Abtrennen der Einzelteile vom Guss-Ast mit dem Xuron-Schneider. Mit ein wenig Fingerspitzen-Gefühl und Sorgfalt geht das erstaunlich gut.

Schritt 3: Befeilen der Grate. Wenn man das ganz sachte macht ...
Bild

... und die Feile immer nur auf sich zu zieht, dann geht das recht gut, und die Grate verschwinden allmählich.
Bild

Schritt 4: Wenn das getan ist, kann das Spannwerk zusammengeklebt werden.
Bild

Dank der aufgebohrten Löcher geht das gemäß Weinert-Anleitung ganz problemlos ...
Bild

... und schließlich sind fünf von neun Spannwerken bis auf die Stange und die Seilführung über die Rollen zusammengebaut.
Bild

Man sehe mir übrigens die teilweise leicht verwackelten Bilder nach, da diese direkt aus der "Werkstatt" kommen, war das mit einer Hand nicht ohne Aufwand besser zu machen ...

Ich werde Euch über den Fortgang der Arbeiten auf dem Laufenden halten.

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3031

Beitrag von UPBB4012 »

Hallo Randolf!

Nun schau sich einer das an: da bist Du jetzt auch endlich bei Weinert gelandet :mrgreen: :lol:
Die Spannwerke machen aber auch wirklich echt was her - stehen ja im Bahnhof Odendorf auch ein paar rum.

Zur Beschriftung:
Ob Gaßner sowas schon fertig hat, kann ich Dir jetzt auch gerade nicht sagen . . . :roll:
Aber: Du könntest sie Dir gegebenenfalls ja z.B. über Herrn Nothaft auch selber
herstellen lassen http://www.modellbahndecals.de/

. . . nur mal so auf die Schnelle als Idee . . .

EDIT:
Habe doch noch mal schnell nachgesehen:
auf der Gassner- Webseite http://gassner-beschriftungen.de/E2_DRB ... wagen.html
unter der Nummer G232 findest Du Beschriftungen für "Kranwagenzug"


Viele liebe Grüße
Dein
Axel
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3032

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Axel,

danke für die hilfreichen Hinweise. Inzwischen ist das Ding komplett geritzt :) In der Bucht habe ich einen einsamen Einheitstender einer 01 ergattert, der die willkommene Ergänzung als kombinierter Kohle-/Wasserbehälter darstellt. Und die Beschriftungen hat mir meine Tochter gerade eben bei Herrn Gaßner abgeholt. "Das kenn' ich, direkt daneben wohnt doch der M., mit dem haben wir doch Sylvester gefeiert." Na, wenn das sooo einfach ist ... :D Es kann also fröhlich ge-Schiebebild-ert werden. :D

Viele Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3033

Beitrag von UPBB4012 »

Hallo Randolf!

Prima! Freut mich doch richtig, wenn ich Dir ein bißchen helfen konnte :D
- jetzt bin ich dann mal schärfstens auf das Ergebnis gespannt :bigeek:

Irgendwie scheint mir die Gegend in der Du da wohnst Moba-technisch gesehen
eine recht interessante zu sein. Vor allem was die Auswirkungen auf Dein Umfeld anbelangt:
deine Familie schenkt Dir einen Besuch bei Auhagen, Modellbahnzeitschriften-Redakteure pendeln
in denselben Zügen wie Du zur Arbeit und Deine Tochter feiert "gaaanz zufällig" mit den Nachbarn
von Kleinserienherstellern Sylvester . . .

:mrgreen: :fool: :lol: :redzwinker: :lol:

Viele liebe Grüße
Dein
Axel
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3034

Beitrag von MicroBahner »

Hallo Randolf,
deine Spannwerke sehen aber auch nach ziemlich viel 'Fitzelarbeit' aus 8) . Aber diese Fitzelei kann ich mir ja aufgrund meines elektromechanischen Stellwerks sparen :redzwinker: . Kabelkanäle sind definitiv einfacher als Stelldrähte + Spannwerke :aetsch:
Jedenfalls bin ich schon mal sehr auf den Einbau mit allem 'Drum und Dran' gespannt.

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3035

Beitrag von SpaceRambler »

@Axel: pass ens op, dat kütt noch doller ...! :fool: Genau jene Tochter, die den Gaßner-Aftrag erledigt hat, hat noch mehr solche Freunde. Eine Schulfreundin, bei der sie zu Schulzeiten öfter war, wohnt in Egmating. Ich bin nach meiner "digitalen Erleuchtung" schier abgebrochen, als ich festgestellt habe, dass Herr Freiwald tatsächlich im Nachbarhaus wohnt!!! :bigeek:

@Franz-Peter: Ich freue mich, dass Du "Mühlfeld" mal wieder einen Besuch abstattest! :) Was "fizzelig" angeht - ich habe die Tage festgestellt, dass ich da in den vergangenen Jahren ziemlich viele Übungseinheiten hatte. Die vielen Eigenbauten tun einfach das ihre, mit denen trainiert man die Fähigkeit, sich mit "Kleinkram" herumzuplagen. Plagen? Eigentlich nicht wirklich. Denn mit der Übung, die man sukzessive gewinnt, kommt auch der Spaß an diesen Dingen. Klar ist eine elektrifizierte Bahn in dem Punkt einfacher nachzubilden - obwohl: eine Oberleitung hat es auch in sich, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, hab' ja selber mal eine komplett selbst gebaut - aber mir macht die Nachbildung der Seilzug-Mechanik viel Spaß, und das zusammen mit den Telegraphenmasten schafft genau das Bahn-Flair, das sich in meiner Kindheit und Jugend in mein Hirn gebrannt hat. Die "Batterien" aus Weichenspannwerken und Formsignalen, die damals in den Bahnhöfen aufgebaut waren, kriege ich einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und mit dem "Mühlfeld"-Projekt hole ich das alles wieder zurück. Echt spannend ... und es kribbelt inzwischen wieder gehörig.

Grüße, Randolf
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Frank K
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3036

Beitrag von Frank K »

Servus, Randolf,

Deine Spannwerke schauen ja richtig gut aus. Kann mich an die Dinger auch noch von früher her erinnern, ganze Reihen davon hat es in manchem Bahnhof gehabt. Wenn dann noch die richtige Farbe drauf kommt - :gfm: :gfm: :gfm: !

Sollte es mich beruflich irgendwann mal nach Minga verschlagen, weiß ich zumindest jetzt, wo ich meine Wohnung suchen muss. Wenn man dann eine solche Nachbarschaft hat ... :)

Ciao, Frank

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3037

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Frank,

das wäre doch etwas für Grainitz II: Nachbildung eines mechanischen Stellwerks. Weinert hat solche Teile ja auch in TT. Das Signalspannwerk zum Beispiel hat die Nummer 5815. Das Thema "mechanische Stellwerke" ist umfassend von Stefan Carstens in zwei Miba-Heften dargestellt. Das liest sich sehr spannend und ist äußerst instruktiv.

Vieles davon kann man aber auch selber basteln. Peter "N Bahnwurfn" hat z.B. im "Ostende"-Thread gezeigt, wie er etwa Seilzugkanäle aus Zahnstochern hergestellt hat.

Egal mit welchen Mitteln Du das am Ende realisierst: das erzeugt eine äußerst dichte Atmosphäre, und gerade bei DDR-Reichsbahn trägt das zur Authentizität der Anlage bei.

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3038

Beitrag von Frank1969 »

Hallo Randolf,

wir scheinen wohl die gleichen Bücher in unserem Schrank zu haben! Das gelbe Buch über mechanische Stellwerke, die Alba-Buchreihe...so fummelig die Arbeit auch ist, die Spannwerke sind auch unlackiert schon eine Schönheit!

LG
Frank
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3039

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Frank,

das mit den Büchern ist ziemlich wahrscheinlich. :) Es gibt da so ein paar Standard-Werke, die liefern sehr wertvolle Info in kompakter Form. Und zu denen gehören die Schriften von Stefan Carstens. Auch die Hefte zum Thema Signale sind unentbehrliche Ratgeber, ohne die ich bei der Aufstellung der Signale ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre.

Richtig: die Filigranität dieser Spannwerke ist mit Händen zu greifen - auch unlackiert. Dennoch kriegen die noch eine Ladung Farbe ab - die sollen ja schließlich "gebraucht" aussehen :wink:

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3040

Beitrag von Mausebär »

Hallo Randolf,

:) :gfm: , soso - Weinert-Spannwerke :) , und die wissen auch zu gefallen , ahja ! :lol:

Sicherlich eine schöne Aufwertung für Deinen Bahnhof - und wenn man erst mal mit dem filigranen Zeugs angefangen hat, ob Reitz, Weinert, Krüger und wie sie alle heissen mögen - ui , da tun sich nochmal weite Welten für künftige Bastel-Sessions auf :wink:

Viel Freude damit und dabei :)

Viele Grüße

Holger
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alex57
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3041

Beitrag von alex57 »

Hallo Randolf,

deine Spannwerke von Weinert sind super geworden, ich habe deine Berichterstattung mitverfolgt. Auch schon ohne farbiges Finish kann ich sagen :gfm: :gfm:

Vielleicht wage ich mich später auch mal daran, aber Baustellen in Weinheim haben zur Zeit Vorrang. :redzwinker:

Ich werd natürlich deine Fortschritte im Augen behalten :bigeek:


Gruss


Alex
Alex aus dem Rheinland


Über Gegenbesuche würde ich mich freuen!


Meine Anlage Weinheim http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=96427


Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner :redzwinker: Dampf-und Dieselfan :hearts:

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3042

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Holger und Alex,

inzwischen sind von den feinen Teilen zehn Stück fertig und warten auf's Lackieren. Ein gewisses Suchtpotential hat das, denn mit den Teilen wirkt alles am Ende noch näher an der Realität (auch wenn "Mühlfeld" fiktiv ist).

Jedenfalls danke für's Reinschauen und für Euer anhaltendes Interesse. Mit dem Thema geht's in nächster Zeit gemütlich weiter! :D

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3043

Beitrag von giesl ejektor »

Hallo Randolf,

zu den Signalspannwerken:
die Weinert Bausätze der Spannwerke machen wirklich was her. :gfm:
Greifst Du auch bei Rollenhaltern und Druckrollenhaltern usw. auf Weinert zurück?

zur Zusammenstellung des Kranzuges:
Liliput hatte seinerzeit einen 75 t DB Dampfkran im Angebot, der neben Kran, Rüstwagen und
Drehschemelwagen, auch einen Wannentender zur Versorgung des Kranes beinhaltete.

Den habe ich mir seinerzeit auch in der Bucht geangelt und der wird immer noch öfter
angeboten.

Ich freue mich schon auf den Fortgang mit den Spannwerken und den Drahtzügen.


Viele Grüße aus dem Ww.

Lutz


Erich Müller
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2018-02-22 Signalspannwerke "Ost"

#3044

Beitrag von Erich Müller »

Hallo Randolf,

es ist viel schöner, in der Überschrift "Signalspannwerke" zu lesen als "Weichenantriebe reparieren". Auch wenn beides scheußlich fitzelig scheint, dies ist wenigstens konstruktiv.

Der große Dampfkran war 1928 noch ziemlich neu. Aber ich nehme an, dass die Begleitfahrzeuge auch damals schon aus Altmaterial entstanden. Wenn der ex-Packwagen einen hölzernen Aufbau hat, passt das ganz gut. Aber ein quasi nagelneuer Einheitstender als Wasserwagen? Da würde ich eher an Tender von ausgemusterten Loks denken, kleine Zwei- oder Dreiachser mit kastenförmigem Aufbau. Vielleicht so einen wie hier, die wurden in der zweiten Hälfte der Zwanziger "frei".
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.

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