"Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#206

Beitrag von SpaceRambler »

Moin Bernd,

danke dafür! Von Dir freut mich das besonders, denn bis ich da bin, wo Du schon längst angekommen bist, habe ich noch eine Menge vor mir ...

Jetzt gibt es aber auch neue Bilder.

Stefan hatte Schmacht danach, wieder mal mitbauen zu dürfen. Also hat seine Mutter ihn ziehen lassen ...

Zuerst hat er zwei Packungen Brennesseln vorgebogen, ich habe sie dann mit Sekundenkleber angeklebt. Ihn das machen zu lassen, das war mir doch etwas zu "link".

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Jetzt wachsen da auch noch Brennesseln! Kann da nicht mal jemand mit der Sense ...! :wink:

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Zwischendurch hat er dann einige Stabbündel Bewehrungsstahl zusammengezwirbelt.

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@Stefan7: jetzt haben wir wie angekündigt die Einfriedungsmauern "verschmutzt" ... :) Sieht so wohl besser aus.

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Nächster Schritt: zwischen die Gleise werden Betonplatten gebaut, damit der Bereich sicher begehbar ist. Außerdem sieht das Adlerauge noch, dass die Einfriedungsmauern noch Abdeckungen bekommen haben, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Betonwand zu vermeiden. Die sind natürlich auch schräggestellt, damit das Wasser ablaufen kann. Der Anstrich wird zusammen mit den "Betonplatten" zwischen den Gleisen erfolgen.

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Im Bereich der Ausfahrt für die Fuhrwerke hat Kran 3 noch eine andere Stütze bekommen. Diese Spezialkonstruktion wurde fällig, weil sich dort immer wieder Unfälle wegen der engen Durchfahrt ereigneten. Das ist jetzt endlich behoben.

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... und wieder mal ein Abschnitt geschafft!

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Viel Spaß beim Anschauen,
Randolf
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mattes74
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#207

Beitrag von mattes74 »

Hallo Randolf,

auch von mir ein herzliches Willkommen in der Ruhmeshalle.
Du hast es Dir verdient mit Deiner sehr detailverleibten und vorbildorientieren Arbeitsweise.
Deine Fabrik ist echt der Hammer.
Bin gespannt, was wir noch zu erwarten haben von DIr und Deinen fleißigen Helferlein
Viele Grüße,
Matthias

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Baubericht vom Nordmodul
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#208

Beitrag von SpaceRambler »

Danke, Matthias! :)

Ich hoffe, dass mir meine Helfer in den nächsten Tagen Unterstützung beim Hochfahren der Produktion leisten können. Weil nämlich noch Lieferungen von Coils ausstehen, hinkt die Produktion im Moment hinter'm Plan hinterher, und der Chef muss aufpassen, dass nicht bald seine Lager leer sind ... :wink:

Grüße, Randolf
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AdlerIV
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#209

Beitrag von AdlerIV »

Hallo Randolf,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu so einer gelungenen Anlage und zum Einzug in die Ruhmeshalle.

Leider habe ich den Fred erst so spät ganz durch gelesen, mir ist nämlich ein Fehler bei deinem Langstablager aufgefallen ich glaube auch beim Mattenlager.

Deine Krankatze weist zwei Kranhaken auf, die quer zu Kranbahn verlaufen. Dem zur Folge kannst du die Stabbündel nur mit einem Haken aufnehmen, evtl. einen Haken entfernen oder du musst das ganze Lager um 90° drehen, was ich persönlich nicht machen würde. Allerdings wenn man sieht wie diese Torstahlstangen an einem Baukran durchhängen wäre das Drehen doch eine Alternative die aber mit großem Aufwand und Zerstörung verbunden ist.

Hoffentlich bereite ich dir mit dieser Bemerkung nicht allzu große Kopfschmerzen, wie man merkt ist es bis jetzt keinem aufgefallen, vielleicht kann man ja auch drüber hinwegsehen mich würde es nicht sehr stören.
Glück Auf!

Thomas

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#210

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Thomas,

danke für die nette Rückmeldung :)

Du hast das genau richtig erfasst - der doppelte Kranhaken passt in der Tat von der Logik her nicht. Dennoch habe ich das erst mal so zusammengebaut, bin aber schon eine Weile auf der Suche nach einer besseren Lösung. Leider hat Weinert keine passenden Kranhaken, und der (Schiffs-)Modellbau gibt hier leider auch nichts her.

Wenn hier einer etwas weiß, dann baue ich beide Kranbrücken auch noch mal um - so viel Arbeit ist das ja nicht. Das Lager für die Stäbe werde ich jedenfalls nicht umbauen, denn das ist ja korrekt ausgerichtet, sobald der Kranhaken korrekt nachgebildet ist.

Jedenfalls finde ich es gut, wenn andere mit kritischem Blick draufschauen!

Grüße, Randolf
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Stefan7
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#211

Beitrag von Stefan7 »

Die Mauer ist in Ordnung so Randolf, dich kann man halt schicken :fool:
Deinen Helfer finde ich auch klasse, sowas kann man brauchen.

Das sieht alles sehr schön aus bei euch und auch ein :clap: für deinen Stefan.

Beste Grüße

Stefan7
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#212

Beitrag von mb-didi »

SpaceRambler hat geschrieben:...
der doppelte Kranhaken passt in der Tat von der Logik her nicht. Dennoch habe ich das erst mal so zusammengebaut, bin aber schon eine Weile auf der Suche nach einer besseren Lösung. Leider hat Weinert keine passenden Kranhaken, und der (Schiffs-)Modellbau gibt hier leider auch nichts her.
...
Hallo Randolf,
eigentlich müßtest Du im Schiffsmodellbau fündig werden. Leider habe ich auch keine WEB-Adresse zur Hand.
Besser wäre es, wenn Du vor Ort Dir Kranhaken in einem Schiffsmodellbauladen anschauen kannst. Habe ich vor Jahren wegen einem Ersatzhaken für den Märklinkran gemacht.
Als Alternative bietet sich Messingblech an. Damit könnte man sogar einen funktionsfähigen Haken machen.

Deine "Verunkrautung" des Lagerplatzes ist hervorragen gelungen. Und wenn ich Deinen Gesellen sehe, so ist der Modellbahnnachwuchs scheinbar gesichert.

Mit der Betonmauer und den Betonplatten zwischen den Gleisen ... da hat das Bauunternehmen wohl eine zusätzliche Schicht eingelegt?

Aber so langsam füllt sich Dein Rohstofflager. Wird Zeit, daß die Produktion beginnen kann. :wink: :wink: :wink:

Weiterhin viel Spaß und Freude
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AdlerIV
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#213

Beitrag von AdlerIV »

Hallo Randolf,

zu den Kranhaken schau doch mal bei den Freunden der Montanunion vorbei, Markus und Heinz haben doch auch schon Kräne gebaut. Vielleicht kann dir da jemand weiter helfen.
Glück Auf!

Thomas

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#214

Beitrag von SpaceRambler »

@stefan7: jau, so'nen Nachwuchs, den kann man wirklich brauchen. Ich weiß inzwischen, was er seiner Mama von der Bautätigkeit hier erzählt hat, als er wieder zu Hause angekommen war, das war wohl ein voller Erfolg. Der Kerl ist einfach richtig gepolt für dieses Hobby. Extrem konzentriert und ausdauernd, manuell sehr geschickt, und er macht sich über die Dinge, mit denen er dabei zu tun hat, richtig Gedanken. Der darf gerne immer wieder kommen.

Heute klang das übrigens bei uns so: "Wir möchten auch mal wieder mit Dir was bauen - nicht immer nur der Stefan!" DAS geht 'runter wie Öl, der Funke ist irgendwie auf alle drei Töchter übergesprungen!!! Die Älteste hat mir dann bis gerade eben bei der Bewehrungsstahl-Produktion geholfen, ausserdem bin ich dadurch inzwischen wieder up to date, was so diverse soziale Strömungen in ihrer Schulklasse angeht ...

Was übrigens die Einfassungsmauer angeht: inzwischen ist auch die Abdeckung richtig schön versaut, morgen kriegt sie noch Moosbewuchs. Dann steht dem akuten Sanierungsfall nichts mehr im Weg :lol:

@mb-didi: wahrscheinlich hat mein Händler in Ottobrunn hinsichtlich Bauteilen für Schiffsmodelle zu wenig Auswahl. Und selbst gebogene Haken aus Draht sind nicht wirklich prickelnd - die geben einfach nicht die richtige Form eines solchen Kranhakens wieder. Hat einer von Euch hier eine gescheite Web-Adresse? Oder ich suche mal im Web ...

Mit den Betonplatten zwischen den Gleisen, das hast Du richtig beobachtet. Da geht es gerade ordentlich weiter. Da hoffe ich, dass ich das bis morgen abend "zu" habe.

Am Mittwoch werde ich in der Früh' "Überstunden abbauen" und erst gegen Mittag im Geschäft auftauchen. Dann werden die Lampen endlich eingebaut ...

Bei der "Verunkrautung" werde ich, wenn alles zusammengebaut ist, noch den ein oder anderen vorsichtigen Akzent setzen. Wichtig war halt, das Unkraut nachzubilden, welches unter und neben den Stäben und Matten wächst.

Übrigens habe ich heute abend endlich mal die Matten dunkelgrau gespritzt. Heute war draußen schönes, warmes Wetter, der Acryl-Primer aus der Dose war ruck-zuck trocken. Da haben die Kranbahnen gleich auch noch eine Ladung Farbe abbekommen ...

@AdlerIV: das sollte ich in der Tat mal tun. Die Jungs sind da ja extrem motiviert, da komme ich überhaupt nicht mit. Wenn ich mit einer derartigen Präzision bauen müsste, dann würde ich die Finger davon lassen. Zum Glück ist meins in der Hinsicht ja nicht so anspruchsvoll ...

Dennoch werde ich zunächst mal nur einen der beiden Haken amputieren, der Umbau kommt dann später. Mir ist erst mal wichtig, dass das Werk als Gesamtheit fertig wird. Bei dem Tempo, mit dem das derzeit vorangeht und mit der Unterstützung meiner Töchter sollte das bis Mitte Mai "gebacken" sein.

Grüße, Randolf
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volvospeed
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#215

Beitrag von volvospeed »

Moin,

Heute klang das übrigens bei uns so: "Wir möchten auch mal wieder mit Dir was bauen - nicht immer nur der Stefan!" DAS geht 'runter wie Öl, der Funke ist irgendwie auf alle drei Töchter übergesprungen!!! Die Älteste hat mir dann bis gerade eben bei der Bewehrungsstahl-Produktion geholfen, ausserdem bin ich dadurch inzwischen wieder up to date, was so diverse soziale Strömungen in ihrer Schulklasse angeht ...


Das finde ich richtig Klasse! Man hat ja schon vorher auf den Bildern sehen können, das es Ihnen auch Freude macht. Leider kann ich das von Freundin und Tochter nicht behaupten. Sie kommen zwar hin und wieder mal schauen, aber so richtig anfangen können sie damit nichts. Zum Basteln kann ich sie auch nicht bewegen. Ein Punkt um den ich Dich nun richtig beneide.
Mfg Manuel

- Manuel Rollbahn ( Moba nach Vorbild, Spur H0 )
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- kleines Kieswerk ( Spur H0e )
- Traunstein ( modifizierte Fertiganlage Spur N )

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#216

Beitrag von Kute »

Hallo Randolf,

meinen Glückwunsch zum Umzug in die "Halle".
Der lagerplatz ist dir nun wirklich sehr gut gelungen. Für die Bewehrungsstahlbündel mußt du jetzt nur noch die richtige Farbe treffen, irgendwas zwischen anthrazit-glänzend (gerade aus der Produktion) bis rostig-mtt (liegt schon ne Weile). Aber das wirst du schon hinbekommen.

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AdlerIV
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#217

Beitrag von AdlerIV »

Hallo Randolf,

bei mir in der Firma hängt an einem Kranhaken eine Traverse in Längsrichtung, so werden mit Magneten Bleche bis 16 m transportiert.

Vielleicht kann ich die Tage mal ein paar Fotos machen die dir weiter helfen könnten.

Bis dahin
Glück Auf!

Thomas

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#218

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Thomas,

ja, das wäre klasse! Ich hatte ja vor Jahren gehofft, dass ein Forums-Mitglied aus der Gegend um Dinkelscherben mir einige Fotos vom Vorbild macht - das hatte er damals angekündigt - aber daraus ist leider nichts geworden. Manchmal überlege ich schon, ob ich nicht an einem Wochentag einfach mal dahin fahre und von draußen ein paar Fotos "durch die Hecke schieße" - aber dann kommt wieder der Vernunftmensch in mir und sagt "Du spinnst wohl!".

Leider habe ich derzeit keine beruflichen Aktivitäten mehr in Stuttgart, dann wäre das einfach.

Wenn Du Fotos machst, sind die Konstruktion der Kranbrücke sowie der Laufkatze auch von Interesse - das ließe sich gegebenenfalls ins Modell umsetzen.

Auf die Bilder freue ich mich jedenfalls schon :)

@Kute: ja, das Thema Farbgebung :) Da wir ja gestern abend gerödelt haben wie die Verrückten, ist noch einiges an Stabbündeln dazu gekommen. Die sind derzeit noch im Originalfarbton. Das Spritzen mit der grauen Grundierung ist zwar der Kranbahn gut bekommen, bei den Stabbündeln ist das aber nicht sonderlich überzeugend. Ich werde sie wieder mit "panzergrau" vorstreichen. Die detaillierte Farbgebung werde ich anhand der vielen Bilder vornehmen, die ich hierzu aus dem Internet gefischt und ausgedruckt habe. Das ist ein ganz ordentliches Farbspektrum, und das will ich abbilden - sonst würde das Ganze langweilig wirken.

@volvospeed: kann ich verstehen, dass da ein gewisser Neid aufkommt :wink: Es ist ja schon nicht selbstverständlich, dass überhaupt EIN Kind Spaß am Mitbauen beim Thema Moba findet. Dass sich gleich drei dafür erwärmen können, ist ehrlich ungewöhnlich! Davon bin ich auch erst mal gar nicht ausgegangen, erst mal war klar, dass ich diese Anlage für mich bauen. Ich habe sie halt immer teilhaben lassen, die Zwillinge habe zum ersten Mal mit fünf Jahren einen Lötkolben in der Hand gehabt, Kabel abgelängt und verzinnt, Schrumpfschläuche auf Länge geschnitten und auf die Leitungen gefädelt. Und was es nie gab, war: "das kannst Du nicht" oder "lass Die Finger davon, das ist zu empfindlich!". Vermutlich waren auch die fünf Jahre prägend, in denen die Moba unter'm Dach permanent auf dem Fußboden aufgebaut war - die drei haben mir später "gebeichtet", dass sie des öfteren da oben ihre Runden gedreht haben, ohne dass ich etwas davon wusste ... :) Die Älteste tauscht sich auch bisweilen mit einem Klassenkameraden aus, der eine Anlage in den 1930er Jahren baut - mit Bowdenzügen, um die Weichen zu stellen (also konsequent Epoche 2 auch bei der Steuerung). Das finde ich klasse: dass DAS ein Thema ist, über das man sich in der Schule unterhält!

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#219

Beitrag von SpaceRambler »

In den letzten Tagen waren wir keineswegs untätig, nur wirft die Serienproduktion von "Stahlmatten" in 100er-Stückzahlen und "Stabbündeln" keine wirklich instruktiven Fotos ab.

Aber es gibt auch Vorzeigbares. Dank des Tipps eines Mitlesers vereinfacht sich inzwischen die Produktion von "Stahlmatten" gewaltig, da das Fliegengitter aus Kunstfasergewebe sich einfachst mit der Schere schneiden lässt. Voraussetzung ist nur eine ruhige Hand, damit man exakt entlang eines Karrees schneidet.

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Die Streifen von ca. 2,7 cm Breite (entsprechend dem Standardmaß von Stahlmatten) erhalten mit dem dicken Edding kräftig sichtbare Markierungen, entlang derer später die Matten geschnitten werden. Dabei leistet ein Blatt Papier mit zwei grünen Markierungen im Abstand von 6,7 cm beste Dienste.

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Einen ersten Versuch, diese "Matten" zu färben UND zu verkleben, habe ich gemacht, indem ich jede "Matte" mit dem Farbroller angepinselt und diese dann anschließend aufeinander gestapelt habe.

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... geht ordentlich, ist aber ein wenig langsam. Trocknungszeit: langwierig.

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Die Abdecksteine haben aufgrund der Nähe zum Wald einen Moosbewuchs. Dazu sind als erster Schritt feine Schaumstoff-Flocken mit verdünntem Weißleim aufgeklebt worden.

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Diese wurden im nächsten Arbeitsschritt mit rotbraun-schwarzem Farbgemisch übermalt. Damit ergibt sich die typische Farbe von Moos aus Steinmauern oder Hausdächern, welches während der eher trockenen Sommermonate schwarzbraun vertrocknet vor sich hin welkt. Das Fabrikdach wird diese Behandlung später auch noch abbekommen ...

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Zum Schluss noch zwei Bilder, die den Effekt von Pulverpigmenten auf "Stäben" und "Matten" demonstriert. Eigentlich nicht mehr steigerbar ...

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Viel Spaß beim Anschauen und Grüße,
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#220

Beitrag von mb-didi »

Hallo Randolf,
ich erblasse vor Neid ... :) :) :)
Die "Verunkrautung" sieht klasse aus und die Baustahlmatten hast Du sehr gut hingekriegt.

Einen Tipp habe ich für Dich. Zum sauberen Schneiden nutze ich einen Rollcutter. Es geht bei vielen Dingen wesentlich besser als mit einer Schere. Durch verschiedene Klingen sind auch andere Schnitte möglich.

Didi
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#221

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Didi,

danke für den Tipp! So ein Gerät kannte ich noch nicht, das werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

Gruß, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#222

Beitrag von Kute »

Hallo Randolf,

so ist es schön rostig. Wie im richtigen Leben.

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#223

Beitrag von Jumbo-44 »

Hallo Randolf,
das
SpaceRambler hat geschrieben:... geht ordentlich, ist aber ein wenig langsam.
ist wohl so etwas, wie das Credo des Modellbaus!

Deine Ergebnisse sind jedenfalls bomfationös und jede Mühe wert! Und wenn es mit Didis Tipp vielleicht schneller geht, um so besser :wink:

Schönes Wochenende,

Mark
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#224

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Klaus und Mark,

dank solcher Rückmeldungen wie Euren bin ich sicher, dass sich das in die richtige Richtung weiterentwickelt ...

@Jumbo-44: zum "Credo des Modellbaus" kann ich bereits in Worten die nächste Bauetappe beisteuern - Bilder gibt's wohl im Laufe des Wochenendes. gestern habe ich Kran 2 Beleuchtung spendiert in Form von Brawa-Wandleuchten (Spur N), welche ich seitwärts an die Masten geklebt habe. Meint Ihr, die Dinger hätten bappen wollen?!!! Sekundenkleber? Fehlanzeige! Heißpistole? Fehlanzeige! Es hat zum Aufhängen dieser sechs Leuchten eineinhalb Stunden gebraucht. Irgendwie hat irgendwann der Sekundenkleber doch noch gebappt, den Rest hat dann Uhu-Plus besorgt. Jetzt hebt das.

Zum Glück muss die Beleuchtungssituation bei Kran 3 anders gelöst werden. Der ist später dazugebaut worden, und aufgrund der engen Lichtraumverhältnisse müssen zwischen den Stützen der Kranbahn Holzmast-Leuchten aufgestellt werden. Das ist zum Glück nicht so pfriemelig.

Heute abend kommen noch die Beton-Fundamente unter die "im Sand" stehenden Stützen, danach ist wohl der Zeitpunkt gekommen, die Kräne 2 und 3 endgültig festzuleimen. Spannende Zeiten also ...

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#225

Beitrag von SpaceRambler »

Bislang sind die Kranbahnen noch nicht verleimt, aber es hat sich einiges Andere getan.

Zunächst einmal wurden die Zwischenräume zwischen den Ladegleisen sowie den Schienen, auf denen der Kran läuft, "betoniert". Nachdem die Betonplatten mit der entsprechenden Farbe gestrichen waren, wurden sie mit Pulverpigment "verrostet".

Bild

Bild

Zwischen der Betonplatte, auf der das Gebäude plaziert ist, und der einen Schiene der Kranbahn sind Bretterbohlen eingepasst.

Bild

Hier die Situation aus Hubschrauber-Perspektive incl. Kran 1.

Bild

Einschottern der Bereiche zwischen den Gleisen, sofern diese noch nicht mit Betonplatten abgedeckt sind. "Versauen" und Begrünung kommt, sobald alles durchgetrocknet ist.

Bild

Ein bekanntes Werkstor ist "von Haus aus" zu schwülstig. Es wird durch "Frisieren" mit dem Cutter :wink: auf einen nüchternen Industrie-Stil getrimmt.

Bild

Bild

Schließlich noch wurden die noch fehlenden Bohlen entlang der Feldbahngleise ergänzt. Durch noch sichtbare Ritzen wird bald Unkraut wachsen ...

Bild

Derweil geht natürlich auch die Produktion von Stahlteilen weiter ... :)

Grüße, Randolf
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#226

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Friedl,

danke für die Hinweise - insbesondere die Ölflecken und die Risse, die hätte ich vermutlich komplett ausgeblendet.

Was die Bemoosung / Verunkrautung der Betonfläche angeht, so hatte ich zumindest vor, die Fugen mit Bewuchs zu versehen.

Auf der Fläche habe ich Bauchweh. Der "Rost" ist lediglich als Pulverfarbe aufgebürstet und dann abgesaugt, es wurde keine Fixierung (etwa: matter Klarlack, Haarspray etc.) benutzt, weil ich Sorge habe, dass das Selitac angelöst wird. Außerdem erreicht man nur durch trockenes Aufbürsten diesen staubmatten Effekt. Deshalb habe ich Sorge, dass mir die Pulverpigmente "davonschwimmen" und unschöne "Wasserkränze" entstehen.

Hier werde ich wohl erst einmal an einem Selitac-Schnipsel experimentieren, bevor ich die Methodik auf den Werkshof anwende.

Wie machst Du das eigentlich: fixierst Du Pulverfarben, oder arbeitest Du ausschließlich mit "nassen" Farben? Wenn ich mich recht erinnere, nimmst Du auch Gips als Grundlage für die Ritzereien, da ist das Thema Lösungsmittel eh unkritisch.

Gruß, Randolf
Zuletzt geändert von SpaceRambler am Mo 3. Aug 2015, 11:45, insgesamt 3-mal geändert.
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K - Münchinger
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#227

Beitrag von K - Münchinger »

Moin Randolf,

sehr schön wie sich Dein "Werk" entwickelt :!: Ja, die Pulverfarben...... Leider hab ich auch noch keine Erfahrung mit der Endfixierung. Aber wie ich die Stummis kenne kann Dir da bestimmt jemand 'nen Tip geben.

Halt uns auf dem laufenden.

Grüße aus dem Strohgäu

Oliver

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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#228

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Friedl,

danke für die schnelle Antwort. Also Abtönfarben ...

Ich werde mal an einem Probestück testen, wie sich die Pulverfarbe bei Auftrag von verdünntem Leim verhält. Ansonsten arbeitet es gerade in mir ... :wink:

Etliche Betonrisse habe ich inzwischen schon eingeritzt, im Laufe des Nachmittags werde ich die auch "verunkrauten". Es wird ... :)

Gruß, Randolf
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Jürgen
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#229

Beitrag von Jürgen »

Hallo Randolf,

ein schönes Projekt hast Du da. Ich würde aber nicht zu viel "verunkrauten", da ich davon ausgehe, dass Ende der 20er Jahre mehr Pflege für die Liegenschaften aufgewendet wurde. Aber etwas grün macht sich sicher gut.

Grüße
Jürgen
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Re: Trennungsbahnhof "Mühlfeld im Wald"

#230

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Jürgen,

danke für Dein Interesse an meinem "Werk für Bewehrungsstahl". Ich sehe das Thema "verunkrauten" ähnlich wie Du - man hat damals sehr viel Acht auf ein geschlecktes Aussehen solcher Anlagen gelegt. Daher kann ich mich auch nicht dazu entschließen, die Fläche voll mit Moos etc. bewachsen zu lassen. Das würde sowieso der permanente Gebrauch des Werkshofes verhindern.

Hingegen sind Fugen zwischen Betonplatten und vermutlich unweigerlich auftretende Risse im Beton genau die Stellen, an denen das Unkraut zuerst emporsprießt. Meine Überlegung ist hier so: Der Firmenchef sieht die Weltwirtschaftskrise, die 1928/29 schon voll im Gange war, allmählich auch für Deutschland heraufdämmern und beginnt sukzessive, das Portemonnaie zuzusperren für all die Maßnahmen, die nicht unmittelbar für den Erhalt der Substanz notwendig sind. Er will sein Geld zusammenhalten, damit er die Krise einigermaßen heil überstehen kann. Daher investiert er zunächst mal nicht in eine Betonsanierung, ebensowenig in "kosmetische" Dinge wie Fugen säubern, die halten eh nur den Betrieb auf. Nur gerade die Stellen mit besonders heftigen Schäden wird er ausbessern wollen ...

Soweit der gedankliche Hintergrund. Letzteres wird wohl in einer kleinen Szene enden, in der zwei Arbeiter mit Gasflasche und Lötbrenner die schlimmsten Ritzen mit Bitumen verschließen. Hierzu werde ich wohl schwarze Decoderlitze in den ein oder anderen Ritz hineinkleben - mal sehen ...

Jetzt aber zu den neuen Bildern, die ich während der "Verunkrautungs"-Aktion geschossen habe. Zunächst einmal: wie bekommt man gezielt den Leim in die doch sehr schmalen Fugen? Klar doch - mit einer Spritze!

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Mit der wird vorsichtig verdünnter Weißleim mit ein wenig Spülmittel hineingeträufelt. Was im Foto mehr nach "See" und nicht sehr gezielt aussieht, lässt sich ohne Kamera in der anderen Hand sehr gut dosieren! Hier hilft einfach die Physik. Statt auf den Stempel drücken zu wollen, hält man die Spritze mit einer Hand umschlossen. Den Rest besorgt dann die thermische Dehnung der Luft, die in der Spritze enthalten ist. Durch die Wärme der Hand beginnt diese, sich auszudehnen und drückt damit den Leim fein dosiert aus der Spritze. Bleibt also nur, die Nadel der Spritze mit der gebotenen Konzentration entlang der Fugen zu ziehen ...

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Sind die Fugen auf diese Weise eingeleimt, wird alles mit Schaumstoff-Flocken dicht abgestreut. Diese werden dann an den entscheidenden Stellen mit dem Finger festgeklopft (nicht reiben!). Dann lässt man alles trocknen.

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An der ein oder anderen Stelle, an der der Beton stärker ausgebrochen ist, wächst bereits Gras statt Moos. Später wird es auch den ein oder anderen Löwenzahn geben, der Anfang Juli zum zweiten mal blüht bzw. sich in der ersten Blühperiode versamt hat und jetzt zur vollen Entfaltung kommt. Allerdings werden diese Pflänzchen nur sehr spärlich eingesetzt, denn Anfang Juli ist die hohe Zeit der Löwenzahnblüte einfach vorbei. Statt dessen wachsen dann wilde Lupinen, und die werden sich in einzelnen Exemplaren auch noch auf das Werksgelände verirren. Das habe ich schon in natura gesehen, und solche Pflanzen liefern dann willkommene Farbtupfer in einer Umgebung, die sonst vorwiegend von Rosttönen dominiert ist.

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Die restliche Betonfläche weist Moosbewuchs entlang der Fugen auf. Nach dem Trocknen habe ich diese mit dem Finger hart abgerubbelt, so bleiben nur die besonders fest haftenden Flocken haften. Deren Farbe werde ich allerdings noch brechen, denn insbesondere im Sommer wechselt die Farbe von Moos in Fugen eher ins Schwarzgraue mit Changierungen ins Dunkelrotbraune.

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Der Gleisbereich hat inzwischen auch einige "Unkraut"-Kissen erhalten, ebenso wächst an der Mauer entlang Gras. Hier wird allerdings noch etwas passieren hinsichtlich Farbgebung, denn das wirkt noch sehr geschleckt.

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Zum Schluss noch ein Blick auf den Kran mitsamt Umgebung. Derzeit sind mir die Betonplatten zwischen den Schienen noch zu "tot" von der Farbwirkung her - hier werde ich mir noch etwas einfallen lassen müssen ...

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Viel ist inzwischen geschehen, aber es bleibt noch Einiges zu tun ...

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder,
Randolf
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