"Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee ;-)

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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SpaceRambler
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1438

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Michel,

scheint so, dass Du in dem Thema viel detaillierter informiert bist als ich :) Ich hatte halt mal schnell beim Elektronik-Versender in die PDF-Datenblätter geschaut und dort die 0,5 Ampère gefunden. Persönlich neige ich hier eher zur "Über-Auslegung", denn ich habe einfach keine Lust mehr, wegen zu knapp dimensionierter Bauteile - auch Stecker gehören dazu - nach irgendwelchen sporadischen Fehlern zu suchen. Jedenfalls war es gut, dass Du die RJ45 ins Spiel gebracht hast, denn für die gibt es an einer Moba sicher eine Menge Aufgaben.

Am kommenden Wochenende wird es wohl wieder einen größeren Brocken Zeit für die Moba geben. Dann werde ich mich der detaillierten farblichen Gestaltung der Gleiszwischenräume widmen. Gestern war ich geschäftlich unterwegs, und auf der Heimfahrt hatte ich in Nürnberg eine längere Umsteige-Pause. Die habe ich zum ausgiebigen Fotografieren benutzt, um eine realitätsbezogene Grundlage für die Farbbehandlung zu haben.

Was mich überrascht hat: in vielen Fällen ist der Gleiszwischenraum farblich sehr scharf abgegrenzt zum Schotter. Ich hätte aufgrund des Flugrostes einen allmählichen Übergang erwartet, der mit wachsender Entfernung von der Schiene schwächer wird, ...
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... aber dem ist offensichtlich nicht so. Dieser - keineswegs neu aufgefüllte! - Bereich grenzt sich farblich ziemlich schroff gegen den nicht mehr neuen, entsprechend "eingestaubten" Schotter ab.
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Andererseits gibt es auch Bereiche, in denen man Farbchangierungen wahrnimmt. Mal sehen, ...
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... wie ich das ins Modell umsetze. Vermutlich wird es, wie im Nürnberger Hbf, von jedem etwas sein.
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Zwischen den Gleisen wächst das Unkraut ...
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... an manchen Stellen ziemlich kräftig. Ich hoffe nur, ...
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... dass die DB AG die Bäume nicht zu sehr in den Himmel wachsen lässt :wink:
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Spannend finde ich auch solch "filigrane" Ansätze von Begrünung. Die passen evtl. eher in die Epoche 2, obwohl ich gestern auf Bellingrodt-Bildern ziemlich wüste Verunkrautungen wahrgenommen habe. Zur der Zeit war halt auch nicht alles wie "geschleckt".
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Da es auf dem Nürnberger Hbf nicht nur Gleiszwischenräume und Bäume an den falschen Stellen gibt, zum Schluss noch ein paar Fotos von den Objekten, derentwegen wir in der Regel solche Anlagen aufbauen 8). Zuerst eine 143er mit Nahverkehrswagen. Ich weiß nicht warum, aber an DEM Kasten habe ich einen Narren gefressen - und deshalb hat die auch von Zeit zu Zeit auf meiner Anlage "Narrenfreiheit" :wink:
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Gut gefällt mir auch die 111er mit Dostos - ein Zug, den ich immer wieder aufgleise, besonders wenn die jungen Modellbahn-Aspiranten wieder mal an der Tür klingeln.
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Schließlich noch ein Porträt einer auf den nächsten Einsatz wartenden 111er - einfach schön :D
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Eine Frage trage ich noch mit mir herum: wer kann mir sagen, in welchem Abstand Leuchten im Gleisfeld aufgestellt sind? Ich habe haufenweise Bilder angeschaut, war aber nicht in der Lage, hieraus schlüssige Info abzuleiten. Deshalb würde ich mich freuen, wenn hier jemand eine konkrete Info hat.

Grüße, Randolf
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UPBB4012
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1439

Beitrag von UPBB4012 »

Hallo Randolf!

Auch wenn ich (aus familliärten Gründen) derzeit nicht allzu oft schreibend im Forum unterwegs bin,
so sind mir Deine landschaftstechnischen Fortschritte doch nicht verborgen geblieben :shock:

Schon faszinierend, wie sich ein klein wenig "Erdreich" und Farbe auf den Gesamteindruck
auszuwirken vermag . . . ich kann Dich verstehen, dass in einer solchen Umgebung das Fahren
gleich nochmal soviel Spaß macht - sehr schön geworden :sabber: :hearts:

Ich weiß nicht, ob es für die Aufstellung solcher Lampen Vorschriften gab/ gibt, aber wenn ich
mir zum Beispiel die Gleispläne der Bahnhöfe meiner Hausstrecke (auch von Odendorf)
aus den 30ern - und auch vorher - so ansehe, wurden die Laternen im Gleisfeld offenbar
nicht einfach wahllos irgendwo, sondern immer (nur) dort aufgestellt, wo es wirklich notwendig war:
in meinem Fall zum Beispiel im Bereich einer größeren Weichenstrasse.

In Güterbahnhöfen/ - bereichen macht eine in Abständen regelmäßige Aufstellung natürlich auch Sinn,
da dort ja - gerade damals - oftmals auch nachts rangiert und gearbeitet wurde und es
also notwendig war, etwas zu sehen :bigeek:

Viele liebe Grüße
Dein
Axel
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rex
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1440

Beitrag von rex »

Hallo Randolf,

deine Fotos der 1:1-Realität zeigen einmal mehr, wie weit die farbliche, gestalterische Spannbreite eigentlich ist. Im Modell versuchen wir in vielen Dingen möglich exakt zu sein und dann zeigt der Blick auf die Realität, eigentlich ist viel mehr Gestaltungsspielraum als wir denken (und vielleicht nutzen).

Herzlichen Dank also, für diesen kleinen Ausschnitt aus dem richtigen Eisenbahnleben und viele Grüße von rex!
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

Mein Anlagenporträt findet Ihr hier: Sommer im Weserbergland

Herzlich willkommen zum Ausflug ins detailReich:https://alt.detailreich-hannover.de

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Jürgen
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1441

Beitrag von Jürgen »

Hallo Randolf,

habe mich ja lange nicht gemeldet. Schön, was Du in letzter Zeit produziert hast. Bei mir geht es derzeit sehr schleppend voran. Danke für die Tips bez. Stecker. Sie kamen gerade zur rechten Zeit. Ich bevorzuge übrigens auch die "leichte" Überdimensionierung in Sachen Kabel. Der Spannungsabfall ist bei längeren Kabel immer ein Thema.

Eine Anmerkung zur farblichen Gestaltung. Man darf nicht vergessen, dass in Ep. 2 im Vergleich zu heute viel mehr Dreck vor allem durch Dampfloks erzeugt wurde. Insofern dürften farbliche Übergänge eher an neuen Schienen bzw. Neuschotterungen zu sehen geween sein. Die heutige Bahn ist ja erheblich sauberer, zumal sie wahrscheinlich auch weitgehend generatorisch bremst.

Grüße ind Bayernland
Jürgen
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mattes74
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1442

Beitrag von mattes74 »

Hallo Randolf,

zu Deiner Frage zur Gleisfeldbeleuchtung kann ich Dir folgende, heute gültige Anforderungen nennen.
In wieweit diese auch in Deiner dargestellten Epoche Gültigkeit hatten, vermag ich nicht zu sagen. Die Grundsätze galten aber auch damals schon.

Zuerst einmal ist zu überlegen, welchem Zweck die Beleuchtung dient und welche Anforderungen an sie daraus abgeleitet werden können/müssen.

Grundsätze:
Bei der Gleisfeldbeleuchtung handelt es sich um eine dezentrale Beleuchtung, welche über mehrere, meist an Maten angebrachte Leuchten realisiert wird.
Eine ausreichende Gleisfeldbeleuchtung ist sowohl zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes als auch aus Gründen der Betriebssicherheit erforderlich, da sicherheitsrelevante Tätigkeiten an Fahrzeugen eine entsprechende Beleuchtung erfordern.
Daraus abzuleiten sind folgende Anforderungen:
- Blendfreiheit der Beleuchtung
- Keine Verfälschung der Signalbilder (hauptsächlich bei Lichtsignalen)
- Eine gewisse Mindestleuchtstärke sowie eine Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke. Diese ist heute nach DIN EN 12464-2 definiert.

Grundsätze der Planung sind in DIN 5035 Teil 1 und 2 angegeben.

Nachdem die Grundlagen geklärt sind, können wir nun etwas konkreter werden:

In Richtung quer zu den Gleisen ist folgenden zu beachten:
Aufgrund der Abschattung des Lichts durch abgestellte Fahrzeuge sollten nicht mehr als fünf Gleise zwischen den Lichtpunkten liegen.

In Gleislängsrichtung:
Bei der geometrischen Anordnung von Außenanlagen sind folgende beiden Parameter wichtig:
- Die Lichtpunkthöhe, LpH
- Der Abstand zwischen zwei Leuchten in Gleislängsrichtung, a

Der horizontale Abstand zweier Leuchten ist dabei wegen der zu erzielenden Gleichmäßigkeit der Beleuchtung auf das Verhältnis LpH : a = 1 : 2 begrenzt.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Ausführungen weiterhelfen.
Viele Grüße,
Matthias

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Baubericht vom Nordmodul
Eine Unterführung aus Gips entsteht

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SpaceRambler
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1443

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo "Mühlfeld"-Freunde,

scheint so, dass ich mit den Bildern ein spannendes Thema aufgegriffen - wenn auch nur angerissen - habe ...

@UPBB4012: hallo Axel, schön, dass Du trotz familiärer Belastungen immer wieder hier vorbeischaust :) Mir war eigentlich schon länger klar, dass "das bisschen Farbe" einen ordentlichen Effekt haben würde - jetzt sieht man, wie durchschlagend das am Ende doch ist! Und klar: das motiviert zum Weitermachen!!! Am Wochenende ist mal wieder eine Scheibe Zeit - mal sehen, was da so geht :D :clap: <--- der da freut sich schon im Voraus "wie ein Schnitzel" :)

Was die Lampen-Vorschriften angeht - siehe den Post von "mattes74". Die Aussagen helfen!!!

@E03: Friedl, es ist einfach so, dass das Vorbild einfach die besten Infos zu solchen Themen liefert. Man kann noch so viele Hefte lesen, die eigene Anschauung hilft in weit größerem Maße weiter. Am Wochenende werde ich versuchen, von den Farbspielen etwas "auf die Platte" zu bannen ...

@rex: genau, Du sagst es! Ein paar mehr Ausschnitte habe ich übrigens noch ungezeigt auf der Festplatte ... 8)

@Jürgen: freut mich, dass Dir die Diskussion zum Thema Stecker just jetzt hilft. Ich muss mal die Bezeichnungen der Stecker heraussuchen, mit denen ich die Verbindung zwischen den acht Teilplatten, aus denen Mühlfeld besteht, hergestellt habe. Da hat ein einzelner Kontakt 6 Ampère Stromtragfähigkeit - das langt!!!

Was das Vorankommen angeht: Du bist ja in Sachen Eisenbahn-"Archäologie" schwer aktiv! Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie sehr Du dem historischen Bahnhof "Maulbronn" hinterherspürst. Wo ich oft aufhöre, wenn ich einen plausiblen Zustand hergestellt habe, versuchst Du ja so nah wie möglich an das historische Vorbild heranzukommen.

@mattes74: Matthias, damit hast Du mir meine Frage eigentlich hinreichend beantwortet! Ich werde mich kaum durch die ganze Norm "durchlesen". Aber das "2:1"-Verhältnis, das ist klasse! Genau so eine einfach anwendbare Regel habe ich gesucht. Und auch der Hinweis auf "nicht mehr als fünf Gleise" wegen der Abschattung durch stehende Waggons ist hilfreich und langt für die Moba wohl vollständig aus. Damit kann ich mich endlich ohne Rätselraten an die Positionierung meiner Lampen machen :D

Grüße, Randolf
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DeMorpheus
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1444

Beitrag von DeMorpheus »

SpaceRambler hat geschrieben:Was mich überrascht hat: in vielen Fällen ist der Gleiszwischenraum farblich sehr scharf abgegrenzt zum Schotter. Ich hätte aufgrund des Flugrostes einen allmählichen Übergang erwartet, der mit wachsender Entfernung von der Schiene schwächer wird, aber dem ist offensichtlich nicht so. Dieser - keineswegs neu aufgefüllte! - Bereich grenzt sich farblich ziemlich schroff gegen den nicht mehr neuen, entsprechend "eingestaubten" Schotter ab.
Hallo Randolf,

wo soll der Flugrost auch herkommen? Die meisten von dir fotografierten Fahrzeuge haben Scheibenbremsen, da fällt kein rostender Staub an.
In Mühlfeld sind die Fahrzeuge natürlich noch alle mit Graugussbremsklötzen ausgestattet. Da ensteht wie von dir erwartet schon einiges an Flugrost an Stellen wo häufig gebremst wird, heute kann man das in Güterbahnhöfen noch sehen. Dazu noch viel mehr anderer Dreck als heute (Öl & Ruß von Dampfloks, Fäkalien aus den Toiletten, ...) - da dürfen die Gleisbereiche schon schmutziger und mit weniger scharfen Farbtrennungen sein als bei deinen Vorbildfotos.

Ich denke du machst das gewohnt gut, eine solide Basis hast du ja schon gelegt ;)

Grüße,
Moritz
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Moritz
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Jürgen
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1445

Beitrag von Jürgen »

Wo ich oft aufhöre, wenn ich einen plausiblen Zustand hergestellt habe, versuchst Du ja so nah wie möglich an das historische Vorbild heranzukommen.
Na, das glaube ich aber nicht so ganz. Wenn ich an Deine Recherchen z.B. zum Thema Brauerei denke...

Meine Bemühungen um das Vorbild fußen auf zwei Punkten. Zum einen baue ich nach konkretem Vorbild. Das macht an manchen Stellen auch ein wenig mehr Mühe, z.B. bei Geländehöhen etc. Zum anderen bin ich notorisch neugierig. Und so kommt Eines zum Anderen. Leider gibt es so viele Stellen, an denen ich etwas rekonstruieren bzw. im Stile der Zeit bauen muss, ohne zu wissen, ob es wirklich so aussah.

Bis bald 'mal wieder.
Jürgen
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K.Wagner
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1446

Beitrag von K.Wagner »

Hi Randolf,

"oot"

danke für die schönen Bilder aus meiner alten Heimat - bin emotional gerade in die 70-er und 80-er Jahre abgetaucht, als ich mit meinem Opa an diesr Stelle auf 103- und 120-Protojagd war - und auch die Reisebüro 601 von Nahem besehen konnte. Das Hörerlebnis der 218-er Doppeltraktionbei den Stuttgarter Schnellzügen klingt auch wieder im Ohr - also - nochmals Danke!

Nicht mehr oot:
Bilder desselben Bahnhofs und auch das Umfeld im Erlanger Personen- und Güterbahnhof waren auch BAlsam auf meine Seele, da bei den Anlagen, die ich bis dahin gesehen hatte, immer weiche Übergänge zu sehen war, die ich leider damals mangels Werkzeug - und stoff nicht so umsetzen konnte - trotz mannigfaltiger Versuche!
Gruß Klaus

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1447

Beitrag von SpaceRambler »

@DeMorpheus: Moritz, worüber ich erstaunt bin, ist die Tatsache, dass die Rostfarbe (Bremsen, Abrieb Rad-Schiene) in vielen Fällen offenbar nur am Schotter haftet, nicht aber am Kies:
Bild

Ich hätte bei Flugrost (i.e. Roststaub) eigentlich erwartet, dass der sich in einem gleichmäßig breiten Streifen auf Schotter UND Kies absetzt. Wie das Bild aber zeigt, ist dem nicht so. Gründe könnten sein:

(a) bessere Haftung der Rostpartikel am Schotter als am Kies
(b) vom Kies durch Regen etc. besser abwaschbar
(c) chemische Vorgänge an der Oberfläche von Schotter bzw. Kies

Ich weiß nicht, was es tatsächlich ist, nur spricht die Beobachtung für sich. Aber egal: ich werde noch mal meine Reichsbahn-Bildbände studieren, trotz Schwarzweiß-Fotos kann man aus denen eine Menge entnehmen. Auch zum Thema Telegraphenmasten habe ich beim intensiven Studium der vergangenen Tage wieder Einiges gelernt.

@Jürgen: korrekt :wink: Nicht immer gebe ich mich mit der Plausibilität zufrieden. Der Teil des Mühlfeld-Threads, der vom Bier handelt, liegt übrigens auf meinem Schreibtisch und wartet darauf, in Form eines Textes zusammengefasst zu werden. Jürgen "Jaffa" kann ihn sowie die Excel-Tabelle dann auf seiner "Tipps-und-Tricks"-Website einstellen ...

@K.Wagner: Klaus, das freut mich natürlich besonders, wenn bei Dir persönliche Erinnerungen beim Betrachten der Bilder wach werden :D Ich bin auch gern in Nürnberg Hbf unterwegs. Man kann dort die Züge und die Verkehrsabläufe so schön beobachten. Wenn Dir die Bilder hinsichtlich der Farbgebung "Balsam auf die Seele" sind: umso besser! In der Hauptsache sagen sie ja wohl aus, dass man gleich eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten hat.

Seit heute bin ich in ein F&E-Projekt zum Thema "Oberleitung" eingebunden :D Wie finde ich denn das???!!! :bigeek: Um ehrlich zu sein: :clap: :clap: :clap: :prost:

So, und jetzt gehe ich Loks einmessen 8)

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1448

Beitrag von SpaceRambler »

Nach einer mitternächtlichen Bau-Session gibt's jetzt wieder neue Bilder.

Heute ist der Bohrer wiede aktiv gewesen, und nach Versenken einiger Stecksockel haben endlich die ersten Bahnhofs-Leuchten ihren Platz gefunden. Die meisten sind "Holzmasten" ...
Bild

... aber immerhin ein Gittermast ist in unmittelbarer Nähe der Gleiswaage aufgestellt worden.
Bild

@mattes74: noch mal danke für die hilfreichen Hinweise zur Aufstellung solcher Leuchten. Es ist einfach immer wieder gut zu wissen, wie "das Original" das macht ...

Das war's allerdings noch nicht ... wie es weitergegangen ist, erfahrt Ihr vermutlich "heute später" 8)

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1449

Beitrag von Rückblock »

Hallo Randolf,

schön, das den Preisern nun ein Licht aufgegangen ist. Das Bahnhofsfoto mit den Lampenmasten macht auf mich einen guten Eindruck. Auch ich habe in meinem Bw ja vorwiegend Stecksockellampen von Brawa eingebaut.
Da bin ich einmal gespannt wie die Bahnhofszene dann beleuchtet wirkt. Mir selbst sind die Lampen (trotz Betrieb mit Unterspannung) noch zu hell. (Meine haben kleine Glühlämpchen.) Daher werde ich hier versuchen den Lichtkegel der Glühlampen mit etwas dunkler Farbe noch zu verkleinern.

Mit freundlichem Gruß aus dem Wanderurlaub
Rolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1450

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Rolf,

erst mal hoffe ich, dass Du bei Deiner Wander-Tour erfreulicheres Wetter hast als zur Zeit südlich von München. Hier schüttet es aus Kübeln, und es hat gerade mal 5 °C. Aber in der kommenden Woche soll ja auch bei uns das schöne Wetter zurückkehren ...

Die Brawa-Leuchten mit ihrem Stecksockel sind einfach genial. Man kann sie perfekt in die Senkrechte ausrichten (obwohl ja auch beim Original nicht alle Lampen "stangerlgrad" aufgestellt waren), und bei Bau-Aktivitäten kann man sie im Handumdrehen "abräumen" - besser geht es nicht! Dass die Lampen zu hell sind (ich habe auch noch Birnchen, keine LEDs), ist schade. Aber "ohne Lampen" geht gar nicht. Alternative wäre, Attrappen hinzustellen. Aber das "Gefunzel" ist irgendwo nett und einfach ein Hingucker.

Früher hatte ja mal Busch dieses tolle System mit den Lichtleitern. Das Birnchen war im Sockel untergebracht, das Licht wurde dann durch den Kunststoff-Stab aus durchsichtigem Material nach oben geleitet. Der Lichtaustritt war dementsprechend moderat und vorbildentsprechend. Leider blätterte nach kurzer Zeit die Verspiegelung vom Lampenmasten ab, und es leuchtete nicht mehr nur aus dem Lampenschirm ...

Dir wünsche ich noch schöne Tage auf Deiner Wander-Tour - und natürlich gutes Wetter :)

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-12 - Nürnberger Farbspiele

#1451

Beitrag von Rückblock »

Hallo Randolf,

danke für die guten Wünsche zum Wanderurlaub. Hier im Sauerland hat sich das Wetter nun gebessert und an den letzten Urlaubstagen scheint die Sonne.

Ja, auch ich bin von den Brawa Stecksockelleuchten begeistert. Bei meinen Bw Arbeiten kann man die Arbeitsfläche schnell freiräumen. Ich denke auch bei Reparaturen (Lampenwechsel) bieten die Lampen gewisse Vorteile. Obwohl, meine Anlagenbeleuchtung läuft mit 11 Volt Wechselspannung. Da halten die Glühlämpchen fast ewig. Bei mir brauchen die Lampen halt nicht so hell zu leuchten. Was mir nicht gefällt ist, wenn der Betrachter in den "Lichtpunkt" der Lampen blickt. Das ist zwar beim Vorbild auch so, aber mich stört es immer etwas.

Weiterhin viel Freude beim Anlagenbau wünscht
Rolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1452

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Rolf,

inzwischen hat sich die Sonne - rechtzetig zur Abenddämmerung - wieder "nach vorne" gearbeitet. Na ja, für gärtnerische Aktivitäten zu spät ...

Die "Pflanzaktion" im Mobakeller ist derweil aber weitergegangen. Dazu musste aber zunächst etwas anderes realisiert werden: ein Gepäckbahnsteig. Der war zwischen den Gleisen 2 und 3 schon immer vorgesehen. Dort noch einen normalen Bahnsteig unterzubringen, wäre der "Overkill" gewesen. Da aber die Bahn viele Jahrzehnte lang den Gütertransport auch in den Personenzügen "hochgehalten" hat, hat Mühlfeld einen bekommen. Hierüber soll Gepäck, Post, Expressgut - und natürlich die Milch! - umgeschlagen werden.
Bild

Hier ein Foto, welches das in einer stärkeren Vergrößerung zeigt, ...
Bild

... und schließlich noch mit wieder aufgebautem Inselbahnsteig für die Bahnfahrer.
Bild

Zur Zeit ist der Bahnsteig noch im Rohbau-Zustand, einige Verfeinerungen sind noch geplant. Aber heute Abend (später) werde ich erst mal an den Gleis-Zwischenräumen weiterarbeiten. Da gibt es noch einige unbearbeitete Flächen ...

Grüße, Randolf
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Lothar Michel
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1453

Beitrag von Lothar Michel »

Hallo Randolf,

Potzblitz, da verschwindest Du mal für einen Abend im Keller und erschaffst mal eben einen ganzen Bahnsteig :shock: .
Mit dem Thema Gepäckbahnsteig habe ich mich ehrlich gesagt noch gar nicht auseinander gesetzt. Sie sind mir an verschiedenen (größeren) Bahnhöfen zwar schon aufgefallen. Aber da sie mittlerweile ja nicht mehr genutzt werden, tauchen sie eher ins Unterbewußtsein ab.
Und wenn sie dann auf einer Anlage wieder auftauchen, kommen dich so einige Fragen hoch:
- ab welcher Bahnhofsgröße waren Gepäckbahnsteige üblich?
- wie sind die Betriebsabläufe? Denn Du kannst ja nicht alle Gleise darüber bedienen?
- werden die zu verladenden Güter dann mit Karren auf den Gepäckbahnsteig geschafft?
- wer hatte dort Zugang?
Fragen über Fragen - und in der sonst üblichen Literatur wird dieses Thema ja seeeehr spärlich behandelt :( .
Vielleicht (besser wahrscheinlich) hast Du ja schon dazu recherchiert...

Neugierige Grüße
Lothar
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- AC auf K-Gleis gesteuert mit CS2/60214/V4.2.9
- DCC oder analog auf verpickelten Weinert Gleisen

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1454

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Lothar,

kommt davon, wenn Man(n) sturmfreie Bude hat und einem das Wetter hold ist :fool: Hier in Oberbayern hat es gestern geschüttet, und so konnten notwendige Gartenarbeiten einfach nicht durchgeführt werden - SO - EIN - PECH 8) Und da Frau mit den Zwillingen in Köln zur Erstkommunion war, habe ich hier meine privaten Moba-Festspiele organisiert und durchgeführt :lol: Und wenn man mal am Stück arbeiten kann, dann geht auch mal was ab.

Den Gepäck-Bahnsteig bauen, das war nicht sonderlich schwer. Aus einer 5-mm-Sperrholzplatte habe ich die Grundform (grob 84 x 6 cm) zugeschnitten. Dann wurden Auhagen-Pflasterplatten aufgeklebt. Hier habe ich nicht die Faller-Dekorplatten 170826 genommen, weil der Gepäckbahnsteig so robust konstruiert sein muss, dass ich darauf NOTFALLS auch meine Aufstiegshilfe abstützen muss. Die aus geschäumtem Material geformten Faller-Platten würden das nicht verkraften. Die Auhagen-Platten habe ich zunächst mit anthrazit-farbener Acrylfarbe gestrichen, nach dem Trocknen habe ich verdünnte, mit Spülmittel entspannte sandfarbene Acrylfarbe drübergestrichen. Die hat sich in den Fugen versammelt, und nach dem Trocknen und trockenem Abreiben der Oberfläche stimmte dann schon mal die Grundfarbe. Nachdem dieser Bahnsteig dann an Ort und Stelle eingebaut war, habe ich das Ganze noch mit rostfarbenem Pigment (gebrannte Siena) verschmutzt, damit der Bahnsteig auch nach "viel Betrieb" aussieht.

Ein wenig rudimentär ist er zur Zeit noch. Zwischen Gleis und Bahnsteigkante sollte noch geschottert werden. Und außerdem hat der Bahnsteig bislang noch keine saubere Kante - die muss ich noch nachrüsten. Hierzu habe ich eine Idee im Kopf, die ich aber erst umsetzen kann, wenn ich das nächste Mal den Modellbau Vordermaier in Ottobrunn angesteuert habe.

Was die Gepäck-Bahnsteige angeht, so habe ich hierzu keine Literatur, sondern ich kenne sie noch aus eigener Anschauung. In Köln Hbf sind sie immer noch vorhanden, wenn auch nicht mehr genutzt. In meiner Jugend wurde dort noch mit hohem Durchsatz "Gepäck" - also Koffer, Expressgut etc. - be- und entladen. Und ich kann Dir sagen: die Jungs haben richtig geackert, um während des kurzen Aufenthalts eines Personenzuges die Fracht aus dem Gepäckwagen auf die Gepäckkarren umzuladen. In Köln wurden die Güter per Gepäckkarren über einen Lastenaufzug "nach unten" verfrachtet. Dort gab es einen Expressgut- und einen Gepäck-Schalter, wo die Fracht abgeholt werden konnte. Soweit zumindest das, was meine Erinnerung hierzu hergibt.

Das Prinzip dahinter: ab einem gewissen Fracht-Aufkommen kommen sich Gepäck- bzw. Expressgut-Ladegeschäft und Personen auf dem Bahnsteig ins Gehege. Das hemmt die Abläufe, und daher müssen die Waren- und die Personenverkehre entkoppelt werden. Ab wie viel Aufkommen ein solcher Gepäckbahnsteig gebaut wurde, kann ich nicht sagen. Da "Mühlfeld" als Epoche-2-Bahnhof neben einigem Expressgut - unter anderm durch die angeschlossenen Industrien bedingt - noch über einen ausgeprägten Milchverkehr von Bahnhof "Berkwitz" her verfügt, habe ich solch einen Bahnsteig einfach mal kühn dorthin gebaut. Motivieren lässt der sich auch noch dadurch, dass so die Querung des Durchgangsgleises der Hauptstrecke (i.e. Gleis 3) vermieden wird. Statt dessen kann das Gepäck/Expressgut über Bohlen-Übergänge zum Hausbahnsteig (Stückgut-Schuppen) transportiert werden: nächste Bastelei im Anmarsch :D Und: ein wenig leiden gewisse "Mühlfelder" Honoratioren unter Geltungsdrang :wink: So, wie heutzutage die Stadt Kassel unbedingt ein "Tor zur Welt" brauchte, inzwischen aber ziemlichen Katzenjammer hat, weil sie die Betriebskosten ihres Flughafens nicht aus Einnahmen decken kann, so haben die "Mühlfelder" ihr kleines "Tor zur Welt" mit einem Gepäckbahnsteig versehen. Lassen wir ihnen die Freude 8) Und ich habe den Spaß, diesen Bahnsteig zu einem späteren Zeitpunkt geeignet zu dekorieren - darauf freue ich mich jetzt schon.

Wer hat Zugang? Da Gleise gequert werden müssen, natürlich nur autorisiertes Personal. Bahnreisende haben hier gar nichts zu suchen. Die geben - so ihr Geldbeutel das hergibt - ihr Gepäck am Schalter auf, und während sie in den Zug steigen, verfrachtet das Bahn-Personal ihre Koffer in den Packwagen des Zuges. Das "Fußvolk" darf seine Koffer natürlich gerne selber schleppen ... :mrgreen:

Ich hoffe, das konnte Deine Neugier ein wenig stillen :)

Gruß, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1455

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo allerseits,

als letzte Tat des Wochenendes konnten noch ein paar Gleiszwischenräume mit "Dreck" aufgefüllt werden. Damit ist dieses Thema bis auf Weiteres "ad acta". Bevor es zu Ende geführt wird, muss die Seilzugmechanik vom Stellwerk "Mühlfeld Ost" verlegt werden. Den zur Zeit erreichten Zustand habe ich in zwei Bildern festgehalten.
Bild

Bild

Ich denke, gegenüber der "Sperrholzwüste" ist inzwischen ein ordentlicher Fortschritt erreicht.

Vermutlich werde ich, bevor es mit den Kanälen für "MOf" weitergeht, einmal die Anlage als Ganzes fotografieren, um den Zustand im Mai 2014 festzuhalten. Denn zur Zeit habe ich einen einigermaßen aufgeräumten Zustand erreicht, bei dem der Vorsatz, die Anlage im Überblick darzustellen, vergleichsweise einfach umzusetzen ist. Wenn die Moba-Bauaktivitäten wieder "auf Hochtouren" laufen, ist bekanntlich an Aufräumen fast nicht zu denken - kennen ja viele von Euch :wink:

Grüße, Randolf
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1456

Beitrag von br42 9001 »

Hi!
Gefällt mir schon vor den neuen Photos. :D
Dennoch glaube ich, dass das Thema Bahnhofs-
gebäude bei dir noch einmal aktuell wird.
Von Auhagen würde ich dabei aber abraten, den
verbaut im Moment fast jeder. Probiere es mal
mit Gebäuden von MBZ. Die sind nicht viel teurer, hat
aber kaum jemand. Das ist dann fast schon so etwas ähnliches
wie ein Eigenbau. :D
z.B.
http://www.conrad.de/ce/de/product/4032 ... archDetail

Grüße
Steffen
Endlich mal die Eifel
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1457

Beitrag von CR1970 »

Thema Gepäckbahnsteig, immer gut, sieht man aber rel. selten, nur immer kleinere Rampen.
Bisschen was zum Thema von mir, ohne dass ich da jetzt der Spezialist wäre (wenn ich im Keller sitze, denke ich mir das halt aus ;)
Ich habe das so geregelt (wenn's interessiert, schaue in meinem Thread):
1. Möglichkeit für kleinere Transporteure (VW Busse, Pritschen etc) VORSICHTIG (!) rückwärts auf die Rampe zu Umladen auf Karren oder Hubwagen
2. Be- und Entladen von Güterwagen auf beiden Seiten des Bahnsteiges, wobei das hintere Gleis stumpf endet und sich der Güterschuppen anschließt
3. Möglichkeit von beiden Seiten an den Bahnsteig mit LKW heranfahren (Gleis in Straße) zum Be- und Entladen
4. Möglichkeit vom LKW direkt Ware in den Güterschuppen zu schaffen (Tore hinten zur Straße)
5. Lagerung von allerlei Rollcontainern im Schuppen, Regale etc.
6. Ich habe noch einen kleinen Postraum untergebracht, wo Postpakete umsortiert werden, Postsäcke werden zwischengelagert, also darf da auch immer mal wieder ein Postwagen rumstehen ;)
Nicht zuletzt bietet so ein Güterbahnsteig die Möglichkeit diese kleinen Dinge, wie Postsäcke, Waschmaschinen, ach und tausend Sachen zu präsentieren, die der Zubehörhandel so hergibt.

Edit hat aus Gütersuppen einen Güterschuppen gemacht :D
Zuletzt geändert von CR1970 am Mo 19. Mai 2014, 17:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Bauzugfahrer Andreas
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1458

Beitrag von Bauzugfahrer Andreas »

Hallo Randolf,

ich Verfolge deine Beiträge und den Bau deiner Anlage hier schon eine ganze Zeit. Aber irgendwie habe ich es wohl noch nicht geschafft hier was dazu zu schreiben. :oops:
Dabei finde ich deine Arbeiten echt respektabel.

Zu deinem Gepäckbahnsteig - also die in Köln Hbf werden sehrwohl weitergenutzt. Natürlich nicht mehr für Expressgut & Co. Aber die Mitropa/DSG nutzt die alten Bahnsteige weiter um mit den alten E-Karren den Nachschub für die Speisewagen vom ICE und IC an den Zug zu bringen. Bei den Rappelvollen Personenbahnsteigen wäre es dort wohl auch nicht andere möglich.

Wenn du auf dem Gepäckbahnsteig auf deiner Anlage noch Aufzüge für die Karren aufstellen willst, dann sollten die so gebaut werden, das die Gepäckkarren durchfahren können. Also Türen auf beiden Stirnseiten. Da dein Bahnsteig reht schmal ist, können die Karren nicht an der Seite vorbei. Und da die Gepäckwagen i.d.R. am Anfang oder am Schluß liefen, können die Aüfzüge auch nicht ganz am Ende aufgestellt werden.
Wenn du Bohlenüberwege nutzen möchtest, brauchst du auch zwei. Den ein Wenden der Gepäckkarren auf dem schmalen Bahnsteig - vor allem wenn die Gepäckkarren zu mehreren aneinander gehängt waren - war nicht möglich oder es brauchte unverhältnismäßig lange Zeit zum Umspannen der Karren und z.T. wenden mit Muskelkraft.
Auch mußte u.U. das ganze Gespann sehr schnell von einem Ende des Bahnsteigs zum Anderen, wenn der Gepäckwagen mal wieder nicht da eingereit war, wo er eigentlich lt. Reihungsplan sein sollte

Zu deinem Brauereiprojekt noch ein Satz. Zu deiner Zeit wurde Flaschenbier, wenn den Flaschenbier abgefüllt wurde, in Holzkästen transportiert. Diese trugen in der Regel einen Einbrennstempel der Brauerei und wurden in der eigenen Schreinerei hergestellt.
Nur mal so als Ergänzung. Den das Holz mußte ja auch irgendwie dahinkommen....

Das ganze hier ist kein Gemecker - es ist als Ergänzung zu deinen tollen Beiträgen hier zu sehen

Viele Grüße
Bauzugfahrer Andreas

Neues aus Küppersbusch....
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 9#p1146368

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1459

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo,

@Br42 9001: Steffen, in der Tat kreisen um das Thema EG meine Gedanken immer wieder. Eine Idee ist, zwei Kibri-"Reichelsheim" zu einem Bau zusammenzubauen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der für die Bahnhofsgröße (im EG eine Gaststätte, Wartehalle, Stückgutausgabe, Post) am Ende nicht zu klein wird.

Schön wäre das EG Ilmenau (Thüringen):
Bild
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Ilmenau

An dem komme ich immer vorbei, wenn ich zur TU fahre, und an dem Gebäude habe ich einfach einen Narren gefressen. Die Gleisanlagen im Jahr 1928 entsprechen vom Umfang her grob dem, was ich in "Mühlfeld" verlegt habe:
Bild
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Ilmenau

Ilmenau hatte außerdem in 1928 ca. 12.000 Einwohner, was "Pi mal Daumen" dem entspricht, was ich für "Mühlfeld" angenommen habe. Ich werde mal drüber nachdenken, wie ich das per Kitbash realisiert kriege - einen Ansatz habe ich dafür schon ... Wenn ich das nächste Mal dort bin, werde ich mal ein paar Detailfotos schießen. Leider ist das schmucke Gebäude inzwischen von zwei "links" und "rechts" angebauten, "grasgrünen" Büro-Kästen verschandelt, weil die TU mehr Raum brauchte und irgendein kreativer Architekt auf die geniale :evil: Idee gekommen ist, das alte Gebäude derart zu "verschönern".

@CR1970: Ich werde mir das auf jeden Fall bei Dir anschauen. Mit Sicherheit gibt es bei Dir gute Ideen, die ich aufgreifen und in die Epoche " transferieren kann. Das mit dem Postraum ist exakt eine der Ideen, die ich in Mühlfeld auch umsetzen will. Ursprünglich hatte ich vor, da groß das Rangieren mit Postwagen anzufangen. Das ist aber Unfug, viel plausibler ist, dass die Post während eines Haltes schnell per Säcken (Briefe) bzw. in Form von Päckchen auf Karrren geladen wurde und dann vom Gepäckbahnsteig zum Postraum gekarrt wurden. Da lassen sich schöne Szenen gestalten - die Kotols wird's freuen, und meinen Mädels werden so schnell die Geschenkideen nicht ausgehen :wink: Einige der Kisten und Kartons werde ich vermutlich aber selber basteln, Lothar und Petra haben uns in ihrem Thread ja vorgemacht, wie das geht.

@Bauzugfahrer Andreas: Andreas, ich freue mich auch über die stillen Mitleser. Ich sehe ja am Zugriffszähler, dass der Thread auf Interesse stößt, und dann passt es ja!

In der Tat hatte ich das einmal bei einer Heimfahrt von Köln mit dem ICE gesehen, dass die Verpflegung vom Gepäckbahnsteig aus eingeladen wurde. Das war mir aber inzwischen entfallen. Jedenfalls zeigt das Beispiel schlagend, wann so ein Gepäckbahnsteig sinnvoll eingesetzt werden kann.

Gepäck-Aufzüge werde ich sicherlich nicht bauen, dafür ist "Mühlfeld" denn doch nicht groß genug. Aber der Hinweis auf zwei Bohlenübergänge ist hilfreich. Ich werde mir das auf alle Fälle durch den Kopf gehen lassen, wie ich das in die Gestaltung mit einbeziehe. Denn es ist wichtig, dass die Abläufe plausibel dargestellt werden können.

Flaschenbier in Holzkästen - das ist ein interessanter Hinweis! Ich werde mir hierzu etwas überlegen, wenn ich die Preiser-Bierkisten zusammenklebe. Dass damit auch noch ein Holz-Transport verbunden ist, macht die Sache gleich noch spannender.

Keine Sorge - als Gemecker fasse ich solche Beiträge nicht auf. Ich sehe sie als Informationsgewinn, denn bei allem Bemühen um fundierte, korrekte Darstellung dessen, was auf der Anlage realisiert ist, werde ich allein aus Zeitgründen nicht in der Lage sein, alles bis ins Detail zu recherchieren. Da bin ich froh, wenn jemand hilfreiche Hinweise geben kann.

Grüße, Randolf
Zuletzt geändert von SpaceRambler am Mo 3. Aug 2015, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1460

Beitrag von H0er »

Hallo Randolf!

danke für deinen netten Besuch bei mir!

Habe heute wieder ein bisschen bei dir gestöbert und darf vermelden, das wird ja immer toller!

Wird eine wirklich schöne Anlage, weiter so!

Viele Grüße
Gottfried
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besuch mich unter http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=98835

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1461

Beitrag von K.Wagner »

Hallo randolf,

das Thema EG kenne ich auch....
Damals (so Mitte der 70-er rum, als ich mit der Planung meiner Anlage anfing) gabs auch kein Gebäude, dass Gnade vor meinen Augen gefunden hatte. Zum Glück hat das EM damals Fotos und Pläne de Bahnhofs Hersbruck (l.Peg.) gebracht - da war es dann um mich geschehen. Den Bau habe ich dann kpl. selbst umgesetzt - einzig kekaufte Teile waren die Dachplatten, Dachrinnen und Reste von Schornsteinen. Das Stellwerk habe ich dann mit Mauerplatten gebaut.
Von daher aus meiner Sicht eine "Mutmache", das Thema selbst anzugehen. Richtig gute Mauerplatten gibt es ja inzwischen zur Genüge! Ich hatte damals die Auswahl zwischen einer....
Gruß Klaus

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Re: "Mühlfeld im Wald" - 2014-05-17 - Gepäckbahnsteig, Lampe

#1462

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Gottfried und Klaus,

@H0er: Klar doch, Gottfried, ich werde mich anstrengen! :D

@K.Wagner: Klaus, danke für die "Mutmache" :) Ich habe hierzu gestern Abend schon ein wenig "nachgegraben" und bin - wieder einmal - bei Auhagen fündig geworden:

http://www.auhagen-shop.de/product_info ... b-rot.html

Mit solchen Wand-Elementen sowie den dazu passenden Fenstern (weiß) und Türen (mit Fenstereinsatz) sollte es doch kein Hexenwerk sein, ein solches ans Vorbild angelehntes EG zu zaubern. Ganz klar: da bleibe ich dran, und Ihr werdet beizeiten davon "hören" - und natürlich sehen :wink:

Grüße, Randolf
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