Busch H0f - Mein erster Versuch

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Bertyk
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#26

Beitrag von Bertyk » So 14. Jul 2013, 21:26

Hallo Klaus,

nun war ich fast 3 Monate nicht mehr aktiv im Forum (manchmal muss man einfach andere Prioritäten im Leben setzen), und nun finde ich Deinen Busch-Feldbahn-Versuch. Glückwunsch: Gefällt mir ausgezeichnet, wie Du Dich mit dem Thema auseinandersetzt.

Ich selbst habe schon seit mehrenen Monaten eine angefangene Minianlage herumstehen, habe seit längerem aber keine Zeit zum Weiterbauen.

Um ganz ehrlich zu sein: Du hast mir den Test "Busch-Weiche + Conrad-Antrieb" abgenommen. Es scheint also zu funktionieren. Hast Du im jetzigen Stadium (Schnellhefterlaschen und Flexgleis) schon mal einen Fahrversuch unternommen. Unter Umständen könnte es bei den Übergängen zwischen den einzelnen Metallunterlagen zu magnetischen Umpolungen kommen. Hatte selbst nämlich vor geraumer Zeit mit Bowdenzügen bzw. Stahldraht experimentiert, wo genau diesen Problem ggf. auftauchte. Schau dazu mal bei meinen alten Thread rein.

Die Schwellenabstände des Z-Gleises sind ja etwas sehr eng. Ich würde deshalb -. wenn alles fest verklebt ist - ggf. jede 2. (und 3.) Schwelle mit einem scharfen Cutter entfernen.

Ich habe mitterweile aus verschiedenen Quellen etwas H0f-Feldbahn-Flexgleis und mehrere Weichen von Technomodell erstanden. Die haben sehr weite feldbahnmäßige Schwellenabstände. Wirkt alles sehr gut, wenngleich auch die Weichenabzweigwinkel flacher sind als bei den Busch-Weichen und die Schienenhöhe deutlich größer ist, als beim Busch- oder Märklin Z-Gleis.

Viel Spaß beim Weiterbauen

Bertram
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#27

Beitrag von doerphof » So 14. Jul 2013, 21:52

Moin Bertram,

der Conrad Weichenantrieb ist ganz OK. Die Buschweiche hat mich aber ganz schön geärgert. Ich habe zuguterletzt den Mitnehmer für den Weichenstellhebel entfernt, da die Mechanik selbst nach dem aufbohren der Löcher zu schwergängig wahr. Dann war alles OK.

Ich habe vor jede dritte Schwelle stehen zu lassen und die Schwellen dann auch zu vergrössern und ein wenig dicker zu machen. Für meine nächste Anlage suche ich ebenfalls alternatives Gleismaterial.

Ich habe übrigens die Metallstreifen, wie im Original an den Stößen ca. 5mm nebeneinander Überlappen lassen. Damit sollten die Umkehreffekte ausgeschlossen sein.

Versuch macht Klug: Ich werde von den Fahrversuchen berichten.

Grüsse Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#28

Beitrag von doerphof » Mi 17. Jul 2013, 10:18

Moin,

der neue Motor von SB ist gestern eingetroffen ... niedlich ...

Ich habe im Moment sehr viel arbeitstechnisch um die Ohren, also wird es erst
Sonntag weitergehen :cry:

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#29

Beitrag von doerphof » Fr 19. Jul 2013, 18:34

Moin,

GRANDE KATASTROPHE !!!!

Ich habe die kleine Anlage verkabelt und Probefahrten durchgeführt. An einer Stelle hinter der Weiche wird die kleine Lok von einem
mächtigen Magnetfeld festgehalten!!!!

Nun beginnt die Ursachenforschung :?

Als erstes habe ich den Nagel gezogen, mit dem ich die Weiche angeheftet hatte ... schon besser, aber nicht gelöst.

UPDATE: Als alter Mathematiker hatte ich erst den Barkhausen-Sprung im verdacht. Nach einiger Überlegung erschien mir dieser Ansatz aber falsch, da hier die Effekte zwar nachweisbar, aber um etliche Größenordnungen mächtiger sind.

Also musste etwas mit den Eisenmassen nicht stimmen: und tatsächlich, so ist es auch. Mein eingesetzes Material hat eine niedrigere Masse als das Original, somit gibt es bei den Übergängen von Weiche zu Flexgleis einen mächtigen Hüpfer. Durch unterschieben und verdrehen von zusätzlichem Blechband konnte ich den Effekt vollständig kompensieren.

Da Eisen (Stichwort Ferromagnetismus) selbst zum Magneten wird, ist das Massegleichgewicht des eingesetzen Materials von immenser Wichtigkeit.

Das heißt, viele Probefahrten und ggf. eine neue Magnetspur mit anderem, dichterem Material.

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#30

Beitrag von doerphof » Sa 20. Jul 2013, 10:07

Moin,

so, Krise überwunden ... Durch unterlegen von ein paar Blechstreifen konnte ich die Hoppelei vollständig unterbinden.

Damit war der Weg frei für weitere Tätigkeiten. Also habe ich mal angefangen mir Gedanken zu den Schwellen zu machen.
Außerdem wollte ich eine schöne Tarnung für die Weichentaster haben.

Hier nun die Lösungen: Meine ersten Echtholzschwellen! Material - Beim Cappucino-Schlürfen bei einem großen
Burger-Restaurant mit einem M im Namen, habe ich mir das Rührstäbchen genauer angesehen, es passt exakt!
Also brav gefragt, ob ich mir ein paar mitnehmen darf, der Restaurantleiter hatte nichts dagegen.

Nun die Schwellen mit einem Cutter in Form gebracht und mit Uhu erst mal angeklebt.

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Auf den nächsten Bilder sind links unten die Weichentaster zu sehen. Hier habe ich mir überlegt aus der Restekiste
eine kleine Laube als Tarnung draufzusetzen.

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Und zum Abschluß für heute noch eine kleine Stellprobe:

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Schönen Samstag noch, ich muß jetzt zur Arbeit.

Grüße Klaus
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Frank Homann
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#31

Beitrag von Frank Homann » Sa 20. Jul 2013, 18:58

Hallo Klaus,

tolle Anlage !!! die bei dir entsteht, bin jetzt schon auf weitere Bilder gespannt, ich hatte das
Problem bei mir mit dem einschottern der Gleise, Leim - Sand Gemisch und deit dem läuft
die Lok nicht mehr so gut wie am Anfang.

Gruß Frank


Bertyk
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#32

Beitrag von Bertyk » So 21. Jul 2013, 14:04

Moin Klaus,

besten Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Mir passierte das Gleiche: Ich hatte unter dem Z-Flexgleis eine Nut in die Grundplatte gefräste und dort zwei unterschiedliche Eisenkörper eingeklebt (Bowdenzug und Draht). Bei den ersten Fahrversuchen sprangen die Loks an den Nahtstellen beim Übergang von Bowdenzug auf Draht, oder es kam zu einer magnetischen Umpolung, und die Lok "klebt" fest. Schließlich habe ich dann alles wieder herausgerissen und nur Spanndraht vom Maschendrahtzaun eingeklebt.

Danke auch für den Hinweis auf den Barkhausen Effekt. Vor mehr als 40 Jahren kaufte ich mir vom Taschengeld von Jay Orear "Grundlagen der modernen Physik" (war schweineteuer in Ostmark weil offizielles Importbuch aus dem Westen). Der Autor erklärt Physik auch für einen Physikidioten wie mich verständlich. Ist ein guter Grund, mal wieder in den Wälzer zu schauen (Wikipedia täts natürlich auch).

Das Hintergrundbild und die Remise machen sich übrigens ausgezeichnet. Hatte eine ähnliche Idee mit einen Foto mit Morgennebel in der Lünebruger Heide, bin beim Ausdrucken allerdings an der leeren Farbpatrone gescheitert...

Noch eine Frage: Ich habe mir die Weichen noch nicht so ganz genau angesehen (liegen seit dem Kauf verkramt in einer Kiste). Könnte man eigentlich den doch recht großen "Unterbau" für den Stellhebel komplett entfernen? Wenn man den elektrischen Originalantrieb inkl. Adapter verwenden wollte, müsste man das doch vermutlich auch machen, oder?

Viel Spaß beim Weiterbasteln. Freue mich schon auf Neues. Das motiviert mich, auch endlich mal meine eigenen halbfertigen Zustände zu beenden!

Gruß
Bertram
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#33

Beitrag von doerphof » So 21. Jul 2013, 15:14

Moin Bertram,

ich habe bisher nur Bilder von dem Antriebsadapter und den Antrieben von Tillig gesehen. Ich vermute, daß der Weichenstellhebel
vollständig abgeschraubt wird. Bei Einsatz eines Unterflurantriebs wie von Fulgurex oder Conrad usw. könnte man diesen auch
vollständig entfernen. Der Weichenstellhebel ist eh nur lose angesetzt und mit den Schrauben verklemmt.

Ich wollte ja gerne, daß der Weichenstellhebel sich beim Weichenstellen mitbewegt. Aber da bin ich an der Widerstandskraft der
Mechanik gescheitert und habe beim Lösen des Widerstands mehrere Fehler gemacht:
1. Der Hebel war schon bei der ersten Bewegung futsch.
2. Ich habe den Mitnehmer unten ein wenig abgeschliffen. Leider gnabbelt die Stellschwelle nun über.
3. Die Löcher vom Hebelschemel habe ich vorsichtig mit einem Minibohrer geweitet, ... das hätte ich zuallererst machen sollen ...
4. Dann habe ich vorsichtig die Reibungsflächen zwischen Hebel und Schemel abgeschliffen. Gut aber zu spät, da der Mitnehmer übergnappelt. :?

Also bei der nächsten Weiche :fool: wird alles anders:

1. NIEMALS den Weichenstellhebel betätigen oder anderweitig mechanisch belasten!
2. Weichenstellhebel aus dem Schemle hebeln, Löcher im Schemel vorsichtig weiten und den Hebel ein wenig schmaler Schleifen.
3. Nun den leichtgängigen Hebel zurückmontieren und mit einem vernünftigen Unterflur-Weichenantrieb mit Stellwegbegrenzung das Ganze über die Stellschwelle betreiben.

Wenn man es nun noch Perfektionieren möchte: Das Herzstück im V mit einem Kabel versehen und dieses dann mit polarisieren. Der Kontakt über die Weichenzunge ist
z.T. nicht ganz sauber und wird mit Sicherheit zu Ausfällen führen. - das werde ich übrigens heute noch bei meiner "verhunzten" Weiche machen -

Vielleicht bekomme ich ja noch einen neuen Weichenstellhebel als Ersatzteil von Busch, dann könnte ich meine Fehler wieder ausgleichen. Ich habe zwar schon eine Bitt-Mail
geschrieben, aber leider noch keine Rückantwort erhalten :cry:

So, nun werde ich mal wieder ein wenig an meiner DIN A4 Seite basteln gehen. Ich mache mir gerade Gedanken zu den Kleineisen ... ich dachte evtl. daran die Kleineisen
von einem alten Roco N-Gleis abzuschneiden und dann auf die neuen Schwellen zu kleben, mal sehen ob's was wird.

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#34

Beitrag von Silbergräber » So 21. Jul 2013, 19:05

Hallo Klaus und H0-effer,

vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte, von denen ich sicherlich profitiren und Nektar saugen werden. Gibt es Erfahrungen, wie sich das Busch-Gleis bei Modulübergängen verhält? Da dürfte ja ein kleiner Spalt entstehen.

LG

Jörn
H0m ist ein Ponyhof! :fool:
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#35

Beitrag von doerphof » So 21. Jul 2013, 19:08

Moin,

@Jörn: Nö, keinerlei Erfahrungen ... ich würde aber bei dem Gleis ein loses Zwischengleis zum Einstecken vorschlagen.

Hier mein Tätigkeitsbericht für Heute Nachmittag: - wie gesagt, dieses WE wenig Zeit -

Ich habe das Herzstück angelötet und somit die Polarisierung der Weiche optimiert.
Kein Aussetzer mehr , auch nach 'zig Schaltungen und Überfahrten.

Dann habe ich ein paar Bäume ausgesucht und den Hintergrund ordentlich gemacht.

Auch eine Erkenntnis: Ich wollte erst den Hintergrund umlaufend gestalten, hat nicht
geklappt, die Perspektive war einfach nicht optisch zu erfassen. Es sah aus wie in
einen Eimer geguckt! Also bleibt der Hintergrund nur hinten.

Dann habe ich noch das alte Haus zersägt.

... das war's für heute ...

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Aber es hat mir wieder richtig viel Spaß gemacht!

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#36

Beitrag von doerphof » Mo 22. Jul 2013, 15:08

Moin,

heute war der Lokdecoder im Briefkasten DCX76z: sollte passen ... :fool:

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#37

Beitrag von Bertyk » Di 23. Jul 2013, 11:44

Hallo Klaus,

ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf das Ergebnis Deines Motorenumbaus und der Digitalisierung.

Mein SB-Motörchen ist gerade im Versand. Eine meiner beiden Busch-Feldbahnloks macht grausame Fahrgeräusche und fährt deutlich langsamer als die andere. Hatte deshalb schon beim Verkäufer reklamiert, der aber meinte, es läge am mangelnden Fett. Nach dem vorsichtigen Fetten wurde es aber auch nicht besser. Diese Lok bekommt als erste den SB-Motor verpasst.

Will mal hoffen, dass meine feinmotorischen (haha, passt ja direkt zu dem Feinmotörchen) Fähigkeiten und mein Augenlicht ausreichen werden, damit alle den Umbau überleben, die Lok und ich...

Gruß
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#38

Beitrag von doerphof » Di 23. Jul 2013, 14:10

Moin Bertram,

ich bin aber auch sehr gespannt, ob alles so klappt wie gedacht. Aber erst mal muß
ich zumindest 1-2 Stunden Zeit am Stück haben, vorher mache ich mich an den
Umbau nicht ran.

Heute möchte ich mich aber in aller Form bei der Firma Busch bedanken!!!

Fa. Busch hat mir einen Ersatz-Weichenhebel geschickt und auf dem Lieferschein mir
noch viel Freude bei meinem Hobby gewünscht. Hut ab - Super Service! ... und vielen Dank.

Nun kann ich doch noch meine Weiche mit beweglichem Stellhebel ausstatten :D

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#39

Beitrag von Bahnseb » Di 23. Jul 2013, 20:08

Moin Klaus,
vielen Dank für Deinen tollen Bericht. Bei mir liegt das Busch-Gleis bereit, aber bisher fehlten Zeit und Mut. Mut habe ich durch Deinen Bericht bekommen, auch wenn ich nach Trockenübungen mit den Weichen skeptisch bin. Da ich die Weichen manuell betätigen möchte, hat mich Dein Bericht nicht unbedingt optimistisch gestimmt. Bisher fahre ich noch auf miniclub-Gleis mit Busch-Metall-Unterlegplatten und den auch von Dir benutzten Schnellhefter-Metallstreifen, was problemlos funktioniert. Sobald ich auf das Busch-Gleissystem umsteige, werde ich hier meine Erfahrungen posten, da ich gerade sehe, wie hilfreich und animierend Dein Bericht ist.
Weiterhin frohes Schaffen und hoffentlich reichlich Berichte!
Viele Grüsse, Seb

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#40

Beitrag von doerphof » Di 23. Jul 2013, 21:32

Moin Seb,

das finde ich gut, je mehr Feldbahnbastler ihre Erfahrungen kundtun, desto
einfacher wird es dieser wirklich schönen Nische zu frönen.

Ich habe gerade ein grandioses Problem! Ich krieg die Lok nicht auf ... :roll:
Ich habe, wie in der Anleitung gezeigt, die Montagestifte vorsichtig eingesetzt.
Aber die Haube sitzt immernoch recht fest.

Hab't ihr da vielleicht einen Tipp, wie ich die Lok schadenfrei in zwei Teile kriege?

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#41

Beitrag von GünTHer Haupt » Mi 24. Jul 2013, 09:52

Moin Klaus,
schiebe die beiden halbrunden "Schächte" zwischen Oberteil und Magnet. Dann mittels Schraubendreher o.ä. (Lok liegt auf dem Rücken) vorne das Fahrwerk heraushebeln. Dazu reichen etwa 3 bis 4 mm bis man es mit den Fingersptzen packen kann. Vorsicht beim Öffnen der Getriebeabdeckung. Sie ist hinten mit zwei kleinen Stiften befestigt, die eventuell abbrechen können.
Zu den Weichenstellhebeln: Da ist Busch wirklich vorbildlich! Auch bei mir sind erst mal zwei Hebel abgebrochen, die wurden anstandslos repariert und sogar noch zwei Reservehebel dazugelegt. Inzwischen bewege ich diese Hebel "mit Verstand" feinmotorisch ohne Probleme. "Abenteuer Feldbahn" nach 60 Jahren Normalspur (H0; Mä, Roco, Liliput, Piko u.ä.) und 40 Jahren Schmalspur(H0e EGGER, Liliput, Bemo, Roco, technomodell, Tillig): Man lernt immer noch dazu! MfG GünTHer

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#42

Beitrag von doerphof » Mi 24. Jul 2013, 11:38

Moin GünTHer,

vielen Dank, mit Deinem Tipp habe ich die Lok in -nullkommanix- aufbekommen.

... da ist ja richtig viel Platz drin ! Ich denke, da könnte sogar ein anderer Lokdecoder
für Spur N Fahrzeuge reinpassen. Aber jetzt habe ich ja den DCX76z und ein bischen Luft
bei der Montage kann ja nicht schaden.

Die nächsten Tage geht es weiter, natürlich dann mit vielen Bildern.

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#43

Beitrag von doerphof » Do 25. Jul 2013, 19:03

Moin,

so sehen also knapp 200,00 € Mini-Lok aus ...

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... man muß wohl doch ein bischen Verrückt sein, um so ein Hobby zu haben ... :fool: :bigeek: :mad:

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#44

Beitrag von ben1980_1 » Do 25. Jul 2013, 20:24

Hallo Klaus,

Ich lese begeistert mit!

Mit welcher Steuerung steuerst deine Feldbahn?
Funktioniert alles so wie du dir es erhofft hast?

Freue mich schon auf weitere Bilder und Berichte!

Gruß Benny

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#45

Beitrag von doerphof » Sa 27. Jul 2013, 16:09

Moin,

heute ist es wirklich zu heiß um draußen im Garten zu sitzen, außerdem
habe ich heute nachmittag sturmfreie Bude!!!

Da ich glücklicher Besitzer einer Klimaanlage bin, habe ich mir mein
Eisenbahnzimmer auf gemütliche 24 Grad heruntergekühlt und dann
angefangen meine Lok umzubauen ...

@Benny: Ich plane die Feldbahn mit einer simplen Multimaus von Flm aus einer N-Startpackung zu betreiben. Ich werde aber die Gleisspannung
über eine Dioden-Kaskade am Gleis so weit wie möglich verringern. Dazu gibts natürlich auch wieder einen Bericht.

Hier der Umbaubericht:

1. Die beiden Schrauben unten herausschrauben und den Stift den man von der Seite sieht herausdrücken.

Bild

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2. Nun kann man sehr einfach die Antriebseinheit mit dem Getriebe und den Motorträger trennen.

Bild


3. Die Schleiferschrauben ein wenig lösen und den alten Motor einfach herausdrücken.
4. Den neuen Motor einschieben, die Anschlußdrähte wieder festschrauben, Getriebe anschrauben, Stift einfügen und fertig!

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5. ... ich habe erst einmal eine kleine Probefahrt gemacht ... alles Paletti.

6. Unbedingt auf genügend Zahnspiel achten. Da der Motor aber vom Magneten recht heftig angezogen wird, empfehle ich
etwas zwischen die Zahnräder zu klemmen, da sonst die Gefahr besteht, daß beim Kleben die Zahnräder ohne Spiel zusammenlaufen.
Als Distanzstück habe ich ein Fitzelchen von einem Latex-Handschuh genommen.

Bild

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7. 2K-Epoxy-Kleber zusammenrühren und vorsichtig den Motor mit dem Motorträger verkleben.
VORSICHT: UNBEDINGT HANDSCHUHE TRAGEN!!! Das Zeug ist kein Kinderspiel.

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8. Nochmals Sichtkontrolle unter der Lupe, ob auch das Zahnspiel OK ist und nun 12 Stunden abwarten ...

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Ich habe übrigens einen neuen, fast ungefahrenen Ersatz-Motor!!!

Bild

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Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#46

Beitrag von Bertyk » Sa 27. Jul 2013, 18:16

Hallo Klaus,

ich kam heute nach einer kurzen Reise nach Hause, und was liegt da? Ein Päcken von sb-Modellbau. Habe mir neben dem Motörchen für die Busch-Feldbahnlok auch noch neue Glockenankermotore für 2 alte Roco-Feldbahnloks gegönnt. Sieht alles ganz allerliebst aus, was sb da geliefert hat.

Besten Dank für Deinen Umbaubericht. Mit Deinen Fotos lässt sich die Umbauanleitung von sb-Modellbau prima ergänzen. Doch bevor ich mich an dieUmbauten wage, fahre ich bei dem Wetter doch lieber erst mal ein kurz an die Ostsee und lasse die Füße ins Wasser baumeln.

Nächsten Wochenende gehts dann aber in die Vollen!

Gruß
Bertram
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#47

Beitrag von ben1980_1 » So 28. Jul 2013, 10:01

Hallo Klaus,

hast du schon eine Testfahrt mit der umgebauten Feldbahn mit Decoder durchgeführt?
Würde mich sehr interessieren ob es gut funktioniert, dann werde ich meine Loks auch umbauen!
Weil bis der Decoder von Busch endlich erscheint wird es Weihnachten! :D

Gruß Benny

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#48

Beitrag von doerphof » So 28. Jul 2013, 13:22

Moin Benny,

auf den Decoder von Busch brauchst Du meiner Meinung nach nicht warten, das ist nur ein "decoder on track".
Will heißen: Da wird der Dekoder an bis zu vier unabhängige Gleisbereiche geschaltet. Man kann also nur
eine Lok pro Bereich digital fahren. Das hat mit digitalem Betrieb nur eingeschränkt etwas zu tun.

Ich werde heute noch meine Fahrversuche machen: Erst mal Analog und dann später auch
Digital. Mal schauen wie sich die kleine Lok so macht.

Grüße Klaus
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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#49

Beitrag von ben1980_1 » So 28. Jul 2013, 14:26

Was für ein Decoder benötigte ich dafür? :bigeek:

Ich bin auf ESU eingestellt! :fool:

Gruß Benny

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Re: Busch H0f - Mein erster Versuch

#50

Beitrag von doerphof » So 28. Jul 2013, 15:52

Moin,

Analog-Test: Alles prima, schöne Langsamfahrt und sanftes Beschleunigen.

Ein kleines Problem habe ich mit der Getriebeabdeckung, die passt nicht mehr drauf, die Schwungmasse ist zu groß.
Ist aber halb so schlimm, da werde ich ein wenig dran rumfräsen bis es passt.

Digitaltest: BATSCH Kaputt :evil:

Der Decoder von Tran hat sich beim Anlegen der Digitalspannung kurzentschlossen verabschiedet.
Mit der Multimaus fahre ich sonst meine kleine N-Anlage mit einem fröhlichen Gemisch von Lok-Decodern
von zig Herstellern. Zudem habe ich eine 12 Volt Stromquelle am Booster und nur 11,6 Volt Gleisspannung.

Da ich sicher bin, das ich nichts falsch gemacht habe, hoffe ich auf eine kulante Garantie von Tran.

Grüße Klaus
Zuletzt geändert von doerphof am So 28. Jul 2013, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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