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Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 17. Okt 2017, 14:31
von GSB
Hallo Jörn,

Die Tillig-Dampflok in Privatbahn-Lackierung :gfm:

Gruß Matthias :mrgreen:

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 17. Okt 2017, 15:07
von Silbergräber
Ja, sie war ja auch ausschlaggebend für mein Thema. Ich mag keine verstaatlichten Privatbahnloks - von wegen Eisenbahn in Volkes Hand und überallne 99 draufkritzeln :mrgreen:

Sobald ich im nächsten Jahr die 6102 habe wird sie als allererstes umgerüstet und -lackiert. Dann bekommt die hier zu sehende 6101 eine Fahrwerksrevision - und einen Speicherbaustein in den Kessel. Das Fahrwerk ist im Augenblick sowas von anfällig gegen Schmutz, da muss ich nochmal ran.

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 17. Okt 2017, 16:11
von EnWilPu
Hallo Jörn,

zu deiner Gleisplanfrage möchte ich mal zu bedenken geben, dass es eine Schmalspurbahn ist. Und da gilt erst Recht der Spruch "weniger ist mehr". Deswegen würde ich dein Gleis 2 komplett weglassen und zwischen Gleis 1 und Gleis 3 einen Bahnsteig machen (Bahnsteigkante aber nur Richtung Gleis 3). Alternativ könnte man den Bahnsteig am Gleis 1 dann als Behelfsbahnsteig darstellen und Gleis 1 im Regelfall zür Zügen von und nach rechts. Mehr als 3 Züge gleichzeitig in einem Bahnhof ist da vielleicht zu viel.
Auch ich nicht, in wie weit eine DKW da sinnvoll ist - alternativ könnte man von Gleis 6 abbiegen. Braucht zwar mehr Platz, ist aber, im Model und im Original, betriebssicherer :wink:
Und was nicht ersichtlich ist: dein eingezeichnetes EG hat anscheinend einen angebauten GS. Den aber auf der linken Seite. Dann müsstest du Gleis 5 auf die andere Seite verschieben :wink:

Abgesehen davon finde ich ein Gleis fürs Sägewerk immer sehr problematisch. Die Baumstämme kommen da selten auf den Wagen an, wo verarbeitete Bäume auch abtransportiert werden. Das heißt, das da immer ein Wagentyp dem anderen im Weg stehen würde, wenn es keine Rangierlok im Bahnhof gibt- und selbst dann müssen nicht benötigte Wagen irgendwo im Bahnhofsbereich abgestellt werden. Also würde ich entweder mehr Gleise ins Sägewerk bauen oder einen alternativen Anschluß bauen. Aber das ist nur meine Sichtweise zu Sägewerken im allgemeinen :wink:

Enrico

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 17. Okt 2017, 17:12
von Silbergräber
Hallo Enrico,

Deine Einlassungen zu Gleis 2 sind berechtigt. Mein erster Gleisplanentwurf sah ja auch so etwas vor. Der betriebliche Hintergrund ist, dass den ganzen Tag ein Lok auf der Zweiglinie von Unter- nach Oberschulenberg eingesetzt wird und ich den westlichen Bahnhofsbereich autark betreiben kann, ohne dass man dem Zugverkehr auf der "Hauptlinie" in die Quere kommt. Unterschulenberg liegt in der Mitte zwischen Altenau und Oker, so dass sich das Gros der Zugkreuzungen hier anbietet. Es kann also durchaus vorkommen, dass sich drei Züge im Bahnhof befinden. Das war die Geburtsstunde des Ausweichgleises. Ich werde noch mal in mich gehen und die Fürs und Wider abwägen.

Die DKW habe ich als Freund von Kreuzungen und Gleisgewirr eingeplant. Von der Peco-DKW habe ich - im Gegensatz zum Konkurrenzprodukt von Bemo - bisher nur Positives vernommen. Das ist fast schon ein Must-Have.

Das EG ist Kupferzell von Busch bzw. Dettingen von Kibri. Beide ähneln in Größe und Stil dem EG von Harzgerode. Der Güterschuppen ist der rechte Gebäudeflügel. Der linke ist der Warteraum ;)

Zum Sägewerk - gute Idee, ein zusätzliches Gleis für ausgehende Waren zu machen. Ich war bisher nur von einer Anlieferung der Baumstämme per Bahn ausgegangen. Die Bretter und Balken werden ortsnah mit LKW oder Pferdefuhrwerken ausgeliefert bzw. weden auf der Ladestraße verladen.

Ich lasse Deine Einwände nochmal sacken.

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 17. Okt 2017, 20:20
von EnWilPu
Hallo Jörn,

der erste Entwurf hatte mir überhaupt nicht gefallen, weil alles so star lag. Da passen die anderen schon besser :wink:
Aber wenn du unbedingt noch ein Überholgleis brauchst, was hältst du von einem zusätzlichem Gleis zwischen Gleis 3 und Gleis 4? Oder noch besser zwischen Gleis 3 und Gleis 1 (dann aber ohne Bahnsteig)? Dann kannst du das evtl so anbinden, dass es für beide Strecken benutzt werden kann. So kannst du bei den Zughalbierungen einen Teil gleich dort stehen lassen :wink: Und wenn du die Anbingung zum Sägewerk daran schließt, ist es für dein Anschlußgleis auch geeignet :wink:
Alternativ bei deinen kurzen Bahnsteigen wäre auch eine zusätzliche Weichenverbindung von Gleis 1 zu Gleis 3 oder von Gleis 3 zu Gleis 4 in der Mitte der Gleise, so dass in beiden Gleisen jeweils 2 Züge drin stehen können. Dann könnte ein von links kommender Reisezug am Bahnsteig in Gleis 3 Halten und an einem davor stehenden Zug über Gleis 1 oder Gleis 4 vorbei fahren (das gefällt mir im Original irgendwie immer) :mrgreen:
Eine andere Alternative wäre natürlich auch, wenn du Gleis 4 von beiden Strecken aus erreichen könntest und so das Gleis flexibler nutzen kannst. Dazu müsstest du sogar nur die beiden Einfahrweisen links bei Gleis 3 und 4 ändern.

Ich kann keine Aussage zu Bemos oder Pecos Weichen aus Erfahrungen treffen. Hab nur Tilligs H0m-Weichen hier (und da gibts keine DKW). Aber ich weiß, dass gerade kurze Loks gerne mal auf DKWs stehen bleiben - unabhängig von der Spurweite :| Und es soll wohl eine ziemliche Bastelei sein, um bei Peco die Herzstücke bei DKWs zu polarisieren (hatte ich aber vor langer Zeit mal irgendwo in den Welten des Internets im Zusammenhang mit deren N-DKWs gelesen). Deswegen mein Einwand. Wobei ich auch kaum Schmalspurbahnen in Deutschland kenne, die DKW im Einsatz haben. Eigentlich fällt mir spontan nur eine ein :pflaster:
Aber wenn du Gleisgewirr magst, dann ists eh egal. Und sie gibt zumindest betrieblich einen Sinn :mrgreen:

Ach was du bedenken solltest: wenn die Lok den ganzen Tag hin und her pendelt, braucht sie dringend Betriebsstoffe :wink:

Enrico

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Mi 18. Okt 2017, 19:50
von Silbergräber
Moin,

während der Gartenarbeit fielen mir heute einige Haselnusszweiglein in die Hände, und da dachte ich mir, man könnte doch... Also das Högemann-Buch "Bahnen im Harz", Band II, aufgeschlagen. Auf Seite 60 ist die NWE 11 mit einem beladenen Drehschemel-Paar zu sehen.
Da stellte ich mir die Frage, wie lang die Stämme denn sein dürften? Im Harzbahn-Forum fand ich den Hinweis auf den Bethke/Finke auf Seite 220: Langholzsendungen mit bis zu 24m Länge waren zulässig. Also entsprechend abgelängt:

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Mit 21,5 cm, über 18 m im Original, ist das schon recht imposant. Die Stämme sind - wie in echt - nur aufgelegt, d.h. der Kraftschluss erfolgt ausschließlich über die Drehschemel. Högemann schreibt: "Solche Transporte verlangten viel Umsicht und ließen nur geringe Geschwindigkeit zu."
Das kann ich bestätigen. Wenn man zu ruppig anfährt, bleibt der hinter Drehschemel samt Ladung auf der Strecke - bremst man zu scharf, landen die Stämme in der Rauchkammer oder im Kohlenkasten.

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Wie Ihr sehen könnt, habe ich ganz vorbildgerecht hinten noch einen Bremswagen angehängt, der die Fuhre bei der Fahrt hinab über die Steilstrecke nach Unterschulenberg bremsen soll. Da gehts dann direkt ins Sägewerk, aber das ist eine andere Geschichte.

LG

Jörn
.

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 19. Okt 2017, 12:36
von GSB
Hallo Jörn,

Deshalb gibt's bei mir aus Sicherheitsgründen nur kurze Stämme, damit die Wagen noch normal gekuppelt werden können... :mrgreen:

Sieht aber beeindruckend aus! :o

Gruß Matthias

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 19. Okt 2017, 12:38
von Silbergräber
Bei Deinen Radien verständlich *duckundwech* :D

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 19. Okt 2017, 12:54
von Jandrosch
Hallo Jörn,
soooo lange Stämme :gfm: - da würde ich in meinem kleinen Sägewerk Probleme kriegen :? :wink:

Die Idee, das Ganze in einem Regal stattfinden zu lassen, gefällt mir - bringt mich doch auf ein paar Gedanken.

Ich habe die Tillig Lok (99 4101) und kann auch von Problemen schreiben. Analog fuhr sie ordentlich und nach Einbau des Decoders blieb sie an allen Ecken stehen. Ich habe sie dann kurzentschlossen auf meinem Testkreis ihre Runden drehen lassen - mehr als nur 30 Minuten in beide Richtungen. Ich kann nun sagen, dass es ihr gut getan hat - sie läuft sauber auch mit der kleinsten Geschwindigkeit.
Solltest Du es bisher noch nicht gemacht haben, lass sie einfach mal laufen :wink:

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 19. Okt 2017, 18:46
von ET 65
Silbergräber hat geschrieben:
Mi 18. Okt 2017, 19:50
...
Bild

Wie Ihr sehen könnt, habe ich ganz vorbildgerecht hinten noch einen Bremswagen angehängt, der die Fuhre bei der Fahrt hinab über die Steilstrecke nach Unterschulenberg bremsen soll. Da gehts dann direkt ins Sägewerk, aber das ist eine andere Geschichte. ...
Hallo Jörn,

ist das so korrekt? Die Last des Bremswagens muss über die Verzurrung der Baumstämme aufgefangen werden. Bei der Regelspur mussten solche Fuhren mit Baumstämmen auf Drehschemelwagen, die nicht mehr gekuppelt laufen, am Zugende eingereiht werden.

Die Entwicklung des Gleisplanes ist klasse. Wo ich ein wenig Probleme habe, ist die Anbindung des Anschlussgleises für das Sägewerk, dass dies ausschließlich über Gleis 2 funktioniert. Leider habe ich keine praktikable Idee, wie das zu verbessern wäre. :? Daher habe ich mich diesbezüglich bisher komplett rausgehalten. Sorry.

Gruß, Heinz

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 19. Okt 2017, 20:24
von Silbergräber
Hallo Heinz,

bei der G.H.E. musste bei ungebremsten Schemelwagen, welche ausschließlich durch die Ladung verbunden sind, sogar am Schluss ein Bremswagen laufen. Es durfte nur ein Schemelwagenpaar pro Zug befördert werden - natürlich am Zugschluss.

Der Gleisanschluss zum Sägewerk (Gleis 6) wird doch ausschließlich von Gleis 3 aus beschickt - da sehe ich keine Probleme.

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Sa 21. Okt 2017, 16:11
von GSB
Silbergräber hat geschrieben:
Do 19. Okt 2017, 12:38
Bei Deinen Radien verständlich *duckundwech* :D
Hallo Jörn,

bei der nächsten Anlage wird alles besser... :lol:
Jandrosch hat geschrieben:
Do 19. Okt 2017, 12:54
Ich habe die Tillig Lok (99 4101) und kann auch von Problemen schreiben. Analog fuhr sie ordentlich und nach Einbau des Decoders blieb sie an allen Ecken stehen. Ich habe sie dann kurzentschlossen auf meinem Testkreis ihre Runden drehen lassen - mehr als nur 30 Minuten in beide Richtungen. Ich kann nun sagen, dass es ihr gut getan hat - sie läuft sauber auch mit der kleinsten Geschwindigkeit.
Solltest Du es bisher noch nicht gemacht haben, lass sie einfach mal laufen :wink:
Hallo Jandrosch,

Danke für den Tip - das werd ich dann mit meiner Lok auch mal so machen, der Testkreis wird demnächst aufgebaut. :D

Gruß Matthias

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 26. Dez 2017, 17:36
von Silbergräber
Moin,

Ich habe Euch noch gar nicht den aktuellen Planungsstand von Unterschulenberg vorgestellt - voilà:

Bild

Die Verlängerung des Ladegleises ist gleichtzeitig der zweite Gleisanschluss für das Sägewerk, welcher aber nicht mehr oft benutzt wird - die Bretter und Bohlen werden in die nähere Umgebung verkauft und mit Gummistinkern oder vereinzelt noch Fuhrwerken abgeholt. Vielleicht kann das Stumpfgleis zum Güterschuppen noch etwas kürzer gemacht und das EG wieder weiter nach rechts geschoben werden. An Stelle der beiden Einfahrweichen links will ich mir eine asymmetrische gebogene Doppelweiche in Form einer Walterweiche von Weichenwalter bauen lassen.

LG und ein frohes Restweihnachten

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 26. Dez 2017, 19:11
von GSB
Hallo Jörn,

leider hat da wohl mit dem Hochladen des Bildes irgendwas nicht geklappt... :?

Gruß Matthias

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Mi 27. Dez 2017, 08:23
von Silbergräber
Dochdoch, zumindest ich sehe das Bild. Vielleicht klemmte es bei servimg.com? Wenn noch jemand das Bild nicht sieht, schickt mir bitte eine PN!

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Mi 27. Dez 2017, 20:03
von UKR
Hallo Jörn,

na die Änderungen sehen doch gut aus, mal gespannt wie es im nächsten Jahr mit der Umsetzung klappt.

Dir und deiner Familie einen guten Rutsch und viel Erfolg in 2018

Harzliche Grüsse

Ulrich

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 28. Dez 2017, 10:03
von Vorarlberg-Express
Hallo Jörn,

dein Gleisplan sieht interessant aus, bin gespannt auf die Umsetzung.

Viele Grüße und einen Bild

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Do 28. Dez 2017, 23:27
von GSB
Hallo Jörn,

Heute kann ich den Plan auch sehen :wink: - war wohl ein temporäres Problem...

Gruß Matthias

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 2. Jan 2018, 20:22
von Expat
Hallo Jörn,

Erstmal ein Gutes Neues Jahr!

Schön zu sehen, daß es bei deiner Planung weitergeht und endlich komme ich auch mal wieder dazu mich "einzumischen". Vom Konzept gefällt mir das alles schon sehr gut.

Darf ich dennoch zwei Punkte zum Überdenken einwerfen:

(1) Macht der halbe Hosenträger rechts Sinn? Ich würde hier eine einfache Weiche von Gleis 1 bevorzugen. Gleis 1 hat ja auch ohnehin weitere Abzweigungen und daher scheint man nichts zusätzlich durch den Hosenträger zu gewinnen. Schaltungstechnisch dürfte eine normale Weicheneinbindung ja auch leichter sein... :)

(2) Den zweiten Bahnsteig würde ich wohl zwischen Gleis 2 und 3 vorsehen. Damit müssten die Passagiere nicht 3 Gleise überqueren, sondern "nur"2. Gleis 4 könntest du dann ungehindert für Rangier-/ Umsetzfahrten einsetzen. die Weiche rechts von Gleis 4 könnte man evtl auch noch weiter nach rechts versetzen und somit noch Nutzlänge rausschlagen...

Trotz meiner "Bedenken" schon jetzt ein schöner Bahnhof, auf dem kaum Langeweile einkehren dürfte! :gfm:


Beste Grüße

Uli

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 16:13
von GSB
Hallo Jörn,

hatte grad nen älteren Film über die Schmalspurbahnen im Harz gesehen :) - da mußte ich doch gleich mal nachfragen was denn Dein Projekt macht...? :wink:

Gruß Matthias

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: So 6. Mai 2018, 13:56
von Silbergräber
Moin,

der Frühling ist endlich auch im Oberharz angekommen, und daher mache ich an der Anlage derzeit nicht weiter. Schietwetter werde ich dieses Jahr noch genug bekommen. Die Planungen stoppen allerdings nicht. So überlege ich derzeit, wie es bei meiner Anlage mit Lokbehandlungsanlagen aussehen könnte. Der erste Gedanke war und ist, dass die Lokomotive, welche die Schulenberger Strecke befährt, von Altenau aus eingesetzt wird und morgens mit dem ersten Zug anrückt. Da sie dann längere Zeit dort ihren Dienst verrichtet, sind Möglichkeiten zum Wasserfassen Pflicht - sowohl in Unter- als auch in Oberschulenberg. Bei der Versorgung mit Kohle könnte man sich auf Unterschulenberg beschränken und dort eine Kleinstbekohlung am Gleis 3a errichten.

Was ist jetzt, wenn es im Winter knackekalt ist oder in den anderen Jahreszeiten der Himmel seine Schleusen öffnet? Würde sich hierfür ein kleiner, einständiger Lokschuppen in Unterschulenberg am Ende von Gleis 3a rechtfertigen? Kennt jemand einen solchen nach Harzer Vorbild? Vielleicht der von Eisfelder Talmühle?

Ach so, eine Neuigkeit gibt es noch: natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste mir drei GGw, d.h. eher zwei GGw und einen Pw4i, zulegen. So langsam wird es echt eng im Schattenbahnhof :shock:

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 19. Jun 2018, 10:23
von Silbergräber
Moin,
Silbergräber hat geschrieben:
So 6. Mai 2018, 13:56
So langsam wird es echt eng im Schattenbahnhof
daher möchte ich Euch heute meine Gedanken zum Schattenbahnhof Altenau vorstellen. Er befindet sich unter Oberschulenberg und stellt den südlichen Abschnitt der Nordharz-Eisenbahn dar. Er ersetzt die Bahnhöfe Gemkenthal, Altenau-Silberhütte und Altenau Stadt und ist daher etwas größer ausgebildet.

Ein Zwang ist die geringe Eingriffhöhe von ca. 12 cm, welche durch die eh schon als ziemlich große Steigung von 5 % von Unterschulenberg nach Oberschulenberg vorgegeben ist. Ich verwende hier ausschließlich das Tillig TT-Bettungsgleis, da hier Betriebssicherheit und einfacher Auf- und ggf. Abbau Vorrang haben.

Bild
Die maximale Breite von 22 cm erlaubt das Verlegen von fünf parallelen Gleis, von denen im Augenblick noch alle als reine Abstellgleise ausgeführt sind.

Bild
Hier sieht man es: durch die geringe Eingriffshöhe kann ich hier möglichst wenig mit dem Fünffingerkran rumkaspern sondern muss möglichst viel wie in echt rangieren. Daher soll der Bahnof im Im Endausbau wie folgt aussehen:

Bild

Personenzüge kehren i.d.R. fast unverändert zurück, für sie ist Gleis 2 gedacht (Einfahrt, Abstellen und Ausfahrt). Triebwagen kommen ins "Betriebswerk", das sind die Gleise 2a (hier noch nicht dargestellt, zweigt von 3a ab) und 3a abgestellt, Einfahrt und Ausfahrt über Gleis 3 oder als Sägefahrt über 1/1a/3.

Güterzüge fahren auf Gleis 1 ein, werden von der Zuglok über Gleis 3 umfahren und anschließend von dieser über das Ausziehgleis 6 (Verlauf unter dem Berghang der Strecke nach Oberschulenberg) zurückgezogen und auf die Abstellgleise 4 und 5 verteilt. Neu zu bildende Güterzüge werden auf Gleis 1 rangiert, wenn die Ladung angepasst werden muss.

Nicht benötigt Loks werden vorzugsweise "im Betriebswerk" auf den Gleisen 2a und 3a abgestellt.


LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 19. Jun 2018, 11:11
von GSB
Hallo Jörn,

interessant Dein "Betriebs-Schattenbahnhof". :o

Auch wenn ich noch nicht weiß wie nach dem angedachten Umzug mein MoBa-Raum aussehen wird, spiele ich doch schon mal im Kopf alle möglichen Varianten durch... :mrgreen: Und eine Version beinhaltet dann doch einen Schattenbahnhof als Anschlußbahnhof an die Regelspur. :wink:

Steigst Du jetzt eigentlich ganz auf die Glöckner-Kupplung um? Und wie ist das Abkuppeln der Lok da unten gedacht - mit klassischen Repa-Entkupplern o.ä.? :?:

Gruß Matthias

P.S. NL 160 cm :o - planst Du so lange Züge, oder willst Du da zwei Stück hintereinander abstellen... :?:

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 19. Jun 2018, 12:21
von Silbergräber
GSB hat geschrieben:
Di 19. Jun 2018, 11:11
Steigst Du jetzt eigentlich ganz auf die Glöckner-Kupplung um? Und wie ist das Abkuppeln der Lok da unten gedacht - mit klassischen Repa-Entkupplern o.ä.? :?:
Das Projekt Glöckner-Kupplung habe ich erstmal hinten angestellt. für H0m hängt die zu tief; das sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt. Ich müsste mir neue Adapter basteln - ich will aber erstmal fahren.

Abgekuppelt wird mit Entkupplungsgleisen auf den Gleisen 2, 5 und 6 sowie mit'm Spatel auf Gleis 1.
GSB hat geschrieben:
Di 19. Jun 2018, 11:11
NL 160 cm :o - planst Du so lange Züge, oder willst Du da zwei Stück hintereinander abstellen... :?:
Bei den Güterzügen könnte ich mir schon größere Längen vorstellen, aber bei spätestens 1,2 m sollte Schicht im Schacht sein; ansonsten wird in Reihe geparkt. Das Zerlegen bzw. Rausrangieren erfolgt dann vor Beginn jeder Betriebs-Session beim Wagenrepartitieren.

LG

Jörn

Re: Auf schmaler Spur in den Oberharz

Verfasst: Di 19. Jun 2018, 18:46
von UKR
Nabend Jörn,

gefällt mir dein Schattenbahnhof und das Betriebskonzept. Ich hab mir damals mal Gleiswendeln als Weg nach unten überlegt, aber die schlummern mit den Plänen zu einer Anlage noch in den weiten des Kellers :mrgreen:

Harzliche Grüsse

Ulrich