Anfängerfrage zu AUX-Ausgängen mit NEM 651

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Vakuumbremse
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Anfängerfrage zu AUX-Ausgängen mit NEM 651

#1

Beitrag von Vakuumbremse » Mi 15. Mai 2019, 19:33

Hallo

Ich plane, einer Bemo-Lok (DC-analog) mit Schnittstelle NEM 651 einen Digitaldecoder einzubauen.
Im Zuge des Einbaus möchte ich die Lok gerne auch durch ein paar Lichtfunktionen aufwerten. Bisher hat die Lok nur 3x-weiss fahrtrichtungsabhängig als Beleuchtung.
Als Decoder habe ich den "Tams LD-G-33 plus" (in der Variante ohne Kabel) auserkoren. Man bekommt bei diesem Decoder ja sogar drei Soundfunktionen "als Beigabe", ich bin mir aber durchaus bewusst, dass es sich dabei eher um "Rauschqualität" anstatt Loksound-Qualität handelt.
Doch zurück zu den Lichtfunktionen:
Der Decoder bietet die verstärkten Funktionsausgänge AUX 1-7, welche meinen geplanten Lichtfunktionen zugute kommen würden.
Die Schnittstelle 651 bietet bekanntlich nur zwei Lichtausgänge, eben nur das fahrtrichtungsabhängige Spitzenlicht.
Doch was ist, wenn ich meine "Lichtfunktionen", dass heisst SMD-LED's direkt an den Decoder anlöte? Dann spielt es ja keine Rolle, wie viele Verbindungen ich zwischen Decoder und Lokplatine habe. Der Typ der Schnittstelle und damit die Anzahl der AUX-Verbindungen Decoder-Lokplatine ist doch eigentlich nur wichtig, weil in der Regel die Beleuchtung auf der Lokplatine eingebaut ist? Oder irre ich mich?

Wenn ich oben genanntes richtig verstehe, dann muss ich die LED's an dem gewünschten AUX-Ausgang auf dem Decoder und dem "gemeinsamen Rückleiter für alle Funktionen" anlöten.
Das zweite Problem ist, dass bei der NEM 651-Schnittstelle dieser "gemeinsame Rückleiter" nicht vorhanden ist. Ich habe vorhin in einem Forum gelesen, dass man stattdessen auch die Masse (anderes Gleis bei 2-Leiter) nehmen könnte, dann aber keinen Flackerschutz hätte?

Ich würde mich über aufklärende Antworten freuen, und wünsche einen schönen Abend

Hans


drum58
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Re: Anfängerfrage zu AUX-Ausgängen mit NEM 651

#2

Beitrag von drum58 » Mi 15. Mai 2019, 20:31

Hallo Hans,

grundsätzlich kannst Du jeden Decoder unabhängig von der in der Lok verbauten Schnittstelle anschließen. Wenn Du aber die Original-Schnittstelle sowieso nicht nutzen willst, dann würde ich keinen Decoder ohne Schnittstellen-Stecker verwenden, sondern eine Schnittstelle mit den erforderlichen Anschlüssen nachrüsten, PluX 22 bietet sich an. Damit hast Du auch den +-Pol auf der Schnittstelle. Allerdings gehe ich davon aus, dass die vorhandenen Spitzenlichter einseitig auf Masse liegen, denn sonst könnten sie nicht über die 651-Schnittstelle angesteuert werden. Wenn das aber Birnchen und nicht LED sind, dann gibt es auch kein „Flackerproblem“, weil Birnchen zu träge reagieren um Flackern sichtbar werden zu lassen.
Aber bitte keine LEDs direkt an Decoder-Ausgänge anschließen, ohne Vorwiderstand leuchten die nur ganz kurz und dafür sehr hell (oder anders gesagt,sie brennt durch).

Gruß
Werner

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